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Moderator
Ich würde mal sagen: Nein. Daß Windows nur 3 GiB unterstützt ist eine Limitierung im Kernel. Der Kernel ist das, auf dem alles aufbaut, deshalb wirst du unter Windows nie mehr Speicher zur Verfügung haben, als der Kernel unterstützt. Wenn du jetzt eine Ramdisk anlegst mußt du das immer noch durch den Kernel tun - ergo kann die Ramdisk nur in den ersten 3 GiB deines RAMs liegen und du hast keinen Vorteil.
Deine Idee könnte unter Umständen funktionieren - wenn du Windows als Gastbetriebssystem unter Virtualisierung laufen läßt (Achtung, erfordert einen ziemlich neuen Prozessor) und einen Hypervisor verwendest, der die oberen ($MAX - 3) GiB als Ramdisk verwaltet und dem Gast-OS transparent als Laufwerk präsentiert. Nur weiß ich nicht, ob es einen derartigen Hypervisor gibt.
(BTW, das Konzept der Ramdisk ist uralt; MS-DOS konnte das prima und bestimmte, nicht gerade seltene Konfigurationen von Linux verwenden beim Booten eine Ramdisk, um Treiber nachzuladen.)
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