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Ritter
Ich denke ich habe durch das Makern selber keine speziellen Fähigkeiten erworben, die mir beruflich oder anderswo nützlich sind, aber dennoch hat mich das Makern weiter gebracht.
Das Makern war eine Phase meiner Spiele-schaffende Zeit in der ich mich abseits von technischen Fragen, ganz dem eigentlichen Spieledesign widmen konnte. Wenn ich daran denke wie meine Spielekonzepte vor der Makerzeit aussehen und wie meine heutigen Konzepte aussehen, ist das ein gewaltiger Unterschied.
Der zweite wichtige Punkt war die Veröffentlichung des XP. Hier konnte ich meine Liebe zum Spieldesign einerseits und mein programmier-Hobby verbinden. Nicht nur habe ich dadurch Ruby kennen gelernt, eine sehr geniale Sprache, sondern dadurch habe ich auch letztlich wieder richtig Lust am Programmieren bekommen. Nicht zuletzt dieser Punkt war wohl auch mit entscheident für meine Entscheidung nun doch Informatik zu studieren, denn durch die Arbeit am Maker wurde mir erst klar, daß Programmierung wohl das ist, was ich auch beruflich wirklich machen will.
Wie man sieht, habe ich dem Maker einiges zu verdanken, nur hätte der XP gerne ein par Jahre früher rauskommen können =).
PS: Ich würde nicht sagen, daß jedes Hobby Zeitverschwendung ist, genauer gesagt würde ich sagen, kein Hobby ist Zeitverschwendung. Hobbys betreibt man, weil sie einem Spaß machen und wenn ich dabei Spaß habe ist die Zeit gut genutzt. Zeitverschwendung ist, wenn ich an etwas 2 Stunden arbeite und danach feststelle, daß ich das ein wenig anders genausogut in 10 Minuten hätte erledigen können.
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