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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Exos JRPG Challenge 2019 - Rant or no Rant? [1/12]



Exorion
18.02.2019, 22:28
Nachdem ich quasi zu der Challenge "eingeladen" wurde und gerne einen Vorwand habe, mehr Spiele als nötig (durchzu)spielen, mache ich mal hier mit.
Schwerpunkt werden wohl J-DRPGs sowie Spiele pre-2019 sein, da ich davon noch viel zu wenige Ableger bisher genießen konnte sowie kein Bonze bin.


Ziele meiner Challenge 2019:
1.) Insgesamt möchte ich zwölf Spiele im Rahmen der Challenge schaffen. Quasi eines pro Monat (so Mitte Februar rum ein toller Vorsatz, ne?)
2.) Sechs Spiele im Bereich JRPG (mit Subgenres) durchspielen
3.) Davon sollten vier Stück J-DRPGs sein
4.) Mindestens zwei Spiele schaffen, welche ich per Challenge neu erleben möchte
5.) ...hoffentlich werde ich nicht nur "Rants" raushauen


Generelle sowie ganz besondere Regeln (a.k.a - Rise Against The System):
1.) Die Spiele können auch vor 2019 erschienen sein
2.) Ich habe keine feste Reihenfolge und nehme mir das Recht heraus, irgendwelche geplanten Projekte zu tauschen / ersetzen
3.) In der Regel werden nur bisher unberührte Spiele für die Challenge ausgesucht. Außnahmen für bereits absolvierte Spiele sind irgendwelche kuriosen Restriktionen oder massive Änderungen durch neue Hardware
4.) Nicht jedes Spiel muss zu 100% gespielt werden

...und natürlich keine Save-States, Guides yada yada ha.


Liste der Projekte:
- Etrian Odyssey 1 [100%, ~30 Stunden]
- Moero Chronicle


Starten werde ich vermutlich mit Etrian Odyssey 1 für den Nintendo DS.

Man liest sich beim nächsten Post.

PS: Mary Skelter Nightmares NSFW.

Kael
18.02.2019, 22:50
Hi erstmal und willkommen, Exorion! Schön, dich bei der JRPG-Challenge '19 begrüßen zu dürfen! :)


6.) Ich werde es mir nicht nehmen lassen, irgendwelche skurrile Spiele mit in die Challenge aufzunehmen, auch wenn diese für Kael nicht als wertbare JRPGs zählen und keine Punkte bringen (TL-DR: ich mag es wohl, zu ranten)
Hm. Ich hab wirklich keine Ahnung, was du damit meinst. xD
Bei mir zählt eigentlich mittlerweile alles, was ich mir mit in die Challenge eingepackt habe 2017 hab ich bisschen sortiert, aber das hab ich '18 und '19 über den Haufen geworfen. Bedenken gab's eigentlich nur, wenn sich überhaupt kein JRPG in einer Liste findet - was bei dir eh nicht der Fall ist. Tatsächlich überschneiden sich unsere Listen in einigen Punkten (Gut, tatsächlich ist's nur Moero Chronicle und Labyrinth of Refrain: Coven of Dusk), das ist ja auch schon mal was. :D


PS: Mary Scelter Nightmares NSFW.
Ugh, das hab ich auch noch auf meinem Steam-Account herumliegen.

Exorion
19.02.2019, 00:04
Hi erstmal und willkommen, Exorion! Schön, dich bei der JRPG-Challenge '19 begrüßen zu dürfen! :)

Danke für die Blumen.


Hm. Ich hab wirklich keine Ahnung, was du damit meinst. xD

Tatsächlich habe ich vergessen, diesen Punkt zu editieren. Vor der Erstellung habe ich den Original-Thread lediglich fix überflogen und bin davon ausgegangen, dass für die JRPG-Challenge eben nur, nunja, JRPGs zählen. Außerdem habe ich gekonnt nicht drauf geachtet, wer denn den Thread überhaupt erstellt hat aber das ist nur ein ganz winziges Detail am Rande. Aber anstatt dies öffentlich zuzugeben (auch wenn ich dies gerade getan habe), tue ich einfach so, als wäre ich total clever und werfe einfach mal das Wort "Präventivmaßnahme" in den Raum, so.


Tatsächlich überschneiden sich unsere Listen in einigen Punkten (Gut, tatsächlich ist's nur Moero Chronicle und Labyrinth of Refrain: Coven of Dusk), das ist ja auch schon mal was.

Lustigerweise habe ich das gerade vorhin bei deinem Thread angeschnitten. Bin schon gespannt, wie sich unsere Eindrücke lesen werden.




PS: Mary Scelter Nightmares NSFW.
Ugh, das hab ich auch noch auf meinem Steam-Account herumliegen.

Sofern du deinem besten Feind einen Gefallen tun möchtest, welcher lediglich für dich von Nutzem ist, kannst du ihm dieses Spiel schenken. Wird er sich sicherlich maßlos bei dir bedanken, garantiert.

Wie es der Zufall so will habe ich in den letzten Jahren eine doch recht gute Anzahl an D-JRPGs gespielt. Und mit jedem weiteren Spiel haben die Endeindrücke immer weiter abgebaut, da ich wohl scheinbar unbewusst vom Highlight immer tiefer gegangen bin. Das aktuelle Lowlight für mich stellt eben Mary Skelter dar. Eventuell sollte ich davon nochmal irgendeinen Hardcore-Uber-Run machen, nur um hier im Forum davon "schwärmen" zu können.

one-cool
19.02.2019, 00:40
Was ist denn ein j Drpg.
Was ist dieses d?

Exorion
19.02.2019, 03:15
Was ist denn ein j Drpg.
Was ist dieses d?

D-RPGs ist, soweit wie ich das gelernt habe, die Bezeichnung für Dungeon Crawler RPGs. Bisher habe ich kaum Leute gesehen, welche das nicht mit DRPG abgekürzt haben (bevor die Frage aufkommt, weswegen nicht DCRPG benutzt wurde).
In diesem Fall haben wir eben eher die westlichen (D&D) als auch die östlichen.

Bei J-DRPGs geht es eben um Dungeon Crawler RPGs mit japanischem Einschlag, meistens bezieht sich das auf den Artstyle und dem Game Feel wenn man es spielt. Beispiele wären Etrian Odyssey, Operation Abyss / Babel, Demon Gaze, Ray Gigant, Mary Skelter etc. Wobei sich J-DRPGs nicht nur auf eben jene rundenbasierten, sondern auch Echtzeitableger bezieht.

Ich meine mich zu erinnern, dass es für diese Spiele auch noch einen anderen, sehr spezifischen Term gab aber der ist mir entfallen. Irgendwas in Richtung zwei Silben mit sechs bis acht Buchstaben.

Narcissu
19.02.2019, 04:00
Meinst du „Roguelike”?

In jedem Fall schön, dass du dabei bist. :)

Exorion
19.02.2019, 14:36
Meinst du „Roguelike”?

Nein, ich meine Dungeon Crawler RPGs mit japanischem Einschlag. Roguelikes sind da ein anderes Genre.

Für J-DRPGs sollte man sich beispielsweise einfach Etrian Odyssey angucken. Das wäre so mein go-to Beispiel.

Bei Roguelikes redet man eher von Spielen wie Spelunkey, Dead Cells, The Binding of Isaac etc.


In jedem Fall schön, dass du dabei bist. :)

Die Firma dankt.

~Jack~
19.02.2019, 14:52
Also ich nenne sowas ja einfach nur Dungeon Crawler, ganz gleich woher die kommen. Es gibt aber noch den Begriff Blobber (https://www.giantbomb.com/blobber/3015-8752/) für. Das klingt mir aber zu dumm :D

Exorion
19.02.2019, 15:40
Also ich nenne sowas ja einfach nur Dungeon Crawler, ganz gleich woher die kommen. Es gibt aber noch den Begriff Blobber (https://www.giantbomb.com/blobber/3015-8752/) für. Das klingt mir aber zu dumm :D

Blobber, das war der Begriff. Muss man sich wohl nicht merken müssen so ulkig wie das klingt.

Eventuell sollte ich statt Genrebezeichnungen einfach sowas wie "Etrian Odyssey-esk" nutzen.

Shieru
19.02.2019, 19:07
Hallo!

Folgende Regeln sind bereits im Standard-Ruleset erlaubt:



Generelle sowie ganz besondere Regeln (a.k.a - Rise Against The System):
1.) Die Spiele können auch vor 2019 erschienen sein
2.) Ich habe keine feste Reihenfolge und nehme mir das Recht heraus, irgendwelche geplanten Projekte zu tauschen / ersetzen
4.) Nicht jedes Spiel muss zu 100% gespielt werden


diese fallen damit unter die Kategorie "Wettbewerbswidrige Werbung" :D Zur Strafe musst du "Tecmo Secret of the Stars" durchspielen. :p


6.) Ich werde es mir nicht nehmen lassen, irgendwelche skurrile Spiele mit in die Challenge aufzunehmen, auch wenn diese für Kael nicht als wertbare JRPGs zählen und keine Punkte bringen (TL-DR: ich mag es wohl, zu ranten)

Nicht Kaels Zorn musst du fürchten, sondern meinen :D Außerdem ist das ebenfalls bisher erlaubt. ;) Die Strafe lautet: 30 Minuten lang ein 3D-Sonic-Spiel - vorzugsweise "Sonic Boom" oder "Sonic the Hedgehog (2006)" - spielen.


- Odin Sphere Leifthrasir

:A Mein Tipp. Auf Normal und Easy ist das Spiel EXTREM leicht. Spiel es lieber auf Schwer.

Cuzco
19.02.2019, 21:39
Zur Strafe musst du "Tecmo Secret of the Stars" durchspielen. :p

NEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN!!! :eek:

EDIT:
Es gibt manche Spiele wie bei Lost Sphear, wo man sich echt fragt, warum es diese Spiele überhaupt gibt!

Exorion
20.02.2019, 05:31
Hallo!

Grüße.


Zur Strafe musst du "Tecmo Secret of the Stars" durchspielen. :p

Habe ich (leider) schonmal durchgespielt. Sofern das kein Scherz gewesen sein sollte, würde ich eher ein Spiel begrüßen, mit welchem ich bisher noch nicht das Vergnügen hatte. Ohh...und über die Qualität von SotS muss man sich hier wohl auch nicht groß unterhalten.


Die Strafe lautet: 30 Minuten lang ein 3D-Sonic-Spiel - vorzugsweise "Sonic Boom" oder "Sonic the Hedgehog (2006)" - spielen.

Ebenfalls beides schon durchgespielt (bei '06 entsprechend mit allen Charakteren). Generell habe ich bisher alle "3D-Sonics" erfolgreich beendet (es sei denn es existieren irgendwelche kuriosen Japan-exklusiven Teile). Bei Sonic könnte ich Ableger auf dem Game Gear sowie dem GBA anbieten, da ich bisher nicht zu allen Spielen auf diesen Plattformen kam.


:A Mein Tipp. Auf Normal und Easy ist das Spiel EXTREM leicht. Spiel es lieber auf Schwer.

Grundsätzlich wird von mir alles bereits beim ersten Durchlauf auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad (sofern verfügbar) angegangen. Von daher musst du dir diesbezüglich keine Sorgen machen. Zu Leifthrasir habe ich bisher nur ein paar wenige Eindrücke vernommen. Mal schauen, wie ich das Spiel am Ende werten werde, besonders im direkten Vergleich zum PS2-Teil.

Aktueller Stand zu EO1:
Für die Challenge habe ich einen neuen Speicherstand erstellt (der Testsave war zwar nur bis F3 aber das kann man ja auch fix mit einer anderen Teamaufstellung nachspielen). Bisher wurde der/die/das erste Stratum sowie F6 abgeschlossen (sofern man mal Crystal-Doors ignoriert, die kommen später dran). Sollte ich bei diesem Tempo bleiben, könnte das Spiel noch vor März beendet werden. Mal sehen, ob ich das zeitlich so hinbekommen werde.

Gruppe besteht aus einem Landsknecht, Protector, Survivalist, Alchemist und Medic. Für diesen Run werde ich auch das Spiel nicht brechen und mit """Cheese-Strats""" mir eine einfache Zeit machen. Hatte eher Lust auf eine etwas klassischere Aufstellung.

PS: Bisher scheint der Security-Token dieses Forum mein größter Widersacher zu sein. Ein Hoch auf Sicherheitskopien.

Shieru
20.02.2019, 09:10
Habe ich (leider) schonmal durchgespielt. Sofern das kein Scherz gewesen sein sollte, würde ich eher ein Spiel begrüßen, mit welchem ich bisher noch nicht das Vergnügen hatte. Ohh...und über die Qualität von SotS muss man sich hier wohl auch nicht groß unterhalten

Ebenfalls beides schon durchgespielt (bei '06 entsprechend mit allen Charakteren). Generell habe ich bisher alle "3D-Sonics" erfolgreich beendet (es sei denn es existieren irgendwelche kuriosen Japan-exklusiven Teile). Bei Sonic könnte ich Ableger auf dem Game Gear sowie dem GBA anbieten, da ich bisher nicht zu allen Spielen auf diesen Plattformen kam.


:( Du Armer!


Grundsätzlich wird von mir alles bereits beim ersten Durchlauf auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad (sofern verfügbar) angegangen. Von daher musst du dir diesbezüglich keine Sorgen machen. Zu Leifthrasir habe ich bisher nur ein paar wenige Eindrücke vernommen. Mal schauen, wie ich das Spiel am Ende werten werde, besonders im direkten Vergleich zum PS2-Teil.

Das Spiel hat zwar die gleichen Assets wie die PS2-Version, ist aber vom Kampfsystem (und drum herum) her ein völlig anderes Spiel


PS: Bisher scheint der Security-Token dieses Forum mein größter Widersacher zu sein. Ein Hoch auf Sicherheitskopien.

Das Problem besteht darin, wenn das Fenster zu lange geöffnet war. Einfach nochmal manuell neu laden (dh. nicht einfach auf "Neu laden" klicken, sondern in der Seitenstruktur zurück und wieder nach vorne klicken), dann klappt's auch mit dem Security Token (Ja, ich habe auch schon Text dadurch verloren...)

one-cool
21.02.2019, 04:04
- Fire Emblem 9 Path of Radiance Randomizer


was ist das denn?

Exorion
27.02.2019, 02:52
- Fire Emblem 9 Path of Radiance Randomizer


was ist das denn?

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du das Spiel (oder zumindest das Konzept der Fire Emblem Reihe) kennst und spare mir mal eben eine Erläuterung diesbezüglich.

Ein Randomizer ist in diesem Fall ein Programm, mit welchem man diverse Aspekte eines Spiels abändern kann. Meist werden diese Änderungen ohne bestimmtes Muster reingemischt, sodass man als Spieler auf unerwartete Überraschungen geschickt reagieren muss. Ich gebe einfach mal als Beispiel vor, was ich durch den Randomizer bei FE9 ändern könnte:

- Einheiten des Spielers sowie der Gegner starten mit einer zufälligen Klasse
- das Startinventar wird durch andere Items vom gleichen Wert ausgetauscht
- Charaktere erhalten zufällige Fähigkeiten
- Waffenlevel starten auf einer zufälligen Stufe
- Charaktere schließen sich zu einem anderen Zeitpunkt als im originalem Spielverlauf an (früher oder später)

Da ich FE9 regulär schon oft genug durchgespielt habe (auch auf Mania Mode), würde ich dadurch ein neues Erlebnis mit dem Spiel haben. Und da nicht alle Spiele innerhalb der Challenge dem JRPG-Genre angehören müssen und ich Lust darauf habe, war ich mal so frei es als Beispiel in meine Liste reinzunehmen.


Update zu Etrian Odyssey 1:
Soeben wurde der finale Boss des Spiels besiegt. Spielzeit beläuft sich derzeit auf ~18 Stunden (da Savegames keine Spielzeit anzeigen, ziehe ich in diesem Fall die Sessions auf Stunden gerundet zusammen). Durch das Auslassen von Quests sowie dem Drang, jede Ebene zu vervollständigen, hätte man wohl so einige Stunden davon abziehen können. Nebenher war ich natürlich auch so frei und habe mal mit den restlichen Klassen ein wenig rumprobiert. Bisher war der Schwierigkeitsgrad nicht so schlimm wie ich es erwartet habe. Ich gehe stark davon aus, dass ich das Postgame (F26 - 30, alle Quests sowie alle Superbosse) ebenfalls noch mitnehmen werde. Mal schauen, ob ich für mich selbst die Kämpfe irgendwie spannender gestalten kann. Ansonsten dürfte wohl auch dieser Inhalt recht fix geschafft sein...sofern ich nicht durch andere Spiele (Hyrule Warriors DE, Smash Ultimate, StarBreak, GBF und Retro-Schnickschnack) zu sehr davon abgehalten werde.

Und hier noch ein paar Statistiken für Leser, welche sich an solchen Eckdaten erfreuen.

Party: Landsknecht, Protector, Survivalist, Alchemist, Medic
Level: Alle Level 44
Besiegte Charaktere: 0
Game Overs: 0
Schwerste Ebene: B6F (Doofe Sloth)
Schwerste/r/s FOE: Ogre
Schwerster Boss: Royalant

Sölf
27.02.2019, 18:50
Party: Landsknecht, Protector, Survivalist, Alchemist, Medic

No Hexer, smh

one-cool
28.02.2019, 06:39
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du das Spiel (oder zumindest das Konzept der Fire Emblem Reihe) kennst und spare mir mal eben eine Erläuterung diesbezüglich.

Ein Randomizer ist in diesem Fall ein Programm, mit welchem man diverse Aspekte eines Spiels abändern kann. Meist werden diese Änderungen ohne bestimmtes Muster reingemischt, sodass man als Spieler auf unerwartete Überraschungen geschickt reagieren muss. Ich gebe einfach mal als Beispiel vor, was ich durch den Randomizer bei FE9 ändern könnte:

- Einheiten des Spielers sowie der Gegner starten mit einer zufälligen Klasse
- das Startinventar wird durch andere Items vom gleichen Wert ausgetauscht
- Charaktere erhalten zufällige Fähigkeiten
- Waffenlevel starten auf einer zufälligen Stufe
- Charaktere schließen sich zu einem anderen Zeitpunkt als im originalem Spielverlauf an (früher oder später)

Da ich FE9 regulär schon oft genug durchgespielt habe (auch auf Mania Mode), würde ich dadurch ein neues Erlebnis mit dem Spiel haben. Und da nicht alle Spiele innerhalb der Challenge dem JRPG-Genre angehören müssen und ich Lust darauf habe, war ich mal so frei es als Beispiel in meine Liste reinzunehmen.

Jep, und ich mag SRPG's sehr gerne. Auf Grund der entspannten Art, wie sie zu spielen sind.
Ist ein Patch für die Rom, die man dann in einem Emulator spielen muss?

Welche FE's haben so einen guten Randomizer denn derzeit?
Klingt nämlich wie für mich gemacht.

Exorion
01.03.2019, 20:26
No Hexer, smh

Werden für mich viel zu spät freigeschaltet. Außerdem war das Main Game einfach genug. Und ich bezweifle mal, dass ein Hexer daran groß was geändert hätte.


Jep, und ich mag SRPG's sehr gerne. Auf Grund der entspannten Art, wie sie zu spielen sind.
Ist ein Patch für die Rom, die man dann in einem Emulator spielen muss?

Welche FE's haben so einen guten Randomizer denn derzeit?
Klingt nämlich wie für mich gemacht.

- derzeit gibt es das Ganze als Patch für ROMs, ja. Sicherlich kann man das noch irgendwie mit einem Original per Homebrew bewerkstelligen.
- mir sind bisher nur die Randomizer für FE7, FE8 sowie FE9 bekannt. Eventuell gibt es noch welche für die DS-Ableger. Beim Rest bin ich nicht informiert.

Ansonsten wirst du das alles wohl selbst suchen müssen. Da ich nicht mit der Forenpolitik so ganz vertraut bin, verzichte ich mal auf die Benutzung von Links.

Exorion
03.03.2019, 05:26
Ich hoffe mal, dass Doppelposts in diesem Fall ok sind.

Etrian Odyssey 1 (NDS) ist damit nun komplett abgeschlossen. Dies bedeutet in diesem Fall:
- das Main Game sowie Post Game wurde abgeschlossen
- alle Quests wurden erfüllt
- jeder Gegner, FOE sowie optionaler Boss wurde mitgenommen
- es wurden B1F bis B30F komplett erkundet und gezeichnet
- der letzte Superboss Primevil wurde erfolgreich geschlagen

Dinge, welche nicht zu meiner Definition von "komplett abgeschlossen" gehören:
- es wurden nicht alle Monster Drop erhalten
- Shillekas Goods hat nicht das gesamte Rüstzeug im Sortiment
- das maximale Level einer jeden Klasse wurde nicht erreicht

Und hier wieder einige Eckdaten:
Party: Landsknecht, Protector, Survivalist, Alchemist, Medic (den Troubadour für einen Kampf zähle ich mal nicht mit)
Level: Alle Level 63
Besiegte Charaktere: 0
Game Overs: 0

Schwerste Ebene (MG): B6F (Doofe Sloth)
Schwerste/r/s FOE (MG): Ogre
Schwerster Boss (MG): Royalant
Beste Klasse (MG): Protector

Schwerste Ebene (PG): B27F (Fire Emblem Pitfalls.exe)
Schwerste/r/s FOE (PG): Macabre
Schwerster Boss (PG): Primevil
Beste Klasse(n) (PG): Protector/Medic

Gesamte Charakter-Resets (MG): 1
Gesamte Charakter-Resets (PG): 6

Kurze Einschätzung:
Insgesamt verlief dieser Spieldurchlauf durchaus leichter und problemloser als erwartet. Da mein letztes Mal mit EO1 schon sehr lange her ist und EO1U ebenfalls dezent weit zurückliegt, hatte ich mit größeren Schwierigkeiten gerechnet. Jedoch hat sich für mich erneut gezeigt, dass ein generelles Verständnis sowie Umsicht und Vorausplanung viele Hürden des Spiels bereits sehr früh negieren können. Dabei meine ich nichtmal Strategien bzw. Optionen, welche schon beinahe übermächtig sind (Defender, Immunizer, RNG-Manipulation), sondern von der Benutzung regulärer Fertigkeiten. Dennoch hatte ich, im Gesamten, doch wieder recht viel Spaß mit diesem alten Ableger der Reihe. Zwar habe ich die ein oder andere "Quality of Life" Änderung hier und da ein wenig vermisst (Stichwort: Laufwege) aber man kann eine recht nette Zeit mit dem Spiel haben. Schon von Teil 1 an hat man die Option, mit so einigen Kombinationen seinen ganz eigenen Stil zu finden. Dahingehend bin ich froh drum, dass die Reihe bei diesem sowie einigen, weiteren Punkten bereits recht gut angefangen hat. Mal sehen, wie sich EO2 beim Re-Play so schlagen wird.

Ansonsten steht als nächstes erstmal wohl Odin Spehre Leif...whatever an. Zwar könnte ich das nächste, große JRPG (in diesem Fall einen Klassiker) starten aber ich würde mir erstmal etwas einfachere Kost servieren. Mal gucken, wie diese Neuauflage so abschneiden wird. Die Tage werden dann mal der Startpost entsprechend editiert sowie eine "Review" zu EO1 verfasst.

Exorion
21.03.2019, 05:36
Game #1 - Etrian Odyssey (Nintendo DS)


https://www.mobygames.com/images/covers/l/114051-etrian-odyssey-nintendo-ds-front-cover.jpg



Gestartet: 19.02.2019
Beendet (Main Game): 27.02.2019
Beendet (Post Game): 03.03.2019
Spielzeit (Gesamt): ~30 Stunden



Vorwort:
Bevor ich hier nun damit beginne, Eindrücke sowie Einschätzungen bezüglich Story, Gameplay etc. zu geben, möchte ich hier nur mal kurz festhalten, wie ich diese "Review" gestalten werde. In diesem Fall unterteile ich den Text sowohl in eine Bewertung des Spiels für sich als auch den Vergleich zu dessem Remake, Etrian Odyssey Untold: The Millenium Girl. Ferner sei gesagt, dass ich das Spiel bereits vor Äonen auf einem Emulator komplettiert hatte, es mir hier aber um die Erfahrung mit richtiger Hardware geht. Außerdem ist dies bei Weitem nicht mein erstes Etrian Odyssey, weswegen mir die direkte Perspektive eines Neulings fehlt.



Generelles:
Bei Etrian Odyssey handelt es sich um den ersten Ableger der gleichnamigen Reihe. Hierbei handelt es sich um ein Japanisches, rundenbasiertes Rollenspiel im Bereich Dungeon Crawling. Man steuert eine Gruppe aus bis zu fünf Teammitgliedern, welche durch das geschickte Anwenden ihrer Klassenfertigkeiten sowie dem Einsatz von Items versuchen müssen, durch jede Ebene des Dungeons zu gelangen. Auf dem Weg muss man sich sowohl mit kleinen als auch großen Monstern rumschlagen, welche allesamt durchaus tötlich sein können. Neben der recht eigenen Gestaltung ist die Reihe für dessen Anpassungsmöglichkeit, der Verwendung von Oberweltmonstern als Rätselkomponenten sowie der doch eher hohen Schwierigkeit bekannt.

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Handlung



Zusammenfassung:



http://i2.photobucket.com/albums/y17/cjiwakura/EO/evetown.png



Wir, als stiller Mitleser, begleiten unsere eigens erstellte Gruppe zur Stadt Etria. Diese liegt nahe dem Yggdrassil Tree, einem massiven Gehölz, welches den Dungeon des Spiels darstellt. Als Neulinge möchten wir dem Ruf des Abenteuers folgen und uns daran versuchen, diesen Dungeon zu erkunden sowie diesem dessen, noch ungelüfteten, Geheimnisse zu entlocken. Dazu bilden wir eine eigene Gilde und machen uns daran, nach und nach jede Ebene des Dungeons zu erobern. Nebenher werden wir in die Angelegenheiten der Stadt verwickelt, der Radha Hall, welche über die Gilden verfügt und bestimmt, wie wir uns während unserer Erkundungen bewegen dürfen. Doch je weiter wir in den Baum vordringen, desto mehr Unstimmigkeiten ergeben sich. Seht selbst, was sich alles im Dungeon verbirgt und lernt kennen, was einst vergessen oder gar verschleiert wurde.



Eindruck:




https://wallup.net/wp-content/uploads/2017/11/23/420039-Earth-planet-Moon-World_Tree-Yggdrasil-volcano-Etrian_Odyssey-Etrian_Odyssey_V-748x468.jpg



Im Gesamten gelingt es dem Spiel recht souverän, dem Spieler eine doch spannende Geschichte zu vermitteln. Diese startet nicht zu komplex und lässt uns in einem eher entspannten Tempo an den Ablauf dieser Welt gewöhnen. Passend werden nach und nach Überraschungen, Köder oder gar vage Elemente eingestreut, um der Handlung mehr Würze zu verleihen. Was zu Beginn als eine Reise von unbefangenen Abenteurern startet baut sich mit der Zeit eher in die Verfolgung einer Aufklärungstruppe auf, welche den Geheimnissen der Vergangenheit auf die Spur kommt. Da die Gruppe aus Self-Inserts ohne vorgeschriebene Persönlichkeit besteht, wird der Spieler tiefer in das Geschehen eingebunden. Man selbst wird direkt adressiert und kann bis zu einem akzeptablen Grad selbst bestimmen, wie man auf Dialoge oder Entscheidungen reagieren möchte. Dennoch möchte ich hier angeben, dass der Fokus klar auf der spielerischen Erfahrung liegt. Die gesamte Exposition der Handlung erfolgt durch Textboxen statt grafischer Präsentation. Und auch wenn diese dafür einen hohen Detailgrad aufweisen und das gewünschte Szenario mit dazu passender Atmosphäre wiedergeben, so haben wir hier einen absolut linearen Ablauf, welche keine Abweichungen vom gewünschten Ende der Geschichte zulässt. Weiterhin muss ich hier vorweggreifen, dass die Reihe bei so einigen Elementen des Spiels sich doch eher bedeckt hält, was Erklärungen betrifft. Dadurch darf der Spieler einiges an Interpretation sowie Thesenaufstellung betreiben.

Dennoch wird man sich nur schwer durch diese Software schlagen können, wenn das Gameplay einen selbst nicht überzeugt. Das Spiel lebt vom sich entfaltenden Aufbau der Handlung und der stetigen Einbingung von bekannten sowie neuen Nebenfiguren. Dennoch ist das Verhältnis von übergeordneter Handlung und Gameplay klar auf letzteres ausgelegt. Die Geschichte präsentiert hier keine Spannungskurve, welche von charismatischen Hauptfiguren stehts höher getragen wird, weswegen man schon Gefallen an dem Dungeoncrawling gefunden haben sollte. Der größte Kritikpunkt dürfte wohl die Frage der weltlichen Kontinuität darstellen. Einige Elemente, namentlich Yggrassil, Zeitpunkt X in der Vergangenheit sowie die mehrmalige Verwendung spezifischer Feinde wirft schon die Frage auf, inwiefern die Spiele zusammenhängen (zumal hie und da sich potenzielle Widersprüche eingebaut haben). Daher sollte man diesen Ableger nicht als den Start einer Handlung, sondern der grundlegen Vorlage des Gameplays sowie der Etablierung von markanden Story-Elementen sehen.

Summa Summarum ist die erdachte Story akzeptabel. SIe bietet einen netten Zusatz zum Bestreiten des Dungeons und bietet Handlungsinteressierten etwas Futter für den Kopf. Aber tragen kann sie das Spiel definitiv nicht. Dafür ist diese zu hintergründig und lässt das Gameplay im Vordergrund stehen, was ich aber mehr als in Ordnung finde. Da ich mich selbst als "Gameplay Comes First" Person sehe, bevorzuge ich eine solche Verteilung von Handlung und Gameplay.







Gameplay



Zusammenfassung:



http://www.thefinaldungeon.com/wp-content/uploads/2010/09/Etrian-Odyssey-1.gif



Etrian Odyssey ist in erster Linie ein Dungeon Crawler. Demnach ist das Ziel, sich durch die Ebenen eines großen Komplexes zu schlagen. Beim Dungeon handelt es sich um den bereits erwähnten Yggdrassil Tree, dessen Ebene als Stratum bezeichnet werden. Alle fünf Ebenen stellen ein Stratum dar. Diese unterscheiden sich in Gestaltung (Flora und Fauna), Hindernissen (Bodenfallen) sowie den dort lebenden Monstern. Während der Erkundung ändert sich die Farbe eures Radars (kleine Kugel). Wird dieses Rot, erfolgt ein Zufallskampf gegen kleinere Feinde. In diesem gibt man zu Rundenbeginn seiner Gruppe jeweils einen Befehl, bevor der Kampf automatisch abläuft. Im Regelfall bestimmt die Initiative, welche Kampfteilnehmer ihre Aktion zuerst ausführen dürfen. Beim Sieg über Feinde erhält man Erfahrungspunkt und Drops. Erstere nutzt man zum Erlernen sowie Verbessern von klasseneigenen Fähigkeiten. Letztere verkauft man um an Geld (en) sowie neue Ausrüstung im Itemladen zu kommen. Nebenher darf jeder Spieler, sofern er möchte, aktiv seine eigene Karte der Ebene zeichnen, während er diese erkundet. Laufwege, Events und so manches mehr können alle darauf durch Symbole markiert und per Kommentar mit einer Beschreibung versehen werden.

Das Besondere stellt der Dungeon selbst dar. Bei der Erkundung bewegt man sich über einzelne Felder. Auf manchen von denen können sich Hot-Spots für Events befinden. Von Sammelstellen für spezifische Items kann es zu Dialogen mit anderen Abenteurern oder aber der Klärung von Hindernissen kommen. Dabei gibt es oftmals mehrere Möglichkeiten, wie man mit einem vorliegenden Problemen umgehen möchte. Manches Mal passiert nichts, wiedermal kann eine Belohnung generell oder größer ausfallen und oftmals darf man sich gegen Feinde erwehren. Hie und da gibt es auch Events, welche den Spieler bei zu viel Neugierde einfach bestrafen.

Die Implizierung von Bestrafung ist ein gutes Stichwort. Am auffälligsten dürften wohl die F.O.Es des Spiels sein. Dabei handelt es sich um riesige Feinde, welche sich ebenfalls auf den einzelnen Ebenen des Dungeons bewegen. Da das Spiel rundenbasiert ist, werden diese sich erst bewegen, sobald der Spieler dies tut. Dadurch bilden sich die recht eigenen Rätsel des Dungeons. Es ist möglich, an jedem F.O.E kampflos vorbeizukommen, sofern man sich dessen Bewegungsmuster sowie die Umgebung zu nutze macht. Bei einem Fehltritt oder aber Unkenntniss wird man wohl oder übel in einen Kampf mit diesen verwickelt. Und hier, gerade als Anfänger, wird dem Spieler die wohl wichtigste Lektion vermittelt: überlebe. Neben F.O.Es, welche im Schnitt recht mächtig sind, gibt es fiese Fallen, ja sogar reguläre Monster, welche einen unvorsichtigen Abenteurer schnell unter die Erde bringen können. Wenn man sich unsicher ist, sollte man lieber auf Nummer sicher gehen und behutsam spielen. Fortschritt auf Ebenen sowie das Erreichen von neuen Stufen ist ein zäher Prozess. Da ist es umso ärgerlicher, wenn man diesen verliert. Denn gespeichert werden kann nur in Etria.

Abseits davon aber gibt es keine weitere Form der Beschäftigung. Der Dungeon ist der einzige Schauplatz, in welchem gespielt werden kann. Neben eher rudimentären Quests, welche aber nichts am grundlegen Gameplay verändern, stellt die Erkundung der Ebenen, die Bekämpfung von Mobs sowie die generelle Vermeidung von F.O.Es die einzige Beschäftigung dar, welche man hier haben wird.



Einschätzung:



https://i.ytimg.com/vi/Al6x4QojkX0/hqdefault.jpg



Das Gameplay ist ok. Für das was es sein möchte, ein rundenbasierter Dungeon Crawler mit den fiesen F.O.Es, ist es mehr als solide. Hier wird einem eine Reinform des Genres geboten welche dennoch mit einem eigenen Kniff bezüglich der Ebenenbewältigung daherkommt. Durch die vielen Klassen sowie der doch akzeptablen Herausforderung kann man eine gewisse Tiefe entdecken. Diese scheint aber einzig in den Kämpfen durch. Abwechslung erfolgt primär durch die Einbindung von F.O.Es sowie deren Vermeidung als auch dem Rumprobieren verschiedener Klassen mit etlichen Skillkombinationen. Dennoch kann das Spiel, je nach Vorbereitung des Spielers, sich stark darin unterscheiden, wieviel Abwechslung sowie Schwierigkeit der Spieler haben wird. Das Spiel besitzt, runtergebrochen, drei Elemente, welche es zu beachten gilt: Kampf gegen Trash Mobs, Bosskämpfe (wo F.O.Es generell dazugezählt werden da einzelne, große Feinde) und Farming von Items (vorrangig Rare Drops sowie Sammelstellen). Je nach eigener Präferenz baut man sich entweder einige Teams, welche jeden Aspekt auf's Effektivste abdecken oder aber man nutzt seine Erfahrung und stellt sich ein einziges Team zusammen, welches jedes Kriterium gut genug erfüllt. Beide Varianten haben ihre Vor- sowie Nachzüge, ersteres verspricht bestmögliche Ergebnisse, letzteres spart immens viel Zeit was Grinding betrifft.

Und ich selbst habe mich, wie immer eigentlich, für letzteres entschieden. Durch meine Erfahrung mit etlichen, anderen Ablegern war ich mir recht sicher, worauf es hier ankommt und mit welcher Gruppe ich den optimalen Mix aus Zeitersparnis sowie Effektivität erreiche. Denn Wissen ist mächtig in dieser Reihe. Ein Großteil der Herausforderung sowie potenziell böse Überraschungen können durch Grundlagenwissen im Vorfeld ausgeschaltet werden. Einzig One-Time-Gimmicks, welche Spieler aufgrund von Unkentniss übel erwischen können, sollten so ein Problem darstellen. Und da ich das Spiel noch leicht, vielmehr aber das Remake recht gut in Erinnerung hatte, war mein Erlebnis eher ein entspannter Sonntagsspaziergang. Es gibt, wie leider in jedem Ableger, einfach so manche Dinge im Spiel, welche den Spieler viel zu mächtig werden lassen. Weiterhin fehlt es Etrian Odyssey an Ideen bzw. Konzepten bei vielen Gegnern, welche den Spieler überraschen können. Einzig "Konter mit Konditionen" von manchen Bossen können hier bei Unwissenheit zum Problem werden. Ansonsten aber sollte man recht angenehm durch das Spiel kommen, sofern man nicht zu gierig spielt und kein Neuling ist. Insgesamt dürften Anfänger hier dennoch einen soliden Einstieg ins Genre haben. Dieser Ableger ist von der Härte her doch recht human, womit es nicht zu frustrierend werden sollte.

Kritisch festhalten muss ich aber die Informationsvermittlung, bei welcher das Spiel leider sehr sparsam, teilweise sogar schlampig arbeitet. Anfangen tut dies bei so manchen Quests, deren Kontext man nur durch den Dialog der Barbesitzerin bekommt. Sollte man diese Information vergessen bzw. überlesen, so wird einem die Kurzbeschreibung kein Stück helfen. Weiterhin sind Auswirkungen von Statuswerten sowie kritische Daten zu Feinden im Spiel selbst nicht vorzufinden. Insbesondere die Kurzbeschreibung von Skills ist entweder nicht sonderlich hilfreich (wie genau sich eine Fertigkeit auswirkt), oft genug aber nicht ersichtlich (hierbei meine ich vornehmlich die Nutzung von Symbolen, die genaue Verbesserung eines Skills etc). Ich bin mir recht sicher, dass ein externes Glossar schon beiliegen sollte. Zwar hatte ich damals dafür selbst keinen Gebrauch aber man muss nicht dauerhaft an antiquierten "Old-School Ways" festhalten. Eine freiwillige Hilfe für neue Spieler wäre durchaus nicht verkehrt, gerade beim ersten Ableger einer neuen Reihe im Jahre 2007.

Ansonsten möchte ich noch anmerken, dass das Spiel recht langsam ist. Sowohl das Tempo von Animationen (Bewegung auf der Ebene, Kampfgeschwindigkeit) als auch das Pasing des Spiels. Viele Ebenen sind recht groß und haben teilweise wirklich lange Laufwege. Ab und zu gibt es zwar Abkürzungen, welche man für künftige Erkundungen nutzen kann. Aber hier sind diese entweder recht selten oder aber mehr als nutzlos, was deren Platzierung betrifft. Dadurch wird man unfassbar viel Wegstrecke zurücklegen müssen, wenn man öfters aus dem Dungeon flieht oder aber an Gegnern scheitert. Dies kann den Spielspaß doch mal schnell dezent reduzieren. Deswegen empfehle ich eine Gruppe, welche sich über eine längere Strecke mit vielen Kämpfen gegen kleine Mobs gut behaupten kann. Erkundungsfortschritt sehe ich als wichtiger denn Optimierung für Bosskämpfe.







Vergleich zu EO1U




https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81FnY-me6wL._SX342_.jpg


Handlung:



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Ich muss hier ganz klar dem Remake den Vortritt lassen. Hier wurde wirklich alles dafür getan, sowohl Veteranen als auch Neulingen der späteren Generation zuvorzukommen. Wir haben nun einen Story-Modus. Neben einem Avatar, welcher als Self-Insert dient, begleitet uns eine Gruppe aus vier Charakteren mit vordefinierter Klasse sowie einer eigenen Persönlichkeit. Und dies wurde doch außer ordentlich eingebaut. Praktisch alles, was es im Spiel gibt (Events, Quests, Feindbegegnungen, Konversationen mit Nebenfiguren) wurde neu aufbearbeitet, um diese Figuren einzubingen. Abstimmung bezüglich des weiteren Vorgehens, Erzählung von vergangenen Geschichten während einer Nachtwache, der strategischen Bekämpfung von Feinden. Es wurde viel dafür getan, um die neuen Gesichter mit Leben zu füllen und sie charmant sowie passend in die Hauptgeschichte zu integrieren.

Weiterhin wurde die generelle Handlung weiter ausdefiniert und um teils neue Elemente erweitert. So haben wir simultan zum Yggdrassil Tree nun auch ein neues, großes Gebiet zu erkunden. Alte Figuren erhalten mehr Gewicht innerhalb der Handlung, mehr (oder überhaupt einen) Charakter und neue Personen werden der Geschichte sinnvoll hinzugefügt. Insbesondere Etria selbst wirkt nun auch mehr wie eine Stadt denn wie ein ausgeschmücktes Menü. Durch kleine NPCs, einer eigenen Hauptbasis und der massiven Verbesserung von Quests ensteht hier mal sowas wie Leben.

Und wem dies alles zu viel oder aber zu neumodisch ist, der kann sich freuen. Denn es gibt zum Story-Modus weiterhin den klassischen. Hier haben wir wieder eine komplett eigene Gruppe und manche der Neuerungen werden gestrichen, um mehr eine Erfahrung wie beim Original zu bieten. Schön hierbei ist, dass ein Feeling recht ähnlich dem Original aufkommt, da die Texte bei der Modernisierung nicht gelitten haben, teilweise sogar verbessert worden sind.

Dennoch möchte ich festhalten, dass es leider drei Knackpunkte gibt, welche entweder ich oder aber man generell negativ auffassen könnte:

1) Bei der Modernisierung wurden manche Änderungen an der übergeordneten Handlung vorgenommen. Ich bin, im Gesamten betrachtet, ein Fan davon. Leider werden dadurch die zwei größten Twists des Originals vorweggenommen und unfassbar früh etabliert werden. Man erhält nun nicht ein Expositionsmassaker, welches absolut alles lüftet und erklärt. Nur handelt es sich dabei um Elemente der Handlung, welche nicht so früh in Erscheinung treten sollten. Die handlungstechnische Motivation dahinter fällt leider auch darunter. Insgesamt arbeitet das Spiel aber ordentlich damit, um durch diesen abgeänderten Ablauf der Auflösungen die Entfaltung der Geschichte interessant zu gestalten. Dennoch, wer sich den Vorgänger nicht dadurch "spoilern" lassen möchte, sollte das Remake erst danach spielen.

2) Der Super Endboss des Spiels wird innerhalb des Story-Modes im Vorfeld gespoilert. Ja, er besitzt dieses Mal eine mehr ausgearbeitete Einbindung ins Spiel, weswegen seine Implementierung schon sinnvoll ist. Gleichzeitig aber wird der Feind selbst, schlimmer noch der Kampf in abgeschwächster Form, im Vorfeld verraten. Ich finde dies etwas schade, da ich immer sehr darauf gespannt bin, was für verrückte Ideen, gerade im Postgame, auf einen warten. Aber diesen Punkt kann man auch komplett umgedreht sehen. Quasi als Appetithappen für Spieler, mit was sie sich anlegen dürfen, sofern sie weiterspielen.

3) Ein Aspekt der Geschichte ist die Lehre, dass alles im Leben Konsequenzen hat. Dahingehend gibt es Parteien, welche sich dieser Konsequenz verwehren wollen. Ich finde es schade, dass so mancher Charakter im Remake "reverted" wurde. Sprich, sie hatten letzlich doch edle Absichten und waren ja eigentlich nicht so böse / verblendet / egoistisch, wie man es im Original noch gelehrt bekommen hat. Dies ist etwas, was sich bisher durch beide Remakes sowie zwei der neueren Ableger gezogen hat. Ich bin davon weniger ein Fan. Nicht jeder muss ein unbesungener Held sein. Es ist ok, manche Figuren zu haben, welche einzig durch negative Motivationspunkte zu ihren Taten getrieben werden.



Gameplay:



https://img.gameswelt.de/public/images/201306/3fb74b3d7b8770606fbe945b7b1a0a28.jpg

Ich mache diesen Punkt mal etwas kürzer: das Remake schlägt das Original haushoch. Es gibt sehr willkommene "Quality of Life Changes" wie Optionen für Spielgeschwindigkeit sowie -schwierigkeit, Teleportation zu bereits bewältigten Ebenen statt nur zum Anfang jedes Stratums und dem Anzeigen von Monsterdaten im Kampf selbst. Weiterhin Verbesserung von nahezu allen Dingen des Spiels, seien es Beschreibungen von Skills, bessere Abkürzungen, Darstellung von F.O.Es auf der Ebene, Überarbeitung der Gilde, mehr Symbole für die Karte etc. Zusätzlich so einige Neuerungen. Neue Feinde, Ausrüstung, Fertigkeiten, Klassen, zusätzliche Abschnitten für Ebenen, Questbosse, eigene Basis und so manches mehr. Es spielt sich einfach deutlich flotter, flüssiger und stimmiger. Spätestens wenn man dieses Remake erlebt hat, wird es einem schwer fallen, zu den älteren Teilen zurückzukehren.

Was ich besonders loben möchte, ist der Schwierigkeitsgrad. Bei neueren Ablegern war es für mich so, dass ich diese als doch recht einfach empfand. EO1U aber würde ich doch als eher anspruchsvoll bezeichnen, selbst für Veteranen. Zwar kann man auch diesen Ableger gut aushebeln, wenn man es richtig macht. Dennoch würde ich mit ziemlicher Sicherheit angeben, dass dieses Spiel eine ordentliche Herausforderung besitzt. Somit kam ich bei weitem nicht so oft in diesen mechanischen Rhythmus, mit der immer gleichen Kombination durch kleine Gegnergruppen sowie F.O.Es durchzuschneiden. Hier gab es oft genug kleine sowie große Feinde, welche mehr Aufmerksamkeit, manches Mal sogar Rumprobieren erfordert haben.

Wer sich primär für das Gameplay interessiert, sollte definitv zum Remake greifen.







Stray Thoughts [Direktere Kritik, Spoiler etc.]



- Es ist sehr erstaunlich, wie anspruchslos das Spiel wird, sofern man Defender und Immunizer benutzt. Hier haben wir nicht den Fall, dass der Schaden der eigenen Gruppe (wie es in so vielen EOs das Problem ist) stark eskaliert, sondern der Schaden der Feinde massivst abgeschwächt wird. Ich würde Spielern wirklich dazu raten, ohne diese Skills zu spielen. Das Postgame in EO hatte dadurch etwas mehr Spaß bereitet, da ich nun nichtmehr quasi im Godmode gespielt habe.

- Statuseffekte finde ich in diesem Spiel wirklich unsinnig. Trefferraten sind hier nicht gut und selbst dann sind viele Feinde entweder immun oder aber bestrafen dich für dieses Glücksspiel mit nettem Schaden (sofern man auf bereits genannte Skills verzichtet). Natürlich gilt das nur für den Fall, wenn der Spieler diese benutzen möchte. Feinde, welche davon Gebrauch machen, können dadurch schnell sehr gefährlich werden. Nicht gerade passend ausbalanciert.

- Einige F.O.Es sowie mindestens 60% der Bosse hatten wirklich nichts Besonderes zu bieten. Viele haben sich eher wie Trash Mobs mit etwas erhöhten Werten angefühlt.

- Je nach Standpunkt kann die Ruhe der Originale eher weniger Willkommen sein. Die Remakes bieten, neben einer generell besseren Präsentation, eine Vielzahl an Vertonungen. Dialoge, Zwischensequenzen, Konversationen bei der Erkundung und Aus- sowie Zwischenrufe bei Kämpfen. Neben eingebauten Hilfen für Anfänger kommt so nicht nur mehr Persönlichkeit der Charaktere sondern generell ein völlig anderes Gefühl von Gruppenbewegung durch einen gefährlichen Dungeon zustande. Je nach eigener Position kann dieser Punkt definitiv für sich selbst entscheiden, welche Version man bevorzugt. Und das Remake bietet für beide Geschmäcker eine jweils passende Option.

- Manche Ebenen aus dem Original sind wirklich schäbig gebaut. Es gibt genug Abschnitte, welche man auch einfach mit "Corridor of Duty" abstempeln könnte. Weiterhin gibt es im Original auf vielen Ebenen im Schnitt einfach deutlich weniger zu entdecken. Oft genug kam für mich die Frage auf, wozu man sich auf der Karte Events markieren soll, so selten wie diese waren.

- Es ist schade, dass Ronin sowie Hexer so spät freigeschaltet werden. Zu diesem Zeitpunkt muss man schon so einiges zu bieten haben um ein solches Maß an Grinding für den neuen Charakter zu rechtfertigen. Und leider sind die Klassen dezent unausgeglichen. Besonders Hexer sind unfassbar schwach. Zwar kann man mit effektiv jeder Klasse durch das Spiel kommen aber diese beiden bieten nicht genug, womit man als Spieler seine Zeit in diese Klassen investieren sollte. Einzig das Argument "Abwechslung" kann man dahingehend bringen.

- Texte für Quests sowie mit Charakteren aus der Stadt sind recht seicht, was den Inhalt betrifft. Das Remake hat besonders hier die Nase vorn.

- Einige Neuerungen der Nachfolger sehe ich inzwischen als wirklich unverzichtbar an. Lagerung von Items / Ausrüstung würde mir da als erstes einfallen. Weiterhin die Verkürzung von wirklich sinnlosen Laufwegen, und sei es nur durch sinnvolle Abkürzungen allein.






Fazit



Ich empfinde Etrian Odyssey für den Nintendo DS als solide. Sofern man eine Erfahrung sucht, welche sich rein auf das Dungeon Crawling fokussiert, wird man hiermit sicherlich glücklich. Klassen bieten Abwechslung und F.O.Es bieten bei der Erkundung mehr als das Zerhacken von Trash Mobs. Zusätzlich ist der Anspruch hoch genug, weswegen man nicht ins "Enter-Smashen" verkommen sollte. Weiterhin ist die japanisch angehauchte Optik mit seiner doch eher knuddeligen Präsentation (mit Außnahmen, versteht sich) recht schön für die Augen und die Musik ist definitiv sehr hörenswert.

Für mich persönlich hat sich bestätigt, dass man diese Spiele auf originaler Hardware erleben sollte. Das Zeichnen der Karten wurde definitiv für die Handheld-Erfahrung mit Stylus erdacht und fühlt sich auch nur dann wirklich gut an. Abseits davon aber werde ich wohl das Original niemehr anrühren. Denn das Remake stellt für mich die bessere Spielerfahrung in allen Belangen dar. Die zahllosen Verbesserungen allein wären für mich schon Argument genug. Aber viele der Neuerungen sowie zusätzlichen Inhalten stoßen bei mir auf Wohlgefallen. Weiterhin habe ich mit EO1U die Möglichkeit, nahe genug an das Game-Feel des Originals zu kommen, nur eben in besser.

Das erste Spielen von Etrian Odyssey 1 kann man ruhig gemacht haben. Für sich betrachtet ist es ein solides Spiel. Ansonsten aber ist das Remake alles, was man bezüglich EO1 braucht.

Zahlenwertungen spare ich mir mal, bin davon kein Fan.




https://i.redd.it/b4gpnbxlyc7y.png



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Ich entschuldige mich für die lange Aufschiebung der Review aber derzeit spiele ich recht viele Spiele nebenher, welche mir viel Freude bereiten. Ich sollte mich aber nun mehr auf die Ziele für die Challenge konzentrieren können. Der Startpost wird dann auch später bearbeitet aber nach dem Text reicht mir das erstmal für heute. Ansonsten folgt dann jetzt Odin Sphere LazyTitleWhatever.

Edit: Bilder wurden gefixt sowie der Text korrigiert. Immerhin habe ich für künftige Posts ein Glossar mit allen relevanten Forenbefehlen zur Hand.

Exorion
22.03.2019, 02:04
Fixes Update:

1) Wie eventuell zu erkennen, ist der Post zu EO1 fertig überarbeitet. Beim nächsten Mal sollte es gleich von Beginn an richtig ausschauen.

2) Meine mir ausgeliehene PS-Vita ist scheinbar verstorben. Zumindest kann ich Odin Sphere Leifthrasir nicht starten. Akku auswechseln, Disc nach Schmutz prüfen etc. hat nicht geholfen. Daher wird Moero Chronicle als nächstes Projekt vorgezogen.

3) Geht Sölf aka. Marston aka. Vanduhn aka. AKA nerven, damit er EMDES2 nun fertigstellt. Denn das ist total wichtig und relevant für die Challenge und nicht für meinen persönliches Wunsch, das vollwertige Spiel noch in diesem Leben spielen zu können.

Auf eine unterhaltsame Erfahrung.

Kael
22.03.2019, 16:58
2) Meine mir ausgeliehene PS-Vita ist scheinbar verstorben. Zumindest kann ich Odin Sphere Leifthrasir nicht starten. Akku auswechseln, Disc nach Schmutz prüfen etc. hat nicht geholfen. Daher wird Moero Chronicle als nächstes Projekt vorgezogen.
Rein aus Interesse: Wie bist du auf das Spiel gekommen bzw. auf die idee, das Spiel zu spielen? Ich will das ja auch noch demnächst durchspielen, je nach dem, was eben noch dazwischen kommt. Bin da aber schon bei über 50%, afaik waren meine Charaktere zwischen Lv44 und Lv47.


3) Geht Sölf aka. Marston aka. Vanduhn aka. AKA nerven, damit er EMDES2 nun fertigstellt. Denn das ist total wichtig und relevant für die Challenge und nicht für meinen persönliches Wunsch, das vollwertige Spiel noch in diesem Leben spielen zu können.
Ich bin dir gern dabei behilflich. ^_^

Exorion
22.03.2019, 22:51
Rein aus Interesse: Wie bist du auf das Spiel gekommen bzw. auf die idee, das Spiel zu spielen?

Es wurde mir irgendwann mal als Bezahlung gegeben. Ich habe es damals schon installiert, nur eben bisher nicht gespielt. Beim Sichten potenzieller Spiele habe ich die Desktopverknüpfung gesehen und es mit in die Auswahl genommen.

Exorion
16.04.2019, 06:01
...servus.

Nachdem ich die letzten (gefühlt Jahre) Wochen mich mit anderen Spielen beschäftigt habe, bin ich dann doch mal Moero Chronicle angegangen. Genau genommen habe ich die letzten beiden Tage effektiv nur Ebene 1 sowie 2 vom ersten Dungeon gemacht. Da ich (leider) früh feststellen durfte, dass dieses Spiel ebenfalls aus der selben Schmiede wie Mary Skelter - Nightmares kommt (was ich aufgrund der Menüs, vielmehr aber durch die verwendeten Sounds recht schnell gemerkt habe), war ich schon von Beginn an erstmal sehr abgeschreckt vom Spiel.

Was tut man in solch einer Situation? Erstmal gucken, ob talentierte Leute eine NSFW-Mod für das Spiel erstellt haben (die Sakurai-Spiele konditionieren Käufer wie mich geradezu förmlich auf diese Erstreaktion). Und siehe da: die gibt es. Nicht, dass lustvoller Content irgendwie das Spiel verbessern könnte, angesichts der Tatsache, dass einem für sowas das große, weite Internet zur Verfügung steht. Aber ich hatte die Vermutung, dass es den Spieldurchgang irgendwie interessanter gestalten könnte. Da die Mod bei mir nicht funktioniert, bin ich das Spiel eben ohne diese angegangen. Die Erwartungen waren gering, die Motivation noch geringer.

...und siehe da, ich habe Heute nun ganze 10 Stunden am Stück mich drangesetzt. Bin jetzt mit Dungeon 3 fertig geworden. Bei diesem Fortschritt lässt sich schon rauslesen, dass dieses Spiel ***marginal*** besser bzw. weniger grausig als Mary Skelter zu sein scheint. Zwar ist das bisherige Spielerlebnis noch eher auf dem Level einer akzeptablen Stulle...aber ansonsten macht es auch schon irgendwo Spaß und die ganzen Harem-, bzw. Lustmolchkomponenten fügen einen angenehmen Hauch von charmantem Trash hinzu, der mir bisher mehr oder weniger zusagt. Habe ansonsten mich mit so ziemlich jedem Element beschäftigt, welche das Spiel dem Spieler an den Kopf wirft. Sprich Beziehungen, Klassen, Rubbing und noch so manches mehr. Habe bei den ganzen Features eher gemischte Gefühle. Ab Dungeon 4 werde ich auch mit einer komplett neuen Gruppe spielen. Bin schon gespannt, wie das wird.

Ansonsten so ein paar Eckdaten für die Leute, die das Spiel gespielt haben:
Spielzeit: 11 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Hard (Dungeon 1 war noch Normal)
Tode (Charaktere): 1
Game Overs: 0
Geflohene Monster Girls: 0
Maximierte Beziehungen: 5

Gruppe A (Dungeon 1 bis 3): Lillia, Leche, Orthrus, Goblin, Slime [Levelschnitt liegt bei 25]
Gruppe B (Ab Dungeon 4): Kobold, Will-o-the-Wisp, Kentauros, Calypso, Wight [Levelschnitt liegt bei 20]

Kael
16.04.2019, 15:26
Ich für meinen Teil spiel auch auf Hard, hab aber seit dem letzten Versuch 2018, das Spiel weiterzuspielen, nicht weitergemacht.

Mein Team war das hier, alle zwischen Lv40 und 43, auch auf Hard:

https://i.imgur.com/LUoqwnQ.jpg

Ich such ja immer noch ein Ersatz für Leche, mit der kann ich nicht viel anfangen.

Ist aber schön zu sehen, dass jemand noch solche Motivationslöcher bei dem Spiel hat wie ich. Die H-Monster, die man rekrutieren könnte, fand ich aber auch irgendwie...kreativ - zumindest wie man versucht hat, die Monster in eine von drei Schubladen zu schieben. :D

Exorion
17.04.2019, 07:11
Ist aber schön zu sehen, dass jemand noch solche Motivationslöcher bei dem Spiel hat wie ich.


Ich würde aus dem "hat" eher "hatte" machen, was Motivationslöcher betrifft. Andernfalls hätte ich dem Spiel keine solch lange Sitzung am Stück gewährt. Bei Teams muss ich schauen, wo ich meine Prioritäten setze: entweder Charaktere behalten, die sich gut spielen oder aber auswechseln, sobald die maximale Beziehung erreicht wurde um mehr von diesem Gameplayaspekt (wobei das in erster Linie eher zur Schreibe gehört) zu erleben. Werde mal schauen, was mein Zeitplan dazu sagt.

Ansonsten hier ein weiteres Update. Dieses Mal nicht um Jahrhunderte verspätet, ole ole:
Ich habe soeben Dungeon Nr. 4 erfolgreich abgeschlossen. Mein Eindruck zum Spiel hat sich nicht sonderlich geändert: es ist, im Gesamten, besser als der Alptraum mit so einer gewissen Mary, besitzt jedoch teils gleiche Schwächen, teils auch eigene Probleme. Im Gesamten aber spielt es sich doch recht solide und wird weiterhin fortgesetzt, was ja schonmal eine recht positive Leistung ist.

Meine Spielzeit hat sich von 11 zu 16 Stunden gesteigert. Zugegeben, gut eine davon ist dem Farming nach spezifischer Unterwäsche gewitmet worden (für Leute ohne Kenntnisse zum Spiel muss das alles sehr seltsam wirken). Die Schwierigkeit steigt bisher recht angemessen an. Und da ich eben recht gründlich bin (sowie mein neues Team erstmal noch ihre Fähigkeiten lernen musste), hat sich das doch etwas gezogen. Ich hoffe dennoch, dass bei Zeiten noch neue Elemente kommen. Wäre schade, wenn das Spiel so früh bereits bis zum Ende bei Schema F verbleiben würde (dahingehend: bitte keine Spoiler @Kael sowie sonstige Moero-Spieler).

Und hier wieder semi-überlebenswichtige Eckdaten:
Spielzeit: 16 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Hard (Dungeon 1 war noch Normal)
Tode (Charaktere): 1
Game Overs: 0
Geflohene Monster Girls: 0
Maximierte Beziehungen: 5

Gruppe: Kobold, Will-o-the-Wisp, Kentauros, Calypso, Wight [Levelschnitt liegt bei 35]

Kael
17.04.2019, 16:24
Ich würde aus dem "hat" eher "hatte" machen, was Motivationslöcher betrifft. Andernfalls hätte ich dem Spiel keine solch lange Sitzung am Stück gewährt. Bei Teams muss ich schauen, wo ich meine Prioritäten setze: entweder Charaktere behalten, die sich gut spielen oder aber auswechseln, sobald die maximale Beziehung erreicht wurde um mehr von diesem Gameplayaspekt (wobei das in erster Linie eher zur Schreibe gehört) zu erleben. Werde mal schauen, was mein Zeitplan dazu sagt.
Ich erinnere mich dunkel - mit den Skills samt Kostümen war ja was, sodass der Charakter ab siesem Zeitpunkt nix mehr neues lernt. auf der anderen Seite gibt's eine Stange an Kostümen, die den Charakter jeweils sieben oder acht Skills lernen lassen, wobei davon auch nicht alle brauchbar sind.


Ansonsten hier ein weiteres Update. Dieses Mal nicht um Jahrhunderte verspätet, ole ole:
Ich habe soeben Dungeon Nr. 4 erfolgreich abgeschlossen. Mein Eindruck zum Spiel hat sich nicht sonderlich geändert: es ist, im Gesamten, besser als der Alptraum mit so einer gewissen Mary, besitzt jedoch teils gleiche Schwächen, teils auch eigene Probleme.
An welche eigenen Probleme denkst du da (auch, wenn ich Mary Skelter: Nightmares nicht gespielt hab)?


Meine Spielzeit hat sich von 11 zu 16 Stunden gesteigert. Zugegeben, gut eine davon ist dem Farming nach spezifischer Unterwäsche gewitmet worden (für Leute ohne Kenntnisse zum Spiel muss das alles sehr seltsam wirken). Die Schwierigkeit steigt bisher recht angemessen an. Und da ich eben recht gründlich bin (sowie mein neues Team erstmal noch ihre Fähigkeiten lernen musste), hat sich das doch etwas gezogen. Ich hoffe dennoch, dass bei Zeiten noch neue Elemente kommen. Wäre schade, wenn das Spiel so früh bereits bis zum Ende bei Schema F verbleiben würde (dahingehend: bitte keine Spoiler @Kael sowie sonstige Moero-Spieler).
Du dürftest in etwa so weit sein wie ich jetzt - meine Charaktere dürften im Moment leicht überlevelt sein, wobei ich meines Wissens nach während dem fünften Dungeon aufgehört habe.
Ich spiel das dann aber auch noch durch. :D

Exorion
17.04.2019, 17:55
Ich erinnere mich dunkel - mit den Skills samt Kostümen war ja was, sodass der Charakter ab siesem Zeitpunkt nix mehr neues lernt. auf der anderen Seite gibt's eine Stange an Kostümen, die den Charakter jeweils sieben oder acht Skills lernen lassen, wobei davon auch nicht alle brauchbar sind.

An welche eigenen Probleme denkst du da (auch, wenn ich Mary Skelter: Nightmares nicht gespielt hab)?

Um nicht mein ganzes Pulver schon von Beginn an zu verschießen, bleibe ich mal bei einem Beispiel, in diesem Fall die Kostüme:

1) Das System ist überladen. Natürlich ist es nett, dass man bei jedem Charakter quasi sich zwischen vier Sets entscheiden kann. Aber an und für sich gibt es keinen Grund, sich bei einem Charakter für mehr als ein Set zu entscheiden, denn;'

2) Skills sind an Kostüme statt den Charakter gebunden. Dadurch ist es eher sinnvoll, sich im Vorfeld darauf zu entscheiden, welchen Job der Charakter bis ans Lebensende machen soll. Weiterhin ist nicht jeder Job bei jedem Charakter sinnvoll, da;

3) zwar die Klassen in ihren Grundzügen ähnlich aber nicht gleich sind. Bei dem Job "Angreifer" unterscheiden sich die Skills teilweise sehr, womit manche Mädels auf ziemlich gute Fertigkeiten (wie "No Chance at All") keinen Zugriff haben. Durch dieses Problem ist nicht jeder Charakter für jeden Job gleich gut geeignet, womit manche Charakter-Job-Kombinationen weniger sinnvoll sind. Zusätzlich kommt hinzu, dass;

4) Charaktere eigene Grundwerte haben. Das ist ja per se nicht verkehrt, dass sich Charaktere nicht nur durch ihr Aussehen unterscheiden. Das wird aber dann zum Problem, wenn es Charaktere in Nischen zwingt. Calypso hat zwar eine solide Basis in der Verteidigung, jedoch kommt ihr Angriff nichtmal im Ansatz auf einen zufriedenstellenden Wert, egal bei welcher Klasse (ohne Spaß, ihr bester Wert ist dahingehend knapp 90). Ihre Magie sieht da auch nicht sonderlich besser aus. Aufgrunddessen macht sie sich einfach besser in einer Klasse, wo sie entweder Treffer abfängt oder eben den Support spielt, da sie bulky ist. Wohingegen ein Charakter wie Will-o-the-Wisp eher angepasst werden kann. Ihre Verteidigung ist akzeptabel bis sehr meh, jedoch passt sich der jeweils gewünschte Angriffswert entsprechend der Klasse an. Das alles ist etwas nervig. Weiterhin besteht folgendes Problem;

5) Skills können sich erst genauer angeschaut werden, sobald sie erlernt wurden. Da Charaktere in ihren Jobs sich teils durch Fähigkeiten unterscheiden, möchte man ja eventuell wissen, worauf genau man sich einlässt. Der Skill ("No Chance at All") ist so gut, dass ich den eigentlich bei jedem physischen Angreifer haben möchte. Wäre mein Investment es nun wert, wenn ich statt Klasse A mit besagtem Skill eher Zeit und Mühe in Klasse B stecke, da diese ja Skills wie "Trip(p)le Strike" sowie "Berserk" lernt? Ich weiß es nicht. Aber ich möchte nicht wirklich eine Verschwendung von Zeit dafür riskieren. Man könnte zwar das Internet benutzen aber das ist aus zwei Gründen weniger brauchbar: a) die Einschätzung sowie Meinung von anderen Spielern kann sich drastisch unterscheiden, was solche Dinge betrifft (EO-Spiele sind dafür eine Goldgrube der skurrilen Empfehlungen ala #Wihabyliitähd) und b) es ist immer etwas arm, wenn man externe Mittel nutzen muss, um an Informationen zu gelangen. Es wäre schöner, wenn ich besagte Infos selbst im Spiel nachschlagen könnte. Als letzte, kleine Nervigkeit kommt mir nur folgendes in den Sinn;

6) Wenn man wirklich viel Pech hat, kann man nichtmal schauen, was ein Job einem Charakter an Skills anbieten kann. Für Mädels kann man ja drei weitere "Klassen" finden. Diese findet man, bei jedem Girl, durch die gleiche Methode:

- Chest: ist ok. Man muss eben erkunden. Chests sind nur einmalig vorhanden. Einmal gefunden hat man den Job.

- Gathering: ist ein wenig kritischer. Bei Gathering-Stellen kann die Reihenfolge der Jobs zufällig sein. Ist zwar minimal RNG aber das führt beim Maximum zu einem Laufweg von X Minuten, da man nach dem x-ten Mal ja alle Panties haben wird.

- H-Monster: das hier ist der Punkt, der daran wirklich suckt. Spezifische Monster können mit einer entsprechenden Klasse rumlaufen, welche man aus ihnen rausprügeln muss. Nur tauchen Viecher lediglich auf gewissen Ebenen auf und es ist absolute Willkür, ob diese mit dem Job rumlaufen oder nicht. Dadurch kann es vorkommen, dass man in Dungeon 2 für 90 Minuten auf Ebene 3 rumläuft, nur um auf besagte Begegnung zu hoffen (was ich Gestern als Situation hatte). Und es gibt keine Möglichkeit, die Chance auf diese Begegnungen zu erhöhen. Lästig, nerfig und für mich ein tolles Beispiel für unbrauchbares RNG.

Ansonsten ist es etwas doof, dass man nicht Kostüme sowie Skills seperat halten kann. Finde manche davon anprechender vom Design (teils die Standard-Kostüme) und würde lieber diese dann auch verwenden. Quasi als Kleidungsstücke, die man über der Ausrüstung trägt. Etwas schade aber verkraftbar.



Das mal als ein Beispiel. Beim "Review" natürlich kürzer gehalten. Gibt noch andere Probleme aber das würde den Rahmen sprengen und kann man ja eh in naher Zukunft nachlesen. Den kommenden Vergleich zu Mary Skelter möchte ich mir eigentlich schenken, da ich mich ansonsten wieder mit besagtem Machwerk befassen müsste...brr.

PS: Die Spoiler-Funktion ist großartig. Hält Posts so schön kompakt beim Drüberscrollen statt Leute dabei mit viel Text zu erschlagen.

Exorion
22.04.2019, 16:02
So, erneut ein kurzes Update:

Ich bin nun mit dem 5ten Dungeon fertig, ebenfalls komplett, was sich dezent gezogen hat. Abseits von seiner Größe liegt dies zum Einen daran, dass es hier doch eine dezente Anzahl an Monster Girls gab. Zum Anderen waren viele der kleineren Gegner, gerade zu Beginn, nicht ganz ungefährlich, sodass ich hier schon manches Mal (neben Partyheilung) auf offensive Skills setzen musste. Inzwischen kann ich auch hier recht entspannt mit Auto Battle durchlaufen, was wohl generell die Entwicklung der Dungeons ist. Ansonsten kann man wohl festhalten, dass man das Spiel ruhig als B-Movie-Trash bezeichnen kann, was seine Handlung betrifft. Diese unterbietet ja sogar so manch eine Handlung aus anderen Monster Girl Spielen, auch wenn es irgendwo aufgrund seiner Ulkigkeit schon etwas unterhält. Zum Glück hatten wir hier nun entlich mal sowas wie ein marginal brauchbares Dungeon-Gimmick, das kann man positiv erwähnen.

Da die nächste Zeit über keine Exkursionen oder ähnliche Dinge anstehen, sollte ich das Spiel die Tage fix durchbekommen, stehe ja "scheinbar" schon vor dem finalen Dungeon des Spiels.

Und hier die übliche Lieferung an total wichtigen Eckdaten:
Spielzeit: 20 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Hard (Dungeon 1 war noch Normal)
Tode (Charaktere): 1
Game Overs: 0
Geflohene Monster Girls: 0
Maximierte Beziehungen: 7

Gruppe: Kobold, Mattari, Kentauros, Istasia, Wight [Levelschnitt liegt bei 46]

PS: Wight hat beim Region Leader in Dungeon 5 die Damage-Cap erreicht, was sich auf 9999 Schaden beläuft. Mal sehen, wie sehr sich Bosse aus dem nächsten Dungeon wehren können.

Exorion
22.04.2019, 23:01
So, hoffe mal, dass Doppelposts ok sind, auch wenn nicht 24 Stunden dazwischen liegen.

Moero Chronicles' Story ist nun durchgespielt.

Das Finale mitsamt Credits war...nunja, es war vorhanden, kann man sagen. Den Inhalt wiederzugeben spare ich mir hier mal. Man merkt doch, wo bei der Entwicklung die Prioritäten lagen: auf Monstias (um Scylla einen Gefallen zu tun), Lewdies und Boobies. Aber es war doch ganz ok soweit. Irgendwas muss es ja richtig gemacht haben, wenn ich dieses durchgespielt, jedoch Mary Skelters recht früh abgebrochen habe. Dem Spiel hätten so manch andere Designentscheidung vermutlich eher geholfen, vorrangig das Erleichtern von Monstias sowie alles, was mit deren Klassen zu tun hat. Ansonsten wäre mehr Abwechslung bei den Kämpfen sowie dem Durchschreiten der Dungeons recht cuwl gewesen. Weiterhin ist Physisch vs. Magie nicht so ganz ausbalanciert...

Naja, kann man jetzt nicht ändern. Werde mich nun so gleich auch an das Postgame setzen. Mal sehen, was einen hier so erwarten wird.

Und hier wieder das Wetter mit Exorion: leicht bewölkt mit einer starken Wahrscheinlichkeit von Eckdatenhagel.

Spielzeit: 23:46 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Hard (Dungeon 1 war noch Normal)
Tode (Charaktere): 1 (Instant Death ab Dungeon 5 zähle ich mal nicht mit, da man sich dagegen effektiv nicht wehren kann und ich Skill über RNG stelle)
Game Overs: 0
Geflohene Monster Girls: 0
Maximierte Beziehungen: 7

Gruppe: Kobold, Mattari, Kentauros, Istasia, Wight [Levelschnitt liegt bei 52]