Ich möchte hier daran erinnern, dass der Konsensus ist, dass die Araber, die es vermeiden, Frauen direkt anzusehen als gehemmt, verklemmt und kulturell Rückständig bezeichnet werden. Titten zu bestarren und immer hinzusehen, wenn es etwas zu sehen gibt ist ein Zeichen der Fortschrittlichkeit und der großartigkeit westlicher Kultur.Zitat
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Obszön, diese Pixelhaufen! Den Mail Bikini of see-through Protection gab es schon in den ersten Papierrollenspielen. Dass weibliche Charaktere mit viel weniger Material bessere Rüstungswerte erreichen konnten ist bei Gott nichts neues. Außerdem wir das Produkt an Männer verkauft. Ein ganzer Batzen weibliche Spieler spielen als männliche Charaktere um in Ruhe gelassen zu werden.
Das ist etwas, dass ich an vielen Männern beobachte, mit der Zeit schießen sie sich für sich selbst auf einen bestimmten Typ Frau ein. Selten verbleibt einer durch seine Beziehungen hindurch beim Idealbild, dass ihm im Fernsehen vorgesetzt wird.Zitat
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Das Problem der Werbemachenden ist, dass sie Männer immer schwuler als das Butt darstellten. Schwuler als Wrestling sogar noch. Ich erinnere mich noch an Parfumwerbungen aus den achzigern/frühen neunzigern: Männer, die sich wie Wale durch das Wasser wälzen....der Versuch, idente Objektivierungsstrategien auf Frauen wie Männer anzuwenden erwies sich als Schlag ins Wasser.
Frauen mit Männerärschen, zu tausenden in Modelkatalogen vertreten.Zitat
@Cloudi
Was bedeutet für dich denn Sexualobjekt, das interessiert mich mal?
Freizügigkeit unter der Dusche ist auch sehr nützlich, wenn man nicht ständig die Kleidung trocknen will und in Spielen wird doch leider das meiste wegzensiert, wenn's den Umweg über die USA nimmt.Zitat
Es dauert nicht mehr lange bis es die erste Yaoi-Werbung mit Vampiren gibt.Zitat
Ich denke, worauf er bei Ragnarok anspielt, ist eher das Artwork.
Ist mir damals btw. auch aufgefallen, ohne darüber nachzudenken.
Natürlich ist das nichts neues, und ich möchte auch mal behaupten, es sind die wenigsten Frauen, die sich daran ernsthaft stören (wo wir wieder beim Instinkt wären, es ist nunmal vorteilhaft, anziehend auszusehen). Typische Fantasy war noch nie _wirklich_ emanzipiert, wäre meine nächste Behauptung, weil es schon immer Nerdkram war.
Dieses Spiel würd ich trotz allem nicht im Ansatz dafür kritisieren, mein Gott, es sind Artworks. Und man gucke sich mal stattdessen andere Medien an... Wo auch wirklich mehr passiert, als eine nicht allzu winterlich bekleidete Dame neben einen angezogenen Kerl zu stellen.
Wo bleiben eigentlich die weiblichen Meinungen zu dem Thema? O_o
Geändert von La Cipolla (30.11.2007 um 12:17 Uhr)
Frauen sehe ich definitiv nicht als striktes Sexobjekt.
Dass (übrigens nicht nur) Frauen nackig in der Werbung stehen hat zum Teil erstmal den Grund "Sex sells". Produkte mit nackigen Frauen in der Werbung verkaufen sich in der Regel häufiger als Produkte mit eingehüllten Frauen in der Werbung.
Teilweise isses in der Werbung halt einfach so. OK, früher hat man wirklich häufiger auch halbnackte Männer in der Werbung gesehen, vorzugsweise für Limonaden- oder Alkohol-Getränke.
Aber heute sieht man halt fast nur noch nackige Frauen. Is halt so. Ändere es, indem du Werbeproduzent wirst.
In Spielen habe ich noch unglaublich selten Frauen als reine Sexobjekte erlebt und wenn, dann waren diese Spiele entweder nicht jugendfrei, kamen aus Japan (und sind auch da wahrscheinlich nicht jugendfrei; WTF bezüglich Link) oder gibt es im Internet (wiederrum nicht jugendfrei) und selbst diese erlebten Ausnahmen waren bisher sehr sehr selten.
Allgemeine Freizügigkeit in Spielen liegt wiederrum an der "Sex sells"-Masche. Man(n) will was zum schauen haben, deswegen sieht die fast vollbekleidete Yuri Sakazaki aus King of Fighters auch um einiges unsexyer aus als beispielsweise die um einiges freizügigere Mai Shiranui aus gleicher Spieleserie.
Allerdings ist es etwas gewagt, durch Freizügigkeiten in Spiel und Fim daraus gleich zu schließen, die Frau würde zum Sexobjekt degradiert.
Wer erstmal seine Frau fürs Leben gefunden hat, wird sowieso ganz anders an die Sache rangehen.
Frauen sind Bestandteil der menschlichen Gemeinschaft. Und da die menschliche Gemeinschaft zum Großteil von Männern angeführt wird, gibts halt mehr nackige Frauen im Fernsehen als nackige Männer.
Wieso glaubst du, werden in Pornos die Frauen häufiger bzw länger gezeigt als die Männer (wenn überhaupt)? Weil sich das zum Großteil Männer anschauen. Obwohl sich die Frauen ja eigentlich ja auch an den Männern satt sehen könnten, oder? Aber unter den meisten Frauen (denke ich) gelten halt Pornos als auf irgendeine Weise abstoßend. Sicher nicht bei allen, aber definitiv bei mehr Frauen als es bei Männern der Fall ist.
Ist halt so, kann man nix gegen machen. Wie gesagt: Sex sells.
Geändert von V-King (30.11.2007 um 12:35 Uhr)
Zum ersten Punkt: Meiner Erfahrung nach stören sich nur Frauen daran, die selber ernsthafte Probleme mit ihrem Selbstbild haben. Also nicht unbedingt, ob sie objektiv wirklich verbaut sind, sondern ob sie ihren Körper generell ablehnen. Ich hab' auch meine Problemzönchen und schaue mir trotzdem mit Freude solche Artworks an. Aber ich kenne auch Damen, deren erste Bemerkung ungefähr so ausfällt: "Ja, die Dame sieht ganz nett aus, aber da kriegt man ja Angst, dass sie sich 'ne Lungenentzündung holt... in DIESEM Fummel." Jaja... Besorgung um die Gesundheit... klingt besser als ein "Schade, dass ich sowas nicht tragen kann." *seufz*
Zum zweiten Punkt: Der Instinkt einem potentiellen Geschlechtspartner gefallen zu wollen ist eine Sache. Die Interpretation, was anziehend zu sein hat, ist eine andere und wechselt von Zeit zu Zeit und in unserer ach so zivilisierten Kultur sollte frau irgendwann mal darüber kommen, sich mit netten Bildern zu vergleichen.
Im alten Ägypten galten abstehende Ohren als Schönheitsideal.
Würde ich so unterschreiben, aber es gibt zum Glück genug Gegenbeispiele, dass nicht nur komplett Lebensverpasste Fantasy erzeugen. Nehmen wir den Klassiker: Tolkien baute zwar nur sehr wenige Frauen ein, aber die spielten durchaus wichtige Rollen und waren sicher einiges, aber keine Sexobjekte. Auch meine Lieblings-Fantasy-Serie (Osten Ard Saga) hat genug sehr emanzipierte Frauen, obwohl der Hauptcharakter auch wieder ein Mann ist. Dass ein Mann eher einen Mann als Hauptfigur nimmt, ist ja irgendwo auch logisch. Mir würde es schwer fallen, die Geschichte um ein anderes Geschlecht aufzubauen. Bin ich sexistisch, weil ich mein lyrisches Ich meinem eigenen Geschlecht anpasse?Zitat
Und da könnte noch nicht mal das Argument ziehen, dass Frauen mehr Fett hätten und dieses isolieren würde... XDZitat
Ich mag hübsche Frauen und sehe sie mir gerne an. Und ja, ich bin hetero.Zitat
Done.
P.S.: Da fällt mir ein Making-Of zu Silent Hill 3 ein. Heather sollte eigentlich auch mehr Klamotten tragen, die wurden aber auf Wunsch der beteiligten Damen des Kreativteams knapper bemessen.
Im speziellen Falle der Porno-Industrie... die Männer da erzeugen für gewöhnlich nur zwei Reaktion: Brechreiz oder Lachkrampf. Ich mag die Idee des Pornos. Die Umsetzung ist dagegen enttäuschend. Da hab' ich mehr Sex und Erotik, wenn ich zwei Katzen beim Poppen zusehe. DESWEGEN mögen die meisten Frauen keine Pornos. Die Männer sind einfach nur kotzhässlich und benehmen sich affig. Falls jemand mir eine sehenswerte Alternative nennen kann: Immer her damit.
Ich frag mich dabei immer ob Männer eher Kosmetika für Frauen kaufen als die Frauen selber.Zitat
Überraschenderweise haben die meisten Frauen - so denke ich zumindest - wenig Interesse an wilder Rumfickerei mit Gesichtsverbrechen als Darsteller.Zitat
Werde ich zu einer Frau, wenn ich sage, dass ich Pornos auch nicht wirklich anziehend finde?Zitat
Nein, aber in der allgemeinen Meinung zu einer ••••••••••.Zitat
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Ich könnte so eine Bemerkung nicht machen, da pendelt die Qualität zu stark. xD' Angucken tu ichs mir trotzdem nicht (jedenfalls nicht aus eigenem Antrieb Oo), gibt ja noch die Realität, die hat irgendwie mehr Reiz, auf mich jedenfalls.
Nochmal zur Fantasy, hatte bei Schreiben auch an diese LotR Menschenfrau gedacht (mit dem komischen Namen), aber davon abgesehen, dass es nur eine ist, bleibt sie halt in der Rolle eines Sonderlings. Und das kann man Tolkien nicht mal übel nehmen, im Mittelalter, das er da ja irgendwo als Vorgabe hat, ists ja auch net anders gewesen.
Ich könnte mich an der Stelle auch wieder über Anne Rice aufregen. Die macht das Gegenteil, Männer sind nur Sexobjekte, hat mit Emanzipation etwa soviel zu tun, wie alle Menschen zugunsten des Naturschutzes umzubringen. Menschen sind auch Natur. Männer haben auch Rechte.![]()
Geändert von La Cipolla (30.11.2007 um 13:59 Uhr)
Ich hab jetzt auch nur Hardcore-Pornographie gemeint.Zitat
Beim umgangssprachlichen "Porno" geht's ja meistens um die.
Brüste !!!!!
Naja. Mal ehrlich... nur manchmal. Btw was sind Frauen ?!
Der Typ darauf würde in Wirklichkeit viel Obszöner und Anstößiger aussehen als das Mädchen, da bin ich mir sicher.Zitat
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du lebst in einer schönen Welt. Ich habe Porno ziemlich schnell aufgegeben, weil ständige diese schwanztragenden Hackfressen auftauchen. Ich kann Valada in dieser Hinsicht zustimmen:
Ich versuche hier (unter anderem) eine Suspension of Disbelieve aufrecht zu erhalten! Die ganzen Männer verunmöglichen dies mir ihrem gesamten Auftreten.Zitat
Wenn du über whatshername "No man can defeate me - well, I'm no man!" sprichst, die ist eine stereotype Figur aus den Vorlagen auf die Tolkien zurück griff. Man sollte Fantasy (genauso wie Scifi) IMO sowieso nicht von der emanzipatorischen Warte aus betrachten, da die beiden Genre der fantastischen Literatur eigentlich selten über die jeweils herrschenden gesellschaftlichen Konventionen hinaus kommen.Zitat
[QUOTE]Ich könnte mich an der Stelle auch wieder über Anne Rice aufregen. Die macht das Gegenteil, Männer sind nur Sexobjekte, hat mit Emanzipation etwa soviel zu tun, wie alle Menschen zugunsten des Naturschutzes umzubringen. Menschen sind auch Natur. Männer haben auch Rechte.[QUOTE] Dir ist aber schon klar, dass sie früher Bodice Ripper verfasst hat und aus der Slash-community kommt? Und Sexobjekte...wie genau beschreibt sie die Körperlichkeit ihrer Figuren überhaupt? Ich könnte keinen einzigen der Vampire beschreiben. Ähnlich läuft es mit Yaoi, die Jungs sind (bis auf wenige Fälle, in denen die Zeichnerin Männerärsche wahrlich liebt) so abstrakt, dass sie abgesehen von gewissen allgemeinen Merkmalen vollkommen nondeskriptiv werden.
Also im Falle dieser alten Männerparfumwerbungen bin ich mir ziemlich sicher, dass die Zielgruppe Frauen waren. Die sollten ihren Männern die Produkte kaufen.Zitat
Ich bin bei Rice auch auf wenige Werke festgefahren. Sexobjekt, was die Vampire angeht, nur in soweit, dass man die alle nicht so eindeutig als heterosexuell hinstellen kann, was ich (in diese Ausmaß) doch irgendwo als weibliche Fantasie hinstellen würde. Die körperliche Beschreibung war in der "Mumie" recht schrecklich, wo sie noch den eingölten Körper und was nicht alles beschrieben hat.
Du wirfst schon wieder mit Worten um dich, die ich nicht verstehe.Zitat
*einen Wikipedia Eintrag später*
Wusste ich nicht. o_o Passt aber sehr gut in meine Vorstellung von ihr.![]()
In welcher Weise ist dies eigentlich herabsetzend für Männer? Sie schreibt ja praktisch blos verkehrten Lesbenporno. Ich glaube, weder hetero noch homosexuelle Männer müssen sich durch die Darstellung der Vampire herabgesetzt fühlen, die Homoerotik in den Büchern ist ein reiner Gimmick. Wenn es die Geschichte verlangt, sind sie allesamt die besten Ehemännern.
Naja, wenn Männer irgendwelche Lesbenpornos machen, meint die "Emanzipationsseite" ja auch, dass das ... naja, halt nicht so das Optimum sei. Würd ich mal behaupten.
Es ist anscheinend so, dass wir alles das Problem der Repräsentation angehen wie die Indianer: Wir fürchten um den Verlust unserer Seele oder sonstiger für uns unsichtbarer aber lebenswichtiger Dinge wenn man uns in irgend einem Medium festhält.
Sogar Barthes schlägt in die Richtung von wegen der Abgebildete wird durch die Abbildung zum Objekt gemacht während andere Theoretiker der Photographie dem Photographierten unterstellt, sich bewusst für den Moment als Objekt zu geben, um ihr "Selbst" für die Zukunft vor einer drohenden permanenten Objektivierung zu retten.
Irgendwo schließt der ganze Irrsinn dann an Europas heiße Affäre mit der Wahrheit an, die aus irgendwelchen Gründen DER Wert schlechthin der letzten 300 Jahre war und immer noch ist. Ich glaube nicht, dass das eine Problem lösbar ist, solange wir nicht über den allseits geäußerten Wahrheitsanspruch hinweg gekommen sind.
Ach, Frauen sind vieeeel schlimmer als Männer!
Ich hab mehr weibliche als männliche Freunde und was die holde Däm(m)lichkeit da so manchmal redet....schlimm das...![]()
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edit:
Das is so gemacht weil dem geneigten Pornokonsument (männlich) damit der Eindruck vermittelt wird das er auch so ne "tolle" Frau mal bekommtZitat
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Geändert von haebman (06.12.2007 um 23:33 Uhr)