Morrowind war keineswegs "total" ortszentriert, hatte aber eben Statik... viele NPCs hatten einen festen Level, viele Truhen/Kisten/Containerinhalte sind immer gleich, egal mit welchem Level man sie öffnet, was einem eben die Möglichkeit der "Schatzsuche" ermöglicht hat. Levelscaling (bei Morrowind vorwiegend nur für Kreaturen eingesetzt) ist wichtig und gut, aber es muss im Rahmen bleiben, was bei Oblivion nicht gegeben ist. Und es muss Zufall ermöglichen (so das eben nicht irgendwann JEDER Bandit ne komplette Glasrüstung trägt). Kompletter Verzicht auf Levelscaling würde das Spiel irgendwann "zu Ende gehen" lassen, weil man alles nur noch "wegwischt". Auch das minimiertere Levelscaling in Morrowind hatte diesen Effekt, denn ab Stufe 30 konnte man da mit geschlossenen Augen spielen. Oblivion hingegen hat genau das - imo mindestens genauso schlimme - Gegenteil erreicht. Man spürt keinen Fortschritt mehr, weil sich die ganze Welt dem Spieler anpasst. Und Schatzssuchen sowie Gegner, vor denen man weglaufen und später wiederkommen muss, weil sie 30 Level über einen sind (mit zu ihrem Level passender Ausrüstung) entfallen ebenfalls. Morrowind <-> Oblivion ist von einem Extrem zum anderen (wobei ich persönlich dann das Morrowind-Extrem noch für deutlich besser halte). Einen Mittelweg braucht es halt. Und den bietet OOO (bzw. in dessen Rahmen eben FCOM) bisher als einziges.






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