Naja gut![]()
Letzten endes habt ihr wohl doch recht und nicht das schwulsein spricht aus mir sondern mein verqueerer charakter![]()
Naja gut![]()
Letzten endes habt ihr wohl doch recht und nicht das schwulsein spricht aus mir sondern mein verqueerer charakter![]()
Achadrion hat schon Recht und das ist die Sache.
Unser Bürgermeister hier in Berlin, der gute alte Wowi, musste sich auch gleich produzieren, indem er sein "Ich bin schwul und das ist auch gut so" rausließ. So hat er sich spätere Fragen erspart, aber es ist der falsche Weg. Ich stell mich ja auch nicht hin und sage: "Ich hasse kleine Kinder, das ist auch gut so!"
Man sollte sein Leben einfach normal leben und die guten Freunde und Bekannten sollten es erfahren, aber man muss sich nicht eine Schwulenfahne tätowieren lassen und damit an den Strand gehen.
Einspruch!!!!![]()
Das olle Wowereit sich so geouted hat, war das Beste was passieren konnte.
Die Oposition hätte immer versucht ihm sein Schwulsein anzuhängen, in sofern war es ein Befreiungsschlag. Und der ist bei den Berlinern sehr gut angekommen.
Zumal es meistens so ist, dass man als Schwuler schon fast verpflichtet ist sich zu outen. Ich kann es schon nicht mehr zählen, wie oft ich gefragt wurde ob ich schwul sei (dann kam noch der Satz hinterher, dass derjenige ja überhaupt kein Problem mit Schwulen hat.). Hallo? wie oft werden Heteros eigentlich gefragt ob sie hetero sind? Aber Schwule und Lesben können ruhig mal aus dem Nähkästchen plaudern.
Für mich ist das eigentlich auch nur die Frage danach, was denn so in meinem Bett passiert.
Selbst wenn ich meine Sexualität nicht nach aussen trage, kommt immer Jemand daher, der mit großzügig zugesteht mal ganz offen darüber zu reden. Und wenn ich das nicht will, bin ich eine verklemmte olle •••••••••• die mit ihrer Realität nicht umgehen kann...
Ich will nicht Verallgemeinern und es soll sich keiner angegriffen fühlen, aber stimmt es nicht?
Das finde ich schade, aber es liegt nicht an dir, sondern an den anderen. Denn ich würde jemanden zum Beispiel nie fragen, ob er/sie einen Freund/Freundin hat oder Jungrau ist und genauso wenig, welche sexuelle Orientierung man hat.
Aber es gibt sehr viele Menschen, für die das anscheinend ein elementares Thema ist und sie merken nicht, wie sie andere Menschen einordnen wollen.
eine lustige erfahrung wäre als homopärchen in einen heten club zu wandern und die hetero sexuelle ader so auszuquetschen als wäre es so "außergewöhnlich" wie homosexualität. am besten mit fragen wie "seit wann wusstest du das denn?" oder "kommen deine eltern damit klar?"
für mich beispielsweise ist es zwingend notwendig die sexuelle orientierung eines menschen in bestimmten situationen einordnen zu können allein um zu wissen wie ich mit dieser person umgehen soll. handelt es sich um einen menschen der aufdringlich an mir rumknuddelt (unabhängig davon ob ich diese person mag oder nicht) sollte ich mir bewusst sein dass wenn ich darauf eingehe diese person sich darauf etwas erhofft oder nicht. das erleichtert mir den umgang mit bestimmten leuten. in etwa beruflichen situationen etc spielts keine rolle da ich mich in solchen sachen beispielsweise nicht mit der sexualität eines menschen auseinandersetze sondern eher mit seinem wissensstandart und seiner kollegialitätZitat
Warum wird da eigentlich immer so ein Thema draus gemacht??? Oo
Ich meine...selbst wenn man weiß, ob jemand schwul, lesbisch oder was auch immer ist, es ändert sich doch nichts. Der Mensch ist immer noch derselbe.
Tausend Jahre Geschichte fließen durch meine Adern.
Für diesen Satz sollte man eine Geldstrafe ausstellen. Man würde den Staat damit reich machen und könnte gleichzeitig alle anderen Steuern deutlich senken.Zitat
Es gefällt dir nicht, wie ein armer Sünder behandelt zu werden, der sich durch eine Beichte besser fühlen würde? Ins Fegefeuer mit dir! Nichts ist dein, sofern die Öffentlichkeit danach verlangt. Du stielst vom Gut der Öffentlichkeit und wirst dafür natürlich angemessen bestraft werden müssen.Zitat
![]()
Hmm, ohne jetzt alles genau durchgelesen zu haben: Ich glaube, dass es ein großes Problem ist, dass Kinder schon von klein auf an heterosexuell erzogen werden.
Denn dadurch wird das für das Kind irgendwie tabuisiert, wodurch dann, wenn das Kind (bzw. Jugendliche) später wirklich merkt, dass es schwul ist, das Ganze dann zu einer Art Konflikt ausartet.
Ebenso können bei mir auch viele nicht verstehen, dass ich Bully zum Kotzen finde. Es geht mir nicht um die Qualität der Witze, sondern darum, dass diese ganzen Klischees, die in seinen Filmen verarbeitet werden, durch das Kino ein so großes Publikum erreicht, dass Vorurteile damit noch weiter ausgeprägt werden. Generell wird mit diesem Thema in den Medien einfach nicht ernst genug umgegangen, wobei ich auch noch immer nicht die Leute verstehe, die meinen, sich durch ihre sexuelle Orientierung definieren zu müssen.
Ich glaube schon, dass eine gewisse Veranlagung in den Genen vorprogrammiert ist, die dann von äußeren Einflüssen weiter geprägt wird. Dann muss ich noch sagen, dass die sexuellen Praktiken echt niemanden was angehen, denn so gibt es auch im Heterobereich einige Sachen, die ebenso abstoßend sein können (wobei das auch nur im Auge des Betrachters liegt).
Ich selbst hatte mit meinem Outing bisher durchweg gute Erfahrungen gemacht, außer bei meiner Mutter. Und ein großes Tabu stellt es zumindest in der jetzigen Generation nicht mehr dar, meine ich jedenfalls...
Ich finde Bully klasse und sein Winnetouch ist der Hammer.![]()
Es ist nicht der Klamauk, der die Meinung beeinflusst. Man nimmt das an, was man annehmen möchte. Das Problem ist die fehlende Freiheit im Kopf.
Wenn man seine Vorurteile nicht beiseite schieben kann, ist man echt arm dran. Dann sind alle Glatzenträger Rechtsradikale, Blondinen sind nymphomanische Sexmonster ohne Hirn, Katholische Priester alle Kinderschänder und Ausländer alle Sozialbetrüger.
Ich kann auch nicht jeden leiden oder verstehen, aber trotzdem hat jeder Mensch für sich, seine Chance mir zu beweisen anders zu sein. Und das ist die einzige Toleranz die ich erwarte. Nicht auf die Sexualität reduziert zu werden (Heteromänner denken nur an Sex! eine Aussage die ich oft von Frauen gehört habe, aber die bestimmt auch nicht auf 100% der Männer zutrifft!), sondern als Person. Völlig unabhängig wen ich liebe oder wie ich meine Freizeit gestalte.
Mama, ich bin schwul. :(
Ich hab wie gesagt nichts gegen schwule Leute, aber wenn sie sich dann selbst immer alles "eigene Rasse" abstempeln müssen, dann finde ich das ein wenig lächerlich.
Ich mein, es ändert sich halt nichts, nur dass man seine sexuelle Gesinnung preisgegeben hat, aber was ist schon dabei?
Die Person bleibt die gleiche, ob Bi-,Homo- oder Heterosexuell.
Mit der sexuellen Orientierung ist es in der Erziehung meiner Meinung nach ein bisschen, wie mit dem Glauben: Man kann ads Kind vorher schlecht fragen, ob es Christ oder Atheist (oder Islamist, Jude, Buddhist, Hindu...) werden will und ebenso wenig, ob es hetero- oder homosexuell sein möchte (oder eben darauf programmiert ist). Die Gefahr besteht darin, dass die Erziehung einen erheblichen Teil des sexuellen Lebens vorgibt, so zumindest die wie schon erwähnt meiner Meinung nach sehr gut begründete These. Wenn man jetzt ein Kind, dass genetisch hetero veranlagt ist, so erzieht, dass es auch das Bild der Homosexualität immer im Hinterkopf hat, wird das denke ich nicht nur sexuelle Folgen haben, sondern auch psychisch verwirrend sein.
Im Endeffekt muss ich sagen, dass es falsch wäre, auf "Minderheiten" (so fies das klingt) Rücksicht zu nehmen. Lieber ein heterosexuelles Kind, dass von klein auf die heterosexuelle Orientierung annimmt und ein homosexuelles Kind, dass in der Pubertät seine Neigung entdeckt und damit vielleicht ein wenig ins Straucheln gerät (ja, ich habe heute meinen fiesen Tag, sorry =/ ), als ein heterosexuelles Kind, das nicht weiß was es will und ein homosexuelles Kind, dass sich angesichts der doch großeren Mehrheit von Heterosexuellen trotzdem irgendwo 'anders' vorkommt.
Übrigens ist diese Tabuisierung meiner Meinung nach sogar ganz richtig. Es ist in der Gesellschaft meiner Meinung nach weitaus schwieriger, als Homosexueller zu leben, als als Heterosexueller, obwohl ich darin natürlich keine Erfahrungen habe...
Ich weiß jetzt nicht genau, wie ich das ausdrücken soll, aber: lieber hetero, als homosexuell. Homosexuelle sind durchaus respektable Menschen, vielleicht sogar allein durch ihre sexuelle Orientierung besondere Menschen - allerdings ist hetero nunmal der von der Natur vorgesehene Normalfall. Und weil das noch nicht doof genug klingt, hier noch ein toller und unheimlich unpassender Vergleich: Es gibt auch impotente Männer oder Frauen, die aus welchem Grund auch immer keine Kinder mehr gebären können - das ist auch nicht der Regelfall, trotzdem werden die Menschen dadurch nicht unmenschlicher ... aber es sollte halt die Ausnahme bleiben.
Oki, jetzt dürft ihr mich mit Sachen bewerfen =/...
از جمادی مُردم و نامی شدم — وز نما مُردم بهحیوان سرزدم / مُردم از حیوانی و آدم شدم — پس چه ترسم؟ کی ز مردن کم شدم؟
حمله دیگر بمیرم از بشر — تا برآرم از ملائک بال و پر / وز ملک هم بایدم جستن ز جو — کل شیء هالک الا وجهه
بار دیگر از ملک پران شوم — آنچه اندر وهم ناید آن شوم / پس عدم گردم عدم چو ارغنون — گویدم کانا الیه راجعون
Woher weißt du, was von "der Natur" vorgesehen ist? Würde die Natur keine Homos dulden, würde sie sie nicht produzieren. Das Gegenteil ist allerdings der Fall, auch unter Affen oder Flamingos gibt es Schwule, was offenbar ganz im Sinne der Natur ist. (Zumal das biologische Argument total scheiße ist.)
Also ich hab nichts gegen Schwule. Ich würde zwar niemals mit einem anderen Mann/Jungen eine Beziehung eingehen, aber ich hab nichts gegen Schwule. Was ich allerdings gräßlich find sind so Transsexuelle, wie Frauen, die sich nen Penis oder Männer, die sich Titen anoperieren lassen, sich aber nicht komplett umwandeln lassen. Das find ich net so toll!
*dich steinigen tu*
was die fortpflanzung angeht ist heterosexualität zwar vorgeschrieben nur kennt niemand den sinn des lebens und kann damit auch nicht sagen ob es sinniger wäre jemanden aufrecht zu lieben als sich fort zu pflanzen. abgesehen davon betreibt die mehrheit der befölkerung diesen akt nicht mit produktivem hintergedanken
Der statistische Normalfall, aber seit wann haben Statistiken Relevanz für die Natur?Zitat
Außerdem, die Entscheidung, keine Kinder zu haben kann ein Heterosexueller genau so fällen, ohne deswegen wider der Natur zu handeln. Du schreibst hier gerade so, als würden Homosexuelle Kinder fressen.
Ich frage mich sowieso, wie man Kinder "sexuell erziehen" kann? Man erzählt ihnen von Blümchen und Bienchen und davon, dass sich Mama und Papa sehr, sehr lieb haben (inklusive verwirrender Schnittdarstellung der Genitalien), aber das rief bei mir mehr Verwirrung als Klarheit hervor. Sinn zu machen begann der ganze Mist erst, als ich meinen ersten Ständer hatte.Zitat
Wer als Homosexueller offen in Frage stellt, ob es sinnvoller wäre sich zu lieben, als sich fortzupflanzen, sollte sich mal fragen warum er auf der Welt ist.![]()
160.000 Jahre menschliche Geschichte basiert eben nicht darauf, dass ein Mann mit einem Mann knutscht oder eine Frau mit einer Frau - sondern dem Trieb der Fortpflanzung. Dass dieser Trieb gegenüber dem Trieb des einfachen sexuellen Aktes gewichen ist, mag etwas mit der gesellschaftlichen Stellung vom Sex heutzutage (und besonders dem Mittelalter) zu tun haben, sicherlich aber nicht den biologischen und philosophischen Grundsatz, dass jedes Tier - auch wenn es "aus der Reihe tretende" Affen, Flamingos, Mäuse, Hunde gibt - nach Fortpflanzung im Generellen strebt, nichtig machen.
Lustig ist, solche Äußerungen kommen in 99% der Fälle von Schwulen. Und warum? Weil es die letzte Bastion der Argumentation ist, um ihre Homosexualität vor biologischen Erklärungen zu verteidigen. Nein, Schwulsein trägt nicht zur Erhaltung einer Spezies bei, nein Lesben agieren nicht nachhaltig. Dass der Penis in die Mumu passt und da etwas passiert, ist kein verdammter Zufall. Und wenn Heterosexuelle sagen, dass sie keine Kinder wollen, hat das eben normalerweise andere Ursachen, als biologische Missstände dafür verantwortlich zu machen. Keine Lust auf diese Erziehungsscheiße, lieber auf Karriere konzentrieren, nicht in der heutigen Gesellschaft, nicht in diesem Umfeld, nicht in diesem Land ohne gesicherte Unterstützung, nicht bei diesem finanziellen Aufwand - etc.
Und dennoch macht es Schwule und Lesben nicht zu schlechteren Menschen. Wenn es auf der Welt 10 Männer gebe, von denen 8 unfruchtbar und 2 stockschwul wären, würde ich vielleicht anders darüber denken. Aber bei 3 Milliarden Männern ist es mir schnurzegal, womit sie ihre Freizeit verbringen - wie aber schon so oft gesagt, geht mir diese Selbstdarstellung auf die Eier.
Einie Homosexuelle regen sich darüber auf, dass sich Heterosexuelle (u.a.) in ihr intimes Leben einmischen mit Fragen nach der sexuellen Orientierung. Andererseits gibts aber auch genug Homosexuelle, die ihre Orientierung den anderen geradezu auf die Nase binden. Auf dem Silbertablett präsentieren. Weil mich das aber nicht interessiert, gehe ich auch nicht auf den CSD.