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Ritter
Ich benutze aus verschiedenen Gründen 3 Betriebssysteme
Ubuntu
Es ist mir sympatisch, für meinen etwas gealterten Laptop ausreichend, und bringt das was ich damit mache eigentlich auch direkt mit. Surfen, chatten, ein wenig büroarbeit und kleinere Grafikbasteleien. Im Grunde muss ich nichts zusätzlich installieren und hab alles was ich brauche. Schön, ja. Solange ich nicht ins Terminal muss oder etwas hinzufügen will reicht es auch. Ab da hört der Spaß mit dem System allerdings schnell auf da er mich als hobby-linux-leie mehr abschreckt als zum experimentieren ermutigt. In meinen Augen noch heute die größte Schwäche der Distributionen.
Mac OsX
Ich hab es mir nicht ausgesucht und wollte es auch nicht. Aber ich hab nunmal im Büro einen Mac vor die Nase gesetzt bekommen. Zum Arbeiten reichts allemal. Das vielgepriesene Design, die fehlende als solche sichtbare Taskleiste, und Fensterverwaltungen gehen mir allerdings auf den Keks. Dafür wohl das Betriebssystem in dem es sich am entspanntesten mit 5 verschiedenen Programmen gleichzeitig arbeiten lässt.
Windows (Vista)
Und Hauptsächlich bin ich dann doch unter Windows unterwegs. Ich bin seit Jahren damit vertraut, kenne die Vorzüge und tücken, und habe so entsprechend am wenigsten (benutzerverursachte) Probleme. Auch wenn Ubuntu und OsX ihre Vorteile haben, als Gewohnheitstier lebe ich doch primär mit Windows.
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Moderator
Ich möchte meinem "aufgeblasenes Dosbox"-Kommentar noch etwas hinzufügen: So sehe ich es für mich.
Windows hat einiges für sich: Der NT-Kernel ist technologisch hochentwickelt und (wenn er nicht mit einem Haufen nicht notwendiger Komponenten wie GDI+ oder dem Explorer verdrahtet wäre) an sich erstklassig. NTFS ist ebenfalls ein ziemlich gutes Dateisystem - auch wenn es erst sehr spät Unterstützung für Symlinks gekriegt hat und proprietär ist, technisch ist es größtenteils beeindruckend. DirectX ist als all-in-one-API für Spieleentwickler nicht unattraktiv.
Andererseits schleppt Windows jahrzehntealte Bugs in und außerhalb von diversen Kompatibilitätslayern mit sich rum, läßt sich schlecht nach unten skalieren, hat ohne Hertellerhilfe lausigen Treibersupport, verwendet lieber eigene Lösungen statt Standards, sieht häßlich aus und wird umso schwerer zu benutzen, je mehr Ahnung man vom Rechner hat.
Die konzeptionelle und/oder technische Überlegenheit diverser Komponenten im Betriebssystem sind leider kein Garant für die Güte des restlichen Systems. In meinem Fall sind die Nachteile von Windows dermaßen überwiegend, daß ich es tatsächlich nur noch als Anwendungs-Komptibilitätslayer verwende und auch keinen Sinn darin sehe, es irgendwie anders zu verwenden. Die große Anwendungsbibliothek ist Microsofts Trumpfkarte, stellt sie doch auch den Top-Grund dar, warum Leute nicht das Betriebssystem wechseln.
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