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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Exkalipoors RPG Challenge 2017 [1/12] Rance VI



Exkalipoor
22.01.2017, 11:44
Hier erwarten euch meine Spielerichte zu den (J)RPGs, die ich mir 2017 vorgenommen habe, die sich durch meine bekanntermaßen sachliche, anspruchsvolle Kritik auszeichnen, die hier so geschätzt wird.

Vorwort: Dieser Thread steht aus zwei Gründen: RPGs und Foren. Ich spiele neben Visual Novels vornehmlich RPGs, weil sie das Genre von Videospielen bilden, welches erzählerisch dichte Handlungen mit komplexen und subtilen Spielmechaniken miteinander zu verknüpfen weiß, wenn sie nicht sogar verbindet, was für mich Definition und bestechende Eigenart eines Videospieles ist. Internetforen schätze ich aufgrund der übersichtlichen, archivischen Thread-Struktur und der Diskussionkultur, wo im Gegensatz zu schnelllebigen sozialen Netzwerken, wo einzelne Beiträge zügig untergehen und in reißerisch-sensationeller Art verfasst werden, jeder Post gleich viel Aufmerksamkeit geschenkt werden kann und der Diskussionsverlauf transparent ist.
Aus diesen zwei Gründen also besuche ich hin und wieder mal RPG², um nach Informationen und Eindrücke über alte und neue RPGs zu suchen. Zwar bin ich schon lange nicht mehr auf den aktuellen Konsolen-Stand, aber habe zu mindestens einen 3DS und nutze Emulatoren, um bekannte aber auch weniger bekannte RPGs zu spielen. Ohnehin bin ich eher retro aufgelegt. SNES, Playstion und GBA betrachte ich als Hochzeit, da auf diesen Konsolen und Plattformen die Entwickler alles herstellen konnten, was sie wollten (anders als beim NES, welcher technisch zu beschränkt war), sich gleichzeitig aber auch nur auf das wesentliche beschränken und viel komprimieren mussten. So enttäuschten mich neue Spiele immer wieder aufs neue, da sie zwar bessere Grafik hatten (wenn überhaupt), aber mit den technischen Möglichkeiten wenig anfangen und gerade in der Handlung das gleiche oder noch weniger bieten. So neige ich nur zu gerne zur Verunglimpfung, wiewohl betont werden soll, dass es nach Jahrzehnten vergeblich ist, mit jeden neuen Spiel überrascht werden zu wollen und da der Anteil mir unbekannter Spiele mit jeder weiteren Sekunde wächst denn zunimmt, ist eine pauschale Herabsetzung ganzer Videospiel-Genres und Generationen ein wenig zu voreilig. Aber so ist der Leidensweg des kleinen Menschen im Alleingang gegen die große, unendliche Welt. Videospiele gehe ich deshalb nur noch mit niedrigen Erwartungen an. Werde ich in meinen Erwartungen bestätigt, freu ich mich, werden sie widerlegt, um so mehr. Hinter meiner Skeptik und Enttäuschung steckt nicht zuletzt eine Kritik gegen den Entwicklern, die es in der Vergangenheit besser gemacht haben und zukünftig besser machen müssten.


Liste (alphabetisch)

Kursiv: Angefangen
Durchgestrichen: Beendet

Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia
Golden Sun
Golden Sun: The Lost Age
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (GBC)
Lunar 2 Eternal Blue
Magical Vacation
Paper Mario
Rance VI - Zeth Houkai (http://www.multimediaxis.de/threads/144195-Exkalipoors-RPG-Challenge-2017-1-12-Rance-VI?p=3334646&viewfull=1#post3334646)
SaGa 2: Hihou Densetsu - Goddess of Destiny
SaGa 3: Jikuu no Hasha - Shadow or Light
TearRing Saga
Terranigma

Unter Vorbehalt:
- Wenn mich in diesem Jahr ein weiteres neues 3DS Spiel anspricht, mag ich zuschlagen.
- Fire Emblem 1-3 habe ich noch nicht gespielt.
- Monster Girl Quest Paradox Part 2, wenn es dieses Jahr erscheint UND das mit der Übersetzung und dem Gepatche halbwegs hinhaut.

Exkalipoor
22.01.2017, 16:14
1/12: Rance VI - Zeth Houkai

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Spieldauer: 27.12.2016 - 22.01.2017. An 16 Tagen, jeweils mehrere Stunden gespielt. Komme sicherlich auf 80 Stunden, aber habe viel gegrindet und bin im Postgame alle Charaktere und Bonus-Bosse für alle 220 CGs angegangen.


Einführung:
Der sechste Teil der Rance Reihe von Alice Soft für den PC, ein rundenbasierter Dungeon-Crawler. Der Nummer kann man entnehmen, dass die Rance Spiele keine Eintagsfliegen sind. So ist es eine seit 1989 bestehende Reihe von Visual Novels mit jeweils unterschiedlichen Gameplay (oft in Form von RPGs), die im Laufe der 28 Jahre neun Hauptteile, drei Remakes und mehreren Spin-Offs bildete und in nächster Zeit mit den zehnten Hauptteil beendet werden soll. Das Setting entspricht den JRPG-typischen Mittelalter mit Rittern und Magiern, wobei viele Orte auch technologisch fortgeschrittener sind, Der übergreifende Handlungsschwerpunkt ist der von den Göttern inszenierten Konflikt zwischen den Menschen mit anderen Rassen wie Monstern, Teufeln und Dämonen.
Alles ziemlich Schema F, wenn da nicht der Protagonist der Reihe, Rance, wäre. Benannt nach den Dragon Quest Helden Lance, was bereits bezeichnend ist. Denn steht die Lanze für Ehre und der Entschiedenheit, für eine noble Sache einzutreten, so ist ranzig etwas verdorbenes und übel riechendes. Rance ist ein Held mit Cape, Rüstung und legendären Schwert, der in jeden Spiel einen anderen Teil der Welt bereist und als Söldner Gilden beitritt, Königreiche verteidigt, Rebellionen anführt oder was auch immer seinen Zielen hilft. Diese sind in dieser Eroge Reihe alles andere als nobel. Rance Motivation ist vollkommen schwanzgesteuert, weshalb es sein Ziel ist, mit mit jeder und so vielen attraktiven Frauen wie möglich zu schlafen. Dafür ist ihn jedes Mittel Recht und er nutzt seine Abenteuer und Aufträge oft nur als Vorwand, um an Prinzessinen, Damen in Nöten oder (weiblichen) Dark Lords heranzukommen.

In Rance VI gerät Rance in den Bürgerkrieg des für seine Magier berühmte Land Zeth. Die Magier unterdrücken die zweitklassigen Nicht-Magier mit ihrer Magie und Technologie. Zwar juckt Rance das kein Stück, aber die Anführerin des Widerstandes, Urza, hat ganze 97 von 100 Punkten auf seiner Frauen-Skala. Nach einer kurzen Reformation (alle häßlichen Frauen und Männer werden gefeuert) tritt er den Widerstand bei. Schnell gerät seine Rebellen-Gruppe ins Visier des Königreiches und auch die andere, weit radikalere Rebellengruppe Pentagon ist Rance ein Dorn im Auge, sind doch auch unter Magiern viele attraktive Frauen, die Opfer des Krieges werden. Tollkühn fasst er den Plan, sich mit Pentagon zu verbünden und Zeth zu stürzen, um selbst König zu werden, um alle attraktiven Administratoren und die Prinzessin erobern zu können, von den weiteren Kandidatinnen des letzten Schönheitswettbewerbes, die in seiner Ausgabe des Zeth Beatiful Girl Directionary festgehalten sind, mal abgesehen. Doch vor den Grenzen des Landes wartet eine vom Dark Lord Camilla angeführte Armee von Dämonen, denen der Bürgerkrieg die ideale Gelegenheit bietet, das geschwächte Land zu erobern...


Gameplay:

Rance VI setzt sich aus den Vorbereitungsmenü und den Dungeons zusammen. Zwischensequenzen erzählen den Plot. Einen Dungeon-Crawler typisch schickt man seine Gruppe von bis zu 16 Einheiten in einen Dungeon, um Quests zu erfüllen.


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Jeder Charakter hat die typischen Stats und Level. Ausrüstung besteht aus Waffe und Rüstung, diese können gekauft und je zweimal verstärkt werden. Die defensiven Werte und Geschwindigkeit bleiben weitgehend gleich, lediglich die HP und der Angriff wird durch Leveln erhöht. Fast alle Charaktere haben ein niedriges Level-Cap, wobei sich dies durch Events und/oder den Beischlaf mit Rance auf rund 50 erhöhen lässt. Nur vier Charaktere können signifikant höhere Level (68, 70, 80 und 99 oder 100) erreichen, weshalb diese (Protagonist Rance, seine Magier/Heiler-Sexsklavin Sill, Bastard-Prinz Patton und Prinzessin Magic) am Ende auch mit Abstand am stärksten sind. Zwei weitere Werte sind SP und Freundschaft. Jeder Kampf in einen Dungeon kostet einen SP, bei Null ist die Einheit erschöpft. Deshalb kann eine Einheit nur ca. 5-10 mal pro Dungeon kämpfen, weshalb man bei längeren Dungeons und beim Erforschen nicht immer alle guten Einheiten aufstellen sollte, sondern sein Team routieren und ersetzen sollte. Freundschaft lässt sich durch Events oder Items erhöhen und liegt bei 0-30. Auf höheren Werten kann eine Einheit Skills lernen oder Stats verbessern. Im Laufe des Spiels treten Events ein, die das Cap erhöhen und für mancherlei Event oder S-Waffe muss der Freundschaftswert maximiert sein. Zudem kann man eine Einheit mit zwei Accessoires ausstatten, die kleine Effekte geben, wie Staterhöherungen oder Resistenzen vor elementaren Angriffen.


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Im Vorbereitungsmenü kann man Events angehen. Sie unterscheiden sich in Missionen, Interaktionen mit jeweiligen Charakteren sowie Lernen von Skills. Sie kosten Orbs, die man in Dungeons erhält, wodurch man nicht alle Events auf einmal bzw. unendlich oft nacheinander betätigen kann. Gewöhnlich gibt es eine mit Stern markierte Hauptmission, die die Handlung voranbringt. Viele Charaktere haben eigene Events, die man beliebig oft wiederholen kann(sofern man die Orbs hat) wodurch man ihr Level-Cap erhöhen kann, ihre Stats geringfügig steigern kann und/oder mit ihnen schlafen kann. Aber auch einmalige Events gibt es zu hauf, oft nach Erfüllung jeder Hauptmission.


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Im Mobilisierungs Bildschirm werden Dungeons aufgesucht. Handlung voranbringende sind natürlich markiert.


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Innerhalb eines Dungeons gibt es genug zu tun. Mit jeden erfolgreichen Kampf gibt es einen Adventure Achievement Punkt. Im Dungeon sind diese überall verteilt und geben 3-8 Punkte. Man kann pro Durchgang bis zu 100 Punkte sammeln. Alle 5 Punkte gibt es Belohnungen. Orbs, die man im Vorbereitungsmenü für Events nutzt, Gold, Items, Verstärkungen fürs Equipment. Alle Felder des Dungeons zu betreten gibt auch Belohnungen, prozentuale Werte von Zufallskämpfen, Hinterhalten und Erfahrung (je höher gelevelt die Haupttruppe, desto geringer die Rate) werden auch angezeigt.


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Die Karte ist auch jederzeit aufrufbar. Sie wird beim Voranschreiten des Dungeons automatisch ausgefüllt.


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Die Dungeons haben optisch ein primitives 3D-Design. Die Steuerung verläuft glatt und sie sind halbwegs individuell aufgebaut. Manche Dungeons haben gar keine Gegner (oder nur in bestimmten Bereichen) und haben Anwohner und Gebäude, die man besuchen kann. So ähneln sie eher Städte, die man in herkömmlichen RPGs besucht. Die wenigsten Dungeons bestehen aus mehreren Ebenen, die man nach und nach schlauchförmig abhandelt, sondern sind mit Abkürzungen, Fahrstühlen, Schlössern und Teleportern (nur wenige und nur ein einziger Dungeon, der sie zum Thema macht) abwechslungsreich gestaltet. Da man sich jederzeit zurückziehen kann und sie nicht zu lang sind, sind sie zu ertragen, zumal die Karte einen guten Überblick erschafft und auch zeigt, welche Felder Events und Bosskämpfe einleiten.


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In Kämpfen bilden sich eigene und gegnerische Einheiten in vordere und hintere Reihe. Nur in ersterer kann man normale physische Angriffe einsetzen und von ihnen getroffen werden, in der hinteren werden Magier und Fernkämpfer positioniert. Reihum kann jede Einheit auf den Feld eine Aktion ausführen. Spezielle Kommandos brauchen 1-2 Runden Aufladen, wird man in dieser Zeit getroffen, kann man unterbrochen werden. Heilung, temporäre Erhöhung von Stats und Flächenangriffe gibt es natürlich auch, bei den Statuseffekten gibt es nur Paralyse.


Erfahrungen und Bewertung:

Da ich neben RPGs auch Visual Novels und das eine oder andere Eroge spiele, bin ich schon vorher auf die Rance-Reihe aufmerksam geworden. Ich habe einige Teile angespielt, aber sie waren meistens nicht spielerfreundlich und zu komplex, manche zu alt, manche gar nicht (fan-)übersetzt. Außerdem herrschte kein gutes Verhältnis zwischen Gameplay und Hentai-Inhalte. Manchmal interessierte mich nur der Plot, aber ich musste mit den teils alten und umständlichen Gameplay fertig werden.

Rance VI kam vor einen Monat mit offizieller Übersetzung raus und anders als der zetigleich veröffentliche fünfte Teil, den ich schnell fallen lies, war dieser Teil spielbar.

Das Kampfsystem ist einerseits sehr einfach, Einheiten haben keine große Wahl an Equipment und zig Fähigkeiten. Andererseits erlauben die kleinen Gestaltungsmöglichkeiten wie Acccessoires und Skills für ein klein wenig Individualität, ohne komplex zu werden. So kann man auf hohen Freundschaftslevel entscheiden, wie man seine Einheit verbessern will. In manchen Fällen ist das nur eine Erhöhung des Angriffes oder ein SP mehr damit man einen Kampf mehr im Dungeon angehen kann. Aber einige Einheiten können neue Fähigkeiten lernen, Gruppenangriffe lernen oder deren Aufladung reduzieren, Chancen von Konter, Unterstützungsangriffen und Paralyse erhöhen usw. So konnten sie sich ein wenig entwickeln und haben sich von generischen Einheiten unterschieden. Dazu hat auch die Story beigetragen, da die charakterspezifischen Events und Quests nur nach und nach freigeschaltet wurden.
Diese Mischung aus Schlichtheit und Komplexität hat sich dann auch beim Kämpfen direkt ausgewirkt. Zwar reicht es meistens aus, mit gewöhnlichen Angriffen alle Gegner einzeln platt zu machen, aber gerade bei Bossen sind Paralyse oder aufgeladenen Angriffe oder Fähigkeiten bestimmter Einheiten gefragt. Die SP-Regel hat die Teamnutzung auch gefördert: Da jeder nur 5-10 mal pro Dungeon agieren kann, hebt man sich die Hauptcharaktere für Bosskämpfe auf und nutzt die schlechteren Charaktere während der Erforschung für die weniger anspruchsvollen Zufallskämpfen.
Negativ ist auch der schwankende Schwierigkeitsgrad. Gegnertruppen sind oft lächerlich schwach, obwohl sie mehrere Dungeons davor fordernd gewesen sind. Mal gibt es gar keinen Boss, mal fünf Hintereinander, mal unbesiegbare. Dies kann beim Fortschreiten der Dungeons, wo man sich sein Team aufsparen will, spannend sein, aber ist doch oft nervig. Viele Charaktere können lange Zeit über nicht gelevelt werden, weshalb einige grenzwertig sinnlos sind.

Die Handlung von Rance VI unterliegt auch starken Schwankungen. Eigentlich ein recht klassischer Plot mit Bürgerkrieg, Rebellion und Krieg gegen die feindliche Armee, können abgedrehte und schillernde Nebencharaktere und Antagonisten stellenweise für Unterhaltung und Spannung sorgen. Dabei ist der Ton sehr anime-haft und reicht von albern bis ernst. Der eine oder andere Twist ist überraschend, gerade die Entwicklung des Antagonisten.

Er kommt eigentlich als banaler Kumpel daher. Aber sein uralter Vater entpuppt sich als sein Sohn, da er ein Dämon mit Amnesie ist. Er sucht die ganze Zeit über die perfekte Frau und testet ihre Willensstärke indem er sie in den Wahnsinn treibt. Nachdem er von der Amnesie geheilt ist, erkennt er, dass er sich dabei unbewusst an seine Meisterin Camilla orientierte und sie die ganze Zeit über suchte. Am Ende testet er sogar sie und fällt ihr im finalen Kampf in den Rücken, wodurch Rance überhaupt erst eine Chance kriegt, sie zu schlagen. Im Postgame entpuppt er sich nun mehr als Widerpart von Rance, da er sich ebenfalls einen gewaltigen Frauen-Harem erschaffen will.
Auch einige Nebenstränge wie Shizukas Side-Quest
Sie will Rache an den Mörder ihres Vaters ausüben. Dieser hat seinen Rivalen ausgeschaltet, damit er Shizukas Mutter für sich hat. Nachdem diese ihn ein Kind gegeben hat und stirbt, benutzt er dieses Kind, Nagi, als Ersatz und um das Kind von seinen Rivalen zu töten. Als er jedoch Shizukas Profil sieht und sie ihre Mutter gleicht, lässt er Nagi fallen und will Shizuka haben. Nagi ist aber von ihren Vater besessen, zerreißt ihn und lässt nur seinen Kopf und Torso in einen Heiltank übrig und will vor seinen Augen Shizuka brechen. Natürlich rettet Rance Shizuka, indem er Nagi vor den Augen ihres Vater besteigt und ihn beiläufig tötet, als er ihn mit seinen Geschrei beim Kopulieren störte. oder die Zerstörung des Waisenhaus-Bordells bieten harten Tobak mit einigen seelischen Abgründen, die sich nur Japan mit seiner Sexindustrie und Hentai-Kultur ausdenken konnte. Auch Protagonist Rance persönlich gibt den banalen Plot Farbe. Manchmal ist seine unverblümte Art köstlich zu lesen, wenn er in todernste dramatische politsche Ränkespielen hineinschmiert und erklärt warum gerade er der Boss ist, bei etwas höheren Anspruch wird man dem dauerhaften 4-chan Niveau aber nichts abgewinnen. Seine dauerhafte Geilheit schlägt sich in über hundert CGs aus, in diesem Spiel alleine liegt seine sexuelle Aktivität im dreistelligen Bereich und macht einen großen Teil des Spiels aus.
Dass das Spiel nur ein Teil einer langen Reihe ist merkt man auch und man fragt sich bei vielen Charakteren, woher sie kommen. Insgesamt ist es aber noch akzeptabel, da kurze Erklärungen geboten werden und der Plot ein eigenständiger bleibt.

Empfehlenswert ist dieses Spiel dieser sehr speziellen Reihe für den Casual Gamer aufgrund den Hentai-Charakter weniger. Wer sich aber mit der Rance-Reihe auseinander setzen will, kann mit diesen Teil beginnen, da er ist recht schlicht und einsteigerfreundlich ist und eine rance-typische Story zu erzählen weiß.

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