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Straßen - gebaut, um besser ficken zu können. Pyramiden - errichtet, um höher oben ficken zu können. Die Menschliche Geschichte: Ein Streben nach ficken. Es ist ziemlich blöd, den Erfolg einer Spezies mit so geringer Fertilität an der Fortpflanzung festzumachen. Wenn wir hier unter Insekten wäre, könnte man es ja noch gelten lassen, aber unter Menschen, die im Schnitt gerade mal ein einziges Kind in einem Jahr haben?
Ich sprach nie über den "Erfolg" eine Spezies. Ich verstehe nicht einmal, was du damit meinst. Genau genommen verstehe ich deine ganze zynische Analogie in keinster Weise.
Und besser 1 Kind pro Jahr, als 1 Kind in vier Jahren, wie es unsere Verwandten hinbekommen haben.

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Im Mittelalter gab es in den Städten öffentliche Freudenhäuser, die von der Kommune betrieben wurden in ganz Deutschland. Dienten sicherlich zum Erhalt der Stadtbevölkerung und zur Hebung der Kinderzahl pro Frau.
Du musst damit leben, dass die Natur zwar Geschlechtsteile verteil hat, die in bestimmter Weise funktionieren, aber mit Handlungsanweisungen sehr, sehr sparsam umging. Dementsprechen kann jeder "die Natur" als Blankoscheck für jeglichen Scheiß verwenden. Aber darauf hat schon de Sade vor ein paar hundert Jahren hingewiesen.
Mal abgesehen davon, dass ich von de Sade recht wenig halte - ich schrieb doch, dass Sex besonders im Mittelalter in erster Linie eine Befriedigung der Lust und Freude war. Genau das, wie Sex auch heutzutage dargestellt wird (natürlich moderner). Sex wird angepriesen, Sex wird hoch gestellt - klar, ist auch eine schöne Sache, habe ich auch gern. Aber ich verkenne nicht, dass das Ziel von Sex irgendwann ist, Nachkommen in die Welt zu setzen. Nicht mal, damit ich sagen kann, dass ich etwas erreicht habe, sondern damit ich dafür sorge, wie Rübe so schön sagt "unbewusst die Spezies am Leben erhalten" will.