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  1. #1
    Genau aus dem statistischen und aus dem biologischen Grund ist es doch etwas seltsam, von Eltern eine sexuell-ambivalente Erziehung zu erwarten. "Entschuldigung, wenn wir Enkel wollen. Entschuldigung, wenn wir unbewusst die Spezies am Leben erhalten wollen."
    .. also dito zu Viddy.

    Ansonsten: Wie weit hat den der Pseudointellektualismus schon um sich gegriffen, wenn man keine Scherze über irgendwelche Bevölkerungsgruppen mehr machen darf? Es gutmenschelt wieder mal gehörig. Wenn man nicht über sich selbst lachen kann, dann stellt man sich bewusst in eine Opferrolle. Und bevor ich hier was mit "du weisst gar nicht, von was du sprichst" höre: Als Dicker kämpft man mit ähnlichen, wenn nicht grösseren Problemen. Denn bei uns sieht man es. (Dafür müssen wir es dann aber auch nicht jedem erzählen.)

    Legt euch ne dickere Haut zu...

  2. #2
    Zitat Zitat von Rübe Beitrag anzeigen
    Genau aus dem statistischen und aus dem biologischen Grund ist es doch etwas seltsam, von Eltern eine sexuell-ambivalente Erziehung zu erwarten. "Entschuldigung, wenn wir Enkel wollen. Entschuldigung, wenn wir unbewusst die Spezies am Leben erhalten wollen."
    .. also dito zu Viddy.
    Wirst du dich umbringen, wenn du das statistische durchschnittliche Maximalalter eines Mannes in der Schweiz erreicht hast und wirst du versuchen, mit deiner Angetrauten auch das 0,5te Kind von den 1,5 zu bekommen, die man durchschnittlich in einer Partnerschaft bekommt? Nein? Das geht nicht? Oh, aber die Statistik sagt doch...!

    Und die Biologie erklärt überhaupt nichts. In der Biologie ist es auch legitim, fleischfressende Larven in Lebewesen zu pflanzen und sein Leben damit zu verbringen, im Harnleiter von Lebewesen Blut zu saugen sofern man sich damit über die Runde bringt.
    Zitat Zitat
    Nur macht es Sinn, eine Erziehung, die zwangsläufig eine Heterosexualität des Kindes vorraussetzt, zu umzukrämpeln, dass das Kind vielleicht sogar aufgrunddessen automatisch homosexuell veranlagt wird?
    Das ist ausgemachter Blödsinn. Natürlich gibt es kulturelle Homosexualität, aber die beschränkt sich weltweit meines Wissens nach ausschließlich auf Päderasterie von ansonsten heterosexuellen Männern. Wir wissen einfach nicht, wie die sexuelle Prägung erfolgt.
    Zitat Zitat
    Mal abgesehen davon, dass ich von de Sade recht wenig halte - ich schrieb doch, dass Sex besonders im Mittelalter in erster Linie eine Befriedigung der Lust und Freude war. Genau das, wie Sex auch heutzutage dargestellt wird (natürlich moderner). Sex wird angepriesen, Sex wird hoch gestellt - klar, ist auch eine schöne Sache, habe ich auch gern. Aber ich verkenne nicht, dass das Ziel von Sex irgendwann ist, Nachkommen in die Welt zu setzen. Nicht mal, damit ich sagen kann, dass ich etwas erreicht habe, sondern damit ich dafür sorge, wie Rübe so schön sagt "unbewusst die Spezies am Leben erhalten" will.
    Für die Natur streiten zu wollen ist in meinen Augen etwa so überflüssig, wie Hitler zur Vernichtung von Juden und Slawen anzuhalten.
    Zum Mittelalter: Aha. Klar. Alles dasselbe wie heute. Nach einem großen Kreislauf stehen wir 2007 wieder wo wir um 1007 standen.

  3. #3
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Das war sicherlich nicht nur im Mittelalter so. Auch ohne die Menschheitsgeschichte gut genug zu kennen wage ich mal zu behaupten, dass die Leute schon immer neben der Fortpflanzung, die sicherlich oft unfreiwillig eintrat als Verhüttung noch nicht ganz so effektiv war, auch aus Spaß gepimpert haben. [..]
    Nein, ich wollte eben damit nicht sagen, dass nur im Mittelalter aus Spaß an der Freude Beischlaf betrieben worden ist, sondern das Mittelalter als Beispiel dafür heranziehen, dass eben auch als Spaß an der Freude Beischlaf betrieben wird Das gabs immer, das wurde immer praktiziert - doch verhältnismäßig ist das schon heutzutage in der westlichen Kultur anders, als in anderen Kulturen - beispielweise. Dagegen habe ich ja auch gar nichts, nur ist dieser Sinn sicherlich nicht höher für die Fortsetzung der Spezies einzustufen, als der Fortpflanzungszweck. Darum ging es.

    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Zum Mittelalter: Aha. Klar. Alles dasselbe wie heute. Nach einem großen Kreislauf stehen wir 2007 wieder wo wir um 1007 standen.
    Geschichte wiederholt sich
    Ich mag den Zynismus nicht, darauf war das doch gar nicht ausgelegt

  4. #4
    Zitat Zitat von Viddy Beitrag anzeigen
    Geschichte wiederholt sich
    Ich mag den Zynismus nicht, darauf war das doch gar nicht ausgelegt
    Bleiben sie, wo sie sind. Eine Gruppe positivistischer Wissenschaftler wurde von ihrer Existenz in Kenntnis gesetzt und wird ihnen in Kürze zur Seite stehen.

    Zitat Zitat
    Lustig ist, solche Äußerungen kommen in 99% der Fälle von Schwulen. Und warum? Weil es die letzte Bastion der Argumentation ist, um ihre Homosexualität vor biologischen Erklärungen zu verteidigen.
    Wir hoffen inbrüstig, dass DIE WISSENSCHAFT sie gegen die Nazi-Feministinnen verteidigen wird, welche die letzen paar Jahrzehnte lang für Sex ohne Fortpflanzung und die Bikinimode eingetreten sind, aber wir zweifeln daran. Immerhin haben sie die Grundlage der Wissenschaft angegriffen.
    Unabhängig davon ist es interessant, wie viele Argumente die Homosexuellen heutzutage von der Frauenbewegung übernehmen.

    Inzwischen...
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken 1181496124036.jpg  

  5. #5
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Wirst du dich umbringen, wenn du das statistische durchschnittliche Maximalalter eines Mannes in der Schweiz erreicht hast und wirst du versuchen, mit deiner Angetrauten auch das 0,5te Kind von den 1,5 zu bekommen, die man durchschnittlich in einer Partnerschaft bekommt? Nein? Das geht nicht? Oh, aber die Statistik sagt doch...!
    Was für eine überaus plausible Begründung für eine sexual-ambivalente Erziehung, gratuliere . Wenn man schon einen Vergleich von statistischen Daten macht, dann auch eine logische und nicht einfach eine, die man sich irgendwie aus den Fingern saugt um die eigene Dogmatik rechtzufertigen. Denn immerhin ist die Erziehung eine präkausale Angelegenheit, während das Durchschnittsalter eine postkausale Angelegenheit ist. Eltern erziehen vor dem Eintreten der Statistik, also bevor ein Kind überhaupt eine sexuelle Orientierung erkennen kann / erkannt hat. Die Entscheidung, ob man sich anhand des Durchschnittsalters ermorden soll, trifft man erst, wenn man selbiges auch erreicht hat.

    Zitat Zitat
    Und die Biologie erklärt überhaupt nichts. In der Biologie ist es auch legitim, fleischfressende Larven in Lebewesen zu pflanzen und sein Leben damit zu verbringen, im Harnleiter von Lebewesen Blut zu saugen sofern man sich damit über die Runde bringt.
    Falsch. Die Biologie erklärt, warum Eltern tendenziell Kinder eher heterosexuell erziehen, nämlich aus dem Grund, das sich die Sippe fortpflanzen soll. Biologie kennt keine Legitimität, das ist ein normativ-philosophischer Begriff und hat in dieser Argumentation überhaupt nichts zu suchen. Medizin, ja, die kann ethische Fragen enthalten, Biologie nicht, diese ist deskriptiv.

  6. #6
    @Ianus: Mal abgesehen, dass mich deine pseudointellektuellen, überhaupt nicht lustigen Kommentare, schon länger einfach nur nerven...

    Zitat Zitat von Ianus
    Wirst du dich umbringen, wenn du das statistische durchschnittliche Maximalalter eines Mannes in der Schweiz erreicht hast und wirst du versuchen, mit deiner Angetrauten auch das 0,5te Kind von den 1,5 zu bekommen, die man durchschnittlich in einer Partnerschaft bekommt? Nein? Das geht nicht? Oh, aber die Statistik sagt doch...!
    Damit beweist du, wie es bei dir mit der Statistik wirklich steht. Wenn es heisst, es gäbe statistisch ungefähr 10 mal mehr hetero-, als homosexuelle Individuen, dann wird wohl ersteres die Norm sein. Da Hetero- bzw. Homosexualität sich über die Menschheit diskret dual verteilt (man ist entweder das eine oder das andere oder beides), im Gegensatz zum kontinuierlichen Durchschnittssterbealter und der diskret abzählbaren Kindermenge, hinken deine Vergleiche obenderein gewaltig.

    Zitat Zitat
    Und die Biologie erklärt überhaupt nichts. In der Biologie ist es auch legitim, fleischfressende Larven in Lebewesen zu pflanzen und sein Leben damit zu verbringen, im Harnleiter von Lebewesen Blut zu saugen sofern man sich damit über die Runde bringt.
    Mein werter Herr Naturwissenschaftler, in der Biologie gibt es keine Legitimation. Es ist einfach ein Fakt, dass gelebte Heterosexualität den Fortbestand einer Spezies sichert, nicht mehr und nicht weniger.

    Solange du auf soziologisch-kultureller Ebene argumentierst, könnte man vielleicht noch deine Meinung nachvollziehen, aber bleibe mit deinem Unwissen doch bitte fern von exakten Wissenschaften, da tut einem ja der Kopf weh.
    Electrodynamics:

  7. #7
    @Eynes'Prayer: Ich werf dir doch gar keine Schwulenfeindlichkeit vor, in keinem Satz habe ich das getan. Ich hab nur was gegen deine Argumentationsweise, à la "Heterosexualität ist normal, weil es die Natur so will", und das ist nun mal total Unfug, denn nur weil etwas natürlich ist (was wir gar nicht wissen können), ist es nicht gleichzusetzen mit "gut", "richtig" oder "normal".

    Und seit wann ist theoretisch unendliche Fortpflanzung bitte sinnvoll? Hinter dem Erhalt einer Rasse oder einer Gattung steckt überhaupt kein Sinn, wäre ja noch schöner.

    Zitat Zitat von Rübe
    Die Biologie erklärt, warum Eltern tendenziell Kinder eher heterosexuell erziehen, nämlich aus dem Grund, das sich die Sippe fortpflanzen soll.
    Eltern können ihre Kinder auf eine bestimmte sexuelle Orietierung hinerziehen (bzw. tun das auch noch bewusst)? Meinst du das ernst oder hab ich da was falsch verstanden?

  8. #8
    Zitat Zitat von Lucian Beitrag anzeigen
    Eltern können ihre Kinder auf eine bestimmte sexuelle Orietierung hinerziehen (bzw. tun das auch noch bewusst)? Meinst du das ernst oder hab ich da was falsch verstanden?
    Darüber habe ich vorhin auch nachgedacht, konnte aber zu keinem Ergebnis kommen. Ich kenne halt zu wenig Kinder die in einer homosexuellen Eltern-Beziehung aufgewachsen sind (nämlich keine) und kenne auch keine Studien, die sich damit befassen.
    Fakt ist aber, meiner Meinung nach, das Erziehung grundsätzlich schon heterosexuell ist. Man hat einen Mutter, einen Vater. Vielleicht ältere Geschwister, die in der Regel auch heterosexuell sind und dies einem Vorleben. Man hört von Bienchen und Blümchen, nicht von Bienchen und Bienchen, Medien präsentieren überwiegend auch keine gleichgeschlechtliche Liebe. Von daher ist Erziehung in der Regel schon heterosexuell. Ob diese Erziehung dann aber auch Auswirkungen auf die spätere Sexualität hat - gute Frage.

  9. #9
    Das wäre noch interessant, mal eine Studie zu erstellen. Würde nämlich für adoptionswillige Homo-Paare vielleicht noch interessant werden.

    Die Behauptung war nicht orginär von mir, sondern von Mando Diao. Ich sehe das aber insofern ähnlich, dass Eltern durch die Erziehung die Kinder zwar nicht bewusst, hingegen aber unbewusst heterosexuell erziehen, eben aus einem biologisch "vorinstallierten" Grund.

    Zitat Zitat
    Und seit wann ist theoretisch unendliche Fortpflanzung bitte sinnvoll? Hinter dem Erhalt einer Rasse oder einer Gattung steckt überhaupt kein Sinn, wäre ja noch schöner.
    Lucian, ich hoffe, das meinst du jetzt nicht ernst, oder? Jedes Lebewesen vermehrt sich automatisch, die Umwelt verhindert normalerweise eine Überpopulation durch Seuchen, welche in zu grossen Populationen vorherrschen. Das ist grundlegende Biologie...

  10. #10
    Zitat Zitat von Rübe Beitrag anzeigen
    Das wäre noch interessant, mal eine Studie zu erstellen. Würde nämlich für adoptionswillige Homo-Paare vielleicht noch interessant werden.

    Die Behauptung war nicht orginär von mir, sondern von Mando Diao. Ich sehe das aber insofern ähnlich, dass Eltern durch die Erziehung die Kinder zwar nicht bewusst, hingegen aber unbewusst heterosexuell erziehen, eben aus einem biologisch "vorinstallierten" Grund.
    Na ja, ich bin aber weiterhin der Meinung, dass Homosexualität nichts mit Erziehung zu tun hat und früher oder später jedes schwule Kind (meine Güte klingt das blöd) seine persönliche Gesinnung erkennt, auch wenn die Sexualkunde usw. auf heterosexueller Basis erfolgte.

    Zitat Zitat
    Lucian, ich hoffe, das meinst du jetzt nicht ernst, oder? Jedes Lebewesen vermehrt sich automatisch, die Umwelt verhindert normalerweise eine Überpopulation durch Seuchen, welche in zu grossen Populationen vorherrschen. Das ist grundlegende Biologie...
    Doch, doch, meine ich schon ernst. Und das was du da gesagt hast stimmt ja auch, allerdings kann ich immer noch nicht den Sinn hinter der Fortpflanzung erkennen... gut, sie ist natürlich, aber deswegen nicht gleich sinnvoll. Zudem das nicht bedeutet, dass ein gewisser Anteil an homosexuellen Lebewesen in einer Gesellschaft, egal welcher Art, unnatürlich ist.
    Es gab mal so eine Studie, in der aufgezeigt wurde, dass homosexuelle Affen sich ziemlich intensiv um den Nachwuchs der selbstverständlich heterosexuellen Frauen in einer Gruppe kümmerten, vor allem wenn diese, aus welchen Gründen auch immer, nicht verfügbar waren. Somit tragen auch sie ihren Teil zum Fortbestehen der Rasse bei, und können deswegen durchaus von der Natur "gewollt" sein.

    Zitat Zitat von gas
    erziehung legt norm und abnorm fest.
    Ja, moralische. (Wobei "festlegen" auch sehr gewagt ist, nur weil mir meine Eltern beigebracht haben dass es richtig ist, bei Tisch nicht zu lesen, muss ich es nicht automatisch ebenso für richtig halten. Zumindest nicht nach der Pubertät.) Was nichts an der sexuellen Gesinnung ändert, denn die ist biologisch verankert, und die Biologie scheißt sich was auf menschliche Normvorstellungen.
    Geändert von Broken Chords Can Sing A Little (01.10.2007 um 23:35 Uhr)

  11. #11
    Zitat Zitat von Lucian Beitrag anzeigen
    Na ja, ich bin aber weiterhin der Meinung, dass Homosexualität nichts mit Erziehung zu tun hat und früher oder später jedes schwule Kind (meine Güte klingt das blöd) seine persönliche Gesinnung erkennt, auch wenn die Sexualkunde usw. auf heterosexueller Basis erfolgte.
    Trotzdem ist die Erziehung an und für sich heterosexuell . Mehr wollte ich auch gar nicht sagen.
    Zitat Zitat
    Doch, doch, meine ich schon ernst. Und das was du da gesagt hast stimmt ja auch, allerdings kann ich immer noch nicht den Sinn hinter der Fortpflanzung erkennen... gut, sie ist natürlich, aber deswegen nicht gleich sinnvoll. Zudem das nicht bedeutet, dass ein gewisser Anteil an homosexuellen Lebewesen in einer Gesellschaft, egal welcher Art, unnatürlich ist.
    Es gab mal so eine Studie, in der aufgezeigt wurde, dass homosexuelle Affen sich ziemlich intensiv um den Nachwuchs der selbstverständlich heterosexuellen Frauen in einer Gruppe kümmerten, vor allem wenn diese, aus welchen Gründen auch immer, nicht verfügbar waren. Somit tragen auch sie ihren Teil zum Fortbestehen der Rasse bei, und können deswegen durchaus von der Natur "gewollt" sein.
    Ersteres: Biologisches Axiom. Ich hab die Naturgesetze nicht geschrieben, da kannst du doch gleich auch fragen, ob es sinnvoll ist, wenn Sonnen irgendwann implodieren. Ich glaube, bei solchen Dingen müssen wir uns von der Sinnfrage distanzieren.
    Und letzteres: Ist möglich, darauf wollte ich auch nicht zwingend heraus. Ich habe schon von Untersuchungen gehört, wonach prähistorisch homosexuelle Gesellschaftsmitglieder die Aufzucht von Waisen übernommen haben. Finde ich zwar fraglich, weil man wohl von grossen Familienverbänden ausgehen muss, aber trotzdem, wo der Sinn dahinter liegt, darauf wollte ich eigentlich gar nicht hinaus. Mir ging es primär darum, dass Erziehung automatisch "heterosexuell" auftritt.

  12. #12
    Zitat Zitat von Rübe Beitrag anzeigen
    Trotzdem ist die Erziehung an und für sich heterosexuell ;). Mehr wollte ich auch gar nicht sagen.
    Na gut, akzeptiere ich. ;)

    Zitat Zitat
    Ersteres: Biologisches Axiom. Ich hab die Naturgesetze nicht geschrieben, da kannst du doch gleich auch fragen, ob es sinnvoll ist, wenn Sonnen irgendwann implodieren. Ich glaube, bei solchen Dingen müssen wir uns von der Sinnfrage distanzieren.
    Glaub ich auch, ich mag das biologische Axiom nämlich nicht. (Ja, ich weiß, Axiome zu kritisieren ist immer so eine Sache. :D)

    Zitat Zitat
    Und letzteres: Ist möglich, darauf wollte ich auch nicht zwingend heraus. Ich habe schon von Untersuchungen gehört, wonach prähistorisch homosexuelle Gesellschaftsmitglieder die Aufzucht von Waisen übernommen haben. Finde ich zwar fraglich, weil man wohl von grossen Familienverbänden ausgehen muss, aber trotzdem, wo der Sinn dahinter liegt, darauf wollte ich eigentlich gar nicht hinaus. Mir ging es primär darum, dass Erziehung automatisch "heterosexuell" auftritt.
    Ok, dem widerspreche ich wie gesagt nicht.

  13. #13
    Ich schätze mal - was schwule Typen angeht - da gibt es dieselben Spackos wie bei den normalen Menschen.

    Spackos = Schlimm
    Schwule = i.O., aber durch Vorurteile stets vorbelastet!

    Aber wenn man nun auf einen schwulen Spacko trifft, dann ist das ein [FONT="Fixedsys"]EXPONENTIALES GEFÄLLE[/FONT] in die dunkelsten Regionen dieser unseren Gesellschaft! Profis wie ich sprechen da auch gerne von der braunen Zone. Schliesslich bleibt dem geneigtem Homo leider nur das Poloch zum Vergnügen.

    Oder wie man auch so schön sagt:
    Der Schwule hat jetzt Afternoon und freut sich auf sein After nun.


    Geändert von jensma (02.10.2007 um 02:51 Uhr)

  14. #14
    Zitat Zitat
    Regionen dieser unseren Gesellschaft! Profis wie ich sprechen da auch gerne von der braunen Zone. Schliesslich bleibt dem geneigtem Homo leider nur das Poloch zum Vergnügen.
    *kopfschüttel* Du wirst erstaunt sein, aber es giebt da wesentlich feinfühligere Varianten der gegenseitigen Trieb-befridigung.

    Nicht jeder Schwule steht auf Analsex, tatsächlich kenn ich eigentlich fast keinen.

    Überdies ist "das braune Poloch" bei Homosexuellen oftmals geplegter als das "gelbe Pissloch" von irgendwelchen weiblichen Figuren.

    *bzw, man merkts zwar nicht, aber trotzdem irgendwo sauer bin*

  15. #15
    Zitat Zitat von MA-Simon Beitrag anzeigen
    *kopfschüttel* Du wirst erstaunt sein, aber es giebt da wesentlich feinfühligere Varianten der gegenseitigen Trieb-befridigung.
    Gegenseitig einen rubbeln ? Oder äh.. mal die Salami in die Achselhöhle auf Forschungsreise schicken? Klär mich auf, aber bitte nicht zu ekelhaft

    Zitat Zitat von MA-Simon Beitrag anzeigen
    Nicht jeder Schwule steht auf Analsex, tatsächlich kenn ich eigentlich fast keinen.
    Mh, kA. Alle mir bekannten Schwulen stehen auf die Mokkahöhle. Die Nugatschleuse. Die Poperze. Weisst schon.

    Zitat Zitat von MA-Simon Beitrag anzeigen
    Überdies ist "das braune Poloch" bei Homosexuellen oftmals geplegter als das "gelbe Pissloch" von irgendwelchen weiblichen Figuren.
    Hachja, einmal schön das Löchlein mit der Zahnbürste gepflegt und ab geht die Party =D Na, am guten Popo treiben sich finstere Bakterien und Keime herum, da sind schon Leute dran gestorben (dramatisiert)! Wobei hingegen der menschliche Urin ein keimfreies Wässerchen is, das sogar unfassbare Kräfte der Heilung besitzt *astonishing!* (habs letztens im Fernsehen gesehen, lecker!)!

    Zitat Zitat von MA-Simon Beitrag anzeigen
    *bzw, man merkts zwar nicht, aber trotzdem irgendwo sauer bin*
    Use ->

  16. #16
    Zitat Zitat von MA-Simon Beitrag anzeigen
    *kopfschüttel* Du wirst erstaunt sein, aber es giebt da wesentlich feinfühligere Varianten der gegenseitigen Trieb-befridigung.

    Nicht jeder Schwule steht auf Analsex, tatsächlich kenn ich eigentlich fast keinen.

    Überdies ist "das braune Poloch" bei Homosexuellen oftmals geplegter als das "gelbe Pissloch" von irgendwelchen weiblichen Figuren.

    *bzw, man merkts zwar nicht, aber trotzdem irgendwo sauer bin*
    Dem kann ich mich nur anschließen. Ich hatte bis jetzt auch keinen Analsex und hatte trotzdem schon mit dem Jungen den ich liebe eine enge Sexualität wie ich sie mir schöner nciht vorstellen könnte.
    Letztendlich haben wir nichts anderes gemacht, was Heten nicht auch machen.

  17. #17
    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Solange du auf soziologisch-kultureller Ebene argumentierst, könnte man vielleicht noch deine Meinung nachvollziehen, aber bleibe mit deinem Unwissen doch bitte fern von exakten Wissenschaften, da tut einem ja der Kopf weh.
    Ich nehme den Fehdenhandschuh an. Ich habe es satt, euch nicht auf eurem Gebiet bestreiten zu können.

  18. #18
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Ich nehme den Fehdenhandschuh an. Ich habe es satt, euch nicht auf eurem Gebiet bestreiten zu können.
    "Euch" schreibt man im Fall von Biber gross .

  19. #19
    Zitat Zitat von Rübe Beitrag anzeigen
    Die Biologie erklärt, warum Eltern tendenziell Kinder eher heterosexuell erziehen, nämlich aus dem Grund, das sich die Sippe fortpflanzen soll. Biologie kennt keine Legitimität, das ist ein normativ-philosophischer Begriff und hat in dieser Argumentation überhaupt nichts zu suchen. ...
    letztere aussage git ebenso für das kleine wörtchen "soll".
    richtig, die biologie erklärt den grund für eine erziehung, die heterosexuelles denken bevorzugt, aber daraus lassen sich keine handlungsgebote ableiten (obwohl man es vor allem in deutschland bekanntlich in der vergangenheit versucht hat).

    nicht weil sich die sippe fortpflanzen soll, sondern weil sie sich fortgepflanzt hat, ist heterosexuelle erziehung die norm. (die homosexuellen haben aus naheliegenden gründen schwierigkeiten, ihre gene und ihr gedankengut weiterzugeben.)
    der unterschied scheint zwar marginal, ist es aber nicht. das eine ist ein handlungsgebot, das andere eine nicht verpflichtende gegebenheit.

    Zitat Zitat von Lucian
    Eltern können ihre Kinder auf eine bestimmte sexuelle Orietierung hinerziehen (bzw. tun das auch noch bewusst)? Meinst du das ernst oder hab ich da was falsch verstanden?
    erziehung legt norm und abnorm fest.

  20. #20
    Zitat Zitat von gas Beitrag anzeigen
    letztere aussage git ebenso für das kleine wörtchen "soll".
    richtig, die biologie erklärt den grund für eine erziehung, die heterosexuelles denken bevorzugt, aber daraus lassen sich keine handlungsgebote ableiten (obwohl man es vor allem in deutschland bekanntlich in der vergangenheit versucht hat).

    nicht weil sich die sippe fortpflanzen soll, sondern weil sie sich fortgepflanzt hat, ist heterosexuelle erziehung die norm. (die homosexuellen haben aus naheliegenden gründen schwierigkeiten, ihre gene und ihr gedankengut weiterzugeben.)
    der unterschied scheint zwar marginal, ist es aber nicht. das eine ist ein handlungsgebot, das andere eine nicht verpflichtende gegebenheit.
    Es war nicht meine Aussage, dass Eltern aus biologischen Gründen Kinder so erziehen sollen. Ich sagte, das Ziel der Biologie sei die Fortpflanzung, unabhängig von dem, was ich denke. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt die Biologie das Erziehungsmuster vor, also quasi um das biologische "Soll" zu erfüllen, nämlich schön brav die eigenen Gene zu verteilen.

    Du scheinst eine persönliche Aussage von mir in etwas hineinzudichten, wo keine zu finden ist.

    Analog: Das Ziel von Nahrungsaufnahme ist es, dem Organismus das Leben zu ermöglichen. -> Die Nahrungsmittelaufnahme soll dem Organismus Energie zum Leben liefern. So war das gemeint.

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