Die Kettenregel sagt allgemein aus, dass die Ableitung einer verketteten Funktion gebildet wird, indem man die äußere Ableitung mit der inneren Ableitung multipliziert. Will heißen: f(x) = a(b(x)) -> f'(x) = a'(b(x)) * b'(x)
Hat man eine Verkettung von mehr als zwei Funktionen, geht es ähnlich: f(x) = a(b(c(x))) -> f'(x) = a'(b(c(x))) * b'(c(x)) * c'(x)
Das einzige, worauf man achten muss, ist, dass man bei der Ableitung der äußeren Funktion den inneren Term nicht auch ableitet, sondern unverändert beibehält.
Bei deinem Beispiel f(x)=ln(-x) ist ln(-x) die äußere Funktion und -x die innere Funktion. Daher musst du ln(-x) ableiten -> bleibt ln(-x) und dann -x ableiten -> wird zu -1 und die beiden multiplizieren.