PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nicos JRPG Challenge [8/12] (Aktuell: ???)



Zirconia
22.01.2018, 16:29
Ich hab gehört, es gibt eine JRPG Challenge und ich hab gemerkt, ich habe Ende letzten Jahres zu viele Spiele gekauft. Ich denke, die Challenge gibt mir exakt die Motivation, um frisch ans Werk zu gehen.

Meine Ziele:
1.) 12 Spiele durchspielen
2.) Bonus-Spiel (The Witcher 3) durchspielen
(Ziele frei zur Erweiterung)

Hauptliste:
1. BLUE REFLECTION (https://www.multimediaxis.de/threads/144802-Nicos-JRPG-Challenge-1-12-%28Aktuell-Berseria-Bravely-Default-Blue-Reflection%29?p=3361695&viewfull=1#post3361695)
Plattform: Steam
Status: Beendet
Beginn: November 2017
Ende: 28.01.
Erwartung:
Ein Spiel von GUST hat (fast) immer einen geilen Soundtrack und im Normalfall auch interessante Gameplay Mechaniken, wobei die Story teilweise lackluster sein kann. Weil ich mich hin und wieder auch mal von der Atelier Serie entfernen möchte und was anderes probieren will, dachte ich mir, dass BLUE REFLECTION keine schlechte Wahl ist.
Wertung: 3,5/10

2. Bravely Default
Plattform: 3DS
Status: Aktuell
Beginn: 25.12.
Ende:
Erwartung:
Bei so vielen Empfehlungen, die man für dieses Spiel bekommt, fällt es schwer, nicht daran zu glauben, dass Bravely Default ein fast wieder klassisches JRPG ist, welches die Herzen von Alteingeschworenen wieder hoch schlagen lässt. Und holy hell der Soundtrack ist fantastisch. Also was kann da noch groß schief gehen!?
Wertung:

3. The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel (https://www.multimediaxis.de/threads/144802-Nicos-JRPG-Challenge-1-12-%28Aktuell-Berseria-Bravely-Default-Blue-Reflection%29?p=3361144&viewfull=1#post3361144)
Plattform: Steam
Status: Beendet
Beginn: 05.01.
Ende: 21.01.
Erwartung:
Meine Erwartungen an Sen no Kiseki waren nicht so ganz schlüssig. Einerseits erwartete ich ein Meisterwerk, andererseits habe ich, als ich mich dazu entschieden habe, dieses Spiel zu kaufen, noch absolut kein anderes Spiel von dem Entwickler gespielt. Wurde also interessant~
Wertung: 9,5/10

4. Tales of Berseria (https://www.multimediaxis.de/threads/144802-Nicos-JRPG-Challenge-2-12-%28Aktuell-Berseria-Bravely-Default%29?p=3362499&viewfull=1#post3362499)
Plattform: Steam
Status: Beendet
Beginn: 05.01
Ende: 04.02
Erwartung:
Offen gestanden bin ich nicht der größte Fan der Tales Reihe. Ich hatte zwar Interesse daran, aber nur Vesperia hatte mich wirklich packen können, allerdings habe ich das Gefühl, dass Berseria ein würdiger Gegner ist.
Wertung: 8/10

5. Star Ocean: The Last Hope (https://www.multimediaxis.de/threads/144802-Nicos-JRPG-Challenge-6-12-%28Aktuell-Star-Ocean-The-Last-Hope%29?p=3373149&viewfull=1#post3373149)
Plattform: Steam
Status: Beendet
Beginn: 20.07
Ende: 05.08
Erwartung:
Ich hab schon viel von Star Ocean gehört und ich hab den Teil mal auf Steam gefunden. Bin gespannt!
Wertung: 6,5/10

6. Atelier Lydie & Suelle: The Alchemists and the Mysterious Painting
Plattform: Steam
Status: Ungeduldiges Warten auf den 27ten März
Beginn: 27.03
Ende:
Erwartung:
Nun ja, ich LIEBE Atelier. Und ich habe noch viele offene Fragen, die nur noch in diesem Spiel beantwortet werden können, weil dies der Abschluss der Mysterious Saga ist. Meine Erwartungen an dieses Spiel sind relativ hoch und ich hoffe, es kann dem standhalten.
Wertung:

7. Final Fantasy XII The Zodiac Age (https://www.multimediaxis.de/threads/144802-Nicos-JRPG-Challenge-7-12-%28Aktuell-Grandia-2-A19-%29?p=3379010&viewfull=1#post3379010)
Plattform: Steam
Status: Beendet
Beginn: 30.09
Ende: 23.10
Erwartung:
Der Remake von einem meiner früheren Lieblingsspiele MUSS gut sein! Oder?
Wertung: 7/10

8. Grandia II
Plattform: Steam
Status: Gestartet
Beginn: 18.07
Ende:
Erwartung:
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Die Entscheidung kommt durch eine Empfehlung eines Freundes. Mal schauen, wie's wird.
Wertung:

9. The Last Remnant (https://www.multimediaxis.de/threads/144802-Nicos-JRPG-Challenge-5-12-%28Aktuell-Atelier-Lydie-Suelle%29?p=3372923&viewfull=1#post3372923)
Plattform: Steam
Status: Beendet
Beginn: 18.06
Ende: 16.07
Erwartung:
Es war ein Geburtstagsgeschenk, also schwer zu sagen.
Wertung: 5/10

10. The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel II (https://www.multimediaxis.de/threads/144802-Nicos-JRPG-Challenge-4-12-%28Aktuell-Ar-Tonelico-1%29?p=3367887&viewfull=1#post3367887)
Plattform: Steam
Status: Beendet
Beginn: 14.02.
Ende: 06.05.
Erwartung:
Der Hype ist sehr groß nach Cold Steel 1. Deshalb steht hier auch das Anfangsdatum bereits fest. Ich habe bisher nur Positives über Cold Steel 2 gehört, daher... hoffe ich, dass es eine 10/10 wird, nachdem der Vorgänger eine 9,5/10 erreicht hat.
Wertung: 10/10

11: Secret of Mana
Plattform: Steam
Status: Noch nicht gestartet
Beginn:
Ende:
Erwartung:
Steinigt mich, ich habe noch nie Secret of Mana gespielt. Ich bin hauptsächlich einfach nur neugierig und möchte falls möglich komplett blind da herangehen.
Wertung:

12: Ar Tonelico: Melody of Elemia (https://www.multimediaxis.de/threads/144802-Nicos-JRPG-Challenge-4-12-%28Aktuell-Ar-Tonelico-1%29?p=3369788&viewfull=1#post3369788)
Plattform: Emulator
Status: Gestartet
Beginn: 22.02.
Ende: 06.06
Erwartung:
...ich weiß es wirklich nicht. Ich hatte mal mit jemanden darüber geschrieben und es ist ein Spiel von GUST. Mehr Motivation steht da echt nicht hinter.
Wertung: 7/10

Bonus (weil nicht JRPG): The Witcher 3 - Wild Hunt (+ DLCs)
Plattform: Steam
Status: Noch nicht gestartet
Beginn:
Ende:
Erwartung:
Das Spiel wird mich töten. Durch Überwältigung. Zumindest laut dem, was ich schon über The Witcher 3 gehört habe. Ich bin also definitiv gespannt.
Wertung:

Hyperdimension Neptunia Re;Birth 2 Sister's Generation
Hyperdimension Neptunia Re;Birth 3 V Generation
The Legend of Heroes: Trails in the Sky 3rd
Final Fantasy XIII-2
Nights of Azure 2: Bride of the New Moon
Etrian Odyssey 2 Untold: The Fafnir Knight
(Liste kann und wird wahrscheinlich erweitert werden)

Grafische Überarbeitung des Threads kommendes Wochenende

Kaia
22.01.2018, 16:30
Schön, dass du auch dabei bist ^-^

Zirconia
22.01.2018, 17:28
http://cdn.akamai.steamstatic.com/steam/apps/538680/header.jpg?t=1501693985
Gestartet: 05.01
Beendet: 21.01

Warum gerade dieses Spiel?
Ich hab mich für Trails of Cold Steel entschieden, bevor ich überhaupt wusste, worum es so generell in Kiseki geht. Die 3 Hauptgründe, warum ich mich für Spiele entscheide, sind Entwickler, Empfehlungen und am wichtigsten für mich: Musik. Und nachdem ich durch einen Freund auf die Musik von Cold Steel aufmerksam wurde, MUSSTE ich es einfach haben. Hat zwar dann immer noch 2 Jahre gedauert, aber durch habe ich es zumindest.

Erlebnisse beim Spielen
Ich habe schon erwartet, dass mich Trails of Cold Steel umhauen wird. Allerdings habe ich nicht erwartet, dass mich dieses Spiel SO SEHR umhauen wird.

In diesem Spiel wird sehr viel Fokus auf die Charaktere gelegt, alle 9 (später 11) Hauptcharaktere und die besonderen NPCs haben alle ihren eigenen Charakter, ihre eigene Sprechart, eigenes Design, Sorgen, Wünsche, Träume. Eines der schönsten Dinge an Kiseki ist, wie wundervoll die Welt und ihre Charaktere gebaut werden. Man wird öfter mal auf Anspielungen treffen, welche ein großes "Aha!" aufploppen lassen, sollte man Trails in the Sky bereits gespielt haben. "Den Namen habe ich doch schon einmal gehört?" heißt es dann, "Moment, war das nicht dieser Ort?" heißt es später. Das beste hieran ist: Das Wissen ist nicht mal nötig. Es erweitert das Spielerlebnis, aber es würde es nicht einschränken, wenn man diese Dinge nicht wüsste. Außerdem ist die Charakterinteraktion in den Szenen wunderbar. Von den Lehrern, die genervt von einem ihrer Kollegen sind, den Schülern, welche realistisch miteinander reden bis hin zu der Darstellung des Klassenkonflikts, welches durch die Charaktere getrieben wird. Wunderbar hierbei finde ich, dass man mit Gaius Worzel auch noch einen Charakter von außerhalb Erebonias hat, was auch eine super Methode ist, um Fragen in den Raum zu werfen, die für Einwohner Erebonias total simpel zu beantworten wären. Und siehe da: Dieses Potential hat man genutzt. Mehrmals. Gerade dadurch, dass die Charaktere von einer Vielzahl von verschiedenen Hintergründen kommen, werden sie auch teilweise so glaubhaft (außer der Fakt, dass bei fast jedem Charakter mindestens ein Elternteil fehlt und niemand das außergewöhnlich findet). Lieblingscharaktere: Gaius Worzel und Fie Claussell.

Von der Schwierigkeit her ist dieses Spiel gar nicht mal so übel, alleine schon auf Normal. Wenn man nicht gerade den Faint Status auf einen Boss packt, was quasi heißt, dass der Boss tot ist und/oder ihn bis ans Ende aller Dimensionen delayed, können die Bosskämpfe echt anspruchsvoll werden. Und das hat mir hier echt gefallen. Vor allem in dieser questbasierten Manie, wo man sich auf alles vorbereiten kann. Mit dem Orbment System kann man auch eine Menge rumspielen und Spaß haben, vor allem auch durch die Master Quartz, wobei da vielleicht die StandardMQs ein wenig zu gut zu den Charakteren passen und von daher weniger Laune auf Experimentieren machen. Der Rest ist aber super gut gemacht.

Grafisch und vom Sound ist Trails of Cold Steel auch definitiv super ansprechend. Ich würde Screenshots verwenden, aber da ich erst heute morgen von der Existenz der Challenge erfahren habe, aber gestern Abend fertig gespielt habe, habe ich leider keine Bilder zur Hand :( .

Wie durchgespielt?
Story durchgespielt und versucht, so viele Quests wie möglich zu machen.
Spielzeit: ca 65h
Ending: Fie's Ending
Wertung: 9,5/10 (das legt natürlich eine sehr hohe Messlatte für alles, was dieses Jahr noch kommt).

Klunky
22.01.2018, 17:50
Wilkommen bei der Challenge eine itneressante Liste hast du da. Ich freue mich auf Bravely Default und Etrian Odyssey (letzteres empfehle ich übrigens auf Expert, wenn du es so spielen möchtest, wie es die Entwickler gedacht haben)

Zu Trails:

Geez. Die ganze Zeit frage ich mich schon, wann immer ich vom Spiel höre, was soll an diesen Spiel so besonders sein dass es jeder abfeiert? Mal ganz fies gesagt, von außen wirkt es auf mich wie eine generische Coming of Age Anime Geschichte mit Schulsetting und schablonenhaften Charakterdesigns. So sehr ich auch Falcom Spiele wegen ihres Metzel-Gameplays mag. (die alten ein bisschen mehr als die neuen) verbinde ich (und das obwohl mir die Story von YS 8 relativ gut gefallen hat) dieses Entwicklerstudio jetzt nicht gerade mit herausragend tiefgreifenden Geschichten und bis ins Detail ausgearbeitete World-Building.
Ich denke auch mal Spielszenen helfen da nicht wirklich ein Gefühl für zu kriegen, da muss man sich schon wirklich tief reinsteigern und eine ganze Weile lang spielen bis es 'klick' macht habe ich Recht? Aber wenn es dann 'klick' macht, dann so richtig.

Zirconia
22.01.2018, 18:53
EOU2 auf Expert, ist notiert ^^

So richtig beschreiben kann ich meine Liebe zu Trails nicht, wenn ich ganz ehrlich bin. Die Hauptfaktoren sind da für mich definitiv das World Building (man lernt wirklich eine MENGE nicht nur über das Land Erebonia, sondern auch Calvard, Crossbell und Liberl, vor allem, wenn man wirklich alles mitnimmt) und die Art, wie die Charaktere in die Geschichte passen. Ich weiß nicht, wie ich das mit dem "schabolonenhaftigen Charakterdesigns" kontern soll, denn ich finde sowas in jedem Spiel. Absolut jedem. Ich persönlich schaue da eher auf die Umsetzung als auf die jeweiligen Eigenschaften, denn es hat locker schon jede Kombination von Eigenschaften irgendwo gegeben. Die Umsetzung vor allem in der Interaktion ist sehr oft ziemlich gelungen, würde ich persönlich sagen. Oder meine persönliche Messlatte ist einfach zu niedrig. Oder es ist das, was du meinst, mit man muss eine Weile spielen, damit es "klick" macht, aber wenn dann richtig. Ich kann es dir wirklich nicht sagen. Da fragst du ehrlich gesagt den Falschen.

Daen vom Clan
22.01.2018, 19:03
Yay, willkommen bei der Challenge!
Viel Spaß mit Secret of Mana - der Erleuchtung meiner Kindheit und der Spaßbringer eines CTs vor einigen Jahren! :D

Sylverthas
22.01.2018, 19:15
Coole Liste, auch einige Sachen dabei die Du schon ein wenig länger am Start hast. Die Challenge ist echt super, um mit dem Backlog an RPGs ein wenig aufzuräumen *g*

Irgendwie reizt mich die Trails Reihe ja schon ein wenig. Hatte TitS vor einiger Zeit mal angespielt, fand es aber relativ uninteressant, weil man irgendwie schnell in nen Dungeon geworfen wird und das Spiel den Eindruck gemacht hat, als würde man jetzt längere Zeit mit irgendwelchen random Aufträgen dort rumcrawlen. Da hatte ich natürlich auch nur nen kleinen Vorgeschmack der Charaktere gehabt, weil das sicher nur ne halbe Stunde war. Gehe mal davon aus, dass das noch nicht der Zeitpunkt war, wo andere bereits von den Chars gefesselt waren?^^

Zirconia
22.01.2018, 19:19
Bei Trails in the Sky war ich nicht so von den Charakteren überzeugt, wie in Trails of Cold Steel, muss ich sagen. Da war es eher das World Building, was im ersten Spiel auch quasi das Hauptaugenmerk ist. Man soll im ersten Spiel ja das Königreich Liberl näher kennenlernen, indem man es bereist (und nebenbei ein Paar kleine und große Probleme lösen). Die random Aufgaben sind natürlich immer gegeben, ist halt wieder der Fall "Wie ist es eingebaut, ist es zumindest glaubhaft?" Und da, finde ich, macht Cold Steel den Job auch etwas besser. Estelle und Joshua aus Trails in the Sky fand ich persönlich gar nicht mal so interessant, aber da habe ich ja bisher auch nur den ersten Teil von gespielt, der zweite Teil ist ja immerhin hier auf der Liste mit bei. :)

Narcissu
22.01.2018, 19:20
Meinst du den Sewer-Dungeon am Anfang? ^^ Da ist man vielleicht 10 bis 15 Minuten drin. Generell verbringt man in keinem einzelnen Dungeon übermäßig viel Zeit. In den Städten selbst sicher deutlich mehr.

Zirconia
22.01.2018, 19:25
Oh Gott, die Kanalisation in Rolent habe ich ja schon völlig wieder vergessen! Stimmt, das gabs ja auch noch.
Nach der Kanalisation und den 3 "random Aufgaben" werden die Quest Aufträge auch optional und du könntest das Spiel durchspielen, ohne eine weitere Quest jemals zu beenden, soweit ich weiß.

~Jack~
22.01.2018, 19:28
und das Spiel den Eindruck gemacht hat, als würde man jetzt längere Zeit mit irgendwelchen random Aufträgen dort rumcrawlen.
Gildenaufträge macht man fast das ganze Spiel über, also in der Hinsicht ist die Struktur des Spiels nicht gerade berauschend. Und der zweite Teil macht das lange Zeit nicht besser und recycelt dabei so gut wie alle Orte die man schon gesehen hat (was in der Reihe aber üblich zu sein scheint). Deswegen muss man auf jeden Fall mit den Charakteren und dem Worldbuilding was anfangen können (und sich halt drauf einlassen anstatt nur das absolut nötigste zu machen), was natürlich auch ein bisschen dauert. Geht aber zumindest schneller als die Hauptstory, welche imo nur im letzten Kapitel wirklich zu überzeugen weiß. Cold Steel fand ich in dieser Hinsicht insgesamt ein bisschen besser, schon weil mir die Charaktere dank der Persona-Anleihen noch näher gebracht wurden. Aber dadurch kann man halt in einem Durchgang auch nicht alles mitnehmen. Außer natürlich man speichert vorher und probiert einfach alle durch.

Sylverthas
22.01.2018, 19:34
Hmmm... ok, dem Bericht nach zu urteilen kann man ToCS ja auch ohne die TitS Teile spielen, aber es entgehen einem dann halt Anspielungen? Mal schauen, vielleicht pack ich den Teil noch auf meine Liste statt irgendwas anderem. Irgendwie interessiert mich das ja schon, da so ziemlich jeder die Spiele zu lieben scheint (aber gut, das gabs ja damals auch bei Grandia, zu dem ich kein so gutes Verhältnis habe :/)

Zirconia
22.01.2018, 19:41
Aber dadurch kann man halt in einem Durchgang auch nicht alles mitnehmen. Außer natürlich man speichert vorher und probiert einfach alle durch.
Wenn man's drauf anlegt, kann mans im zweiten Playthrough garantiert durch eine NG+ Option, die dir Max Bonding Points gibt. Zumindest, wenn ich das richtig verstanden habe. Aber du hast schon recht, dir entgeht ne Menge. Ich weiß zum Beispiel absolut gar nichts über Emma.

~Jack~
22.01.2018, 19:42
aber es entgehen einem dann halt Anspielungen?
Und man spoilert sich was die Identität eines Charakters angeht. Ist allerdings nicht so dramatisch dass man unbedingt mit Trails in the Sky anfangen müsste. Erst ab Cold Steel 3 scheint das problematischer zu sein (insofern man die vorherigen Teile noch spielen will), weil da scheinbar eine Menge gespoilert wird. Cold Steel 1 und 2 spoilern zwar Elemente des Crossbell Arcs (der momentan nur von Fans übersetzt wird), aber Crossbell spoilert auch Elemente von Cold Steel. Dürfte von daher recht egal sein. Und nach Cold Steel 2 kann man erst mal eine Pause machen da der Story-Arc fürs erste abgeschlossen ist. Und genau das werde ich auch machen bis ich die Crossbell Spiele endlich zocken kann :D


Wenn man's drauf anlegt, kann mans im zweiten Playthrough garantiert durch eine NG+ Option, die dir Max Bonding Points gibt. Zumindest, wenn ich das richtig verstanden habe. Aber du hast schon recht, dir entgeht ne Menge. Ich weiß zum Beispiel absolut gar nichts über Emma.
Jo, das kann man durchaus machen. Wenn man Lust drauf hat :D Aber ichs habs bis heute nicht heute nicht geschafft mir die Szenen der Charaktere anzuschauen mit denen ich nur wenig Zeit verbracht habe xD Spielen wollte ich das aber auch nicht nochmal. So bleibt der Rest halt ein Mysterium ... auch wenn da ja noch zwei Spiele kommen in denen sie sich beweisen können!

Narcissu
22.01.2018, 19:46
Die Frage ist eher: Wieso sollte man Cold Steel statt Trails in the Sky spielen? :P

Zirconia
22.01.2018, 20:08
Joa Cold Steel und Crossbell sollen ja wohl gleichzeitig spielen. Allerdings hat Cold Steel 4 Teile, der vierte hat diesen Herbst in Japan seinen Release. Ich bin erstmal gespannt, wann Cold Steel 2 den Steam Port bekommt, weil die passende Konsole habe ich einfach nicht.

Die wirkliche Frage, Narcissu, ist: Why not both?

Narcissu
22.01.2018, 20:40
Eben. :D Aber wenn man die Chance hat, mit einem von beiden anzufangen, würde ich doch zu Trails in the Sky raten, wenn man nicht gerade mit älteren Spielen nichts anfangen kann, denn in vielen Aspekten, u.a. vom Aufbau der Geschichte, ähneln die Cold Steel ohnehin.

Zirconia
25.01.2018, 11:12
So, hab mir mal diese Woche das Ziel gesetzt, endlich BLUE REFLECTION durchzuspielen. Das quält mich schon seit... November?

Rusk
25.01.2018, 11:33
Quält? Gefällt es dir nicht so... habs nämlich auch in meiner Liste drin aber noch nicht gespielt.

Zirconia
25.01.2018, 12:11
Um nichts vom Bericht, der hoffentlich Sonntag kommt (wenn ich mich dazu bringen kann, endlich die letzten 3 Chapter zu spielen), vorweg zu nehmen: Es ist wahrscheinlich die Enttäuschung des letzten Jahres für mich.

Rusk
25.01.2018, 13:50
Na dann schicke ich dir einen fetten Motivationsbonus von hier aus, ich würde mich sehr über einen Bericht freuen. :) Bisher kenne ich nur den von Winys, die das Spiel im letzten Jahr in der Challenge drin hatte und es positiv bewertet hat (ich glaube es war eine 7,5 von 10).

Winyett Grayanus
26.01.2018, 09:12
Na ja, es ist so ein Mittelding mit Raum für Verbesserungen. Seichte Handlung, Fanservice und Wiederholungen, dafür ist der Stil irgendwie doch originell, was das Spiel für mich trotzdem ganz interessant gemacht hat. Gust eben, die müssen noch ein paar Jahre üben, bis sie richtig tolle Spiele entwickeln können.

Zirconia
26.01.2018, 11:14
Na ja, Atelier finde ich im Gegenzug immer sehr amüsant. Nur Blue Reflection scheint mich einfach nicht packen zu wollen.

Narcissu
26.01.2018, 19:11
Ganz vergessen, zu schreiben: Finde es klasse, dass du auch dabei bist, Nico! Definitiv einige tolle Spiele dabei und mindestens 4-5 davon will ich auch in absehbarer Zeit durchspielen, auch wenn es vermutlich aus zeitlichen Gründen nichts wird und ich sie in zwei Jahren noch nicht alle durch sein werde. :D

Zirconia
28.01.2018, 16:01
http://cdn.akamai.steamstatic.com/steam/apps/658260/header.jpg?t=1515117947

Gestartet: Anfang November 2017
Beendet: 28.01.2018

Warum gerade BLUE REFLECTION?
Nico ist ein simpler Mensch. Er hört einen genialen Soundtrack und möchte das Spiel dazu haben. So war's dann auch bei diesem Spiel. Nachdem ich von GUST schon Atelier Iris 1-3, Sophie und Firis, sowie Nights of Azure gespielt hatte, dachte ich, dass mich auch BLUE REFLECTION amüsieren könnte.

Eindrücke beim Spielen:
Zuallererst einmal: Ich brauche normalerweise keine 3 Monate, um ein Spiel durchzuspielen. Vor allem nicht, wenn die Endspielzeit weniger als 50 Stunden beträgt. Das alleine lässt schon einmal aussagen, dass mich dieses Spiel echt geschlaucht hat. Ich habe es bis diesen Monat vor mir hergeschoben und wollte es jetzt endlich durchspielen. Danke JRPG Challenge für diesen Motivationsboost.

So, BLUE REFLECTION spielt in einem Schulszenario mit der Protagonistin Hinako Shirai, eine recht bekannte Ballett-Tänzerin, welche allerdings ihr Werk aufgrund einer Beinverletzung aufgeben musste. Nachdem einem längeren Ausfall schafft sie es wieder, zur Schule zu kommen und lernt dabei ein Mädchen kennen, was vorher auch in ihrer Mittelschule war, Sanae. Nach einer kurzen Unterhaltung mit Sanae wird diese allerdings "verrückt" und die Zeit bleibt stehen und Hinako wird in eine andere Welt gezogen, in der sie sich so bewegen kann, wie sie möchte.
Diese andere Welt nennt sich "The Common" und ist quasi die Emotionsebene des Menschen und von daher auch auf 4 Zonen aufgeteilt: Freude, Trauer, Angst, Zorn. Jede Zone beherbergt ihre eigenen Dämonen, welche Fragmente von Menschen angreifen und sie so destabilisieren.
Was hat Hinako damit zutun? Nun, sie ist ein Reflektor. Quasi die Auserwählte, wenn man so will. Und ihr wird der Job aufgezwungen, die Fragmente ihrer Schulfreunde zu sammeln und mit der Kraft, die sich daraus ergibt, die 4 hohen Dämonen, auch genannt Sephira (Mehrzahl von Sephiroth und ja, die sind nach den Sephiroth benannt) zu besiegen. Geholfen wird ihr dabei von den Schwestern Yuzuki und Lime Shijou, welche auch ihre eigenen Geheimnisse haben.

Der Fokus in diesem Spiel liegt hauptsächlich darin, den anderen Schülern dabei zu helfen, über ihre Probleme hinwegzukommen und versucht, realistische Interaktionen zwischen Highschool Girls zu zeigen. Ersteres wird mit einem Missionssystem gelöst, in dem man immer wieder Aufträge bekommt, für die man die Person suchen muss (sind recht leicht zu finden, da "verrückte" Mitschüler von einer Aura umgeben sind, deren Farbe die Emotion darstellen soll), dann für die Mission in den Common hüpft und nach der Mission wieder rausgeht. Die Aufenthalte im Common sind daher recht kurz, allerdings ist das meiner Meinung nach trotzdem ermüdend, weil jede Zone des Commons das exakt gleiche Layout hat (wobei man am Ende des Spiels für jede Zone nochmal eine große Map bekommt). Kurz gesagt: Es ist verdammt repetitiv, was auch der Grund ist, warum ich das Spiel so lange vor mir her geschoben habe. Am... Anfang? jedes Kapitels hat man mit einer Situation zu tun, welche meistens eine neue Freundin "freischaltet", mit der man dann spezieller interagieren kann. Allerdings ist dies auch beschränkt auf einige wenige Unterhaltungen und Einladungen, mit der Person was zu machen, was dann allerdings auch wieder eine Sequenz ist. Dies dient hauptsächlich dazu, eine Beziehung zu der Person aufzubauen, was sich am Ende des Spiels auszahlen kann. Um ehrlich zu sein, musste ich das nachlesen, weil ich keine Beziehung maximiert habe. Das war mir persönlich einfach zu zeitaufwändig.

Im Common, was quasi einfach nur kleine Dungeons sind, hat man RPG-typische Kämpfe, welche allerdings nie wirklich eine Herausforderung sind, vor allem, weil durch das Levelsystem, bei dem man nicht durch Kämpfe, sondern durch Storyevents und Beziehungen mit Freunden levelt und dabei selbst entscheidet, wo welcher Charakter seinen Fokus hat, man sehr schnell ein zu hohes Level erreicht und man dann mit den 99 MP Angriffen (oder Flapping Firestorm auf Lime) da steht, welche die meisten Gegnerhorden einfach wegsaugen. Die Bosskämpfe sind, bis auf dem letzten Boss, auch gefühlt nur normale Kämpfe, bei denen der Gegner mehr HP hat. Die sind zwar ein wenig gefährlicher, wenn man allerdings mit der Fülle von AoE-Angriffen die Zusatzgegner (aka Teile der Sephira) schnell ausschaltet, muss man sich an sich nie Gedanken darum machen. Außerdem hat man in den Bosskämpfen auch noch Unterstützung von seinen Freunden, welche auch buffen, heilen und Schaden austeilen. Jedes Mal, wenn ein Sephiroth zum ersten Mal bekämpft wird, erhält man außerdem ein Zusatzfeature im Kampf, was das Spiel nochmal weiter vereinfacht. Das Kampfsystem fühlt sich meiner Meinung nach genauso repetitiv an, wie das Missionssystem. Was man vielleicht noch erwähnen könnte ist, dass man durch Fragmente, die man sammelt, auch Fähigkeiten customizen kann. Diese erhalten dann mehr Schaden, heilen mehr, buffen, debuffen und sonstiges. Ist an sich ganz interessant. Kann man eine Weile mit herumfuchteln. Das Customizing fühlt sich nicht so krass an, wie bei den Atelier-Teilen, wo man über verschiedene Item Traits versucht, das Beste aus den Items rauszuholen, aber es ist vorhanden.
Außerdem besitzt auch BLUE REFLECTION eine Art Crafting System womit man sich Items basteln kann, die wiederum Fragmente verstärken können, oder die man vor Kämpfen essen kann, um mit Buffs zu starten. Letzteres habe ich nicht einmal im ganzen Spiel benutzt. Allerdings werden einige dieser Items für Missionen benötigt, welche mehr Rezepte freischalten.

Von der Grafik her war die PC Version ganz in Ordnung, wobei ich darauf auch nicht großartig wert lege. Ich würde auch hier gerne mit Screenshots den Post aufwerten, allerdings habe ich keine. Bei dem nächsten Spiel, das ich anfange, werde ich allerdings dran denken, auch mal Screenshots zu machen. Der Soundtrack, dem Teil, auf den ich großen Wert lege, ist allerdings wundervoll, vor allem, weil der sich von anderen Spielesoundtracks, durch ein eher elektronisches Genre für Battle Themes und teilweise auch sehr emotionale Klavier-Themen im Kontrast dazu, sehr abhebt. Eine Sache, die sich wohl kaum ändern wird, ist, dass GUST Soundtracks immer fantastisch sind. Das ist wohl ein Naturgesetz.

Endstatus:
Story durchgespielt.
Spielzeit: ca 21 Stunden
Wertung: 3,5/10
Das Spiel war nicht wirklich schlecht, konnte mich aber durch das sehr repetitive Gameplay nicht beeindrucken.

Sylverthas
28.01.2018, 22:34
Der Fokus in diesem Spiel liegt hauptsächlich darin, den anderen Schülern dabei zu helfen, über ihre Probleme hinwegzukommen und versucht, realistische Interaktionen zwischen Highschool Girls zu zeigen.
Finde die Formulierung mit "versucht" sehr schön :D
Sehe ich das richtig, dass das irgendwie son bischen P4 in nem kitschigeren Setting und nur mit Animu Girlz ist?


Am... Anfang? jedes Kapitels hat man mit einer Situation zu tun, welche meistens eine neue Freundin "freischaltet", mit der man dann spezieller interagieren kann. Allerdings ist dies auch beschränkt auf einige wenige Unterhaltungen und Einladungen, mit der Person was zu machen, was dann allerdings auch wieder eine Sequenz ist. Dies dient hauptsächlich dazu, eine Beziehung zu der Person aufzubauen, was sich am Ende des Spiels auszahlen kann. Um ehrlich zu sein, musste ich das nachlesen, weil ich keine Beziehung maximiert habe. Das war mir persönlich einfach zu zeitaufwändig.
Da wünscht man sich doch, Yandere Simulator wär schon fertig, oder? *g*
Klingt auch so, als wären die ganzen Charaktere ziemlich uninteressant, wenn Du Dich nicht mal dazu bringen konntest, eine Beziehung abzuschließen. Die Story taugt auch gar nichts, wie? Also - muss ja sagen, dass ich auch über *richtig* lahmes Gameplay hinwegsehen kann, wenn Story und Charaktere gut sind. Aber das klingt ja hier wie ein Totalausfall^^

Narcissu
28.01.2018, 22:42
Hey, noch ein Fan von GUST-Soundtracks! *highfive*

Tatsächlich habe ich bis auf Atelier Annie noch kein GUST-Spiel durchgespielt, aber die Soundtracks der Atelier-Reihe mag ich unglaublich gern und die von anderen GUST-Spielen will ich auch noch sichten.

Das mit den repetitiven Inhalten ist in etwa das, was ich von GUST erwarten würde, wenn sie sich an was Neuem versuchen. Scheinen nicht so wirklich das Budget für richtig abwechslungsreichen Content zu haben. ^^

Zirconia
29.01.2018, 08:12
Finde die Formulierung mit "versucht" sehr schön :D
Sehe ich das richtig, dass das irgendwie son bischen P4 in nem kitschigeren Setting und nur mit Animu Girlz ist?
Das kann ich nicht beurteilen, weil ich noch nie Persona angefasst habe.


Da wünscht man sich doch, Yandere Simulator wär schon fertig, oder? *g*
Klingt auch so, als wären die ganzen Charaktere ziemlich uninteressant, wenn Du Dich nicht mal dazu bringen konntest, eine Beziehung abzuschließen. Die Story taugt auch gar nichts, wie? Also - muss ja sagen, dass ich auch über *richtig* lahmes Gameplay hinwegsehen kann, wenn Story und Charaktere gut sind. Aber das klingt ja hier wie ein Totalausfall^^
Ich meine, das Spiel war ja nicht wirklich schlecht. Es konnte mich nur einfach mit der "Friendship is Magic" Story packen. Im späteren Spielverlauf gibt es ein Paar Twists in der Geschichte und auch Charaktere, die nicht mit dem Tun von Hinako einverstanden sind. Mich persönlich konnte mich der letzte Twist aber bis zum Abspann nicht mitreißen. Die ganzen Emotionen davon konnte mir nur der Abspann richtig vermitteln. BLUE REFLECTION einen Totalausfall zu nennen wäre übertrieben, es ist nur halt nicht so gut, wie es theoretisch hätte sein können.


Hey, noch ein Fan von GUST-Soundtracks! *highfive*

Das mit den repetitiven Inhalten ist in etwa das, was ich von GUST erwarten würde, wenn sie sich an was Neuem versuchen. Scheinen nicht so wirklich das Budget für richtig abwechslungsreichen Content zu haben. ^^
GUST-Soundtracks sind mit das beste, was der Welt passieren konnte, hands down. Ich hab mir schon den Soundtrack von Atelier Lydie & Suelle angehört und er ist fantastisch!

Das Ding bei repetitiv ist ja, dass es ja immer noch okay sein kann. Nights of Azure 1 war meiner Meinung nach auch repetitiv wie Sau, aber da war das generelle Gameplay für mich interessant genug, um trotzdem nicht die Motivation zu verlieren. BLUE REFLECTION konnte mir das leider nicht bieten. Schade, aber passiert. Der größte Motivationsfaktor war hier einfach die Musik.

Zirconia
08.02.2018, 12:46
http://cdn.akamai.steamstatic.com/steam/apps/429660/header.jpg?t=1495836396

Gestartet: 05.01.2018
Beendet: 04.02.2018

Es... hat ein wenig gedauert, bis ich mich zum Schreiben bewegen konnte, was keinesfalls dem Spiel verschuldet ist. Nur meine Motivation zum Schreiben.

Warum gerade Tales of Berseria?
Nun ja, ich bin schon ein Fan der "Tales of"-Reihe auch wenn die Soundtracks meistens sehr zu Wünschen übrig lassen. Ich habe bisher Tales of Symphonia, ToS Dawn of the New World und Tales of the Abyss selbst spielen können und ich war mir relativ sicher, dass Tales of Berseria einer der besseren Titel sein wird. Spoiler Alert: Ich lag nicht falsch.

Eindrücke beim Spielen:
Wie fang ich da am besten an? Tales of Berseria spielt im Holy Midgand Empire in der gleichen Welt wie Tales of Zestiria, nur halt viele Jahre vorher. So um die... 1000? Kann ich schlecht sagen, hab Zestiria noch nicht weit gespielt. Jedenfalls verfolgen wir in dieser Geschichte Velvet Crowe, welche dank ihres Schwagers, Arthur, während einer Scharlachroten Nacht (kann man das so übersetzen? Ich mach das einfach, habs zwar auf Englisch gespielt, aber passt schon) ihren kleinen Bruder Laphicet (und ein Arm) verlor und zu einem Dämon wurde. Moment, das ist vielleicht ein wenig schnell. Na ja, das Intro war halt auch so schnell, passt also vom pacing. Nach diesem zugegeben traumatischen Ereignis schwört sie Rache gegen Arthur (oder jetzt auch Artorius Collbrande), dafür dass er ihren kleinen Bruder umgebracht hat. Wie passend, dass sie zu einem Dämon wurde, da sie dadurch einen neuen Arm hat: Den für sie typischen Dämonenarm. Blöd nur, dass sie jetzt im sichersten Gefängnis der Welt sitzt. Glücklicherweise wird sie allerdings von einen von Arthurs Malakhim (Seraph in Zestiria, himmlische Wesen, die Bindungen mit bestimmten Menschen eingehen können, um ihnen Fähigkeiten zu geben) befreit. Long story short, sie bricht aus dem Gefängnis aus, muss dafür allerdings auch besagten Malak töten und merkt, dass dieser Malak basically eine Reinkarnation ihrer ebenfalls toten Schwester (der Frau von Arthur) war. Wer denkt, dass das arg hart spoilert: Es ist absolut offensichtlich und ich hab jetzt nur den Prolog und das erste Kapitel wirklich angeschnitten.

Was ist also das Ziel des Spiels? Artorius zu töten. Nun ja, es gibt selten Tales Spiele, die den letzten Endgegner nicht schon während der ersten Spielstunden zeigen. Mir fallen direkt Beispiele aus 3 anderen Tales of Spielen ein.
Wie viele andere Tales Spiele ist auch Berseria in einige Kapitel aufgeteilt, welche allerdings nicht explizit erwähnt werden. Ehrlich gesagt möchte ich nicht zu viel zu der Story verlieren. Ich finde, man muss sie schon irgendwo selbst erleben in diesem Spiel, weil vor allem Velvets Charakterentwicklung in diesem Spiel im Vordergrund steht und die Story auch exakt darauf abzielt, Velvet zu beobachten, wie sie sich entwickelt, bis sie ihr Ziel erreicht. Sowohl bei ihrer Charakterentwicklung als auch bei ihrem Rachefeldzug helfen ihr ihre 5 Mitstreiter sehr. Ein interessanter Aspekt in diesem Spiel, den ich zusätzlich erwähnen möchte, ist, dass man durchgehend im Spiel quasi der Bösewicht ist, der die Hoffnung der Menschen töten will. Ich finde, dass dieser Tapetenwechsel einem Tales Spiel gut steht und er wurde auch recht gut durchgesetzt. Vor allem war dies dadurch sichtbar, wie Gerüchte über eine Gruppe Dämonen in den Städten kursieren, die im Laufe des Spiels immer abstruser wurden. Das zu beobachten war sehr spaßig und hat die Welt auch recht glaubhaft gemacht. Ich halte es nur für ein wenig bescheuert, dass die Bewohner von Hellawes uns nicht wiedererkennen. Aber man kann ja auch nicht alles haben.
Um nicht zu weit abzudriften: Mein größter Kritikpunkt bei der Handlung ist, dass sie wirklich sehr lange braucht, um Fahrt aufzunehmen. Das Spiel startet mit einem sehr starken Intro, schwenkt dann zum Prolog im Dorf Aball und dann zur Scharlachroten Nacht und dem Gefängnisausbruch, welcher wieder Actionreich ist, aber Handlungsmäßig kommt da einfach einiges etwas zu kurz. Die Handlung nimmt meiner Meinung nach erst ab der Therion-Jagd Fahrt auf, was allerdings auch die längste Arc im Spiel ist. Die Charaktere sind... relativ simpel, aber glaubhaft, die Charakterentwicklung von... so ziemlich jeden außer Rokurou war recht interessant (ehrlich gesagt, man hätte Rokurou (Verbündeter) und Shigure (Feind) aus dem Spiel nehmen können und es hätte kaum was gefehlt, außer super Humor... wobei, das ist es mir wert. Lasst Rokurou drin.). Das reicht jetzt aber auch zu Handlung und Charakteren.

Denn worauf ich bei Tales of immer am liebsten schaue, ist das Gameplay. Denn Tales of identifiziert sich auch zur Hälfte durch das Kampfsystem. Und um das voll auszuschöpfen... muss man lesen. Viel lesen. Weniger lesen, wenn man Dinge schon von vornherein versteht. Aber auf jeden Fall gibt es viele Dinge, auf die man achten kann und teilweise muss, wenn man auf höheren Schwierigkeitsgraden spielt. Ich habe mein Hard/Chaos run beim letzten Boss aufgegeben, weil mir der Zauber mit 3000 Schaden auf allen von einem der zwei Bosse dann doch zu hart war. Ich hätte bestimmt mehr Zeit investieren können, um ein wenig zu leveln, oder mein Equipment mehr auf Art Defense zu trimmen, aber ich wollte noch das NG+ von Trails of Cold Steel durchspielen, bevor das Sequel kommt. Zurück zu Berseria. Zurück zum Gameplay. Einfach gesagt haben wir ein Kombobasiertes Kampfsystem, in dem jede Pfeiltaste (Tastaturspieler) ein Angriff ist und man maximal eine Kombo von 4 Angriffen ausmappen kann. Hierbei muss beachtet werden, dass jeder dash auch eine "Komboaktion" ist und man ein Soulsystem hat, das quasi verhindert, dass wir die ganze Zeit nur Angriffe spammen. Am Ende des Tages bedeutet das aber auch nur, dass wir nach jeder Angriffswelle für ca 1,5 Sekunden blocken, um (zumindest sobald man den Potentite dafür hat) mit dem nächsten Angriff die Verteidigung des Gegners zu durchbrechen. Apropros Potentite: Diese Steine sammelt man durch das ganze Spiel und sie können jegliche Systeme des Spiels erweitern. Zum Beispiel, dass man mit mehr Seelen startet, mehr maximale Seelen hat, den BG Pool vergrößert und und und. Die Potentite Boni beschränken sich hierbei nicht nur auf das Kampfsystem, sondern auch Dinge, die man außerhalb des Kampfes machen kann. Insgesamt werden alle Gameplay-Systeme während des Spiels immer mehr erweitert, sodass man tatsächlich, wenn man es denn zulässt, jede Neuerung einfach und bequem dazulernen kann. Oder man heißt Nico und ließt sich so am Ende des Therion Hunt Arcs mal alle Potentites durch und schaut, wie man sie am besten nutzen kann. Außerdem gibt es auch in Berseria wieder eine Art Overlimit, hier spezifisch Break Soul genannt. Jede Break Soul bringt was anderes, aber alle verringern den Seelenstand um 1 (übrigens sammelt man dadurch Seelen, dass man Statusveränderungen verursacht). Velvets Break Soul ist hierbei definitiv die stärkste (aber ich kenne auch nicht alle). Sie geht in einen Modus, in dem sie unsterblich (aber nicht unverwundbar ist), heilt am Anfang ein wenig Leben, verliert aber Leben über Zeit und nach einer vollen Kombo (oder wenn ihr Leben auf 1 sinkt) macht sie einen Abschlussangriff. Außerdem erhält sie für die Dauer dieses Modus einen Wertebonus, je nachdem, welche Art von Gegner sie anvisiert hatte, als sie den Modus gestartet hat. Diesen Modus kann man wunderschön ausnutzen, um Schaden zu "negieren" und sich dafür zu schützen zu sterben. Leider kann man ihn nur nutzen, wenn man 3 oder mehr Seelen hat, was es nochmal umso wichtiger macht, auf die Seelen zu schauen.
Ehrlich gesagt ist es ein verlorener Krieg zu versuchen, das Gameplay des Spiels irgendwie zusammenzufassen. Das Gameplay ist verdammt tief und vielseitig, weshalb man es, genau wie die Story, einfach selbst spielen muss, um wirklich alles daran zu verstehen. Wobei es auf allen Schwierigkeitsgraden unter Hard unwichtig ist, ob man das Kampfsystem nun wirklich versteht.
Auf jeden Fall hat mir persönlich das Gameplay eine Menge Freude bereitet.

Was mir weniger Freude bereitet hat, war die Grafik und die Musik. Nun gut, ich lege keinen großen Wert auf Grafik und die Charakterdesigns waren recht originell (wenngleich bei Velvet ein wenig sehr revealing, but to each their own), allerdings waren die Gegenden, vor allem Höhlen, sehr langweilig gestaltet. Das Erkunden von Gegenden hat dadurch so wirklich gar keinen Spaß gemacht, weshalb man an sich nie ziellos durch einen Ort laufen wollte. Entweder man lief der Story hinterher oder versuchte sich an Code Red Hunts (welche Potentites und vor allem Geld bringen, aber genug davon). Es gibt mehrere Gegenden, durch die man einfach nicht durchlaufen will, weil sie sehr weitläufig und langweilig designed sind. Die Musik ist nicht wirklich viel besser, allerdings sollte man sich bei Musik in Tales Spielen auch ehrlicherweise wenig Hoffnung machen. Die Quote von einem Soundtrack, der im Kopf bleibt, wurde durch Zaveid the Exile erfüllt, aber ich hab mir sagen lassen, dass exakt der Soundtrack auch in Zestiria vorkommt. Also wars recycled. Schade. Die Musik in Tales Spielen ist halt leider sehr generisch und man könnte teilweise ne Menge Tales Soundtracks hintereinander hören, aber kaum eines dem richtigen Spiel zuordnen. Schade, aber muss man wohl mit leben. Zumindest ist der Soundtrack nicht wirklich bad, sondern nur uninspiring.

Endstatus:
Story durchgespielt, Eleanor und Eizen Sidequest geschafft.
Spielzeit: 54 Stunden
Wertung: 8/10 (Es war ein gutes Spiel, aber hatte sichtliche Schwächen. Die Charakterentwicklung hat aber am Ende dann doch dazu beigetragen, dass ich von 7 auf 8 Punkte gesprungen bin.)

Rusk
08.02.2018, 13:25
Hab mich eigentlich darauf gefreut, dass du nach Berseria Zestiria spielen wirst... darf man fragen wieso Bravely Default? Kenn es nicht nicht, ist das ein kurzes Spiel um die Zeit bis zu Cold Steel 2 zu überbrücken?

Zirconia
08.02.2018, 14:30
Oh ja, hab das im Titel gar nicht hinzugefügt. Nico ist schlau. Also joa, ich hab Zestiria sogar schon angefangen (okay, ich habe eine Stunde gespielt). Es fühlt sich nach Berseria ein wenig klunky an, ist aber halt auch dem verschuldet, dass es das Spiel vor Berseria ist und ich noch ganz am Anfang des Spiels bin. Bravely Default war noch von vorher im Titel und da hab ich auch schon meine paar Spielstunden drin. Warte, lass mich mal nachschauen... es sind bisher...71 Stunden Spielzeit? Krass o.o Kann mich gar nicht erinnern, was ich alles gemacht habe. Wahrscheinlich JP am grinden gewesen.

Jedenfalls... wovon ich ausgehe ist, dass ich ein wenig Zestiria spielen werde bis nächsten Mittwoch, aber weil mein Hype für Cold Steel 2 wirklich groß ist, ist ebenfalls davon auszugehen, dass ich Mittwoch direkt mit Cold Steel 2 einsteigen werde. Dafür werde ich wahrscheinlich NoA2 aus meiner Liste kicken (weil das einfach auch das Spiel ist, auf das ich am wenigsten Lust habe, geht dann in den Sekundärkasten, außerdem müsste ich es eh vorher noch kaufen). Zestiria möchte ich dann nach Cold Steel 2 beenden. Ich möchte dem Spiel die Zeit geben, die es braucht, ehrlich gesagt.

Rusk
08.02.2018, 20:00
Zestiria möchte ich dann nach Cold Steel 2 beenden. Ich möchte dem Spiel die Zeit geben, die es braucht, ehrlich gesagt.

Ach welches du dann wann spielst, ist egal - das passt schon. Du spielst genau die beiden Spiele, die mich momentan von deiner Liste am meisten interessieren. Und ne kurze Abwechslung zum Tale-Prinzip schadet ja eh nicht, nutz also ruhig deinen Cold Steel-Hype, ist ja auch ein richtiger Brocken.

Ave
08.02.2018, 21:24
darf man fragen wieso Bravely Default? Kenn es nicht nicht, ist das ein kurzes Spiel um die Zeit bis zu Cold Steel 2 zu überbrücken?

Bravely Default hat schon so seine 50+ Spielstunden, je nach Schwierigkeitsgrad und Sidecontent den man macht. Das Spiel fand ich auch richtig toll, aber irgendwie ist das so ein One Hit Wonder. Beim ersten Mal ziemlich cool, aber nochmal würde ich es vermutlich nicht spielen. :hehe:

Müsste mir mal Bravely Second zulegen...

Klunky
08.02.2018, 22:47
Bravely Default hat schon so seine 50+ Spielstunden, je nach Schwierigkeitsgrad und Sidecontent den man macht. Das Spiel fand ich auch richtig toll, aber irgendwie ist das so ein One Hit Wonder. Beim ersten Mal ziemlich cool, aber nochmal würde ich es vermutlich nicht spielen. :hehe:

Müsste mir mal Bravely Second zulegen...

Ok, das hat aber auch definitiv so seine Gründe. xD

Ich habe übrigens 115 Spielstunden dran gehockt. .,.

Ave
08.02.2018, 22:52
Ok, das hat aber auch definitiv so seine Gründe. xD

Ich habe übrigens 115 Spielstunden dran gehockt. .,.

Ja stimmt. :D Ist eigentlich mega schade, weil ich die Charaktere, Welt und Story sehr gemocht habe. Und die Musik! :herz:

Sylverthas
13.02.2018, 22:39
Ich halte es nur für ein wenig bescheuert, dass die Bewohner von Hellawes uns nicht wiedererkennen. Aber man kann ja auch nicht alles haben.
Ist ja nicht so, als ob jeder der Gruppe aussieht, als wäre er irgendeinem Cosplay-Treffen entflohen *g*
Fand das aber auch witzig. Das Spiel hat ja auch ein paar Momente, wo es mit einem Augenzwinkern auf Velvets Klamotten guckt, z.B. eine Skit mit Eleanor.


Die Handlung nimmt meiner Meinung nach erst ab der Therion-Jagd Fahrt auf, was allerdings auch die längste Arc im Spiel ist. Die Charaktere sind... relativ simpel, aber glaubhaft, die Charakterentwicklung von... so ziemlich jeden außer Rokurou war recht interessant (ehrlich gesagt, man hätte Rokurou (Verbündeter) und Shigure (Feind) aus dem Spiel nehmen können und es hätte kaum was gefehlt, außer super Humor... wobei, das ist es mir wert. Lasst Rokurou drin.). Das reicht jetzt aber auch zu Handlung und Charakteren.
Mein Problem mit der Handlung war ja, dass da einiges an Leerlauf war, und einige Arcs IMO nicht so wirklich relevant (für Berseria) waren. Z.B. Zaveid und Eizen oder eben von Dir genannt Rokurou und Shigure. Erstere sind sicherlich wegen der Verbindung zu Zestiria drin, aber die ganze Sache mit Aifread hätte man IMO irgendwo streichen können. Mir doch irgendwie egal, dass die da diese komische Knarre von dem kopiert haben und der daher TOTAL relevant für die Story war ^_O. Keine Ahnung, das war irgendso ne Plotline, die für mich im Sand verlaufen ist, aber vielleicht für Zestiria Spieler total toll war?^^
Hätte man da ein wenig Fett getrimmt, wäre die Story eine der dichtesten und relevantesten der ganzen Reihe geworden. Wobei ich das rückblickend ohnehin fand, einfach, weil so viele zentrale Themen immer wieder vorkamen - aber man muss halt die "Filler Quests" ein wenig ausblenden.


Wobei es auf allen Schwierigkeitsgraden unter Hard unwichtig ist, ob man das Kampfsystem nun wirklich versteht.
Selbst auf Hard hab ich die KI das meiste machen lassen :hehe:



Zu Bravely Default: Echt zwiegespalten bei dem Game. Die erste Hälfte ist gut, die zweite ist einerseits awesome und andererseits irgendwie eine Frechheit. Hab das Spiel btw. immer noch nicht durchgespielt, weil ichs einfach nicht tun konnte. Vielleicht sollte ich das mal wieder weiterführen, ist jetzt sicherlich n halbes Jahr seit dem letzten "Versuch" vergangen :D

Narcissu
13.02.2018, 22:47
Ich tu mich immer schwer damit, die zweite Hälfte wirklich als "Hälfte" zu bezahlen, weil man quasi beliebig wenig Zeit damit verbringen kann. Der sich wiederholende Content ist ja bis auf die Tempelbosse, durch die man in Windeseile rushen kann, ja komplett optional, sodass man im Grunde genommen nicht mehr als eine Stunde pro Kapitel braucht. In dem Sinne ist es für mich eher das Ende das Spiels, nicht die zweite Hälfte. Hatte daher zumindest spielerisch nicht so das Problem damit – eher hat es das Pacing etwas ruiniert.

Klunky
14.02.2018, 06:44
Ich tu mich immer schwer damit, die zweite Hälfte wirklich als "Hälfte" zu bezahlen, weil man quasi beliebig wenig Zeit damit verbringen kann. Der sich wiederholende Content ist ja bis auf die Tempelbosse, durch die man in Windeseile rushen kann, ja komplett optional, sodass man im Grunde genommen nicht mehr als eine Stunde pro Kapitel braucht. In dem Sinne ist es für mich eher das Ende das Spiels, nicht die zweite Hälfte. Hatte daher zumindest spielerisch nicht so das Problem damit – eher hat es das Pacing etwas ruiniert.

Das stimmt durchaus, bei mir war es leider so dass ich unter dem Zwang gelitten habe: jeden Nebenboss wieder und wieder zu bekämpfen. Ab dem letzten Handlugnsstrang muss man sie später ja auch noch mal in Gruppen in einem schwierigen Bossrush bekämpfen. Das hat mindestens ein Drittel der Spielzeit drauf addiert.

La Cipolla
14.02.2018, 15:27
Ich war erst versucht zu sagen "Das ist dann aber dein Problem!", sehe aber auch ein, dass die Art und Weise, in der ein Spiel motiviert oder eben nicht, da doch eine Rolle spielt. Und in Bravely Default haben sie schon so ein paar echt interessante Tidbits in dem Zusatzkram versteckt. Die haben zwar nicht gereicht, um mich zu motivieren, zumal einiges davon ziemlich hart war (hab mir das dann lieber auf YT angesehen), aber es spricht für ein leicht schizophrenes Spieldesign: Wenn der Kram ernsthaft zusätzlich ist, sollte er nicht den Rest des Spiels grundlegend interessanter machen. Das ist dann nämlich kein Zusatz mehr, sondern eine Verbesserung.

Klunky
14.02.2018, 18:04
Ja, das war so ziemlich die Motivation, ich wollte unbedingt die Extra-Szenen die mitunter wirklich ganz lustig waren mitnehmen (am besten war Team Girl Power mit Artemisia, Kikyo und Victoria)
Und zumindest ganz zum Schluss fand ich die Kämpfe von ihren Anspruchsgehalt dann doch sehr spaßig, gerade als sie dann in Gruppen aufgetreten sind und eine bestimmte Kampfstrategie verfolgt haben. Davor waren es eigentlich immer die selben Kämpfe mit höheren Statuswerten.

Zirconia
25.02.2018, 22:02
Mal so als kleines Update für Zwischendurch: Diesen Monat kommt wohl kein Bericht zu Cold Steel 2 mehr, was nicht am Spiel liegt, sondern an Zeitmangel.

Daher liegt mein Ziel für den März jetzt darin, Trails of Cold Steel 2 und Ar Tonelico 1 durchzuspielen. Bravely Default verschiebt sich aus Motivationsgründen daher auf... bessere Tage. Viel Glück schon mal an mich selbst.

Zirconia
07.05.2018, 17:16
https://steamcdn-a.akamaihd.net/steam/apps/748490/header.jpg?t=1519438763
Gestartet: 14.02.
Beendet: 06.05.

Ich hab im März und April irgendwie so überhaupt gar nicht gezockt. Zumindest keine JRPGs, weshalb auch dieser Bericht etwas später kommt, als ich es ursprünglich geplant habe. Nico und seine Motivationsprobleme schlagen zu und ich wollte dem Spiel die Aufmerksamkeit und Liebe widmen, die es verdient.

Warum gerade The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 2?
Diese Frage ist sehr leicht zu beantworten, weil es der direkte Nachfolger von Trails of Cold Steel 1 ist und ich das Spiel unglaublich gefeiert habe. Außerdem war es dieser Teil von dem besagter Freund vom anderen Bericht mir die Musik gezeigt hat, also umso mehr Grund, diesen Teil auch zu spielen. Allerdings habe ich bis kurz vor Ende des Spiels mal wieder versäumt, Screenshots zu machen, daher fallen diese mal wieder aus. Bei Atelier Lydie & Suelle habe ich aber schon einige und bin da auch gerade erst beim Anfang!

Eindrücke beim Spielen:
Trails of Cold Steel spielt story-technisch sehr nah an seinem Vorgänger an. Genau genommen liegt ein Monat zwischen dem Ende von ToCS 1 und 2, eine Zeit, die Rean ohnmächtig in der Eisengard-Bergkette verbracht hat. Nach den vergangenen Ereignissen aus ToCS1 liegen schon einmal 2 Ziele direkt auf der Hand: Die Klassenkameraden finden und einem gemeinen Dude mal gehörig den Hintern versohlen.
Zunächst einmal: Alles, was ich über die Charaktere in ToCS1 gesagt habe, trifft natürlich auch in diesem Teil zu. Sie sind, Hauptcharaktere und Nebencharaktere (wobei die Anzahl von spielbaren Charakteren von 11 auf am Ende des Spiels... 23...? gestiegen ist. Ich werd's nicht genau nachzählen), wieder realistisch gestaltet und man erkennt in ihnen auch die Entwicklung, die sie im Vorgänger gemacht haben und wie ihre weitere Vergangenheit und Lebensgeschichte sich auf ihre jetzigen Handlungen auswirken und wie sie überhaupt mit dem Krieg umgehen. Am Ende des Tages werden sich jedoch alle Mitglieder von Klasse VII entscheiden, eine Rolle in diesem Krieg zu spielen. Ebenso die Charakterentwicklung von nicht nur den Protagonisten, sondern auch den Antagonisten und Nebencharakteren wird in diesem Teil wieder sehr stark deutlich. Auch die Welt ist hier wieder wunderbar gestaltet und man lernt wieder eine Menge über die Vergangenheit des Kaiserreiches Erebonia, vor allem den Krieg der Löwen, welches ein zentrales Ereignis in der Landesgeschichte ist und andere wichtige Informationen über das Verhältnis zwischen Erebonia und den anderen Ländern, was vor allem auch in einem Nebenkapitel nahe dem Ende des Spiels nochmal verdeutlicht wird. Daher kann ich hier nur mal wieder sagen: Charaktere und Lore/World Bulding sind hier wieder sehr gut vertreten und bereichern das Spiel sehr. Wie genau sich die Story entfaltet möchte ich nicht so ganz anreißen, um den Bericht so spoilerfrei wie möglich zu halten, auch wenn wir natürlich über den zweiten Teil einer Reihe (Cold Steel) und dem wohl siebten Reihe einer ganzen Serie von Spielen (Trails) reden. Für mich persönlich war allerdings ein wichtiger Motivationspunkt, herauszufinden, wie es mit der Story und den Charakteren weitergeht und ich kann so viel sagen, dass mich das Spiel in diesem Fall auch wirklich nicht enttäuscht hat und dass Trails of Cold Steel 2 ein mehr als nur würdiger Nachfolger des ersten Teils ist, wenn wir jetzt auf die Charaktere, Lore und Story schauen.

Beim Gameplay gibt es hier nicht viel Neues zum Vorgänger. Habe wieder auf dem Schwierigkeitsgrad "Normal" gespielt, weil ich mir noch nicht zutraue, ein Trails Spiel auf Hard oder Nightmare first time zu spielen. Das Argument der Lieblingscharaktere kann ich nicht bringen, weil Rean, Alisa und Fie/Gaius in jede Gruppe reinpassen können, wenn man es denn so will. Allerdings hat jeder der Hauptcharaktere immer noch Fähigkeiten, die gut genug sind, um darüber nachzudenken, sie zu spielen. Die einzige große Neuerung zum Standardkampf ist wohl der Overdrive Modus, in dem man sich noch mal 3 Züge ergaunern kann, HP, MP und CP wiederherstellt, Statusveränderungen heilt und Instant Cast aktiviert. Allerdings sollte man diesen Modus dennoch nicht unüberlegt benutzen, da es immer noch die Zugboni gibt, auf die man auch bei den Gegnern achten muss und man muss den Overdrive erst aufladen, weshalb der Modus zwar übelst stark klingt, aber im Endeffekt doch sehr balanced wirkt. Ansonsten haben wir nur im späteren Spielverlauf die Möglichkeit, mit Rean richtig die Sau rauszulassen, da wir die aus ToCS1 bekannte Ogerform/Dämonenform temporär im Kampf aktivieren können und ein wenig später noch ein weiteres nettes Spielzeug haben, um Standardkämpfe zu vereinfachen. Es gibt auch noch eine andere Art von Kämpfen, aber da ich Spoiler weitgehend vermeiden will, werde ich darüber nichts genaues sagen. Allerdings fühlte sich diese Art von Kampf sehr repetitiv an, wobei sie mir persönlich dennoch Spaß gemacht hat, was allerdings auch an der musikalischen Untermalung (Transcend Beat <3) liegen kann. Ein Gameplay Element außerhalb des Kampfes war es auch, die Schüler der Thors-Akademie einzusammeln, um bestimmte Boni und Möglichkeiten freizuschalten. Dadurch konnte man auch Möglichkeiten erspielen, schneller durch den Osten Erebonias zu jagen, was ziemlich nett war. Vor allem im Nord-Hochland.

Grafisch war dieses Spiel quasi exakt ToCS1, was auch Sinn macht, weil die Spiele in sich selbst extrem verknüpft sind und es keinen großartigen Sinn machen würde, Grafiken über den Haufen zu werfen, die natürlich noch Relevanz haben. Die neuen Outfits von Klasse VII sind allerdings teilweise ein echter Hingucker, was natürlich für mich punktet. Musikalisch ist ToCS2 meiner Meinung nach ebenfalls on par mit ToCS1. Ich muss sagen, dass ich, bevor ich ToCS2 gespielt habe, nur wenige Soundtracks aus diesem Teil wirklich mochte. Ich denke da an Blue Destination, welches mein einziger persönlicher Favorit war. Während des Spiels, durch die Nutzung und Umsetzung des Soundtracks, kann ich aber sagen, dass der Soundtrack wirklich genial ist. Battle Themes wie Heated Mind (Hab viele gesehen, die's nicht mögen, ich find's klasse), Transcend Beat und Take the Windward! (welches auch für ein Snowboard Minispiel benutzt wird, der Hauptgrund, warum ich es so gerne gespielt habe) sind absolut genial. Aber auch die restliche Musik trifft an sich immer den Punkt, den sie treffen soll, was natürlich der Atmosphäre auch wieder sehr hilft.

Alles in allem würde ich sagen, dass ToCS2 genauso wie der Vorgänger ein verdammt gutes Spiel ist, an sich meiner Meinung nach sogar besser. Für mich war es der perfekte Nachfolger für einen bereits echt guten ersten Teil.

Endstatus:
Story durchgespielt, versucht, so viel Optionales wie möglich mitzunehmen, Rang A0 erreicht.
Finales Bonding Event mit Fie Claussell
Spielzeit: ca 71 Stunden
Wertung: 10/10
Volle Punktzahl ist immer sehr heikel zu vergeben, das weiß ich. Allerdings möchte ich hier wirklich dem Spiel das geben, was es verdient und es ist ein Spiel, was mich wirklich dazu gebracht hat, mit den Charakteren mitzufühlen. Das habe ich auch schon im Vorgänger, aber gerade dieser Teil konnte mich extrem mitreißen und es war, wie schon gesagt, für mich ein perfekter Nachfolge für ein ohnehin schon geniales Spiel.

Ich hoffe, dass wir die Lokalisierung und den PC Port des dritten Teils noch vor 2020 kriegen, wobei ja auch diesen Sommer eine vielversprechende Fan-Übersetzung von Zero no Kiseki erscheinen soll, wobei ich da eher auf Ende 2018 tippe, was nicht böse gegenüber den Machern gemeint ist, aber die haben ja schließlich auch mal ein Leben, das vielleicht hin und wieder mal mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Zirconia
07.06.2018, 00:50
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71zF5GZreoL._SY445_.jpg
Gestartet: 22.02
Beendet: 06.06

Warum gerade Ar Tonelico - Melody of Elemia?
Zuallererst möchte ich festhalten, dass die Länge der Zeit zwischen Start und Ende nicht den gleichen Grund hat, wie bei BLUE REFLECTION. Es war meine eigene Schuld, mehrere Spiele über Kreuz anzufangen und Ar Tonelico hat hierbei leider den kürzesten gezogen. Ich habe mich für Ar Tonelico entschieden, weil es ein non-Atelier GUST Titel ist, damit auch der zweite, den ich in dieser Challenge durchspiele, die bei mir zu einem Viertel aus GUST Titeln besteht. Bisher. Ein Freund hat mir empfohlen, auch mal Ar Tonelico anzuschauen und nach einigen Monaten dachte ich mir so "Boa Nico, warum probierst du das Spiel nicht mal aus?".

Eindrücke beim Spielen:
Zum Spiel, es ist im Januar 2006 in Japan erschienen, direkt zwischen Atelier Iris 2 und Atelier Iris 3, beides Spiele, die ich bereits im vergangenen Jahr durchgespielt habe und welche mir den Einstieg ins GUST Universum ermöglicht haben (ja, den ersten Teil habe ich selbstverständlich auch gespielt), also war ich hier auch auf ein eher mehr traditionelles RPG gefasst. Und das habe ich auch bekommen.

Ar Tonelico - Melody of Elemia spielt... joa an einem Turm. Die Welt besteht quasi aus einem einzigen Turm (Ar Tonelico) wo unten an "der Hüfte" ein bisschen Landmasse (Wings of Horus) anhängt. Zur Verdeutlichung ist weiter unten ein Bild. Auf dieser Welt leben 2 Arten von humanoiden Lebensformen: Menschen und Reyvateil. Was Menschen sind, ist ja ganz klar. Reyvateil sind quasi lebendige Maschinen, welche Kraft aus dem Turm ziehen um Song Magie zu erschaffen und anzuwenden, welche unterschiedlichste Formen annehmen kann.
Wir schlüpfen in die Rolle von Lyner Barsett, einen Ritter von Elemia, welcher in Platina, der höchstgelegenen Stadt der Welt lebt. Der Turm, welcher eine riesige Maschine ist, wird von Viren angegriffen und er, sowie sein Ritterkollege Ayatane und die Turmadministratorin Shurelia eilen zum Altar der Apostel, um die Viren, welche immer von dort hervorquellen, auszuschalten. Allerdings scheint es diesmal alles anders zu sein, als gewohnt. Der Virus ELMA-DS ist ein bisher völlig unbekannter Virus, welcher seine materielle Struktur so ändern kann, dass physische Angriffe keine Wirkung mehr haben. Dadurch dem Virus hilflos ausgeliefert versuchen die 3 zurück nach Platina zu flüchten. Ayatane gibt vor, sich für Lyner und Shurelia zu opfern, sieht allerdings zuversichtlich aus, die Lage zu kontrollieren und Shurelia gibt Lyner den Auftrag, den Hymnos-Kristall [Linker] auf dem Horusflügel (Wing of Horus) ausfindig zu machen und nach Platina zu bringen. Dafür begeben wir uns in ein Luftschiff und verlassen den oberen Teil des Turms, wobei wir von einem Drachen angegriffen werden und im Viola-Forst eine fette Bruchlandung hinlegen.
Von einem Mädchen aufgepeppelt suchen wir jetzt natürlich unser Luftschiff und außerdem Hilfe im Dorf Karulu, um [Linker] zu finden und Platina, und damit auch so ziemlich den ganzen Kontinent von Sol Ciel zu retten.

Die Story von Ar Tonelico ist komplett ausgerichtet auf die Rolle von Mensch und Reyvateil und wie sich diese im oberen und unteren Teil des Turms unterscheidet. Das Spiel ist in 3 Phasen unterteilt: Phase 1, in der es gilt, den Hymnos-Kristall [Linker] zu finden und zurück nach Platina zu bringen, Phase 2 in welcher das Team aufgeteilt wird, bei dem Team A mit Reyvateil Aurica zurück nach Nemo geht, um der Kirche auszuhelfen und dabei ein dunkles Geheimnis des Bischofs aufzudecken und Team B, welche nach dem Hymnos-Kristall für [Chronicle Key], den Song von Reyvateil Misha suchen, welcher Viren zurückschrecken lässt und dann im AB-Pfad Shurelia von einem Virusbefall zu befreien, und Phase 3, in der es gilt, die Wurzel des Problems zu bekämpfen. Das Spiel lässt sich auch unmittelbar nach Phase 2 und mitten in Phase 3 beenden, allerdings habe ich mich dagegen entschieden, um in den vollen Genuss der Story (und Shurelia als Reyvateil) zu kommen. Die Phasen sind vom Spiel selbst eingeteilt und haben einen klaren Anfang und ein klares Ende. Das Storytelling und die Handlung der Charaktere war meist ziemlich flach, aber zumindest logisch und förderlich für das Spiel, wobei es auch Momente gab, in denen Lyner tatsächlich auch mal wirklich gehaltvolle Entscheidungen getroffen hat. Die Story an sich ist wirklich nicht schlecht und ich finde, sie wurde auch gerade für die Zeit und Ansprüche von 2006 recht gut erzählt.

Da wir hier ein GUST Spiel von 2006 haben, sind die Charaktere relativ flach, allerdings effektiv gehalten. Ich finde sogar, dass die Charaktere hier etwas mehr Fülle haben, als in den neueren Atelier-Spielen. Gerade Lyner macht im Laufe des Spiels eine Charakterentwicklung vom Teenager, der bloß nichts von der Profession seines Vaters (Quasi Bürgermeister und Kommandant von Platina) wissen will, in der er ihn einarbeiten möchte, zu einem fähigen Anführer, welcher über seine Optionen und Möglichkeiten nachdenkt, um vielleicht auch mal ohne Gewalt an eine Lösung zu kommen. Hierbei helfen ihm natürlich die Reyvateil Aurica Nestmile, ein schüchternes Mädchen, welches konstant an sich selbst zweifelt und durch Lyner Mut erlangt und Misha Arsellec Lune, die Starsängerin und Lyner's Kindheitsfreundin, welche in ihren eigenen Konflikt steht, was die Geschichte um die Viren angeht, und auch der Support Cast, wobei einige gefühlt nur da sind, um eine bestimmte Rolle zu erfüllen. Radolf, ein hochrangiger Ritter von Nemo's Kirche und Ayatane sind hier die Charaktere, bei denen es wohl am meisten Sinn macht, warum sie überhaupt mithelfen. Die Luftschiff-Mechanikerin Krusche und der Schrottsammler/Söldner Jack sind hier eher nur als Plotdevice gut, weil Jack's Abstammung und Krusche's Profession gebracht werden. Wobei Jack's Bindung mit Misha wohl auch eine wichtige Rolle in Phase 2 des Spiels spielt. Außerdem ist Jack absolut lustig und ein perfekter erster Begleiter im Spiel, welcher Lyner die untere Welt ein wenig erklärt. Auch Shurelia wird in Phase 3 des Spiels in die Gruppe aufgenommen als dritte Reyvateil, welche quasi dabei ist, weil sie als Administrator auch mal ihren Job zu tun hat und alles irgendwie einfacher ist, wenn man Admin-Rechte hat.

Das Gameplay des Spiels war recht klassisch gehalten, was für mich etwas Positives ist. Man hatte eine Gruppe von 3 Gefährten (bei mir grundsätzlich Lyner, Jack und Radolf) an der Front und ein Reyvateil (Aurica Best Girl) in der hinteren Reihe. Die Front beschützt den Reyvateil während dieser Songmagie benutzt, um entweder den Gegner zu schaden oder anzugreifen. Das Kampfsystem ist Rundenbasiert mit Zeitleisten (CTB), wobei der Reyvateil frei agieren kann. Das ist an sich ein sehr nettes System gewesen. Wäre das Spiel ein bisschen schwerer, hätte es auch sehr herausfordernd werden können. Außerhalb von Kämpfen hat man klassische Welterkundung und Gespräche mit den Reyvateils über Storyelemente oder Themen, die auf der Reise gefunden werden können. Wenn bestimmte Themen gefunden und darüber gesprochen wurde, schaltet man dann eine Ebene des Soulspaces des Reyvateils frei. Der Soulspace ist ein weiteres Gameplay-Mittel, welches auch zur Charaktervorstellung von Aurica und Misha beiträgt und ihnen über VN-technische Geschichten mehr Zauber und einige Kostüme zur Verfügung stellt, welche die MP und den MP-Verbrauch beeinflussen. Aurica und Misha haben hierbei 9 Ebenen und eine Extra-Ebene, die auf ein Atelier-Spiel der Salburg-Reihe anspielt (Elie und Marie). Shurelia fällt hierbei etwas aus der Reihe. Ihr Soulspace erzählt eine komplett frei erfundene Geschichte und man schaltet keine Kostüme frei, allerdings erhält man am Ende jeder Ebene einen neuen Zauber. Außerdem besitzt Shurelia nur 5 Ebenen. Außerdem gab es, wir sind immerhin in einem GUST Spiel, ein Crafting System, hier genannt Grathmelding, mit dem man verschiedene Waffen, Medikamente und sonstiges herstellen kann. Ich hab das eigentlich nur für Ausrüstung und Storyrelevantes benutzt, was ich im letzten Kampf bereut habe, weil ich da tatsächlich Heilitems brauchte und nur das im Spielverlauf gefundene hatte. Dazu konnte man noch seine Ausrüstung und die Zauber von Reyvateil mit Grathnode-Kristallen, die man überall finden kann, aufpowern. Hierbei gilt: Lilane Kristalle für Ausrüstung, Rote Kristalle für Schadensmagie, Blaue Kristalle für Heilmagie und Grüne Kristalle für Feldmagie. Feldmagie ist einfach nur was, was man so rumwerfen kann, um bestimmte Dinge zu zerstören, um an andere Orte zu kommen. Grüne Kristalle hab ich auch nur einmal gebraucht, um an ein Rezept zu kommen, dass ich für die beste Waffe für Radolf brauchte (welche ich dann doch nicht benutzt habe, weil sie Elementarresistenzen auf 0 setzt und Radolf ist ein Tank).

Wer Atelier Iris kennt, sollte sich grafisch schon exakt vorstellen können, wie das Spiel aussieht. Ich werde allerdings weiter unten einige Screenshots zeigen, die allerdings nicht von mir sind. Ich persönlich mag die Grafik von Ar Tonelico, aber es ist ja auch das vierte Spiel, das ich mit solcher Grafik durchgespielt habe. Der Soundtrack ist, wie man von einem GUST Spiel erwarten kann, wieder einmal sehr schön und vor allem auch für die Welt und Ereignisse immer sehr passend. Super gut fand ich, dass einige Leitmotive auch in mehreren Stücken zu hören waren. So hat man mehrere Variationen von "Brave Beat" gehört, welches als Kampfthema bekannt ist, allerdings sehr viel öfter im Spiel vorkommt, entweder als direkter Schnitt, oder als Verlängerung des Intros "Prayer". An sich kann und sollte man über den Soundtrack nicht meckern. Interessant war, dass gesamplete Rap-Passagen in einigen Kampfthemen versteckt sind, welche auch in anderen Spielen benutzt wurden, aber das ist ja nicht weiter tragisch. Die Tracks sind an sich auch alle recht kurz, kaum ein Stück geht länger als 2 Minuten, allerdings funktioniert das im Spiel auch, ohne das es irgendwann langweilig und repetitiv klingt, weil es halt auch immer sehr gut passt. In einem fetten Blechbläser wird auch fette Blechblasmusik gespielt. Wobei es natürlich auch ironisch wäre, wenn ein Spiel, welches sich größtenteils auch um Musik dreht, einen schlechten Soundtrack hätte.

Zusammengefasst würde ich sagen, dass Ar Tonelico - Melody of Elemia für seine Zeit ein ziemlich cooles Spiel ist, welches ich bestimmt irgendwann noch mal spielen würde. Vielleicht schafft es der Nachfolger ja auch doch noch in diese Challenge.

https://vignette.wikia.nocookie.net/artonelico/images/c/c6/Sol_Ciel_Map_Full_1.jpg/revision/latest?cb=20120201054407 https://lparchive.org/Ar-Tonelico/Update%2002/6-AT-00019.jpg http://www.mobygames.com/images/shots/l/217300-ar-tonelico-melody-of-elemia-playstation-2-screenshot-battle.png http://www.mobygames.com/images/shots/l/217297-ar-tonelico-melody-of-elemia-playstation-2-screenshot-my-airship.png http://www.mobygames.com/images/shots/l/217325-ar-tonelico-melody-of-elemia-playstation-2-screenshot-misha.png

Endstatus:
Story durchgespielt, alle 3 Soulspaces durchgespielt
Final Good Ending mit Aurica
Spielzeit: ca 32 Stunden
Wertung: 7/10
Ar Tonelico - Melody of Elemia war für mich ein echt unterhaltsames Spiel, gerade für seine Zeit. Es hätte an einigen Ecken und Kanten definitiv besser sein können und Nebencharaktere wie Krusche hätten besser ausgeschmückt werden können. Vieles wurde allerdings auch gut gemacht, weswegen ich von meinen erst angedachten 6 dann doch auf 7 Punkte gesprungen bin.

So, jetzt wo ich wieder halbwegs in der Zeit bin, ist es wohl Zeit für den letzten GUST Titel in meiner Liste: Atelier Lydie & Suelle: The Alchemists and the Mysterious Painting. Ich hoffe, ich schaffe das in diesem Monat.

Dnamei
19.06.2018, 23:32
Ich hab den ersten Teil der Reihe erst nach dem zweiten gespielt, wodurch der erste Teil vielleicht auch nochmal etwas schwächer auf mich gewirkt hat. Hat mir trotzdem gefallen, aber der zweite Teil bleibt mein Liebling aus der Reihe^^
Im ersten Teil fand ich es etwas unpassend, dass man den Soulspace der Reyvateils so weit erkunden konnte, unabhängig davon, für wen man sich letztendlich entschieden hat. Das hat für mich nicht so richtig gepasst.
Aber die Musik war klasse. Höre manche der Songs immer noch recht gerne.

Nayuta
20.06.2018, 11:25
Ich hab irgendwann im Soulspace nicht mehr verstanden über was eigentlich geredet wird bis ich gemerkt habe dass die Story dort bereits weiter fortgeschritten ist als im Spiel und die Ereignisse auf die sich bezogen wird erst noch stattfinden müssen. Das hätten sie etwas besser aufeinander abstimmen sollen.

Zirconia
21.06.2018, 21:39
Ich stimme zu, dass die Implementierung des Soulspace teilweise nicht ganz gepasst hat. Vor allem weil man halt sowohl Aurica als auch Misha vollständig erkunden konnte. Shurelia war ja eher so eine Sidestory Sache, die ganz lustig war. Ich schätze mal, die wollten Aurica und Misha die gleichen Chancen geben, weil die Magie ja auch sehr abhängig vom Fortschritt im Soulspace war, allerdings habe ich sehr selten überhaupt Misha benutzt. Nur als ich es wirklich musste, daher hätte man das auch getrost ignorieren können.

Zirconia
30.07.2018, 16:09
http://gepig.com/game_cover_460w/592.jpg

Gestartet: 18.06.
Beendet: 16.07.

Warum gerade The Last Remnant?
"Sag mal Nico, hast du nicht mittlerweile schon wieder eine lange Liste von Spielen, die du dir vorgenommen hast und du ziehst jetzt schon wieder etwas Neues vor?" Ja. Ja das ist richtig. The Last Remnant war ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk von einem Arbeitskollegen und ich habe vorher über dieses Spiel nichts gehört, demnach ging ich auch ganz frisch hier rein. Die Motivation, dieses Spiel zu spielen, ist also, dass ich es geschenkt bekommen habe.

Eindrücke beim Spielen:
Auf der Suche nach seiner Schwester taumelt Rush Sykes in einen Krieg zwischen Soldaten und einem Haufen Monstern, als er dort eine Frau sieht, die er für seine Schwester hält. Mitten im Gefecht gefangen wird er von Monstern angegriffen, als der Anführer der Armee sein Remnant aktiviert und alle Monster in der Umgebung dezimiert. Rush überlebt dies durch eine Barriere, die sein Talisman erschaffen hat, allerdings bricht der Boden unter ihm ein und so fällt er mit jener Frau in ein Höhlenkomplex unter dem Schlachtfeld. Nachdem die beiden sich dort heraus kämpfen, macht er die Bekanntschaft mit David Nassau, dem Graf von Athlum und seine vier Generäle Blocter, Pagus, Torgal und, jene Frau, Emma. David verspricht Rush, ihm bei der Suche nach seiner Schwester zu helfen, wenngleich seine Generäle Rush's Geschichte eher zweifelhaft bewerten.

Wir schlüpfen also in die Rolle von Rush, welcher mit Davids Hilfe versucht, seine Schwester Irina zu finden, welche entführt wurde, kurz bevor die beiden nach Elysion zu ihren Eltern gezogen wären. Während dieser Story lernt Rush (und damit auch wir) eine Menge über die Politik dieser Welt und der Rolle der Stadt Athlum und den Regeln, den sie unterliegt. Nun, um es herunter zu bröseln: Dieses Spiel ist in 2 Hälften zu teilen. Die erste Hälfte ist die Suche nach Irina und die zweite Hälfte gilt dem Kampf gegen einen größeren Feind, dem Conqueror. In der gesamten Geschichte spielen die Remnants eine wichtige Rolle. Sie sind magieerfüllte Artefakte, die, sofern sie an eine Person gekoppelt sind, dieser Person und/oder ihrer Umgebung ihren Segen geben. Allerdings können sie auch, wenn sie eine längere Zeit nicht gekoppelt sind, zu einer tickenden Zeitbombe werden und mit einem Kollaps verschiedene Desaster verursachen. Remnants sind also ein zweischneidiges Schwert, sozusagen. Schon früh im Spiel wird klar, dass Irina dazu benutzt wird, bestimmte Remnants an sich zu koppeln. Welchem Zweck das dient, wird allerdings erst später wirklich bekannt und das letztliche Endziel des Antagonisten wird auch erst so eine Minute vor dem Endkampf erschossen. Generell kann man bei diesem Spiel sagen, dass die Geschichte nicht unbedingt in einer angenehmen Geschwindigkeit erzählt wird. Es gibt teilweise lange Pausen, die einfach mit irgendwas gefüllt werden und dann gibt es auch größere Exposition Drops. Storytechnisch fahren wir also quasi mit unserem Trabi durch eine Bergkette.

Das Gameplay ist ganz interessant, da man seine Charaktere in Gruppen aufteilt, um ihnen im Kämpfen so generelle Kommandos zu geben wie "Greift den Feind physisch an!", "Senkt ihre Moral!". Das kann teilweise auch recht abstrakt klingen, ist allerdings doch relativ einfach. Dazu hat jede Gruppe noch ihre eigenen AP, die Bedeutet, welche Aktionen überhaupt durchgeführt werden können. Hierbei haben Item-bezogene Angriffe keine AP Kosten, kosten dafür allerdings natürlich die Items, die man verbraucht. Die Moral gibt an, wie wahrscheinlich es ist (kritisch) zu treffen. Eine hohe Moral sorgt dafür, dass die Gruppen öfter auch kritische Treffer landen, niedrige Moral ist eher ein Indikator dafür, dass einige Angriffe ins Leere gehen können. Allerdings wird dieser Moralaspekt im Lategame recht irrelevant, da man die Moral mit Techniken dann quasi immer im mittleren bis oberen Bereich halten kann. Bis dahin scheint das Kampfsystem auch ganz cool zu sein. Jede Truppe hat ihre eigenen Durchschnittswerte (wie Geschwindigkeit, die besagt, welche Gruppe wann zum Zuge kommt), man kann alles gegebenenfalls kontrollieren also hat man auch als Spieler einen sehr großen Einfluss in Kämpfen, richtig? Ja, also... einigermaßen. Teilweise gibt es Gegner, die am Anfang und/oder am Ende des Zuges noch weitere Angriffe machen können, welche dann auch schon mal eine ganze Gruppe oder die komplette Armee komplett vernichten kann, einfach so, oder zufällige Gegebenheiten bei ähnlichen Geschwindigkeitswerten, sodass man auf einmal zwei/drei mal flankiert wird und eine Gruppe verliert, weil der RNG es einfach nicht gut mit einem meint. Einige Kämpfe waren einfach nur Krämpfe (der Bosskampf von Basis 4 zum Beispiel), andere Kämpfe waren urkomisch. Es kann auch passieren, dass einzelne Charaktere einer Gruppe einfach so sterben. Wobei es auch Gegner gibt, bei denen die Wahrscheinlichkeit dafür relativ groß ist, wo das dann aber auch wieder in Ordnung ist, weil man damit rechnen kann. Dafür hab ich einen Screenshot später. Ist auch der einzige, den ich habe. Manchmal fühlt es sich wirklich so an, als hätte man kaum Kontrolle über das Kampfgeschehen, was teilweise schon recht frustrierend werden kann.

Womit das Spiel glänzt, ist mit einer Fülle an Side Quests und optionalen Kram, mit dem man ziemlich viel Zeit verbringen kann und viele Charaktere/Soldaten sammeln kann. Und das Gute daran ist, dass es sich nicht so anfühlt, als würden sie die Story unterbrechen. Man lernt etwas über die anderen Gebiete des Spiels, die mit der Hauptstory nichts zu tun haben, wie Royotia, Baaluk und Melphina. Ca 50% der Siedlungen im Spiel sind optional, was sowohl positiv als auch negativ ist. Denn diese Gebiete hätte man auch locker sinnvoll in die Story packen können. Wobei, vielleicht auch nicht, weil das Storytelling eh schon sehr reich an Hügeln war. Es gab sogar Sidequests in der ersten Hälfte des Spiels mit Charakteren, die in der zweiten Hälfte tatsächlich auch in der Hauptstory relevant waren. Der optionale Teil des Spiels hat mir ehrlich gesagt auch sehr gefallen, weil er die Welt ein wenig mehr geöffnet und interessant gemacht hat. So konnte man noch etwas mehr aus der Welt mitnehmen.

Grafisch war das Spiel recht nett gestaltet. Der Stil wurde durchgehend von Anfang bis zum Ende des Spiels gehalten und hat auch immer gepasst, also kann man hier wirklich nicht meckern. Musikalisch fand ich das Spiel am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, dies hat sich allerdings schnell gelegt, da es einfach zu dem Spiel passt, mit der Kriegsthematik und allem drumherum.

Alles in allem... Ich hatte Spaß mit The Last Remnant. Allerdings muss ich sagen, dass das Spiel an sich eher sehr mittelmäßig war. Demnach auch eine sehr mittelmäßige Bewertung am Ende. Vielleicht wage ich mich dennoch irgendwann an das New Game +.

https://steamuserimages-a.akamaihd.net/ugc/954084502186487316/5EC395A46DB86591FFFC400979CF7484B44551B1/
Bildliche Präsentation von "Rush, der Mauer". Dieser Gegner hat eine 100% Wahrscheinlichkeit, einen Charakter zu töten, wenn er ihn denn trifft und kann teilweise auch 5mal angreifen, allerdings hat Rush mit diesem Schild eine sehr hohe Blockchance. Ich fand das sehr amüsant, wie Rush alleine mit vier besiegten Kameraden gegen Milton kämpft, während alle anderen mit Snievan beschäftigt sind.

Endstatus:
Story und alle Side Quests durchgespielt
Spielzeit: ca 62 Stunden
Wertung: 5/10
Abgesehen von BLUE REFLECTION ist The Last Remnant das definitiv schlechteste Spiel, das ich bisher dieses Jahr gespielt habe. Allerdings heißt das nicht, dass das Spiel unbedingt schlecht ist. Es hatte viel ungenutztes Potential. Leider zu viel. Genug für 5 Punkte, aber das auch eher wegen dem optionalen Content. Schade.

Man könnte meinen, ich könnte jetzt endlich mal Atelier Lydie & Suelle durchspielen, richtig? Ja... also in einer Woche kann man mit einem Review von Star Ocean: The Last Hope rechnen. Ich schaffe A19 noch dieses Jahr, aber nicht momentan. Die Motivation fehlt einfach.

Ave
30.07.2018, 16:15
Boah ey, irgendwie hab ich ja jetzt doch Bock das Spiel wieder zu spielen. Ich hab es in den letzten 5 Jahren bestimmt schon 3x angefangen und wieder abgebrochen. Aber 5/10 ist jetzt auch nicht so der Burner... andererseits spiele ich ja gerade auch SO3... da dürfte ich abgehärtet sein. :D

Winyett Grayanus
30.07.2018, 16:24
Ich bin irgendwann einfach nicht mehr weitergekommen ... hat mich ziemlich genervt.

Lynx
30.07.2018, 16:40
Oh, das wollte ich demnächst auch mal wieder weiterspielen, bei den Six Bases hatte ich erst mal Pause gemacht. :D Ich finde das Spiel insgesamt eigentlich auch nicht besonders gut, aber trotzdem irgendwie ziemlich unterhaltsam.
Kannst du dich zufällig noch erinnern welchen BR du bei den Bases hattest?

Zirconia
30.07.2018, 20:30
Boah ey, irgendwie hab ich ja jetzt doch Bock das Spiel wieder zu spielen. Ich hab es in den letzten 5 Jahren bestimmt schon 3x angefangen und wieder abgebrochen. Aber 5/10 ist jetzt auch nicht so der Burner... andererseits spiele ich ja gerade auch SO3... da dürfte ich abgehärtet sein. :D
Ich habe durchaus mein Vergnügen mit dem Spiel gehabt, aber... gut ist halt was anderes.


Ich bin irgendwann einfach nicht mehr weitergekommen ... hat mich ziemlich genervt.
Das kann ich durchaus verstehen! Es gab Stellen, die fühlten sich einfach fast unmöglich an.


Oh, das wollte ich demnächst auch mal wieder weiterspielen, bei den Six Bases hatte ich erst mal Pause gemacht. :D Ich finde das Spiel insgesamt eigentlich auch nicht besonders gut, aber trotzdem irgendwie ziemlich unterhaltsam.
Kannst du dich zufällig noch erinnern welchen BR du bei den Bases hattest?
Mein BR am Ende des Spiels war 70, also schätze ich, dass ich bei den Bases im 55-65er Bereich war. Ich war chronisch unterm Strich. Bis auf Base 4 war das alles auch machbar, aber bei den Zwillingen war für mich mental schon fast Schluss. Gut ist halt wirklich was anderes, aber ich kann das "unterhaltsam" definitiv unterstreichen. Für mehr als 5 Punkte hat es aber leider dennoch nicht gereicht.

Zirconia
05.08.2018, 22:41
https://cdn.videogamesblogger.com/wp-content/uploads/2017/10/Star-Ocean-The-Last-Hope-4K-Full-HD-Remaster-Banner.jpg
Gestartet: 20.07
Beendet: 05.08

Warum gerade Star Ocean: The Last Hope?
Nachdem ich meinem Arbeitskollegen (der, der mir The Last Remnant geschenkt hatte) sein Geburtstagsgeschenk via Steam gegeben hatte, hatte ich noch Geld übrig und ich hatte mir mal vorgenommen, irgendwann ein Star Ocean Spiel zu spielen. Nun ja, die Zeichen standen gut, also warum nicht jetzt?

Eindrücke beim Spielen:
Die Menschheit ist verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Heimatplaneten, nachdem die Erde im dritten Weltkrieg zu einem nuklearen Ödland geworden ist, auf dem man nur noch unter der Erde wohnen kann. Die Organisation USTA, bzw die ihr unterstehende SRF schickt 5 Schiffe ins All, um eine neue Heimat zu finden mit einem Ziel im Auge: Den Planeten Aeos, ein unentwickelter Planet, welcher der Erde recht ähnlich sein soll. Unser Protagonist, Edge Maverick, ist Teil der Crew des Schiffs Calnus, dem dritten Schiff der SRF Flotte auf dem Weg zum Planeten Aeos, und wie jeder Mensch erhofft er sich, dass dieser Planet eine neue Heimat für ihn und seine Kindheitsfreunde Reimi Saionji und Crowe Almedio, seines Zeichens Kapitän des ersten Schiffs, der Aquila, zu finden. Auf dem Weg nach Aeos unterbricht allerdings ein Meteor den Wurmloch-Warp und 4 der 5 Schiffe legen eine Bruchlandung auf Aeos hin. Verwirrt über das Verschwinden der Aquila aber auch erleichtert, dass sie überlebt haben und am Ziel angekommen sind, erkundet die SRF die nahe Umgebung, bis sie von den heimischen Insekten (riesigen Spinnen) angegriffen wird, die resistent gegen Lasergeschosse sind. Nachdem Edge diese getötet hat, geht es um das Erkunden von Aeos und dem Lösen des Rätsels um die verschwundene Aquila und dem Erkunden des Universums nach weiteren potentiellen Heimatplaneten für die Menschheit. Und um die Beseitigung einer potentiell sehr großen Gefahr für dieses Unterfangen.

In diesem Spiel geht es, wie bereits gesagt, darum, verschiedene Planeten zu bereisen. Dort angekommen hilft man meist der örtlichen Bevölkerung und findet nach fast jedem Planeten einen Edelstein, der einen Bosskampf aktiviert. Es läuft also ziemlich linear. Es gibt teilweise Sidequests, diese sind aber nur auf dem Planeten Roak in der zweiten Hälfte des Spiels wirklich zahlreich und selbst dann eher klein gehalten. Interessant war allerdings die Geschichte und ihr philosophischer Ansatz. Die Antagonisten (genannt Grigori) sorgen dafür, dass die Wesen in ihrer Nähe sehr rapide weiterentwickeln (und somit, bei unkontrollierter Entwicklung, zu Monstern werden) und sich (ebenfalls) im Endeffekt dadurch selbst auszulöschen. Im Laufe der Geschichte gibt das Edge immer mehr zu denken, ob die Menschheit einen bereits belebten Planeten besuchen soll, da somit die natürliche Entwicklung dieses Planeten gestört werden würde (oder ihre eigene). Dieser philosophische Ansatz hat mich in diesem Spiel sehr interessiert und wird auch emotional von den Hauptcharakteren aufgefasst und bedacht. Meiner Meinung nach ist die Geschichte auch sehr gut erzählt und die Stränge auch gut verknüpft. Die Suche nach der Aquila und die Untersuchung der Gefahr durch die Grigori gehen quasi Hand in Hand, weil es nach jedem Planeten präsenter wird, dass Crowe ebenfalls versucht, die Grigori aufzuhalten und somit beides parallel passiert. Das Pacing und die Story an sich fand ich persönlich tatsächlich ziemlich nett. Es war nichts atemberaubend perfektes, aber ich habe definitiv schon Schlechteres gespielt. Und die Umsetzung hat mir in diesem Spiel auf jeden Fall auch gefallen.

Das Gameplay war ganz interessant. Am Anfang des Spiels war ich recht oft frustriert, weil ich einfach nicht verstanden hab, wie das Kampfsystem funktioniert. Das lag daran, dass das Tutorial nicht komplett nachlesbar war, sondern in Form eines Battle Simulators geschehen konnte, der einem über eine Reihe von Lektionen dieses Kampfsystem näher bringt. Für andere Leute definitiv perfekt, für mich allerdings nicht. Das ist aber halt auch reine Geschmackssache, ich hab mir halt dann Online durchgelesen, wie alles funktioniert. Bis zum Bosskampf auf Lemuris (dem zweiten Planeten) wusste ich nicht, was Blindsides sind und wie sie funktionieren, obwohl das eine Core Mechanik ist, welche sehr oft gebraucht wird, um Kämpfe zu vereinfachen. Wenn man aber erstmal drin ist, ist das Kampfsystem absolut gar nicht kompliziert. Wenn ich es beschreiben müsste, würde ich sagen, dass es ein wenig an das Kampfsystem aus Tales erinnert, aber mit mehr technischen Optionen, um Gegnern auszuweichen und mehr Schaden zuzufügen und verschiedenen Schwachstellen von Gegnern, die man ausnutzen kann (und sollte). Ich bin nicht gut in solchen Erklärungen. Aber das Kampfsystem war auf jeden Fall sehr spaßig. Es gibt auch die Option, auf dem Schiff Gegenstände (Waffen, Rüstungen, Angriffsitems, Heilitems, anderweitige Ausrüstung usw.) zu erstellen mit Rezepten, die man entweder findet, oder über das Ideensammeln in Gruppen bekommt, welches dadurch funktioniert, dass jeder Charakter einen bestimmten Skill hat, welcher für das Crafting System ist und je höher das ist, desto bessere Einfälle hat der Charakter. Ich muss sagen, dass ich dieses System recht wenig benutzt habe und dennoch sehr gut durch das Spiel gekommen bin. Vielleicht wäre das Spiel sehr viel leichter gewesen, hätte ich dieses System mehr genutzt. Vielleicht auch nicht. Generell wird das Spiel, sobald man das Kampfsystem versteht, sehr schnell ziemlich leicht. Vor allem wenn man dann einen sehr potenten Heiler mit Sarah hat (welcher der vorletzte Charakter ist, der der Party beitritt) und seine ganze Gruppe mit dem HP Boost Skill ausrüstet. Außerdem habe ich ab der Mitte des Spiels, in der man Meracle bekommt, Edge fast gar nicht mehr aktiv genutzt (habe allerdings jeden Charakter gleich gelevelt). Meracle, Myuria und Arumat fühlten sich so viel besser zu spielen an, als der eigentliche Protagonist, was ich jetzt nicht unbedingt schlecht fand. Ich finde das sogar ziemlich gut. Aber es war etwas seltsam. Ich kann Edge einfach gar nicht mehr anfassen, weil Meracle gegen einzelne Gegner und Arumat gegen Gegnergruppen einfach so viel besser zu sein scheinen. Aber an sich war das Gameplay echt sehr spaßig.

Die Charaktere an sich haben mir ehrlich gesagt auch recht gefallen. Gerade die Entwicklung von Edge und die Reaktion der anderen Charaktere dazu war wirklich gut. Auch die einzelnen Geschichten von Faize, Lymle (und die Interaktion zwischen den beiden), Bacchus, Meracle, Myuria, Sarah und Arumat war ziemlich genial. Reimi war quasi immer da als Love Interest, was allerdings auch dazu geführt hat, dass sie von Edges Entwicklung sehr viel mehr betroffen war, was glaubwürdig und sehr schön war. Es waren durchaus keine perfekt geschriebenen Charaktere, aber das ist genau das, was ich mag. Charaktere, die glaubwürdig sind, aber nicht perfekt geschrieben. Außerdem fand ich die japanischen Stimmen von Lymle und Sarah urkomisch. Beide mit sehr stoischen Stimmen. Das war sooo herrlich. Gerade im Kampf, wenn man Sarah und Myuria hat, welche beide den gleichen Zauber wirken und Myuria so richtig "RAITONINGU BURSTO" schreit, während Sarah es so verschlafen sagt. Gut, dass man Sarah eh kaum aus dem Team nimmt, weil nur Lymle und sie tatsächlich gute Heiler sind und Sarah ist einfach die bessere Heilerin.

Grafisch fand ich dieses Spiel sehr ansprechend. Es gab für mich glaube ich gar keine Punkte, an denen ich die Grafik nicht mochte. Jeder Planet sah gut aus und es gab keine Plätze, die grundlos zu leer oder zu voll schienen, wobei dennoch drauf geachtet wurde, dass Planeten wie Aeos, die sehr überwuchert sein sollen, auch recht chaotisch überwuchert aussahen. Also grafisch ganz großes Kino. Wobei, die Gesichter waren sehr, sehr... verklemmt in Cutscenes? Es gab wenig Regung in den Gesichtern (es war dennoch welche vorhanden), wodurch einige Szenen teilweise etwas seltsam schienen. Aber das hat mich jetzt nicht so sehr gestört. Musikalisch war es... durchwachsen. Wem Motoi Sakuraba ein Begriff ist, weiß, wovon ich rede. Bei dem, wo es nicht klingelt: Tales. Einige Musikstücke klingen einfach sehr stark nach Tales (und Tales Stücke klingen quasi immer gleich), so wie die Victory Fanfare oder die Musik in der Exploration Base auf Aeos. Das erste Kampfthema klingt etwas nach Baten Kaitos (da sollte ich auch irgendwann mal reinschauen, kenne nur die Soundtracks), was in dem Fall tatsächlich ziemlich cool ist. Einige Ortsthemen klangen nach Valkyrie Profile, was auch schön war. Meistens allerdings passt die Musik, demnach kann ich hier nicht meckern. Der Mann hat halt seinen Stil, manchmal ist der gut, manchmal ist der echt eintönig. Aber es funktioniert ja meist.

Endstatus:
Story durchgespielt, 6 Enden (Meracle und die optionalen Enden fehlen).
Spielzeit: ca 40 Stunden
Wertung: 6,5/10
Ehrlich gesagt hatte ich an Star Ocean echt meinen Spaß. Allerdings hab ich Ar Tonelico 7 Punkte gegeben und fand das Spiel auch entschieden besser, demnach kann ich hier nur 6,5 geben. Ich bin dennoch sehr froh, dass ich dieses Spiel gespielt habe.

So... und jetzt A19? Vielleicht? Bitte? Das Spiel ist ja nicht mal schlecht, ich kann mich nur nicht aufraffen. Aber andererseits habe ich auch sonst gerade nichts da, was ich schon angefangen hab (außer Bravely Default, aber ich hab einfach keine Motivation, meinen 3DS in die Hand zu nehmen). Das ist ein sehr schwieriger Fall von "WAS SOLL ICH TUN!?" Dafür bin ich aber bisher schon sehr stolz auf mich, dass ich dieses Jahr tatsächlich schon 7 Spiele durchgespielt habe. Das freut mich sehr, zumal viele ziemlich coole Spiele dabei waren. Wobei, habe ich nicht letztens Grandia 2 angefangen?

Nayuta
13.08.2018, 17:06
Hättest du Lust dem Team einen Gefallen zu machen? :)
Gerade läuft die "Monthly Mission #08: MMX-Stargust: Spielt ALLE Star-Ocean-Spiele durch - gemeinsam!". Darin geht es darum, dass wir im Forenkollektiv die ganze Star Ocean Serie durchspielen. Jeder Benutzer nimmt sich ein anderes Spiel vor. Naja und da du Star Ocean 4 gerade durchgespielt hast könntest du damit teilnehmen und uns unterstützen. Du musst auch nicht viel mehr machen als dich in dem Thread zu melden, das Spiel haste ja bereits abgeschlossen.^^

one-cool
14.08.2018, 10:42
Go Grandia 2!

Zirconia
28.10.2018, 19:31
https://images.launchbox-app.com/ff3e38d4-3e0f-479c-88b7-334a97bb76d7.jpg
Gestartet: 30.09
Beendet: 23.10

Warum gerade Final Fantasy XII The Zodiac Age?
Sehr einfach diesmal, Final Fantasy XII ist eines meiner Lieblingsspiele aus der PS2 Zeit, damals ein Geburtstagsgeschenk meiner Eltern und nachdem ich im letzten Jahr(?) vom Remake gehört hatte, wollte ich es direkt spielen, hatte aber keine Konsole dafür und mir war Steam noch etwas sehr fremd. Und dann, Ende September ist mir eingefallen, dass ich das Spiel immer noch unbedingt spielen muss. Gesagt, gekauft und gespielt.

Gedanken beim Spielen:
Das Königreich Dalmasca ist in einer schwierigen Lage. Rozzaria im Westen und Archadia im Osten stehen in einem verheerenden Krieg und Dalmasca steht genau dazwischen, während Archadia auf dem Vormarsch gen Westen ist und bereits das Königreich Nabradia eingenommen bzw zerstört hat. Der König von Dalmasca unterschrieb einen Friedensvertrag, welcher mit Blut besiegelt werden sollte und nun herrscht Vayne Solidor, Sohn des Kaisers von Archadia über Dalmasca's Hauptstadt Rabanastre. Doch die Bewohner dieser Stadt sind nicht glücklich mit diesem Zustand. Hier und da erscheinen Freiheitskämpfer, welche es sich zum Ziel gemacht haben, die Archadischen Truppen aus Rabanastre zu vertreiben. Unser Protagonist, Vaan, ist keiner von ihnen, sondern nur ein Kriegswaise in der Stadt Rabanastre. Er verlor seine Eltern und seinen Bruder Reks im Kampf gegen Archadia und hasst demnach das Kaiserreich. Als Taschendieb hält er sich und seine Freunde über Wasser, bis er versucht nach einem Schatz zu greifen, der ihn durch so einige Zufälle mitten in den Kampf gegen Archadia wirft...

Der zwölfte Teil von Final Fantasy hat schon ein recht politisch angehauchtes Setting, welches ich recht interessant fand, damals wie heute, mit der Rebellion/den Freiheitskämpfern, welche versuchen, ihre Heimat aus der Klauen eines übermächtigen Feindes zu befreien. In aller Manier von Final Fantasy bereist man die Welt auf der Suche nach, in diesem Fall Artefakten des Dynast-Königs Raithwall, um zu beweisen, dass wirklich die Prinzessin von Dalmasca teil der Gruppe ist und um dieser genügend Kraft zu geben, gegen Archadia zu kämpfen. So viel mehr gibt es eigentlich nicht über die Handlung zu sagen, ohne noch mehr vom Anfang/Mittelteil zu spoilern. Dadurch, dass ich die Originalversion auch schon einmal gespielt habe, bin ich natürlich etwas voreingenommen, allerdings ist Final Fantasy XII bis dato das einzige Spiel, das ich mehr als 5 mal durchgespielt habe. Nämlich aktuell 6 mal, durch das Durchspielen von The Zodiac Age. Meiner Meinung nach ist die Story sehr gut erzählt und es gibt keinen Dialog in diesem Spiel, der schlecht ist und das finde ich schon etwas selten in Spielen. Außerdem finde ich die konsequent durchgeführte Sprechweise von den Charakteren sehr schön, da sie der Welt noch einen eigenen Touch gibt.

Das Gameplay von Final Fantasy 12 unterscheidet sich stark von dem der Vorgänger und ist auch das, was von vielen Liebhabern der Final Fantasy Reihe am meisten kritisiert wird. Es setzt auf ein zeitbasiertes Kampfsystem ohne Transitions. Also quasi ATB auf offener Fläche. Ich persönlich finde das ziemlich cool, auch wenn es seine ganz eigenen Probleme mit sich bringt. Es gibt in FF12 2 Arten, um seine Charaktere weiterzuentwickeln. Zunächst das klassische Aufleveln und dann noch das Freischalten von Lizenzen auf dem Lizenzbrett; man erhält pro besiegten Gegner LP (normalerweise 1) und kann mit einer bestimmten Anzahl neue Lizenzen freischalten, wie zum Beispiel das Nutzen von besseren Schwertern oder Magie. Auch kann man nur dadurch bessere Ausrüstung nutzen und Magie lernen, welche man aber auch erst finden oder kaufen muss. In der Originalversion hatte jeder Charakter das gleiche Lizenzbrett und jeder konnte alles lernen, auch ein großer Kritikpunkt in FF12. In einer japanischen Erweiterung, genannt International Zodiac Job System, wurden dann Jobs eingeführt, welche man wählen kann und dementsprechende Lizenzbretter standen dann den jeweiligen Charakteren zur Verfügung. Dieses Jobsystem wurde auch in The Zodiac Age übernommen, was mir sehr gefallen hat. Es gibt 12 Jobs und im Laufe des Spieles können alle 6 Charaktere je 2 von ihnen wählen. Allerdings ist diese Wahl permanent, also sollte man sich schon gut Gedanken machen, was man haben möchte. Ich habe mich für Bushi/Red Mage, Machinist/Foebreaker, White Mage/Archer, Uhlan/Monk, Black Mage/Knight und Time Mage/Shikari entschieden. Uhlan ist hierbei ein Speerkämpfer und Shikari sind quasi Diebe. Ich finde dieses System ziemlich cool und es erhöht den Wiederspielwert, da man andere Kombinationen ausprobieren kann. Mir persönlich hat das Gameplay sehr gefallen.

Die Charaktere find ich damals wie heute sehr gut gemacht, auch wenn sich darüber streiten lässt, warum Vaan und Penelo jetzt relevant für die Story sind. Jeder Charakter hat eine merkbare Position zu dem ganzen Geschehen und auch eine gute Motivation um das zu tun, was sie halt tun. Und wenn es nur die Bezahlung ist, die auf einen wartet. Auch die Gegner im Kaiserreich, sowie tatsächlich auch Verbündete in diesem sind ziemlich gut geschrieben und jeder Charakter hat seinen Platz in der Geschichte (außer vielleicht Penelo).

Die Musik in FF12 habe ich schon immer geliebt und jetzt im Remake sind auch einige neue Stücke dazugekommen, sodass sich zum Beispiel keine Umgebungsthemen mehr doppeln; die Nam-Yensa Sandsee und das Tchita-Hochland haben ihr eigenes Thema bekommen, und beide sind sehr schön. Außerdem gibt es neue Bossthemen für Wächter-Bosse und Mini-Bosse, was sehr, sehr cool ist. Zusätzlich wurden alle Stücke noch einmal neu aufgelegt von einem Orchester. Die Grafik von diesem Spiel finde ich persönlich auch sehr schön. Es gibt wirklich wunderschöne Umgebungen in diesem Spiel, welche man sich schon mal ein Paar Minuten länger anschauen kann. Und das ist schon echt gut, wenn man daran denkt, dass FF12 ursprünglich mal ein PS2 Spiel war.

Endstatus:
Story durchgespielt, Rest kommt noch!
Spielzeit: ca. 60 Stunden
Wertung: 7/10
Ich liebe Final Fantasy 12, allerdings denke ich, dass ich da auch Voreingenommen bin, daher möchte ich es auf der Wertung mit Ar Tonelico gleichstellen, welches auch ein sehr schönes PS2 Spiel ist und im Prinzip haben mich beide Spiele in ihren guten Bereichen gleich angesprochen. Demnach finde ich es recht fair, beiden die gleiche Punktzahl zu geben.