Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kadajs Eighth Challenge 2026 [10/12], Akuell: STAR WARS Jedi: Fallen Order
Neues Jahr, neue Challenge. Das letzte Jahr war für mich persönlich ganz gut, ich hoffe das neue wird aber besser. Demnächst beginnt mein neuer Job, komplett remote mit der Möglichkeit ein paar Wochen auch aus dem Ausland zu arbeiten. Davon werde ich auch Gebrauch machen. Es wird für mich ein Findungsjahr. Ich werde für mich herausfinden, wohin ich als nächste gehe, ich will nicht mehr in Deutschland bleiben, ich will die Welt sehen. Am liebsten würde ich einfach mal ein halbes Jahr einfach nur rumreisen. Aber ich hab einen neuen, gutbezahlten Job, das will ich nicht hinwerfen, sondern versuchen, das so gut wie möglich zu verbinden. Ich weiß noch nicht, wie das alles wird, aber ich bin gespannt es herauszufinden. Ob meine Challenge dann darunter leidet werde ich sehen. Die bleibt aber prinzipiell erstmal gleich. Ich will 12 Spiele beenden, zwei hab ich 2025 noch begonnen und sollten beide in den nächsten zwei Wochen beendet werden.
Regeln
Ich versuche hauptsächlich RPGs zu spielen, aber generell sind Spiele jeden Genres erlaubt
Es zählen nur die Spiele, die ich auch tatsächlich beendet habe - ich werde aber versuchen möglichst alle Spiele, die ich anfange aufzuführen.
Es sollen mindestens 12 Spiele komplett durchgespielt werden
Mindestspielzeit der Games, die in die Wertung eingehen, muss 5 Stunden betragen
Spiele
Titel
Plattform
Genre
Start
Ende
Spielzeit
Wertung
1. Granblue Fantasy Relink
PS5
Ost-RPG
27.12.2025
X
ca. 8h
6,25/10
2. Wo Long: Fallen Dynasty
PS5
Action-RPG
31.12.2025
10.01.2026
41:34
8,25/10
3. Banishers: Ghost of New Eden
PS5
Action-Adventure
Oktober 2025
X
ca.12h
6,5/10
4. Still Wakes the Deep + Siren's Rest
PS5
Horror-Adventure
17.01.2025
22.02.2025
ca. 5,5h
7,25/10
5. As Dusk Falls
PS5
Interactive Visual Novel
19.01.2026
08.02.2026
ca. 6h
6,75/10
6. Like a Dragon: Infinite Wealth
PS5
Ost-RPG
21.01.2026
14.02.2026
64:01
8,5/10
7. Steelrising + Cagliostros Geheimnisse
PS5
Action-RPG
15.02.2026
23.02.2026
24:41
7/10
8. Like a Dragon: Pirate Yakuza in Hawaii
PS5
Action-RPG
24.02.2026
10.03.2026
28:39
7,75/10
9. Marvel's Spider-Man Remastered
PS5
Action-Adventure
13.03.2026
04.04.2026
ca. 23h
6,75/10
10. Burnhouse Lane
PS5
Horror-Adventure
03.04.2026
12.04.2026
ca. 8h
7,5/10
11. Star Wars Jedi Knight: Fallen Ordner
PS5
Action-Adventure
04.04.2026
14.04.2026
ca. 21h
7/10
12. Lords of the Fallen (2023)
PS5
Action-RPG
16.04.2026
24.04.2026
ca. 27h
7,75/10
13. The Thaumaturge
PS5
RPG
25.04.2026
31.05.2026
ca. 22h
6,75/10
14. Tales of Graces F Remastered
PS5
Ost-RPG
25.04.2026
05.06.2026
49:53
7,75/10
Liste
Octopath Traveler 2 & 0
Like a Dragon Infinite Wealth
Mass Effect Andromeda
The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 3
Resident Evil 4 Remake
Metaphor: ReFantazio
Black Myth: Wukong
Warhammer 40k: Rogue Trader
Shin Megami Tensei V
Clair Obscur: Expedition 33
Elden Ring
Granblue Fantasy Relink
Ich wollte unbedingt Grandblue Fantasy zocken, nachdem es letztes Jahr so überschwänglich gelobt wurde, aber so wirklich packen kann es mich nicht. Es ist nicht schlecht; das Kampfsystem ist nice, die Musik ist toll, es sieht klasse aus, aber es gibt mir irgendwie übertrieben Tales of Arise Vibes. Die Charaktere sind nicht ganz so scheiße, aber die Story ist eher mäßig und alles fühlt sich irgendwie wie Beiwerk zum (zugegeben) guten Kampfsystem an, das hier komplett im Mittelpunkt steht. Wobei die Bossfights leider nerven, weils einfach nur ein minutenlanges Draufgekloppe ist und ein Zusehen wie sich der unendliche lange Lebensbalken langsam reduziert. Weiß nicht, bin enttäuscht, obwohl es prinzipiell kein schlechtes Spiel ist. Wenn ich nicht relativ schnell Durchkomme, wird das für mich so ein Spiel, bei dem ich mich zwingen muss, die Konsole anzuschalten.
Wenn ich nicht relativ schnell Durchkomme, wird das für mich so ein Spiel, bei dem ich mich zwingen muss, die Konsole anzuschalten.
Das Maingame ist zwischen 10 und 20h lang (man kommt wahrscheinlich sogar in unter 10h durch, wenn man wirklich alles nebendran liegen lässt). Wenn du das Postgame und Chapter 0 nicht hinterher machen willst (was .... lange dauert, ich hab's nicht durch), kann man's ziemlich gut auch nach dem Maingame gut sein lassen. Die Story wird später mMn besser, wenn man über Liliths komisches Salvation-Gehabe hinwegsehen kann.
Ich bin ja großer Fan von Granblue Fantasy und auch von Relink, aber die Story ist imo nichts besonderes. Es ist definitiv bombastisch inszeniert, aber die Story selbst ist halt... quasi eine Event Story aus dem Gacha. Es hilft auch nicht, dass man wirklich einfach ins Spiel geschmissen wird, da das eben zeitlich irgendwann während des Gachas spielt. Und wenn man das halt so gar nicht kennt wird man von den ganzen Charakteren halt komplett erschlagen.
Ich müsste das selber nochmal anschmeißen. An die ganzen Post Release Bosse, vorallem Lucillus, hab ich mich ja gar nicht versucht... xD
Metaphor: ReFantazio und Black Myth: Wukong?
Viel Spaß, danach wirst du eine lange Reise brauchen, um überhaupt wieder Lust aufs zocken zu empfinden.:|
Metaphor: ReFantazio und Black Myth: Wukong?
Viel Spaß, danach wirst du eine lange Reise brauchen, um überhaupt wieder Lust aufs zocken zu empfinden.:|
Wieso das? Weil sie so lang sind?
Granblue hab ich jetzt abgebrochen. Habs gestern ne halbe Stunde versucht --> Nur bisschen gekämpft mit ewig langem Bosskampf; danach keine Lust mehr; heute nochmal -- Schnitzeljagd in dieser großen Hauptstadt. Ne sorry, das Game ist nichts für mich. Wo Long ist dafür umso geiler. Das hab ich ziemlich gesuchtet in den letzten Tagen.
Granblue Fantasy Relink ist der Hammer!
Eine Schande das sie den Support eingestellt haben. Da war noch SO viel Potenzial.
Sie haben nur leider das Balancing im Endgame etwas verkackt mit den Schaden der Bosse.
Und der Loot Drop % hätte höher sein sollen, habe so ne Mission 20 mal gemacht und nichts bekommen, deswegen dann auch aufgehört nach 125h
Granblue hab ich jetzt abgebrochen. Habs gestern ne halbe Stunde versucht --> Nur bisschen gekämpft mit ewig langem Bosskampf; danach keine Lust mehr; heute nochmal -- Schnitzeljagd in dieser großen Hauptstadt. Ne sorry, das Game ist nichts für mich.
Schade. Die andere Hauptstadt betrittst du in Kapitel 6, glaub ich, das Spiel hat 10. Die Nebenaufgaben kann man eigentlich getrost ignorieren und der Brecher für die meisten ist eh das Postgame. :D
Granblue Fantasy Relink ist der Hammer!
Eine Schande das sie den Support eingestellt haben.
Funktioniert ja nooch im Singleplayer ganz gut, nehm ich an.
Granblue Fantasy Relink
Meine Erwartungen an das Spiel waren aufgrund der guten Reviews recht hoch und wurden in den ersten zwei bis drei Stunden sogar bestätigt. Obwohl man was die Handlung und Welt angeht ziemlich ins kalte Wasser geworfen wird. Schicke Grafik, klasse Inszenierung, tolles Kampfsystem, klasse Soundtrack. Der Ersteindruck war klasse. Doch leider kamen nach und nach immer mehr kleine Störfaktoren hinzu, die mir irgendwann zu viel worden. Die Charaktere besitzen keinerlei Tiefe, der kleine Drachenbegleiter ist fucking nervig, die Story dient nur als Mittel zum Zweck und die Nebenquests sind belangloser Bullshit - meistens hat man sie sogar schon erledigt, während man sie annimmt. Das rief bei mir ganz stark Tales of Arise Erinnerungen wach. Mit dem System Charaktere via Münzen freizuschalten kann ich gar nichts anfangen. Die Charakterepisoden sind eigentlich eine nette Idee und haben mich ein wenig an die Lost Odyssey Story erinnert - nur in sehr langweilig. Irgendwann hab ich die Texte nur noch geskippt. Warum schaffen es Ost-RPGs eigentlich so selten gut geschriebene und einigermaßen Erwachsene Texte und Dialoge zu verfassen? Immer hat man das Gefühl, die Zielgruppe der Spiele ist maximal 15. Das Level und Waffensystem erinnert mich an die eines Online Rollenspiels und ich hasse Online Rollenspiele. Über das meiste davon kann man eigentlich Hinwegsehen, wenn man dann aber eine halbe Stunde Button Smashing gegen die Bosse betreiben muss, um zuzusehen, wie die Lebensleiste langsam 1% nach dem anderen verliert, verlier ich da einfach die Lust, während die Kämpfe gegen normale Gegner eigentlich ordentlich Bock machen. Granblue Fantasy Relink ist prinzipiell kein schlechtes Spiel, es trifft nur leider nicht meinen Nerv und hat trotz einiger objektiv wirklich extrem guter Features leider zu viele schlechte, die den Spielspaß für mich stark trüben. 6,25/10
Glatt vergessen, dass ich hier auch nochmal was zu GBF Relink reinschreiben wollte:
Doch leider kamen nach und nach immer mehr kleine Störfaktoren hinzu, die mir irgendwann zu viel worden. Die Charaktere besitzen keinerlei Tiefe, [...]
Relativ wenig, ja - zumindest bei den Begleitern wird alles über die Schicksals-Episoden geregelt, die sie auch selbst verstärken (schaltet neue Slots frei oder was das war). Bei den Antagonisten später verändert sich aber durchaus was - man sieht Ids Zweifel al Liliths Konzept ziemlich deutlich und wie er sich schlussendlich im rahmen von Chapter 0 in die Party integriert. Wie weit genau/bis zu welchem Kapitel hast du's eigentlich gespielt?
[...] der kleine Drachenbegleiter ist fucking nervig, [...]]
Yes. :D Ich bin mir nicht mal mehr sicher, wozu Vyrn überhaupt gut war. xD
Das Level und Waffensystem erinnert mich an die eines Online Rollenspiels und ich hasse Online Rollenspiele.
Mich würde ja hier mal echt interessieren, ob das Ding eigentlich als Multiplayer- oder als Singleplayer-Spiel konzipiert worden war. Ich hab's überwiegend im Multiplayer gespielt, gerade auch, weil die AI in späteren Bosskämpfen nur Schmu getrieben hat, auch wenn sie sehr effizient beim Dodgen war (:p), aber mir kam's wirklich so vor als hätte man nicht viel im SP davon - stellt halt ein schlechteres Monster Hunter in Anime dar. Mit dem Multiplayer hatte ich aber echt meinen Spaß. (https://i.imgur.com/BDgFKN0.jpeg) :D Kann aber auch gut verstehen, wenn einem das nicht liegt. Die späteren Missionen (allesamt mit Mechanik) braucht man auch im Singleplayer nicht machen - die AI können Mechaniken nicht adäquat umsetzen. Ist bisschen schade.
Über das meiste davon kann man eigentlich Hinwegsehen, wenn man dann aber eine halbe Stunde Button Smashing gegen die Bosse betreiben muss, um zuzusehen, wie die Lebensleiste langsam 1% nach dem anderen verliert, verlier ich da einfach die Lust, während die Kämpfe gegen normale Gegner eigentlich ordentlich Bock machen.
Witzig. Ich fand, grad gegen Ende hatten die Bosse viel zu wenig HP (Bzw. wurden Spieler einfach zu mächtig oder nutzten schlecht gebalancte Charaktere). Man konnte ganze (eigentlich ziemlich gut durchdachte) Mechaniken skippen, wenn man Link Time und Himmlische Künste orentlich timed - das ging sogar mit AI-Mitstreitern.
Relativ wenig, ja - zumindest bei den Begleitern wird alles über die Schicksals-Episoden geregelt, die sie auch selbst verstärken (schaltet neue Slots frei oder was das war). Bei den Antagonisten später verändert sich aber durchaus was - man sieht Ids Zweifel al Liliths Konzept ziemlich deutlich und wie er sich schlussendlich im rahmen von Chapter 0 in die Party integriert. Wie weit genau/bis zu welchem Kapitel hast du's eigentlich gespielt?
Ich glaub Kapitel 6, also da, wo man zum ersten Mal in die Große Stadt kommt. Die Idee mit den Schicksals-Episoden fand ich prinzipiell nicht schlecht, aber die Umsetzung war halt eher bescheiden. Storys lame und auch nicht sonderlich spannend geschrieben.
Mich würde ja hier mal echt interessieren, ob das Ding eigentlich als Multiplayer- oder als Singleplayer-Spiel konzipiert worden war. Ich hab's überwiegend im Multiplayer gespielt, gerade auch, weil die AI in späteren Bosskämpfen nur Schmu getrieben hat, auch wenn sie sehr effizient beim Dodgen war (:p), aber mir kam's wirklich so vor als hätte man nicht viel im SP davon - stellt halt ein schlechteres Monster Hunter in Anime dar. Mit dem Multiplayer hatte ich aber echt meinen Spaß. (https://i.imgur.com/BDgFKN0.jpeg) :D Kann aber auch gut verstehen, wenn einem das nicht liegt. Die späteren Missionen (allesamt mit Mechanik) braucht man auch im Singleplayer nicht machen - die AI können Mechaniken nicht adäquat umsetzen. Ist bisschen schade.
Ja, kann durchaus sein, dass es im Multiplayer Spaß macht, aber ich spiel - abgesehen von Fifa - ungern Multiplayer Games. Daher war das alles nicht so meins. Aber ich kann wie erwähnt durchaus auch verstehen, dass Leute Spaß an dem Spiel haben. Es ist ja auch nicht prinzipiell schlecht. Tales of Arise fand ich damals en gutes Stück schlechter und ich find die beiden Spiele sind sich irgendwie recht ähnlich. ^^
Wo Long: Fallen Dynasty
Mal wieder ein Souls Like. Ich glaube, dass sich das Genre für mich in den letzten 4-5 Jahren zu meinem Lieblingsgenre entwickelt hat. Es gibt kaum andere Spiele, die so süchtig machen und in die ich so viele Stunden an einem Stück investieren kann. Wo Long: Fallen Dynasty bildet da selbstredend auch keine Ausnahme. Im Gegenteil, das Spiel hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Ich muss allerdings dazu sagen dass ich - wie schon in den Nioh Spielen - kein großer Fan davon bin, das es viele verschiedene Levels gibt statt einer zusammenhängenden Welt. Ebenso das zufällige Lootsystem, bei dem man nach jedem Level erstmal dutzende Sachen verkauft oder verwertet, find ich keine gute Lösung. Das sind auch die wesentlichsten Gründe, warum das Spiel zum Beispiel nicht an ein Lies of P heranreicht. Alles andere weiß dagegen absolut zu überzeugen. Das Kampfsystem ist geil, das Magiesystem sinnvoll eingewoben, die Missionen an sich sind sehr cool designt, der Schwierigkeitsgrad ist nicht so übertrieben wie bei anderen Genrevertretern und das man meistens mit einem NPC Partner unterwegs ist, find ich auch sehr angenehm. Das Spiel ist nicht überragend, aber wirklich sehr, sehr gut. Eigentlich hätte ich 8 Punkte gegeben, aber es kommt hier noch ein Faktor dazu, der für manche vielleicht eher negativ ist, mir aber sehr viel Freude bereitet hat: Die Story rund um die three kingdoms. Da ich früher fast alle Dynasty Warriors Teile gespielt habe und die Serie geliebt habe, empfand ich es als super nice, hier die Geschichte mit den altbekannten Charakteren erneut nachzuspielen. Zudem sehen die meisten davon auch exakt so aus wie in Dynasty Warriors. Das war für mich ein extremer Pluspunkt, weswegen ich dem Spiel abschließend 8,25/10 Punkten gebe.
Still Wakes the Deep
Es macht schon verdammt viel Spaß sich an einem kalten, verschneiten Winterabend vor die heimische Konsole zu hocken und ein atmosphärisches Horrorspiel einzuwerfen. Und Still Wakes the Deep ist geradewegs prädestiniert dazu. Schon der Anfang ist wahnsinnig vielversprechend. Man befindet sich auf einer abgeschotteten Bohrinsel mitten im Ozean, es stürmt und das Meer wirft tobende Wellen auf. Man lernt erst die paar wenigen relevanten Charaktere kennen, bevor sich die Handlung systematisch aufbaut und man immer tiefer im Spiel versinkt. Für ca. 2,5 Stunden, danach ist leider ist leider ein wenig die Luft raus. Das Spiel stagniert. Wenn auch auf einem guten Niveau. Die Story ist leider sehr schnell erzählt. Ein Monster im H.P. Lovecraft Style übernimmt die Bohrinsel und verleibt sich nach und nach Personen und Station ein. Das ganze endet dann eigentlich auch exakt so, wie man es vermutet. Da fehlt es ein wenig an Innovation. Daher ist es auch gut, dass das Ganze nach 4 Stunden zu Ende ist. Denn bereits 7 oder 8 Stunden wären vermutlich ein wenig zu viel des guten gewesen. So ist es ein sehr kurzweiliges, atmosphärisches Horror Game mit sehr gutem Pacing, das perfekt für ein-zwei kalte Winterabende geeignet ist. Die Erweiterung ist ehrlich gesagt nicht der Rede wert. Atmosphärisch und beklemmend, aber spielerisch sehr kurz und eher wenig überzeugend, da man fast nur schwimmend unterwegs ist. Ganz nett, aber mehr auch nicht. 7,25/10
As Dusk Falls
Interactive Visual Novel? Keine Ahnung, ob das die richtige Genre-Bezeichnung ist. Ich hatte es irgendwo gelesen und fand es recht treffend. Im Endeffekt spielt man hier nicht im klassischen Sinne, sondern erlebt eine Story, bei der man Entscheidungen trifft, die massiven Einfluss auf die Geschichte nehmen und gelegentlich Quick Time Events absolviert. Von letzterem war ich noch nie ein großer Freund und werd es auch nicht mehr. Aber um zumindest ein klein wenig Interaktion zu haben, ist es in solchen Spielen schon ganz sinnvoll eingesetzt. Man erlebt hier die Geschichte von zu Beginn zwei gegensätzlichen Familien, die aufeinander treffen und deren Geschichte sich - abhängig von den eigenen Entscheidungen - komplett unterschiedlich entwickelt. Das Spiel gliedert sich in 6 verschiedene Kapitel, bei denen man ganz am Ende analog zu den guten alten Telltale Games sehen kann, wie sich die Mehrheit der anderen Spieler entschieden hat. Allgemein merkt man, dass die Telltale Game Spiele hier als Vorlage dienten. Aufbau und Entscheidungsstruktur ist hier genau die gleiche. Allerdings ist der Grafikstil sehr individuell, weiß aber durchaus zu überzeugen, auch wenn das sicherlich Geschmackssache ist. Geschmackssache ist sicherlich auch das Spiel an sich. Im Endeffekt steht und fällt alles mit der Story, die zwar je nach Entscheidung unterschiedlich verläuft, aber letztlich natürlich einen festen Kern hat, der sich durch das Spiel zieht. Und hier muss ich sagen, dass sie mich nicht so ganz abgeholt hat. Die ersten drei Kapitel empfand ich noch als recht spannend und ich wollte wissen, wie es weitergeht, aber ab Kapitel 4 gibt es einen Bruch. Ohne viel spoilern zu wollen, verkommt das ganze dann mehr und mehr zu einem Teenie-Drama und damit konnte ich nicht viel anfangen. Ich wollte zwar wissen, wie es ausgeht, aber viel Spannung habe ich dabei nicht mehr empfunden. Insgesamt ist es aber trotzdem ein gutes Spiel und mal eine gelungene Abwechslung. 6,75/10
Wieso das? Weil sie so lang sind?
Auch, und ich bin der Meinung, dass beide Spiele viel zu hoch bewertet wurden.
Beides extrem langatmige Spiele und das ohne merklichen Inhalt.
@As Dusk Falls
War damals eine interessante Erfahrung.
Nichts, was ich mehrfach durchspielen möchte, da ich bereits ein richtig gutes Ende hatte.
Habe das Gezeigte aber gerne verfolgt und würde mich über eine Fortsetzung freuen.
@Wo Long: Fallen Dynasty
Ist für mich so etwas wie der kleine Bruder von Nioh.
Nur diese einzelnen Levels sind leider ein Fluch und die haben die, glaube ich, mit Nioh 3 endlich abgeschafft.
@Still Wakes the Deep
Das war letztes Jahr eine tolle Überraschung.
Hast du die Erweiterung auf dem Schirm?
@As Dusk Falls
War damals eine interessante Erfahrung.
Nichts, was ich mehrfach durchspielen möchte, da ich bereits ein richtig gutes Ende hatte.
Habe das Gezeigte aber gerne verfolgt und würde mich über eine Fortsetzung freuen.
@Wo Long: Fallen Dynasty
Ist für mich so etwas wie der kleine Bruder von Nioh.
Nur diese einzelnen Levels sind leider ein Fluch und die haben die, glaube ich, mit Nioh 3 endlich abgeschafft.
@Still Wakes the Deep
Das war letztes Jahr eine tolle Überraschung.
Hast du die Erweiterung auf dem Schirm?
@As Dusk: Ja, einen zweiten Teil würde ich auch spielen Würde mir nur wünschen, dass es dann nicht wieder mit den letzten Kapiteln abflacht.
@Wo Long: Ja spielt sich auch sehr so, nur leichter und ja, eine offene Welt wäre mir auch lieber, aber aufgrund der Zeitsprünge konnte ich es hier nachvollziehen. Nioh 2 muss ich irgendwann mal neu starten, da war ich damals relativ früh gescheitert.
@Still Wakes the Deep: Ja, aber die ist mir für 2 Stunden Spielzeit etwas zu teuer. Da warte ich drauf, dass sie im Sale ist Lohnt sich die Erweiterung?
Like a Dragon: Infinite Wealth
Hab ich schonmal erwähnt, dass diese Serie keine schlechten Spiele produziert und konstant Jahr für Jahr liefert? Wahrscheinlich bei fast jedem Review zu einem der Yakuza Spiele. Ich muss sagen, dass es inzwischen auch meine Lieblings-Spielereihe ist. Und was macht Infinite Wealth? Natürlich, es überragt und ich habe auch nichts anderes erwartet. Nach dem schauerlichen und an unangenehmen Szenen kaum zu überbietenden Prolog, wird man mit Hawaii mal wieder in eine komplett neue Location geworfen, die wahnsinnig gelungen ist.
Der Vorgänger mit seinem klassischen RPG Spielsystem hat schon gezeigt, wie genial dieses Konzept zu dieser Spielreihe passt und Infinite Wealth setzt direkt daran an und erweitert das Ganze sinnvoll und spielerisch sehr angenehm; ohne jedoch großartig vom bisherigen Spielsystem abzuweichen. Es gibt wieder das unglaublich stark umgesetzte und in die Moderne transferierte Jobsystem mit coolen Skills, Waffen und Poundmates, neue spannende und gelungene Charaktere, die Rückkehr des in die Jahre gekommenden Kiryu Kazuma, der diesmal wieder zusammen mit Ichiban eine Hauptrolle spielt und eine gelungene Story mit einigen interessanten Wendungen. Auch die Spielzeit hat sich im Vergleich zum direkten Vorgänger nochmal deutlich erhöht, was auch an den etwas zeitfressenden Nebenbeschäftigungen liegt. Die Sidequests sind gut und wieder sehr kreativ, die Zahl an sonstigen Nebenbeschäftigungen extrem zahlreich und vor allem das Sammeln der Erinnerungen mit Kiryu im späteren Spielverlauf fand ich wahnsinnig toll. Eine Homage an seine früheren Zeiten. Zudem gibt es diesmal drei Städte in denen man sich bewegt. Diese Spieleserie wird einfach immer größer und besser. Ich hatte wieder wahnsinnig viel Spaß mit dem Spiel. Was mir allerdings nicht so zugesagt hat, war der Inselaufbau. Darauf hatte ich mich eigentlich gefreut, aber die Umsetzung war mir zu zäh und langatmig. Hier hab ich mich tatsächlich ein wenig durchgequält. Auch das Suchimon Mini Game im Pokemon Stil ist zwar nicht schlecht, aber auf Dauer etwas eintönig.
Ansonsten gibt es hier nichts zu meckern, eher Kleinigkeiten. Im Gesamten ist das ein wahnsinnig tolles Spiel, das große Chancen auf meinen GotY-Titel haben dürfte. 8,5/10
Steelrising + DLC
Ich muss sagen, dass mir das französische Entwicklerstudio ja schon recht sympathisch ist. Die haben sich im Laufe der Jahre wirklich kontinuierlich weiterentwickelt, was die Qualität ihrer Spiele angeht. Das ist natürlich auch bei so schlechten Sielen wie Technomancer und Bound by Flame keine wirkliche Kunst, aber wenn man sich den Qualitätsprung ansieht ist das durchaus eine Leistung. Schon Greedfall war damals kein schlechtes Spiel und konnte in einigen Aspekten absolut überzeugen. Mit Steelrising - einem klassischen Souls Like - hat man das bislang beste Spiel veröffentlicht, ohne natürlich an die großen Vorbilder heranzukommen, dafür hat es dann doch ein paar zu viele Schwächen. Auffällig ist vor allem die wirklich extrem gelungene Grafik. Frankreich während der industriellen Revolution ist bereits als Setting sehr gut geeignet und gestaltet aber vor allem in den Vororten sieht es wunderschön und vor allem atmosphärisch aus. Auch die Schlösser und Höfe sind sehr schön designt. Problematischer ist es dann allerdings wenn man sich in den Städten bewegt. Die sehen zwar ebenfalls gut aus, sind aber so hoffnungslos verwinkelt, dass man dauernd die Orientierung verliert. Da helfen auch die Questmarker häufig nicht viel, weil man zwar sieht in welche Richtung man muss, aber häufig steht man vor irgendeiner Wand und muss dann erstmal den korrekten Weg suchen. Ich hab mich selten in einer Welt so verloren gefühlt, trotz zahlreicher Abkürzungen.
Spielerisch gibt es wenig überraschendes. Wie jedes Souls Like hat es 1-2 individuelle Eigenheiten, aber im großen spielt es sich sehr klassisch, wenn auch vor allem am Anfang teilweise je nach Waffe etwas "steifer". Das legt sich aber mit der Zeit. Das Spiel hat jedoch noch zwei weitere größere Schwächen, weshalb ich es nicht höher bewerten kann. Zum einen die Gegner. Die Standardgegner sind sehr wenig abwechslungsreich, vor allem wenn man es mit einem Lies of P vergleicht, dass eine sehr ähnliche Spielmechanik hat. Und die Bosskämpfe sind viel zu einfach und monoton. Man muss einfach nur draufhauen, das wars. Es braucht keine Taktik, abgesehen von zwei Bossen relativ früh im Game, kann man alle Bosse einfach im ersten Anlauf besiegen. Dadurch bleibt auch kein Boss in irgendeiner Form hängen.
Der andere Kritikpunk sind Charaktere, Dialoge und Story. Die NPCs sehen alle exakt gleich aus, ich konnte niemanden in irgendeiner Form unterscheiden, abgesehen vom einzigen Farbigen. Die Perückenträger alle absolut identisch. Auch sind die Dialoge und Story weder innovativ noch irgendwie spannend. Ich hab ehrlich gesagt irgendwann fast alles geskippt weil ich keine Lust hatte wir das durchzulesen. Weder bei den zahlreichen Sidequests noch bei der Hauptstory, das ist einfach komplett an mir vorbeigelaufen. Spielerisch hat es mich aber so sehr motiviert, dass ich darüber hinwegsehen kann. Wahrscheinlich ließt sich das auch alles gerade etwas schlimmer, als es ist, weil ich durchaus viel Spaß mit dem Spiel hatte. 7/10
Like a Dragon: Pirate Yakuza in Hawaii
Vor Yakuza ist nach Yakuza. Nach Like a Dragon: Pirate Yakuza in Hawaii war ich so motiviert, dass ich nun direkt Pirate Yakuza in Hawaii spielen wollte mit Everybodys Darling Goro Majima in der Hauptolle als Pirat mit Gedächtnisverlust. Nachdem es im Hauptteil wieder ein rundenbasiertes Kampfsystem gab, geht es mit dem Spin-Off zurück zum Action-Kampfsystem, bei dem man sich mit zwei verschiedenen Kampfstilen durch die Inseln auf und um Hawaii prügelt. Gefüllt ist das ganze mal wieder mit Zahlreichen Siequests und umfassenden Nebenbeschäftigungen wie dem Piratenkolloseum, denn wie der Name verrät dreht sich bei diesem Spiel alles um Piraterie und dem Finden von Schätzen. Natürlich - wie sollte es bei der Serie auch anders sein - macht das wieder extrem viel Spaß und die Entwickler liefern wieder exzellente Videospielkost ab. Allerdings ist ist der Teil trotz hohem Spielspaß diesmal nicht ganz frei von - verschmerzbaren - Schwächen. Zum einen ist das Segeln durch die optionalen Inseln zwar dem Setting entsprechend ganz cool, aber auch sehr langwierig. Es dauert teilweise zu lang um von Insel zu Insel zu segeln, sodass insbesondere dieser Teil des Spiels in die Länge gestreckt wird. Ähnliches gilt für das Piratenmuseum, das vielleicht doch ein paar Missionen zu viel hat. Die eigentliche Schwäche des Spiels liegt aber im Balancing. Dadurch, dass man relativ schnell im Spiel Zugang zu nahezu jeden Bereich hat, ist man bereits nach kurzer Zeit komplett OP, wenn man nicht nur der Hauptstory folgt. Und das zeiht sich leider bis zum Ende durch, wodurch das Spiel bereits nach 6-7 Spielstunden einfach viel zu leicht wird. Das hat man leider etwas ungünstig gelöst.
Mein zweiter Kritikpunkt ist die Story. Vermutlich weil ich von den anderen Teile einfach zu verwöhnt bin, aber mir hat hier so ein wenig der Yakuza übliche Plot-Twist und WTF Moment gefehlt. Die Story an sich passt sehr gut zum Setting und ist prinzipiell auch nicht schlecht, aber man da ist schon wenig Luft nach oben. Insgesamt ist das trotzdem wieder ein sehr gutes Spiel von SEGA. 7,75/10
Marvel's Spider-Man Remastered
Spider-Man wollte ich eigentlich schon lange mal angehen, wollte aber warten bis es bei PS Plus verfügbar ist. Daher musste Peter Parker leider ein wenig warten. Der Hype war damals relativ groß und die Bewertungen unglaublich stark, daher war ich sehr gespannt, ob es meine Erwartungen würde erfüllen können. Nach ca. 23 Stunden Spielzeit und dem Starten des zweiten DLCs muss ich festhalten, dass es hinter meinenErwartungen geblieben ist.
Prinzipiell ist das Spiel nicht schlecht. Das Schwingen über die Dächer New Yorks macht schon ordentlich Bock, die Kämpfe sind zwar ziemlich arcade-lastig, aber mit all seinen Features unterhaltsam, die Minigames in Ordnung und auch die Präsentation ist gut. Aber im Endeffekt war es das eigentlich auch schon. Das Pacing ist eher mäßig und die Story eigentlich erst ab dem letzten Viertel wirklich spannend - ab da kann das Game auf jeden Fall nochmal gut Punkten. Bis dahin ist es halt leider irgendwie nur guter Durchschnitt. Es gibt leider einfach ein paar Kritikpunkte, die mir dann auch ein wenig die Motivation geraubt haben, sodass ich den zweiten DLC auch nicht mehr beendet habe.
Zum einen krankt das Spiel an der üblichen Open-World Problematik der modernen RPGs: Zu viel sinnloser Sammelkram, um die Spielzeit zu strecken. Die Wetterstationen waren echt cool und abwechslungsreich und auch das Sammeln von Souvenirs lass ich mir noch gefallen, um die Welt besser zu erkunden, aber diese Überfallmissionen und Scherenkämpfe, die Fotos und auch die langweiligen Nebenmissionen hätte ich nicht gebraucht, das meiste davon hab ich dann auch nur gemacht, wenn ich zufällig in der Nähe war. Es gibt andere Games, da ist das schlimmer (Hogwarts Legacy lässt grüßen), aber dennoch mag ich sowas nicht. Zum anderen ist mir das Kampsystem ein wenig zu arcade-lastig, um auf Dauer zu überzeugen. Dadurch hab ich sowohl zwischendrin als auch dann im DLC die Motivation immer mal verloren.
Trotzdem hatte ich Spaß mit dem Spiel. Ob ich allerdings Miles Morales und Teil 2 angehen werde, weiß ich noch nicht. 6,75/10
Burnhouse Lane
Nice. Endlich mal wieder ein Spiel von Harvester Games. Ich mag den Stil der Spiele wahnsinnig gern. The Cat Lady fand ich damals richtig gut. Lorelai konnte mich seinerzeit dagegen nicht ganz so sehr abholen. Burnhouse Lane dagegen wieder umso mehr. Grafisch sieht es toll aus - man muss den Stil natürlich schon mögen - das Konzept und die Story sind richtig gut erzählt, die einzelnen Charaktere sind klasse und spielerisch kann es ebenfalls überzeugen, wenn man etwas mit Sidescroller Adventure anfangen kann. Klar, die Rätsel sind relativ simpel, aber darum geht es in dem Spiel auch weniger. Es lebt von seiner Erzählung, der Atmosphäre und dem Abwechslungsreichtum hinsichtlich der unterschiedlichen Szenarien. Sei es das kleine Farmerhaus, in dem sich die Protagonisten befinden das Haus der Bluttrinkerin oder der Wald mit Serienkiller. Das ist alles klasse designt und stark in die abstruse Story verwoben. Viele Situation schwanken zwischen verstörend und komplett abgedreht. Allein der mästende Kebabverkäufer hat seinen eigenen Charme. Die Spielfiguren sind einfach toll geschrieben und bleiben einem im Gedächtnis, auch durch die sehr gelungene Vertonung. Leider nimmt das Niveau im letzten Drittel ein wenig ab, was aber bei der relativ kurzen Spielzeit zu verschmerzen ist. Insgesamt 7,5/10
Kennst du denn auch Downfall?
Harvester Games haut schon coole Adventures raus und du hast mich daran erinnert, endlich Burnhouse Lane zu zocken.:D
Ja, aber leider hatte ich es nie so wirklich auf dem Schirm. Lohnt es sich? Bzw ist die Reddux Version nur ein Upgrade oder eine Erweiterung? Hätte schon Bock drauf, noch ein Spiel in die Richtung zu zocken. Ist es besser als Lorelai?
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, sowohl als auch.
Die Grafik wurde verbessert und Downfall Redux ist länger.
Also von Harvester Games kenne ich bisher The Cat Lady, Lorelei und Downfall Redux.
Alles drei starke Adventures und von links nach rechts auch meine Rangliste.
Die Grafik wurde verbessert und Downfall Redux ist länger.
Es gibt allerdings einige gravierend Unterschiede zwischen dem Original und dem Remake, weswegen ich empfehlen würde beide zu spielen. Das Original muss man auch nicht extra runterladen weil es im Remake enthalten ist.
Bezüglich Burnhouse Lane muss ich aber sagen dass es zwar durchaus ein gutes Spiel ist, sich aber ein bisschen zu sehr wie The Cat Lady 2.0 anfühlt.
Mal schauen, vielleicht geh ich es mal an im Laufe des Jahres. Dass Burnhouse Land stark in Richtung Cat Lady ging war eigentlich der Punkt, der mir am meisten zugesagt hat, da ich letzteres damals sehr nice fand.
Star Wars Jedi Knight: Fallen Ordner
Souls Like light meets Uncharted im Star Wars Universum. So kann man Star Wars Jedi Knight: Fallen Ordner am besten beschreiben. Die Mischung ist gut, hat aber ihre Schwächen. Hervorheben muss man vor allem die sehr gelungene Inszenierung. Die Cutscenes sind stark und insbesondere in der Anfangsphase ist das Spiel sehr cineastisch. Das legt sich dann mit der Zeit, sobald das Gameplay in den Vordergrund rückt. Und hier hat das Spiel trotz einer guten Umsetzung etwas Luft nach oben. Das Kampfsystem macht spaß, für ein Souls Like ist die Steuerung allerdings etwas zu ungenau, sodass man insbesondere deswegen gern mal das zeitliche segnet. Das schürt unnötigen Frust, ändert aber nichts daran, dass sowohl die Kämpfe als auch das Gameplay außerhalb selbiger Spaß machen. Irgendwann gegen Ende bekommt man aber 1-2 Skills die extrem OP sind und das Spiel dann recht einfach machen. Etwas Abwechslungsreichtum hätte ich mir bei den Gegner gewünscht, gefühlt gibt es hier nur 5-6 verschiedene Gegnertypen und auch die Bosse sind mit Abwechslung von 2-3 Kämpfen sehr gewöhnlich.
Mein größter Kritikpunkt ist allerdings der Loot bzw der nicht vorhanden Loot. Im Endeffekt findet man über die netten aber unspektakulären Welten verteilt zwar viele Truhen und sonstigen Sammelkram, darin sind aber lediglich irgendwelche Skins enthalten. Sei es die Ponchos, oder (optischen) Modifikationen für das Lichtschwert, die man eh kaum wahrnimmt. Das ist schon ein bisschen sehr lame.
Die Charaktere und Story sind gut, haben mich persönlich aber nicht so sehr abgeholt, da ich kein Star Wars Fan bin.
Insgesamt klingt das etwas negativer als es eigentlich ist, weil das Spiel trotz allem viel Spaß gemacht hat und ich sehr auf den Nachfolger gespannt bin. 7/10
Lords of the Fallen (2023)
Wie sehr möchtest du Dark Souls sein? LotF: Ja! Wie sehr möchtest du dir durch eine Spielmechanik das Spiel zerstören? LotF: Ja! Okay, letzteres ist hoffnungslos übertrieben, allerdings weiß ich nicht, was sich die Entwickler bei der Idee mit der Zwischenwelt gedacht haben. Klar, man will sich sicherlich etwas abheben, aber das war eine denkbar blöde Idee, denn diese hat mich vor allem zu Beginn ultra abgefuckt. Irgendwann gewöhnt man sich dran, zwischen den Welten zu wechseln und sieht sogar Positives daran, aber im Gesamten empfand ich dieses Feature einfach nur endnervig.
Ich muss allerdings auch sagen, dass ich mit falschen Erwartungen an das Spiel herangegangen bin. Ich hatte damals Lords of the Fallen vom deutschen Entwickler gespielt und dachte hier handelt es sich lediglich um ein Remaster. Die beiden Spiele haben aber abgesehen vom Namen und dass sie Souls Likes sind nichts miteinander zu tun, das ist ein komplett eigenes, neues Spiel. Und dieses Spiel ist eigentlich sehr, sehr geil. Klar, es ist eine absolute Dark Souls Kopie in jeder Phase seines seins. Wenn mir jemand gesagt hätte, ich würde Dark Souls 4 spielen, hätte ich es ihm sofort geglaubt. Das einzige, wo man merkt, dass es kein Souls ist - abgesehen von der schon erwähnten Zwischenwelt - sind die Bosse, denn diese erreichen nicht das Niveau vom Original. Ich hab mich hier schnell an Steelrising erinnert gefühlt. Zwar sehen hier die großen Bosse etwas spektakulärer aus, allerdings lassen sie sich ähnlich leicht und ohne viel Taktik besiegen. Einfach lange genug draufhauen, das reicht schon. Dadurch bleiben die Bossfights kaum in Erinnerung und trüben ein klein wenig das ansonsten starke Spielerlebnis in einer sehr geilen Spielwelt, die unfassbar gut aussieht und stark designt ist - ganz nach dem großen Vorbild. Ja, die Gebiete sind alle sehr stereotypisch für diese Art von Spielen und meistens sind es eher düstere Gegenden, aber Ich hab das Spiel wirklich sehr genossen.
Viel mehr kann ich eigentlich nicht dazu sagen. Kennst du Dark Souls, kennst du Lords of the Fallen (2023). Ich hätte dem Spiel eine 8 gegeben, aber Abzug gibt es für die gefakten Schätze, bei denen man von irgendeinem Dämon mit viel Schadensverlust in die Zwischenwelt gezogen wird oder wenn man dort bereits ist, gerne mal stirbt. Unnötig und absoluter Abfuck, weil es einfach DAUERND passiert. 7,75/110
Banishers: Ghost of New Eden
Letztes Jahr schon begonnen, dieses Jahr noch 1-2mal weitergespielt, letztlich dann aber doch abgebrochen. Warum? Schwer zu sagen, definitiv nicht weil das Spiel schlecht ist. Eher weil es mich auf Dauer einfach spielerisch nicht so abgeholt hat. Eigentlich hat das Spiel viel Potential. Eine interessante Story, viele kleine schön geschriebene Nebengeschichten, eine hübsche, wenn auch unspektakuläre Welt und vor allem ist es sehr atmosphärisch. Das Gameplay ist halt im besten Fall solide und da man sehr viel damit beschäftigt ist, durch die Welt zu laufen und natürlich Kämpfe zu bestreiten, wird es auf Dauer etwas eintönig. Es ist einfach ein grundsolides Game, das mich auf Dauer aber nicht genug fesseln konnte. 6,5/10
The Thaumaturge
Ein Spiel von einigen der Witcher-Machern. Das verspricht erstmal gutes und lässt auf eine tolle Geschichte, mit spannenden Charakteren und einer schönen Welt hoffen. Die Wahrheit ist dann leider nicht ganz so faszinierend. Am interessantesten ist eigentlich das Setting, Polen Anfang des 20. Jahrhunderts stellt ein super spannendes und atmosphärisches Ambiente dar, da man gern erkundet. Die Optik ist zwar eher auf mittlerem Niveau, aber es macht dennoch Spaß durch die Städte und Stadtteile zu laufen. Zumindest beim ersten Mal, danach wird es etwas monoton und leider läuft man im Spiel viel und lange. Und drückt die ganze Zeit die Schultertaste, um zu wissen, wo man überhaupt hin soll und wo der nächste Hinweis steckt. Und zwar ununterbrochen, das komplett Spiel von Anfang bis Ende. Klar, kann man oft auch weglassen, aber mit den wagen Questbeschreibungen bei der extrem umständlichen Menüführung irgendetwas zu finden ist fast ausgeschlossen. Das ist mmn ein schlechte Designentscheidung gewesen. Und davon gibt es leider einige.
Prinzipiell ist das spiel echt nicht schlecht und auch definitiv eines der ungewöhnlicheren Spiele, die ich in letzter Zeit gespielt. Aber es hat einfach zu viele Baustellen Für ein derart Story getriebenes RPG ist das Pacing sehr mäßig und es gibt keinen richtigen fesselnden Spannungsbogen. Die Geschichte ist interessant, die Dialoge und Vertonung hervorragend und die Charaktere gut geschrieben. Aber es ist, als würde man ein Buch lesen ohne Spannungsbogen. Dadurch zieht sich das Spiel doch ganz schön in die Länge. 5-10 Stunden weniger Spielzeit hätten es hier auch getan. Das Abklappern der soliden Nebenquests hilft auch nur bedingt, genauso wie das von der Idee her gute, in der Umsetzung aber sehr monotone und zähe Kampfsystem, bei dem man theoretisch viel experimentieren kann, es aber letztlich nicht tut, weil es einfach 1-2 Strategien gibt, die einen mehr oder weniger nach dem ersten Drittel durch das komplette Spiel tragen. Das ist schade. Es fehlt auch ein wenig an Abwechslung. 6,75/10
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