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Thema: WG #37 - Jetzt mit 100% mehr Smexyness

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  1. #10
    Zitat Zitat von Nathrael Beitrag anzeigen
    Letztendlich muss ich jedoch auch sagen, dass man die Frage nach Gott nicht beantworten kann - aber gerade deshalb, wieso betet man eine göttliche Entität an? Nur um sicherzugehen, das man im Nachleben nicht in die Hölle geschickt wird "dank" seines Missglaubens?
    Auch wenn du großteils Recht hast: Ich glaube die wenigsten Leute glauben an Gott (das muss mit Gebeten ja nicht unbedingt einher gehen), weil sie sich daraus irgendeinen Vorteil erhoffen, sondern vielmehr weil sie der Überzeugung sind, das wäre die einzig richtige Wahrheit. Ich glaube auch nicht an Gott, weil ich der Ansicht bin, dass ein Gott nicht existiert - ohne irgendwelche Hintergedanken, ob ich dadurch in die Hölle kommen könnte oder nicht. Für mich exisitert die schließlich gar nicht, und daran glaube ich schlichtweg.

    Zitat Zitat
    @Urknall: Wusstet ihr schon, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Urknalltheorie noch in diesem Jahrhundert widerlegt wird, recht hoch ist? Nya, ich freu mich schon auf die nächste wissenschaftliche Theorie, hoffentlich fundierter als der Urknall.
    Woher diese Annahme? Oder inwiefern kann man wissenschaftliche Erkenntnisse und daraus folgende Thesen voraussagen?

    Zitat Zitat
    Bei uns im Ösiland kann man dies jedenfalls unter dem 14. Lebensjahr mit Einverständnis der Eltern, ab dem 14. Lebensjahr auch alleine. Darf man bei euch erst so spät wechseln, wenn die Eltern was verbockt haben und das wehrlose Kind in ihre Religion gesteckt haben?
    Ich wohne auch im "Ösiland", bilde mir aber ein, dass ein Austreten aus einer Religion hierzulande erst ab 18 Jahren ohne Elternteil möglich ist. Zumindest ist ein Freund von mir einen Tag nach seinem 18. Geburtstag eigenständig zur Verwaltung gegangen, um sich seiner römisch-katholischen Konfession zu entledigen. (Jetzt studiert er übrigens evangelische Theologie.)

    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Nach deiner Steilvorlage zu schließen war also die Erde im 11. Jahrhundert dieser Welt eine Scheibe?
    Weil wir Menschen glauben das wir das Maß aller Dinge sind?
    Ich glaube, er hat es einfach etwas unvorteilhaft ausgedrückt, denn im Grunde hat er schon Recht: Homo mensura, der Mensch ist das Maß aller Dinge. Ich weiß nicht mehr welcher Philosoph das aufgestellt, aber es gibt ein Gleichnis, wonach ein König aus einem vergifteten Brunnen trinkt und danach verrückt wird bzw. seine Untertanen ihn so bezeichnen - bis sie selbst aus dem Brunnen trinken und wieder Normalität herrscht, weil ja nun jeder "verrückt" ist; oder auch nicht, denn wenn es für jeden Menschen normal ist, dass er sich vor dem Schlafengehen dreimal im Kreis dreht, wird niemanden mehr verwundert sein, wenn er jemand anderem bei diesem Ritual zusieht (und im Gegenteil erstaunt sein, wenn er es nicht vollführt. ).

    Was das Ganze mit Gottesbeweisen zu tun hat, frage ich mich allerdings. Nur weil alle Menschen an Gott glauben, macht ihn das noch lange nicht existent - ungekehrt natürlich genauso.

    Zitat Zitat
    Bis wir wissen das Gott existiert ist also nur eine Frage der Zeit.
    Ich hoffe doch sehr, dass du das nicht ernst meinst.

    Geändert von Broken Chords Can Sing A Little (23.10.2007 um 18:26 Uhr)

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