In Essen kam I'm Not There OmU. Hatte fest mit Sweeney Todd gerechnet, der hat mir aber auch gut gefallen, wenn meine Gefühle auch zwiegespalten sind: Am Ende wurde dieser etwas assoziative, eindruckshafte Stil durch zu viele genaue Schilderungen ersetzt. Was ein Streifen durch verschiedene Episoden war, wurde zu wenigen ausführlich erzählten. Aber außer Cate Blanchetts Part konnten die anderen beiden nicht wirklich fesseln und man spürt die Länge des Films (135 Min) am Ende recht deutlich. Dennoch vor allem in der ersten Hälfte sehr gelungen, das Thema der ständigen Identitätskrise wird dem Zuschauer sehr nahe geführt und bringt ihn zur Reflexion. Der Soundtrack ist auch wunderbar.