Ich hatte ja ursprünglich auch angenommen, dass Legolas einen kürzeren Auftritt haben würde – quasi als kleiner Fanservice –, und damit hätte ich auch leben können, weil die Geschichte das ja sogar zulässt. Aber dass er nun so dominant die Rolle des Entertainers auferlegt bekommt und damit das ohnehin schon fragile Gleichgewicht zwischen Hobbit-Humor und Mittelerde-Atmosphäre durcheinanderbringt, fande ich sehr schade. Ich hatte mich anfangs eigentlich zu den Leuten bekannt, die die Ausweitung der Hobbit-Filme nicht als Kommerzaktion abgetan hatten, und ich hatte Peter Jackson auch ein bisschen mehr Geschick und Feingefühl im Umgang mit dem Quellmaterial zugetraut.






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Gut, an den genannten Kritikpunkten ist schon was dran, und ich muss dazu sagen, dass ich das Buch nicht gelesen habe. Aber ich wurde hervorragend unterhalten! Hatte auch kein Problem damit, dass Smaug im Berg gegen Ende nicht in zwei Minuten kurz abgehandelt wurde. Der Drache war für mich das Highlight des Films und durfte daher auch ruhig etwas länger gezeigt werden ^^ Auf Invincible-Legolas hätte ich aber ebenfalls verzichten können. Und dass das wunderbare Erebor-Thema diesmal nicht im Soundtrack vorkam (zumindest habe ich es nicht gehört), fand ich auch schade. Aber naja, vielleicht in Teil 3.



