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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Exos JRPG Challenge 2019 - Rant or no Rant? [2/6] - (Derzeit: Labyrinth of Refrain)



Exorion
18.02.2019, 22:28
Nachdem ich quasi zu der Challenge "eingeladen" wurde und gerne einen Vorwand habe, mehr Spiele als nötig (durchzu)spielen, mache ich mal hier mit.
Schwerpunkt werden wohl J-DRPGs sowie Spiele pre-2019 sein, da ich davon noch viel zu wenige Ableger bisher genießen konnte sowie kein Bonze bin.

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Ziele meiner Challenge 2019:
1.) Insgesamt möchte ich sechs Spiele im Rahmen der Challenge schaffen
2.) Mindestens drei Spiele im Bereich J-DRPG durchspielen
3.) Weiterhin zwei Spiele schaffen, welche ich per Challenge neu erleben möchte (Re-Run)
4.) ...hoffentlich werde ich nicht nur "Rants" raushauen


Generelle sowie ganz besondere Regeln (a.k.a - Rise Against The System):
1.) Die Spiele können auch vor 2019 erschienen sein
2.) Ich habe keine feste Reihenfolge und nehme mir das Recht heraus, irgendwelche geplanten Projekte zu tauschen / ersetzen
3.) In der Regel werden nur bisher unberührte Spiele für die Challenge ausgesucht. Außnahmen für bereits absolvierte Spiele sind irgendwelche kuriosen Restriktionen oder massive Änderungen durch neue Hardware
4.) Nicht jedes Spiel muss zu 100% gespielt werden
5.) ...und natürlich keine Save-States, Guides yada yada ha.


Liste der Projekte:
- Etrian Odyssey 1 -------------------------------[100% | ~30 Stunden]
- Moero Chronicle ---------------------------------[Durchgespielt (mit Postgame) | 43:07 Stunden]
- Labyrinth of Refrain - Coven of Dusk------[]

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Starten werde ich vermutlich mit Etrian Odyssey 1 für den Nintendo DS.

Man liest sich beim nächsten Post.

PS: Mary Skelter Nightmares *NSFW Beschreibung*.

Kael
18.02.2019, 22:50
Hi erstmal und willkommen, Exorion! Schön, dich bei der JRPG-Challenge '19 begrüßen zu dürfen! :)


6.) Ich werde es mir nicht nehmen lassen, irgendwelche skurrile Spiele mit in die Challenge aufzunehmen, auch wenn diese für Kael nicht als wertbare JRPGs zählen und keine Punkte bringen (TL-DR: ich mag es wohl, zu ranten)
Hm. Ich hab wirklich keine Ahnung, was du damit meinst. xD
Bei mir zählt eigentlich mittlerweile alles, was ich mir mit in die Challenge eingepackt habe 2017 hab ich bisschen sortiert, aber das hab ich '18 und '19 über den Haufen geworfen. Bedenken gab's eigentlich nur, wenn sich überhaupt kein JRPG in einer Liste findet - was bei dir eh nicht der Fall ist. Tatsächlich überschneiden sich unsere Listen in einigen Punkten (Gut, tatsächlich ist's nur Moero Chronicle und Labyrinth of Refrain: Coven of Dusk), das ist ja auch schon mal was. :D


PS: Mary Scelter Nightmares NSFW.
Ugh, das hab ich auch noch auf meinem Steam-Account herumliegen.

Exorion
19.02.2019, 00:04
Hi erstmal und willkommen, Exorion! Schön, dich bei der JRPG-Challenge '19 begrüßen zu dürfen! :)

Danke für die Blumen.


Hm. Ich hab wirklich keine Ahnung, was du damit meinst. xD

Tatsächlich habe ich vergessen, diesen Punkt zu editieren. Vor der Erstellung habe ich den Original-Thread lediglich fix überflogen und bin davon ausgegangen, dass für die JRPG-Challenge eben nur, nunja, JRPGs zählen. Außerdem habe ich gekonnt nicht drauf geachtet, wer denn den Thread überhaupt erstellt hat aber das ist nur ein ganz winziges Detail am Rande. Aber anstatt dies öffentlich zuzugeben (auch wenn ich dies gerade getan habe), tue ich einfach so, als wäre ich total clever und werfe einfach mal das Wort "Präventivmaßnahme" in den Raum, so.


Tatsächlich überschneiden sich unsere Listen in einigen Punkten (Gut, tatsächlich ist's nur Moero Chronicle und Labyrinth of Refrain: Coven of Dusk), das ist ja auch schon mal was.

Lustigerweise habe ich das gerade vorhin bei deinem Thread angeschnitten. Bin schon gespannt, wie sich unsere Eindrücke lesen werden.




PS: Mary Scelter Nightmares NSFW.
Ugh, das hab ich auch noch auf meinem Steam-Account herumliegen.

Sofern du deinem besten Feind einen Gefallen tun möchtest, welcher lediglich für dich von Nutzem ist, kannst du ihm dieses Spiel schenken. Wird er sich sicherlich maßlos bei dir bedanken, garantiert.

Wie es der Zufall so will habe ich in den letzten Jahren eine doch recht gute Anzahl an D-JRPGs gespielt. Und mit jedem weiteren Spiel haben die Endeindrücke immer weiter abgebaut, da ich wohl scheinbar unbewusst vom Highlight immer tiefer gegangen bin. Das aktuelle Lowlight für mich stellt eben Mary Skelter dar. Eventuell sollte ich davon nochmal irgendeinen Hardcore-Uber-Run machen, nur um hier im Forum davon "schwärmen" zu können.

one-cool
19.02.2019, 00:40
Was ist denn ein j Drpg.
Was ist dieses d?

Exorion
19.02.2019, 03:15
Was ist denn ein j Drpg.
Was ist dieses d?

D-RPGs ist, soweit wie ich das gelernt habe, die Bezeichnung für Dungeon Crawler RPGs. Bisher habe ich kaum Leute gesehen, welche das nicht mit DRPG abgekürzt haben (bevor die Frage aufkommt, weswegen nicht DCRPG benutzt wurde).
In diesem Fall haben wir eben eher die westlichen (D&D) als auch die östlichen.

Bei J-DRPGs geht es eben um Dungeon Crawler RPGs mit japanischem Einschlag, meistens bezieht sich das auf den Artstyle und dem Game Feel wenn man es spielt. Beispiele wären Etrian Odyssey, Operation Abyss / Babel, Demon Gaze, Ray Gigant, Mary Skelter etc. Wobei sich J-DRPGs nicht nur auf eben jene rundenbasierten, sondern auch Echtzeitableger bezieht.

Ich meine mich zu erinnern, dass es für diese Spiele auch noch einen anderen, sehr spezifischen Term gab aber der ist mir entfallen. Irgendwas in Richtung zwei Silben mit sechs bis acht Buchstaben.

Narcissu
19.02.2019, 04:00
Meinst du „Roguelike”?

In jedem Fall schön, dass du dabei bist. :)

Exorion
19.02.2019, 14:36
Meinst du „Roguelike”?

Nein, ich meine Dungeon Crawler RPGs mit japanischem Einschlag. Roguelikes sind da ein anderes Genre.

Für J-DRPGs sollte man sich beispielsweise einfach Etrian Odyssey angucken. Das wäre so mein go-to Beispiel.

Bei Roguelikes redet man eher von Spielen wie Spelunkey, Dead Cells, The Binding of Isaac etc.


In jedem Fall schön, dass du dabei bist. :)

Die Firma dankt.

~Jack~
19.02.2019, 14:52
Also ich nenne sowas ja einfach nur Dungeon Crawler, ganz gleich woher die kommen. Es gibt aber noch den Begriff Blobber (https://www.giantbomb.com/blobber/3015-8752/) für. Das klingt mir aber zu dumm :D

Exorion
19.02.2019, 15:40
Also ich nenne sowas ja einfach nur Dungeon Crawler, ganz gleich woher die kommen. Es gibt aber noch den Begriff Blobber (https://www.giantbomb.com/blobber/3015-8752/) für. Das klingt mir aber zu dumm :D

Blobber, das war der Begriff. Muss man sich wohl nicht merken müssen so ulkig wie das klingt.

Eventuell sollte ich statt Genrebezeichnungen einfach sowas wie "Etrian Odyssey-esk" nutzen.

Shieru
19.02.2019, 19:07
Hallo!

Folgende Regeln sind bereits im Standard-Ruleset erlaubt:



Generelle sowie ganz besondere Regeln (a.k.a - Rise Against The System):
1.) Die Spiele können auch vor 2019 erschienen sein
2.) Ich habe keine feste Reihenfolge und nehme mir das Recht heraus, irgendwelche geplanten Projekte zu tauschen / ersetzen
4.) Nicht jedes Spiel muss zu 100% gespielt werden


diese fallen damit unter die Kategorie "Wettbewerbswidrige Werbung" :D Zur Strafe musst du "Tecmo Secret of the Stars" durchspielen. :p


6.) Ich werde es mir nicht nehmen lassen, irgendwelche skurrile Spiele mit in die Challenge aufzunehmen, auch wenn diese für Kael nicht als wertbare JRPGs zählen und keine Punkte bringen (TL-DR: ich mag es wohl, zu ranten)

Nicht Kaels Zorn musst du fürchten, sondern meinen :D Außerdem ist das ebenfalls bisher erlaubt. ;) Die Strafe lautet: 30 Minuten lang ein 3D-Sonic-Spiel - vorzugsweise "Sonic Boom" oder "Sonic the Hedgehog (2006)" - spielen.


- Odin Sphere Leifthrasir

:A Mein Tipp. Auf Normal und Easy ist das Spiel EXTREM leicht. Spiel es lieber auf Schwer.

Cuzco
19.02.2019, 21:39
Zur Strafe musst du "Tecmo Secret of the Stars" durchspielen. :p

NEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN!!! :eek:

EDIT:
Es gibt manche Spiele wie bei Lost Sphear, wo man sich echt fragt, warum es diese Spiele überhaupt gibt!

Exorion
20.02.2019, 05:31
Hallo!

Grüße.


Zur Strafe musst du "Tecmo Secret of the Stars" durchspielen. :p

Habe ich (leider) schonmal durchgespielt. Sofern das kein Scherz gewesen sein sollte, würde ich eher ein Spiel begrüßen, mit welchem ich bisher noch nicht das Vergnügen hatte. Ohh...und über die Qualität von SotS muss man sich hier wohl auch nicht groß unterhalten.


Die Strafe lautet: 30 Minuten lang ein 3D-Sonic-Spiel - vorzugsweise "Sonic Boom" oder "Sonic the Hedgehog (2006)" - spielen.

Ebenfalls beides schon durchgespielt (bei '06 entsprechend mit allen Charakteren). Generell habe ich bisher alle "3D-Sonics" erfolgreich beendet (es sei denn es existieren irgendwelche kuriosen Japan-exklusiven Teile). Bei Sonic könnte ich Ableger auf dem Game Gear sowie dem GBA anbieten, da ich bisher nicht zu allen Spielen auf diesen Plattformen kam.


:A Mein Tipp. Auf Normal und Easy ist das Spiel EXTREM leicht. Spiel es lieber auf Schwer.

Grundsätzlich wird von mir alles bereits beim ersten Durchlauf auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad (sofern verfügbar) angegangen. Von daher musst du dir diesbezüglich keine Sorgen machen. Zu Leifthrasir habe ich bisher nur ein paar wenige Eindrücke vernommen. Mal schauen, wie ich das Spiel am Ende werten werde, besonders im direkten Vergleich zum PS2-Teil.

Aktueller Stand zu EO1:
Für die Challenge habe ich einen neuen Speicherstand erstellt (der Testsave war zwar nur bis F3 aber das kann man ja auch fix mit einer anderen Teamaufstellung nachspielen). Bisher wurde der/die/das erste Stratum sowie F6 abgeschlossen (sofern man mal Crystal-Doors ignoriert, die kommen später dran). Sollte ich bei diesem Tempo bleiben, könnte das Spiel noch vor März beendet werden. Mal sehen, ob ich das zeitlich so hinbekommen werde.

Gruppe besteht aus einem Landsknecht, Protector, Survivalist, Alchemist und Medic. Für diesen Run werde ich auch das Spiel nicht brechen und mit """Cheese-Strats""" mir eine einfache Zeit machen. Hatte eher Lust auf eine etwas klassischere Aufstellung.

PS: Bisher scheint der Security-Token dieses Forum mein größter Widersacher zu sein. Ein Hoch auf Sicherheitskopien.

Shieru
20.02.2019, 09:10
Habe ich (leider) schonmal durchgespielt. Sofern das kein Scherz gewesen sein sollte, würde ich eher ein Spiel begrüßen, mit welchem ich bisher noch nicht das Vergnügen hatte. Ohh...und über die Qualität von SotS muss man sich hier wohl auch nicht groß unterhalten

Ebenfalls beides schon durchgespielt (bei '06 entsprechend mit allen Charakteren). Generell habe ich bisher alle "3D-Sonics" erfolgreich beendet (es sei denn es existieren irgendwelche kuriosen Japan-exklusiven Teile). Bei Sonic könnte ich Ableger auf dem Game Gear sowie dem GBA anbieten, da ich bisher nicht zu allen Spielen auf diesen Plattformen kam.


:( Du Armer!


Grundsätzlich wird von mir alles bereits beim ersten Durchlauf auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad (sofern verfügbar) angegangen. Von daher musst du dir diesbezüglich keine Sorgen machen. Zu Leifthrasir habe ich bisher nur ein paar wenige Eindrücke vernommen. Mal schauen, wie ich das Spiel am Ende werten werde, besonders im direkten Vergleich zum PS2-Teil.

Das Spiel hat zwar die gleichen Assets wie die PS2-Version, ist aber vom Kampfsystem (und drum herum) her ein völlig anderes Spiel


PS: Bisher scheint der Security-Token dieses Forum mein größter Widersacher zu sein. Ein Hoch auf Sicherheitskopien.

Das Problem besteht darin, wenn das Fenster zu lange geöffnet war. Einfach nochmal manuell neu laden (dh. nicht einfach auf "Neu laden" klicken, sondern in der Seitenstruktur zurück und wieder nach vorne klicken), dann klappt's auch mit dem Security Token (Ja, ich habe auch schon Text dadurch verloren...)

one-cool
21.02.2019, 04:04
- Fire Emblem 9 Path of Radiance Randomizer


was ist das denn?

Exorion
27.02.2019, 02:52
- Fire Emblem 9 Path of Radiance Randomizer


was ist das denn?

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du das Spiel (oder zumindest das Konzept der Fire Emblem Reihe) kennst und spare mir mal eben eine Erläuterung diesbezüglich.

Ein Randomizer ist in diesem Fall ein Programm, mit welchem man diverse Aspekte eines Spiels abändern kann. Meist werden diese Änderungen ohne bestimmtes Muster reingemischt, sodass man als Spieler auf unerwartete Überraschungen geschickt reagieren muss. Ich gebe einfach mal als Beispiel vor, was ich durch den Randomizer bei FE9 ändern könnte:

- Einheiten des Spielers sowie der Gegner starten mit einer zufälligen Klasse
- das Startinventar wird durch andere Items vom gleichen Wert ausgetauscht
- Charaktere erhalten zufällige Fähigkeiten
- Waffenlevel starten auf einer zufälligen Stufe
- Charaktere schließen sich zu einem anderen Zeitpunkt als im originalem Spielverlauf an (früher oder später)

Da ich FE9 regulär schon oft genug durchgespielt habe (auch auf Mania Mode), würde ich dadurch ein neues Erlebnis mit dem Spiel haben. Und da nicht alle Spiele innerhalb der Challenge dem JRPG-Genre angehören müssen und ich Lust darauf habe, war ich mal so frei es als Beispiel in meine Liste reinzunehmen.


Update zu Etrian Odyssey 1:
Soeben wurde der finale Boss des Spiels besiegt. Spielzeit beläuft sich derzeit auf ~18 Stunden (da Savegames keine Spielzeit anzeigen, ziehe ich in diesem Fall die Sessions auf Stunden gerundet zusammen). Durch das Auslassen von Quests sowie dem Drang, jede Ebene zu vervollständigen, hätte man wohl so einige Stunden davon abziehen können. Nebenher war ich natürlich auch so frei und habe mal mit den restlichen Klassen ein wenig rumprobiert. Bisher war der Schwierigkeitsgrad nicht so schlimm wie ich es erwartet habe. Ich gehe stark davon aus, dass ich das Postgame (F26 - 30, alle Quests sowie alle Superbosse) ebenfalls noch mitnehmen werde. Mal schauen, ob ich für mich selbst die Kämpfe irgendwie spannender gestalten kann. Ansonsten dürfte wohl auch dieser Inhalt recht fix geschafft sein...sofern ich nicht durch andere Spiele (Hyrule Warriors DE, Smash Ultimate, StarBreak, GBF und Retro-Schnickschnack) zu sehr davon abgehalten werde.

Und hier noch ein paar Statistiken für Leser, welche sich an solchen Eckdaten erfreuen.

Party: Landsknecht, Protector, Survivalist, Alchemist, Medic
Level: Alle Level 44
Besiegte Charaktere: 0
Game Overs: 0
Schwerste Ebene: B6F (Doofe Sloth)
Schwerste/r/s FOE: Ogre
Schwerster Boss: Royalant

Sölf
27.02.2019, 18:50
Party: Landsknecht, Protector, Survivalist, Alchemist, Medic

No Hexer, smh

one-cool
28.02.2019, 06:39
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du das Spiel (oder zumindest das Konzept der Fire Emblem Reihe) kennst und spare mir mal eben eine Erläuterung diesbezüglich.

Ein Randomizer ist in diesem Fall ein Programm, mit welchem man diverse Aspekte eines Spiels abändern kann. Meist werden diese Änderungen ohne bestimmtes Muster reingemischt, sodass man als Spieler auf unerwartete Überraschungen geschickt reagieren muss. Ich gebe einfach mal als Beispiel vor, was ich durch den Randomizer bei FE9 ändern könnte:

- Einheiten des Spielers sowie der Gegner starten mit einer zufälligen Klasse
- das Startinventar wird durch andere Items vom gleichen Wert ausgetauscht
- Charaktere erhalten zufällige Fähigkeiten
- Waffenlevel starten auf einer zufälligen Stufe
- Charaktere schließen sich zu einem anderen Zeitpunkt als im originalem Spielverlauf an (früher oder später)

Da ich FE9 regulär schon oft genug durchgespielt habe (auch auf Mania Mode), würde ich dadurch ein neues Erlebnis mit dem Spiel haben. Und da nicht alle Spiele innerhalb der Challenge dem JRPG-Genre angehören müssen und ich Lust darauf habe, war ich mal so frei es als Beispiel in meine Liste reinzunehmen.

Jep, und ich mag SRPG's sehr gerne. Auf Grund der entspannten Art, wie sie zu spielen sind.
Ist ein Patch für die Rom, die man dann in einem Emulator spielen muss?

Welche FE's haben so einen guten Randomizer denn derzeit?
Klingt nämlich wie für mich gemacht.

Exorion
01.03.2019, 20:26
No Hexer, smh

Werden für mich viel zu spät freigeschaltet. Außerdem war das Main Game einfach genug. Und ich bezweifle mal, dass ein Hexer daran groß was geändert hätte.


Jep, und ich mag SRPG's sehr gerne. Auf Grund der entspannten Art, wie sie zu spielen sind.
Ist ein Patch für die Rom, die man dann in einem Emulator spielen muss?

Welche FE's haben so einen guten Randomizer denn derzeit?
Klingt nämlich wie für mich gemacht.

- derzeit gibt es das Ganze als Patch für ROMs, ja. Sicherlich kann man das noch irgendwie mit einem Original per Homebrew bewerkstelligen.
- mir sind bisher nur die Randomizer für FE7, FE8 sowie FE9 bekannt. Eventuell gibt es noch welche für die DS-Ableger. Beim Rest bin ich nicht informiert.

Ansonsten wirst du das alles wohl selbst suchen müssen. Da ich nicht mit der Forenpolitik so ganz vertraut bin, verzichte ich mal auf die Benutzung von Links.

Exorion
03.03.2019, 05:26
Ich hoffe mal, dass Doppelposts in diesem Fall ok sind.

Etrian Odyssey 1 (NDS) ist damit nun komplett abgeschlossen. Dies bedeutet in diesem Fall:
- das Main Game sowie Post Game wurde abgeschlossen
- alle Quests wurden erfüllt
- jeder Gegner, FOE sowie optionaler Boss wurde mitgenommen
- es wurden B1F bis B30F komplett erkundet und gezeichnet
- der letzte Superboss Primevil wurde erfolgreich geschlagen

Dinge, welche nicht zu meiner Definition von "komplett abgeschlossen" gehören:
- es wurden nicht alle Monster Drop erhalten
- Shillekas Goods hat nicht das gesamte Rüstzeug im Sortiment
- das maximale Level einer jeden Klasse wurde nicht erreicht

Und hier wieder einige Eckdaten:
Party: Landsknecht, Protector, Survivalist, Alchemist, Medic (den Troubadour für einen Kampf zähle ich mal nicht mit)
Level: Alle Level 63
Besiegte Charaktere: 0
Game Overs: 0

Schwerste Ebene (MG): B6F (Doofe Sloth)
Schwerste/r/s FOE (MG): Ogre
Schwerster Boss (MG): Royalant
Beste Klasse (MG): Protector

Schwerste Ebene (PG): B27F (Fire Emblem Pitfalls.exe)
Schwerste/r/s FOE (PG): Macabre
Schwerster Boss (PG): Primevil
Beste Klasse(n) (PG): Protector/Medic

Gesamte Charakter-Resets (MG): 1
Gesamte Charakter-Resets (PG): 6

Kurze Einschätzung:
Insgesamt verlief dieser Spieldurchlauf durchaus leichter und problemloser als erwartet. Da mein letztes Mal mit EO1 schon sehr lange her ist und EO1U ebenfalls dezent weit zurückliegt, hatte ich mit größeren Schwierigkeiten gerechnet. Jedoch hat sich für mich erneut gezeigt, dass ein generelles Verständnis sowie Umsicht und Vorausplanung viele Hürden des Spiels bereits sehr früh negieren können. Dabei meine ich nichtmal Strategien bzw. Optionen, welche schon beinahe übermächtig sind (Defender, Immunizer, RNG-Manipulation), sondern von der Benutzung regulärer Fertigkeiten. Dennoch hatte ich, im Gesamten, doch wieder recht viel Spaß mit diesem alten Ableger der Reihe. Zwar habe ich die ein oder andere "Quality of Life" Änderung hier und da ein wenig vermisst (Stichwort: Laufwege) aber man kann eine recht nette Zeit mit dem Spiel haben. Schon von Teil 1 an hat man die Option, mit so einigen Kombinationen seinen ganz eigenen Stil zu finden. Dahingehend bin ich froh drum, dass die Reihe bei diesem sowie einigen, weiteren Punkten bereits recht gut angefangen hat. Mal sehen, wie sich EO2 beim Re-Play so schlagen wird.

Ansonsten steht als nächstes erstmal wohl Odin Spehre Leif...whatever an. Zwar könnte ich das nächste, große JRPG (in diesem Fall einen Klassiker) starten aber ich würde mir erstmal etwas einfachere Kost servieren. Mal gucken, wie diese Neuauflage so abschneiden wird. Die Tage werden dann mal der Startpost entsprechend editiert sowie eine "Review" zu EO1 verfasst.

Exorion
21.03.2019, 05:36
Game #1 - Etrian Odyssey (Nintendo DS)


https://www.mobygames.com/images/covers/l/114051-etrian-odyssey-nintendo-ds-front-cover.jpg



Gestartet: 19.02.2019
Beendet (Main Game): 27.02.2019
Beendet (Post Game): 03.03.2019
Spielzeit (Gesamt): ~30 Stunden



Vorwort:
Bevor ich hier nun damit beginne, Eindrücke sowie Einschätzungen bezüglich Story, Gameplay etc. zu geben, möchte ich hier nur mal kurz festhalten, wie ich diese "Review" gestalten werde. In diesem Fall unterteile ich den Text sowohl in eine Bewertung des Spiels für sich als auch den Vergleich zu dessem Remake, Etrian Odyssey Untold: The Millenium Girl. Ferner sei gesagt, dass ich das Spiel bereits vor Äonen auf einem Emulator komplettiert hatte, es mir hier aber um die Erfahrung mit richtiger Hardware geht. Außerdem ist dies bei Weitem nicht mein erstes Etrian Odyssey, weswegen mir die direkte Perspektive eines Neulings fehlt.



Generelles:
Bei Etrian Odyssey handelt es sich um den ersten Ableger der gleichnamigen Reihe. Hierbei handelt es sich um ein Japanisches, rundenbasiertes Rollenspiel im Bereich Dungeon Crawling. Man steuert eine Gruppe aus bis zu fünf Teammitgliedern, welche durch das geschickte Anwenden ihrer Klassenfertigkeiten sowie dem Einsatz von Items versuchen müssen, durch jede Ebene des Dungeons zu gelangen. Auf dem Weg muss man sich sowohl mit kleinen als auch großen Monstern rumschlagen, welche allesamt durchaus tötlich sein können. Neben der recht eigenen Gestaltung ist die Reihe für dessen Anpassungsmöglichkeit, der Verwendung von Oberweltmonstern als Rätselkomponenten sowie der doch eher hohen Schwierigkeit bekannt.

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Handlung



Zusammenfassung:



http://i2.photobucket.com/albums/y17/cjiwakura/EO/evetown.png



Wir, als stiller Mitleser, begleiten unsere eigens erstellte Gruppe zur Stadt Etria. Diese liegt nahe dem Yggdrassil Tree, einem massiven Gehölz, welches den Dungeon des Spiels darstellt. Als Neulinge möchten wir dem Ruf des Abenteuers folgen und uns daran versuchen, diesen Dungeon zu erkunden sowie diesem dessen, noch ungelüfteten, Geheimnisse zu entlocken. Dazu bilden wir eine eigene Gilde und machen uns daran, nach und nach jede Ebene des Dungeons zu erobern. Nebenher werden wir in die Angelegenheiten der Stadt verwickelt, der Radha Hall, welche über die Gilden verfügt und bestimmt, wie wir uns während unserer Erkundungen bewegen dürfen. Doch je weiter wir in den Baum vordringen, desto mehr Unstimmigkeiten ergeben sich. Seht selbst, was sich alles im Dungeon verbirgt und lernt kennen, was einst vergessen oder gar verschleiert wurde.



Eindruck:




https://wallup.net/wp-content/uploads/2017/11/23/420039-Earth-planet-Moon-World_Tree-Yggdrasil-volcano-Etrian_Odyssey-Etrian_Odyssey_V-748x468.jpg



Im Gesamten gelingt es dem Spiel recht souverän, dem Spieler eine doch spannende Geschichte zu vermitteln. Diese startet nicht zu komplex und lässt uns in einem eher entspannten Tempo an den Ablauf dieser Welt gewöhnen. Passend werden nach und nach Überraschungen, Köder oder gar vage Elemente eingestreut, um der Handlung mehr Würze zu verleihen. Was zu Beginn als eine Reise von unbefangenen Abenteurern startet baut sich mit der Zeit eher in die Verfolgung einer Aufklärungstruppe auf, welche den Geheimnissen der Vergangenheit auf die Spur kommt. Da die Gruppe aus Self-Inserts ohne vorgeschriebene Persönlichkeit besteht, wird der Spieler tiefer in das Geschehen eingebunden. Man selbst wird direkt adressiert und kann bis zu einem akzeptablen Grad selbst bestimmen, wie man auf Dialoge oder Entscheidungen reagieren möchte. Dennoch möchte ich hier angeben, dass der Fokus klar auf der spielerischen Erfahrung liegt. Die gesamte Exposition der Handlung erfolgt durch Textboxen statt grafischer Präsentation. Und auch wenn diese dafür einen hohen Detailgrad aufweisen und das gewünschte Szenario mit dazu passender Atmosphäre wiedergeben, so haben wir hier einen absolut linearen Ablauf, welche keine Abweichungen vom gewünschten Ende der Geschichte zulässt. Weiterhin muss ich hier vorweggreifen, dass die Reihe bei so einigen Elementen des Spiels sich doch eher bedeckt hält, was Erklärungen betrifft. Dadurch darf der Spieler einiges an Interpretation sowie Thesenaufstellung betreiben.

Dennoch wird man sich nur schwer durch diese Software schlagen können, wenn das Gameplay einen selbst nicht überzeugt. Das Spiel lebt vom sich entfaltenden Aufbau der Handlung und der stetigen Einbingung von bekannten sowie neuen Nebenfiguren. Dennoch ist das Verhältnis von übergeordneter Handlung und Gameplay klar auf letzteres ausgelegt. Die Geschichte präsentiert hier keine Spannungskurve, welche von charismatischen Hauptfiguren stehts höher getragen wird, weswegen man schon Gefallen an dem Dungeoncrawling gefunden haben sollte. Der größte Kritikpunkt dürfte wohl die Frage der weltlichen Kontinuität darstellen. Einige Elemente, namentlich Yggrassil, Zeitpunkt X in der Vergangenheit sowie die mehrmalige Verwendung spezifischer Feinde wirft schon die Frage auf, inwiefern die Spiele zusammenhängen (zumal hie und da sich potenzielle Widersprüche eingebaut haben). Daher sollte man diesen Ableger nicht als den Start einer Handlung, sondern der grundlegen Vorlage des Gameplays sowie der Etablierung von markanden Story-Elementen sehen.

Summa Summarum ist die erdachte Story akzeptabel. SIe bietet einen netten Zusatz zum Bestreiten des Dungeons und bietet Handlungsinteressierten etwas Futter für den Kopf. Aber tragen kann sie das Spiel definitiv nicht. Dafür ist diese zu hintergründig und lässt das Gameplay im Vordergrund stehen, was ich aber mehr als in Ordnung finde. Da ich mich selbst als "Gameplay Comes First" Person sehe, bevorzuge ich eine solche Verteilung von Handlung und Gameplay.







Gameplay



Zusammenfassung:



http://www.thefinaldungeon.com/wp-content/uploads/2010/09/Etrian-Odyssey-1.gif



Etrian Odyssey ist in erster Linie ein Dungeon Crawler. Demnach ist das Ziel, sich durch die Ebenen eines großen Komplexes zu schlagen. Beim Dungeon handelt es sich um den bereits erwähnten Yggdrassil Tree, dessen Ebene als Stratum bezeichnet werden. Alle fünf Ebenen stellen ein Stratum dar. Diese unterscheiden sich in Gestaltung (Flora und Fauna), Hindernissen (Bodenfallen) sowie den dort lebenden Monstern. Während der Erkundung ändert sich die Farbe eures Radars (kleine Kugel). Wird dieses Rot, erfolgt ein Zufallskampf gegen kleinere Feinde. In diesem gibt man zu Rundenbeginn seiner Gruppe jeweils einen Befehl, bevor der Kampf automatisch abläuft. Im Regelfall bestimmt die Initiative, welche Kampfteilnehmer ihre Aktion zuerst ausführen dürfen. Beim Sieg über Feinde erhält man Erfahrungspunkt und Drops. Erstere nutzt man zum Erlernen sowie Verbessern von klasseneigenen Fähigkeiten. Letztere verkauft man um an Geld (en) sowie neue Ausrüstung im Itemladen zu kommen. Nebenher darf jeder Spieler, sofern er möchte, aktiv seine eigene Karte der Ebene zeichnen, während er diese erkundet. Laufwege, Events und so manches mehr können alle darauf durch Symbole markiert und per Kommentar mit einer Beschreibung versehen werden.

Das Besondere stellt der Dungeon selbst dar. Bei der Erkundung bewegt man sich über einzelne Felder. Auf manchen von denen können sich Hot-Spots für Events befinden. Von Sammelstellen für spezifische Items kann es zu Dialogen mit anderen Abenteurern oder aber der Klärung von Hindernissen kommen. Dabei gibt es oftmals mehrere Möglichkeiten, wie man mit einem vorliegenden Problemen umgehen möchte. Manches Mal passiert nichts, wiedermal kann eine Belohnung generell oder größer ausfallen und oftmals darf man sich gegen Feinde erwehren. Hie und da gibt es auch Events, welche den Spieler bei zu viel Neugierde einfach bestrafen.

Die Implizierung von Bestrafung ist ein gutes Stichwort. Am auffälligsten dürften wohl die F.O.Es des Spiels sein. Dabei handelt es sich um riesige Feinde, welche sich ebenfalls auf den einzelnen Ebenen des Dungeons bewegen. Da das Spiel rundenbasiert ist, werden diese sich erst bewegen, sobald der Spieler dies tut. Dadurch bilden sich die recht eigenen Rätsel des Dungeons. Es ist möglich, an jedem F.O.E kampflos vorbeizukommen, sofern man sich dessen Bewegungsmuster sowie die Umgebung zu nutze macht. Bei einem Fehltritt oder aber Unkenntniss wird man wohl oder übel in einen Kampf mit diesen verwickelt. Und hier, gerade als Anfänger, wird dem Spieler die wohl wichtigste Lektion vermittelt: überlebe. Neben F.O.Es, welche im Schnitt recht mächtig sind, gibt es fiese Fallen, ja sogar reguläre Monster, welche einen unvorsichtigen Abenteurer schnell unter die Erde bringen können. Wenn man sich unsicher ist, sollte man lieber auf Nummer sicher gehen und behutsam spielen. Fortschritt auf Ebenen sowie das Erreichen von neuen Stufen ist ein zäher Prozess. Da ist es umso ärgerlicher, wenn man diesen verliert. Denn gespeichert werden kann nur in Etria.

Abseits davon aber gibt es keine weitere Form der Beschäftigung. Der Dungeon ist der einzige Schauplatz, in welchem gespielt werden kann. Neben eher rudimentären Quests, welche aber nichts am grundlegen Gameplay verändern, stellt die Erkundung der Ebenen, die Bekämpfung von Mobs sowie die generelle Vermeidung von F.O.Es die einzige Beschäftigung dar, welche man hier haben wird.



Einschätzung:



https://i.ytimg.com/vi/Al6x4QojkX0/hqdefault.jpg



Das Gameplay ist ok. Für das was es sein möchte, ein rundenbasierter Dungeon Crawler mit den fiesen F.O.Es, ist es mehr als solide. Hier wird einem eine Reinform des Genres geboten welche dennoch mit einem eigenen Kniff bezüglich der Ebenenbewältigung daherkommt. Durch die vielen Klassen sowie der doch akzeptablen Herausforderung kann man eine gewisse Tiefe entdecken. Diese scheint aber einzig in den Kämpfen durch. Abwechslung erfolgt primär durch die Einbindung von F.O.Es sowie deren Vermeidung als auch dem Rumprobieren verschiedener Klassen mit etlichen Skillkombinationen. Dennoch kann das Spiel, je nach Vorbereitung des Spielers, sich stark darin unterscheiden, wieviel Abwechslung sowie Schwierigkeit der Spieler haben wird. Das Spiel besitzt, runtergebrochen, drei Elemente, welche es zu beachten gilt: Kampf gegen Trash Mobs, Bosskämpfe (wo F.O.Es generell dazugezählt werden da einzelne, große Feinde) und Farming von Items (vorrangig Rare Drops sowie Sammelstellen). Je nach eigener Präferenz baut man sich entweder einige Teams, welche jeden Aspekt auf's Effektivste abdecken oder aber man nutzt seine Erfahrung und stellt sich ein einziges Team zusammen, welches jedes Kriterium gut genug erfüllt. Beide Varianten haben ihre Vor- sowie Nachzüge, ersteres verspricht bestmögliche Ergebnisse, letzteres spart immens viel Zeit was Grinding betrifft.

Und ich selbst habe mich, wie immer eigentlich, für letzteres entschieden. Durch meine Erfahrung mit etlichen, anderen Ablegern war ich mir recht sicher, worauf es hier ankommt und mit welcher Gruppe ich den optimalen Mix aus Zeitersparnis sowie Effektivität erreiche. Denn Wissen ist mächtig in dieser Reihe. Ein Großteil der Herausforderung sowie potenziell böse Überraschungen können durch Grundlagenwissen im Vorfeld ausgeschaltet werden. Einzig One-Time-Gimmicks, welche Spieler aufgrund von Unkentniss übel erwischen können, sollten so ein Problem darstellen. Und da ich das Spiel noch leicht, vielmehr aber das Remake recht gut in Erinnerung hatte, war mein Erlebnis eher ein entspannter Sonntagsspaziergang. Es gibt, wie leider in jedem Ableger, einfach so manche Dinge im Spiel, welche den Spieler viel zu mächtig werden lassen. Weiterhin fehlt es Etrian Odyssey an Ideen bzw. Konzepten bei vielen Gegnern, welche den Spieler überraschen können. Einzig "Konter mit Konditionen" von manchen Bossen können hier bei Unwissenheit zum Problem werden. Ansonsten aber sollte man recht angenehm durch das Spiel kommen, sofern man nicht zu gierig spielt und kein Neuling ist. Insgesamt dürften Anfänger hier dennoch einen soliden Einstieg ins Genre haben. Dieser Ableger ist von der Härte her doch recht human, womit es nicht zu frustrierend werden sollte.

Kritisch festhalten muss ich aber die Informationsvermittlung, bei welcher das Spiel leider sehr sparsam, teilweise sogar schlampig arbeitet. Anfangen tut dies bei so manchen Quests, deren Kontext man nur durch den Dialog der Barbesitzerin bekommt. Sollte man diese Information vergessen bzw. überlesen, so wird einem die Kurzbeschreibung kein Stück helfen. Weiterhin sind Auswirkungen von Statuswerten sowie kritische Daten zu Feinden im Spiel selbst nicht vorzufinden. Insbesondere die Kurzbeschreibung von Skills ist entweder nicht sonderlich hilfreich (wie genau sich eine Fertigkeit auswirkt), oft genug aber nicht ersichtlich (hierbei meine ich vornehmlich die Nutzung von Symbolen, die genaue Verbesserung eines Skills etc). Ich bin mir recht sicher, dass ein externes Glossar schon beiliegen sollte. Zwar hatte ich damals dafür selbst keinen Gebrauch aber man muss nicht dauerhaft an antiquierten "Old-School Ways" festhalten. Eine freiwillige Hilfe für neue Spieler wäre durchaus nicht verkehrt, gerade beim ersten Ableger einer neuen Reihe im Jahre 2007.

Ansonsten möchte ich noch anmerken, dass das Spiel recht langsam ist. Sowohl das Tempo von Animationen (Bewegung auf der Ebene, Kampfgeschwindigkeit) als auch das Pasing des Spiels. Viele Ebenen sind recht groß und haben teilweise wirklich lange Laufwege. Ab und zu gibt es zwar Abkürzungen, welche man für künftige Erkundungen nutzen kann. Aber hier sind diese entweder recht selten oder aber mehr als nutzlos, was deren Platzierung betrifft. Dadurch wird man unfassbar viel Wegstrecke zurücklegen müssen, wenn man öfters aus dem Dungeon flieht oder aber an Gegnern scheitert. Dies kann den Spielspaß doch mal schnell dezent reduzieren. Deswegen empfehle ich eine Gruppe, welche sich über eine längere Strecke mit vielen Kämpfen gegen kleine Mobs gut behaupten kann. Erkundungsfortschritt sehe ich als wichtiger denn Optimierung für Bosskämpfe.







Vergleich zu EO1U




https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81FnY-me6wL._SX342_.jpg


Handlung:



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Ich muss hier ganz klar dem Remake den Vortritt lassen. Hier wurde wirklich alles dafür getan, sowohl Veteranen als auch Neulingen der späteren Generation zuvorzukommen. Wir haben nun einen Story-Modus. Neben einem Avatar, welcher als Self-Insert dient, begleitet uns eine Gruppe aus vier Charakteren mit vordefinierter Klasse sowie einer eigenen Persönlichkeit. Und dies wurde doch außer ordentlich eingebaut. Praktisch alles, was es im Spiel gibt (Events, Quests, Feindbegegnungen, Konversationen mit Nebenfiguren) wurde neu aufbearbeitet, um diese Figuren einzubingen. Abstimmung bezüglich des weiteren Vorgehens, Erzählung von vergangenen Geschichten während einer Nachtwache, der strategischen Bekämpfung von Feinden. Es wurde viel dafür getan, um die neuen Gesichter mit Leben zu füllen und sie charmant sowie passend in die Hauptgeschichte zu integrieren.

Weiterhin wurde die generelle Handlung weiter ausdefiniert und um teils neue Elemente erweitert. So haben wir simultan zum Yggdrassil Tree nun auch ein neues, großes Gebiet zu erkunden. Alte Figuren erhalten mehr Gewicht innerhalb der Handlung, mehr (oder überhaupt einen) Charakter und neue Personen werden der Geschichte sinnvoll hinzugefügt. Insbesondere Etria selbst wirkt nun auch mehr wie eine Stadt denn wie ein ausgeschmücktes Menü. Durch kleine NPCs, einer eigenen Hauptbasis und der massiven Verbesserung von Quests ensteht hier mal sowas wie Leben.

Und wem dies alles zu viel oder aber zu neumodisch ist, der kann sich freuen. Denn es gibt zum Story-Modus weiterhin den klassischen. Hier haben wir wieder eine komplett eigene Gruppe und manche der Neuerungen werden gestrichen, um mehr eine Erfahrung wie beim Original zu bieten. Schön hierbei ist, dass ein Feeling recht ähnlich dem Original aufkommt, da die Texte bei der Modernisierung nicht gelitten haben, teilweise sogar verbessert worden sind.

Dennoch möchte ich festhalten, dass es leider drei Knackpunkte gibt, welche entweder ich oder aber man generell negativ auffassen könnte:

1) Bei der Modernisierung wurden manche Änderungen an der übergeordneten Handlung vorgenommen. Ich bin, im Gesamten betrachtet, ein Fan davon. Leider werden dadurch die zwei größten Twists des Originals vorweggenommen und unfassbar früh etabliert werden. Man erhält nun nicht ein Expositionsmassaker, welches absolut alles lüftet und erklärt. Nur handelt es sich dabei um Elemente der Handlung, welche nicht so früh in Erscheinung treten sollten. Die handlungstechnische Motivation dahinter fällt leider auch darunter. Insgesamt arbeitet das Spiel aber ordentlich damit, um durch diesen abgeänderten Ablauf der Auflösungen die Entfaltung der Geschichte interessant zu gestalten. Dennoch, wer sich den Vorgänger nicht dadurch "spoilern" lassen möchte, sollte das Remake erst danach spielen.

2) Der Super Endboss des Spiels wird innerhalb des Story-Modes im Vorfeld gespoilert. Ja, er besitzt dieses Mal eine mehr ausgearbeitete Einbindung ins Spiel, weswegen seine Implementierung schon sinnvoll ist. Gleichzeitig aber wird der Feind selbst, schlimmer noch der Kampf in abgeschwächster Form, im Vorfeld verraten. Ich finde dies etwas schade, da ich immer sehr darauf gespannt bin, was für verrückte Ideen, gerade im Postgame, auf einen warten. Aber diesen Punkt kann man auch komplett umgedreht sehen. Quasi als Appetithappen für Spieler, mit was sie sich anlegen dürfen, sofern sie weiterspielen.

3) Ein Aspekt der Geschichte ist die Lehre, dass alles im Leben Konsequenzen hat. Dahingehend gibt es Parteien, welche sich dieser Konsequenz verwehren wollen. Ich finde es schade, dass so mancher Charakter im Remake "reverted" wurde. Sprich, sie hatten letzlich doch edle Absichten und waren ja eigentlich nicht so böse / verblendet / egoistisch, wie man es im Original noch gelehrt bekommen hat. Dies ist etwas, was sich bisher durch beide Remakes sowie zwei der neueren Ableger gezogen hat. Ich bin davon weniger ein Fan. Nicht jeder muss ein unbesungener Held sein. Es ist ok, manche Figuren zu haben, welche einzig durch negative Motivationspunkte zu ihren Taten getrieben werden.



Gameplay:



https://img.gameswelt.de/public/images/201306/3fb74b3d7b8770606fbe945b7b1a0a28.jpg

Ich mache diesen Punkt mal etwas kürzer: das Remake schlägt das Original haushoch. Es gibt sehr willkommene "Quality of Life Changes" wie Optionen für Spielgeschwindigkeit sowie -schwierigkeit, Teleportation zu bereits bewältigten Ebenen statt nur zum Anfang jedes Stratums und dem Anzeigen von Monsterdaten im Kampf selbst. Weiterhin Verbesserung von nahezu allen Dingen des Spiels, seien es Beschreibungen von Skills, bessere Abkürzungen, Darstellung von F.O.Es auf der Ebene, Überarbeitung der Gilde, mehr Symbole für die Karte etc. Zusätzlich so einige Neuerungen. Neue Feinde, Ausrüstung, Fertigkeiten, Klassen, zusätzliche Abschnitten für Ebenen, Questbosse, eigene Basis und so manches mehr. Es spielt sich einfach deutlich flotter, flüssiger und stimmiger. Spätestens wenn man dieses Remake erlebt hat, wird es einem schwer fallen, zu den älteren Teilen zurückzukehren.

Was ich besonders loben möchte, ist der Schwierigkeitsgrad. Bei neueren Ablegern war es für mich so, dass ich diese als doch recht einfach empfand. EO1U aber würde ich doch als eher anspruchsvoll bezeichnen, selbst für Veteranen. Zwar kann man auch diesen Ableger gut aushebeln, wenn man es richtig macht. Dennoch würde ich mit ziemlicher Sicherheit angeben, dass dieses Spiel eine ordentliche Herausforderung besitzt. Somit kam ich bei weitem nicht so oft in diesen mechanischen Rhythmus, mit der immer gleichen Kombination durch kleine Gegnergruppen sowie F.O.Es durchzuschneiden. Hier gab es oft genug kleine sowie große Feinde, welche mehr Aufmerksamkeit, manches Mal sogar Rumprobieren erfordert haben.

Wer sich primär für das Gameplay interessiert, sollte definitv zum Remake greifen.







Stray Thoughts [Direktere Kritik, Spoiler etc.]



- Es ist sehr erstaunlich, wie anspruchslos das Spiel wird, sofern man Defender und Immunizer benutzt. Hier haben wir nicht den Fall, dass der Schaden der eigenen Gruppe (wie es in so vielen EOs das Problem ist) stark eskaliert, sondern der Schaden der Feinde massivst abgeschwächt wird. Ich würde Spielern wirklich dazu raten, ohne diese Skills zu spielen. Das Postgame in EO hatte dadurch etwas mehr Spaß bereitet, da ich nun nichtmehr quasi im Godmode gespielt habe.

- Statuseffekte finde ich in diesem Spiel wirklich unsinnig. Trefferraten sind hier nicht gut und selbst dann sind viele Feinde entweder immun oder aber bestrafen dich für dieses Glücksspiel mit nettem Schaden (sofern man auf bereits genannte Skills verzichtet). Natürlich gilt das nur für den Fall, wenn der Spieler diese benutzen möchte. Feinde, welche davon Gebrauch machen, können dadurch schnell sehr gefährlich werden. Nicht gerade passend ausbalanciert.

- Einige F.O.Es sowie mindestens 60% der Bosse hatten wirklich nichts Besonderes zu bieten. Viele haben sich eher wie Trash Mobs mit etwas erhöhten Werten angefühlt.

- Je nach Standpunkt kann die Ruhe der Originale eher weniger Willkommen sein. Die Remakes bieten, neben einer generell besseren Präsentation, eine Vielzahl an Vertonungen. Dialoge, Zwischensequenzen, Konversationen bei der Erkundung und Aus- sowie Zwischenrufe bei Kämpfen. Neben eingebauten Hilfen für Anfänger kommt so nicht nur mehr Persönlichkeit der Charaktere sondern generell ein völlig anderes Gefühl von Gruppenbewegung durch einen gefährlichen Dungeon zustande. Je nach eigener Position kann dieser Punkt definitiv für sich selbst entscheiden, welche Version man bevorzugt. Und das Remake bietet für beide Geschmäcker eine jweils passende Option.

- Manche Ebenen aus dem Original sind wirklich schäbig gebaut. Es gibt genug Abschnitte, welche man auch einfach mit "Corridor of Duty" abstempeln könnte. Weiterhin gibt es im Original auf vielen Ebenen im Schnitt einfach deutlich weniger zu entdecken. Oft genug kam für mich die Frage auf, wozu man sich auf der Karte Events markieren soll, so selten wie diese waren.

- Es ist schade, dass Ronin sowie Hexer so spät freigeschaltet werden. Zu diesem Zeitpunkt muss man schon so einiges zu bieten haben um ein solches Maß an Grinding für den neuen Charakter zu rechtfertigen. Und leider sind die Klassen dezent unausgeglichen. Besonders Hexer sind unfassbar schwach. Zwar kann man mit effektiv jeder Klasse durch das Spiel kommen aber diese beiden bieten nicht genug, womit man als Spieler seine Zeit in diese Klassen investieren sollte. Einzig das Argument "Abwechslung" kann man dahingehend bringen.

- Texte für Quests sowie mit Charakteren aus der Stadt sind recht seicht, was den Inhalt betrifft. Das Remake hat besonders hier die Nase vorn.

- Einige Neuerungen der Nachfolger sehe ich inzwischen als wirklich unverzichtbar an. Lagerung von Items / Ausrüstung würde mir da als erstes einfallen. Weiterhin die Verkürzung von wirklich sinnlosen Laufwegen, und sei es nur durch sinnvolle Abkürzungen allein.






Fazit



Ich empfinde Etrian Odyssey für den Nintendo DS als solide. Sofern man eine Erfahrung sucht, welche sich rein auf das Dungeon Crawling fokussiert, wird man hiermit sicherlich glücklich. Klassen bieten Abwechslung und F.O.Es bieten bei der Erkundung mehr als das Zerhacken von Trash Mobs. Zusätzlich ist der Anspruch hoch genug, weswegen man nicht ins "Enter-Smashen" verkommen sollte. Weiterhin ist die japanisch angehauchte Optik mit seiner doch eher knuddeligen Präsentation (mit Außnahmen, versteht sich) recht schön für die Augen und die Musik ist definitiv sehr hörenswert.

Für mich persönlich hat sich bestätigt, dass man diese Spiele auf originaler Hardware erleben sollte. Das Zeichnen der Karten wurde definitiv für die Handheld-Erfahrung mit Stylus erdacht und fühlt sich auch nur dann wirklich gut an. Abseits davon aber werde ich wohl das Original niemehr anrühren. Denn das Remake stellt für mich die bessere Spielerfahrung in allen Belangen dar. Die zahllosen Verbesserungen allein wären für mich schon Argument genug. Aber viele der Neuerungen sowie zusätzlichen Inhalten stoßen bei mir auf Wohlgefallen. Weiterhin habe ich mit EO1U die Möglichkeit, nahe genug an das Game-Feel des Originals zu kommen, nur eben in besser.

Das erste Spielen von Etrian Odyssey 1 kann man ruhig gemacht haben. Für sich betrachtet ist es ein solides Spiel. Ansonsten aber ist das Remake alles, was man bezüglich EO1 braucht.

Zahlenwertungen spare ich mir mal, bin davon kein Fan.




https://i.redd.it/b4gpnbxlyc7y.png



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Ich entschuldige mich für die lange Aufschiebung der Review aber derzeit spiele ich recht viele Spiele nebenher, welche mir viel Freude bereiten. Ich sollte mich aber nun mehr auf die Ziele für die Challenge konzentrieren können. Der Startpost wird dann auch später bearbeitet aber nach dem Text reicht mir das erstmal für heute. Ansonsten folgt dann jetzt Odin Sphere LazyTitleWhatever.

Edit: Bilder wurden gefixt sowie der Text korrigiert. Immerhin habe ich für künftige Posts ein Glossar mit allen relevanten Forenbefehlen zur Hand.

Exorion
22.03.2019, 02:04
Fixes Update:

1) Wie eventuell zu erkennen, ist der Post zu EO1 fertig überarbeitet. Beim nächsten Mal sollte es gleich von Beginn an richtig ausschauen.

2) Meine mir ausgeliehene PS-Vita ist scheinbar verstorben. Zumindest kann ich Odin Sphere Leifthrasir nicht starten. Akku auswechseln, Disc nach Schmutz prüfen etc. hat nicht geholfen. Daher wird Moero Chronicle als nächstes Projekt vorgezogen.

3) Geht Sölf aka. Marston aka. Vanduhn aka. AKA nerven, damit er EMDES2 nun fertigstellt. Denn das ist total wichtig und relevant für die Challenge und nicht für meinen persönliches Wunsch, das vollwertige Spiel noch in diesem Leben spielen zu können.

Auf eine unterhaltsame Erfahrung.

Kael
22.03.2019, 16:58
2) Meine mir ausgeliehene PS-Vita ist scheinbar verstorben. Zumindest kann ich Odin Sphere Leifthrasir nicht starten. Akku auswechseln, Disc nach Schmutz prüfen etc. hat nicht geholfen. Daher wird Moero Chronicle als nächstes Projekt vorgezogen.
Rein aus Interesse: Wie bist du auf das Spiel gekommen bzw. auf die idee, das Spiel zu spielen? Ich will das ja auch noch demnächst durchspielen, je nach dem, was eben noch dazwischen kommt. Bin da aber schon bei über 50%, afaik waren meine Charaktere zwischen Lv44 und Lv47.


3) Geht Sölf aka. Marston aka. Vanduhn aka. AKA nerven, damit er EMDES2 nun fertigstellt. Denn das ist total wichtig und relevant für die Challenge und nicht für meinen persönliches Wunsch, das vollwertige Spiel noch in diesem Leben spielen zu können.
Ich bin dir gern dabei behilflich. ^_^

Exorion
22.03.2019, 22:51
Rein aus Interesse: Wie bist du auf das Spiel gekommen bzw. auf die idee, das Spiel zu spielen?

Es wurde mir irgendwann mal als Bezahlung gegeben. Ich habe es damals schon installiert, nur eben bisher nicht gespielt. Beim Sichten potenzieller Spiele habe ich die Desktopverknüpfung gesehen und es mit in die Auswahl genommen.

Exorion
16.04.2019, 06:01
...servus.

Nachdem ich die letzten (gefühlt Jahre) Wochen mich mit anderen Spielen beschäftigt habe, bin ich dann doch mal Moero Chronicle angegangen. Genau genommen habe ich die letzten beiden Tage effektiv nur Ebene 1 sowie 2 vom ersten Dungeon gemacht. Da ich (leider) früh feststellen durfte, dass dieses Spiel ebenfalls aus der selben Schmiede wie Mary Skelter - Nightmares kommt (was ich aufgrund der Menüs, vielmehr aber durch die verwendeten Sounds recht schnell gemerkt habe), war ich schon von Beginn an erstmal sehr abgeschreckt vom Spiel.

Was tut man in solch einer Situation? Erstmal gucken, ob talentierte Leute eine NSFW-Mod für das Spiel erstellt haben (die Sakurai-Spiele konditionieren Käufer wie mich geradezu förmlich auf diese Erstreaktion). Und siehe da: die gibt es. Nicht, dass lustvoller Content irgendwie das Spiel verbessern könnte, angesichts der Tatsache, dass einem für sowas das große, weite Internet zur Verfügung steht. Aber ich hatte die Vermutung, dass es den Spieldurchgang irgendwie interessanter gestalten könnte. Da die Mod bei mir nicht funktioniert, bin ich das Spiel eben ohne diese angegangen. Die Erwartungen waren gering, die Motivation noch geringer.

...und siehe da, ich habe Heute nun ganze 10 Stunden am Stück mich drangesetzt. Bin jetzt mit Dungeon 3 fertig geworden. Bei diesem Fortschritt lässt sich schon rauslesen, dass dieses Spiel ***marginal*** besser bzw. weniger grausig als Mary Skelter zu sein scheint. Zwar ist das bisherige Spielerlebnis noch eher auf dem Level einer akzeptablen Stulle...aber ansonsten macht es auch schon irgendwo Spaß und die ganzen Harem-, bzw. Lustmolchkomponenten fügen einen angenehmen Hauch von charmantem Trash hinzu, der mir bisher mehr oder weniger zusagt. Habe ansonsten mich mit so ziemlich jedem Element beschäftigt, welche das Spiel dem Spieler an den Kopf wirft. Sprich Beziehungen, Klassen, Rubbing und noch so manches mehr. Habe bei den ganzen Features eher gemischte Gefühle. Ab Dungeon 4 werde ich auch mit einer komplett neuen Gruppe spielen. Bin schon gespannt, wie das wird.

Ansonsten so ein paar Eckdaten für die Leute, die das Spiel gespielt haben:
Spielzeit: 11 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Hard (Dungeon 1 war noch Normal)
Tode (Charaktere): 1
Game Overs: 0
Geflohene Monster Girls: 0
Maximierte Beziehungen: 5

Gruppe A (Dungeon 1 bis 3): Lillia, Leche, Orthrus, Goblin, Slime [Levelschnitt liegt bei 25]
Gruppe B (Ab Dungeon 4): Kobold, Will-o-the-Wisp, Kentauros, Calypso, Wight [Levelschnitt liegt bei 20]

Kael
16.04.2019, 15:26
Ich für meinen Teil spiel auch auf Hard, hab aber seit dem letzten Versuch 2018, das Spiel weiterzuspielen, nicht weitergemacht.

Mein Team war das hier, alle zwischen Lv40 und 43, auch auf Hard:

https://i.imgur.com/LUoqwnQ.jpg

Ich such ja immer noch ein Ersatz für Leche, mit der kann ich nicht viel anfangen.

Ist aber schön zu sehen, dass jemand noch solche Motivationslöcher bei dem Spiel hat wie ich. Die H-Monster, die man rekrutieren könnte, fand ich aber auch irgendwie...kreativ - zumindest wie man versucht hat, die Monster in eine von drei Schubladen zu schieben. :D

Exorion
17.04.2019, 07:11
Ist aber schön zu sehen, dass jemand noch solche Motivationslöcher bei dem Spiel hat wie ich.


Ich würde aus dem "hat" eher "hatte" machen, was Motivationslöcher betrifft. Andernfalls hätte ich dem Spiel keine solch lange Sitzung am Stück gewährt. Bei Teams muss ich schauen, wo ich meine Prioritäten setze: entweder Charaktere behalten, die sich gut spielen oder aber auswechseln, sobald die maximale Beziehung erreicht wurde um mehr von diesem Gameplayaspekt (wobei das in erster Linie eher zur Schreibe gehört) zu erleben. Werde mal schauen, was mein Zeitplan dazu sagt.

Ansonsten hier ein weiteres Update. Dieses Mal nicht um Jahrhunderte verspätet, ole ole:
Ich habe soeben Dungeon Nr. 4 erfolgreich abgeschlossen. Mein Eindruck zum Spiel hat sich nicht sonderlich geändert: es ist, im Gesamten, besser als der Alptraum mit so einer gewissen Mary, besitzt jedoch teils gleiche Schwächen, teils auch eigene Probleme. Im Gesamten aber spielt es sich doch recht solide und wird weiterhin fortgesetzt, was ja schonmal eine recht positive Leistung ist.

Meine Spielzeit hat sich von 11 zu 16 Stunden gesteigert. Zugegeben, gut eine davon ist dem Farming nach spezifischer Unterwäsche gewitmet worden (für Leute ohne Kenntnisse zum Spiel muss das alles sehr seltsam wirken). Die Schwierigkeit steigt bisher recht angemessen an. Und da ich eben recht gründlich bin (sowie mein neues Team erstmal noch ihre Fähigkeiten lernen musste), hat sich das doch etwas gezogen. Ich hoffe dennoch, dass bei Zeiten noch neue Elemente kommen. Wäre schade, wenn das Spiel so früh bereits bis zum Ende bei Schema F verbleiben würde (dahingehend: bitte keine Spoiler @Kael sowie sonstige Moero-Spieler).

Und hier wieder semi-überlebenswichtige Eckdaten:
Spielzeit: 16 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Hard (Dungeon 1 war noch Normal)
Tode (Charaktere): 1
Game Overs: 0
Geflohene Monster Girls: 0
Maximierte Beziehungen: 5

Gruppe: Kobold, Will-o-the-Wisp, Kentauros, Calypso, Wight [Levelschnitt liegt bei 35]

Kael
17.04.2019, 16:24
Ich würde aus dem "hat" eher "hatte" machen, was Motivationslöcher betrifft. Andernfalls hätte ich dem Spiel keine solch lange Sitzung am Stück gewährt. Bei Teams muss ich schauen, wo ich meine Prioritäten setze: entweder Charaktere behalten, die sich gut spielen oder aber auswechseln, sobald die maximale Beziehung erreicht wurde um mehr von diesem Gameplayaspekt (wobei das in erster Linie eher zur Schreibe gehört) zu erleben. Werde mal schauen, was mein Zeitplan dazu sagt.
Ich erinnere mich dunkel - mit den Skills samt Kostümen war ja was, sodass der Charakter ab siesem Zeitpunkt nix mehr neues lernt. auf der anderen Seite gibt's eine Stange an Kostümen, die den Charakter jeweils sieben oder acht Skills lernen lassen, wobei davon auch nicht alle brauchbar sind.


Ansonsten hier ein weiteres Update. Dieses Mal nicht um Jahrhunderte verspätet, ole ole:
Ich habe soeben Dungeon Nr. 4 erfolgreich abgeschlossen. Mein Eindruck zum Spiel hat sich nicht sonderlich geändert: es ist, im Gesamten, besser als der Alptraum mit so einer gewissen Mary, besitzt jedoch teils gleiche Schwächen, teils auch eigene Probleme.
An welche eigenen Probleme denkst du da (auch, wenn ich Mary Skelter: Nightmares nicht gespielt hab)?


Meine Spielzeit hat sich von 11 zu 16 Stunden gesteigert. Zugegeben, gut eine davon ist dem Farming nach spezifischer Unterwäsche gewitmet worden (für Leute ohne Kenntnisse zum Spiel muss das alles sehr seltsam wirken). Die Schwierigkeit steigt bisher recht angemessen an. Und da ich eben recht gründlich bin (sowie mein neues Team erstmal noch ihre Fähigkeiten lernen musste), hat sich das doch etwas gezogen. Ich hoffe dennoch, dass bei Zeiten noch neue Elemente kommen. Wäre schade, wenn das Spiel so früh bereits bis zum Ende bei Schema F verbleiben würde (dahingehend: bitte keine Spoiler @Kael sowie sonstige Moero-Spieler).
Du dürftest in etwa so weit sein wie ich jetzt - meine Charaktere dürften im Moment leicht überlevelt sein, wobei ich meines Wissens nach während dem fünften Dungeon aufgehört habe.
Ich spiel das dann aber auch noch durch. :D

Exorion
17.04.2019, 17:55
Ich erinnere mich dunkel - mit den Skills samt Kostümen war ja was, sodass der Charakter ab siesem Zeitpunkt nix mehr neues lernt. auf der anderen Seite gibt's eine Stange an Kostümen, die den Charakter jeweils sieben oder acht Skills lernen lassen, wobei davon auch nicht alle brauchbar sind.

An welche eigenen Probleme denkst du da (auch, wenn ich Mary Skelter: Nightmares nicht gespielt hab)?

Um nicht mein ganzes Pulver schon von Beginn an zu verschießen, bleibe ich mal bei einem Beispiel, in diesem Fall die Kostüme:

1) Das System ist überladen. Natürlich ist es nett, dass man bei jedem Charakter quasi sich zwischen vier Sets entscheiden kann. Aber an und für sich gibt es keinen Grund, sich bei einem Charakter für mehr als ein Set zu entscheiden, denn;'

2) Skills sind an Kostüme statt den Charakter gebunden. Dadurch ist es eher sinnvoll, sich im Vorfeld darauf zu entscheiden, welchen Job der Charakter bis ans Lebensende machen soll. Weiterhin ist nicht jeder Job bei jedem Charakter sinnvoll, da;

3) zwar die Klassen in ihren Grundzügen ähnlich aber nicht gleich sind. Bei dem Job "Angreifer" unterscheiden sich die Skills teilweise sehr, womit manche Mädels auf ziemlich gute Fertigkeiten (wie "No Chance at All") keinen Zugriff haben. Durch dieses Problem ist nicht jeder Charakter für jeden Job gleich gut geeignet, womit manche Charakter-Job-Kombinationen weniger sinnvoll sind. Zusätzlich kommt hinzu, dass;

4) Charaktere eigene Grundwerte haben. Das ist ja per se nicht verkehrt, dass sich Charaktere nicht nur durch ihr Aussehen unterscheiden. Das wird aber dann zum Problem, wenn es Charaktere in Nischen zwingt. Calypso hat zwar eine solide Basis in der Verteidigung, jedoch kommt ihr Angriff nichtmal im Ansatz auf einen zufriedenstellenden Wert, egal bei welcher Klasse (ohne Spaß, ihr bester Wert ist dahingehend knapp 90). Ihre Magie sieht da auch nicht sonderlich besser aus. Aufgrunddessen macht sie sich einfach besser in einer Klasse, wo sie entweder Treffer abfängt oder eben den Support spielt, da sie bulky ist. Wohingegen ein Charakter wie Will-o-the-Wisp eher angepasst werden kann. Ihre Verteidigung ist akzeptabel bis sehr meh, jedoch passt sich der jeweils gewünschte Angriffswert entsprechend der Klasse an. Das alles ist etwas nervig. Weiterhin besteht folgendes Problem;

5) Skills können sich erst genauer angeschaut werden, sobald sie erlernt wurden. Da Charaktere in ihren Jobs sich teils durch Fähigkeiten unterscheiden, möchte man ja eventuell wissen, worauf genau man sich einlässt. Der Skill ("No Chance at All") ist so gut, dass ich den eigentlich bei jedem physischen Angreifer haben möchte. Wäre mein Investment es nun wert, wenn ich statt Klasse A mit besagtem Skill eher Zeit und Mühe in Klasse B stecke, da diese ja Skills wie "Trip(p)le Strike" sowie "Berserk" lernt? Ich weiß es nicht. Aber ich möchte nicht wirklich eine Verschwendung von Zeit dafür riskieren. Man könnte zwar das Internet benutzen aber das ist aus zwei Gründen weniger brauchbar: a) die Einschätzung sowie Meinung von anderen Spielern kann sich drastisch unterscheiden, was solche Dinge betrifft (EO-Spiele sind dafür eine Goldgrube der skurrilen Empfehlungen ala #Wihabyliitähd) und b) es ist immer etwas arm, wenn man externe Mittel nutzen muss, um an Informationen zu gelangen. Es wäre schöner, wenn ich besagte Infos selbst im Spiel nachschlagen könnte. Als letzte, kleine Nervigkeit kommt mir nur folgendes in den Sinn;

6) Wenn man wirklich viel Pech hat, kann man nichtmal schauen, was ein Job einem Charakter an Skills anbieten kann. Für Mädels kann man ja drei weitere "Klassen" finden. Diese findet man, bei jedem Girl, durch die gleiche Methode:

- Chest: ist ok. Man muss eben erkunden. Chests sind nur einmalig vorhanden. Einmal gefunden hat man den Job.

- Gathering: ist ein wenig kritischer. Bei Gathering-Stellen kann die Reihenfolge der Jobs zufällig sein. Ist zwar minimal RNG aber das führt beim Maximum zu einem Laufweg von X Minuten, da man nach dem x-ten Mal ja alle Panties haben wird.

- H-Monster: das hier ist der Punkt, der daran wirklich suckt. Spezifische Monster können mit einer entsprechenden Klasse rumlaufen, welche man aus ihnen rausprügeln muss. Nur tauchen Viecher lediglich auf gewissen Ebenen auf und es ist absolute Willkür, ob diese mit dem Job rumlaufen oder nicht. Dadurch kann es vorkommen, dass man in Dungeon 2 für 90 Minuten auf Ebene 3 rumläuft, nur um auf besagte Begegnung zu hoffen (was ich Gestern als Situation hatte). Und es gibt keine Möglichkeit, die Chance auf diese Begegnungen zu erhöhen. Lästig, nerfig und für mich ein tolles Beispiel für unbrauchbares RNG.

Ansonsten ist es etwas doof, dass man nicht Kostüme sowie Skills seperat halten kann. Finde manche davon anprechender vom Design (teils die Standard-Kostüme) und würde lieber diese dann auch verwenden. Quasi als Kleidungsstücke, die man über der Ausrüstung trägt. Etwas schade aber verkraftbar.



Das mal als ein Beispiel. Beim "Review" natürlich kürzer gehalten. Gibt noch andere Probleme aber das würde den Rahmen sprengen und kann man ja eh in naher Zukunft nachlesen. Den kommenden Vergleich zu Mary Skelter möchte ich mir eigentlich schenken, da ich mich ansonsten wieder mit besagtem Machwerk befassen müsste...brr.

PS: Die Spoiler-Funktion ist großartig. Hält Posts so schön kompakt beim Drüberscrollen statt Leute dabei mit viel Text zu erschlagen.

Exorion
22.04.2019, 16:02
So, erneut ein kurzes Update:

Ich bin nun mit dem 5ten Dungeon fertig, ebenfalls komplett, was sich dezent gezogen hat. Abseits von seiner Größe liegt dies zum Einen daran, dass es hier doch eine dezente Anzahl an Monster Girls gab. Zum Anderen waren viele der kleineren Gegner, gerade zu Beginn, nicht ganz ungefährlich, sodass ich hier schon manches Mal (neben Partyheilung) auf offensive Skills setzen musste. Inzwischen kann ich auch hier recht entspannt mit Auto Battle durchlaufen, was wohl generell die Entwicklung der Dungeons ist. Ansonsten kann man wohl festhalten, dass man das Spiel ruhig als B-Movie-Trash bezeichnen kann, was seine Handlung betrifft. Diese unterbietet ja sogar so manch eine Handlung aus anderen Monster Girl Spielen, auch wenn es irgendwo aufgrund seiner Ulkigkeit schon etwas unterhält. Zum Glück hatten wir hier nun entlich mal sowas wie ein marginal brauchbares Dungeon-Gimmick, das kann man positiv erwähnen.

Da die nächste Zeit über keine Exkursionen oder ähnliche Dinge anstehen, sollte ich das Spiel die Tage fix durchbekommen, stehe ja "scheinbar" schon vor dem finalen Dungeon des Spiels.

Und hier die übliche Lieferung an total wichtigen Eckdaten:
Spielzeit: 20 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Hard (Dungeon 1 war noch Normal)
Tode (Charaktere): 1
Game Overs: 0
Geflohene Monster Girls: 0
Maximierte Beziehungen: 7

Gruppe: Kobold, Mattari, Kentauros, Istasia, Wight [Levelschnitt liegt bei 46]

PS: Wight hat beim Region Leader in Dungeon 5 die Damage-Cap erreicht, was sich auf 9999 Schaden beläuft. Mal sehen, wie sehr sich Bosse aus dem nächsten Dungeon wehren können.

Exorion
22.04.2019, 23:01
So, hoffe mal, dass Doppelposts ok sind, auch wenn nicht 24 Stunden dazwischen liegen.

Moero Chronicles' Story ist nun durchgespielt.

Das Finale mitsamt Credits war...nunja, es war vorhanden, kann man sagen. Den Inhalt wiederzugeben spare ich mir hier mal. Man merkt doch, wo bei der Entwicklung die Prioritäten lagen: auf Monstias (um Scylla einen Gefallen zu tun), Lewdies und Boobies. Aber es war doch ganz ok soweit. Irgendwas muss es ja richtig gemacht haben, wenn ich dieses durchgespielt, jedoch Mary Skelters recht früh abgebrochen habe. Dem Spiel hätten so manch andere Designentscheidung vermutlich eher geholfen, vorrangig das Erleichtern von Monstias sowie alles, was mit deren Klassen zu tun hat. Ansonsten wäre mehr Abwechslung bei den Kämpfen sowie dem Durchschreiten der Dungeons recht cuwl gewesen. Weiterhin ist Physisch vs. Magie nicht so ganz ausbalanciert...

Naja, kann man jetzt nicht ändern. Werde mich nun so gleich auch an das Postgame setzen. Mal sehen, was einen hier so erwarten wird.

Und hier wieder das Wetter mit Exorion: leicht bewölkt mit einer starken Wahrscheinlichkeit von Eckdatenhagel.

Spielzeit: 23:46 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Hard (Dungeon 1 war noch Normal)
Tode (Charaktere): 1 (Instant Death ab Dungeon 5 zähle ich mal nicht mit, da man sich dagegen effektiv nicht wehren kann und ich Skill über RNG stelle)
Game Overs: 0
Geflohene Monster Girls: 0
Maximierte Beziehungen: 7

Gruppe: Kobold, Mattari, Kentauros, Istasia, Wight [Levelschnitt liegt bei 52]

Exorion
26.04.2019, 08:11
Neues Update:
Habe mich jetzt mal nach einer etwas kleineren Pause wieder ans Spiel gesetzt und die ersten beiden Gebiete des Postgames gemacht. Jeweils zu 100% abgeschlossen. Die Gebiete spielen sich so ziemlich genau so wie sonst auch, ergo am Anfang tun sie ziemlich weh und sobald ich fertig geworden bin (aka so 5 - 8 Level gemacht habe), sind diese doch eher harmlos. Manche Gegner sind absolut zahm, andere können ziemlich böse werden. Der Schaden ist auch nur so hoch weil man ja auf Paralyse aufpassen muss und da einem das Spiel nicht viel Auswahl gibt, was Ausrüstung betrifft. Ergo renne ich mit teilweise mit so 2 bis 3 Rüstteilen, welche keine DEF oder MDF geben. Immerhin bin ich im Vorfeld so skeptisch gewesen und habe mir einen Teamwipe durch komplette Paralyse erspart, huzza.

Ansonsten bin ich enttäuscht von den Dungeon-Gimmicks. Neben den doch eher irrelevanten Schadensfeldern hat Dungeon #2 mit Fallgruben aufgewartet, was sich letzlich nur zu zusätzlichen Laufweg übersetzen lässt. Diese Felder sind nicht vorher erkenntlich uuuuund fügen dem Ganzen nichts wirklich positives hinzu, abseits von gestreckter Spielzeit. Ziemlich enttäuschend. Hoffen wir mal, dass die nächsten Gebiete etwas mehr zu bieten haben werden.

Nebenher kümmere ich mich ein wenig um die 100% des Spiels. Bin mir nach wie vor unschlüssig, ob ich dies mitnehmen werde. Hauptproblem ist das Bezirzen der anderen Monstias, da ich meine Party nicht wirklich wechseln möchte. We shall see.

Eckdaten gibt es dieses Mal nicht da sich effektiv nichts geändert hat, abseits der Spielzeit sowie dem Level der Party.

Exorion
05.05.2019, 22:19
Fckin finally...

Moero Chronicles' Postgame ist durchgespielt.

Um das gesamte Erlebnis in ein paar ausgewählten Worten fix festzuhalten:
- viel zu lang,
- keine weitere Abwechslung,
- zieht sich wie Kaugummi,
- Balance ist auch eher ein Fremdwort für's Entwicklerteam gewesen,
- Spielzeitstreckung Deluxe,
- die gesamte Prämisse hat dies alles nichtmal im Ansatz getragen,
- ohh und habe ich schon eventuell erwähnt, dass dieses gesamte Postgame viel zu viele Stunden in Anspruch genommen hat bei dem, was es anzubieten versucht?

Zu dem Spiel wird ja die Tage dann wieder ein Text mit moderater Länge verfasst, um auch die letzte Person darüber zu informieren, was er beim Auslassen dieses Spiels nicht verpasst hat. Ich kann hier aber jetzt schon definitiv festhalten, dass das Spiel nach den ersten Credits hätte aufhören sollen. Schon dafür alleine war die investierte Zeit viel zu hoch und die Abwechslung sperrlich existent. Der anfängliche Eindruck hat auch recht stark abgebaut. Es bleibt zwar nach wie vor besser als Mary Skelter - Nightmares aaaber...das ist nunmal nicht so schwer zu schaffen, weswegen es kein wirklich großes Lob ist. Und die Gesamtheit des Postgames hat den Eindruck noch um ein recht gutes Stück verschlechtert. Ich kann hier auf jeden Fall schonmal festhalten, dass ich Niemandem das Spiel jemals empfehlen würde. Genaue Gründe sowie sonstiger Schnickschnack kann man dann beim Review nachlesen.

Ansonsten wieder Stats:

Spielzeit: 43:07 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Hard (Dungeon 1 war noch Normal)
Tode (Charaktere): 14 (Instant Death ab Dungeon 5 zähle ich mal nicht mit, da man sich dagegen effektiv nicht wehren kann und ich Skill über RNG stelle)
Game Overs: 2
Geflohene Monster Girls: 0
Maximierte Beziehungen: 12

Gruppe:
https://www.bilder-upload.eu/thumb/51ec7a-1557087489.png (https://www.bilder-upload.eu/bild-51ec7a-1557087489.png.html)

Exorion
12.05.2019, 06:14
So, fixes Update.

Der Text zu Moero Chronicles ist seit dem letzten Mal um ganze 0 Zeichen gewachsen. Damit besteht der Text zum Spiel, genau genommen, bei 0 Zeichen. Bei jedem Ansatz, wo ich das Spiel nicht gnadenlos in Grund un Boden vernichten möchte, klingt das alles viel zu nett. Und da das Spiel eine massive Zeitverschwendung für jeden Spieler wäre, kann ich mich nur wenig dazu motivieren, dafür einen gleichmäßigen Text zu fertigen. Eventuell mache ich auch einfach nur eine fixe Liste mit den Dingen, die man nicht verpasst hat sowie den Gründen, wieso man es nicht Spielen sollte.

Des Weiteren wird die Tage der Startpost wiedermal überarbeitet. Wie man ggf. merkt, komme ich mit der Challenge nicht so ganz hinterher, wie ich es gerne hätte. Hauptänderung wird die Anzahl der Spiele sein, wo ich erstmal auf 6 Stück runtergehen werde. Kann man ja, bei Bedarf, entsprechend expandieren.

Ansonsten spiele ich jetzt Labyrinth of Refrain - Coven of Dusk. Mir wurde viel Positives versprochen. Mal schauen, ob es doch noch ein J-DRPG auf der Welt gibt, welches an meinen derzeitigen Favoriten ranreichen kann.

Exorion
06.06.2019, 23:46
Da ich gerade nebenher mit Sölf über den Sinn des Lebens sowie Spiele seniere (und er sich an Zanki Zero die Zähne ausbeißt), bin ich leidlich motiviert, diese damals erwähnte Liste zu Moero Chronicles zu erstellen. Hier also nun die Gründe, wieso das Spiel sich nicht lohnt und warum man es sich definitiv nicht antun sollte:


Game #2 - Moero Chronicles (PC | Steam)

https://steamcdn-a.akamaihd.net/steam/apps/638160/header.jpg?t=1505945318



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1) Die Geschichte ist absolut belanglos.
Hauptcharakterboy ist ein perverser Weeb (haha, voll lustig) und will seine Perversität gegenüber den anzüglich angezogenen sowie sehr zweideutig angelehnten Monster Girls verlieren. Wenig später stürzt die Welt ins Chaos und Monster Girls greifen Menschen an. Also ziehen wir los und retten die Welt, indem wir die Regionsmeisterin jedes Gebietes befreien. Nebenher erfahren wir, dass scheinbar die Herrscherin der Monster Girls irgendwie benebelt worden ist und gereinigt werden muss. Zwischendrin wird man von einem kleinen Loli-Girl auf den richtigen Weg geleitet, zum Beispiel erzählt sie von der magischen Seide, welche die Königin befreien soll. Uuuuuund das tun wir. Region gehen, Regionsmeisterin befreien, Seide suchen. Zwischendrin begegnen wir einem anderen Typen, der was von Hauptmonstergirl / Freundin / Love-Interest vom Hauptcharakterpervyboy möchte. Wir finden die Seide, retten die Königin und finden heraus, dass der andere Typ scheinbar an all dem Übel schuld ist, also wird er verfolgt. Bei der letzten Konfrontation wird aufgelöst, was es mit dem Typen auf sich hat. Er ist die manifestierte Perversion von unserem Hauptdude. Und deswegen wird die Welt ins Chaos gestürzt. Also wird er verkloppt und alles ist gut, Ende.

Doch dann gibt ja noch das Postgame. Wir haben einen Zeitsprung zurück (den nur Loli-Girl mitbekommt, der Rest hat eher ein Gefühl von Deja-Vú) und müssen dieses Mal alle Postgame-Dungeons machen, um einen legendären Slip zu bekommen. Wieso? Darum. Für die Handlung tut er nichts, nur kann man ohne diesen nicht das wahre Ende freischalten. Also Storyspielzeitstreckung. Stattdessen hauen wir dem gleichen Endboss wieder auf die Omme und dieses Mal akzeptiert Hauptcharakterboy seine Perversität uuuuuuuund die Welt ist erneut gerettet. Summa Summarum also totale Zeitverschwendung, da sich effektiv nichts am Ergebnis geändert hat, wohoo.



2) Charaktere sind wandelnde Klischees in ihrer reinsten Form.
Ergo sie haben ein einziges Gimmick und das war's. Tsundere, Yandere, Deadpan...der ganze Murks eben. Die einzige Entwicklung ist nur, dass die den Haupttypen nicht so ganz mögen oder toll finden. Eine Cutscene später sind sie schon seinem PP verfallen und stellen sich aber wie kopflose Hennen an. Und über die ganze Zeit wird ihr Bad Trade des Klischees abgearbeitet, sodass sie am Ende ihn ja doch tollerererer finden und über 50 Ecken ihre Liebe gestehen. Und dann gibt es eine Extraszene mit Schwarzblende, wo jede Synchronsprecherin dafür bezahlt wurde, zu zweideutigen Textboxen rumzustöhnen wie in einem recht billigen Porno. Man merkt, was die Zielgruppe war. Und es wird halt nichts darüber hinaus gemacht. Die Charaktere haben fast nichts zu bieten. Es gibt einen Fingerhut voll Charaktere, die mal sowas wie marginale Tiefe, Konfliktpotenzial oder richtige Entwicklung abseits von Fortpflanzungssaftgeierei durchleben. Das ist aber einfach viel zu wenig.



3) Optik hält sich auf dem Minimum.
Nicht viel an bewegten Bildern, eine Handvoll CGs und während des Gameplays wird nicht viel wirklich animiert. Wer sich hiervon was erwartet, wird wohl eher enttäuscht. Auch wenn die Dungeons akzeptabel sind. Sounddesign ist auch eine Sache für sich. Die Synchronsprecher machen vermutlich ihre Arbeit gut (wie will man als nicht-japanisch-sprechender Bürger sowas gescheit beurteilen?) aber beim Thema Musikstücke sowie SFX hätte es etwas mehr sein dürfen. Vorallem Abwechslung beim Battle Theme wäre echt nett gewesen.



4) Gameplay....puuuuuuh.
Dieses Spiel wäre so das Idealbeispiel eines jeden Entwicklerteams. Nach dem Motto: "Hey, wir wollen ein J-DRPG machen. Hier ist unsere Bare-Bones Version ohne eigenes Gimmick (also 95% von Moero Chronicles)". Uuuuuuund die eigenen Gimmicks sind ziemlich vernachlässigbar. Der Hauptcharakter kann Energie speichern und sie einem Girl geben, damit sie mit der nächsten Aktion X% Prozent mehr Schaden macht...huuuuiii. Das andere, relevante Gimmick ist das Erhalten von Monster Girls. Du haust ihnen im Kampf die Kleidung vom Körper und befummelst sie dann, bis es zur Erregung kommt. Uuuund dann schließen sie sich an....spannend.

Weitere Gimmicks: deine Hauptwidersacher im Spiel sind alles Perversionen aller Art. Brust-UFOs, Kobolde mit geklauten Slips, Wale in Bikinis, Vibratoren mit Augen und noch vieles mehr. Wenn du diese zerknüppelst, können sie sich dir anschließen und in der Basis ausgerüstet werden. Diese geben wirklich minimale Effekte (Schaden schießen, HP heilen etc.) mit extrem geringer Wahrscheinlichkeit sowie Wirkung. Die Anschlussrate dieser Viecher ist aber recht gering und im Endeffekt (wie so vieles bei diesem Spiel) auch vernachlässigbar.

Dann gibt es noch das Jobsystem. Und hoooooooo Boy, ist das Grütze. Lemme lay that one down for ya boys 'n girls: Die Mädels können bis zu vier "Jobs" haben. Du musst deine Beziehung zu ihnen bis zum ersten von 10 Herzen erhöhen, damit sie dir ihre "Einzigartigkeit" zur Hilfe im Kampf anbieten (aka: es geht um ihre Jungfräulichkeit, hur dur). Diese Klassen werden in Form von Kostümen freigeschaltet, welche einzigartig sind. Eines findest du in einer spezifischen Truhe, das zweite an Sammelstellen und das dritte droppt zufällig von Gegnern. Und bei Quelle zwei sowie drei steckt eine Menge RNG dahinter, sehr spaßig. Und selbst wenn man sich durch diesen Quark durchmüht, ist es dies oftmals nicht wert. Denn es gibt nur eine Handvoll Fertigkeiten sowie Kombinationen, die sich wirklich lohnen. Ergo sind viele Klassen einfach absolut wertlos und machen den Charakter massivst schlechter. Und für reine Optikfetischisten ist dieses Gimmick auch doof umgesetzt, denn die (oft sehr freizügigen) Kostüme sind an die Klassen gebunden. Sehr ärgerlich. Weiterhin lohnt es sich nicht, die Klassen hochzuleveln um alle Skills zu lernen. Denn auch diese sind an ihren jeweiligen Job gebunden. Dieses System bleibt einfach weit unter seinen Möglichkeiten und ist nicht wirklich sinnvoll umgesetzt.

Und abseits davon gibt es nicht wirklich was. Kämpfe durchleben die immer gleiche Formel. Begegnungen gegen Bossgegner sind zumeißt auch recht eintönig und auch ziemlich ungefährlich (mit einer Außnahme wie man gleich nachlesen wird). Das Spiel ist einfach furchtbar langweilig, repetetiv und schnarchig.



5) Die Dungeons sind ein Graus.
Keine Rätsel, keine brauchbaren Gimmicks (Pfeilplatten, Schadensfelder und unsinnige Fallgruben, welche es sehr sperrlich gibt, reißen es da nicht raus) und einfach nur unfassbar lange Laufwege. Davon ab ist das einzig wirklich nervenaufreibende Element dieser Gebiete die unfassbare sowie extrem schwankende Encounter-Rate der Gegnergruppen. Ohne Spaß, manches Mal erscheint auf einer Ebene kein einziger Kampf. Andere Male habe ich innerhalb von 10 Schritten insgesamt 10 Kämpfe bestreiten müssen. Furcht-bar. Mein Gold war nahezu immer durch Fluchtitems ersetzt worden. Und die Kämpfe selbst laufen sehr oft extrem gleich ab. Die Dungeons sowie Gegner erhalten effektiv nur einen neuen Anstrich. Ansonsten könnte man sich fragen, ob das nun wirklich ein neuer Dungeon sein soll oder ob das in den Müll kann.



6) Balance im Spiel ist "unterste Kanone" (sagen das die coolen Kids heutzutage so?).
Magie deiner Party macht witzlosen Schaden, physische Angriffe sind die einzige Rettung (und da auch nur "No Chance At All"). Deswegen sind physische Angreifer absolut lebensnotwendig. Dazu einen Heiler mit MP-Regeneration weil dieser definitiv jede Runde mit Gruppenheilung rumschmeißen darf und diese recht teuer ist über eine lange Zeit des Spiels. Dann wird definitiv ein Buffer gebraucht, um die defensiven Werte anzutreiben (um nicht durch einen einzigen Treffer zu sterben) sowie den Angriff gut genug anzuheben. Ansonsten ist Geschwindigkeit der wichtigste Wert (also schön Ausrütung anlegen, welche die Erstschlagrate erhöht). Wieso? Darum: Gegner machen zwar physisch weniger (wenn auch weiterhin merklichen), dafür aber magisch viel zu viel Schaden, da Ausrüstung kaum MDEF gibt. Weiterhin sind diese in 90% der Fälle schneller als deine gesamte Party und bringen gerne mal das halbe Team um, wenn man nicht aufpasst. Zumal es Gegnergruppen von bis zu 8 Stück geben kann. Und wenn diese magisch ausgelegt sowie AOE-Angriffe haben, kann man auch gleich in die Ecke weinen gehen. Und dann bestehen die Kämpfe daraus, den passenden Buff zu legen und mit den Angreifern die gesamte, gegnerische Meute oder zumindest die schlimmsten Gegner rauszunehmen. Zwar wäre es cool, durch Ausrüstung den Schaden von Elementangriffen zu reduzieren oder sich vor Statuseffekten zu schützen aber man ist sowas von auf den Erstschlag angewiesen. Ohh....und Statuseffekte sind auch echt nicht so pralle. Vor allem Partyparalyse sowie Instant Death (gerne auch mal als AOE mit hoher Procrate) sind eher unsexy, um es mal spielgerecht auszudrücken.

Und wer jetzt denkt: das Postgame oder ein einfacher Schwierigkeitsgrad wird das schon beheben....erm....nö. Nein. Nichts da. Kannste knicken, Keule. Im Postgame werden diese Probleme so ums *lassmichlügen* Zwanzigfache schlimmer. Du betrittst einen neuen Dungeon, jeder Kampf kann der letzte sein und joah...mehr als nerven tut das alles nicht. Und ein einfacher Schwierigkeitsgrad hilft da nicht. Leidlich beim Schaden und kaum bei Statuseffekten. Ich habe dies einfach mal über mehrere Stunden ausgetestet. Das sind meine Ergebnisse:

Gruppenangriff des Gegners mit gutem Schaden (teilweise 1-hit) sowie Instant Death Effekt:
- Hard: guter Damage, gesamte Party stirbt durch Instant Death, unabhängig vom Schaden
- Easy: Schaden ok, 4 von 5 Partymitglieder sind am häufigsten gestorben (die gesamte Party dennoch oft genug)

Magieschaden durch einen spezifischen Gegner im vorletzten Postgame Dungeon (AOE):
- Hard: 2-hit auf alle Partymitglieder, teilweise 1-hit auf spezifische Monster Girls
- Easy: 1-Hit nur bei stärkeren Zaubern auf ein Ziel, ansonsten weiterhin garantierter 2-Hit auf die gesamte Party

Und diese Ergebnisse sind...naja. Bei Gegnergruppen, wo diese spezifischen Viecher bis zu 4-mal auftauchen können und allesamt schneller als deine Party sind...uncool. Und als Spieler hast du einfach nicht wirklich was an Optionen, um dich dagegen zu verteidigen. Ausrüstung erhälst du durch Sammelstellen oder gaaanz selten nach Kämpfen, wo irgendein zufälliger Rüstgegenstand pro Dungeondurchgang droppt. Oft genug sind dies absolut nutzlose Rüstteile, welche man maximal vor so 80 Spielstunden hätte sinnvoll nutzen können. Für manche Dinge gibt es gar keinen Schutz. Viele Skills deiner Gruppe bleiben von Anfang bis Ende bescheiden da deren Schadensformeln absolut lachhaft und Gegner unfassbar überzüchtigt sind. Das Spiel bietet neben maßlos viel Wiederholung sowie ungesunder Balance einfach nichts, was auch nur im Ansatz die investierte Zeit wert wäre.



Fazit:
Moero Chronicles suckt, ganz einfach. Das Hauptaugenmerk liegt auf Perversion und dem Fetisch auf zarte Monstermädchen. Und in Zeiten des Internets ist Sex ohne Alles einfach nicht genug. Wenn ich Brüste von Monstermädchen sehen möchte, kriege ich deutlich mehr davon durch Google als vom Spiel. Würde es neben dem Versuch von Erotik wenigstens irgendwas geben, wäre das ja ok. Aber die Schreibe ist nicht gut, das Gameplay eine Zumutung und selbst dann ist alles Perverse ziemlich harmlos. Es gibt nichtmal irgendwas abseits von etwas entblößter Haut zu sehen, huiiii das ist ja schon fast schon krass und gewagt und eines Ständers würdig.

Wer das Maximum vom Spiel sehen möchte, kann einfach im Internet nach einer Collection von den Monster Girls in ihren anzüglichen Posen während der Befummelung suchen. Ansonsten wird man hier nichts von Wert finden. Spielt dieses Spiel nicht, es ist weder die Zeit noch das Geld wert. Schon traurig, dass Compile Heart in meinem Verzeichnis sehr Hit 'n Miss ist. Einige bis wenige Spiele empfand ich als ok, jedoch ist deren Videospielsammlung für mich eher durch unschöne Produkte gezeichnet, welche ich kaum bis gar nicht empfehlen kann. Und nach Mary Skelter erneut ein absolut schwaches Machwerk im Genre J-DRPG zu spielen ist schon bitter. Ich werde dahingehend wohl weiterhin bei Experience Inc. bleiben, was dieses Genre betrifft.



Bonus:
Sofern Jemand dieses Spiel sich doch antun möchte, so gebe ich ihr/ ihm weitere Tipps mit auf den Weg:

Skills:
- Für DPS: No Chance At All, Spirit Up sowie Adrenaline Rush
- Für Buffer: Encouraging. Magic Power Block sowie Cheering
- Für Heiler: Party Heal, Recover, Resurrection sowie Auto SP Recover

Ausrüstung:
- Triumph Ring (für Erstschlag), Endurance Band (gegen Paralyse) sowie Holy Scarf (gegen Stumm)

Pet Pact:
- eure beste Version der Banana Twins (SP Regeneration)

Charaktere:
- Kobold, Wight, Kentauros, Orthrus, Valkyrie, Vampire sowie Istasia.
- Ansonsten gucken, welche Skills die Charakteren lernen. DPS sollten neben den Skills auch einen HOHEN Angrifsswert haben, wichtig!

EDIT:
Manche werden sich eventuell wundern, wieso ich dieses Spiel, im Gegensatz zu Mary Skelters, dennoch durchgespielt habe, obwohl ich es doch eher kritisch betrachte und als nicht gut einschätze. Es mag zwar kaum Stärken mit zuvielen Schwächen besitzen, jedoch wurde es niemals "dumm". Moero ist die absolute Bare-Bones-Variante eines J-DRPG mit keinen guten, eigenen Ideen. Jedoch waren diese niemals so beleidigend umgesetzt wie so manche "Features" von Mary Skelter. Ich empfinde Spiele als kritisch, wenn diese größenteils langweilig sind. Denn solche Werke bieten oftmals kaum Nährboden für auch nur irgendwas (außer der Erkenntniss, wieso es den Spieler nicht fesselt). Aber solche Abenteuer kann ich mir noch eher antun als Produkte, welche die Intelligenz sowie Toleranz von Spielern scheinbar kein Stück interessiert. Denn für solche Entscheidungen will ich nicht durch investierte Zeit sowie Geld einstehen.



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So, fertig. Ohne viel Liebe, Bilder oder sonstiges. Diese Extramühe ist mir das Spiel einfach nicht wert.
Edit: Rechtschreibfehler sind nun editiert...denke ich.

Bis zum nächstes Post wo mich hoffentlich Labyrinth of Refrain positiv vom Hocker haut (wäre mal eine schöne Abwechslung...).

Kael
07.06.2019, 17:46
1) Die Geschichte ist absolut belanglos.
Hauptcharakterboy ist ein perverser Weeb (haha, voll lustig) und will seine Perversität gegenüber den anzüglich angezogenen sowie sehr zweideutig angelehnten Monster Girls verlieren. Wenig später stürzt die Welt ins Chaos und Monster Girls greifen Menschen an. Also ziehen wir los und retten die Welt, indem wir die Regionsmeisterin jedes Gebietes befreien. Nebenher erfahren wir, dass scheinbar die Herrscherin der Monster Girls irgendwie benebelt worden ist und gereinigt werden muss. Zwischendrin wird man von einem kleinen Loli-Girl auf den richtigen Weg geleitet, zum Beispiel erzählt sie von der magischen Seide, welche die Königin befreien soll. Uuuuuund das tun wir. Region gehen, Regionsmeisterin befreien, Seide suchen. Zwischendrin begegnen wir einem anderen Typen, der was von Hauptmonstergirl / Freundin / Love-Interest vom Hauptcharakterperboy möchte. Wir finden die Seite, retten die Königin und finden heraus, dass der andere Typ scheinbar an all dem Übel schuld ist, also wird er verfolgt. Bei der letzten Konfrontation wird aufgelöst, was es mit dem Typen auf sich hat. Er ist die manifestierte Perversion von unserem Hauptdude. Und deswegen wird die Welt ins Chaos gestürzt. Also wird er verkloppt und alles wird gut, Ende.

Doch dann gibt ja noch das Postgame. Wir haben einen Zeitsprung zurück (den nur Loli-Girl mitbekommt, der Rest hat eher ein Gefühl von Deja-Vú) und müssen dieses Mal alle Postgame-Dungeons machen, um einen legendären Slip zu bekommen. Wieso? Darum. Für die Handlung tut er nichts, nur kann man ohne diesen nicht das wahre Ende freischalten. Also Storyspielzeitstreckung. Stattdessen hauen wir dem gleichen Endboss wieder auf die Omme und dieses Mal akzeptiert Hauptcharakterboy seine Perversität uuuuuuuund die Welt ist erneut gerettet. Summa Summarum also totale Zeitverschwendung, da sich effektiv nichts am Ergebnis geändert hat, wohoo.
Ew. alleine deswegen hätte ich fast Lust, das Spiel iiiiiirgendwann doch noch weiterzuspielen, das liest sich so herrlich bescheuert. Ich hab auch glatt vergessen, wer der Typ war. Soviel weiß ich noch: Es war nicht Otton. XD


So, fertig. Ohne viel Liebe, Bilder oder sonstiges. Diese Extramühe ist mir das Spiel einfach nicht wert.
Rechtschreibfehler werden später korrigiert. Es ist spät und ich hab das Ganze in gut zwei Stunden zusammengezimmert. Keine Entschuldigung aber zumindest eine Erklärung.
Dafür, dass das "ohne viel Liebe" geschrieben wurde, ist es trotzdem ganz schön ausführlich geworden. Danke für die Eindrücke! :A

EDIT: Ich hab meine alten Screens wiedergefunden. Die Trashmonster sehen irgendwie echt falsch aus. xD

Exorion
07.06.2019, 19:35
Dafür, dass das "ohne viel Liebe" geschrieben wurde, ist es trotzdem ganz schön ausführlich geworden. Danke für die Eindrücke! :A
Geht so. Eigentlich schreibe ich ja gerne solche Texte (auch zu eher unschönen Produkten) aber hier war dann doch recht fix die Motivation sowie Luft für raus. Daher liest sich das auch (vermutlich) etwas zäher als es sein müsste. Eventuell verbessere ich das Ganze nochmal irgendwann durch eine abwechslungsreichere Wortwahl sowie mehr direkten Schilderungen, mal gucken. Inhaltlich hätte ich auch mehr nachlegen können aber das wäre eher unnötig. Selbst der bisher beigetragene Content ist mehr als ausreichend, um das Fazit zu unterstützen.


EDIT: Ich hab meine alten Screens wiedergefunden. Die Trashmonster sehen irgendwie echt falsch aus. xD
Sind halt alles Anspielungen auf erotische bzw. perverse Dinge, nur eben personifiziert bzw. cartoonish umgesetzt. Per se würde mich das auch weniger stören, wenn das Spiel entweder damit irgendwas gemacht oder aber darüber hinaus mehr zu bieten hätte. Diese Wesen haben ja nichtmal für die Welt oder die Geschichte irgendeine Form von Relevanz. Bei den Monster Girls handelt es sich ja lediglich um die eventuellen Partymitglieder. Wirkt halt ein wenig erzwungen, um dem einzig erkennbaren, angestrebten Element zu dienen: lawl pervers rofl kappa IcksDä.

Btw: eventuell kann ich mir ja bald deinen Beitrag zu EON anschauen. Bin nun ebenfalls Besitzer des Spiels und werde es demnächst angehen.

Kael
08.06.2019, 11:22
Geht so. Eigentlich schreibe ich ja gerne solche Texte (auch zu eher unschönen Produkten) aber hier war dann doch recht fix die Motivation sowie Luft für raus. Daher liest sich das auch (vermutlich) etwas zäher als es sein müsste. Eventuell verbessere ich das Ganze nochmal irgendwann durch eine abwechslungsreichere Wortwahl sowie mehr direkten Schilderungen, mal gucken. Inhaltlich hätte ich auch mehr nachlegen können aber das wäre eher unnötig. Selbst der bisher beigetragene Content ist mehr als ausreichend, um das Fazit zu unterstützen.
Ja, das kenn ich nur zu gut. Manchmal weiß ich auch nicht, was ich schreiben soll, oder es wird wegen potenziellen Spoilern einfach zu abstrakt, das mag ich eigentlich selbst auch nicht so wirklich.



Sind halt alles Anspielungen auf erotische bzw. perverse Dinge, nur eben personifiziert bzw. cartoonish umgesetzt. Per se würde mich das auch weniger stören, wenn das Spiel entweder damit irgendwas gemacht oder aber darüber hinaus mehr zu bieten hätte. Diese Wesen haben ja nichtmal für die Welt oder die Geschichte irgendeine Form von Relevanz. Bei den Monster Girls handelt es sich ja lediglich um die eventuellen Partymitglieder. Wirkt halt ein wenig erzwungen, um dem einzig erkennbaren, angestrebten Element zu dienen: lawl pervers rofl kappa IcksDä.
Schon. Ein Youtube-Reviewer hat das auch mal schön zusammengefasst, dass die Monster in Prinzip nur Anspielungen auf männliche Geschlechtsteile, weibliche Geschlechtsteile und Menschen, die sich damit gerne befassen, sind. D:


Btw: eventuell kann ich mir ja bald deinen Beitrag zu EON anschauen. Bin nun ebenfalls Besitzer des Spiels und werde es demnächst angehen.
EON war ganz okay, auf jeden Fall, wobei man auch dazu sagen muss, dass ich EO2-5 gar nicht oder nur geringfügig gespielt hab. Vielleicht konnte ich deswegen mit EON mehr anfangen, weil ich einige Dungeons nicht schon gekannt habe.

Exorion
13.06.2019, 02:23
Stand zu LoRCoD (was ein Kürzel...):
Aktuell so um die 10 Stunden ins Spiel gesteckt. Ersteindruck ist bisher recht positiv, auch wenn das Spiel definitiv einen sehr eigenen Flow hat.

Mal sehen, wie sich die nächsten Stunden einreihen werden.

Exorion
17.06.2019, 21:48
Update:
Ich habe soeben die Story-Mission des dritten Dungeons beendet. Das Spiel macht weiterhin einen guten Eindruck, in manchen Bereichen sogar sehr gut. Auch wenn ich jetzt schon ein paar Kritikpunkte hätte, welche jedoch eher minimaler Natur sind. Kurzum: ich habe Spaß und bin bisher recht froh drum, Labyrinth of Refrain als nächstes Projekt ausgewählt zu haben.

Eckdaten:

Schwierigkeitsgrad: Nightmare
Spielzeit: 17:08:57
Teamlevel : 36
Game Overs: 0
Besiegte Charaktere: 25

Exorion
13.07.2019, 21:44
Fixes Update:
1) Bin im 5ten Dungeon. Der ist unfassbar riesig, nichtnur aufgrund seiner Größe sondern auch da man recht viele Aufgaben erledigen darf. Einerseits fühlt es sich so an als wäre das Endgame-Niveau. Auf der anderen Seite vermute ich jedoch, dass es sich nicht um das Finale handelt. Reines Empfinden, eventuell täusche ich mich ja.

2) Das Spiel geht langsamer voran da ich nebenher mit einer recht guten Anzahl anderer Spiele beschäftigt bin. Destiny 2, HotS, CrossCode, Dissidia Final Fantasy, Smash und dann sind hie und da vereinzelte, eher kurzweilige Abenteuer. Von daher kann Labyrinth of Refrain noch etwas dauern.

3) Eckdaten kommen dann, wenn ich mit dem Dungeon fertig bin. Mag das lieber so als Zusammenfassung nach einem Kapitel / Abschnitt.

PS: Spiel nach wie vor gut. Wenn das so weiter geht, kann es durchaus passieren, dass ich hierzu keinen Rantabschnitt verfassen werden. Colour me surprised.

Exorion
14.07.2019, 20:43
Ein Monolog, gerichtet an ein theoretisches Publikum aufgrund einer Thematik für Charakter-Motivation, Motivations-Etablierung sowie Persönlichkeitsentwicklung, welche mir vorhin innerhalb des Spiels offenbart wurde. Quasi als Hinweis für Leute, die ebenfalls in der Spieleentwicklung stecken - speziell im Bereich Writing, Storyboarding, Character Development etc.

Kann ein Spoiler für Leute sein, die Labyrinth of Refrain selbst nachholen wollen, also lesen auf eigene Gefahr:


Kann man eventuell die Anzahl an tragischen Hintergrundgeschichten (speziell für weibliche Charaktere) bestehend aus Vergewaltigungen reduzieren oder sich gar eventuell einfach mal, gerade in einem Fantasy-Setting, was anderes einfallen lassen? Es gibt mehr als genug Möglichkeiten, einen angeknacksten Charakter zu besitzen. Seien es Probleme mit der eigenen Persönlichkeit, Weltanschauung, Moral und noch viele, andere Dinge. Gerade in einem Fantasy-Setting sollte man, vermute ich jetzt einfach mal, bedeutsam mehr aus dem Zylinder zaubern können.

Es geht nicht darum, dass ich eine eventuelle Abscheu oder Verachtung gegenüber der Thematik in unserer Welt durch die hohe Verwendung innerhalb von Unterhaltungsmedien abbauen würde. Zwischen der realen sowie erdachten Welt kann man als normal-sterblicher durchaus unterscheiden. Nur wird es, als Konsument von besagten Unterhaltungsmedien, irgendwann einfach lästig, ständig die gleiche Thematik als DIE große Empathiekeule auf den Kopf zu bekommen. Speziell in einem Fantasy-Setting mit allerlei abgefahrenen Möglichkeiten, Personen großes Leid zuzufügen, ist es ab und an bis öfters ein wenig unterwältigend, wenn es jedes Mal heißt: "Joah ne da war mal 'ne Vergewaltigung und deswegen ist Charakter X jetzt so verbittert".

Von mir aus dürfen es auch Schicksale sein, die nicht solch ein Gewicht tragen. Andere Personen wurden schon für deutlich weniger ermordet. Ich könnte mich eher über die Überzogenheit eines Mordes aufgrund eines geworfenen Bügels unterhalten lassen (ob Jemand diese Referenz versteht?) als die gleiche Schicksalskeule jeden zweiten Tag als Mahlzeit serviert zu bekommen.

Komplett untergraben? Nö. Ist die Thematik vor dem geistigen Auge weiterhin wichtig? Jo. Aber bitte doch nicht effektiv jeden Dienstag.



Eventuell bin ich auch der einzige Spieler unterhalb der Sonne, der die Thematik so empfindet. Dunno.


*Edit:*

Entgegen meiner anfänglichen Vermutung, hat sich im weiteren Spielverlauf die Vergewaltigung als überhaupt nicht wichtig bzw. relevant rausgestellt. Ich weiß nur nicht, ob es das nun jetzt sonderlich besser macht. Fühlt sich so an, als wäre das einfach noch so mit reingeworden worden.

"Waisenkind, Krüppel und sozial ausgeschlossen. Was kann man da noch so in den Topf werfen? Hum...ich hab's! Vergewaltigung!"

Super weird.

Exorion
17.07.2019, 11:31
Update:
Dungeon Nr. 6 wurde soeben erfolgreich abgeschlossen. Nach wie vor ist meine Meinung über das Spiel in ihrer Gesamtheit recht positiv. Wäre wohl keine so schlechte Idee, mal zu schauen, was Nippon Ichi Software noch so im Katalog aufgelistet hat.

Davon ab schätze ich es doch sehr, dass auch dieses Spiel vom Spieler fordert, sich mit einigen seiner Mechaniken auseinander zu setzen, sofern man (auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, wohlgemerkt) nicht eine gänzlich frustrierende Zeit haben möchte. Mit genug RNG wäre es zwar theoretisch möglich, einige Aspekte des Gameplays nicht mitnehmen zu müssen aber auf sowas möchte man sich als regulärer Spieler eher nicht verlassen wollen, vermute ich jetzt mal.

Als Argument gegen das Spiel würde mir einfallen, dass auch dieser Ableger zu der Sorte gehört, der den Spieler doch semi-hart dafür bestraft, nicht alles zu kennen. Man kann sich doch so manches ungewollt erschweren da man entweder den Verlauf des Spiels sowie den Erhalt der Items nicht kennt oder schlicht manche der Grundlagen (Werte etc.) nicht versteht. Einerseits würde ein Guide dort wohl Abhilfe schaffen, auf der anderen Seite ist das Spiel schon sinnvoll darum gestaltet worden und bietet Abhilfe, um so manchen Patzer noch ausbügeln zu können.

Ich kann hier schonmal definitiv vorwegnehmen, dass das Spiel einiges an Diskussionsmaterial bieten wird. Zwar (bisher) eher auf der positiven Seite aber das bedeutet ja nicht, dass man sich nicht an irgendwas aufhängen kann (es sei denn das Spiel macht nach den Credits einen auf Moero Chronicles und wird ums 100-fache schlechter).

Exorion
14.08.2019, 23:13
Da spielt man mal nach einer guten Weile LoR weiter, nur um maximal vom RNG weggefickt zu werden. Unfassbar, wie man insgesamt nun 2 Runs aka 1:15 Stunden verlieren kann, weil man legitim Pech hat und nichts dagegen tun kann.

Schade, bisher war der Anteil an Bullshit eher gering bis verkraftbar aber scheinbar möchte unbedingt jedes Turn-Based Game von mir als ekelhafte Mistgrütze empfunden werden. Na denn.

Kael
14.08.2019, 23:30
Mach mir mal bitte meine Illusion nicht kaputt, dass das doch ein brauchbarer Dungeon Crawler ist, ich will das noch spielen. xD

Exorion
15.08.2019, 02:10
Brauchbar ist es, keine Sorge. Nur ab und an kommt eben RNG und tritt dir ins Gesicht. Aber das gibt es effektiv in jedem RPG, von daher.

Außerdem ein belustigendes Update:

Ich bin gerade zufällig in einen der Superbosse gelaufen (manche sind schon während des Normal Games erreichbar, obwohl sie, laut Informationen, für's Postgame ausgelegt sein sollen), hatte keine Ahnung von seinen Moves und habe ihn dennoch beim ersten Versuch geschafft, ohne einen einzigen Schadenspunkt zu nehmen. Fühlt sich gut an. Damit hat sich das Karma wieder auf eine neutrale Position begeben.

Exorion
15.08.2019, 22:03
Joah...ein Update. Wird negativ also lesen auf eigene Gefahr (in erster Linie also eine Spoilerwarnung für Kael):


Ich sitze jetzt vor dem finalen Boss des Storymodus'. Abseits davon sind einzig die Superbosse übrig, die ich jetzt in Angriff nehmen könnte. Diese sind auch nötig für das Postgame. Ansonsten habe ich soweit alles gemacht, was mir offen stand. Also alle anderen Gegner umgenietet, Items eingesammelt etc. Ich möchte nicht auf Probleme in Bereichen abseits des Gameplays zu sprechen kommen, das hat Zeit für ein Andermal. Nur habe ich jetzt ein gameplay-bezogenes Problem und spreche das hier an, damit man sich nicht wundert, wieso vermutlich LoR noch ein wenig dauern wird.

Ich sehe kein Land sowohl bei den Postgame-Bossen als auch beim finalen Boss der regulären Story selbst. Denn diese Probleme sind leider ein Resultat von fraglichen Entscheidungen bei der Balance von Grundmechaniken. Das Problem sieht wie folgt aus: Bosse wurden nur aufgrund von drei Dingen gefährlich: zuviel AOE physischer Schaden (ist ok, eben Ausrüstung verbessern und leveln), Statuseffekte (verkraftbar da es dort nur ein paar gibt, die für den Spieler problematisch werden können) sowie AOE Magieschaden. Und letzteres ist so ziemlich das größte Ärgernis in diesem Spiel. Denn es gibt keinen dedizierten Statuswert, der zur Reduzierung von Magieschaden vorhanden ist. Stattdessen soll man durch einige, wenige Skills sowie größenteils per Ausrüstung (also Schild, Helm, Rüstung, Schuhe und Amulett) sich Resistenzen dagegen aufbauen. Und dabei handelt es sich nicht um einfache Zahlen, sondern um Prozente. Und das ist...dumm. Wer es schon vermutet hat, wird wohl entzückt sein, dass Ausrüstung mit akzeptabler, magischer Abwehr eher im physischen Bereich schwächelt. Und bei so ziemlich 75% des Spiels ist Magie auch weniger das Problem als physische Angriffe (speziell bei Trash-Mobs). Deswegen habe ich mehr Wert auf DEF gelegt gehabt. Also sitze ich hier ohne adequate Ausrüstung, um meine Charaktere gegen Magie auszustatten. Zusätzlich erwartet das Spiel, dass man auf alle DREI! Magieelemente sich Ausrüstung mit Resistenzen sammelt. Und falls einem dieser massive Arbeitsaufwand schon nicht genug ist, so wird es einen sicherlich erfreuen, dass man dies, im ehesten Fall, für bis zu FÜNFZEHN! Charaktere gleichzeitig machen darf. Und das irgendwie sinnvoll auf FÜNF verschiedene Rüstzeugarten. Die Freude hält sich gering. Vorallem dann, wenn man besagte Ausrüstung garnicht mehr besitzt, verfüttert hat etc.

"Aber Exo!", werden jetzt manche aufschreien. "Wie bist du denn dann vorher an anderen Bossen vorbeigekommen, welche mit Magie rumgeworfen haben?!". Berechtigte Frage, hier ist die traurige Wahrheit: ich habe auf Luck gesetzt. Für Leute wie Sölf bestimmt ein extrem belustigendes Statement. Schon früh im Spiel und so in der Mitte rum habe ich jeweils eine Waffe bekommen, welche zu einer sehr gnädigen Wahrscheinlichkeit nahezu alle Statuseffekte landen kann. Machen zwar weniger Damage aber ich habe diese Waffen bis zum Endgame ausgerüstet gelassen. Und das liegt nichtmal daran, dass irgendwie die Effekte der Krankheiten so überzogen wären. Die sind ok. Vielmehr hat LoR das Gimmick, dass viele Statuseffekte dafür sorgen können, dass sich ein Gegner (aber auch Charakter) zu unwohl fühlt, um eine Aktion in der Runde zu benutzen. Zu diesen Statuseffekten gehören: Gift, Verwirrung, Täuschung, Gestank und Stun. Damit bleiben nur Blendung sowie Verstummung als einzige Effekte, welche nicht einen Gegner handlungsunfähig machen können. Der Schlachtplan bei vielen Bossen sah also wie folgt aus: nutze Angriffe und hoffe auf Statuseffekte sowie ausgesetzte Runden. Ersnthaft, diese Mechanik ist mächtig. Ich hätte schon sehr früh im Spiel einen viel zu schweren Superboss legen können nur durch Gift, diese Stuns und etwas Glück. Dies war auch der Grund, wieso ich den anderen Superboss beim ersten Versuch gelegt habe, ohne Schaden zu nehmen. Abseits davon gibt es noch hie und da andere Elemente, die in RNG reinspielen und beide Seiten extrem aushelfen können.

Und nun haben wir den Fall, dass die restlichen Bosse gegen nahezu jeden Status immun sind oder aber zumindest eine extrem hohe Resistenz dagegen besitzen. Demnach scheitert mein bisheriger Schlachtplan, den ich fast durch das ganze Spiel hinweg benutzt habe. Und das Traurige ist...das Spiel hat mich vorher kaum in eine Situation gebracht, wo was anderes wirklich nötig gewesen wäre. Klassenskills, Brigadenskills, Re-Classing, Soul-Clarity, Items...alles nicht nötig gewesen. Abseits davon, dass das Spiel leider manche Dinge nicht gut genug erklärt. Ja, wohl selbst verbockt. Aber da muss ich auch mal eingreifen und sagen, dass ich die Schuld nicht komplett bei mir sehe. Das Internet hat mir gezeigt, dass ich nicht der einzige Spieler bin, der vor dieser Situation stand und genauso überrascht war. Weiterhin wäre bei einer entsprechenden Vorbereitung, neben massiven Grinding, auch eine verdammt große Portion Glück nötig gewesen, denn so 90% deiner Ausrüstung erhälst du als Zufallsdrops. Und diese können in Vielem variieren. So kann man Ausrüstung auf Dungeon 1 Niveau im letzten Dungeon finden...geil, ne? Und viele Rüstteile, welche man fix erhält, können auch bei manchen Stats zufällige Rolls haben.

Mit diesen paar Dingen angesprochen, was ist nun die Idee? Nun, entweder auf Easy stellen, das Spiel weglegen oder aber Option Nr.3: Charaktere durch das Re-Classing-System von Anfang an aufziehen und mir dadurch brutale Killermaschinen züchten. Das würde aber einen wirklich immensen Grind voraussetzen, da man dafür Charaktere, um wirklich effizient zu sein, jedes verdammte Mal auf's maximale Level (also Stufe 99) bringen dürfte. Und mit jedem Mal brauchen sie auch mehr Erfahrung.

Sollte ich mit diesem Spielstand weitermachen wollen, wird dies wohl meine einzige Option sein. Und anders als bei Stranger of Sword City, wo ich eine ähnliche Erfahrung hatte, möchte ich nicht nochmal von vorne anfangen. Denn bei SoSS hatte ich nach und nach das Spiel gelernt und dann mich dafür entschieden, mein gesammeltes Wissen umzusetzen und durch das Spiel zu rocken. Zumal mir SoSS insgesamt mehr Freude bereitet hat und sich da auch weniger zäh spielt, was Grinding betrifft. Bei LoR ist dies nicht der Fall. Ein erneuter Spieldurchgang würde bedeutsam länger dauern und weiterhin habe ich jetzt nur durch das Konsultieren von Quellen gelernt, wo der Fehler lag. Etwas, was wohl kaum ein Spieler voraussehen wird. Dahingehend würde sich das nicht belohnend anfühlen. Außerdem wäre ich auf die Gnade von Drops angewiesen, was ich nicht nochmal für X Spielstunden riskieren möchte.

Ich würde es echt geil finden, wenn Entwickler solchen Scheiß lassen würden und stattdessen einfach einen verdammten Statuswert für Magieabwehr implementieren würden. Denn bisher war jedes, andere System (außer bei SoSS) dahingehend furchtbar frustrierend, unnötig und auch einfach nicht Fail-Proff. Weiterhin scheint das Spiel nur sehr leidlich bei Nightmare auf Balance geprüft worden zu sein. Magie-AOE sowie Pech sind die einzigen, beiden Dinge, die einem wirklich gefährlich werden. Größenteils bin ich sogar recht locker durch viele Dungeons gegangen. Ich hatte sogar schon vergessen, dass ich eigentlich auf Nightmare spiele. Sollte nicht so der gewünschte Effekt sein, oder?

So, das zu meiner Situation. Mal schauen, was ich angehen werde. Da ich inzwischen eine Anstellung gefunden habe, muss ich schauen, wo ich meine Zeit eher anlegen möchte.


Und ein PS an Kael, sofern du dir den Text durchgelesen hast:

Falls du LoR nach wie vor noch angehen möchtest, würde ich dir ein paar Hinweise mit auf den Weg geben:

- sofern du vom Nightmare Mode wegbleibst, solltest du eine bessere Zeit haben, da dort diese Schadensprobleme nicht so extrem sein sollten, zumindest nehme ich dies an
- solltest du dich für Nightmare entscheiden, so rate ich dir wirklich, dich im Vorfeld durch ein paar Dinge informieren zu lassen. Entweder durch mich oder aber dem Internet. Ansonsten hast du eben die Gefahr auf viel Extragrind
- du solltest dich früh mit Soul-Transfer beschäftigen, das spart dir dann so einige Nerven
- ich rate dir, Waffen nicht zu früh per Alchemy Pot aufzuwerten bzw. Rüstzeug wegzufeuern. Du solltest auch so durch große Teile des Spiels kommen sollten und du wirst manches, wie man lesen konnte, definitiv später brauchen
- falls du Fragen hast, kannst du mir die gerne stellen. Von mir aus auch über Discord oder so

Klunky
16.08.2019, 00:15
Joah...ein Update. Wird negativ also lesen auf eigene Gefahr (in erster Linie also eine Spoilerwarnung für Kael):


Ich sitze jetzt vor dem finalen Boss des Storymodus'. Abseits davon sind einzig die Superbosse übrig, die ich jetzt in Angriff nehmen könnte. Diese sind auch nötig für das Postgame. Ansonsten habe ich soweit alles gemacht, was mir offen stand. Also alle anderen Gegner umgenietet, Items eingesammelt etc. Ich möchte nicht auf Probleme in Bereichen abseits des Gameplays zu sprechen kommen, das hat Zeit für ein Andermal. Nur habe ich jetzt ein gameplay-bezogenes Problem und spreche das hier an, damit man sich nicht wundert, wieso vermutlich LoR noch ein wenig dauern wird.

Ich sehe kein Land sowohl bei den Postgame-Bossen als auch beim finalen Boss der regulären Story selbst. Denn diese Probleme sind leider ein Resultat von fraglichen Entscheidungen bei der Balance von Grundmechaniken. Das Problem sieht wie folgt aus: Bosse wurden nur aufgrund von drei Dingen gefährlich: zuviel AOE physischer Schaden (ist ok, eben Ausrüstung verbessern und leveln), Statuseffekte (verkraftbar da es dort nur ein paar gibt, die für den Spieler problematisch werden können) sowie AOE Magieschaden. Und letzteres ist so ziemlich das größte Ärgernis in diesem Spiel. Denn es gibt keinen dedizierten Statuswert, der zur Reduzierung von Magieschaden vorhanden ist. Stattdessen soll man durch einige, wenige Skills sowie größenteils per Ausrüstung (also Schild, Helm, Rüstung, Schuhe und Amulett) sich Resistenzen dagegen aufbauen. Und dabei handelt es sich nicht um einfache Zahlen, sondern um Prozente. Und das ist...dumm. Wer es schon vermutet hat, wird wohl entzückt sein, dass Ausrüstung mit akzeptabler, magischer Abwehr eher im physischen Bereich schwächelt. Und bei so ziemlich 75% des Spiels ist Magie auch weniger das Problem als physische Angriffe (speziell bei Trash-Mobs). Deswegen habe ich mehr Wert auf DEF gelegt gehabt. Also sitze ich hier ohne adequate Ausrüstung, um meine Charaktere gegen Magie auszustatten. Zusätzlich erwartet das Spiel, dass man auf alle DREI! Magieelemente sich Ausrüstung mit Resistenzen sammelt. Und falls einem dieser massive Arbeitsaufwand schon nicht genug ist, so wird es einen sicherlich erfreuen, dass man dies, im ehesten Fall, für bis zu FÜNFZEHN! Charaktere gleichzeitig machen darf. Und das irgendwie sinnvoll auf FÜNF verschiedene Rüstzeugarten. Die Freude hält sich gering. Vorallem dann, wenn man besagte Ausrüstung garnicht mehr besitzt, verfüttert hat etc.

"Aber Exo!", werden jetzt manche aufschreien. "Wie bist du denn dann vorher an anderen Bossen vorbeigekommen, welche mit Magie rumgeworfen haben?!". Berechtigte Frage, hier ist die traurige Wahrheit: ich habe auf Luck gesetzt. Für Leute wie Sölf bestimmt ein extrem belustigendes Statement. Schon früh im Spiel und so in der Mitte rum habe ich jeweils eine Waffe bekommen, welche zu einer sehr gnädigen Wahrscheinlichkeit nahezu alle Statuseffekte landen kann. Machen zwar weniger Damage aber ich habe diese Waffen bis zum Endgame ausgerüstet gelassen. Und das liegt nichtmal daran, dass irgendwie die Effekte der Krankheiten so überzogen wären. Die sind ok. Vielmehr hat LoR das Gimmick, dass viele Statuseffekte dafür sorgen können, dass sich ein Gegner (aber auch Charakter) zu unwohl fühlt, um eine Aktion in der Runde zu benutzen. Zu diesen Statuseffekten gehören: Gift, Verwirrung, Täuschung, Gestank und Stun. Damit bleiben nur Blendung sowie Verstummung als einzige Effekte, welche nicht einen Gegner handlungsunfähig machen können. Der Schlachtplan bei vielen Bossen sah also wie folgt aus: nutze Angriffe und hoffe auf Statuseffekte sowie ausgesetzte Runden. Ersnthaft, diese Mechanik ist mächtig. Ich hätte schon sehr früh im Spiel einen viel zu schweren Superboss legen können nur durch Gift, diese Stuns und etwas Glück. Dies war auch der Grund, wieso ich den anderen Superboss beim ersten Versuch gelegt habe, ohne Schaden zu nehmen. Abseits davon gibt es noch hie und da andere Elemente, die in RNG reinspielen und beide Seiten extrem aushelfen können.

Und nun haben wir den Fall, dass die restlichen Bosse gegen nahezu jeden Status immun sind oder aber zumindest eine extrem hohe Resistenz dagegen besitzen. Demnach scheitert mein bisheriger Schlachtplan, den ich fast durch das ganze Spiel hinweg benutzt habe. Und das Traurige ist...das Spiel hat mich vorher kaum in eine Situation gebracht, wo was anderes wirklich nötig gewesen wäre. Klassenskills, Brigadenskills, Re-Classing, Soul-Clarity, Items...alles nicht nötig gewesen. Abseits davon, dass das Spiel leider manche Dinge nicht gut genug erklärt. Ja, wohl selbst verbockt. Aber da muss ich auch mal eingreifen und sagen, dass ich die Schuld nicht komplett bei mir sehe. Das Internet hat mir gezeigt, dass ich nicht der einzige Spieler bin, der vor dieser Situation stand und genauso überrascht war. Weiterhin wäre bei einer entsprechenden Vorbereitung, neben massiven Grinding, auch eine verdammt große Portion Glück nötig gewesen, denn so 90% deiner Ausrüstung erhälst du als Zufallsdrops. Und diese können in Vielem variieren. So kann man Ausrüstung auf Dungeon 1 Niveau im letzten Dungeon finden...geil, ne? Und viele Rüstteile, welche man fix erhält, können auch bei manchen Stats zufällige Rolls haben.

Mit diesen paar Dingen angesprochen, was ist nun die Idee? Nun, entweder auf Easy stellen, das Spiel weglegen oder aber Option Nr.3: Charaktere durch das Re-Classing-System von Anfang an aufziehen und mir dadurch brutale Killermaschinen züchten. Das würde aber einen wirklich immensen Grind voraussetzen, da man dafür Charaktere, um wirklich effizient zu sein, jedes verdammte Mal auf's maximale Level (also Stufe 99) bringen dürfte. Und mit jedem Mal brauchen sie auch mehr Erfahrung.

Sollte ich mit diesem Spielstand weitermachen wollen, wird dies wohl meine einzige Option sein. Und anders als bei Stranger of Sword City, wo ich eine ähnliche Erfahrung hatte, möchte ich nicht nochmal von vorne anfangen. Denn bei SoSS hatte ich nach und nach das Spiel gelernt und dann mich dafür entschieden, mein gesammeltes Wissen umzusetzen und durch das Spiel zu rocken. Zumal mir SoSS insgesamt mehr Freude bereitet hat und sich da auch weniger zäh spielt, was Grinding betrifft. Bei LoR ist dies nicht der Fall. Ein erneuter Spieldurchgang würde bedeutsam länger dauern und weiterhin habe ich jetzt nur durch das Konsultieren von Quellen gelernt, wo der Fehler lag. Etwas, was wohl kaum ein Spieler voraussehen wird. Dahingehend würde sich das nicht belohnend anfühlen. Außerdem wäre ich auf die Gnade von Drops angewiesen, was ich nicht nochmal für X Spielstunden riskieren möchte.

Ich würde es echt geil finden, wenn Entwickler solchen Scheiß lassen würden und stattdessen einfach einen verdammten Statuswert für Magieabwehr implementieren würden. Denn bisher war jedes, andere System (außer bei SoSS) dahingehend furchtbar frustrierend, unnötig und auch einfach nicht Fail-Proff. Weiterhin scheint das Spiel nur sehr leidlich bei Nightmare auf Balance geprüft worden zu sein. Magie-AOE sowie Pech sind die einzigen, beiden Dinge, die einem wirklich gefährlich werden. Größenteils bin ich sogar recht locker durch viele Dungeons gegangen. Ich hatte sogar schon vergessen, dass ich eigentlich auf Nightmare spiele. Sollte nicht so der gewünschte Effekt sein, oder?

So, das zu meiner Situation. Mal schauen, was ich angehen werde. Da ich inzwischen eine Anstellung gefunden habe, muss ich schauen, wo ich meine Zeit eher anlegen möchte.


Und ein PS an Kael, sofern du dir den Text durchgelesen hast:

Falls du LoR nach wie vor noch angehen möchtest, würde ich dir ein paar Hinweise mit auf den Weg geben:

- sofern du vom Nightmare Mode wegbleibst, solltest du eine bessere Zeit haben, da dort diese Schadensprobleme nicht so extrem sein sollten, zumindest nehme ich dies an
- solltest du dich für Nightmare entscheiden, so rate ich dir wirklich, dich im Vorfeld durch ein paar Dinge informieren zu lassen. Entweder durch mich oder aber dem Internet. Ansonsten hast du eben die Gefahr auf viel Extragrind
- du solltest dich früh mit Soul-Transfer beschäftigen, das spart dir dann so einige Nerven
- ich rate dir, Waffen nicht zu früh per Alchemy Pot aufzuwerten bzw. Rüstzeug wegzufeuern. Du solltest auch so durch große Teile des Spiels kommen sollten und du wirst manches, wie man lesen konnte, definitiv später brauchen
- falls du Fragen hast, kannst du mir die gerne stellen. Von mir aus auch über Discord oder so


Ich selbst habe nur die Demo gespielt und war bis auf die Charaktere und Story, recht positiv überrascht worden vom Spiel. Ich fande deinen Text trotz allem nicht wirklich spoilernd. Nur bei einer Sache musste ich mir dann doch am Kopf kratzen:


du verdammst das Spiel für seinen teils hohen RNG-Faktor der einen durchaus viel Spielzeit kosten kann, gleichzeitig baust du deine gesamte Kampfstrategie einzig auf Glück auf, in dem du hoffst dass bestimmte Statusveränderungen wirken. Das Item selbst hört sich ziemlich broken an, wenn man damit einen Superboss für die gesamte Kampfdauer handlungsunfähig halten kann. Also ich würde mich bei der Benutzung von derlei Exploits eher schlecht fühlen, dieses schlechte Gefühl würde sich dann auf das Spiel übertragen, aus dem Grund weil es mich wurm wenn Entwickler solche offensichtlichen überpowerten Exploits einfach offen legen. In Etrian Odyssey Nexus hatte ich heute noch genau dasselbe Problem, dass ich einen Kampf nach dem herausfinden eines bestimmten Gegenstands plötzlich mühelos gewinnen konnte, das fühlt sich so an als hätte ich die (in dem Fall fast schon unmögliche) Herausforderung geskipped.

Dass die Bosse bzw der Endboss später alle immun gegen Statusveränderungen sind hätte man sich eigentlich denken können, mag ja sein dass das Spiel einem keine Roadblocker schon vorgeworfen hat um einen zu zeigen "So nicht!" (also ich sehe das schon als eine klare Schwäche) aber ich würde mich nicht drauf verlassen dass derlei Spiele mit derlei broken Items und teils intransparenten Mechaniken daran gelegen ist den Spieler sukzessive auf jede kommende Herausforderung vorzubereiten. Ehrlich gesagt kenne ich kaum ein RPG was sowas 100%ig gut umsetzt, daher hättest du eigentlich schon früh dir einen alternativen Weg überlegen können für den Fall dass es zu Gegnern kommt die gegen die meisten Statusveränderungen im allgemeinen immun sind. Ich meine gerade bei Endbossen ist sowas ja ohnehin üblich. Ich gehe generell bei Spielen nicht mit der Einstellung heran dass die perfekt durchdesigned sind und schon einen Ausgleich für meine Spielweise schaffen werden.

Das mit der Element-Ressistenz klingt natürlich schon scheiße, gerade wenn man zuvor nicht weiß wie dieses System funktioniert, der Grad an Aufwand der dazu ansteht erinnert mich an Shin Megami Tensei: Strange Journey Redux und da war es mir das definitiv nicht wert. Da hat man auch einen Boss kurz vor Ende mit vollständig randomierten Pattern (2x ein Ultimate Aoe mit Almighty Damage hintereinander ist keine Seltenheit), 2 Angriffen pro Zug, automatische Zugpriorität, geringer Chance überhaupt Treffer landen zu können, kompletter Ressistenz gegenüber jeglichen Zuständsveränderungen, jeden Elementangriff dem es im Spiel gibt, 100% Insta-Kill Angriffe, Immunität gegenüber Projektilien (die wichtigste Waffe für deinen Main Char), Selbstheilung, Selbstheilung von Debuffs, auflösen von Debuffs.
Der Boss ist auf Schwer/Nightmare berüchtigt für sein unfaires Design. Ohne massives Grinding und den richtigen Dämonen (für das massives Grinding Voraussetzung ist) ist es nicht möglich den Boss zu schaffen. Ich hätte dafür mindestens 20 weitere Stunden investieren müssen. Da dachte ich mir "Screw it" und habs gelassen, dabei bin ich jemand der es normalerweise nicht lassen kann, aber gerade dein Fall klingt genau so nach so einem Debakel, kann dir nur raten die Zeit dafür lieber zu sparen.

Exorion
16.08.2019, 01:12
@Klunky


Das Verlassen auf Statuseffekte galt bzw. gilt eher für Bosse, welche mit starken Magie-AOE gekämpft haben, wo mir in der Story nur 2-3 Stück einfallen würden. Es gab ja auch bereits einige Bosse, wo ich nicht mit Statuseffekten rumwerfen musste, um den Schaden auszuhalten. Da konnte ich mit Aggro-Tanks, Heilung und wenigen Debuffs arbeiten. Das Problem dabei ist, dass diese Gegner eben nicht so ein Problem sind, da es eben genug Mittel gibt, um mit diesen fertig zu werden. Nur sieht es dort bei AOE-Angriffen eher anders aus, weil du dort nicht wirklich mit sowas wie "Aggro" arbeiten kannst und eben auch ein Heal nicht garantiert ist, da eben auch eher schwachbrüstige Charaktere durch den Schaden weggefetzt werden können, sofern du Pech hast.

Nur ist physischer AOE bedeutsam harmloser als Magie-AOE. Denn physischen Schaden kann ich deutlich eher durch Ausrüstung ausgleichen, da ich dafür 5 Slots pro Charakter habe. Der reguläre Def-Wert wird dir durch so gut wie jede Ausrüstung gegeben, zusätzlich kannst du dann noch Resistenzen gegen die physischen Elemente Slash, Pierce und Blunt bekommen. Dann hast du eben deine Covens, wovon welche passive Statboni geben können (habe derzeit welche, die 26% - 50% auf bestimmte Werte geben). Und dann hast du eben Level-Ups, die nochmals deine DEF bzw. CON verbessern.

Das alles hast du für Magie nicht. Für Magie hast du nur die Resistenzen von Rüstteilen, keinen eigenen Stat den man verbessern könnte, und viele davon haben, quasi zum Ausgleich, eher niedrige DEF oder aber geben dir sogar negative Werte auf Slash, Pierce und Blunt. Oder aber du nutzt einen Coven-Skill. Generell Magie schwächen (was wirklich extrem schwach ist), einen bestimmten Magietypen zurückwerfen (was in raten ausartet, nur für eine Runde gilt und dafür deine Brigade keine andere Aktion in dieser Runde machen kann. Außerdem ist das gerne mal an Covens gebunden, die keine guten Passivwerte geben) und dann müsstest du eben auch schneller als der Boss sein, damit diese Dinge wirklich helfen (was nicht wirklich klappt wenn der Boss schneller ist und mehrere Charaktere mit dem ersten Magie-AOE mit einem Treffer besiegt). Weiterhin kann der Boss gerne auch mal neben Magie auch einen guten, physischen Angriff haben. Und dann siehst du mit deiner Magieausrüstung eher alt aus.

Und weiterhin bist du den größten Teil des Spiels mit Trashmobs beschäftigt. Und die haben das Problem mit krasser Magie eher weniger, da ist eher DEF wichtig und trotzdessen bin ich durch diese eher durchgemäht. Ich hatte von Seitens des Spiels kaum Aufhänger, wo ich mal wirklich nach starken Magiesets hätte Ausschau halten sollen. Mal einen Boss dafür zu haben kann man eben verkraften. Bei Trash-Mobs hätte mir das eher das Gefühl gegeben, mich darauf vorzubereiten. Zumal das Spiel abseits von diesen Momenten nicht allzu schwer war, sofern du nicht vom RNG weggerotzt worden bist. Dahingehend habe ich, um ehrlich zu sein, nicht erwartet, dass es beim Endboss der Story genau deswegen so ausartet.

Und da wäre dann meine Frage: was hätte ich bitte gegen besagte Gegner tun sollen? Klar, hätte schon damals in Dungeon 3 oder so ein Magieset machen können aber das wäre dann so oder so recht schnell obsolet geworden, da die Zahlen in der Gesamtdauer von Dungeon 5 doch dezent durch die Decke schießen (da der auch so verflcuht groß ist und furchtbar lange dauert weil viel Content). Denn Ausrüstung, die du bereits aufgewertet hast, kannst du dann nicht erneut aufwerten. Ergo hätte ich auf ein neues Rüstteil mit guten Magiewerten hoffen müssen, wo ich deutlich stärkere Ausrüstung hätte reinfüttern müssen. Und an starke Ausrüstung kommen ist, zu einem großen Teil, an RNG gebunden da Zufallsdrops von Kämpfen / Itemspots. Und deren Qualität kann stark schwanken. Dahingehend hätte ich entweder Charaktere hart übergrinden müssen für mehr DMG + HP + AVD oder aber eben Option 2: auf Statuswerte hoffen, da ich durch Luck zwei extrem gute Waffen dafür bekommen habe. Und ja, ich werfe dies dann gerne dem Spiel vor, wenn meine einzig realistische Chance war, auf Glück hoffen zu müssen. Da sehe ich dann das Problem weniger bei mir als beim Design des Spiels. Sowas ist bei anderen JDRPGs bisher wenig oder aber garnicht vorgekommen, muss ja einen Grund für haben. Abseits davon ist es echt von Nachteil, wenn man den Spielverlauf nicht kennt und so manche Mechaniken nicht sofort versteht (Ausrüstung fusionieren...ganz gefährliche Sache).

Ich möchte nochmal betonen, dass ich nicht denke, dass man auf Statuswerte für den größeren Teil des Spiels angewiesen ist. Nur eben für diese Magie-AOE-Encounter. Nur ändert das nichts daran, dass man mit diesen den Content sehr stark cheesen kann. Und auch abseits von Statuswerten hat das Spiel noch weiteren RNG-Mist, mit dem man entweder alles wegcheesed oder selbst weggecheesed wird (sofern dir Gore-, bzw. Guard-Brigades etwas sagen). Und dann eben noch so ein RNG-Spaß wie Monster mit Titeln...joah, eventuell den Faden etwas verloren. Fakt ist, dass das Spiel wirklich massiv viel RNG eingebaut hat. Ist per se erstmal ok weil das viele RPGs haben. Selbst das, meiner Ansicht nach, beste JDRPG, Stranger of Sword City, hat so einiges an RNG. Aber dieser war, meiner Ansicht nach, niemals auch nur im Ansatz so problematisch, hatte legitime Konterstrategien die sich nicht auf "ich hoff' mal" beliefen und auch manche Failsafe-Einrichtungen, um dich nicht auflaufen zu lassen. Ohh...und Magie war in diesem Spiel lustigerweise deutlich besser gebalanced. Es gab auch hier keinen Stat für Magieabwehr aber in diesem Spiel war physischer Schaden deutlich angsteinflößender...schon belustigend.

Nebenher fällt mir auch auf, dass mich wohl dieser Sprung beim letzten Storyboss so verwundert. Man kann seine Charaktere sehr mächtig züchten, was eben an viel Grinding gebunden ist. Nur hatte ich bisher das nicht nutzen müssen. Ich habe fast alles im Spiel legitim geschafft, alles auf Nightmare. Vermutlich reagiere ich auch deswegen eher genervt auf meinen jetzigen Umstand. Denn plötzlich wäre ich auf diesen massiven Grind angewiesen. Bei den Superbossen wäre das ja eine Sache. Da kann ich sowas ja noch irgendwo einsehen, auch wenn der Grind dennoch viel zu überzogen ist (mehr EXP pro Reset bei so minimum 15 Runs pro Charakter verlangen...was ein Quark). Aber beim Storyboss? Ne, sehe ich nicht, tut mir leid. Schlechte Balance von Magie, Ausrüstung und dem Dropsystem als Grund vorschieben, sich mit diesem Grind beschäftigen zu müssen? Finde ich dumm und sehr schlecht gemacht.

Außerdem: Ich selbst halte nicht vie davon, Exploits zu benutzen. Bei jedem Etrian Odyssey vermeide ich jede dieser Taktiken bei meinem ersten 100% Playthrough auf der höchsten Stufe. Da ich effektiv jeden Teil gespielt habe, erblicke ich inzwischen recht fix, was mal wieder klassisch OP ist. Aber ein EO ist dort, meiner Ansicht nach, auch einfach mal deutlich besser ausgearbeitet. Zuletzt habe ich Teil 5 gespielt und konnte auf jeden Cheese verzichten und hatte eine angenehme Zeit, ohne auch nur irgendwann mal grinden oder auf spezielle Drops hoffen zu müssen. Und das hat Labyrinth of Refrain nicht.

Joah, mehr fällt mir gerade nicht ein. Labyrinth of Refrain hatte auch über weite Teile einen positiven Eindruck auf mich, was man in diesem Thread auch nachlesen kann. Ich habe zwar auch mit so manchen Teilen abseits des Gameplays ein paar Probleme aber das wäre verschmerzbar. Mir hat ja so einiges gefallen. Gerade gemessen an solchem Mist wie Moero Chonicles oder Mary Skelter ist Labyrinth of Refrain eine durchaus gute Erfahrung. Und auch als ich schon recht früh diese Probleme gesehen habe, konnte ich das noch irgendwo verkraften. Ich bin ja vorbeigekommen und es kam eben, gerade im Verhältnis, nicht allzu oft vor. Nur kommen so einige von LoRs größten Problemen leider beim letzten Storyboss zusammen, was das Ganze schon echt bitter macht, wenn die einzig andere Alternative "langer, massivst langweiliger Grind" heißt...

Edit: wegen dem "hätte man sich ja denken können":
Den Hut ziehe ich mir nicht auf. Das Spiel hat nicht wirklich vermittelt, dass dies mit der Magie so ausarten würde da solche Bosse, betrachtet auf die gesamte Laufzeit, dezent wenig eingestreut worden sind. Weiterhin zieht für mich auch das Argument mit den Statuswerten nicht. Diese haben gegen effektiv jeden Trashmob und fast jeden Boss gewirkt. Selbst gegen zwei Superbosse funktionieren viele Statuseffekte. Hat mir nicht dein Eindruck gegeben, dass dann ein Storyboss daherkommt und nahezu immun gegen diese sein wird. Und, da möchte ich gerne nochmal anmerken, dass ich gegen manche SUPERBOSSE weniger Probleme habe bzw. hatte als gegen den letzten Storyboss. Nur so nochmal wegen dem Thema Balancing. Zumal ja selbst ein Spiel wie EO dir anbietet, Final Superbosse mit Statuseffekten bzw. Binds zu bearbeiten, wenn du diese Option einschlagen möchtest. Nur ist das bei Labyrinth of Refrain dezent schlechter bzw. schlimmer da es dir keine adequate Alternative bietet, die sich nicht auf "hoffe auf gute Drops" beläuft.

Edit 2: Ich sehe gerade, dass ich "Strategie gegen viele" statt "Strategie gegen diese" Bosse geschrieben habe, als ich auf die Statuswerte zu sprechen kam. Mein Fehler, wenn dadurch der Eindruck entstanden ist, dass quasi jeder Boss das braucht bzw. gebraucht hat.

Und keine Sorge, ich habe deinen Text nicht als Angriff oder sowas gewertet. Damit wir hier kein Misverständnis haben.