Irgendwie... wenn es ein Zeitungsartikel über den Sinn und Unsinn von Ansehen im Leben oder "Warum nicht jeder das gleiche will" währe es interessant, dann würde leider der Aufbau nicht stimmen. Was mich aber an vielen Kurzgeschichten hier stört ist der ständige philosophische Hintergedanke, den man nicht interpretieren muss, sondern der ständig und sich wiederholend eingebaut wird. Viel schwieriger ist es eine Geschichte zu schreiben ohne diesen offen darzulegen. Denn sonst kann man gleich anfangen sein philosophisches Alltagswerk a'la Kants (Ich erkläre euch die Welt vom Ursumpf bis zum Sinn des Lebens" oder Schopenhauers "Mein Leben ist so schlecht, aber Selbstmord ist auch blöd". Auch wenn es oft so ist das normale Bürger sich als kleine Philosophen darstellen wollen (besonders in Verbindung mit Alkohol) glaube ich das man die Denkweise in Geschichten etwas differenzieren muss. Kein Mensch brauch eine Geschichte für etwas was eh schon jeder weiß bzw. was einen nicht fasziniert. Ehrlich? Mich hat Timo nicht fasziniert.. denn Timo sitzt jeden Tag in jeder handelsüblichen Stadt in D und macht sich Gedanken darüber warum keiner so gern Mathe mag wie er. Aber ist ja alles ansichtssache.