Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jacks verrückte Reise durch die Zeit [9/∞) Ys V: Lost Kefin, Kingdom of Sand (PS2)
Oder whatever. Ich habe alte Spiele hier rumliegen, also kommen die in die Challenge, aber ausschließlich uralte Titel werde ich sicherlich nicht spielen :D
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Spielzeit: 11:27h, mit circa der Hälfte an Secrets
Blood Omen ist der erste Teil der Legacy of Kain Reihe, für mich aber der letzte Teil der mir gefehlt hat. Und ich trage das hier in der Challenge ein weil es häufig mit The Legend of Zelda verglichen wird. Und so als topdown Action Adventure mit einigen Dungeons, Bosskämpfen und Upgrades hat es durchaus Ähnlichkeiten damit. Die Rätsel sind allerdings durch die Bank extrem simpel da man meistens nur Schalter drücken muss die mal mehr und mal weniger gut versteckt sind, aber häufig leuchten. Es gibt nur ein paar wenige Stellen wo man die richtige Kombination aus Schaltern drücken muss. Darüber hinaus muss man nur schauen wie man an all den Fallen in den Dungeons vorbeikommt, wie Stacheln die aus der Wand schießen oder Stachelbälle die in bestimmten Mustern durch die Gegend fliegen.
Es gibt außerdem immer wieder Dungeons in denen man neue Fähigkeiten erlernt, wie Gedankenkontrolle, und diese Fähigkeit nutzen muss um das Dungeon wieder verlassen zu können. Bosskämpfe gibt es in diesen Dungeons aber nicht. Und die sind generell sehr rar gesät obwohl das Spiel von der Prämisse her so klingt als ob man sich von einem Boss zum nächsten durchkämpfen müsste. Man spielt hier nämlich den Edelmann Kain, der zu Beginn des Spiels von Banditen überfallen und ermordet wird, nur um kurz darauf vom Nekromanten Mortanius als Vampir wiederbelebt zu werden. Obwohl er die Banditen kurz darauf ermordet und seine Rache somit erledigt zu sein scheint, stellt sich allerdings heraus dass einer der Wächter der Säulen von Nosgoth für seine Ermordung verantwortlich war. Und als er die Säulen aufsucht findet er heraus, dass alle Säulen korrumptiert sind, weil deren Wächter dem Wahnsinn verfallen sind. Das Ziel des Spiels besteht also darin alle Wächter der Säulen zu töten um die Säulen und somit das Gleichgewicht von Nosgoth wiederherzustellen.
Man sollte also von ausgehen dass es für jede der neun Säulen ein Dungeon gibt durch die man sich Stück für Stück kämpfen muss. Und auf die ersten beiden Dungeons trifft das durchaus zu. Danach muss Kain sich aber zum Orakel von Nosgoth durchkämpfen, dann durch das Anwesen des Vampirs Vorador, und da musste ich auf halbem Wege backtracken da ich ohne Gedankenkontrolle nicht weiterkam und erst mal Nebendungeons erforschen musste. Erst danach geht es ins nächste Hauptdungeon, wo den Entwicklern scheinbar eingefallen ist worum es eigentlich gehen sollte, weswegen sie drei Wächter auf einmal in das Dungeon geworfen haben. Danach geht es zwar direkt zum nächsten Boss, nachdem man sich durch eine große Stadt und ein noch größeres Dungeon gekämpft hat, aber vor dem Finale gibt es plötzlich eine eine umfangreiche Nebenstory die man abschließen muss bevor es schnurstracks zum Finale geht, welches wenige Minuten später bereits vorbei ist.
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Die Screenshots musste ich mir leider aus anderen Quellen borgen, da das Spiel, zumindest mit Fanpatch, es scheinbar nicht mag wenn man Screenshots von macht. Die meisten davon sind nämlich schwarz. :(
Das Pacing und die Struktur der Story lässt also zu wünschen übrig. Sie wird außerdem erst im Finale ein klein wenig komplex, aber da anschließend nur noch zwei Bosskämpfe ohne Dungeons folgen wird dieser Aspekt der Story nur sehr oberflächlich behandelt. Erst in den Sequels wird näher drauf eingegangen. Das Spiel versucht zwar durchaus eine Story zu erzählen und die Sprecher liefern eine ordentliche Performance ab, die meisten Charaktere trifft man aber nur ein oder zweimal (und sieht sie eventuell in Zwischensequenzen), weswegen keine Zeit bleibt sie zu entwickeln oder eine Beziehung zwischen ihnen und Kain aufzubauen. Ich finde es außerdem etwas befremdlich dass ein wichtiger Sprecher aus Soul Reaver hier zwei komplett andere Charaktere spricht die aber trotzdem sehr nach seiner Rolle in Soul Reaver klingen.
Ich bin außerdem kein Fan des Gameplay, welches scheinbar mit der Philosophie designt wurde dass Spieler vermutlich tausend Tode sterben werden, weswegen die Entwickler das Herz der Dunkelheit eingebaut habe, ein Item das Kain nach seinem Tod mit einer kümmerlichen Menge an HP wiederbelebt. Falls man es schaffen sollte das Herz zu benutzen bevor man stirbt, dann regeneriert es allerdings eine ordentliche Menge an HP. Und es damit die beste Heilquelle im Spiel. Automatische Heilung gibt es nämlich nicht. Stattdessen verliert Kain zunehmend HP, was durch Regen oder Schneefall noch verstärkt wird. Man kann ansonsten noch Gegner aussaugen, oder Menschen die in Dungeons gefangen sind (wovon es überraschend viele gibt, was ein bisschen absurd und somit sehr gamey wirkt). Das Problem ist nur dass viele Monster die in den Dungeons lauern kein Blut besitzen das Kain aussaugen könnte. Es ist zwar durchaus möglich sie mit Magie auszusaugen, deren Blut ist allerdings giftig und rafft Kain innerhalb kürzester Zeit dahin wenn er nicht schnell ein Gegengift trinkt. Ich finde es allerdings interessant dass es bereits in diesem Teil diese seltsame Telekinese-Blutaussauge Technik gibt. Im Gegensatz zu typischen Vampiren beißt Kain seine Opfer nämlich nicht, sondern saugt deren Blut wie durch einen unsichtbaren Strohhalm durch die Luft ein :hehe:
Die Waffen lassen leider ebenfalls zu wünschen übrig.
Das Schwert als Starterwaffe ist okay, aber nicht besonders effektiv.
Der Streitkolben kann Gegner lähmen und ist somit sehr nützlich um Gegner auszusaugen. Bei Bosskämpfen und Monstern ist er dementsprechend aber nicht zu empfehlen.
Die Äxte sind beschissen weil sie Kain daran hindern Magie zu verwenden und es so lange dauert sie zu schwingen dass die Gegner einen meistens vorher treffen und somit den Angriff unterbrechen. Sie lohnen sich nur dann wenn man ein paar Mal ins Leere schlagen kann, weil Kain anschließen durch die Gegend wirbelt und seine Gegner in Windeseile zu Schaschlik verarbeitet. Selbst da kann es allerdings passieren, dass die Gegner einen aus dem Wirbel rausschlagen bevor man sie treffen kann. Wenn man die Äxte später mit der Rüstung kombiniert die automatisch Blut aussaugt, können sie zwar durchaus praktisch sein, aber selbst da ist der Streitkolben die sicherere Wahl.
Das Flammenschwert ist ganz cool, verwandelt aber jeden Gegner zu Asche und lässt keinen Tropfen Blut zurück. Ist also eine schlechte Wahl wenn man sich heilen will ohne ein Herz der Dunkelheit zu nutzen.
Der Soul Reaver kann normale Gegner oneshotten, frisst allerdings enorme Mengen an Magie, und sobald die Leiste auf null droppt lohnt er sich verglichen mit dem Feuerschwert nicht mehr. Genau wie die Äxte blockiert er außerdem jegliche Magie, was extrem unpraktisch ist es da es einen Bosskampf gibt bei dem man ständig ge-oneshottet wird wenn man versucht den Boss ohne Schildmagie anzugreifen. Dieser Boss trifft einen außerdem bevor man es überhaupt schafft den Soul Reaver zu schwingen.
Neben den Waffen und diversen Zaubern gibt es aber noch lauter Items die man ebenfalls als Waffe verwenden kann und das auch tun sollte, weil man dadurch viele Gegner aus der Ferne töten kann. Ansonsten sind Gegner die ebenfalls aus der Ferne angreifen nämlich richtig furchtbar, weil die mehrere Treffer landen können bevor man in Nahkampfreichweite kommt.
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Zauber können ganz nice sein, wie einer der alle Gegner in Reichweite aussaugt, aber das Balancing lässt teilweise zu wünschen übrig. Im Gedankenkontrolle Dungeon musste ich zum Beispiel ständig darauf warten dass sich meine Magie regeneriert hat, da der Zauber absurde Mengen an Magie frisst und einige Male verwendet werden muss. Es gibt zwar ein Batterie Item mit dem man kurzzeitig unbegrenzt Magie erhält, ich hatte seit Beginn des Spiels aber nur fünf davon erhalten und sobald die Batterie ausläuft verliert man alle seine Magie. Sprich bei Gedankenkontrolle reicht es für genau eine Anwendung. Danach musste ich es noch schaffen unversehrt an Gegnern oder Fallen vorbeizukommen, und letztere haben mein Opfer leider mehrfach getötet bevor ich den Schalter am anderen Ende erreichen konnte.
Über das komplette Spiel hinweg sind außerdem viele Secrets versteckt, darunter HP und Magie-Upgrades, von denen ich laut Endgame Statistik nur ein bisschen mehr als die Hälfte gefunden habe. Ein paar dieser Secrets sind allerdings furchtbar implementiert, weil man die nur bei Vollmond erreichen kann. Ich habe kurz vor Schluss vor einem dieser Eingänge gecampt (weil ich mir nicht sicher war ob ich später nochmal zurückkommen kann) und mit Cheat Engine das Spieltempo auf 20x erhöht und musste trotzdem mehrere Minuten warten bis ein kompletter Zyklus vorbei war. Mithilfe der Fledermaus Schnellreise könnte man zwar ein paar dieser Orte in einem Rutsch abarbeiten, viel Zeit hat man allerdings nicht dafür. Die Weltkarte ist von der Steuerung her außerdem grauenhaft, da man irgendwie mit der Tastatur zwischen all den Orten herumspringen muss, meine Auswahl aber ständig woanders hingesprungen ist als geplant, wodurch ich an einer Stelle dachte dass ich einen Teleporter verpasst und mich gesoftlockt hätte. Ich bin anschließend extra nochmal durchs vorherige Dungeon gelaufen, nur um feststellen zu müssen dass ich die Bosskammer nicht mehr betreten konnte. Mit Maus hätte das wesentlich besser funktioniert.
Das Hauptmenü ist ebenfalls seltsam designt, weil es auf den ersten Blick keine Möglichkeit gibt einen Spielstand zu laden. Das Menü dafür ist nämlich unter Optionen versteckt, aus welchem Grund auch immer. Und dadurch ist es mir beim Übersprungen der Logos ein paar Mal passiert dass ich ausversehen ein neues Spiel gestartet habe.
https://i.imgur.com/kiOlaDH.jpeghttps://i.imgur.com/uFE4vKb.jpeg
Es war also durchaus interessant Blood Omen endlich gespielt zu haben, aber wirklich Spaß hatte ich am Gameplay leider nie. Die Bosskämpfe können das leider auch nicht ausgleichen, da nur zwei von ihnen nennenswerte Taktiken verwenden. Einer der Bosse war außerdem nach zwei Treffern bereits tot, was sehr bizarr war :%
Die Story ist außerdem nie so gut wie in Soul Reaver und wird nur mit Wissen aus den Nachfolgern etwas interessanter.
Blood Omen wäre also ein Spiel das eindeutig von einem Remake profitieren könnte. Nicht nur um das Gameplay zu verbessern, sondern um die Story weiter auszubauen.
La Cipolla
23.01.2026, 11:57
Ulkig, ich hatte es vor ~15(?) Jahren probiert, nachdem ich von den Soul Reavers spielerisch eher enttäuscht war, und es hat mich VOLL abgeholt! Durchgekommen bin ich allerdings auch nicht, weil ich irgendwo einfach steckengeblieben war. ^^
Lief auch richtig cool auf der PSX!
Sylverthas
25.01.2026, 12:15
Obwohl er die Banditen kurz darauf ermordet und seine Rache somit erledigt zu sein scheint, stellt sich allerdings heraus dass einer der Wächter der Säulen von Nosgoth für seine Ermordung verantwortlich war. Und als er die Säulen aufsucht findet er heraus, dass alle Säulen korrumptiert sind, weil deren Wächter dem Wahnsinn verfallen sind. Das Ziel des Spiels besteht also darin alle Wächter der Säulen zu töten um die Säulen und somit das Gleichgewicht von Nosgoth wiederherzustellen.
Du schreibst das, als wäre es eine logische Kette von Ereignissen, aber hätte er nicht genauso gut einfach nach Hause gehen können um sich ne Stulle zu genehmigen? xD
Stattdessen verliert Kain zunehmend HP, was durch Regen oder Schneefall noch verstärkt wird. Man kann ansonsten noch Gegner aussaugen, oder Menschen die in Dungeons gefangen sind (wovon es überraschend viele gibt, was ein bisschen absurd und somit sehr gamey wirkt). Das Problem ist nur dass viele Monster die in den Dungeons lauern kein Blut besitzen das Kain aussaugen könnte. Es ist zwar durchaus möglich sie mit Magie auszusaugen, deren Blut ist allerdings giftig und rafft Kain innerhalb kürzester Zeit dahin wenn er nicht schnell ein Gegengift trinkt. Ich finde es allerdings interessant dass es bereits in diesem Teil diese seltsame Telekinese-Blutaussauge Technik gibt. Im Gegensatz zu typischen Vampiren beißt Kain seine Opfer nämlich nicht, sondern saugt deren Blut wie durch einen unsichtbaren Strohhalm durch die Luft ein :hehe:Daran, dass man permanent Leben verliert, erinner ich mich auch gut! Prinzipiell ist das ja nette Immersion, aber wie Du auch schreibst - sorgt es für Design, was dann auch wieder Immersion irgendwie bricht, also eigentlich kein Win xD
Und das mit dem remote Aussagen fand ich auch super weird. Frag mich, ob das einerseits gemacht wurde, um sich Animationen (und damit ggf. Clipping von den Modellen) zu ersparen und andererseits es einfach ein netteres Design ist, dass man nicht immer direkt hinrennen muss.
An sich hast Du schon wieder ein wenig Bock gemacht, das noch mal reinzulegen - auch wenn Du es vermutlich gar nicht verkaufen wolltest *g*
Bin aber gerade mit nem anderen jankingen Game bedient.
Durchgekommen bin ich allerdings auch nicht, weil ich irgendwo einfach steckengeblieben war. ^^
Voradors Anwesen mangels Gedankenkontrolle? Ansonsten gibt es nur ein paar Schalter-Kombinationsrätsel wo man eventuell festhängen könnte, vor allem weil das Spiel einem nie sagt dass bestimmte Kombinationen nötig sein könnten um weiterzukommen.
Das Spiel hat aber zumindest nicht so viele Blockschieberätsel wie Soul Reaver, also könnte ich durchaus verstehen warum einem Blood Omen mehr gefallen könnte :p
Das Gameplay ist aber generell einer der schwächeren Aspekte der Legacy of Kain Reihe, auch wenn Soul Reaver, wenn mich meine Erinnerungen nicht täuschen, ein paar nette Rätsel hat (außer all den Schieberätseln). Ich würde die Reihe also hauptsächlich für die Story empfehlen. Blood Omen hat davon nur leider nicht genug als dass es die Schwächen des Gameplay ausgleichen könnte.
Du schreibst das, als wäre es eine logische Kette von Ereignissen, aber hätte er nicht genauso gut einfach nach Hause gehen können um sich ne Stulle zu genehmigen? xD
Ich habe die Story auch nur grob zusammengefasst. Der eigentlich Kontext ist dass Kain bei den Säulen den Geist von Ariel trifft, der ermordeten Wächterin der Säule des Gleichgewichts, deren Tod ihren Liebhaber Nupraptor in den Wahnsinn getrieben hat. Und da Nupraptor der Wächter der Säule Verstand ist, hat sich dessen Wahnsinn auf alle anderen Wächter übertragen. Und deswegen bittet Ariel Kain um Hilfe die Säulen wiederherzustellen, da Nosgoth ansonsten zum Untergang verdammt ist.
Man darf Kains Heimatort im Laufe des Spiels aber tatsächlich besuchen! Ich habe allerdings keine Ahnung wo er dort gewohnt haben soll und Kain erwähnt auch nie was drüber. Einfach nur eine Stulle zu essen wäre außerdem nicht so einfach. Nicht nur weil Vampire vermutlich keine Stullen essen, sondern weil der Ort von einer Seuche heimgesucht wurde und Berge von Leichen in den Straßen liegen. :O
Und das mit dem remote Aussagen fand ich auch super weird. Frag mich, ob das einerseits gemacht wurde, um sich Animationen (und damit ggf. Clipping von den Modellen) zu ersparen und andererseits es einfach ein netteres Design ist, dass man nicht immer direkt hinrennen muss.
Ich habe gerade keine Ahnung was du meinst.
An sich hast Du schon wieder ein wenig Bock gemacht, das noch mal reinzulegen - auch wenn Du es vermutlich gar nicht verkaufen wolltest *g*
Wenn du vorhast Soul Reaver zu spielen, dann könnte es durchaus nicht schaden Blood Omen ebenfalls spielen um den kompletten Kontext für die Story von Soul Reaver zu erfahren. Gewisse Ereignisse und Charaktere aus Blood Omen spielen ja später nochmal eine Rolle, darunter Ariel. Ich bleibe allerdings bei meiner Meinung dass es nicht unbedingt nötig ist Blood Omen zu kennen um Soul Reaver zu verstehen. Es ist aber ganz nett wie scheinbar nebensächliche Aspekte des Spiels später an Bedeutung gewinnen.
Sylverthas
25.01.2026, 13:16
Ich habe gerade keine Ahnung was du meinst.
Sollte "Aussaugen" heißen :|
Mal schauen, ob ich mir davon mehr gebe. Die gesamte Reihe hatte für mich immer diesen Edge-Faktor, den ich schon unterhaltsam finden kann.
Liferipper
25.01.2026, 16:28
Blood Omen habe ich irgendwann mal gespielt, aber an mehr als ein paar einzelne Elemente erinnere ich mich eigentlich nicht mehr. Wollte eigentlich danach mit Soul Reaver (und eventuell weiteren Teilen der Reihe) weitermachen, bin aber irgendwie nicht dazu gekommen (nein, habe nicht wegen BO darauf verzichtet).
Sollte "Aussaugen" heißen :|
Ah, da hätte ich auch selbst drauf kommen können :p
Blood Omen habe ich irgendwann mal gespielt, aber an mehr als ein paar einzelne Elemente erinnere ich mich eigentlich nicht mehr. Wollte eigentlich danach mit Soul Reaver (und eventuell weiteren Teilen der Reihe) weitermachen, bin aber irgendwie nicht dazu gekommen (nein, habe nicht wegen BO darauf verzichtet).
Klingt so als ob 2026 das perfekte Jahr für eine Legacy of Kain Challenge wäre! :bogart: Ich will die Reihe auch nochmal spielen, zumindest das Remaster von Soul Reaver 1 und 2 und dann mal schauen ob noch mehr kommen.
Hab mich auch kürzlich über den Kickstarter Comic informiert, aber der war scheinbar beschissen dank eines Self Insert Characters der lauter Dinge erklärt die keine Erklärung benötigt hätten. Falls es irgendwann noch ein Sequel geben sollte, dann ist also hoffentlich nicht der Schreiber des Comics dran beteiligt. Die negative Resonanz zum Comic sollte aber Grund genug sein Amy Hennig zurückzuholen damit sie die Reihe auf würdige Art und Weise abschließen kann.
https://i.imgur.com/stTIvzA.jpeg
Spielzeit: 32:41h, mit einem von zwei Endings.
Shuten Order ist eine Visual Novel die zumindest teilweise von Kazutaka Kodaka geschrieben wurde, dem Schöpfer von Danganronpa. Falls die Angaben auf VNDB stimmen, dann hat er allerdings nur den Prolog und eine einzige Route geschrieben, von daher sollte man kein zweites Danganronpa erwarten. Es geht hier zwar ebenfalls darum einen Mordfall aufzuklären, die Hinweise auf den Täter muss man aber über das komplette Spiel hinweg sammeln bevor es im Finale endlich zur Verhandlung geht.
Das interessante an diesem Mord ist allerdings, dass das Opfer und der Detektiv ein und die selbe Person sind: Rei Shimobe, Gründerin des Shuten Orders, eine religiöse Organisation die das Ende der Welt herbeisehnt. Nach ihrer Ermordung kommt Rei aber in einem Hotel wieder zu sich, wo ihr zwei Engel erzählen dass sie von Gott wiederbelebt wurde und drei Tage Zeit hat ihren Mörder zu finden damit sie als wahrhaftiger Gründer des Shuten Orders wiederbelebt werden kann. Bis dahin hat sie nur einen temporären Körper zur Verfügung der nach Ablauf des Zeitlimits zu Asche verbrennt. Sie besitzt außerdem keine Erinnerungen an ihre Zeit als Gründer des Ordens.
Um ihren Mörder zu finden muss Rei die Macht Gottes nutzen, die enthüllen soll welcher der fünf Minister des Shuten Orders sie ermordet hat. Das Spiel ist dementsprechend in fünf Routen unterteilt die jeweils einem Ministerium gewidmet sind. Das besondere an diesen Routen ist allerdings, dass jede Route mit einem anderen Genre experimentiert, auch wenn sie das Visual Novel Gameplay nie komplett über Bord werfen. Jede dieser Routen ist außerdem essenziell für die Story. Es ist also nicht so als ob man eine Route spielen und damit eine komplette Story erleben würde.
Falls sich jemand fragen sollte wie Rei ihren Mord untersuchen soll wenn die Minister eigentlich wissen sollten wie der Gründer des Ordens aussieht: Kein Problem, Rei trägt eine Maske die eine Hälfte ihres Gesichts verdeckt und ist damit perfekt getarnt und kann nicht entlarvt werden! :hehe:
Dass man die Reihenfolge der Routen frei wählen kann, könnte allerdings problematisch sein. Ich bin jedenfalls froh, dass ich die Ministry of Health Route als letztes gespielt habe, weil es im Finale eine gewaltige Enthüllung gibt die in den anderen Routen nur vage angedeutet wird. Wenn man diese Route zuerst spielen sollte, dann dürfte es also das komplette Spielerlebnis beeinflussen.
Ministry of Education (5:11h)
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Eine Route die als Romantic Adventure betitelt wird und dementsprechend als eine Art Dating Sim abläuft. Das besondere ist allerdings dass Rei direkt zu Beginn von der Ministerin vergiftet wird und anschließend herausfinden muss welches von drei Mädchen die verkleidete Ministerin ist damit sie das Gegengift erhält.
Es wird allerdings direkt zu Beginn klar dass diese Mädchen allesamt wahnsinnig sind, weswegen ich diese Route akkuraterweise als "Romantic Yandere Adventure" bezeichnen würde. Die Route versucht aber trotzdem diese Mädchen einigermaßen interessant und ansprechend zu gestalten, was teilweise ganz gut funktioniert.
Bei fünf Stunden auf drei Mädchen verteilt kann das Spiel aber nicht so sehr ins Detail gehen wie längere Romance Visual Novels, zumal der Prolog ebenfalls einige Zeit dauert, weswegen die eigentlich Zeit pro Mädchen noch viel kürzer ist.
Das Gameplay ist außerdem sehr Trial & Error lastig, da man in jeder Phase versuchen muss das Mädchen in einem Raum einer Schule zu finden damit man die Beziehung zu ihr festigen kann. Alle anderen Räume sind komplette Zeitverschwendung. Da sind zwar andere NPCs drin mit denen man reden kann, aber wenn man zu lange braucht um die Beziehung aufzubauen, dann geht man am Ende des Tages Game Over.
Die Mystery Storyline der Route fand ich außerdem extrem offensichtlich, auch wenn das Spiel versucht noch einen Curveball zu werfen um Spieler von der Wahrheit abzulenken.
Insgesamt würde ich diese Route aber als eine der schwächsten des Spiels bezeichnen.
https://i.imgur.com/OcXIXYX.png
Ministry of Science (7:07h)
https://i.imgur.com/v84VTVG.png
Die längste Route im Spiel und eine die mich theoretisch richtig gut hätte unterhalten können, da sich das Gameplay scheinbar an 428 Shibuya Scramble oder dessen Vorgänger Machi orientiert.
Man springt hier nämlich ständig zwischen mehreren Charakteren hin- und her, deren Aktionen die Routen der anderen Charaktere beeinflussen, was man als Spieler dazu nutzen muss um lauter Bad Endings zu vereiteln.
Die Route ist aber bei weitem nicht so lustig oder seltsam wie 428 Shibuya Scramble und man kämpft die meiste Zeit nur gegen wilde Tiere obwohl es eigentlich darum geht Terroristen/Heretiker zu stoppen bevor sie das Herz der Anlage erreichen.
Einer der Charaktere verbringt außerdem fast die komplette Route im selben Raum, was alles andere als interessant ist.
Erst gegen Ende wird die Story endlich interessant und schafft es zumindest einen der Charaktere mithilfe einer tragischen Hintergrundstory sehr gut zu entwickeln.
Aufgrund der Länge der Route ist das aber viel zu viel Zeit die man investieren muss um zum interessanten Teil der Story zu kommen.
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Ministry of Security (3:35h)
https://i.imgur.com/C1gxwcP.png
Eine Stealth Action Horror Route in der Rei ständig von einem Serienmörder namens Nephilim gejagt wird. Das Gameplay dieser Abschnitte wird in isometrischer Perspektive dargestellt, lässt in Sachen Stealth aber zu wünschen übrig.
Man kann nämlich nicht schleichen und Nephilim auch nicht ablenken. Das einzige was man tun kann ist nicht von ihm gesehen zu werden, ansonsten startet eine Verfolgungsjagd die erst dann endet wenn man in ein Versteck schlüpft. Die Jagd endet damit aber augenblicklich.
Ich habe es nur ein einziges Mal erlebt dass Nephilim anschließend noch die Umgebung abgesucht hat bevor er sich verpisst hat. Während man verfolgt wird kann man außerdem Rollladen aktivieren um Nephilim kurzzeitig aufzuhalten, aber soviel bringt das nicht. Von der Präsentation her sind diese Abschnitte aber ganz nice.
Zwischendrin gibt es außerdem ein paar Rätsel die man lösen muss, darunter eins wo man Rohre miteinander verbinden muss (https://imgur.com/yyNaoDl). Sind ganz okay, ich hing an einem der letzten Rätsel aber eine Weile fest bis ich endlich die richtige Kombination finden konnte.
Aufgrund der Kürze der Route hat sie allerdings nur sehr wenig Story und so gut wie keine neuen Charaktere, wodurch man nur die Ministerin einigermaßen kennenlernt.
Obwohl diese Route scheinbar von Kodaka geschrieben wurde, hat sie außerdem nur sehr wenige Twists zu bieten. Die sind zwar ganz okay, aber mehr auch nicht.
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Ministry of Justice (4:45h)
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Eine Route die sich anfangs wesentlich mehr auf Reis Mord fokussiert als alle anderen Routen, was ganz interessant war.
Aufgrund der Informationen die ich bis zu diesem Zeitpunkt erhalten hatte, wusste ich allerdings bereits mehr oder weniger wie der Mord abgelaufen ist. Das einzige was mir noch fehlte war die Identität des Mörders.
Bevor der Minister gewillt ist mehr über den Mordfall zu enthüllen muss er sich allerdings um einen Erbschaftsfall einer reichen Familie kümmern und heuert Rei als neutralen Zeugen an.
Im Anwesen dieser Familie finden in den nächsten Tagen aber mehrere Morde statt die Rei versuchen muss zu lösen. Das ist vom Gameplay her nicht sonderlich interessant oder komplex, erfüllt aber seinen Zweck.
Die Story ist außerdem in Ordnung, ich fand aber so gut wie jeden Aspekt der Morde viel zu offensichtlich. Ich hing nur an ein einzelnen Schritten fest die mich manchmal dazu gezwungen haben einen Spielstand zu laden, da man sich nur eine begrenzte Menge an Fehlern erlauben darf.
https://i.imgur.com/x3PZ3hQ.png
Ministry of Health (5:22h)
https://i.imgur.com/BRFO82U.png
Ein Extreme Escape Adventure das ich mir bis zum Schluss aufgehoben habe da sich dessen Story um ein Death Game dreht.
Ich hatte in Sachen Gameplay allerdings sowas wie Zero Escape erwartet, mit einigen Räumen in denen man eine Vielzahl von Rätseln lösen muss.
Stattdessen ist eine Art First Person Dungeon Crawler dessen Dungeon (https://imgur.com/5kNKlTs), trotz Abzweigungen, furchtbar linear ist.
Ab und zu muss man außerdem Rätsel lösen um Türen zu öffnen, was an sich ganz okay ist. Es gibt allerdings nur drei Arten von Rätseln die immer und immer wieder in etwas komplexerer Form recycelt werden, darunter die furchtbarste Art von Rätsel überhaupt: Schieberätsel bei denen man ein Bild vervollständigen muss. Und diese Rätsel muss man allesamt unter Zeitdruck lösen! :%
Es gibt nur einen einzigen Raum in dieser Route der tatsächlich an Zero Escape erinnert. Aber obwohl es da mehr Rätsel gibt, werden die vorherigen Rätsel ebenfalls recycelt. Und die waren diesmal so komplex dass ich sicherlich ne halbe Stunde dran gehangen habe.
Das Death Game ist aber ganz okay (auch wenn es von einem VTuber gehostet wird) und dreht sich in der ersten Runde darum dass jeder Spieler eine Nummer von 1 - 20 erhalten hat und versuchen muss einen Spieler mit einer niedrigeren Nummer zu finden damit sie diesen durch Berührung elimineren können. Die Spieler kennen ihre eigenen Nummern allerdings nicht.
Das große Problem dieses Death Games ist allerdings dass die Route so gut wie keine Zeit damit verbringt die Teilnehmer zu entwickeln, wodurch in der ersten Runde lauter Charaktere sterben die man überhaupt nicht kennenlernen kann.
Danach wirkt es zwar so als ob die Story sich endlich auf die Charaktere fokussieren würde, kurz darauf wird man aber direkt in die zweite Runde geworfen und erneut von den Charakteren getrennt. Und daraufhin sterben noch mehr Charaktere nachdem Rei so ein Gespräch mit ihnen hat.
Ich fand es an dieser Stelle außerdem ganz schön absurd dass Rei selbst von einem kleinen Kind überwältigt wird :rolleyes:
Das Finale dieser Route ist aber ganz gut und hat wie bereits erwähnt eine gewaltige Enthüllung zu bieten, weswegen ich empfehlen würde diese Route als letzte zu spielen.
https://i.imgur.com/fyouqd9.png
Finales Kapitel (5:11h)
https://i.imgur.com/zhMwuTH.png
Das Kapitel in dem es endlich darum geht Reis Mord im Rahmen einer Verhandlung aufzuklären. Ist von der Präsentation her nicht so packend wie in Danganronpa, die Musik sorgt aber trotzdem für eine spannende Atmosphäre.
Nach dem Prolog dieser Route wird manuelles Speichern außerdem permanent deaktiviert, was ebenfalls zur Spannung beitragen könnte, aber nicht so unfair ist wie es klingt.
Sollte man einen Fehler machen darf man nämlich zu Beginn des letzten Abschnitts weitermachen. Die Fehler die man bereits gemacht hat werden dabei außerdem komplett getilgt, wodurch man sich nicht durch den Rest der Verhandlung durchquälen muss.
Die Verhandlung dauert allerdings nur circa eine Stunde und danach geht die Route noch einige Stunden weiter. Macht von der Story her durchaus Sinn und ist von der Präsentation her ganz nice.
Ich hatte außerdem nie den Eindruck dass die Story sich unnötig in die Länge ziehen würde. Einzig der Epilog ist ein klein wenig grenzwertig da er circa eine halbe Stunde dauert.
Mein großes Problem mit dem Finale ist allerdings das Gameplay. Obwohl das Spiel über alle Routen hinweg viel mit unterschiedlichen Genres und Gameplay-Elementen experimentiert hat, kommt im Finale so gut wie nichts davon zum Einsatz. Hier wäre also noch viel mehr drin gewesen um die Story auf bombastische Art und Weise abzuschließen.
Da das Spiel zwei Endings besitzt und direkt nach der letzten Entscheidung einen Autosave anlegt, müsste man allerdings das komplette Finale nochmal spielen um das andere Ende und damit das letzte Achievements freizuschalten.
Fazit
Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass Shuten Order ganz okay ist. Dass jede Route mit anderen Genres experimentiert ist zwar ganz nett, sorgt allerdings dafür, dass sich alle Routen nur sehr mittelmäßig anfühlen. Es ist also, wie man auf Englisch sagen würde, ein Jack of all trades, master of none.
Das Finale ist zwar der beste Abschnitt des Spiels, hätte aber wie bereits erwähnt noch besser sein können wenn die Entwickler zumindest versucht hätte alle Elemente der vorherigen Routen in dessen Story zu integrieren.
Shuten Order hab ich auch auf meiner Wunschliste, da das gerade mit den verschiedenen Gameplay Arten eigentlich echt interessant aussah. Kann man fürs zweite Ende denn irgendwas skippen? Ich hab da gerade ganz gruselige 999 Vibes, wo man absolut nix skippen konnte und sich durch jedes Puzzle erneut arbeiten musste. Text war zwar instant, aber nen richtigen Skip Button gabs auch nicht. Da Lob ich mir den Zeitstrahl von Virtue's Last Reward. xD
Es gibt eine Taste um Texte zu skippen, ja. Man muss aber trotzdem die komplette Verhandlung nochmal machen. Und kurz darauf gibt es eine längere Sequenz bei der man ebenfalls mehrere richtige Entscheidungen treffen muss um sie erfolgreich abschließen zu können.
Dauert garantiert keine fünf Stunden, aber ein bisschen Zeit muss man trotzdem investieren. Alternativ könnte man natürlich schauen wo das Spiel die Savegames speichert und vor der letzten Entscheidung (die extrem offensichtlich ist) ein Backup von machen.
Sylverthas
23.02.2026, 15:49
Irgendwie kommt mir das Fazit so vor, wie ich so einige der neueren Spiele von Kodaka in Erinnerung habe. World's End Club war auch so ein Spiel, was sich in vielerlei Gameplay versucht hat, aber das war so seicht, dass es fast irrelevant wurde. Master Detective Archive hatte mich am Anfang nicht wirklich gepackt, aber vielleicht steigert sich das ja. Und jetzt Shuten Order.
Lediglich Last Defense Academy sticht da heraus, und sei es nur wegen des Scopes. Vielleicht war auch die Entwickung davon ein Grund, wieso Shuten Order nun zu dem geworden ist, was wir sehen? Wobei ich nicht weiß, wie viele vom Team an beidem gearbeitet haben.
Bei World's End Club war Kodaka laut VNDB nur der Creative Director, während die Story von Uchikoshi geschrieben wurde, mit Unterstützung von zwei anderen Leuten. Und man merkt der Story auf jeden Fall an dass sie aus Uchikoshis Feder stammt.
Bei Shuten Order ist er aber wie gesagt nur beim Prolog und einer einzigen Route gelistet, und hatte mit dem Finale scheinbar nichts zu tun. Ich kann aber nicht sagen wie akkurat die Angaben sind.
Und bei Last Defense Academy schaue ich jetzt nicht nach, weil ich das noch nicht gespielt habe.
Bei Rain Code war er aber tatsächlich an der Story beteiligt, ebenfalls mit zwei anderen Leuten. Das hat mir aber insgesamt besser gefallen als Shuten Order, weil es sich komplett auf ein Genre fokussiert und die Charaktere wesentlich besser entwickeln kann. Die Mordfälle sind nur viel zu einfach, es spielt sich viel zu sehr wie Danganronpa, und es ist außerdem viel zu pervers :hehe:
Ich hoffe dass Danganronpa 2x2 mehr zu überzeugen weiß. Dessen neues Szenario wurde allerdings von Yoichiro Koizumi geschrieben, der auch an Last Defense Academy beteiligt war. Das kann man also ebenfalls nicht als Kodaka Spiel bezeichnen.
https://i.imgur.com/SgI0glH.png
Spielzeit: 6:48h
Embers of Mana ist ein Total Conversion Romhack (sprich ein komplett neues Spiel) für Final Fantasy Adventure, aka Seiken Densetsu, den ersten Teil der Mana Reihe. Den habe ich vor vielen Jahren auch tatsächlich gespielt, kann mich aber kaum noch dran erinnern, weswegen ich während des finalen Dungeons ein einstündiges Video habe laufen lassen um meine Erinnerungen ein bisschen aufzufrischen.
Und dadurch kann ich sagen dass dieser Romhack zumindest versucht hat das Gameplay es Originals ein bisschen zu verbessern.
Die Spitzhacke mit der man Felsen und Wände zerstören kann ist ein einzigartiger Gegenstand und geht nicht mehr kaputt.
Türen in Dungeons bleiben permanent geöffnet, wodurch man keine Schlüssel horten muss. Die Implementierung lässt visuell allerdings zu wünschen übrig, da nach jedem Mapwechsel für den Bruchteil einer Sekunde die usprüngliche Map zu sehen ist bevor die Änderungen übernommen werden. Das gilt nicht nur für Türen sondern für alle Änderungen am Layout, was zum Beispiel dazu führt dass man beim Verlassen eines Geheimgangs innerhalb der Wand spawnt bevor sie wieder verschwindet.
Es wurde eine EXP Anzeige eingebaut die einem zeigt wie viele EXP noch bis zum nächsten Level fehlen.
Im Gegensatz zum Original gibt es keine Gegner die gegen bestimmte Waffen immun sind.
Es gibt keine so kryptischen Rätsel wie im Original und keine Rätsel für die man Gegner vereisen und umherschieben muss. Ich hing nur im finalen Dungeon eine Weile fest, weil ich an einer Stelle eine Wand zerstören musste obwohl es im Gegensatz zu vielen anderen zerstörbaren Wänden keine visuellen Hinweise für gibt.
Im Gegensatz zum Original, wo man jederzeit speichern konnte, ist es hier nur an bestimmten Stellen möglich, vermutlich um Softlocks zu vermeiden.
Gegner droppen kein Geld, sondern nur ab und zu Juwelen die man bei Händlern verkaufen kann. Da das Inventar nur eine begrenzte Menge an Slots besitzt und Items nicht gestackt werden können, ist dieses Feature für mich allerdings eine Verschlimmbesserung des Spiels. Vor allem weil einige Dungeons richtig lange dauern und nur selten Möglichkeiten bieten Items zu verkaufen, wodurch die Juwelen unnötig das Inventar verstopfen. Das fand ich vor allem im finalen Dungeons nervig, wo immer noch Juwelen in Truhen gefunden werden können obwohl es scheinbar nichts mehr zu kaufen gibt. Kurz vor dem Finale kann man zwar tatsächlich noch Elixire kaufen, bis dahin dauert es aber eine halbe Ewigkeit, weswegen es passieren kann dass Spieler die Juwelen wegwerfen um Platz für Items zu schaffen die HP oder MP regenerieren. Das Spiel ist lange Zeit zwar einfach genug dass man Items und Zauber kaum benötigt, aber sobald die Gegner in der Lage sind einen zu vergiften kann es etwas brenzlig werden, da Gift enorme Mengen an HP verschlingt bevor es aufhört zu wirken.
Trotz der Versuche das Gameplay zu verbessern kann es aber immer noch ein bisschen anstrengend sein. Vor allem weil es immer noch ein Game Boy Spiel ist und somit keine Tasten besitzt die man als Hotkeys verwenden könnte. Items und Zauber nutzen jeweils den selben Slot, weswegen man ständig wechseln muss wenn man sich heilen, mit Magie angreifen oder Wände zerstören will. Obwohl die Gegner keine Immunitäten besitzen, muss an manchen Stellen außerdem trotzdem zwischen den Waffen hin- und herwechseln, da die Axt zum Beispiel Bäume fällen kann und die Peitsche dazu genutzt werden kann Abgründe zu überwinden.
Da der Entwickler das manuelle Speichern geblockt hat, hätte allerdings die Select Taste noch als Hotkey für irgendwas fungieren können.
Obwohl es ein modernes Game Boy Spiel ist, fühlt es sich außerdem trotzdem wie ein Spiel von 1991 an.
Items haben keine Beschreibungen. Was die bewirken muss man also per Trial & Error herausfinden.
Die Story ist extrem simpel: der Manabaum ist zerstört und die Welt wird von dunklem Mana bedroht. Der Entwickler hat zwar versucht ein paar emotionale Momente einzubauen, die haben für mich aber nicht wirklich funktioniert.
Im Laufe der Story schart man mehrere Begleiter um sich die aber allesamt nicht sonderlich komplex sind. Es gibt zwar eine Option die es einem erlaubt mit ihnen zu reden, die dient aber nur dazu deren spezielle Fähigkeiten zu triggern (wie zum Beispiel verdächtigen Bodenfelder aufzugraben).
Im Großen und Ganzen würde ich aber sagen, dass das Spiel vollkommen in Ordnung ist. Das Gameplay ist zwar sehr simpel, geht aber gut von der Hand. Und da jede Waffe einen normalen und einen aufgeladenen Angriff besitzt, kann es sich durchaus lohnen zu warten anstatt nur stumpf um sich zu hauen. Die Dungeons sind außerdem komplex genug dass man nicht einfach nur stumpf von A nach B laufen muss, vor allem weil es, wie bereits erwähnt, Geheimgänge gibt die man erst mit der Spitzhacke öffnen muss. Es gibt außerdem zwei Dungeons in denen man ständig zwischen zwei Charakteren hin- und herwechseln muss um Stück für Stück den Weg zum Ausgang zu öffnen. Wer Final Fantasy Adventure mag und es selbst heutzutage noch spielen würde, der könnte also durchaus Spaß dran haben.
Als neues Mana Spiel hat es allerdings nichts zu bieten was die Reihe irgendwie bereichern würde. Und obwohl es mittlerweile 16 Mana Spiele gibt, hat der Entwickler trotzdem Musik aus Ys und Lufia für die Bosskämpfe verwendet.
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Liferipper
08.03.2026, 19:21
Die Spitzhacke mit der man Felsen und Wände zerstören kann ist ein einzigartiger Gegenstand und geht nicht mehr kaputt.
Der Gedanke hinter dieser Änderung ist mir nicht ganz klar - im Original gab es schließlich schon den Morgenstern, der Hacken obsolet gemacht hat.
Sylverthas
08.03.2026, 19:45
Als neues Mana Spiel hat es allerdings nichts zu bieten was die Reihe irgendwie bereichern würde. Und obwohl es mittlerweile 16 Mana Spiele gibt, hat der Entwickler trotzdem Musik aus Ys und Lufia für die Bosskämpfe verwendet.
OK, das ist echt weird. Die Mana Reihe hat ja einige gute OSTs, würde sogar den von Seiken Densetsu dazu zählen, für die Zeit.
Das Game ist bis auf die Änderungen, die Du nennst, das gleiche? Also gleiche Dungeons, etc.? Oder wurde da noch deutlich mehr geändert, weil Du es als Total Conversion bezeichnest?
Der Gedanke hinter dieser Änderung ist mir nicht ganz klar - im Original gab es schließlich schon den Morgenstern, der Hacken obsolet gemacht hat.
Der Morgenstern existiert in Embers of Mana nicht. Alle anderen Waffenklassen sind zwar vertreten, es gibt aber insgesamt nur 7 Waffen übers komplette Spiel verteilt, die Spitzhacke nicht mitgezählt.
Das Game ist bis auf die Änderungen, die Du nennst, das gleiche? Also gleiche Dungeons, etc.? Oder wurde da noch deutlich mehr geändert, weil Du es als Total Conversion bezeichnest?
Total Conversion = komplett neues Spiel. Ich hätte auf die Story zwar noch genauer eingehen können, die ist aber schlichtweg nicht interessant oder komplex genug um viel drüber zu sagen ohne alles zu spoilern. Mit dem Original hat es, mit Ausnahme des Gameplays aber so gut wie nichts zu tun. Final Fantasy Elemente wie Chocobos und Moogles sind hier aber ebenfalls vertreten.
https://i.imgur.com/VbrYq7f.png
Spielzeit: 1:51h (Szenario 1, 2b, 2c und 3)
Nova ist eine Scifi Visual Novel für PC-98 deren Story in drei Szenarios gesplittet wurde.
Sieben unter Amnesie leidende Menschen wachen auf einem mysteriösen Raumschiff auf und müssen herausfinden was dort vor sich geht.
Die Überlebenden einer mysteriösen Katastrophe werden von einem Raumschiff aufgelesen, welches kurz darauf von einem Monster attackiert wird.
Der Protagonist wacht auf einer Art Lustschiff auf und muss dessen Sexdolls befriedigen, und dann nochmal und nochmal und nochmal.
Aufgrund der kurzen Spielzeit sollte von Anfang an klar sein dass keins dieser Szenarios wirklich komplex oder interessant ist. Das erste Szenario hat zwar durchaus Potenzial, da es sich einige Zeit nimmt seine Charaktere und das Setting zu entwickeln, das Geheimnis des Schiffes wird aber in Windeseile gelöst und wenige Minuten später ist das Szenario schon vorbei, nach circa 48 Minuten. Es gibt hier außerdem nur eine einzige Sexszene die vermutlich komplett optional ist. Die passiert allerdings bereits am allerersten Tag, mit einer Frau die man gerade erst kennengelernt hat, nachdem man sich angehört hat wie sie am Anfang ganz allein im Schiff umhergewandert ist und jetzt nicht mehr alleine sein will.
Das zweite Szenario nimmt sich nur 10 oder 15 Minuten Zeit bis es plötzlich Tentakelaction gibt, und danach folgt Sex auf Sex auf Sex und dann ist das Szenario bereits vorbei. Ich habe es zwar nochmal gespielt um Szenario 2a zu sehen, habe aber stattdessen 2c bekommen. Dessen Story läuft zwar ein klein wenig anders ab, hat aber auch nur Sex und noch mehr Sex zu bieten, mit den selben CGs wie in 2B. Ich finde es außerdem bizarr dass die selbe Frau mit der man im ersten Szenario Sex haben konnte hier plötzlich die Schwester des Protagonisten ist :o Und ja, man hat auch in diesem Szenario mit ihr Sex!
Und das dritte Szenario macht sich gar nicht erst die Mühe eine Story zu erzählen da es einfach nur um Sex geht!
Das einzig gute an dem Spiel ist die hübsche PC-98 Grafik, aber die Story kann man in die Tonne treten. Der Sex ist außerdem so oberflächlich und so schnell vorbei dass es sich dafür ebenfalls nicht lohnt.
Ich weiß außerdem nicht wie die Entwickler auf die dumme Idee gekommen sind weißen Text auf einer hellen Textbox anzuzeigen, wodurch dieser teilweise extrem schwer zu lesen ist.
Wer eine gute PC-98 Visual Novel sucht, der muss also woanders suchen!
https://i.imgur.com/A8VkZhf.pnghttps://i.imgur.com/vxSd1YV.pnghttps://i.imgur.com/3xFHl89.png
Embers:
Im Endeffekt bleibt in Embers eh alles offen. Antworten? Null.
Dafür dass es scheinbar kurz nach Seiken 1 spielen soll ...
Es ist gut, aber die Story könnte auch ausm Mario stammen.
https://i.imgur.com/jS0lctd.png
Spielzeit: 20 Stunden für die Hauptstory und Extrakapitel die man zwischendurch lesen sollte + circa 3 Stunden für das Bonus Postgame Kapitel.
Witch on the Holy Night ist eine Kinetic Novel von Type-Moon die als Prequel zu Tsukihime und The Garden of Sinners fungiert. Obwohl ich letzteres erst vor ein paar Monaten geschaut hatte, ist mir diese Verbindung aber komplett entgangen. Ich fand die Filme, bis auf ein paar Kämpfe, allerdings auch furchtbar langweilig und habe drei Anläufe gebraucht um mich da endlich durchzuringen. Und bei Tsukihime habe ich nur ein oder zwei Routen gelesen und erinnere mich nicht ob da schon ein ein gewisser Charakter aus Witch on the Holy Night vorkam. Ich will dem Spiel in Form des Remakes zwar nochmal eine Chance geben, aber da warte ich lieber bis der zweite Teil erscheint. Der erste adaptiert immerhin nur die Hälfte der Story, auch wenn er trotzdem länger sein soll als das komplette Original.
Witch on the Holy Night handelt jedenfalls von zwei Magierinnen im Teenageralter die zusammen in einem Anwesen wohnen das unter den Einwohnern der Stadt als Geisterhaus bekannt ist:
Alice Kuonji, ein stoisches Mädchen das wenig redet, selten Emotionen zeigt und aufgrund ihrer englischen Herkunft damit glücklich wäre den ganzen Tag nur Tee zu trinken. Aufgrund ihrer zierlichen Statur und schwachen Konstitution hält sie sich bei Kämpfen am liebsten im Hintergrund und nutzt Beschwörungen die auf Märchen basieren um ihre Gegner zu bekämpfen, wie zum Beispiel Humpty Dumpty.
Aoko Aozaki, das absolute Gegenteil von Alice. Sie ist extrem hitzköpfig, wird von vielen Schülern gefürchtet, ist aber gleichzeitig eine furchtbare Tsundere und zieht ständig Grimassen, vor allem wenn sie genervt ist. Ihr magisches Talent beschränkt sich außerdem darauf ihre Gegner mit brutaler Gewalt zu vernichten.
https://i.imgur.com/Da5YAsl.jpeg
Die Story handelt außerdem von einem Kampf zwischen den Mädchen und einem unbekannten Magier der versucht ihr Territorium (die komplette Stadt) zu übernehmen. Wer aufgrund anderer Type-Moon Stories (wie Fate/stay Night) eine Story voll magischer Kämpfe erwartet, der könnte allerdings enttäuscht werden. Es gibt zwar Kämpfe, die decken aber nur einen winzigen Bruchteil der Story ab und sind hauptsächlich auf zwei Action Setpieces beschränkt. Und das erste davon ist bizarrerweise die längste und magischste Actionsequenz des ganzen Spiels. Das Finale ist zwar nicht schlecht, ist aber eine wesentlich simplere Angelegenheit die nach circa einer Stunde bereits vorbei ist und sich in wenigen Worten zusammenfassen lässt.
Darüber hinaus ist Witch on the Holy Night eine Slice of Life Story die hauptsächlich die Beziehung zwischen Alice, Aoko und Soujuurou Sizuki behandelt, einem unschuldigen Jungen der tief in den Bergen aufgewachsen ist und nichts über irgendwas weiß. Selbst das Konzept einer Schule ist für ihn was komplett neues. Und dadurch ist er quasi der Audience Insert der ausversehen in die magischen Angelegenheiten dieser Mädchen verwickelt wird, weswegen Aoko anfangs vorhat ihn zu töten um ihr Geheimnis zu bewahren. Stattdessen wird er gezwungen bei den Mädchen einzuziehen, wird dazu genötigt Miete zu zahlen obwohl Alice stinkreich sein dürfte und nervt die Mädchen mit seiner frugalen Lebensweise und seinem nicht vorhandenen Skill Tee zuzubereiten.
Diese Beziehung ist durchaus sehr unterhaltsam und die Hauptcharaktere sind allesamt gut entwickelt, aber ich hatte trotzdem etwas mehr erwartet. Laut Nasu sind zwar noch zwei Sequels geplant, die eventuell interessanter sein könnten, der erste Teil ist aber mittlerweile 14(!!!) Jahre alt. Und die Arbeiten am zweiten Teil sollen frühestens dann beginnen wenn das Tsukihime Remake abgeschlossen ist. Das kann also noch einige Jahre dauern. Für die Story sind die Sequels allerdings nicht nötig, da Witch on the Holy Night eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählt.
Trotz der geringen Menge an Kämpfen muss ich allerdings die Präsentation des Spiels loben. Es gibt nämlich so gut wie keine Sequenz in der die Charaktere einfach nur vor einem statischen Hintergrund miteinander reden. Stattdessen gibt es unzählige CGs die die Charaktere aus verschiedenen Perspektiven zeigen. Und selbst wenn sie einfach nur im Raum stehen, dann stehen sie nicht einfach nur in der Mitte des Bildschirms sondern tatsächlich da wo sie logischerweise stehen würden. Es gibt außerdem viele Sequenzen die teilweise oder gar komplett animiert sind, vor allem die Kämpfe. Das sind zwar keine so flüssigen Animationen wie man sie in einem Anime sehen würde, sie verleihen dem Spiel aber trotzdem eine richtig gute Dynamik die vielen Visual Novels fehlt.
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Die Animationen müsst ihr euch selbst dazudenken!
Es gibt allerdings ein paar Mängel die aufgrund dieser wunderbaren Präsentation umso mehr hervorstechen, wie eine Sequenz in der Sizuki die Mädchen ungläubig anstarrt während sie vor ihm stehen (weil sie sich zur Abwechslung hübsch gemacht haben). Kurz darauf werden die Mädchen aber plötzlich von vorne gezeigt während Sizuki im Hintergrund steht und sie immer noch anstarrt, weswegen die Mädchen eigentlich von hinten gezeigt werden müssten. Es gibt außerdem eine Actionsequenz in der ständig gesagt wird dass Sizuki eine bestimmte Kreatur im Auge behalten soll, er aber immer wieder aus Perspektiven gezeigt wird in denen es so wirkt als ob er dieser Kreatur den Rücken zugekehrt hat. Er sagt zwar später dass er sie ständig aus den Augenwinkeln beobachtet hat, das fand ich aber nicht sehr glaubwürdig.
Aufgrund dieser Präsentation kann ich allerdings verstehen warum die Sequels bis heute nicht erschienen sind. Bei Actionsequenzen ist dieser Aufwand zwar verständlich, aber hier wurden selbst solch simple Momente wie "Aoko läuft einen Regenschirm tragend durch die Straße" dynamisch animiert. Frage mich ob das Tsukihime Remake auch so gut animiert ist.
Der Soundtrack ist ebenfalls ganz nice, kann aber nur in den Actionszenen wirklich glänzen.
https://www.youtube.com/watch?v=2EM-INYek40
Obwohl mir die Story im Großen und Ganzen gefallen hat, bin ich mit dem Finale allerdings nicht 100%-ig zufrieden. Es war zwar richtig cool dass Sizuki seinen eigenen Arm zerschmettert hat um einen Werwolf zu töten und sehr schockieren dass er anschließend in zwei geteilt wurde ... aber dass Aoko in Folge dessen plötzlich wahre Magie freigeschaltet hat, bei der es sich rein zufällig um Zeitmanipulation handelt, wodurch sie Sizukis Tod rückgängig machen konnte, war ganz schon lame, auch wenn es gut inszeniert war. Und eventuell die ferne Zukunft der Erde auf irgendeine Art und Weise ruiniert hat, da Aoko die Zeitspanne seines Todes dahin verbannt hat.
Nach Abschluss der Story gibt es noch ein Bonuskapitel in dem das Spiel plötzlich zu einem Murder Mystery wird, was außerdem der einzige Teil des Spiels ist in dem es plötzlich Entscheidungen sowie Dead Ends gibt. Eigentlich ganz interessant, nimmt sich aber nicht so ernst wie es sollte (vor allem das Finale nicht) und handwaved einen wichtigen Aspekt des Finales der Hauptstory, was ganz schön lame ist. In diesem Kapitel wird aber zumindest ein Nebencharakter entwickelt der in der Hauptstory nur eine winzige Rolle spielt. Gleichzeitig wird allerdings ein komplett neues Mädel vorgestellt die eine enge Beziehung zu den Protagonisten hat obwohl sie vorher nie erwähnt wurde. Das erweckt also den Eindruck als ob man vorher die nicht vorhandenen Sequels gelesen haben sollte um mehr über diesen Charakter zu erfahren.
Wer mit den richtigen Erwartungen an das Spiel rangeht, der könnte an Witch on the Holy Night aber durchaus Spaß haben. Es ist keine Visual Novel die so fantastisch ist dass man sie unbedingt gelesen haben müsste, aber die Entwickler haben sich hier so viel Mühe gegeben, dass sie zumindest einen Blick wert ist. Man muss außerdem nichts über das Type-Moon Multiversum wissen da hier alles wichtige erklärt wird.
Dieses Jahr soll allerdings auch eine Filmadaption von erscheinen. Dank der kompakten Natur der Story könnte die vermutlich richtig gut werden ohne irgendwas essenzielles rausschneiden zu müssen.
Liferipper
30.03.2026, 12:41
Obwohl ich letzteres erst vor ein paar Monaten geschaut hatte, ist mir diese Verbindung aber komplett entgangen.
Touko Aozaki?
Und bei Tsukihime habe ich nur ein oder zwei Routen gelesen und erinnere mich nicht ob da schon ein ein gewisser Charakter aus Witch on the Holy Night vorkam.
Na, Blue kommt ja auf jeden Fall vor, reicht das nicht?
Aoko Aozaki, das absolute Gegenteil von Alice. Sie ist extrem hitzköpfig, wird von vielen Schülern gefürchtet, ist aber gleichzeitig eine furchtbare Tsundere und zieht ständig Grimassen, vor allem wenn sie genervt ist. Ihr magisches Talent beschränkt sich außerdem darauf ihre Gegner mit brutaler Gewalt zu vernichten.
https://i.postimg.cc/SQ58Xjhb/Mash.jpg
Na, Blue kommt ja auf jeden Fall vor, reicht das nicht?
Ob das reicht oder nicht weiß ich nicht. Ich kann mich nur nicht erinnern ob ich sie da gesehen habe, weil es Jahre her ist seitdem ich versucht habe Tsukihime zu lesen. Und ich wollte nicht vorwegnehmen inwiefern das Spiel ein Prequel zu Garden of Sinners und Tsukihime ist, weswegen ich auch den anderen Namen nicht genannt habe.
Toukos Rolle in der Story soll immerhin ein Geheimnis sein, was die Entwickler allerdings nicht dran gehindert hat sie direkt im Trailer zu zeigen.
Und das Bild aus deinem Spoiler würde eher zu Sizuki passen!
Es läuft übrigens gerade ein Witch on the Holy Night Crossover Event in Grand Order, weswegen ich das Spiel vorher unbedingt abeschließen wollte, und ... äh
https://i.imgur.com/omjzFcc.jpeg
:hehe:
Liferipper
01.04.2026, 12:43
Ob das reicht oder nicht weiß ich nicht. Ich kann mich nur nicht erinnern ob ich sie da gesehen habe, weil es Jahre her ist seitdem ich versucht habe Tsukihime zu lesen.
Wenn du länger als eine Viertelstunde gespielt hast, hast du sie sicher gesehen ;).
Toukos Rolle in der Story soll immerhin ein Geheimnis sein, was die Entwickler allerdings nicht dran gehindert hat sie direkt im Trailer zu zeigen.
Ich weiß über MTnY nicht mehr als das, was du in diesem Thread geschrieben hast, aber Touko stellt nunmal eine ziemlich offensichtliche Verbindung zwischen Aoko und KNK dar.
https://i.imgur.com/WYBzRBJ.png
Spielzeit: ~30h, allerdings habe ich viel von 3x und 4x Turbo Gebrauch gemacht. Meine Zeit außerhalb von Kämpfen dürfte sich außerdem auf 20 Stunden belaufen (da es 19 Stunden vor dem Point of No Return waren und es im letzten Dungeon nur noch Bosskämpfe gibt)
Lufia V: For the Savior ist ein mit dem RPG-Maker 2000 erstelltes Fangame das 20 Jahre lang in Arbeit war und als großes Finale der Lufia Reihe fungieren soll. Ich habe dazu sogar mal wieder ein Review auf meinem Blog geschrieben (https://www.jack-reviews.com/2026/04/lufia-v-for-savior-review.html). Hier gibt es also nur die Kurzfassung
Ich würde jedenfalls sagen dass es das Feeling von Lufia 2 wunderbar einfängt, vor allem was die Rätsel angeht weil es in so gut wie jedem Dungeon dutzende abwechslungsreiche Rätsel gibt die mal mehr und mal weniger komplex sind. Im Laufe des Spiels sammelt man außerdem einige Tools die einem dabei helfen diese Rätsel zu lösen, wie Magnete die Objekte anziehen oder abstoßen. Wer Lufia 2 aufgrund seiner Rätsel mag, der dürfte hier also viel Spaß dran haben, auch wenn es ein paar wenige Rätsel gibt die ich sehr anstrengend fand.
Die Story lässt allerdings ein bisschen zu wünschen übrig. Die ersten zehn Stunden, bis man Gades besiegt hat, heben sich nämlich in keinster Weise von seinen Vorgängern ab. Es ist einfach nur die altbekannte Lufia Story deren Gameplay sich genauso anfühlt wie in Lufia 2. In dieser Hinsicht merkt man dem Spiel seine 20 Jahre lange Entwicklungszeit also eindeutig an. Danach hat der Entwickler sich allerdings ein bisschen mehr Mühe gegeben und es sogar geschafft ein paar überraschend emotionale Momente einzubauen.
Nebem dem normalen Kampfsystem gibt es außerdem ein Action-Kampfsystem das bei dieser Reihe zwar extrem fehl am Platz wirkt, aber durchaus gut inszeniert wurde.
Es gibt allerdings auch diverse Minigames die noch viel stärker herausstechen ... darunter Pacman und Donkey-Kong, die man beide innerhalb der Story spielen muss um einen wahnsinnigen Gegner zu besiegen.
Das größte Problem der Story ist für mich allerdings Jaxe, der fünfte der vier Sinistrals, desssen Existenz überhaupt keinen Sinn ergibt. Vor allem da die Sinistrals im Original 四狂神 (Shi Kyou Shin) genannt werden, was laut Übersetzer Die Vier Wahnsinnigen Götter bedeuten soll. Der Entwickler hat sich zwar die Mühe gemacht endlich die Herkunft der Sinistrals zu erklären, aber Jaxes Existenz wird damit trotzdem nicht gerechtfertigt. Arek, the Absolute, ein viel interessanterer und wichtiger Charakter, hat dafür in etwa genauso viel Screentime wie in Lufia 2 und ist für die Story dieses Spiels komplett irrelevant :%
Fürs große Finale der Lufia Reihe fehlt es der Story außerdem an Finalität. Den Endkampf fand ich in dieser Hinsicht zwar ganz nice, vor allem dank eines coolen Vocal Covers von "The One Who Will Save the Earth" aber darüber hinaus unterscheidet sich das Finale nicht sonderlich von seinen Vorgängern. Es wird stattdessen nur angedeutet dass dies vermutlich die letzte Rückkehr der Sinistrals war, aber wirklich überzeugt bin ich nicht davon.
Nichtsdestotrotz ist es für mich ein zufriedenstellenderes Finale als The Legend Returns, was vor allem an der Menge an Rätseln liegt. Keine Ahnung wie die Entwickler damals auf die Idee gekommen sind die interessanten Dungeons von Lufia 2 mit langweiligen zufallsgenerierten Dungeons zu ersetzen.
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Spielzeit: 13 Stunden, mit allen alternativen Endings. Mir fehlen allerdings noch diverse Boni für die ich jedes einzelne Somnium wiederholen müsste.
No Sleep for Kaname Date ist ein Spinoff von AI: THE SOMNIUM FILES das zwischen dem ersten und zweiten Teil der Reihe stattfindet und davon handelt dass Iris Sagan scheinbar von Aliens entführt wird die sie dazu zwingen Escape Room Games zu spielen.
Kaname Date und der Rest von ABIS können ihr dabei nur indirekt helfen, versuchen zwischenzeitlich aber herauszufinden wer Iris gekidnappt haben könnte, weil sie nicht daran glauben dass tatsächlich Aliens für verantworlich sind. Und dadurch muss man neben den Escape Room Sequenzen auch diverse Somniums lösen.
In Sachen Präsentation sind die meisten Somniums aber leider furchtbar langweilig und vom Gameplay her überraschend einfach. Einzig das letzte Somnium fand ich sehr nervig, da mir am Ende immer wieder die Zeit ausgegangen ist. Ohne ein 2 Sekunden Timie das man ganz am Anfang erhält kann man das überhaupt nicht schaffen.
Rückblickend muss ich außerdem sagen dass ein Großteil dieser Somniums wie Filler wirken die nur existieren um die ansonsten sehr kurze Spielzeit zu strecken.
Das Escape Room Gameplay wurde aber ganz gut in die Story integriert und hat einiges an Abwechslung zu bieten. Für Fans von Escape Rooms könnten einige Rätsel allerdings viel zu einfach sein, weswegen ich empfehlen würde jede dieser Sequenzen auf Hard zu spielen. Ansonsten geben die Charaktere bei manchen Rätseln viel zu viele Tipps die ich ständig wegklicken musste. Es gibt zwar ein Feature das auf Hard komplett deaktiviert wird, dieses hebt allerdings nur Objekte hervor mit denen man interagieren kann, sowie Objekte mit denen man aktuell interagieren sollte. Das fand ich übers komplette Spiel hinweg aber vollkommen unnötig, von daher spielt es keine Rolle dass es auf Hard deaktiviert wird.
Im Gegensatz zum Rest der Reihe wurde die Story allerdings nicht von Uchikoshi geschrieben sondern von Yamada Kazuya, der zuvor scheinbar nur als Sub-Director am zweiten Teil beteiligt war. Ich gehe also davon aus dass es sich hier um seine erste eigene Story handelt. Und ich muss leider sagen dass sein Writing sehr unambitioniert und teilweise sehr dumm wirkt. Geniale Twists die die komplette Story auf den Kopf stellen sucht man hier jedenfalls vergeblich. Stattdessen gibt es einige Twists die keine wirklichen Twists sind, weil sich herausstellt dass die meisten Charaktere von Anfang an wussten was es mit scheinbar mysteriösen Aspekten der Story auf sich hat. Date und Ryuki sind die einzigen Charaktere die nicht eingeweiht wurden, weil ansonsten ein Großteil der Story nicht existieren würde.
Das Finale der Story ist außerdem extrem anti-klimaktisch da man weder ein Somnium noch einen Escape Room lösen muss und es auch keinerlei QTE Action gibt. Stattdessen redet man ein bisschen und muss anschließend nur eine einzige Aktion ausführen.
Wie schon in den Vorgängern gibt es außerdem auch diesmal eine Tanzeinlage in den Credits. Den Song finde ich allerdings noch schlechter als den von nirvanA Initiative und von der Choreografie her wirkt es leider wie ein low budget Titel, da Iris die einzige Person ist die aktiv involviert ist.
Für ein Spinoff ist das Spiel zwar ganz okay, ich würde es aber höchstens fürs Gameplay und nicht für die Story empfehlen. Es versucht zwar ein paar kleinere Lücken zwischen dem ersten und zweiten Teil zu füllen, die sind aber nicht der Rede wert. Es gibt aber zumindest ein paar amüsante Interaktionen zwischen Aiba und Tama.
Wer den ersten Teil nicht mochte, der kann aber direkt einen Bogen drum machen da sich am Humor und vor allem den perversen Aspekten des Spiels nichts geändert hat.
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Sylverthas
19.05.2026, 20:36
Danke, dass Du Dir das ansgeschaut hast. Ich habs noch auf der Wishlist, aber die Motivation war doch eher gering.
In Sachen Präsentation sind die meisten Somniums aber leider furchtbar langweilig und vom Gameplay her überraschend einfach. Einzig das letzte Somnium fand ich sehr nervig, da mir am Ende immer wieder die Zeit ausgegangen ist. Ohne ein 2 Sekunden Timie das man ganz am Anfang erhält kann man das überhaupt nicht schaffen.
Schade, weil gerade Teil 2 ja zumindest von der Präsentation die Somniums deutlich verbessert hatte.
Das mit den Escape Rooms klingt aber zumindest interessant. Wechseln die sich immer mit einem Somnium ab, quasi als Auflockerung?
Für ein Spinoff ist das Spiel zwar ganz okay, ich würde es aber höchstens fürs Gameplay und nicht für die Story empfehlen.
Das ist eigentlich fast schon ein vernichtendes Urteil xD
Ist die Chemie zwischen den Charakteren denn gewohnt gut?
Das mit den Escape Rooms klingt aber zumindest interessant. Wechseln die sich immer mit einem Somnium ab, quasi als Auflockerung?
Anfangs wechseln die sich immer ab, ja. Bis zum Ende hin wurde das aber nicht durchgezogen. Stattdessen ist es
ESCAPE - SOMNIUM - ESCAPE - SOMNIUM - ESCAPE - ESCAPE - SOMNIUM
Die Escape Rooms überwiegen also ein klein wenig und sind sowieso der wichtigere Aspekt des Spiels.
Die Somniums sind allerdings die einzigen Abschnitte in denen man die Augäpfel für den Bonus Content sammeln kann (alternative alternative Enden, sowie fünf Mini Visual Novels in Retro Design die sich auf andere Charaktere fokussieren).
Das ist eigentlich fast schon ein vernichtendes Urteil xD
Es ist halt leider nur ein Spinoff das aufgrund seiner Platzierung zwischen den beiden Hauptteilen nicht viel Spielraum hatte um sich zu entfalten, vor allem da es so gut wie keine neuen Charaktere gibt und so gut wie alle Orte in der realen Welt aus den anderen Teilen übernommen wurden.
Das Spiel wurde außerdem so designt dass man es tatsächlich zwischen dem ersten und zweiten Teil spielen könnte ohne irgendwie gespoilert zu werden, auch wenn es ein paar Anspielungen gibt die man nur versteht wenn man vorher nirvanA Initiative gespielt hat.
Ist die Chemie zwischen den Charakteren denn gewohnt gut?
Zumindest in der Hinsicht ist das Spiel auf dem selben "Niveau" wie der Rest der Reihe. Also ja, die Interaktionen zwischen den Charakteren sind genauso unterhaltsam (und bescheuert) wie in den anderen Teilen. Und Date gibt mal wieder eine Menge Bullshit von sich wenn man mit ihm die Spielwelt untersucht.
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Spielzeit: 11 Stunden mit dem wahren Ende(?) und diversen Collectables, aber für 100% müsste ich noch mehr Zeit investieren.
Path of Mystery: A Brush with Death ist eine Mystery Visual Novel in der eine Gruppe von Studenten, die Teil eines Mystery Clubs sind, die Aufgabe erhalten einen Bericht über einen Mordfall von vor 30 Jahren zu schreiben. Im Rahmen dessen erhalten sie außerdem die Möglichkeit eine komplette Woche im Anwesen des damals ermordeten Malers zu verbringen. Anstatt nur einen Bericht zu schreiben versuchen die Mitglieder den Fall aber tatsächlich zu lösen. Damals wurde zwar die Frau des Malers als Hauptverdächtige angesehen, aber da sie kurz darauf Selbstmord begangen hat, konnte ihre Schuld nie 100%-ig bewiesen werden. Einen 30 Jahre alten Fall zu lösen sollte natürlich so gut wie unmöglich sein, wenn da nicht die Tatsache wäre dass Akazawa Doppo, der Protagonist, eine übernatürliche Fähigkeit besitzt die es ihm ab und zu erlaubt einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Warum er die hat? Keine Ahnung. Ist halt so! Und die einzige Person die außer ihm von weiß ist seine kleine Schwester, die sich einfach mal entschieden hat die Gruppe in das kleine Örtchen Narumizawa zu begleiten.
Das interessante an dieser Fähigkeit ist aber nicht ihre Existenz, sondern wie sie präsentiert wird. Laut Doppo sieht er die Vergangenheit nämlich in einer niedrigen Auflösung, was sich Ingame darin äußert dass diese Sequenzen im Stile von Retro Visual Novels darstellt werden, so aus dem Zeitalter von PC-88 oder PC-98. Der Zeichenstil ist allerdings sehr simpel und dementsprechend nicht so hübsch wie einige PC-98 Games. Außerhalb dieser Sequenzen sieht das Spiel aber richtig hübsch aus und die Hintergründe sind teilweise animiert um sie ein bisschen lebendiger wirken zu lassen. Die Charaktersprites sehen ebenfalls richtig gut aus und haben neben Sprechanimationen auch einige Gesichtsausdrücke zu bieten die ihnen ebenfalls Leben einhauchen. Wenn sie durch die Gegend laufen bewegen sich ihre Sprites außerdem hoch und runter, was natürlich keine richtige Laufanimation ist, aber zur Dynamik des restlichen Spiels beiträgt. In Sachen Präsentation haben die Entwickler sich also durchaus Mühe gegeben.
Es wirkt außerdem so als ob das Spiel als eine Art interaktiver Anime konzipiert wurde. Die Story wird nämlich in 14 "Episoden" erzählt (bzw. 13 + eine kurze Bonusepisode) die jeweils ein Opening, Ending und eine Vorschau auf die nächste Episode besitzen. Am Ende einer jeden Episode wird man außerdem gefragt ob man direkt weitermachen oder eine Pause einlegen will. Für einen richtigen interaktiven Anime hätten die Entwickler allerdings noch viel mehr Geld in die Präsentation investieren müssen.
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Das Gameplay ist verglichen mit der Präsentation leider nicht der Rede wert, da es so simpel ist wie es nur sein könnte.Während Doppos Visionen kann man sich mittels Auswahlmenü in der Welt herumbewegen, Objekte untersuchen und mit diesen interagieren und muss dabei versuchen die richtige Kombination an Aktionen herauszufinden um wichtige Informationen freizsuchalten. Wenn man dabei zu viel Zeit mit nutzlosen Aktionen verschwendet, was mir gegen Ende häufiger passiert ist, dann läuft irgendwann die Zeit ab und man muss die komplette Sequenz wiederholen. Das Spiel warnt einen aber zumindest zweimal mit einer Textbox und damit dass der Rand des Bildschirms zuerst dunkler wird und später anfängt zu wabern. Im Endeffekt laufen diese Abschnitte aber größtenteils auf Trial & Error hinaus, wodurch diese Sequenzen nicht nur die Grafik von Retro Visual Novels imitieren, sondern auch deren Gameplay. In vielen dieser Visual Novels muss man immerhin die selben Optionen immer und immer wieder durchprobieren bis irgendwann was neues passiert. Das Zeitlimit (oder eher Zuglimit) macht es hier aber noch nerviger.
Nach diesen Visionen muss Doppo mit den Informationen die er erlangt hat versuchen noch mehr Informationen aus den Verdächtigen rauszupressen. Das erfolgt über eine Reihe von Multiple Choice Fragen die größtenteils extrem einfach sind und die man so oft falsch beantworten kann wie man möchte. Man erhält am Ende allerdings ein Ranking je nachdem wie viele Fragen direkt richtig beantwortet wurden. Das ist zwar größtenteils irrelevant, ein gewisses Ranking wird aber benötigt um nach Abschluss des Spiels eine kurze Extrasequenz freizuschalten die noch ein bisschen mehr über die Wahrheit enthüllt. Aufgrund des simplen Gameplays kann man aber schnell durchskippen um alles richtig zu beantworten. Man muss nur vorher speichern, da es innerhalb dieser Sequenzen nicht möglich ist. Ansonsten müsste man aus dem Hauptmenü heraus alle Kapitel wiederholen in denen man ein schlechtes Ranking erhalten hat.
Im Laufe der Woche die das Spiel abdeckt kommt man der Wahrheit aber nur im Schnecktentempo auf die Schliche. Die meisten Informationen die man sammelt belaufen sich nämlich nur auf "Person X könnte ein Motiv gehabt haben den Maler zu ermorden", wodurch ich mir selbst am letzten Tag nicht sicher war wer den Mord tatsächlich begangen hat. Man erfährt auch nie irgendwelche nennenswerten Details über den Tathergang die einem dabei helfen würden die Bewegungen der Verdächtigen nachvollziehen zu können. Die Auflösung der Story ist zwar vollkommen in Ordnung, aber verglichen mit Spielen wie Ace Attorney und Danganronpa fehlt es diesem Spiel eindeutig an coolen Twists und erst recht an Spannung. Mehr als einen einzigen "Brush with Death" gibt es hier also tatsächlich nicht. Doppo sagt vor einer seiner letzten Visionen zwar dass diese Gefahr ausstrahlt, ich habe aber keine Ahnung warum. Diese Vision ist nämlich nichts weiter als ein kurzes Gespräch bei dem man eine Entscheidung treffen muss die nur eine einzige Antwort zulässt. Ansonsten hängt man so lange in einer Endlosschleife fest bis man die richtige Antwort auswählt.
Insgesamt würde ich also sagen dass Path of Mystery: A Brush with Death ein ordentliches Spiel ist bei dem man allerdings kein packendes Mysterium erwarten sollte. Stattdessen erlebt man hier einen Trip mit ein paar Freunden die während ihres Urlaubs mehr oder weniger beiläufig einen Mord aufklären. Kann man also spielen, muss man aber nicht.
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Die Mitglieder dieses Mystery Clubs können außerdem ein bisschen anstrengend sein
Toono Kagerou, ein reicher Kerl der die ganze Zeit einen Anzug trägt, ist der selbsternannte Anführer des Clubs und glaubt dass er besser wäre als alle anderen obwohl seinen Skills als Detektiv arg zu wünschen übrig lassen. Das einzig "gute" an ihm ist dass er sich ständig die Rechnungen anderer Leute aufschwatzen lässt, auch wenn er sich jedes Mal lautstark drüber aufregt.
Izawa Koutarou hat überhaupt kein Interesse an Mysterien und ist dem Club nur beigetreten weil er die Professorin die den Club leitet richtig heiß findet. Und er versucht sich auch ständig an die Mädels ranzumachen die sich der Gruppe im Laufe des Spiels anschließen.
Mashiro Anna ist ein Idol die im Bruchteil einer Sekunde zwischen "zuckersüßem Idolmodus" und "arroganter Schnepfe" hin- und herwechseln kann und übers komplette Spiel hinweg so gut wie nichts zur Story beiträgt. Ich dachte dementsprechend dass sie nur ein unwichtiger Nebencharakter wäre, aber nope, die zwängt sich irgendwann einfach so in die Gruppe rein ohne dass sie irgendwer drum gebeten hätte. Und Koutarou hat natürlich nichts dagegen dass plötzlich ein Idol mit ihnen rumhängt.
Shimada Shouko ist eine Polizistin die behauptet Urlaub zu machen und lange Zeit ebenfalls nichts zu irgendwas beiträgt. Sie hängt nur ab und zu in der Gegend rum und belauscht was die Mitglieder des Clubs in Erfahrung gebracht haben.
Doppo ist als Protagonist zumindest ganz in Ordnung. Er ist nur aus Sicht der anderen Charaktere ein bisschen creepy, weil er für seine Visionen Objekte berühren muss die von einer lila Aura umgeben sind, woraufhin er für ein paar Sekunden einfriert während seinen Augen nach hinten rollen.
Seine "Partnerin", die blaublütige Detektivin Nanjou Alice (deren Vater Polizist war, daher ihr Titel), ist ebenfalls einer der normaleren Charaktere, auch wenn sie sich ab und zu wie eine Tsundere verhält und behauptet Doppo zu verachten oder zu hassen obwohl sie kurz darauf wieder ganz normal miteinander reden.
Darüber hinaus gibt es natürlich noch all die Verdächtigen, aber deren Verhalten ist nicht ganz so überzogen wie das der Clubmitglieder.
Wenn man mit den Charakteren klar kommt, dann sind deren Interaktionen aber ganz unterhaltsam, vor allem da die japanischen Sprecher durch die Bank eine hervorragende Performance abliefern.
Ich sollte übrigens noch erwähnen dass es nach so gut wie jedem Kapitel die Option gibt die Stadt frei zu erforschen. Nachdem ich einiges an Zeit damit verschwendet habe würde ich allerdings von abraten. Man kann dadurch zwar noch ein bisschen mehr mit den Charakteren interagieren, das trägt allerdings so gut wie nichts zur Story bei. Kann man trotzdem machen wenn man unbedingt möchte, weil länger als ein paar Minuten dauert das nicht. Es gibt darüber hinaus aber noch Collectables in Form von Schlüsselbunden die in der ganzen Stadt versteckt wurden. Einer der Charaktere gibt einem zwar jeden Tag Tips wo drei davon versteckt sind, es gibt aber auch einige versteckte Schlüsselbunde deren Existenz nur explizit am letzten freien Tag erwähnt wird. Bei diesen versteckten Schlüsselbunden ist es außerdem unmöglich zu wissen ob man bereits alle gefunden hat die am aktuellen Tag verfügbar sind oder nicht. Bei den normalen Schlüsselbunden wird einem zumindest gesagt dass man alle hat wenn man versucht sich die Tips nochmal anzuhören.
Es gibt außerdem Trading Cards die man durch Interaktionen mit den Charakteren erhält. Und wenn ich das richtig einschätze, dann erhält man manche dieser Karten nur wenn man die richtigen Dialogoptionen auswählt. Zusätzlich dazu gibt es noch zwei Minigames die aber nicht so unterhaltsam sind als dass ich sie mehr als einmal hätte spielen wollen. So ein Arcade Space Shooter bei dem man Asteroiden und später Schiffe und Laser-Emitter innerhalb eines Zeitlimits abschießen muss ist für einen Durchgang zwar okay, es dauert aber viel zu lange bis die Level auch nur ansatzweise herausfordernd werden. Ein SHMUP hätte mir besser gefallen weil das ein konstantes Forwärtsmomentum und wesentlich mehr Action besitzt. Hier fliegt man die meiste Zeit nämlich nur im Kreis und sowas wie Bosskämpfe gibt es nicht. Zumindest nicht in den Leveln die ich geschafft habe.
Für mich wirkt dieser Sidecontent aber wie purer Filler der nur dazu dient das Spiel unnötig in die Länge zu ziehen. Wenn man alle Schlüsselbunde und Trading Cards auch am letzten Tag noch finden könnte, dann hätte ich die Collectables vielleicht noch abgeschlossen. Stattdessen müsste man jeden einzelnen freien Tag nochmal durchgehen und da habe ich keinen Bock drauf. Die Entwickler waren aber zumindest so nett nicht nur eine Kapitelauswahl, sondern auch eine Freie Tage Auswahl einzubauen. Wer das Spiel tatsächlich zu 100% abschließen will, der kann also genau die Tage ansteuern an denen es noch Collectables zu holen gibt. Ohne Guide wird man allerdings nicht wissen welche das sind.
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Das Spiel scheint übrigens als Auftakt einer Reihe von Mystery Visual Novels geplant zu sein, da es gegen Ende ein paar Sequel Hooks gibt. Ob die Sequels tatsächlich erscheinen weiß ich aber nicht. Das japanische Original ist immerhin erst vor zwei Jahren erscheinen.
Es soll außerdem in der selben Welt wie World End Syndrome spielen. Das habe ich allerdings noch nie gespielt, von daher weiß ich nicht ob es irgendwelche nennenswerten Verbindungen zwischen den Spielen gibt.
Edit: Ah, fast perfektes Timing! Der zweite Teil erscheint noch dieses Jahr (https://www.gematsu.com/2026/05/path-of-mystery-2-the-mermaid-legend-murder-case-announced-for-switch-2-switch), zumindest in Japan.
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Spielzeit: ~11:30h mit dem Extradungeon und gelegentlicher Nutzung von Savestates.
Das volle Review ist bereits auf meinem Blog erhältlich, von daher sage ich hier nur dass diese Version von Ys V leider einige gravierende Probleme hat.
Allen voran die Dungeons. die mehr oder weniger zufallsgeneriert wirken, da die Entwickler pro Dungeon vielleicht eine handvoll Räume designt und diese anschließend endlos recycelt und damit gewaltige Labyrinthe zusammengebastelt haben. Es gibt außerdem keine Karte oder Minimap die einem helfen könnte die Dungeons zu navigieren, wodurch man extrem schnell die Orientierung verliert. Vor allem in den finalen Dungeons, wo ich teilweise 30 Minuten umhergeirrt bin um den nächsten Boss zu erreichen. An der Stelle muss man außerdem ständig zum Anfang des Dungeons backtracken und in zwei Fällen sogar NPCs eskortieren die nur wenige Treffer aushalten. Die werden aber glücklicherweise geheilt wenn Adol einen Heiltrank nutzt. Ansonsten wären diese Abschnitte noch nerviger als ohnehin schon.
Die Bosskämpfe sind aber zumindest ein bischen unterhaltsamer und herausfordernder als im SNES Original. Die einfach nur stumpf zu Tode prügeln ist also nicht (auch wenn mir das bei einem der Bosse im Extradungeon durchaus gelungen ist, weil ich so viele Defensiv Boni gefressen hatte dass er so gut wie keinen Schaden machen konnte). Viele Bosse sind allerdings nur für ein paar Sekunden verletzbar, wie ein Feuerboss der ständig zwischen Lavagruben hin- und herspringt. Und dadurch verbringt man teilweise mehr Zeit mit warten oder Angriffen auszuweichen als damit die Bosse zu bekämpfen.
Das Kampfsystem ist ansonsten aber schön schnell und flüssig und im Gegensatz zum Original lohnt es sich sogar Magie zu verwenden. Zumindest bestimmte Arten von Magie, wie die zielsuchenden Feuerbälle. Die dafür nötigen Kristalle droppen hier ausschließlich von Gegnern und sind nicht wie im Original überall in der Spielwelt versteckt. Und es gibt zumindest zwei Stellen an denen man tatsächlich jedes Element verwenden muss um ein Rätsel zu lösen. Da könnte man sich theoretisch soflocken wenn man aus irgendeinem Grund eins der Elemente vernachlässigt hat, aber diese Situation ist eher unwahrscheinlich.
Die Story ist außerdem ein bisschen komplexer als im Original, enthüllt aber mehrere Twists einige Stunden bevor Adol tatsächlich von erfährt. Es gibt außerdem ein paar Momente an denen Adol richtig dumm wirkt, wie eine Stelle wo er auf einen offensichtlichen Scam hereinfällt, bei dem Spielern sogar gesagt wird dass es ein Scam ist wenn sie sich weigern das Geld zu bezahlen. Adol bekommt aber natürlich nichts von mit und man hat keine andere Wahl als drauf reinzufallen wenn man mit der Story fortfahren will. An einer Stelle hat Adol außerdem die brilliante Idee während eines furchtbaren Sturms auf eine Klippe zuzulaufen, woraufhin er ins Wasser stürzt und zu einem neuen Dorf geschwemmt wird. In der SNES Fassung hat er wenigstens ein Floß genommen und wurde nur aufgrund eines Sandsturms ins Wasser geschleudert.
Insgesamt ist das Spiel aber ganz okay. Kann man spielen wenn man sich jede Version aller Ys Teile mal angeschaut haben will, aber es ist leider nicht auf dem selben Level wie Oath in Felghana oder Ys Origin. Selbst der Soundtrack lässt zu wünschen übrig. Das war bei der SNES Version allerdings auch nicht anders.
Es wird aber langsam Zeit dass Falcom endlich ein modernes Remake von veröffentlicht. Unter anderem weil weder die SNES Fassung, noch die PS2 Fassung mit der Story von Lacrimosa of Dana komaptibel sind. Die PS2 Fassung kommt zwar nah ran, verfehlt kurz vor Schluss aber das Ziel, weil Dogi noch eine Weile in Xandria bleiben will und somit in Ys VIII überhaupt nicht vorkommen könnte.
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Sylverthas
30.05.2026, 20:19
Edit: Ah, fast perfektes Timing! Der zweite Teil erscheint noch dieses Jahr (https://www.gematsu.com/2026/05/path-of-mystery-2-the-mermaid-legend-murder-case-announced-for-switch-2-switch), zumindest in Japan.
Das hatte ich auch gelesen und musste sofort an Dich denken :D
Willst Du Dir das weiter geben? So prickelnd war das Game ja jetzt nicht, von dem, was Du schreibst.
Du bist echt auf einer Reise, jede (verständliche) Versin aller Ys-Titel zu spielen, oder? *g*
Klingt leider so, dass die PS2 Version dann auch nicht komplett der SNES vorzuziehen ist. Gerade bei den Dungeons, das klingt schon ätzend. Da hatte das Original den Vorteil, dass die zwar nicht zu spannend, aber dafür kurz waren. Im Gegensatz zur SNES Version hat diese hier auch nicht den Vorteil, dass sie ein grafischer Augenschmaus ist.
Lediglich die Bosskämpfe kann ich mir - wie Du beschreibst - deutlich interessanter vorstellen. Was halt auch einfach dem recht steifen Kampfsystem der SNES-Version geschuldet ist, dass man da nicht so viel spannendes machen konnte.
Die Fangemeinde hofft ja schon länger, dass man davon ein Remake in Angriff nimmt. Ich hatte mal gesagt: Wie Nordics, nur, dass man zusammen mit Stoker kämpft *g*
(who am I kidding, die Leute würden auf die Barrikaden gehen, wenn man keine Waifu an der Seite hat :hehe:)
La Cipolla
30.05.2026, 21:35
Ja spannend, ich wollte mich erst ärgern, die SNES-Version gespielt zu haben, aber nach dem Text war das wohl besser so. :p
Willst Du Dir das weiter geben? So prickelnd war das Game ja jetzt nicht, von dem, was Du schreibst.
Falls es sonst nichts besseres geben sollte und die Reviews nicht extrem negativ ausfallen, warum nicht? Für einen Durchgang wurde ich beim ersten Teil immerhin ganz gut unterhalten und zumindest von der Präsentation her kann sich das Spiel durchaus sehen lassen.
Beim Sequel geben sie sich aber hoffentlich mehr Mühe damit ein interessantes und packendes Mysterium zu erzählen. Im ersten Teil wurde immerhin eine übergreifende Story etabliert die (vom Cover ausgehend) auch im zweiten Teil fortgeführt wird und theoretisch für einiges an Spannung sorgen könnte, insofern sie eine größere Rolle spielt als im ersten Teil.
Da treibt nämlich ein Serienmörder sein Unwesen der Kriminelle ermordet die der Justiz durch die Lappen gegangen sind. Und dieser Serienmörder hat eine gewisse Verbindung zu mehreren Mitgliedern des Mystery Clubs.
Du bist echt auf einer Reise, jede (verständliche) Version aller Ys-Titel zu spielen, oder? *g*
Ne, alle Versionen werde ich garantiert nicht spielen, weil dann müsste ich mir auch sowas wie Ys VI Online antun. MMORPGs interessieren mich allerdings so gut wie gar nicht und von dem Spiel gibt es sowieso keine englische Fassung.
Die unzähligen Ports der anderen Ys Teile interessieren mich ebenfalls nicht, weil ich da mehr oder weniger das selbe Spielerlebnis geboten bekommen würde wie bei den modernen Fassungen, nur mit schlechterer Grafik und anderer Musik.
Aktuell bleiben also nur die restlichen PS2 Ports, Ys 2 Special und Ys X: Proud Nordics die mich noch interessieren. Die PS2 Fassung von Mask of the Sun soll sich allerdings fast genauso spielen wie Ys V. Falls die Dungeons da ebenfalls so gigantisch sind und genauso zufallsgeneriert wirken, dann wird es also vermutlich genauso viel Spaß machen :% Wanderers of Ys wäre als Sidescroller vermutlich nicht so furchtbar ... aber es wäre immer noch Wanderers from Ys, also...:|
Ansonsten werden unter Spinoffs noch Typing of Ys, Ys Strategy und Ys vs. Trails in the Sky: Alternative Saga gelistet, aber da interessiert mich nichts von. Ansonsten gäbe es noch Kuriositäten wie New Ys I: 3D Gaiden, wo man Dogi vor den Ereignissen des Originals spielt. Das ist allerdings ein Feature Phone Game, von daher bezweifle ich, dass es davon je eine Übersetzung geben wird, insofern es überhaupt noch eine spielbare Fassung von gibt.
Aber ich habe neben Ys noch mehr als genug Falcom Titel die ich mir zumindest mal anschauen will, wie die Brandish Reihe, oder Zwei: The Arges Adventure, wo ich bisher nur das Sequel gespielt habe.
(who am I kidding, die Leute würden auf die Barrikaden gehen, wenn man keine Waifu an der Seite hat :hehe:)
Potenzielle Waifus die Adol in einem Remake unterstützen könnten gibt es hier mehr als genug :hehe: Ein Remake bei dem Adol zur Abwechslung mal wieder alleine unterwegs ist würde mich zwar mehr interessieren, aber wenn sie unbedingt Teammitglieder reinquetschen müssen, dann sollten sie auch Doki aktiv in die Story integrieren. In der PS2 Fassung dreht er immerhin fast das komplette Spiel über sein eigenes Ding und steht mit Adol hauptsächlich mittels Briefen in Kontakt. Er ist für die Story also komplett irrelevant, mit Ausnahme von einer einzigen Szene in der er seinemTitel gerecht wird und mal wieder eine Wand zerschmettert um Adol zu befreien ... auch wenn es so aussieht als ob er stattdessen durch eine feste Wand hindurchläuft. Keine Ahnung ob das nur ein visueller Bug ist oder ob die Entwickler tatsächlich versäumt haben die Wand kaputt zu machen.
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