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Thema: Zum Thema... Thema?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Moin

    Nunja, bei deiner Geschichte bin ich etwas zwiegeteilt, einerseits kann ich die Gedanken des Prots teilweise durchaus gut nachvollziehen und gebe ihm auch recht, andererseits pauschalisiert er, bzw. du durch ihn, dann auch wieder genau so indifferenziert, wie jene Leute die du angreifst.
    Ansonsten ist mir die Geschichte zu alltäglich, es hat einen interessanten Ansatz den du hier verfolgst, aber schlussendlich kommt er einfach zu kurz. Die Geschichte ist, es klingt jetzt böser als ich es meine, im Endeffekt belanglos. Du hättest das ganze vielleicht anonymer abhandeln müssen, oder ansonsten die Geschichte noch etwas ausbauen. Ich fände es besser wenn der Protagonist nur "er" heissen würde und nicht einen konkreten Namen hat. Und eben, vielleicht solltest du das ganze noch etwas differenzieren oder solche Klischees wie diese hier (zwei Klatschtanten etwa hundert Dezibel, irgendwo Alkohol geklaut und jetzt auf Prügeltour) entklischesieren, denn die Thematik hat durchaus Potential.

  2. #2
    Erstmal danke fürs Lesen (-.

    Nunja, ich denke, dass in seinem Alter eben genau dieser (Selbstfindungs-?)Prozess stattfinden muss und hab das auch ganz bewusst untergemischt. Zumal auch eine gewisse Spur von Misanthropie in seinem Charakter enthalten sein soll, die ihn dazu bringt, alles zu pauschalisieren und negativ zu sehen. Dementsprechend
    Zitat Zitat
    ansonsten die Geschichte noch etwas ausbauen.
    bloß nicht, denn abgehackte oder unfertige, sich wiederholende Gedanken gehören einfach dazu, wenn man in solchem Maß nachdenklich irgendwo rumläuft.

    Zitat Zitat
    Ich fände es besser wenn der Protagonist nur "er" heissen würde
    Hatte ich letztens erst, kann nicht nur Geschichten über einen 'ihn' schreiben... Auch wenn es mich durchaus anspricht (-,

  3. #3
    Irgendwie... wenn es ein Zeitungsartikel über den Sinn und Unsinn von Ansehen im Leben oder "Warum nicht jeder das gleiche will" währe es interessant, dann würde leider der Aufbau nicht stimmen. Was mich aber an vielen Kurzgeschichten hier stört ist der ständige philosophische Hintergedanke, den man nicht interpretieren muss, sondern der ständig und sich wiederholend eingebaut wird. Viel schwieriger ist es eine Geschichte zu schreiben ohne diesen offen darzulegen. Denn sonst kann man gleich anfangen sein philosophisches Alltagswerk a'la Kants (Ich erkläre euch die Welt vom Ursumpf bis zum Sinn des Lebens" oder Schopenhauers "Mein Leben ist so schlecht, aber Selbstmord ist auch blöd". Auch wenn es oft so ist das normale Bürger sich als kleine Philosophen darstellen wollen (besonders in Verbindung mit Alkohol) glaube ich das man die Denkweise in Geschichten etwas differenzieren muss. Kein Mensch brauch eine Geschichte für etwas was eh schon jeder weiß bzw. was einen nicht fasziniert. Ehrlich? Mich hat Timo nicht fasziniert.. denn Timo sitzt jeden Tag in jeder handelsüblichen Stadt in D und macht sich Gedanken darüber warum keiner so gern Mathe mag wie er. Aber ist ja alles ansichtssache.

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