Zitat:
Der Regen prasselte ihm mit warmen Tropfen auf's Gesicht. In der Ferne hallte Donnergrollen. Blitze begossen das dunkle Firmament mit Licht.
Wie hatte er Spektakel wie diese vermisst! Er stand einfach nur da, mit gefalteten Händen, die Handflächen gen Himmel gerichtet, gerade so, als wolle er ein wenig der Energie, die in der Luft lag, auffangen.
Es war so, als ob die Götter, in einer fremden Sprache, versuchten ihm etwas mitzuteilen.
Doch es war spät und er würde morgen alle Kräfte brauchen, für diesen großen Tag. Gern hätte er dem Spiel des Unwetters weiter zugesehen, doch in dem Moment erschien Anja, seine Frau hinter ihm. "Du willst dich doch nicht erkälten? Komm rein. Du musst morgen gut ausgeschlafen sein." sagte sie in einem Tonfall, der klar machte, dass sie sich sorgte und so fügte er sich ihr.
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