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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kaels JRPG Challenge '17 [13/12] - [THE END] - [Fazit]



Kael
11.01.2017, 13:07
Meine Challenge-Regeln

Das Ziel sind nicht 12 JRPGs, sondern 8. Man kann aus 8 immer noch 12 machen, wenn ich feststelle, dass ich das zumindest halbwegs hinbekomme.
Das Ziel wurde auf 12 JRPGs erweitert.
Sofern das Spiel ein Postgame hat, wird zumindest versucht, das auch noch mitzunehmen (siehe den Punkt darunter), da es Spiele gibt, die gefühlt zu 50% aus Postgame bestehen. Die können aber regulär abgebrochen werden und es zählt trotzdem als durchgespielt (da man den Abspann gesehen hat).
Ich unterscheide zwischen Cleared! und Finished!. Bei ersterem gibt es noch den einen oder anderen optionalen Dungeon, den ich angehen werde und einen separaten Bericht verfassen werde, letzteres heißt, dass der optionale Content für mich ebenfalls durch ist. Wenn ich auf den optionalen Content keine Lust mehr habe, und das Spiel für mich durch ist, wird es als "Finished!" markiert.
Wenn etwas vor 2017 begonnen wurde und noch nicht weit bin, fang ich das nochmal von vorne an, da ich grundsätzlich grob wissen möchte, worum es bei dem Spiel geht und nicht mich nicht an alles vor X Jahren erinnere. Falls ich zu Dungeon Travellers 2, The Genius of Sappheiros oder Labyrinth of Touhou 2 oder M&L: Dream Team Bros komme, spiel ich das nochmal bis zu diesem Zeitpunkt durch, behalte aber meinen alten Spielstand.
Wenn etwas vor 2017 begonnen wurde, aber der Spielstand schon zu weit fortgeschritten ist, um ihn abzubrechen, zählt das Spiel nicht für die Challenge, aber ich erlaube mir, ein grobes Review dazu zu verfassen, sollte ich mich dazu motivieren können, das Spiel durchzuspielen. [ => siehe Nicht für die Challenge]
Emulatoren werden weitestgehend vermieden.
Pokémon zählt doch, auch, wenn das, was ich spielen möchte, streng genommen kein JRPG ist.
Die Anordnung ist logischerweise nicht entgültig, aber wenn ich was angefangen hab, zieh ich das entweder durch oder brech es ab uns schieb es auf die Ersatzbank.
Das Ziel ist einzig und allein, mich selbst zu motivieren, (wieder) mehr JRPGs zu spielen, nachdem der Backlog üble Ausmaße angenommen hat.

Kaels Liste

Hauptliste

1. Demon Gaze (PSV) - [Cleared!, Spielzeit: 037:20 h, Lv35]
Bonus (+): Epic Battle Fantasy 4 (PC) [Cleared!, Spielzeit: 034:13 h, Lv34]
2. Sword Art Online: Hollow Realization (PSV) - [Cleared!, Spielzeit: 059:10 h, Lv54]
3. Dark Cloud (PS2) - [Cleared!, Spielzeit: 039:50 h - Finished!, Spielzeit: 069:11h]
4. Touhou Gensou Wanderer (PSV) - [Cleared!, Spielzeit: 013:56 h, - Finished!, vorerst auf Eis]
5. Pokémon Reborn - Episode 16: A City, Reborn (PC) - [Cleared! & Finished!, Spielzeit: 107:10 h, Lv79]
Bonus (+): Digimon Story: Cyber Sleuth (PSV) [Cleared!, Spielzeit: 061:16 h]
6. Operation Babel: New Tokyo Legacy (PSV) [Cleared!, Spielzeit: 039:20 h, Lv41]
7. Monster Girl Quest: Paradox - Part 2 (PC) [durchgespielt, Spielzeit: 056:00 h, Lv60, Cleared! - wartet, bis ein EN-Patch da ist]
8. Fire Emblem Fates: Conquest (3DS) [Cleared! & Finished!, Spielzeit: 029:55 h, Lv20]
9. Mugen Souls Z (PC) [Cleared!, Spielzeit: 050:27 h, Lv545]
10. Pokémon Ultramoon (3DS) [Cleared!, Spielzeit: 054:19 h, Lv57, - Finished!, Spielzeit: 060:24 h, Lv72]
11. Zwei: Ilvard Insurrection (PC) [Cleared!, Spielzeit: 043:15 h, Lv29]
12. Ys 8 - Lacrimosa of Dana (PSV) [angefangen, Spielzeit: 014:21 h, Lv16] Wird 2018 fortgesetzt.

Bisher sieht das nach einem Haufen Holz aus => Wenn ich 8 von 12 schaffe, bin ich schon mehr als zufrieden.

Die Ersatzbank

1. Final Fantasy X - HD Remaster (PSV)
2. Final Fantasy X-2 - HD Remaster (PSV)
3. Hyperdimension Neptunia Re;Birth 1 (PSV)
4. Grand Kingdom (PSV)
5. Return to PopoloCrois - a Story of Seasons Fairytale (3DS)
6. New Little King's Story (PSV)
7. Lost Dimension (PSV)
8. Project X Zone (3DS)
9. Disgaea 4 - A Promise Revisited (PSV)
10. Tales of Hearts R (PSV)
11. The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel (PSV)
12. Operation Abyss: New Tokyo Legacy (PSV) <- der Horror
13. Sword Art Online - Lost Song (PSV)
14. Dark Chronicle (PS2)
15. Legend of Legacy (3DS)
16. Etrian Odyssey Untold (3DS)
17. Labyrinth of Touhou 2 (PC)
18. Summon Night 6: Lost Borders ['17] (PSV)
19. Devil of Decline (Gameplay) (PC)
20. Ys - Memories of Celceta (PSV)
21. The Genius of Sappheiros (PC)
22. MeiQ - Labyrinth of Death (PSV)
23. Mario & Luigi Dream Team Bros. (3DS)
24. Dungeon Travellers 2 - The Great Library and the Monster Seal (PSV)
25. Etrian Odyssey 4 - Legends of the Titan (3DS)

Nicht für die Challenge (=Zu weit fortgeschritten)

1. World of Final Fantasy [Kapitel 20/21] (PSV)
2. Digimon Story: Cyber Sleuth [Kapitel 19/20] (PSV)
3. Pokemon Super Mystery Dungeon [Letzter Dungeon vor dem Abspann] (PSMD) (3DS)
4. Etrian Mystery Dungeon [Abspann schon gesehen, aber das Postgame umfasst noch einmal so viele Dungeons wie der Hauptpart -_-] (3DS)

Den Rest editier ich wohl noch nach, weil ich mir bei einigen Spielen, die ich noch durchspielen will/wollte, nicht sicher bin, ob man das als JRPG durchgehen lassen kann. Beispiele wären u.A. Grand Kingdom, Return to PopoloCrois - a Story of Seasons Fairytale, Lost Dimension, New Little King's Story und Project X Zone.
Außerdem kommen ja 2017 noch ein paar andere hübsche Sachen raus, wegen denen ich die Liste sowieso noch mal umkrempeln werde.

Übersicht angefangener und beendeter Titel:



Spiel

Start
Ende
Spielzeit
Wertung


#1 - Demon Gaze (PSV)
01.01.2017
15.01.2017
037:20 h
7,5


B1 - Epic Battle Fantasy 4 (PC)
17.01.2017
26.01.2017
034:12 h
6,5


#2 - Sword Art Online: Hollow Realization (PSV)
12.01.2017
03.02.2017
059:10 h
7,0


#3 - Dark Cloud (PS2)
09.02.2017
21.03.2017
069:11 h
7,5


#4 - Touhou Genso Wanderer (PSV)
24.03.2017
28.03.2017
013:56 h
TBA


#5 - Pokémon Reborn Episode 16 - A City, Reborn (PC)

13.04.2017
09.05.2017
107:10 h
9,0


B2 - Digimon Story: Cyber Sleuth (PSV)
24.04.2017
04.06.2017
061:16 h
8,0


#6 - Operation Babel: New Tokyo Legacy (PSV)
24.05.2017
28.07.2017
039:20 h
5,5


#7 - Monster Girl Quest Paradox (PC)
22.06.2017
09.09.2017
056:00 h
TBA


#8 - Fire Emblem Fates: Conquest (3DS)
22.06.2017
26.07.2017
029:55 h
7,5


#9 - Mugen Souls Z (PC)
24.08.2017
07.11.2017
050:27 h
8,0


#10 - Pokémon Ultramoon (3DS)
18.11.2017
09.12.2017
060:24 h
6,0


#11 - Zwei: Ilvard Insurrection (PC)
03.11.2017
21.12.2017
043:15 h
8,5


#12 - Ys 8 - Lacrimosa of Dana (PSV)
15.09.2017
2018
004:06 h
-




Generell: Wenn ein Spiel soweit ist, dass ich das mehrfach durchspielen würde, hat es (für mich) etwas richtig gemacht.

10 - Ein rundum geniales RPG - gibt nichts bis wenig daran auszusetzen, würde ich locker weiterempfehlen.
8 - 9,5 - (Sehr) Gutes RPG, generell gibt es etwas auszusetzen, das den Spielspaß gehemmt hat, was aber nicht groß ins Gewicht fällt.
6 - 7,5 - Akzeptables RPG, hat aber teilweise schon die ein oder andere (gravierende) Macke, somit sicher nicht für jedermann und ich musste mehrfach drüber nachdenken, ob das wirklich so kommen musste, wie das Spiel es einem vorschreibt.
5 - 5,5 - Durchschnittliches RPG, bin am Schwanken, ob mir das aufgrund etlicher Macken doch eher gefallen hat, oder ob es tatsächlich nur so mittel war.
2,5 - 4,5 - Eher (sehr) schlechtes RPG, Macken und Spielspaßhemmung an allen Ecken und Enden, ist eher weniger empfehlenswert, gefällt mir auch nicht wirklich.
0,5 - 2 - Katastrophales RPG - war den Kauf definitiv nicht wert, da das so furchtbar als Gesamtpaket ist, dass ich nicht mal genau sagen kann, was furchtbar ist.
0 - Nein.



EDIT; 1.1.17: Demon Gaze (PSV) angefangen.
EDIT; 10.1.17: #1 (MeiQ - Labyrinth of Death) & #2 (Demon Gaze) vertauscht, um anzuzeigen, was grad gespielt wird. Mit Spielzeit, Post folgt, wenn ich das durchhab.
EDIT; 11.1.17: Tales of Hearts R, The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel & Operation Abyss: New Tokyo Legacy zur Ersatzbank hinzugefügt, Regeln hinzugefügt, entsprechende Unterpunkte hinzugefügt.
EDIT; 12.1.17: Sword Art Online: Hollow Realization, Dark Chronicle, Legend of Legacy, Touhou Gensou Wanderer, Monster Girl Quest: Paradox Part 2, Änderungen-Spoiler zur Ersatzbank hinzugefügt.
EDIT; 15.1.17: Demon Gaze (PSV) mit 37:20h Spielzeit beendet (Cleared), Abspann gesehen. [1/8]
EDIT; 15.1.17: Regel zu Cleared! & Finished! hinzugefügt.
EDIT; 17.1.17: Sword Art Online: Hollow Realization (PSV) angefangen. Dementsprechend Sword Art Online - Lost Song auf die Ersatzbank verschoben (von der es in der Theorie auch wegkann, da mir Hollow Realization für 2017 schon reichen wird)
EDIT; 17.1.17: Epic Battle Fantasy 4 (PC) angefangen.
EDIT; 26.1.17: Epic Battle Fantasy 4 (PC) mit 34:12h Spielzeit beendet (Cleared), Medallien: 90/104 [Bonus #1]
EDIT; 3.2.17: Summon Night 6 zur Ersatzbank hinzugefügt.
EDIT; 3.2.17: Sword Art Online: Hollow Realization (PSV) mit 59:10h Spielzeit beendet (Cleared), Abspann gesehen. [2/8]
EDIT; 9.2.17: Dark Cloud (PS2) angefangen.
EDIT; 14.2.17: Bewertungsschema hinzugefügt.
EDIT; 28.2.17: Dark Cloud (PS2) mit 39:50h Spielzeit beendet (Cleared), Abspann gesehen. [3/8]
EDIT; 19.3.17: Pokémon Reborn zur Ersatzbank hinzugefügt; entsprechende Regel hinzugefügt, Touhou Genso Wanderer von der Ersatzbank in die Hauptliste geschoben, da es am 24.3.17 herauskommt. Dafür wurde Etrian Odyssey Untold auf die Ersatzbank verschoben.
EDIT; 21.3.17: Dark Cloud (PS2) mit 69:11h Spielzeit endgültig beendet (Finished). [3/8]
EDIT; 24.3.17: Touhou Genso Wanderer (PSV) angefangen.
EDIT; 28.3.17: Touhou Genso Wanderer (PSV) mit 13:56h Spielzeit beendet (Cleared), Abspann gesehen. [4/8]
EDIT; 13.4.17: Pokémon Reborn (PC) angefangen.
EDIT; 14.4.17: Pokémon Reborn von der Ersatzbank in die Hauptliste verschoben, dafür kommt Devil of Decline erst mal auf die Ersatzbank.
EDIT; 24.4.17: Digimon Story: Cyber Sleuth (PSV) angefangen.
EDIT; 9.5.17: Pokémon Reborn - Episode 16: A City, Reborn (PC) mit 107:10h Spielzeit endgültig beendet (Finished), "Abspann gesehen". [5/8]
EDIT; 24.5.17: Operation Babel: New Tokyo Legacy (PSV) angefangen.
EDIT; 26.5.17: Operation Babel: New Tokyo Legacy (PSV) in die Hauptliste eingetragen, dafür geht Ys - Memories of Celceta (PSV) auf die Ersatzbank.
EDIT; 4.6.17: Digimon Story: Cyber Sleuth (PSV) mit 61:16h Spielzeit beendet (Cleared), Abspann gesehen. [Bonus #2]
EDIT; 15.6.17: Tabelle für die Übersicht eingefügt. Danke für die Vorlage, Narcissu! :3
EDIT; 22.6.17: Monster Girl Quest Paradox Part 2 (PC) angefangen.
EDIT; 22.6.17: Fire Emblem Fates: Conquest (3DS) angefangen.
EDIT; 26.7.17: Fire Emblem Fates: Conquest (3DS) mit 29:55h Spielzeit endgültig beendet (Finished), Abspann gesehen. [6/8]
EDIT; 28.7.17: Operation Babel: New Tokyo Legacy (PSV) mit 39:20h Spielzeit beendet (Cleared), Abspann gesehen. [7/8]
EDIT; 21.8.17: Mugen Souls Z (PC) angefangen.
EDIT; 21.8.17: MeiQ - Labyrinth of Death (PSV) verabschiedet sich wegen Mugen Souls Z (PC) vorerst ebenfalls auf die Ersatzbank.
EDIT; 9.9.17: Monster Girl Quest Paradox Part 2 (PC) beendet. [8/8]
EDIT; 15.9.17: Mario & Luigi Dream Team Bros. (3DS) verabschiedet sich wegen Ys 8 - Lacrimosa of Dana (PSV) vorerst ebenfalls auf die Ersatzbank.
EDIT; 15.9.17: Ys 8 - Lacrimosa of Dana (PSV) angefangen.
EDIT; 16.9.17: Die Challenge wird von 8 Spielen auf 12 Spiele erweitert.
EDIT; 3.11.17: Zwei: Ilvard Ressurection (PC) angefangen.
EDIT; 3.11.17: Dungeon Travellers 2 - The Great Library and the Monster Seal (PSV) auf die Ersatzbank verschoben.
EDIT; 7.11.17: Mugen Souls Z (PC) mit 50:27h Spielzeit beendet (Cleared), Abspann gesehen. [9/12]
EDIT; 18.11.17: Etrian Odyssey 4 - Legends of the Titan (3DS) verschoben.
EDIT; 18.11.17: Pokémon Ultramoon (3DS) angefangen.
EDIT; 6.12.17: Pokémon Ultramoon (3DS) mit 54:19h Spielzeit beendet (Cleared), Abspann gesehen. [10/12]
EDIT; 9.12.17: Pokémon Ultramoon (3DS) mit 60:24h Spielzeit entgültig beendet (Finished).
EDIT; 21.12.17: Zwei: Ilvard Ressurection (PC) mit 43:15h Spielzeit beendet (Cleared), Abspann gesehen. [11/12]
EDIT; 30.12.17: Fazit zur JRPG-Challenge 2017 geschrieben. War ein schönes Jahr voller JRPGs!

Ninja_Exit
11.01.2017, 13:41
Demon Gaze ist ein guter Einstiegstitel. Es dauert nicht so lange und bis auf 2-3 Gegner ist das Spiel selbst auf Hot recht gut durchspielbar.^^

Bei 26 Stunden müsstest du fast fertig sein. Wieviele Dämonen hast du bereits im Team?

Kael
11.01.2017, 14:46
Es dauert nicht so lange und bis auf 2-3 Gegner ist das Spiel selbst auf Hot recht gut durchspielbar.^^
...Echt?

Äh. xD
Ich spiel durchgehend auf Warm (= Hard), weil Cool (= Normal) mir in meinem letzten Run 2014 doch ein wenig zu öde war (da bin ich grade bis Hermes gekommen), und ich kann dir schon mal so viel zu dem Review sagen - eine Rubrik befasst sich alleine damit, wie und dass ich von einigen Monstern ordentlich eine geklatscht bekommen habe, wobei das halt eben auch sehr stark vom Zufall abhängt, weil die Bosse/die Trash-Monster so random sind, dass man die nicht ordentlich berechnen (ha...hahaha...hah) kann. Hinzu kommt halt, dass eben wirklich alles random ist, außer deine Party-Zuasmmenstellung, bei der ich vorgegangen bin wie in einem stinknormalen RPG.

Will damit sagen: Allein, dass die Artifacts komplett zufällig sind, hast du manchmal mit entsprechenden Skills einen Vorteil, teilweise aber eben auch nicht - außer du betreibst Savescumming bei zwei Demon Circles, die direkt nebeneinander liegen.


Bei 26 Stunden müsstest du fast fertig sein. Wieviele Dämonen hast du bereits im Team?
...Echt?

...Ich bin anscheinend ziemlich lahm.
Ich lunger im Moment in der Endless Road, hab also 7 Dämonen, bin beim achten.

Ninja_Exit
11.01.2017, 15:02
Das Itemsystem ist generell in Demon Gaze furchtbar und bin absolut kein Freund davon. Items haben in dem Spiel zum Glück nicht den höchsten Stellenwert, wenn man aber Itemglück hat, ist man derbst OP. Stranger of Sword City hat ein ähnliches Itemsystem und da One-Hitten die Bosse im letzten Drittel die Truppe und da es da Permadeaths gibt habe ich immer Neuladen müssen, da man sonst 100 Random Encounter mit einer halben Truppe über sich ergehen lassen muss um seine Leute wieder lebendig zu machen. xD Bei Demon Gaze ist das nicht so.

Meine Truppe war halt Gazer, Samurai [Um die Random Encounter in breiter Masse zu Onehitten], Paladin [Um zu 80% gut geschützt zu sein], Mage [Dieser Dreifachskill kombiniert mit dem letzten Zauber kann richtig angewandt den letzten Boss plätten. Generell ein guter Damagedealer] und einen Heiler mit den ganzen Fieldbuffs.

Hit und Avoid kann man in Experience-Spielen immer gut abusen. So dass man fast unverwundbar ist und den besten Schaden austeilt.

Nach dem 8. Dämon werden für die letzten Orte glaube ich nur noch die alten Dungeons wieder aufgewärmt. Ein Dämon müsste noch auf dem Friedhof vom Anfang sein, Mit Mars, Dem Tank-Dämon und den Hit-Avoid Kerl sollte das mit dem Item was Magie blockt ein recht kurzer Fight werden. Du bist also wirklich fast fertig, wenn du nicht noch das Post-Game machen willst.^^

Im letzten Dungeon gibt es vor dem letzten Boss einen Gear-Check. Ein Boss der alle 3 Runden seine HP regeneriert. Mars ist also Pflicht. Ich habe einfach Hit und Avoid auf 99 gepusht per Buff und dann den Samurai diesen Skill genutzt der solange draufhaut, bis einer von beiden stirbt, xD Anders geht es auch glaube ich nicht. [30.000 HP] oder so. Der letzte Boss ist dann wieder leichter.

Kael
11.01.2017, 18:36
Das Itemsystem ist generell in Demon Gaze furchtbar und bin absolut kein Freund davon. Items haben in dem Spiel zum Glück nicht den höchsten Stellenwert, wenn man aber Itemglück hat, ist man derbst OP. Stranger of Sword City hat ein ähnliches Itemsystem und da One-Hitten die Bosse im letzten Drittel die Truppe und da es da Permadeaths gibt habe ich immer Neuladen müssen, da man sonst 100 Random Encounter mit einer halben Truppe über sich ergehen lassen muss um seine Leute wieder lebendig zu machen. xD Bei Demon Gaze ist das nicht so.
Ich bin immer noch am Überlegen, ob ich mir das beschaffe. In Operation Abyss gibt's ja auch Permadeaths, zumindest gewissermaßen (der Char ist halt dann einfach weg, wenn man versucht, das zu heilen) und die ganze Neuladerei geht mir bei Demon Gaze schon ein wenig auf den Sack (es gibt keine Wiederbelebungszauber und Items sind rar).


Meine Truppe war halt Gazer, Samurai [Um die Random Encounter in breiter Masse zu Onehitten], Paladin [Um zu 80% gut geschützt zu sein], Mage [Dieser Dreifachskill kombiniert mit dem letzten Zauber kann richtig angewandt den letzten Boss plätten. Generell ein guter Damagedealer] und einen Heiler mit den ganzen Fieldbuffs.
Ich hab statt dem Samurai eine Fighterin, die aber mit Slash 1 ausgestattet ist (was das 4. Artifact war, was ich gefunden hab). Die trägt im Moment 'nen Mithrilhammer (oder exakt: Mythryl Hammer) und freut sich 'nen Ast, wenn die ganzen Monster paralysiert sind. wenn der Mage ein Wizard ist, haben wir dieselbe Party, wobei dem Wizard bisher ziemlich schnell die Luft ausging (weswegen ich auf Wizard Bolt zurückgegriffen hab).


Hit und Avoid kann man in Experience-Spielen immer gut abusen. So dass man fast unverwundbar ist und den besten Schaden austeilt.
Bei den meisten Gegnern hat das nicht viel gebracht (vor allem bei denen nicht, die Zugriff auf Confuse haben).


Nach dem 8. Dämon werden für die letzten Orte glaube ich nur noch die alten Dungeons wieder aufgewärmt. Ein Dämon müsste noch auf dem Friedhof vom Anfang sein, Mit Mars, Dem Tank-Dämon und den Hit-Avoid Kerl sollte das mit dem Item was Magie blockt ein recht kurzer Fight werden. Du bist also wirklich fast fertig, wenn du nicht noch das Post-Game machen willst.^^
http://cherrytree.at/misc/smilies/027dealer.gif


Im letzten Dungeon gibt es vor dem letzten Boss einen Gear-Check. Ein Boss der alle 3 Runden seine HP regeneriert. Mars ist also Pflicht. Ich habe einfach Hit und Avoid auf 99 gepusht per Buff und dann den Samurai diesen Skill genutzt der solange draufhaut, bis einer von beiden stirbt, xD Anders geht es auch glaube ich nicht. [30.000 HP] oder so.
Meinst du Carnage? Den hab ich auch auf meiner Fighterin, von daher könnte ich das auch mal versuchen.

Kynero
11.01.2017, 20:05
Gute Liste! :A

Demon Gaze soll ja auch gar nicht so schlecht sein. Bin mal gespannt, was du am Ende dazu zu sagen hast.
Außerdem bin ich gespannt, wie du Dark Cloud finden wirst, da auch hier viel Dungeon Crawling sein Unwesen treibt. :D Der zweite Teil ist auf jeden Fall sooooooo viel besser. Man kann da sogar Golf spielen!

Popolocrois würde ich an deiner Stelle aber auf jeden Fall als RPG zählen, da man sich mit dem Farming Anteil ja nicht unbedingt auseinander setzen muss. :p

Kael
12.01.2017, 14:58
Gute Liste! :A
Haha, danke. :D
Ich musste grinsen, als ich das gelesen habe, weil die sich doch von denen vieler anderer unterscheidet. Von den momentan 12 gelisteten Spielen sind alleine 9 definitiv Crawler, 2 so halb (SAO: LS und Ys - Memories of Celceta) und ein RPG, das tatsächlich nicht nur aus Dungeon Crawling besteht (M & L: Dream Team Bros.). Davon wird aber durchaus noch ein bisschen was ausgetauscht, da es 2017 für mich auch zwei Pflichttitel gibt, Touhou Genso Wanderer und MGQ: P2. Ersteres soll Ende März rauskommen, letzteres irgendwann 2017, aber alleine im Januar ging es gar nicht so schlecht voran.


Demon Gaze soll ja auch gar nicht so schlecht sein. Bin mal gespannt, was du am Ende dazu zu sagen hast.
Das Postgame guck ich mir auf jeden Fall noch an, bin immer noch beim 8. Dämon (Endless Road is endless), aber es wird. ich muss auch sagen, ein bisschen packt mich die Story auch und ich bin gespannt, wie sich das alles auflöst.


Außerdem bin ich gespannt, wie du Dark Cloud finden wirst, da auch hier viel Dungeon Crawling sein Unwesen treibt. :D Der zweite Teil ist auf jeden Fall sooooooo viel besser. Man kann da sogar Golf spielen!
Witzigerweise hab ich Teil 2 angefangen (kommt einfach auch auf die Liste), aber nicht fertiggespielt, Teil 1 aber nicht, den hab ich nicht mal angefangen. Der liegt bei mir schon ewig rum, weswegen ich den auf jeden Fall durchspielen möchte.

Dass ich PopoloCrois anfange, ist unwahrscheinlich, aber mal gucken, ne? Ich hab auch schon mit dem Gedanken gespielt, Vorschläge für ein Spiel von meiner Liste zu sammeln, was ich dann auch durchspiele.

Kael
15.01.2017, 14:51
#1: Demon Gaze
Gestartet: 01.01.2017
Beendet (Cleared): 15.01.2017
http://i.imgur.com/JdvfLWb.jpg

Warum gerade dieses Spiel?

Im Endeffekt war es das erste PSV-Spiel, was ich überhaupt besessen habe. Als meine erste Speicherkarte voll wurde, hatte ich dummerweise den Speicherstand gleich mitgelöscht (mitsamt ein paar alten Spielen), welcher aber noch nicht besonders weit war. Angeschafft hab ich mir das damals, weil ich das Setting ansprechend fand. Die Demons sah ich im Endeffekt als die Esper/Summons aus Final Fantasy (was in Prinzip ganz gut hinkommt). Von den halbnackten, bösen Formen der Demons wusste ich damals zwar nicht (auf der Verpackung sah das schlicht nach einem Etrian Odyssey in Japano aus), genauso wenig wie von diversen Morticians in Unterwäsche, schlimm fand ich’s aber nicht und wirklich ansprechend genauso wenig (im Gegensatz zu manch anderen, wie man später noch sehen wird).

Spielweise:

- Das Spiel hat vier Schwierigkeitsstufen: Cold (Eazy), Cool (Normal), Warm (Hard) und Hot (Very Hard). Gespielt wurde durchgehend auf Warm, bzw. Hard.
- Ich hab mit Gazer Tags gespielt. Gazer Tags sind kleine Zettel mit Anmerkungen (bis zu 5 Wörter… was man in 5 Wörtern nicht alles ausdrücken kann… D: ), die unter Anderem vor Bossen warnen sollen (wie dem Midgard Heart), Treasure Map-Locations bekanntgeben, oder Hinweise für Rätsel in Dungeons geben sollen. Während derartige Möglichkeiten der Anwendung von mir als durchaus hilfreich empfunden wurden, beschränken sich ca. über 90% der existierenden Gazer Tags darauf, allgemeine Begeisterung über die Oberweiten oder den Hintern diverser Charaktere auszudrücken. Weitere ~5% sind sinnloses Gequassel.


Ein Beispiel dazu:

http://i.imgur.com/lhaSzA2.jpg

- Komplettlösung/Walkthrough wurde nicht benutzt, ich bin zwar bei Astro einmal steckengeblieben (paar Mythryl Balls nicht gefunden), aber ansonsten ging’s.
- Party bestand aus: Gazer, Paladin, Healer, Wizard, Fighter
- Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 037:20 h (Cleared!), Gazer-Level: 35

Story:


http://i.imgur.com/CrZ5Xs0.png

Der Spieler wacht in einer Zelle auf und wird von einem Soldaten entlassen, welcher kurze Zeit später unter kindlichem Gekicher das Zeitliche segnet. Wenn man die Zelle bzw. den Dungeon verlässt, begegnet einem Lancelorna/Lorna (eine ehemalige Demon Gazerin, die im Kampf gegen einen ultra-bösen Demon einen Großteil ihrer Kräfte verloren hat), die einem mit dem Dasein als Demon Gazer konfrontiert, da kurze Zeit später aus dem Dungeon Comet im Rage Mode herausstürmt und den Spieler angreift (der sie aber problemlos besiegen kann). Hier stellt sich heraus, dass der Demon Gazer eine Art Semi-Demon ist (also halb Mensch, halb Demon, besser: Dämon mit menschlichem Verhalten/Eigenschaften) und den Demon Gaze (no shit!) anwenden kann, um die Seele des Demons einfangen kann (was Comet von einer Art Werwolf zu einem kleinen Hexenmädchen verwandelt). Mit Comet an der Seite geht’s dann ins Dragon Princess Inn.

Im Dragon Princess Inn erwartet einen dann Fran Pendoll, die aus bestimmten Gründen nahe der von Demons überrannten Red City ihr Inn geöffnet hat - und nebenbei ziemlich geldgierig und geizig zugleich ist (Zum Beispiel hasst sie es, Partys zu schmeißen und Essen auszugeben, obwohl man grade das INN vor einer dicken Kreatur beschützt hat). Außerdem sollte man ihr vielleicht nicht gerade Geld schulden – wenn doch, dann ist wortwörtlich die Hölle los. Mit an Bord (also im Inn!) sind dann noch

- Pinay, eine Nekomata, die im Endeffekt als Putzkraft und als Koch dient
- Cassel, der Waffen-/Rüstungsschmied und Lezerem, Elf und Item-Shopinhaber, mit einer gesunden Rivalität zueinander
- Prometh, die gerne Schädel sammelt (und für die Wiederbelebung von Toten zuständig ist)
- Kukure, der Hintern-fixierte Migmy – er lässt den Hauptcharakter sein Aussehen und später noch seine Farbe ändern (immerhin gibt es bis zu 2…)
- Maury, Jig, Batz und Zubo (und eventuell noch mehr), eine ganze Reihe unnützer Söldner, die dem Demon Gazer theoretisch mehr schulden als ihnen lieb ist
- Lulu, oder Lu Lunark, eine vom Aussehen her sehr junge Söldnerin, die grundsätzlich alleine arbeitet. Sie kam zum Inn, weil sie nach etwas sucht.

Sie alle sind sich ziemlich einig, dass sie hier, im Dragon Princess Inn sein wollen. Doch warum hier? Warum da, wo sie jederzeit von Demons und Monstern überrannt werden können? Jeder hat da so seine eigene Geschichte…

Fran kann außerdem die vom Demon Gazer gefangenen Seelen in Schlüssel verwandeln, so dass der Demon Gazer diese im Kampf nutzen kann. Außerdem erlaubt sie einem weiteren Söldner, im Inn zu wohnen, solange der Demon Gazer die Miete bezahlt. Alle weiteren Partymitglieder (3-5) muss man sich mithilfe von Räumen dazukaufen. So zieht der Demon Gazer mit seiner Truppe los, um alle existierenden Demons einzufangen und zu Schlüssel zu verarbeiten – bis er Grimodar Castle erreicht und dort herausfindet, dass ein noch größeres Übel als die Demons zu erwachen droht.


Story-Eindruck:

Zur Story gibt es nicht viel zu sagen. Bisher ist die relativ linear, auch wenn gewisse Zwischensequenzen im Inn früher oder später machbar sind. Zu beobachten ist, dass sich zum einen Fran im Laufe der Story in den Demon Gazer verliebt (der grundsätzlich immer männlich ist, was man wegen der Fran-Gazer-Love-Story nicht ändern kann, man kann ihm aber ein weibliches Äußeres geben, so wie ich – was ich eigentlich auch nur deswegen gemacht habe, weil meine Party größtenteils männlich war und sich meine Kämpferin wohl sonst zu alleine gefühlt hätte xD), zum anderen löst sich die Story um den Demon Gazer, der in einen Vorfall verwickelt wird, langsam auf.
Dabei gibt es durchaus einige Twists um die Bewohner des Inn, nichts 100% Vorhersehbares, aber auch nichts, was mich persönlich überrascht hat. Operation Abyss hat wohl ein wenig mehr Story, ich finde aber ein wenig Side-Story bei Dungeon Crawlern auch nicht verkehrt. Das erste Etrian Odyssey, was ich gespielt hatte, hatte weitaus weniger Story.


Gameplay:


http://i.imgur.com/1nTEc0C.png

1) Schwierigkeit

Demon Gaze wandert im Allgemeinen auf dem schmalen Grat zwischen „Meine Güte, war das einfach“ und „und Holy shit, ist das fies“. Es gibt insgesamt 11 Gebiete, pro Gebiet ein Demon und dann noch den Black Cage – ein Durchlauf durch alle Dungeons mit ihren Gimmicks. Pro Dungeon musst du eine fixe Anzahl an Demon Circles einnehmen, aus denen dann Monster (aus der Netherworld) kommen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich auf Hard gespielt habe, weswegen mir einige Sachen als ziemlich hässlich vorgekommen sind oder an meiner Einstellung gegenüber Ausrüstung (auf die ich später noch zu sprechen komme). Zudem gibt es noch Red Skulls (= Zufällige Force-Gegner, die sind grundsätzlich im Weg und die musst du mindestens einmal besiegen, um den Dungeon abschließen zu können, eventuell auch mehrmals) und Blue Skulls (= Zufälliger Elite-Gegner, steht manchmal im Weg und muss somit besiegt werden, muss aber auch nicht sein, manchmal sind die auch irgendwo im Nirgendwo). Alleine die Blue Skulls waren in den späteren Dungeons schon absolut tödlich.

Wer an einem mehr oder weniger detailreichen Bericht über die Dungeons und Bosse in Demon Gaze interessiert ist, kann in den Spoiler gucken, eine Kurzfassung gibt's aber auch.


Die ersten zwei Dungeons (Red City & Slave Grave) sind zum Glück einsteigerfreundlich und fast nichts stellt ein Problem dar. Da das Spiel davon ausgeht (zumindest wirkt es so!), dass du noch zu zweit (beim Slave Grave sind es dann vier) unterwegs bist, bringt ein dritter Mann auf jeden Fall bei der Red City die Balance ins Kippen. Der Bossfight dort ist auch für zwei Leute ausgelegt, ein dritter ist schon ziemlicher Overkill – ich hatte 2 Leute (Gazer, Paladin) auf Lv7 und keine Probleme mit dem Boss. Das Slave Grave ist dann nicht viel anders, lediglich Living Armors zimmern dir z.T. schon dreistelligen Schaden durch die Rüstung. Der Boss war dann mit Lv11-12 auch kein Problem mehr (zumal Chronos eher defensiv ausgelegt ist als offensiv).


Im dritten Dungeon (Star Curtain) zieht die Schwierigkeit dann leicht an, was aber dadurch kompensiert wird, dass der Healer seinen Holy Shield Skill bekommt. Zur Erklärung: Holy Shield wirkt auf die ganze Party und fängt sämtlichen Schaden ab, der gegen die Gruppe geht. Zu diesem Zeitpunkt war der noch relativ gut, da der locker 4-6 Angriffe pro Runde abgefangen hat, bevor der Schild kaputtging. Damals dachte ich, dass das Spiel ab jetzt „eazy“ wird. Dachte ich. Den Preis für das nervigste UND grässlichste Trash-Monster bisher geht übrigens an die Giant Toad vom Star Curtain. Die kann nämlich Leute verschlingen (welche beim Tod der Kröte wohl halb verdaut wieder herauskommen. Ne. Nicht cool.), ist zäh und kann die komplette Gruppe vergiften. Ja. Ganz großartig.


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Ab dem Star Curtain (davor hab ich das nicht beobachtet) können auch Monster die Front- und die Backrow vertauschen (was natürlich insofern lästig ist, als dass die Frontkämpfer keinen Schaden mehr machen und die Backkämpfer verwundbar sind. Blöd, dass man den Skill, der das rückgängig macht, zu diesem Zeitpunkt noch nicht hat und wenn, dann kostet der 10 MP. Mein Gazer im Moment hat grad mal um die 90 MP (und das passiert später sehr oft). Der Boss war aufgrund seiner hohen Ausweichrate zwar lästig, war aber mit ca. Lv16 auch kein Problem mehr.


Der vierte Dungeon (Blue City) erlaubt keine Magie unter Wasser. Gut, dass Holy Shield keine Magie ist. Aber auch hier zieht die Schwierigkeit noch einmal leicht an. Ich hatte am Anfang des vierten Dungeons Carnage bekommen – ein Assassinen-Skill, der mich so lange ein Ziel (nur eines!) angreifen lässt, wie ich diesem ausweichen kann (oder halt eben durch Holy Shield). Während sich meine Kämpferin durchaus darüber freuen konnte (mehr Schaden, yay!), gab das insofern ein Problem, weil das Holy Shield meist durch war, bevor sie zum Zug gekommen ist. Resultat? Bis zu 450 Vergeltungs-Schaden bei etwa 550 HP. Zumal diese Mermans und ihre Kollegen (Murmans und Marmans) auch noch zusätzlich austeilen konnten wie blöd. Ne, Carnage ist doch nicht so gut.

Mit dem Boss, Neptune, hatte ich (mit Lv18) so meine Probleme. Das war der zweite, der sich (neben dem Midgard Heart) heilen konnte und kam mit allerlei Statusveränderungen vorbei, inklusive Confuse (was ultra-lästig ist). Bei dem hab ich ein paar Anläufe gebraucht, bis ich auf dem grünen Zweig war und Confuse nicht allzu viel Schaden anrichten konnte.
Auch dieses Mal dachte ich, mit 5%/10%/15% Auto-Heilung jede Runde kann mir jetzt noch weniger passieren, in Kombination mit Holy Shield. Weit, weeeeeeit gefehlt, aber wenn ein Demon ein Muss in einer ganzen Stange von Kämpfen ist, dann ist es Neptune.


Vor dem nächsten Dungeon kam noch ein weiterer Boss (namens Astarte), der lange Zeit das mit Abstand fieseste war, was mir an Bossen überhaupt untergekommen ist. Natürlich hatte der wie der Boss davor auch, Multi-Confuse, Soul Gaze (Macht den Demon Gazer unbrauchbar, wenn kein Demon beschworen wurde), rund 560 Punkte Heilung alle paar Runden und noch dazu einen ziemlich absurden Schaden. Ja, ne, ist klar. Eine wirkliche Strategie gab es nicht, sich vor Confuse zu schützen, dementsprechend musste man hoffen, dass der verwirrte Charakter nix Blödes anstellt, wenn er verwirrt war.

Dieser Bosskampf und die folgenden Dungeons haben mir gezeigt, dass aufgrund der schieren Randomness das Spiel und der bis dato erreichte Fortschritt fix vorbei sein können. Weswegen ich ganz froh war, dass es im Grimodar Castle (das eine super-awesome BGM hat) so viele Demon Circles und somit Speicherpunkte gab.


Das Grimodar Castle, der fünfte Dungeon, war die Hölle. Spätestens ab jetzt war der Spaß endgültig vorbei – shit is getting real. Holy Shield war so nutzlos, dass es grade mal einen physischen Angriff und immerhin 60-80% eines Multi-Spells abfängt und teilweise konnten die Zufallsbegegnungen und Red-Skull-Force-Encounter eine Party auslöschen, ohne mit der Wimper zu zucken – und wenn die es nicht konnten, konnten es die Blue-Skull-Elite-Gegner. Alle Trash-Gegner hier hatten hier ihre Tücken – die Wolfen, Wolfen Knights und Living Armors konnten zuhauen wie Berserker, die bessere Fassung der Living Armor, der Death Knight konnte für mehrere 100 Multi-Schaden ankommen, Lilins hatten ebenfalls einen absurd hohen Angriff und konnten Leute verschwinden lassen (im Endeffekt wie die Grand Toads, bloß auf eine weniger ekligere Art und Weise) Death Flies konnten instant töten (was in diesem Spiel erstaunlich gut funktioniert), Golem Hands hatten absurd hohen Angriff und Verteidigung und deren bessere Fassung, der Iron Golem (der zum Glück nur alleine unterwegs war, bestenfalls in Begleitung von weiteren Händen) konnte sogar die Tanks oneshotten. Und all das war noch kein Problem im Vergleich zum Wolfen Lord, der eiskalt bis zu 8x angreifen kann, bevor meine Party dran ist (wenn ich Pech habe). Eine Begegnung mit dem Wolfen Lord (was man nicht weiß, bis man ihn sieht) konnte man sich nur genau dann leisten, wenn man ~1min vorher gespeichert hat, sodass es nicht allzu schlimm ist, wenn der sich durch die komplette Party kloppt (und einem logischerweise ein Game Over/Full Wipe/Annihilated beschert). Bis jetzt hab ich kein einzelnes Monster gesehen, was ein solcher Overkill war. Nicht mal Yorman (zu dem ich im 7. Dungeon komme), war so übel. Und dann gab es noch den Dullahan, der wiederrum die bessere Fassung des Death Knights war – der war ähnlich gefährlich wie der Wolfen Lord, aber bei weitem nicht so häufig anzutreffen.

Grimodar Castle war außerdem der längste und aufwändigste Dungeon bisher. Geht über zwei Ebenen, einer Quest (Shark Lord) und den Clock Tower, wo sich der Boss aufhält, welcher mit Lv23 erstaunlich unspektakulär war. Der hat sich zwar geheilt (was, denke ich ab dem Midgard Heart jeder Boss macht), aber 600 Heilung alle paar Runden war nicht wahnsinnig viel, wenn man sich nicht um verwirrte Leute kümmern muss. Der Clock Tower hatte an sich auch etwas magisches, da er den Demon Gazer unter Zeitdruck setzte (was für mich dank Gazer Tags kein Problem war, aber alleine dieses Druckmittel hatte was, auch wenn ich eigentlich wissen wollte, was passiert, wenn die Glocke zum 5. Mal schlägt D: ). Ich bin zwar zwischendrin aus dem 6. Stock mal runtergesprungen (ohne größeren Effekt und wie meine Party das überlebt hat, ist mir auch schleierhaft), aber die Zeit hat trotzdem gereicht. Naja.


Der sechste Dungeon (Grimodar Castle Dungeon), war ähnlich schwer wie der fünfte (also Grimodar Castle) aber mit neuen Problemen – Pharaohs (lästige goldene Fliegen) und Skull Legions konnten beide Front- und Backrow vertauschen, was besonders dann lästig war, wenn mehrere von denen in einer Gruppe waren (wobei die Skull Legions so groß waren, dass man maximal 2 von denen in eine Reihe packen konnte, bei den Pharaoh-Fliegen waren es immerhin bis zu 3). Die Blue Skulls waren ähnlich gefährlich wie die im Grimodar Castle meistens aufgrund irgendwelchen ziemlich blöden Trashmonster-Kombinationen, bei einigen hab ich über 15 Minuten gebraucht, bis ich die überhaupt kaputtbekommen hab. Hinzu kamen wieder Living Armors und Death Knights (die mir meine Party auch das eine oder andere Mal zerrissen hatten).

Der Boss hatte dann wieder auch so seine Tücken – Confuse (mal wieder!), Tauschen von Front & Backrow, Heilung, etc., aber am Ende ging der zumindest mit einem Lv von 25 nach dem ersten Versuch down. Zwar mit einer Menge toten Partymembern dank Confuse, aber immerhin.


Der siebte Dungeon (die Endless Road, in der der achte Dämon hauste), war genauso wie Grimodar Castle ein ziemlich langer Dungeon – 16 Demon Circles und jeder Teil des Dungeons hatte so seine Tücken – die Hellfire Area war zum Teil mit Lava bedeckt (was man mit Chronos umgehen kann), die Flooded Mine erlaubte keine Magie (also keine Heilung, außer durch Neptune oder Items) und in der Dark Mine gab es Blitzfallen (die man durch Jupiter umgehen kann, aber man muss ja nicht unbedingt reinlaufen xD). Man musste für einen Golem Mythryl Balls sammeln, die von Monstern bewacht wurden – ich kam mir da ja grundsätzlich immer total scheiße vor, wenn ich die armen Shark Miner von ihrer Arbeit erlösen musste, nur um an paar Mythryl Balls zu gelangen.

Was wieder seine eigene Sektion verdient hat, ist der Yorman (Welcher letzten Endes nur eine verbesserte, größere Fassung des Murman aus der Blue City ist). Der war zwar nichts weiter als ein weiteres Trash-Monster, der einen Mithrilball bewacht hat, dafür hatte es er aber echt in sich. Wie der Wolfen Lord konnte der paar Mal pro Zug angreifen (6x oder so) und hatte einen Multi-Paralyse -Angriff (der ca. schlappe 200 Schaden bei jedem in der Party gemacht hat), aber wenn halt 4/5 Leuten paralysiert sind, reißt man auch nicht mehr viel und der Kampf zieht sich in die Länge. Der eine, der dann noch übrig war, hat dann den Heiler von seiner Paralyse erlöst, welcher dann den Rest von der Paralyse erlöst hat – bevor der Yorman WIEDER einen Paralyse-Atem ausgespuckt hat, wodurch WIEDER 3-4 von 5 Partymembern paralysiert waren (Paralyse ist im Endeffekt wie in Pokemon – man kann angreifen, muss aber nicht – und Spezialfähigkeiten funktionieren genauso wenig). Als ob das nicht schon genug wäre, kommen dann natürlich auch noch die normalen Angriffe für 300-800 Schaden hinzu, je nach Partymember. Bei dem musste ich auch immerhin 2 Mal neu starten.

Der Boss selbst war unspektakulärer als der Yorman. Hat eine Weile gedauert, bis der draufgegangen ist, aber ab Lv28 (der Gazer war Lv29) lernt der Paladin Providence, was mit der Waffe, die ich ihm gegeben habe, einen Haufen Schaden gemacht hat. Mehr als so mancher Fighter, der eine Zweihandwaffe getragen hat. :‘D


Zwischendrin ging es zurück zum Inn und zu einem weiteren Boss (Luna) in der Red City – der aber kein größeres Problem war aufgrund von sehr niedrigen HP. Austeilen konnte der gut, aber besonders lange gehalten hat er auch nicht.

Der Heaven Ray dagegen, den man direkt im Anschluss aufgesucht hat (Vorher hab ich immerhin noch durch vereinzelte Trash-Viecher Lv30 erreicht), war ein weitaus härterer Brocken – konnte ebenfalls paralysieren und kam mit noch 3 anderen Great Mantas daher (die er zudem noch vervielfachen konnte). Dafür, dass das nichts anderes als ein noch stärkerer Yorman war (dieses Mal als richtiger Boss verpackt, was man an der Kampfmusik erkannt hat), war der aber echt schwierig. Die ersten 5 Versuche liefen folgendermaßen ab:
Neptune (10% HoT) – Multi-Heal - und an diesem Punkt war die Party schon komplett tot.
Die kleinen Monster waren eher weniger das Problem (auch wenn die das Grundproblem der Paralyse waren, aber man konnte eh nichts anderes angreifen), aber auch die konnten mit ihren 100 Multi-Schaden der Party zusetzen, wenn es zu viele waren (bei einigen Versuchen hatte ich bis zu 9 Great Mantas – unmöglich ohne Flächenangriffe über mehrere reihen) und der Boss haute meine Front mit 700-1050 (ja, vierstelliger Schaden bei maximal 1500 HP!) um. Ich hab dann aber versucht, weniger auf Heilung zu spielen, und stattdessen auf Defense (Iron Shell 2) gesetzt – wirkte Wunder. Aus den 100 Multi-Schaden wurden immerhin rund 70, aus den 700-1050 immerhin „nur“ 200-550. Ich hatte dann das Glück, dass der Heaven Ray fast nie auf ein Ziel gegangen ist, was weniger als 300 HP hatte, die wichtigen Leute nicht allzu oft paralysiert wurden und der Boss nur dann neue Mantas gerufen hat, wenn die alten gestorben sind (zwischenzeitlich hatte ich 5 Great Mantas, aber das ging irgendwie noch). So viel zum Thema Bösartigkeit von RNG in Bosskämpfen. XD

Im Anschluss wollte Moon noch mal verkloppt werden, was dieses Mal schwieriger war, aber prinzipiell gleich abgelaufen ist wie beim ersten Kampf. Die HP waren immer noch lächerlich niedrig für einen Boss und Angriff war grundsätzlich die beste Verteidigung. xD


Weiter gemacht hab ich dann in der King’s Road (bzw. im King’s Court), welche eigentlich der neunte Dungeon mit dem 10. Demon ist. Übel waren darin nur Gruppen, wo der Dullahan vorhanden war, da der Instant-Death-Angriffe hatte, ordentlich zugehauen hat und ordentlich etwas aushielt. Da der Dungeon nichts anderes als ein fortgeschrittenes Slave Grave ist, gab es da auch wieder verbesserte Versionen von Monstern wie z.B. der Shrooms – Poison Shrooms (die es schon im sechsten Dungeon gab) und Hell Shrooms – beide mit relativ üblen Giftangriffen. Aus den Skull Caps wurden die Skull Lords, die ebenfalls jemanden verschwinden lassen konnten (wie Giant Toads, Lilins und Harpyies). Und natürlich waren Blue Skulls ähnlich gefährlich wie im fünften und sechsten Dungeon - Ein Blue Skull, bei dem ein Dullahan dabei war, erforderte meist einen Neustart des Spiels. Insgesamt ging der Dungeon aber immerhin nur über eine Map, ohne größeres Backtracking (in die EINE One-Way-Passage bin ich natürlich trotzdem reingelaufen, weil ich mir den Gazer Tag nicht durchgelesen hatte, was eine unwiderrufliche Sackgasse war und ich somit rausmusste xD) aber sonst ging der Dungeon prinzipiell im Kreis (was ich relativ praktisch fand).

Der Boss hat auch keine größeren Probleme gemacht – gelegentlich mal die Party durcheinandergewirbelt und generell einen Haufen Monster gerufen, aber von einem Sukkubus hätte ich ja grundsätzlich ein wenig mehr Richtung Statusveränderungen erwartet, von denen ich größtenteils verschont blieb. Lv vor dem Boss war im Übrigen 31.


Weiter ging es dann mit dem achten Dungeon, dem Spring Palace bzw. Summer Eden (Der Boss selbst war in Summer Eden, aber man musste wegen den Demon Circles einen Teil von Spring Palace absolvieren, um voranzukommen). Ich spar mir an dieser Stelle aber eine detailreiche Beschreibung dazu, da in diesem Dungeon nichts anders war als in den bisherigen, Blue Skulls konnten tödlich sein, etc. Der Dungeon hat aber weitaus bessere Erfahrung eingebracht wie der King's Court, weswegen man den wohl auch zuerst angehen sollte.

Der Boss selbst konnte nichts anderes als zuschlagen, weswegen mein Paladin mit seinem Schild hier MVP war. Am Ende war mein Gazer dann Lv33.


Der letzte Abschnitt des Maingames startet dann noch einmal in Spring Palace. Weiter drin findet man einen Schild, den man nur zerstören kann, wenn man die Schlüssel von allen 10 Demons hat. Dahinter wartet auch schon...

...die Ether Mirage, so mit einer der miesesten Bosse, die ich bisher kenne (und in Labyrinth of Touhou (2) gibt es auch einige davon). Die Ether Mirage konnte alles, was die vorherigen Bosse auch konnte, bloß in einer noch hässlicheren Form. Im Groben waren das:

- 5,500 Punkte Heilung alle 3 Runden (Ist klar! D:< )
- Eine ganze Palette voller Ailments (Silence, Confuse, Paralyze, immerhin kein Instant-Death, was die ganze Sache noch spaßiger gemacht hätte -_-)
- Durcheinanderwirbeln der Party (was man durch Whistle verhindern kann, aber dann verschwendet einer von 2 bzw. 3 Damage Dealern überhaupt seinen Zug -_-)
- Neutralize (Vernichten von existenten Buffs => i.e. absolut tödlich, wenn das trifft, kann aber durch Force Guard verhindert werden, da wurde dann der zweite DD dazu abgestellt -_-)
- Soul Gaze (Der Gazer selbst ist danach nutzlos, wenn das trifft, kann aber durch Beschwörung eines Demons verhindert werden - der aber auch darunter zu leiden hat, da die Demon Gauge rapid sinkt, wenn ein Demon einen Soul Gaze abbekommt -_-)
- und last, but not least, natürlich der eigentliche physische Schaden/magische Multi-Schaden

Der Kampf hat 47 Minuten gedauert wegen dieser dämlichen Heilung und lief ungefähr folgendermaßen ab:

1. Der Paladin benutzt IMMER Devotion (fängt Angriffe gegen Partymember ab), für was anderes ist der auch nicht da.
2. Gleich am Anfang benutzt der Fighter einen Gods Mirror, der einen Großteil der Attacken abfängt.
3. Der Gazer castet zuerst Heal Shower 3 (20% HP-Regeneration/Runde) und beschwört dann, solange noch keine DPS-Phase ist, Chronos, um den Soul Gaze zu verhindern.
4. Force Guard (wegen Neutralize) und Whistle (wegen Row Change) müssen immer aktiv sein. Wenn der Boss eines von beiden entfernt, MÜSSEN Wizard und Gazer das Ganze entsprechend nachcasten (was eine riskante Sache war, da beide langsamer als die Ether Mirage sind, das hätte genauso gut schiefgehen können)
5. Der Heiler castet nach und nach Force Hit bzw. Später Force Avoid, wenn er niemanden heilen muss. Wenn beides auf Maximum ist, castet er Holy Shield.
6. Mein mittlerweile Heal-Hybrid-Wizard versorgt, sofern nichts anderes zu tun ist, nach und nach die Mitglieder mit Divine Weapons und Divine Armors.
7. Wenn die MP des Wizards oder dem Gazers unter 80 bzw. 30 sinken (denen beide über kurz oder lang doch die MP ausgehen, da sie in regelmäßigen Abständen Buffs erneuern müssen), überträgt der Wizard seine ~80 MP auf den Gazer (der damit auskommt) und tauscht die MP vom Gazer (was i.d.R. um die 30 MP waren) mit denen des Healers, der auch mit 30 MP klarkommt, weil er eine absurde MP-Regeneration hat.
8. Wenn dann die komplette Gruppe Evade- und Hit-gebufft ist, sowie der Großteil mit Divine Weapons/Armors versorgt ist, benutzen Gazer und Fighter Concentrate und abwechselnd Jupiter Bane (5 Hits) bzw. Cyclone (7 Hits) oder Carnage (X Hits, bis ein Counter kommt), während der Wizard Quad Bolt (4 Hits) fast-castet (doppelter Zauber pro Runde, aber auch doppelter MP-Verbrauch).
9. Wenn irgendein Zustand von 1.-7. eintrifft, muss logischerweise erst das behoben werden.

Was ein nerviger Boss.

Danach kamen noch zwei weitere kleine Dungeons, Winter Eden und Fall Palace, die aber ziemlich linear waren und ein paar der letzten dicken Trash-Monster beherbergten, die noch so gefehlt hatten - Hell Ray, Archfiend, Fullmoon Rat, King Pharaoh und Lead Hellhound. Ausnahmslos jeder von denen konnte die halbe Party oneshotten mit gefühlten 5-6 Angriffen pro Runde. Zudem kam noch hinzu, dass man natürlich ausgerechnet da Monster in den Weg gestellt hat, wo es zum Boss ging - und es gab keinen Speicherpunkt. Mit anderen Worten, ich durfte noch einmal, nachdem ich die ganzen Red Skulls, die im Weg waren, besiegt hatte, noch einmal runter zum Speicherpunkt (der im fünften Dungeon war...) und von dort aus wieder Richtung Boss. Warum man nicht vor dem Boss einfach noch einen Speicherpunkt gesetzt hat, erschließt sich mir nicht, aber gut.
Die meisten Gazer Tags vor dem Endboss empfohlen ein Lv von 36, einer sprach von 31 (okay...), andere von ~40. Mein Gazer war nach der Ether Mirage Lv34, nach dem Endboss Lv35, das war also alleine vom Lv her durchaus machbar.

Danach kommt Luna zum dritten Mal, aber immer noch nicht mit mehr HP. Dementsprechend schnell kann man die auch erledigen, wenn ihre Sprösslinge draufgegangen sind.

Der Endboss war zwar auch etwas lästig, aber nicht so nervig wie die Ether Mirage. Beim ersten Mal waren zwei Leute nach dem Kampf mit Luna tot, und man hatte kaum eine Chance, die wiederzubeleben. Prinzipiell funktionierte der Kampf genau wie der gegen die Ether Mirage, aber ich konnte auf Multi-Avoid verzichten, da der nur rund 3,000 HP/Runde geheilt hat, aber unter Umständen mit mehreren Begleitern ankam. Die mussten halt erst entfernt werden, da einige von denen sich auch selbst heilen konnten und generell auch eher lästig waren.

Was sollte ich noch dazu sagen? Achja, ich hab meinen Paladin eventuell ein bisschen zu sehr als Damage Dealer missbraucht. Nicht im Bosskampf, aber gegen Trash-Monster. xD


http://i.imgur.com/tnVgZL0.png

Wem das zu viel Text war, hier nochmal die Kurzzusammenfassung:

- Ether Mirage ist schlicht und einfach SCHEISSE.
- sich heilende Bosse sind grundsätzlich ätzend (das wird noch mal bei Labyrinth of Touhou 2 Interessant, mir wird schlecht, wenn ich daran denke)
- Wie Ninja_Exit meinte, kann man Multi-Hit/Multi-Avoid (also Treffer-Genauigkeit und Ausweichrate) abusen und sollte das bei späteren Bossen wohl auch tun
- Teilweise sind Trash-Monster (speziell die Blue-Skull-Elitegegner) schlimmer als der eigene Boss
- Die Boss-Monster sind generell so aufgebaut, dass Unglück schwerer bestraft wird und die im Endeffekt nur noch schwer schaffbar sind
- Statusveränderungen generell sind der Shit - sowohl bei der eigenen Party als auch bei den Gegnern (Confuse, Paralyze, Silence, Insta-Death)
- Die Dungeons sind prinzipiell sehr schön aufgebaut, ein Großteil ist zwar ziemlich linear, aber es gibt auch größere Dungeons, die ein bisschen mehr Trickserei erfordern (Grimodar Castle und Endless Road, der fünfte bzw. siebte Dungeon)
- den Paladin als DD zu missbrauchen ist nicht gut für die Gesundheit des Paladins X'D

2) Über die Bösartigkeit des RNG (Ausrüstung & Ether Mill)

In einem Post vorher hatte ich angedeutet, dass das Spiel äußerst RNG-lastig bezüglich gefundener Ausrüstung ist. Soll heißen:

- Es ist zufällig, was für "Artifacts" man findet. Artifacts sind nix anderes als eine Fähigkeit einer bestimmten Klasse, die die Klasse XY auf Level Z lernt. Da ich z.B. keinen Samurai hatte, hätte mir generell der Mehr-Ziel-Schaden gefehlt (das hätte man zwar durch Mars kompensieren können), hätte ich nicht "Slash 1" gefunden, einen Reihenangriff des Samurai, sogar ziemlich früh im Spiel. Wäre das nicht der Fall gewesen, wäre einiges wohl um Ecken schwieriger geworden (Savescumming ist zwar möglich, wie in einem Post drüber genannt, aber das war mir dann grundsätzlich auch zu blöd). Außerdem hat es anscheinend einen Einfluss auf die Qualität der Drops, ob man gegen einen Nicht-Enrage-Demon kämpft oder nicht (alle Demons haben eine Rage-Form und eine normale. Gegen die normale kämpft man irgendwann in dem entsprechenden Gebiet, was auch zufällig ist, gegen die Rage-Form am Ende des Dungeons).

- Gefundene Ausrüstung ist mehr oder weniger zufällig. Während man die Art der Ausrüstung noch durch entsprechende Items beeinflussen kann, ist das das Erste, was auf 99 Items limitiert ist (sprich, wenn man eine Axt haben will, kann man sich ein Axt-Gem im Laden kaufen, aber eben nur 99 mal, danach muss man die selber finden). Spätere Dungeons bieten bessere Ausrüstung, aber generell ist auch zufällig, was man dabei bekommt. Über einzigartige Ausrüstung stolpert man auch früher oder später, die aber auch nicht herausragend gut im Vergleich zu regulärer Ausrüstung ist. Von einzigartiger Ausrüstung gibt es lediglich 1 im ganzen Spiel.

- Die Stufe der Ausrüstung ist komplett zufällig. Sowas wie folgendes hab ich nicht gefunden (das höchststufigste Item was ich überhaupt hatte, war ein Enhanced Sword +29), aber es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man ein +0 oder ein +30-Item findet. Da man dummerweise darauf angewiesen ist, bessere Ausrüstung als +10-Ausrüstung zu finden, bringt die Ether Mill gegen Anfang auch noch nicht wirklich was, was mich gleich zum nächsten Punkt bringt...

- Die Ether Mill (zumindest das Verstärken der Ausrüstung) macht erst gegen Ende des Spiels überhaupt Sinn. Die erlaubt einem, nicht gebrauchte Ausrüstung zu zerlegen, um von der Währung (Ether & Gold) eigene, besser geeignete Waffen hochzustufen. Das funktioniert allerdings nur bis +10 - Und selbst dann verschlingt die Ether Mill eine ganze Stange an Ether pro Versuch (bei einer +10-Axt waren es etwa rund 300). Einzigartige Items können bis +30 aufgewertet werden (was anscheinend nicht mal soooo viel ist) und verschlingen dann locker bis zu 3000 Ether (was umgerechnet etwa 75 +0-Waffen sind). Die Story-Waffe konnte ich dank dem Enhanced Sword +29 auch nur auf +15 hochstufen, weil mir zwischendrin der Ether ausgegangen ist. Davon abgesehen kostet das eine ganze Stange Gold, Ausrüstung aufzuwerten, von dem einem selbst auch nicht sooo viel zur Verfügung steht.

Summa Summarum: Sofern man nicht über 3 Dungeons keine einzige brauchbare Ausrüstung findet, kann man gefundene Ausrüstung ohne größere Probleme einlagern und die Ether Mill einfach ruhen lassen. Irgendwann findet man (dann hoffentlich) bessere Ausrüstung, die weitaus besser ist, als durch die Ether Mill hochgestufte Ausrüstung.


http://i.imgur.com/xf55rW5.jpg

3) Weiteres

- Während es eine Art Questboard gab, wurde das nicht konsequent genug umgesetzt. Genauer gesagt war das nur dafür da, um bestimmte Storyparts einzuleiten und Belohnungen für gefangene Demons auszugeben. In der Theorie war das Board komplett überflüssig, da man das genauso alleine in den Storysequenzen bekanntgeben konnte. Ich hätte mir da mehr Quests während dem Durchspielen gewünscht, am Anfang gab es ein paar, die aber dann nach und nach weniger wurden, bis nur noch Storyquest und zwei Infinite-Quests (Black Mushrooms/Soul Skulls) übrig waren. Gerade irgendwelche Loot- oder Killquests hätten dort durchaus Platz finden können.

- Der Umfärber ist ja ganz nett, aber man konnte gerade mal zwischen zwei möglichen Designs pro Charakter wählen. Bei meiner Archeresse (die als Gazer fungiert hat), konnte man grade mal zwischen grüner und rötlicher Kleidung auswählen sowie zwischen zwei Haarfarben. Mehr war nicht machbar? D:

- Es ist irgendwie ein wenig deprimierend, dass diversen Demons eine Art Präferenz bei Content verpasst wurde. Beispiele dafür:


Mars - Ohne die Mitnahme von Mars ist der ausgeteilte Schaden eiskalt halbiert.
Chronos - Die zusätzliche Verteidigung ist in manchen Bereichen einfach notwendig, dass man keinen Environmental Damage mehr bekommt, ist immerhin in nahezu 50% der Dungeons hilfreich. Ist aber nicht unbedingt notwendig.
Neptune - 10/15/20% HoT pro Runde. Und das ohne nachcasten. Davon abgesehen, dass man noch gut ~500 HP mehr hat, wenn sie im Team ist, ist das neben Mars (sofern man nicht in Gebieten für 10 Level drunter herumrennt) auch mit einer der Pflicht-Demons für jeden Bosskampf.
Ja, und dann gibt es andere, die mehr oder weniger komplett nutzlos sind und ich hab so ziemlich jeden Demon mindestens einmal mit in einen aktuellen Dungeon genommen. Muss das echt sein?


Eine Art Lowlevelrun sähe hier wohl so aus, dass man ohne Mars und Neptune (und wenn man dem Spieler noch extrem eine reinwürgen will, ohne Chronos) spielt. Für mich teilweise undenkbar. Genauso übrigens die Partyzusammenstellung. Ohne Healer und Paladin kann man das Spiel in den späteren Bereichen genauso vergessen.

- Es gibt ein Postgame, den sogenannten Black Cage (den man während dem Main Game schon betreten kann, aber nur bis zur 10. Ebene). Das werde ich auch separat abhandeln, wenn ich mich tatsächlich dazu entschließe, das noch zu machen - ich hab keine Ahnung, ob das der einzige Postgame-Dungeon ist.

Fazit (7,5/10):

Für einen Dungeon Crawler, die grundsätzlich eh nicht so wahnsinnig viel Story haben, ist die Story (auch wenn es der durchaus etwas an Tiefe mangelt) doch relativ solide. Das Gameplay hat ein paar Schwächen, Ninja_Exit hat da so ein paar auch schon im Vornherein genannt - Stichwort Multi-Hit/-Avoid. Dass das teilweise für einige Bosse (siehe Ether Mirage) leider notwendig ist, macht das auch leider nicht besser - erinnert mich ein wenig an die optionalen Kämpfe in Etrian Odyssey, auch wenn man da unterschiedliche Methoden anwenden musste, um den Bossen beizukommen. Hier hat man das in Form von Buffs eingeführt, die aktiv sein müssen und ohne die man gegen einen Boss nicht eine einzige Runde besteht - Devotion, Force Guard, Whistle, um mal drei zu nennen. Andere wiederrum wie Force Bio oder Ähnliches hätte man gar nicht gebraucht.

Die Dungeons sind vergleichsweise bequem mit kleineren Schalterrätseln und versteckten Türen (für die man sonst Comet braucht, spielt man mit Gazer Tags, wird man in der Regel darauf hingewiesen, dass an Punkt X eine Tür in Richtung Y ist, was einem die Sucherei erspart), nicht zu simpel (wie z.B. der eine oder andere in WOFF - Mein Kommentar dazu, wenn ich den Quatsch durchhab, oder ich warte auf Loxagon, mal gucken -_-) aber auch nicht zu komplex wie die in Operation Abyss z.B. - der gesunde Mittelweg halt. Finde ich gut, meinen Geschmack hat es genau getroffen. Ein wenig mehr Events innerhalb der Dungeons wären zwar schön gewesen, inklusive optionaler Gegner, aber das lag noch im Bereich der erträglichen Langeweile.

Die Geschichte mit der Partyzusammenstellung sowie der Wahl der Demons ist schade, aber das kenne ich nur zu Genüge aus anderen Games mit zu viel Auswahl (Pokémon, MGQP, Final Fantasy, uvm.) - man kann halt eben nicht alles gleich effektiv machen. Einige Demons sind nun mal besser als andere, dass sich das aber auch später nicht änderte, finde ich teilweise etwas schwach - die nützlichsten drei Demons waren nämlich #2, #3 und #5, also im Endeffekt alle während der ersten Hälfte des Spiels.

Insgesamt muss ich aber sagen, dass mir das Spaß gemacht hat und ich mich auch nicht dazu zwingen musste, das Spiel durchzuspielen (da Save Points ja doch glücklicherweise großzügig verteilt waren, außer beim allerletzten Dungeon). Das ging relativ gut von alleine. Bei diversen Etrian Odysseys war dem ja nicht so, weswegen ich mich auch nicht dazu entschließen werde, direkt mit einem Etrian Odyssey fortzufahren.

EDIT: Hab in beiden Posts paar Rechtschreibfehler verbessert, Word kreidet mir eh wegen dem Denglisch das halbe Dokument an. Nehmt's mir nicht übel, falls da noch was ist. xD

Kynero
15.01.2017, 22:14
Wow, ganz schön viel Text. :D War auf jeden Fall interessant zu lesen! Diese Gazer Tags sind übrigens ganz großes Kino. :p
Das Spiel scheint ja ansonsten wirklich so einiges bieten zu können, obwohl der Fanservice mal wieder nicht ausbleibt.

Und Yay for Prinny!

Kael
16.01.2017, 15:53
Wow, ganz schön viel Text. :D War auf jeden Fall interessant zu lesen!
Ich werd's das nächste Mal wohl etwas weniger detailreich angehen, da ich im Endeffekt schon mehrfach drauf hingewiesen wurde, dass niemand sich ein 6,000-Wort-Monster durchliest (zumal ich für den Post alleine schon mehrere Stunden alleine mit Schreiben, Umformen, etc. gebraucht hab). Ich wollte aber mal sehen, wie das ankommt, weil ich keine Ahnung hatte, wie sowas auszusehen hat. Orientiert habe ich mich dabei an meinem SoMo-Review (das auch eher so mittel ist, wenn man's genau nimmt) und an Shierus Vorlage.


Diese Gazer Tags sind übrigens ganz großes Kino. :p
Das Spiel scheint ja ansonsten wirklich so einiges bieten zu können, obwohl der Fanservice mal wieder nicht ausbleibt.
Kein Scherz - wirklich 19/20 Gazer Tags im Spiel sind überhaupt so. Man muss allerdings dazu sagen, dass der brauchbare Anteil an Gazer Tags die Spielzeit noch ein bisschen heruntergekürzt haben. Angemerkt sei noch, dass die Gazer Tags hauptsächlich für versteckte Türen da waren (und für Obsidian Shrooms/Soul Skulls, für die man Items bekommen hat), die man mit Comet sichtbar machen kann (dann muss man aber Chronos/Mars/Neptune dafür ablegen, was lästig sein kann).

Shieru
16.01.2017, 20:43
Ich werd's das nächste Mal wohl etwas weniger detailreich angehen, da ich im Endeffekt schon mehrfach drauf hingewiesen wurde, dass niemand sich ein 6,000-Wort-Monster durchliest (zumal ich für den Post alleine schon mehrere Stunden alleine mit Schreiben, Umformen, etc. gebraucht hab). Ich wollte aber mal sehen, wie das ankommt, weil ich keine Ahnung hatte, wie sowas asuzusehen hat. Orientiert habe ich mich dabei an meinem SoMo-Review (das auch eher so mittel ist, wenn man's genau nimmt) und an Shierus Vorlage.

Ich hab auch schon die Erfahrung gemacht, dass niemand was ließt, was länger als 1500 Wörter ist - auch, wenn ich verstehen kann, dass man möglichst viel seiner Eindrücke und Emotionen wiedergeben möchte :D Im Endeffekt muss man halt einen Kompromis finden, sofern man seine Erfahrungen nicht nur für sich selbst niederlegen möchte, sondern auch will, dass möglichst viele andere daran teilhaben.

Das Spiel klingt auf jeden Fall für mich interessant, ist aber vermutlich nichts, was ich unbedingt spielen möchte.

Kael
16.01.2017, 21:09
Ich hab auch schon die Erfahrung gemacht, dass niemand was ließt, was länger als 1500 Wörter ist - auch, wenn ich verstehen kann, dass man möglichst viel seiner Eindrücke und Emotionen wiedergeben möchte :D Im Endeffekt muss man halt einen Kompromis finden, sofern man seine Erfahrungen nicht nur für sich selbst niederlegen möchte, sondern auch will, dass möglichst viele andere daran teilhaben.
Das erinnert mich dran, dass ich deine Challenge '16 noch nachlesen wollte. Auch aus dem Grund, um zu sehen wie du das da angegangen bist. xD


Das Spiel klingt auf jeden Fall für mich interessant, ist aber vermutlich nichts, was ich unbedingt spielen möchte.
Ich kann jeden absolut verstehen, der eine solche Meinung hat. Das Spiel ist auch wirklich gewöhnungsbedürftig. :D

Shieru
16.01.2017, 22:17
Das erinnert mich dran, dass ich deine Challenge '16 noch nachlesen wollte. Auch aus dem Grund, um zu sehen wie du das da angegangen bist. xD

Das war eine Mischung aus Pragmatismus und Ehrgeiz. Pragmatismus deshalb, weil ich auch ein paar Spiele genommen habe, die kürzer sind - wenngleich ich sie mir auch nicht gezielt danach ausgesucht habe, um die Challenge schneller abhaken zu können - und Ehrgeiz deshalb, weil ich auch ein paar Spiele genommen habe, von denen ich wusste, dass sie etwas intensivere "Arbeit" erfordern. Letztendlich war es dann aber meistens doch nicht so "schlimm", wie ich anfangs vermutet hatte.

Das schwierigste ist eigentlich immer, in ein Spiel reinzukommen, bzw. wieder reinzukommen, wenn man erstmal ein paar Wochen oder gar Monate damit pausiert hat. Die ersten in-Game Events bei nem wiederaufgenommenen Spiel sind dann meistens etwas verwirrend: "Moment, wer war jetzt gleich der Dude da, und auf welches Ereignis nehmen die jetzt Bezug?" Auch deshalb ist es wichtig, sich Titel verschiedener Länge vorzunehmen. Wenn man nur ein ellenlanges Epos nach dem anderen spielt geht einem irgendwann die Puste aus, aber wenn man nur Kurzprojekte spielt hält einen das nicht lange bei der Stange.

Länge oder Kürze sind sowieso kein Garant für Spielspaß. Wenn ich daran denke, wie toll Sweet Home und Dragon Quest 1 waren, und wie nervig z.B. Mother - aber andererseits gibt es fantastische lange Spiele wie Radiant Historia, und absolut grauenhafte 5-Stunden-Spiele wie Jojo.

Am wichtigsten war aber, dass ich mir keinen negativen Druck mache - auch ganz zum Schluss wäre es okay für mich gewesen, wenn ich nur 11 Spiele geschafft hätte. Aber der Ehrgeiz war dann schon da, im Forum den erfolgreichen Abschluss der Challenge verkünden zu können :D Letztendlich war aber mein Motto in erster Linie: Ein Spiel nach dem anderen, und nach dem Spiel ist vor dem Spiel, soll heißen, nachdem ein Spiel geschafft wurde erstmal das geschaffte Spiel genießen, und etwas später dann einfach das nächste Spiel anfangen. :)

Kael
17.01.2017, 22:08
Das war eine Mischung aus Pragmatismus und Ehrgeiz. Pragmatismus deshalb, weil ich auch ein paar Spiele genommen habe, die kürzer sind - wenngleich ich sie mir auch nicht gezielt danach ausgesucht habe, um die Challenge schneller abhaken zu können - und Ehrgeiz deshalb, weil ich auch ein paar Spiele genommen habe, von denen ich wusste, dass sie etwas intensivere "Arbeit" erfordern. Letztendlich war es dann aber meistens doch nicht so "schlimm", wie ich anfangs vermutet hatte.

Bisher finde ich's auch nicht so schlimm (wie's in 6 Monaten aussieht, darüber reden wir dann xD), aber ich meine,kurze Spiele (wie z.B. DQ1) hab ich bei mir eher weniger, unter Anderem auch, weil ich nicht mit Emulatoren spiele. Die Spiele, die ich schon angespielt hab (Labyrinth of Touhou 2, The Genius of Sappheiros, M&L: Dream Team Bros. und Dungeon Travellers 2), haben auch schon jeweils über 20 Stunden hinter sich. Aus dem Grund bin ich meist auch zufrieden, wenn ich die dann durchhabe. Die Challenge motiviert doch schon sehr, die Spiele durchzuspielen (zumindest den Hauptpart).


Das schwierigste ist eigentlich immer, in ein Spiel reinzukommen, bzw. wieder reinzukommen, wenn man erstmal ein paar Wochen oder gar Monate damit pausiert hat. Die ersten in-Game Events bei nem wiederaufgenommenen Spiel sind dann meistens etwas verwirrend: "Moment, wer war jetzt gleich der Dude da, und auf welches Ereignis nehmen die jetzt Bezug?" Auch deshalb ist es wichtig, sich Titel verschiedener Länge vorzunehmen. Wenn man nur ein ellenlanges Epos nach dem anderen spielt geht einem irgendwann die Puste aus, aber wenn man nur Kurzprojekte spielt hält einen das nicht lange bei der Stange.
Dieses Problem möchte ich umgehen, indem ich nur dann ein neues Spiel anfange, wenn ich hier verkünden kann, dass sich das alte Spiel erledigt hat (zumindest mehr oder weniger, ich spiel immer noch das Postgame von Demon Gaze). Bei Demon Gaze hab ich's auch so gemacht, dass ich während dem Spielen meine Eindrücke nebenbei niedergeschrieben habe, weswegen das jetzt auch so lange geworden ist, da ich nichts davon gekürzt habe - nach dem Motto "Wenn das eh schon dasteht, kann ich das auch gleich in den Fazit-Bericht mit hineinpacken!" - mach ich aber nicht mehr. Beim nächsten Review/Bericht fasse ich mich auf jeden Fall kürzer.

EDIT: Ich hab durch Sölf im Endeffekt meine Aussage gerade mit Füßen getreten. x'D



Am wichtigsten war aber, dass ich mir keinen negativen Druck mache - auch ganz zum Schluss wäre es okay für mich gewesen, wenn ich nur 11 Spiele geschafft hätte. Aber der Ehrgeiz war dann schon da, im Forum den erfolgreichen Abschluss der Challenge verkünden zu können :D Letztendlich war aber mein Motto in erster Linie: Ein Spiel nach dem anderen, und nach dem Spiel ist vor dem Spiel, soll heißen, nachdem ein Spiel geschafft wurde erstmal das geschaffte Spiel genießen, und etwas später dann einfach das nächste Spiel anfangen. :)
Auf jeden Fall, so sehe ich das auch. :D

Ich hab nun Sword Art Online: Hollow Realization und durch Sölf Epic Battle Fantasy 4 angefangen. Letzteres sehe ich aber als eine Art Bonus-Spiel.

~Jack~
17.01.2017, 22:53
Ich könnte das gar nicht, also Spiele monatelang zur Seite zu legen und später irgendwie versuchen wieder reinzukommen. Falls zwischendurch die Motivation vergehen sollte ... okay. Kann ich verstehen. Aber dann würde ich vermutlich auch nicht weiterspielen :D Dürfte immerhin einen guten Grund gegeben haben aufzuhören. Das einzige Rollenspiel das ich momentan tatsächlich pausiert habe ist The Witcher 3. Aber auch nur weil ich die Hauptstory sowie die erste Erweiterung durch habe und die zweite Erweiterung quasi eine komplett neue Story wäre. Und die kann ich ja auch später anfangen!

Ich fokussiere mich zwar auch nur manchmal auf ein einzelnes Spiel, aber das hängt dann halt von ab was ich eigentlich spiele. Final Fantasy Dimensions motiviert mich jedenfalls nicht mich durchgehend nur damit zu beschäftigen :D Bei Trails of Cold Steel 1+2 war das schon was anderes. Die hab ich beide durchgesuchtet und sogar mehr Zeit am Tag reingesteckt als sinnvoll gewesen wäre.

Und hey, wo du jetzt schon Epic Battle Fantasy 4 spielst ... willst du dir nicht auch Crystal Story II (http://store.steampowered.com/app/344860/) anschauen? :D Hab das mal mitgenommen weil es billig war, aber gespielt hab ich das natürlich noch nicht^^

Kael
18.01.2017, 17:10
Und hey, wo du jetzt schon Epic Battle Fantasy 4 spielst ... willst du dir nicht auch Crystal Story II (http://store.steampowered.com/app/344860/) anschauen? :D Hab das mal mitgenommen weil es billig war, aber gespielt hab ich das natürlich noch nicht^^
Mal gucken, im Moment hab ich eigentlich mit dem, was ich so spiele, schon genug zu tun. So viel, um nicht noch eines anzutun. x'D

Ich hab mir aber den Trailer angesehen, komplett uninteressant sieht es nicht aus.

Kael
23.01.2017, 19:59
So, ein kleines Update, bevor es dann weitergeht:

Bei Demon Gaze hocke ich direkt vor dem letzten Boss. Den hab ich ca. 4x probiert, und jedes mal hat der mich erfolgreich über kurz oder lang geschreddert.

Epic Battle Fantasy 4 hab ich wohl vom Zeitaufwand her ein wenig unterschätzt. Ist mir ein Rätsel, wie ich EBF3 innerhalb von einem oder zwei Tagen durchspielen konnte, vermutlich wegen der Schwierigkeit - mat hat mich dazu überredet (was vielleicht ein wenig das falsche Wort dafür ist, aber eh), konsequent auf Epic zu spielen (= Doppelter Schaden, doppelte HP und einige Gegner haben Spezialfertigkeiten). Ich bin da aber mittlerweile fast durch. Da fehlen mir jetzt nur noch 4 optionale Bosse (Ranger of the Night, Busty Succubus, Captain of Death, Zombie Soldier) sowie der allerletzte Endboss (den ich auch tatsächlich auf Lv32 legen wollte, aber mal gucken, vielleicht muss ich noch Ausrüstung hochstufen X_x).

Von Sword Art Online: Hollow Realization wollen wir mal besser nicht reden. X_x Bei EBF4 wusste ich ja Pi x Daumen, wie lange das wird (und hab mich wegen der Schwierigkeit etwas verschätzt), aber bei dem hier ist irgendwie noch gar kein Ende in Sicht. Bin jetzt da in der Mitte des dritten Gebietes (Juwelengipfel-Seen) und so ein richtiges Ende ist irgendwie noch nicht in Sicht. Genauso wenig nimmt die Story (zumindest da Bisschen, was vorhanden ist) Fahrt auf, irgendwie plätschert das irgendwie noch so gemütlich vor sich hin.

Und wo wir grad bei der Story von SAO sind - als jemand, der weder den Anime gesehen hat, noch sich irgendwie mit SAO auskennt (was aber jetzt geringfügig weniger der Fall ist, als es davor war) muss ich mich ja schon folgendes fragen - war die Story von SAO tatsächlich so herzzerreißend, dass sich der Protagonist und seine gefühlten 20 weiblichen Begleitpersonen tagtäglich gegenseitig mit ungefähr 15,000 Eimer Schleim überschütten müssen? Ist ja ekelhaft. X_x

Narcissu
23.01.2017, 20:02
war die Story von SAO tatsächlich so herzzerreißend, dass sich der Protagonist und seine gefühlten 20 weiblichen Begleitpersonen gegenseitig ungefähr tagtäglich 15,000 Eimer Schleim überschütten müssen? Ist ja ekelhaft. X_x
Haha, das war mit der Grund, weshalb ich die Finger von den SAO-Spielen gelassen hab. ^^

~Jack~
23.01.2017, 20:14
Epic Battle Fantasy 4 hab ich wohl vom Zeitaufwand her ein wenig unterschätzt. Ist mir ein Rätsel, wie ich EBF3 innerhalb von einem oder zwei Tagen durchspielen konnte
Schaust du nie bei How long to beat (https://howlongtobeat.com/) vorbei? Ist eigentlich ganz nützlich um zu sehen wie lange man in etwa für ein Spiel braucht, auch wenn manch ältere oder obskure Titel nicht drinstehen.
Muss zeitlich zwar nicht immer hinhauen, aber deswegen werde ja auch verschiedene Spielmethoden aufgelistet.

Kael
23.01.2017, 21:08
Haha, das war mit der Grund, weshalb ich die Finger von den SAO-Spielen gelassen hab. ^^
Ich kann dich da voll und ganz verstehen, auch wenn in Hollow Realization das Gameplay eigentlich gar nicht so schlecht ist. Zumindest macht es mir vergleichsweise viel Spaß, eigentlich hatte ich viel schlimmeres vermutet. xD


Schaust du nie bei How long to beat (https://howlongtobeat.com/) vorbei? Ist eigentlich ganz nützlich um zu sehen wie lange man in etwa für ein Spiel braucht, auch wenn manch ältere oder obskure Titel nicht drinstehen.
Muss zeitlich zwar nicht immer hinhauen, aber deswegen werde ja auch verschiedene Spielmethoden aufgelistet.

Um ehrlich zu sein, nicht (danke trotzdem für die Seite =3), und wenn ich jetzt meine beiden Spiele eingebe, weiß ich auch, warum. Vermutlich hätte ich SAO: Hollow Realization nie angefangen, hätte ich gewusst, wie lange das dauert. Muss aber sagen, bei Demon Gaze und EBF 4 hat die Seite erstaunlich akkurate Aussagen geliefert. X_x

Man muss aber auch dazu sagen, allein dadurch, dass ich EBF 4 komplett auf Epic spiele (sprich, von Anfang an, was für Achievements nicht notwendig ist), spielt bei der Spielzeit halt eben doch einen ordentlichen Faktor. Ich habe einen der noch verbleibenden 4 Bosse auf Epic-Difficulty erledigt, und hab den dann nochmal auf Normal probiert - das war überhaupt kein Vergleich.

Kael
26.01.2017, 15:54
Ich bin mit Epic Battle Fantasy 4 durch, sprich, Endboss besiegt, Welt gerettet und so.
Erinnert sich noch jemand an das da?


Da fehlt mir [...] der allerletzte Endboss (den ich auch tatsächlich auf Lv32 legen wollte, aber mal gucken, vielleicht muss ich noch Ausrüstung hochstufen X_x).

Das ist natürlich totaler Blödsinn. Man sollte Bosse vermutlich nicht auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad unterlevelt versuchen, das zehrt an den Nerven, vor allem dann, wenn man damit nicht weit kommt. X_x

Mein Beileid an dieser Stelle außerdem an Sölf, der mich zwar zu diesem Spiel verleitet hat, aber sich aufgrund dessen gelegentlich meine Ergüsse durchlesen durfte, auch dann, wenn es gar nicht gepasst hat. Ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel. X___x

Ein Review/Zusammenfassung + ein Boss Guide für die, die es interessiert (der alleine schon 2,600 Wörter hat X_X) kommt dann irgendwann, entweder heute oder morgen, mal gucken.

Kael
29.01.2017, 20:45
Bonus: Epic Battle Fantasy 4
Gestartet: 17.01.2017
Beendet (Cleared!): 26.01.2017
http://i.imgur.com/A64KzNO.png

Warum gerade dieses Spiel?

Sölf hat mich dadurch dazu gebracht, dass das Spiel Teil seiner Challenge war, sonst hätte ich das nicht angefangen. Zumal ich Teil 2 und Teil 3 schon gespielt habe, welche durchaus witzig waren - und da Teil 3 in Prinzip ähnlich aufgebaut war wie Teil 4, dachte ich, das schadet auf jeden Fall nicht.

Spielweise:

- Das Spiel hat vier Schwierigkeitsstufen: Easy (50%), Normal (100%), Hard (150%) und Epic (200%). Gespielt wurde durchgehend auf Epic (was der Grund für die relativ hohe Spielzeit ist). Epic heißt nichts anderes als, dass alle Gegner Spezialfertigkeiten haben, und sämtliche Werte verdoppelt wurden.
- Komplettlösung/Walkthrough hab ich nicht benutzt, beim letzten Boss musste ich mir aber ein Video angucken, nur um anschließend herauszufinden, dass mein Level für den zu niedrig ist.
- Ich habe meine Limit Breaks/Ultimates und Summons sehr spärlich eingesetzt, nur dann, wenn es unbedingt sein musste - dementsprechend habe ich mir wohl einiges schwerer gemacht, als es sein musste.
- obwohl man seine Wunschsprache einstellen kann (auch Deutsch), hab ich auf Englisch gespielt.
- Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 034:12 h (Cleared!), Party-Level: 34, Medallien: 90/104 = 86,5%

Story:


http://i.imgur.com/1FV732K.png

In Greenwood Village ist die Hölle los - Das sonst so friedliche Dorf ist in Aufruhr, weil ihr Juwel gestohlen wurde. Dieses Juwel, was seit Jahrzehnten im Dorf als Schatz gilt, darf unter keinen Umständen in die Nähe der anderen Juwelen von Whitefall Town und Goldenbrick Resort gelangen, da, wenn sich alle 3 Juwelen zusammen an einem Ort befinden, ein gigantisches Desaster ausgelöst wird, was die Welt vernichten oder zumindest erschüttern kann.

Anna, eine junge Bogenschützin, macht es sich zur Aufgabe, den Dieb zu finden, der das Juwel gestohlen hat und zieht von dannen, um ein gewisses Diebestrio zu finden, das sich in der Gegend herumtreiben soll. Dieses Mittlerweile-Diebestrio hatte einst die Welt gerettet, aber nahm sich anschließend zu viel heraus, inklusive die Anwesen von Leuten nach Schätzen zu untersuchen und zu plündern. Matt, der von seinen Freunden Natalie (Natz) und Lance zurückgelassen wurde, weil er zu viel Beute trägt und somit zu langsam ist, wird von Annas Pfeilen erwischt, die anschließend die Beute durchsucht und feststellt, dass Matt besagtes Juwel gar nicht gestohlen hat. Anna weist Matt (der Annas Angriff wider deren Erwarten überstanden hat) allerdings daraufhin, dass er ihr Gefangener ist, solange sie sich nicht auch von der Unschuld seiner beiden Freunde überzeugt hat. Nachdem Natalie und Lance das Juwel auch nicht haben, machen sich die Helden auf nach Whitefall Town, um nachzugucken, ob das Juwel noch da ist. Dabei machen sie allerdings eine unangenehme Entdeckung, die die Helden das absolut Schlimmste befürchten lässt...


Story-Eindruck:

Wegen der Story spielt man das Spiel ja eigentlich nicht. Die ist ziemlich klischeehaft und albern-humorvoll zugleich, reicht aber für ein nettes Abenteuer aus. Hinzu kommen Anspielungen auf diverse Filme, Serien und die Eigenschaft von Helden generell in RPGs, Häuser, Fässer, Schubladen u. Ä. anderer Leute nach brauchbarem Material zu untersuchen und dies mitgehen zu lassen. Oder um es mit den Worten von Lance zu sagen:


http://i.imgur.com/PVuObPw.png

Gameplay:

1) Schwierigkeit

Da ich auf dem Schwierigkeitsgrad Epic gespielt hab, hatten schon teilweise die normalen Encounter relativ tödliche Angriffe (ich erinnere mich dunkel an einen Lv9 Erdgolem im ersten Gebiet, der meine Party komplett vernichtet hat). Ich persönlich fand das 1. und 2. Gebiet relativ leicht bzw. machbar, das dritte dann schon schwieriger, das vierte mehr oder weniger tödlich und das fünfte war wieder etwas leichter. Das kann aber gut am Lernen von bestimmten Skills gelegen haben (wie die Multi-Heilung Healmore z.B.) und dass ich die permanenten Stat-Boosts erst sehr spät eingesetzt habe (wo klar war, was meine Mainparty sein wird, aber erst auch nach dem 4. Haupt-Boss). Im Großen und Ganzen habe ich mich auch ein wenig an Etrian Odyssey mit seine Schichten erinnert gefühlt (wo man sich auch das Leben in einzelnen Schichten schwerer machen konnte als nötig, indem man einfach die falschen Skills gelernt hat xD).

Wer an einem mehr oder weniger detailreichen Bericht über die einzelnen Bosse in Epic Battle Fantasy 4 interessiert ist, kann in den Spoiler gucken.

Eine Sache noch: Wer reingucken möchte, sollte vielleicht noch wissen, was eine "Kaffeeschlacht" ist. Wer Final Fantasy kennt (was den meisten etwas sagen sollte), kennt sicher eine Phönixfeder. Das Äquivalent dazu in EBF4 ist Kaffee - der belebt ein Ziel mit 30% seines Lebens wieder.
Dementsprechend ist eine Kaffeeschlacht eine Art Kampf, wo ich mehr damit beschäftigt bin, mit Kaffee die Partymitglieder wiederzubeleben, als irgendwie anzugreifen und darauf zu hoffen, dass der Boss mir über kurz oder lange mehr als 2 von 3 Partymembern am Leben lässt, sodass ich auch anderes machen kann (wie z.B. auch mal angreifen!), als mit Kaffee die Leute wiederzubeleben.

Ein Beispiel für eine Kaffeeschlacht sähe folgendermaßen aus: Matt, der Tank der Gruppe, ist am Leben und belebt mit einem Kaffee Anna wieder, die mit einem weiteren Kaffee Natalie wiederbelebt, welche die Gruppe anschließend vollheilt oder Auto-Life zaubert. Anschließend ist der Boss mitsamt Schergen dran und macht nach und nach Natalie und Anna wieder dem Erdboden gleich. Nur Matt ist wieder mal am Leben und hat 5% seiner Buffs eingebüßt. Anschließend beginnt das Ganze wieder von vorne.



Boss 1: Mighty Oak Lv8, HP: 14,659
War eigentlich nach dem Durchqueren des Gebietes Lv9, ohne noch was großartig zu lernen. Für den Boss brauchte man Feuerball von Natz, soviel wusste ich noch aus einem früheren Run. Der hat mir in meinem ersten Run mit Lv9 ungebufft und mit einer Dispel-Waffe nicht so wahnsinnig viel gebracht (~350 Schaden).

Nachdem ich dann den Feuerzauberstab angelegt und Lv10 erreicht hab (pfeif doch drauf, den Boss zu dispellen!), lief die ganze Geschichte schon wesentlich flüssiger. Anna hat sich drauf beschränkt, Matt & Natz Bier bzw. Milch zuzuwerfen (die Angriff bzw. Magie-Angriff um 70% erhöhen), Matt hat einmal mit Schutz die Truppe gebufft und anschließend in der nächsten Runde gleich am Anfang seinen Limit Break benutzt, der 5x 350 + 1250 Schaden machte, Feuerball von Natz kam mit etwa 1,400-1,600 Schaden beim Mighty Oak an und mit Matts Fume konnte ich immerhin noch ~650 Schaden pro Runde rausreißen. Dass der Mighty Oak sich zwischendrin nochmal gebufft hat, war zwar nicht schön, konnte man aber durch einen weiteren Schutzzauber gut wegstecken. In dem Kampf ist mir tatsächlich niemand großartig draufgegangen. Die 3 Holzklötze konnten mehr oder weniger nichts und wurden im Laufe des Kampfes von NoLegs erledigt.


Boss 2: Crystal Golem Lv15, HP: 40,471
Besiegt mit Lv15, reinste Kaffee-/Itemschlacht >_>
Mal dazu: Ich hab hier leider auch nichts Näheres dazu aufgeschrieben, da das zu lange her war. Je nach dem, mit welchem Element (aus Thunder, Ice & Fire) man den Boss angreift, ändert er seine Schwächen. Die Bits sind etwas nervig, vor Allem das Thunder Bit, da es betäuben kann.


Boss 3: Praetorian Lv21, HP: 151,275
Matt: Bufft Anna ganz am Anfang, die dann entweder die Laserkanonen wegschießt oder den Boss mit Spark Arrow zuschießt
Anna: Spark Arrow auf die Laser/den Praetorian und alles, was danach noch so kommt (~15,000 DMG im Durchschnitt)
Natz: Dispel (falls der Praetorian sich bufft) und Slime Bunny (Regena für 5 Turns), falls beides nicht notwendig => Thunderbolt (3x 3,300 DMG)


Optional Boss #1: Beholder Lv27, HP: 317,625
Praktisch, dass das Vieh nur 50% Stunresistenz hatte. X’D
Hat mir aber einmal aufgrund eines üblen Lasers quer die Party geschreddert, sodass Lance (aus der Backline) alle wiederbeleben musste Das war zum Glück dann nur eine kleine Kaffeeeschlacht... D:


Boss 4: Rafflesia Lv26, HP: 326,854
Kann und sollte man mit Feuer bearbeiten (i.e. Equipment auf Feuer-Schaden und auf Erdresistenz ausrichten). Ansonsten macht die Rafflesia relativ viel Multi-Schaden, der zumindest für mich nur schwer gegenzuheilen war. Das alles ist aber weniger das Problem, wenn man gleich am Anfang die Schergen ausschaltet (speziell die Wasser- und die Heilblume), und dann die Rafflesia mit Limits und dem Dragon-Summon handhabt.


Optional Boss #2: Sand Worm Lv27, HP: 544,501
Kann man vergiften. Sollte man vergiften. Wenn man nichts Besseres zu tun hat, zimmert man mit Eis drauf oder heilt die Leute, die durch die Attacken das Sandwurms in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wie man der umfangreichen Beschreibung dieses Bosskampfs entnehmen kann, war der Sandwurm so mit der leichteste Boss, den es so gab. Witzigerweise ist der Kampf eigentlich nicht wirklich optional, da man die Leiter braucht, um weiterzukommen, welche aber vom Sandwurm versperrt wird.


Optional Boss #3: The Glitch ( ??.@‘-?]e??255 ) Lv28, HP: 93,699
Absorbiert alle Elemente, ist gegen alle Statusveränderungen immun, killt alles innerhalb von einem Zug und hat eine absurd hohe Ausweichchance. Die Mini-Glitches können genau dasselbe, haben aber nur 913 HP.

Der Trick? Nicht-elementarer Multischaden mithilfe einer Waffe (damit die Mini-Glitches nicht zum Zug kommen, die ebenfalls instant töten können). Für den Boss sollte man dann von ordentlichem Single-Schaden Gebrauch machen - Matt hat mit einem non-elementaren Cleaver immerhin 60k DMG angerichtet.
Die Idee kam mir, als ich Natz‘ Star Shower ausprobiert hab. xD


Optional Boss #4: Protector Lv31, HP: 989,687
War kein größeres Problem. Die Bits waren sofort tot (Arrow Rain + Swift Slash), wenn der Protector sie beschworen hat. In derselben Runde greift er auch nicht an, weswegen man in der Runde seinen ganzen Angriff auf die Bits konzentrieren konnte. Die normalen Angriffe (~6,000 Multi-Dmg & 16,000 Single-Dmg) waren kaum der Rede wert.


Optional Boss #5: Bone Hydra Lv32, HP: 432,357 x 3 (1,297,071 HP insgesamt)
Anscheinend musste man alle 3 Köpfe gleichzeitig töten, da die sonst nachwachsen. Dementsprechend beschäftigt war Natz auch mit Wiederbeleben von Toten durch Insta-Death-Attacken. Man konnte die Hydra aber verbrennen, was ihr einen Großteil ihres Lebens abgezogen hat.

Anmerkung zum Battle Mountain: Die Bosse dort kann man weder über- noch unterleveln, im Gegensatz zu den Storybossen. Im Battle Mountain sind die Bosse immer auf demselben Level, auf dem die Party auch ist – somit steigen auch die HP/Werte der Bosse mit jedem Level, das man selbst auch aufsteigt.


Battle Mountain #1: Armored Oak Lv10, HP: 23,016
Der funktionierte in Prinzip genauso wie der Mighty Oak, hat aber ein wenig mehr zugehauen. Ich war verwundert, dass ich den schon auf Lv10 umlegen konnte.


Battle Mountain #2: Diamond Golem Lv32, HP: 1,193,783
Runde 1: Matt: Temper => Anna => Arrow Rain (Bomb); Natz: Big Blast
Die Bits sollten rechtzeitig erledigt werden (was Anna mithilfe von Arrow Rain ganz gut hinbekommen hat), da die sonst explodieren, stunnen oder freezen können. Dann gibt es noch ein neues Bit, was heilig-Schaden anrichten kann, wozu es aber nie wirklich gekommen ist, weil die vorher tot waren. Der Golem selbst war dann kein großes Problem mehr, auch wenn ich den Golem mit Cleaver erledigen musste, sonst wär’s zu knapp geworden.

Wenn Matt kein Temper einsetzt oder wiederbelebt, darf er auch mal mit Flood angreifen.


Battle Mountain #3: Praetorian MKII Lv32, HP: 1,012,120
Der Praetorian MKII hat eine hohe Evasion, weswegen Matts Silver Blade relativ praktisch war, um die Evasion von dem Praetorian herunterzusetzen. Am Ende musste ich den aber auch mit Cleaver wegklatschen, sonst wäre das das Ende gewesen.
Anna: Aqua Arrow
Matt: Swift Slash
Natz: Dispel /Thunderstorm


Mini-Boss: Cosmic Monolith x3 Lv32, HP: 129,359 x3 (388,077 HP insgesamt)
Anna trug sämtliches dunkelheitsreisistentes Equipment, was es so gab, sodas sie den Dark Dmg der Cosmic Monoliths absorbierte. Die hatten zwar auch einen physischen One-Shot-Angriff, den sie aber sehr selten eingesetzt haben. Ansonsten blieb es nur zu hoffen, dass Aqua Arrow/Flood trifft…


Battle Mountain #4: Rainbow Rafflesia Lv32, HP: 1,219,734
War kein größeres Problem (im Vergleich zur ersten Variante), da die Multi-Angriffe nicht mehr als 40% HP abgezogen und die Single-Hits zumindest nicht Instakill waren, was Natz ganz gut hochheilen konnte. Ansonsten hat Anna mit Combo Shot (Wind) und Matt mit Legend zugehauen.

Battle Mountain #5 - #8: The Cave Dwellers


Battle Mountain #5: Ranger of the Night Lv32, HP: 1,089,975
Die Ultimate/der Limitbreak war absolut tödlich, rund ~42k Multi-Schaden (wenn es getroffen hat). Es gab zwei verschiedene, eine Gift-basierte und eine andere (vermutlich Wind-/Erdbasiert).
Curse war generell hier ein guter Statuseffekt, mit dem man arbeiten konnte. Die Evil Worms/-Tails und Undead Bears waren nicht so stark (und eben auch inakkurat, weswegen Reflex relativ praktisch war), Anna war wie im Kampf mit Busty Succubus mit Fenrir’s Jaw (Holy Bow) und Curse ausgestattet, sodass Combo Shot den Ranger of the Night mit Curse belegen konnte (was gelegentlich gleich wieder entfernt wurde, weil jeder Treffer von Holy Skills einen Stack Curse verbraten hat). Über kurz oder lang hatte sie dann ordentlich Debuffs (wegen Curse), weswegen die Holy Skills dann bis zu 150k Dmg angerichtet haben.
Holy Sword hätte wohl noch etwas mehr Schaden gemacht, hätte ich nicht vergessen, Matts Heaven’s Gate auszurüsten. xD

Anna: Combo Shot (Holy) + Reflex
Matt: Holy Sword + Protect + Temper
Natz: Healmore, Revive, Magic Barrier


Battle Mountain #6: Captain of the Night Lv32, HP: 1,323,542
Funktioniert in Prinzip genauso wie der Kampf mit dem Zombie Soldier: Vergiften und Überleben. Buffs halten generell nur eine oder zwei Runden, bevor er sie annulliert, weswegen man seine Züge generell nicht wirklich damit verschwenden sollte, die Charaktere zu buffen. Gegen Ende hat er aber den Multi-Dispel seltener eingesetzt. Allerdings sollte man defensive Buffs nutzen, wenn er gerade in den Limit Break gegangen ist, vor Allem Protect (da die meisten seiner Angriffe physischer Natur sind).

Anna: Combo Shot (Poison)
Matt: Needles + Temper + Protect
Natz: Healmore, Revive, Magic Barrier, Toxic


Battle Mountain #7: Busty Succubus Lv32, HP: 1,038,072
Vorher hab ich zumindest 2 Charaktere (Natz & Matt) mit dunkelheitsreisistentem Equipment ausgestattet. Anna konnte zusätzlich nun auch noch das Ailment Curse mit Combo Shot verursachen, was relativ praktisch war, da das sämtlichen Holy-Schaden um 50% erhöht (und Verteidigung/Magie-Verteidigung um 5%/Runde senkt).
Da der Busty Succubus dummerweise relativ resistent gegen Dispel war, musste ich gelegentlich Matt dazu abstellen, den Berserk-Status von ihr zu entfernen. Paar Mal hatte ich im Übrigen auch Glück mit den Extraleben von den Ansteckern.

Anna: Combo Shot (Holy) + Reflex
Matt: Holy Sword + Temper
Natz: Dispel, Healmore, Revive, Magic Barrier


Battle Mountain #8: Zombie Soldier Lv32, HP: 1,193,782
Wie schon beim Ranger of the Night war die Ultimate (Ion Blaster/Nuke) absolut tödlich. Der einzige Ausweg war auch hier, jemandem einen Auto-Rezz zu verpassen.
Man kann den Zombie Soldier relativ gut vergiften, was ihn ~20-90k Leben pro Runde kostet (sodass man sich ohne größere Probleme mithilfe von Spark um den Defender kümmern kann, der mehr als nur nervig ist – der alleine kann schon durch seine Rasiermesser und Sägeklingen Leute solo killen und hat selbst rund 230k HP).
Wenn er sich buffen sollte, ist so ziemlich alles, was er macht, tödlich. Zu seiner hohen Evasion kommen dann noch seine Dispel-Resistenz (weswegen es sinnvoller ist, auszuharren und gelegentlich den einen oder anderen Heilskill mehr zu verwenden).
Im Großen und Ganzen ist der Kampf dank Poison nicht mehr als ein Kampf ums Überleben – entweder überwältigt er euch vorher dank seinen Buffs oder das Gift erledigt ihn zuerst.

Anna: Combo Shot (Poison)
Matt: Spark + Temper + Protect
Natz: Healmore, Revive, Magic Barrier, Toxic


Endboss - Godcat:
Generell: Ich hab den Boss auf drei verschiedenen Leveln (Lv32, Lv33 und Lv34) versucht, und ich kenne sonst vergleichsweise wenige Spiele, wo ein Level so viel Unterschied macht wie hier. Das wäre mal eine lustige Lowlevel-Challenge. :D Der Boss ist weit, weit anspruchsvoller (oder um es in schlechtem Englisch auszudrücken – a far cry above anything one encountered so far), als alles andere, was es in diesem Spiel so an Bossen gibt – genauso, wie ich mir einen ordentlichen Boss vorstelle.

- Lv32 (unterlevelt): Ich habe nicht ein einziges Mal aus ca. 10 Versuchen Wave 2 überstanden. Niedrigste HP vom Boss waren ca. 150,000, aber irgendwann hat mich halt auch der Kleinscheiß (= Die Kristalle & die Blades of Heaven) einfach überwältigt. Wir fassen zusammen – ich denke nicht, dass der Bosskampf unterlevelt überhaupt möglich ist.

- Lv33 (gerade so richtig): Hab ungefähr 6 Versuche bis Wave 6 durchgebracht und ~4 bis Wave 4, aber gerade Wave 6 hat mich auch mit den Multi-Attacken beider Godcats irgendwann zerlegt, sodass das Ganze nur noch eine Kaffeeschlacht war. Und entweder ist dann der letzte (meist noch durchgebuffte) Charakter dann draufgegangen, oder MP/Kaffee war alle. In der Theorie sollte das aber möglich sein, allerdings ist der Kampf dann sehr luck-basiert, je nach dem was trifft. Ich hab aber dann der Nerven wegen aufgegeben, da der Kampf sich auch ganz schön hinzieht (30 Minuten/Versuch).

- Lv34 (überlevelt): Zwar bestimmt nicht einfach, aber deutlich weniger glücksbasiert als auf Lv33. Ich hatte auch auf Lv34 Szenarien, die mir fast die Party geschreddert haben (siehe Bild), aber generell war das deutlich bequemer und weit weniger frustrierend als auf Lv33.

Der Kampf ist im Übrigen auch reine Spielerei mit den Element-Resistenzen. Glaube, mit nur einem Set ist das auch etwas schlecht, da man auf diese Weise nicht das Maximum an Resistenzen herausholen kann.


http://i.imgur.com/2gPAUGJ.png

Wave 1: Godcat White Lv33, Godcat Black Lv33, HP: 8,919,358 x2
Nicht zu besiegen. Angriffe sind selbst mit Buffs tödlich, je nach Glück überleben die Charaktere Godcat White’s Schwertangriff mit ein paar 100 Zählern oder gehen sofort drauf, letzteres erfordert einen Neustart. Godcat Black kann sofort verschwinden oder bis zu 2 Runden bleiben. Welle 2 folgt nach 2-3 Angriffen.

Wave 2: 2x Blue Crystal Lv33, HP: 71,354, 2x Blade of Heaven Lv33, HP: 107,032, The Creator Lv33, HP: 951,398
Ausrüstung/Equip:
Anna: Halber Schaden von Gift, Earth, Wind, Holy & Dark
Matt: Halber Schaden von Wind & Holy, Absorbiert Fire, Ice, Thunder
Natz: Halber Schaden von Wind, Resistent gegen Holy, absorbiert Dark

Der Charge bzw. die damit verbundenen Buffs werden nicht gleich annulliert (damit Matt und Anna draufzimmern können), sondern es wird geguckt, dass prinzipiell alle den Charge Shot überleben (was Natz eh tut und bei den anderen beiden hilft ein Auto-Rezz). Ich hab dann noch geguckt, dass die Blades of Heaven möglichst schnell draufgegangen sind, weil fast nichts schlimmer ist (übler Single-Target DMG, bis zu 20,000 DMG), die gut Schaden von Annas Combo Shot (Dark) gefressen haben. Im Allgemeinen lohnt es sich nicht wirklich, sich auf die Schergen des Creator zu konzentrieren, da er bis zu 4 Schergen bei bestimmten Aktionen nachspawnen kann. Von dem, was ich so gesehen habe, können das weitere Blue Crystals, weitere Blades of Heaven, Mage Dogs, White/Blue Clays und Spirits sein – von denen letztere mit Abstand am harmlosesten sind. Mit von der Partie war außerdem wieder das Ailment Curse, was beide Verteidigungsarten um 5%/Runde gesenkt hat. Irgendwann haben dann die Blue Crystal auch wieder das Nachbuffen angefangen, aber gegen zugebuffte Gegner gibt es ja immer noch Drill (gegen das der Boss auch schwach war).
Gegen Ende hab ich dann den Boss einfach mit Cleaver erledigt und mein Team wieder hochgebufft, und das Equip abgeändert, während nur noch ein Blue Crystal am Leben war.

Wave 3: Godcat White Lv33, Godcat Black Lv33, HP: 8,919,358 x2
In Prinzip wie Wave 1, aber die schattenbasierten Attacken steckt das Team ganz gut weg, wenn das Equipment schon geändert ist.

Wave 4: 2x Red Crystal Lv33, HP: 71,354, 2x Blade of Hell Lv33, HP: 95,139, The Destroyer Lv33, HP: 951,398
Ausrüstung/Equip:
Anna: Resistent gegen Holy & Dark
Matt: Halber Schaden von Holy, Resistent gegen Fire, Ice & Thunder & Dark
Natz: Halber Schaden von Fire, 20% Schaden von Holy, Resistent gegen Dark

Der Destroyer hat in Prinzip nur zwei Phasen, wo er gefährlich ist – ganz am Anfang mit einem nicht-elementaren Multi-Hit-Angriff und unter 50%-33% mit einem verheerenden Feuerangriff. Ersterer lässt sich bei gebufften Charakteren gut wegstecken, zur Not hilft Auto-Life. Bei letzterem müssen vorher sämtliche Buffs entfernt werden, die die Red Crystals der Gruppe verpassen (oder eben Auto-Life, aber Natz kommt generell nicht wirklich dazu, Charakteren Auto-Life zu geben). Ansonsten ging der Boss besser in die Knie als der Creator, da zumindest zwei von drei Charakteren deutlich mächtigere Holy- als Dark-Angriffe besaßen. Wie auch beim Creator lohnt es sich auch hier nicht, die Schergen anzugreifen, da sie wieder beschworen werden.

Wave 5: Godcat White Lv33, Godcat Black Lv33, HP: 8,919,358 x2
Erneut buffen => überleben. Ausrüstung wird nicht geändert, da der Destroyer im folgenden Kampf zuerst draufgehen soll.

Wave 6: Blade of Hell Lv33, HP: 95,139, The Creator Lv33, HP: ~633,000, The Destroyer Lv33, HP: ~633,000, Blade of Heaven Lv33, HP: 107,032
Sobald auch nur einer von den beiden erledigt ist, wird der Kampf wesentlich einfacher, da beide absolut verheerende Multi-Angriffe besitzen. Aus diesem Grund ist es auch besser, nach dem anfänglichen Abschlachten (Der Creator benutzt wieder seinen Charge Beam und der Destroyer seinen nicht-elementaren Multi-Hit-Angriff) den Destroyer so schnell wie möglich auszuschalten, was dieses Mal dank der niedrigeren HP von beiden ein geringeres Problem ist. Möglichkeiten dafür sind der Gold Dragon (falls noch einmal Heilung benötigt) & Judgment für Natz, Matts Cleaver und Combo Shot (Holy) bzw. Supershot für Natz. Dass der Creator dabei geheilt wird und/oder auch keinen Schaden nimmt, kann ignoriert werden, da der eh um ein vielfaches leichter ist, wenn der Destroyer nicht mehr lebt. Im Allgemeinen kann man hier so ziemlich alles an Ressourcen einsetzen, was man noch besitzt, inklusive Pizza bei MP-Problemen bzw. wenn es grade allen schlecht geht und Ähnlichem, da die 7. Wave rein story-basiert ist.

Der Creator macht dann eigentlich keine großen Schwierigkeiten mehr, aber man sollte sein Equipment ändern, da nur Natz über einen Dunkelheitszauber verfügt und die anderen Beiden dann mehr oder weniger nutzlos herumstehen oder mit schwächeren Elementen angreifen würden. Wenn der Creator sich gerade kaputtgebufft hat, ist Drill aber trotzdem nach wie vor Gold wert. Es sollte auch erwähnt werden, dass die Blade of Hell nicht mehr nachspawnt, wenn der Destroyer besiegt ist.


Wave 7: Godcat White Lv33, Godcat Black Lv33, HP: 8,919,358 x2
Story-Wave. Man kann entweder den beiden noch eine Packung mitgeben (oder es zumindest versuchen), oder das gleich bleiben lassen. Nach einer Runde verschwinden die beiden automatisch.



2) Weiteres (in Stichpunkten)

- Dass es (mal wieder) Ausrüstung und Summons gab, die im Endeffekt (mal wieder) komplett nutzlos waren, ist schade, aber nicht zu ändern.

- In EBF3 gab es hübsche Minispiele, die auch ihre eigenen Herausforderungen hatten. Wo sind die hin? ;_;

- Die Musik (von Phyrnna) ist super. Während einiges zwar ein wenig monoton und auch ein wenig wie Gedudel klingt (Whitefall Town z.B.), sind andere Stücke (Fallen Blood z.B.) richtig großartig.

- Der Humor basiert auf Anspielungen zu allen möglichen Games, „Brüste!“, „Allgemein weibliche Charaktere sind ziemlich blöd!“, „Porn-Kommentare sind cool“, 4th-Wall-Breaking und „Ich esse alles, was man irgendwie essen kann.“ und RPGs in a nutshell. Sonst noch was? Ne, glaub nicht. Wobei der Seemöwen-„Joke“ in keine der genannten Kategorien passt. Ach, und dann gibt’s noch die Anti-Shopkeeper-Allianz, die sich darüber aufregt, dass Shop-NPCs Items vom Spieler für X Gold kaufen und anschließend wieder für das Vierfache verkaufen. Ist klar.

Der eine oder andere mag mich für den Vergleich hauen, aber spontan erinnerte mich der Humor ein wenig an ein nicht Japano-Hyperdimension Neptunia. XD


http://i.imgur.com/Q2wR7ZN.png


- Es gibt ein Postgame, den Boss Rush, in 5 oder 6 Varianten sowie die Endless Battles. Ich weiß nicht, ob ich das alles noch angehen werde, da meine Motivation dafür (besonders auf Epic) eh schon ziemlich im Keller ist, da die 7-9 Waves vom Battle Mountain schon teilweise ziemlich lange gedauert haben. Für jeden gibt es eine Medaille sowie für die Endless Battles noch mal 3 Medaillen.

- Die Medallien, die mir fehlen, sind 300k, 3M, 30M Single-Hit-Dmg, Level 40, Spieldurchgang 2 & 3, die 6 Boss Rush-Medallien und die 3 Endless Battles-Medallien.

Fazit (6,5/10):

Ganz ehrlich - wegen Preis/Spielzeit kann mir hier keiner etwas erzählen. Das hat im Steam Sale (reduziert) 1 € gekostet (Danke dafür, Sölf! :3) - getoppt wird das bestenfalls noch von kostenlosen (Maker-)Games. Ich für meinen Teil hatte Spaß dran, wobei bestimmt auch nicht jeder mit einem Spiel wie EBF4 glücklich wird.

Zur Story hatte ich ja schon etwas gesagt – wegen der spielt man das nicht, da die nicht besonders anspruchsvoll ist. Unterhaltsam ja, aber mehr auch nicht. Das, was das Spiel ausmacht, ist das In-Fight-Gameplay - Experimente mit Limit Breaks, Summons, Spielerei mit der Ausrüstung und den Elementen und vergleichsweise knifflige Bosskämpfe (wie in einem vorherigen Post schon erwähnt, gilt das nur für die Epic-Difficulty. Den Endboss konnte ich mit Lv32 auf Easy, Normal & Hard ohne größere Probleme erledigen, nur auf Epic nicht). Spring, wenn man das Spiel auf Normal durchspielen würde, hätte man nicht einmal das (und könnte lediglich Equipments sammeln). Mir fällt sonst wirklich nichts ein, warum man dieses Spiel sonst durchspielen wollte, außer man steht auf den Humor. EBF3 z.B. hatte dagegen diese coolen Minispiele, von denen einige auch echt fordernd waren.

Das Nächste sind die Anspielungen. Einige finde ich ja ganz witzig – „Goku lies here – his body couldn’t take it.“ ist z.B. eine Anspielung auf die Kaioken im Kampf gegen Vegeta, aber die ganzen Pokémon-Anspielungen sowie die „Burner“ generell wurden mit der Zeit immer seltsamer. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich EBF3 vor paar Jahren gespielt hatte (und das da sozusagen noch frischer Wind war), aber einiges hat bei mir eben auch nicht gezündet. That said, wenn man mit (teilweise furchtbaren) Anspielungen überhaupt nicht klarkommt, ist das Spiel nix für einen.

Ansonsten könnte einen das Postgame wohl auch noch eine Weile beschäftigen (auf Epic geschätzt 10+ Stunden) – alleine wegen diesen Boss-Rushs. Der Gedanke daran löst bei mir alleine schon Brechreiz aus, vor Allem, wenn man kurz vor der letzten Welle ist, und dann wegen einem blöden Fehler die Party ausgelöscht wird. Hatte ich schon im Kampf gegen Godcat (auf Lv32 & 33) genug, nochmal brauch ich das nicht.

Anmerkung zu Finished! – ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das Spiel nochmal aufgreifen soll oder möchte. Was noch zu tun ist, wäre, die Charaktere bis zum Maximum zu grinden (in EBF3 war’s Lv50, soweit ich weiß, wahrscheinlich wurde das hier beibehalten), das Spiel ein zweites und ein drittes Mal durchzuspielen (vermutlich dann auf Easy, Epic tu ich mir nicht nochmal an, 1x reicht) und die Boss Rushs sowie Endless Battle auf Epic hinzubekommen. Oh, und natürlich 30,000,000 Single-Schaden (im Moment ist mein Maximum ca. 190,000. How the f does that work?).

Dementsprechend – wenn ich das mache, mache ich das, wenn irgendwie Flaute ist und ich tatsächlich nix Besseres zu tun habe.

Kynero
29.01.2017, 23:50
Tyr ist im Forum doch nicht mehr aktiv, also wirst du wegen dem Neptunia Vergleich wahrscheinlich nicht gehauen. ;D

Das Spiel sieht auf jeden Fall lustig aus. Vom Artstyle her erinnert es mich auch an diese alten Browser RPGs von damals. ^^

Kael
04.02.2017, 22:42
Für's Erste ohne Bilder, bis ich entweder selbst welche gemacht habe oder... nja, mal gucken.


#2: Sword Art Online: Hollow Realization
Gestartet: 12.01.2017
Beendet (Cleared): 03.02.2017
http://i.imgur.com/9pgrvzI.png

Warum gerade dieses Spiel?

Ich kannte, bevor ich mir Hollow Realization beschafft hatte, schon einen winzigen Ausschnitt von Lost Song (bei dem ich das Kampfsystem gar nicht mal so prall fand). Meine Wahl ist dann letztendlich wegen der MMO-ähnlichen Oberfläche auf Hollow Realization gefallen (mit der auf der Rückseite der Verpackung geworben wurde). Ich hab mir dann noch ein Video vom KS angesehen, wo das Ganze relativ dynamisch ausgesehen hat. Von SAO generell hab ich zwar schon mal gehört, wusste ganz grob, worum es geht, aber konnte nichts näher mit den Charakteren anfangen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich war im Endeffekt gespannt drauf, wie sich ein „MMO“ auf der Vita spielt.

Spielweise:

- Einen direkten Einfluss auf den Schwierigkeitsgrad gab es nicht, soweit ich weiß.
- Es gibt insgesamt 8 Waffenarten – Schwert, Rapier, Dolch, Speer, Streitkolben, Säbel, Zweihänder und eine Axt. Zuerst hab ich mit einem Schwert gespielt, dann mit zwei und zum Schluss hab ich noch den Zweihänder ausprobiert. Zwischendrin hatte ich außerdem noch eine ziemlich coole Axt besessen, das Axt-Gameplay war aber nicht so mein Ding.
- Generell hab ich alles an Events mitgenommen, was auch nur irgendwie im Bereich der Möglichkeiten war. Sprich, Field-On-Enemies (die meist irgendeine Waffentruhe bewacht haben), Spawn-Events und auch den einen oder anderen Gebietsboss. Das hatte später in gewisser Weise „fatale Folgen“.
- Komplettlösung/Walkthrough wurde nicht benutzt. War auch nicht notwendig, das Spiel ist so unglaublich linear, da kann man gar nicht verloren gehen. Was ich allerdings benutzt habe, war ein Equipment-Guide. Mein Char ist lange Zeit mit irgendwelchen komischen Stiefeln herumgerannt (Ultima-Boots oder so), die eigentlich total schlecht waren (von den Werten her) aber ultimativ cool ausgesehen haben, weswegen ich mich geweigert hab, die auszutauschen. Aus dem Grund hab ich im Internet nachgeguckt, wo es sonst noch so Stiefel mit diesem Skin gibt – was dann zu der ersten Sakramentinvasion geführt hat. Mehr dazu später.
- Ich wollte Kirito nicht haben, weswegen mein Hauptcharakter weiblich war. Wie auch in Demon Gaze akzeptiert das Spiel diese Wahl nicht, der Hauptcharakter wird nach wie vor als männlich gesehen und spricht in Cutscenes deswegen auch mit Kiritos Stimme, in der Open World dagegen nicht, da man auch in den Voreinstellungen eine Stimme aus ca. 20 Möglichkeiten wählen konnte.
- Von den Killquests hab ich alle bis auf 3 gemacht (welche noch in irgendwelchen Anfangsgebieten waren).
- Die Charakterquests (für die es auch Trophies gab), hab ich mir ALLE angetan.
- Multiplayer wurde von mir nicht angerührt.

- Party bestand aus: Hauptcharakter (DD), Silica (Healer), Lizbeth (Tank), Yuuki (Tank/DD)
- Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 059:10 h (Cleared!)


Den Hauptcharakter nenne ich jetzt der Einfachheit halber Kirito, wie es ursprünglich wohl auch sein sollte, auch wenn der bei mir nicht so hieß.
Eine klare Warnung noch an dieser Stelle an alle empfindlichen Sword Art Online-Fans, die das lesen sollten:

Ich schreibe diese Zusammenfassung als jemand, der weder Sword Art Online gesehen, noch irgendwie sonst besonders viel mit Anime zu tun hat. Dementsprechend will und kann ich nicht ausschließen, dass viel vom Spiel unter Umständen bei mir nicht so ankommt, wie ein strikter Fan das vielleicht interpretieren würde. Seht mir das bitte nach.
Außerdem sei dieses Mal angemerkt, dass ich mir (aufgrund des Umfangs und weil ich hauptsächlich abends gespielt habe) dieses Mal kaum Notizen gemacht habe. Der Start ist nun fast einen Monat her und ich erinnere mich auch nicht an jedes Detail.

Kleinere Spoiler sind außerdem vorhanden, einen großen dicken habe ich in einen Spoiler-Tag gesetzt.

Story:

Kirito und sein Harem treibt sich nach dem großen Desaster von Sword Art Online mittlerweile in der Beta von Sword Art: Origin herum, einem neuen VRMMORPG, bei dem man angeblich aus den Schwächen von Sword Art Online gelernt haben soll. Das Gebiet in Sword Art: Origin, Ainground, basiert auf der Ursprungsfassung von Sword Art Online – Aincrad. Mit noch teilweise düsteren Erinnerungen an Aincrad stellen sich Kirito mitsamt seinen Freunden der neuen Beta und versuchen, die neuen Herausforderungen in Sword Art: Origin zu bewältigen.

Kirito stolpert dabei über kurz oder lange über einen eigenartigen, weiblichen Quest-NPC ohne Namen. Dieser redet nicht besonders viel und führt Kirito aus der Stadt der Anfänge hinaus und wieder zurück – die Belohnung für diese Quest ist ein Col (also eine sehr, sehr geringe Belohnung, eigentlich lohnt sich das gar nicht) und die Quest kann beliebig oft wiederholt werden. Kirito befragt aufgrund dessen Seven, die einen guten Draht zu den Developern hat, was es mit diesem NPC auf sich hat bzw. ob dieser NPC verbuggt ist, worauf sich herausstellt, dass es sich um einen sog. Null-NPC handelt – sprich, seine Parameter sind alle auf 0 gesetzt, was das eigenartige Verhalten und den fehlenden Namen des NPCs erklärt.

Auf Wunsch von Kirito erzählt Seven den Developern nichts vom Null-NPC, während Kirito mehr oder weniger mit dem NPC herumexperimentiert – er schleppt sie zu diversen anderen Orten als ihr Questziel und gibt ihr nach Absprache mit dem Rest einen Namen, „Premiere“. Nach einer Weile entwickelt Premiere, trotz ihrer Null-Parameter, eine Persönlichkeit, die weit über die einer willenslosen Puppe hinausgeht. Sie lernt neue Vokabeln und sich gewählt auszudrücken, sowie Gefühle und Emotionen zu zeigen – was dazu führt, dass nach und nach ihre Parameter überschrieben werden und aufgrund dessen eine neue Quest ans Tageslicht tritt. Zum Glück tappt Kirito noch eine Weile im Dunkeln, bevor er dann tatsächlich die Wahrheit über Premiere herausfindet…

Doch Premieres neue Quest ist nicht das einzige Problem, mit dem Kirito und sein Harem sich herumschlagen dürfen – zudem verschwinden diverse NPCs (wie unter anderem ein Shopkeeper), die im Anschluss mit anderen NPCs ersetzt werden. Kirito erträgt aber den Gedanken nicht, dass Premiere auf ähnliche Art und Weise einfach verschwinden könnte und geht der Sache auf die Spur.

Und dann gibt es da noch den „schwarzen Schwertkämpfer“ (ein Titel, der eigentlich alleine für Kirito bestimmt war) Genesis. Im Gegensatz zu Kirito arbeitet er alleine, behandelt andere Spieler wie Dreck und klaut Boss-Kills von Spielern. Ihm wird allerdings nachgesagt, dass er überwältigend stark ist – so stark, dass er im Alleingang einen Boss besiegt, der eigentlich für 16 Spieler gedacht war. Aber was ist das Geheimnis hinter dieser Stärke?

Story-Eindruck:

Im Groben ist die Story eigentlich ganz nett, auch wenn teilweise die enorme Menge an Zusatzinformationen, die man noch über das Original-Sword Art Online bekommt, entweder total überflüssig sind oder so verwirrend, dass man da gar nicht mehr durchblickt. Im Allgemeinen sind spätere Stellen in der Story sehr eigenartig, wie zum Beispiel die Aktion mit der Administrationskonsole – gut, Kirito hat die Info von Seven, dass die da ist, aber warum baut man als Developer eine Admin-Konsole in das eigene Spiel ein auf das die Spieler Zugriff haben? Verstehe ich nicht so wirklich, aber okay. Und Kirito hat im Allgemeinen eh viel zu viele Insider-Infos, die eigentlich irgendwie nur den Developern zugänglich sein sollten. Hätte der nicht dieses gutherzige „Ich-überschütte-meine-komplette-Umwelt-mit-einem-Eimer-voller-Love-&-Harmony“-Wesen, habe ich das Gefühl, er könnte das Spiel im Alleingang dem Erdboden gleichmachen. Na, zum Glück tut er das nicht. Die einzige, die ihn da übertrifft, ist Argo, wobei die sich auch auf dieses Gebiet spezialisiert hat.

Speaking of which: Es gibt im Spiel noch Charakter-Szenen (mit fast jedem Charakter, außer natürlich mit den männlichen – Klein und Agil, ist ja klar -_-), die meist darin enden, dass der betreffende, meist weibliche Charakter sich erst mal ordentlich bei vollem Einsatz bei Kirito ausheult („Ohne dich hätte ich SAO nieeeeeeeeee überstanden, du warst immer für mich da!“). Dieser gibt dann den ganzen Batzen Schleim direkt zurück („Ach was, ohne dich wäre ich nieeeeeeeeee so weit gekommen und hätte SAO auch nicht überstanden!“) und in besonders widerlichen oder ekelhaften Fällen wird dann noch im Spiel (!!!!!) drauf hingewiesen, dass Kirito nicht so schleimen soll, worauf der mehr oder weniger antwortet, dass das doch seinen echten Gefühle seien. EKELHAFT.

Einmal kann ich mir das antun, zwei Mal auch oder vielleicht auch drei Mal, aber nach dem sechzehnten oder achtzehnten Mal ist Schluss. Sowas absolut Ätzendes hab ich selten gesehen und wenn Lost Song genauso schlimm ist, werde ich da die Szenen einfach eiskalt überspringen.

Gegen Ende nimmt die Story dann doch noch ein wenig Fahrt auf, nachdem Kirito irgendwie für die ersten 55% vom Spiel (bis zu oben genanntem Spoiler) komplett im Dunkeln tappt und sich einfach nur nach und nach durch die Zonenbosse messert.

Abschließend sei aber noch gesagt, dass das Spiel auch so seine witzigen, bescheuert-lustigen Szenen hatte (welche vom Humor zwar teilweise auch furchtbar banal waren, aber dennoch hübsch anzusehen). Da nenne ich gerne die Szene im Oldrobe Forest, wo sich Yuuki und Leafa einen Fehltritt erlauben und in einem bodenlosen Sumpf zu versinken drohen, Klein ihnen jedoch anbietet, denen ein Sumo-Lendentuch zuzuwerfen, das er halt „von irgendwoher mal bekommen hat“. Die beiden halten ihn daraufhin für unglaublich pervers und ziehen lieber vor, im Sumpf zu versinken anstatt von Klein mit seinem Sumo-Lendentuch gerettet zu werden. XD


Gameplay:

1) Allgemein

Das Kampfsystem von SAO erinnerte mich am Anfang spontan an eine Mischung aus Lock-On-Action-Combat-Kampfsystem ("Tab-Targeting") und freiem Action-Combat-Kampfsystem (wie zum Beispiel in BnS). Ich für meinen Teil hab grundsätzlich ohne den Lock-On gespielt, außer bei vereinzelten Gegnern (vielleicht so 4, 5x im ganzen Spiel). Was meine Stimmung dann doch eine Spur getrübt hat, war, dass das "freie" Action-Combat-Kampfsystem nicht so frei war, wie ich zunächst dachte - man konnte eine Art roten Kristall auf den Gegner ausrichten, was dann zur Folge hatte, dass man einen Skill, der eigentlich in Richtung A ausgerichtet war, in die Richtung ausführt, wo der rote Kristall ist (der allerdings im Gegensatz zum Lock-On verschwindet, wenn man sich zu weit vom Ziel entfernt - der Lock-On richtet sich immer automatisch direkt aufs Ziel aus).

Nichtsdestotrotz hat das Kämpfen in SAO: HR doch ordentlich Spaß gemacht - man hatte außerdem einen Button zum regelmäßigen Herumhopsen bzw. Ausweichen, den man auch gut als Fortbewegungsmittel missbrauchen konnte.

Des Weiteren gab es auch noch oben genannte Sakramentinvasion, was letzten Endes nichts anderes als eine Instanz auf Zeit war. Um die maximale Punktzahl für Instanz X zu erlangen, musste man bezüglich Zeitplanung, Erledigte Bosse und überlebende NPCs eine gesunde Mischung finden - Monster und Bosse griffen regelmäßig Standorte von NPCs an, welche sich ohne die Hilfe des Spielers nicht verteidigen konnten. Während das hauptsächlich für Multiplayer gedacht ist, musste man die erste Mission im Singleplayer erledigen (die zwar an sich leicht war, zumindest für mich, aber ich musste mein Vorgehen auch 2 Male überdenken, bis ich tatsächlich die Instanz auf dem S-Rang geschafft habe).

Dabei sind jedoch auch ein bis zwei Kritikpunkte zu nennen. Zum einen der Zeitpunkt, wo man davon erfährt, im Vergleich zum Level. Man erfährt davon, nachdem man das erste Gebiet, die Rustoria Plains durchquert und den Boss erledigt hat, da war ich etwa Lv20. Die erste Instanz ist empfohlen für Lv50. Und dann hat nicht mal das wirklich gestimmt. Ich bin die auf Lv38 dann tatsächlich angegangen und hab's nach 2 Versuchen auf dem S-Rang hinbekommen. Naja.

2) Schwierigkeit

Leider war das Game insgesamt nicht so wirklich schwer. Dazu ein paar Sachen, die ich durchaus gerne im Spiel gesehen hätte:

- Entweder eine Levelbegrenzung oder eine Art Hinweis, welches Level man für Boss X sein sollte. Das Problem, was ich aufgrund meiner Spielweise hatte, war folgendes:
Nach dem 1. Gebiet: Lv20 => erste Monster im 2. Gebiet: Lv14.
Nach dem 2. Gebiet: Lv26 => erste Monster im 3. Gebiet: Lv18.
etc.

Mit anderen Worten war ich permanent überlevelt, wollte aber trotzdem noch die Quests erledigen. Die Monster, welche ich killen musste, gaben exakt 1 EXP (von ~5000). Nicht cool.
Dementsprechend wäre ein Hinweis ganz cool gewesen, dass das erste Gebiet z.B. von Lv1-15 geht und das 2. dann von 15-22 (oder so ähnlich), dann hätte ich mir auch den einen oder anderen Elite-Mob/Gebietsboss gespart.

Die Elite-Gegner und Gebietsbosse dagegen waren meist so hoch vom Level her, dass man die wohl beim ersten Besuch eines besagten Gebietes nicht erledigen können sollte. Hat mich nicht großartig gestört, einige davon waren so fragil, dass ich die auch problemlos erledigen konnte. Und ich spreche nicht mal von einigen wenigen Leveln, sondern von einigen vielen. Während man in der Rustoria Plains z.B. (1. Gebiet) noch das Gefühl hatte, dass die Elite-Gegner einem die komplette Party zerlegen können (ein Lv14+ Treant hat mir z.B. mein zweites Game Over beschert), waren die spätestens ab dem 3. Gebiet nur noch kalter Kaffee. Da konnte ich ohne größere Probleme mit Lv30 Lv45+-Gebietsbosse erledigen, später sogar mit Lv50 Lv75+-Bosse. Wo ich mich dann mehr oder weniger auch gefragt habe, was das eigentlich soll.

Generell konnten die Elite-Monster auch nicht so wahnsinnig viel. Ausweichen war irgendwo überbewertet, weil es nicht notwendig war, außer bei einem Schlag, der auf die Balance ging, was dann eine Unterbrechung der Kette zu Folge hatte (Falls ich das vorher noch nicht erwähnt habe - den Gegner wiederholt innerhalb eines gewissen Zeitfensters zu treffen, erhöht den Schaden bis auf das Doppelte - danach kann man weiter draufkloppen, bis der Gegner einen Skill einsetzt und in einen verwundbaren Zustand gerät. Dann kann man selbst in einem kleinen Zeitfenster einen Skill einsetzen, der den Schaden dann bis aufs Vierfache anheben kann). Alles andere konnte man entweder mehr oder weniger facetanken (die Healer geben einem gelegentlich einen Heal-over-Time, und so oft hauen die Bosse auch nicht zu), ich kann mich an kein Szenario erinnern, wo ich einen Heiltrank benutzen musste. Lediglich die Verteidigung war bei einigen Monstern etwas hoch (Unter anderem Schildkröten & Golems), weswegen die Kämpfe sich einfach ewig hingezogen haben. Einfach dagegen waren z.B. Drachen, weil man die relativ gut K.O. hauen konnte, wodurch sie zusätzlichen Schaden genommen haben.

3) Quests

Die Quests hatten einen großen Nachteil: Man konnte den Fortschritt schlecht verfolgen.
Es gab zwar im Menü eine Option dafür, aber deutlich besser wäre es gewesen, wenn man im Interface eine Funktion dafür eingebaut hätte. Ich musste zig Male umdrehen, weil ich eine bestimmte Art von Monstern nicht erledigt hatte. Ab dem 4. Gebiet hab ich erst dann eine Zone verlassen, wenn ich alle Questmonster erledigt hatte, was sich auch wieder hingezogen hat.

4) Weiteres (an Content)

- Die Steuerung ist auf der Vita zwar nicht gut gelungen, reicht aber aus. Aus diesem Grund hielt ich es für sinnvoll, die Skillleiste mit 11 Plätzen (eigentlich sind's 10, aber auf einer Taste war grundsätzlich eine Art Standard-Angriff) mit 9 Buffs und 2 Angriffen zu belegen. Viel mehr brauchte man eigentlich nicht.

- Das Schmiedesystem ist eigentlich ganz brauchbar, aber es war doch ein wenig lästig, zu savescummen, wenn eine gewisse Ability nicht so bald wie möglich auf die Waffe/Rüstung/Stiefel gelangt. Zumal es dann auch noch den einen Schmied gab, der den anderen ziemlich überlegen war.

- Im Anschluss daran: Spätere Waffenupgrades erfordern eine ENORME Anzahl an Materialien - die man alle bis zum Erbrechen bei MnMs (Elite-Monster) und GMnMs (Elite-Boss-Monster) farmen muss. Hinzu kommt auch noch eine Reroll-Option, um die Statuswerte noch zusätzlich zu verbessern. Wer sich mit dem Spiel noch länger die Zeit vertreiben will, kommt auf jeden Fall nicht zu kurz.

- Diverse Ausflüge mit den weiblichen Begleitpersonen von Kirito belohnen einen nur mit Cutscenes. Eigentlich hätte man die Bosskämpfe ja auch ausspielen können (wobei da unter Umständen auch ein bisschen was von der Ambiente verloren gegangen wäre).

- Ich hatte am Anfang vor, das Affection-System zumindest ein bisschen zu nutzen (als Belohnung soll es irgendwie einzigartige Szenen im Bett geben, zumindest bei Kiritos Harem), aber mit der Zeit ist mir auch die Lust daran vergangen. Liegt auch daran, dass man für die NPCs eine ganze Stange an Quests erledigen muss, bevor die irgendwas von einem wissen wollen. Bin da maximal bis Freundschaftsstufe 4 von 6 gekommen, und das auch nur bei 5-6 NPCs.

- Postgame ist nicht vorhanden. Oder besser gesagt, man kann alles, was es in dem Spiel gibt, machen, bevor man den Endboss angeht. Das wären z.B. die Elite-Sakramentinvasionen (Lv70+), die GMnMs (Lv89-110) und diverse andere Sachen. Angeblich soll ja zu einem späteren Zeitpunkt noch zusätzlicher Content kommen, wie PvP und ein neues Gebiet (vermutlich das, was auf der Landkarte wie ein Vulkan aussah). Mal gucken, ob etwas draus wird.

- Was ich beinahe vergessen hatte - auch wenn das ein absoluter Luxus in Singleplayer-Games ist - es ist schade, dass es nicht die Möglichkeit gibt, Templates zu erstellen. Eigentlich wollte ich mir für meinen Char eine Set-Reihe an Ausrüstungsgegenständen zusammenstellen, aber teilweise haben diese Gegenstände so schlechte Werte, dass sich das nicht die Bohne lohnt. Will damit sagen - man sollte Aussehen von Gegenständen mit Wunschaussehen überschreiben können. Dazu gehört auch Kiritos Standard-Outfit (in der weiblichen Form) das ich so nicht nochmal gesehen habe, genauso wenig wie das Lv2-Schulmädchen-Outfit (das mir zwar nicht getaugt hat, aber eh). Das Outfit von einem NPC, Tomoe, hab ich auch im Spiel bisher nicht gefunden.

Fazit / Zusammenfassung (7/10):

Sword Art Online: Hollow Realization könnte wirklich ein sehr gutes Spiel sein, wären da nicht diverse Schwächen. Dazu gehört unter anderem die ganze Protagonistenbande, die sich wirklich nur durch ihr Äußeres unterscheidet - im Kern sind die alle gleich, mehr oder weniger zumindest. Das kann man aber tatsächlich darauf schieben, dass ich den Anime oder sie Story nicht verstanden habe, aber ich persönlich bin der Meinung, es geht auch mit der Hälfte an Eimern voll Schleim. Und man muss auch dazu sagen, dass ich diverse Sidestories sehr schön fand, manche waren besser inszeniert, manche weniger, aber es gab kaum eine Sidestory, wo Kirito und die entsprechende weibliche Begleitperson am Ende nicht in hemmungsloses Selbstmitleid versunken sind.
Die Story selbst ist gar nicht mal schlecht, und Premieres Entwicklung mit allen Ausrutschern und Pannen ist auch schön mitanzusehen, wird aber von der Einstellung des Protagonisten in den Schatten gestellt, welcher in Prinzip nur gefühlte 85,000x sagt, dass er sie auf ewig beschützen wird und niemanden an sie ranlässt und sie ist jetzt eine von seinem Harem und....Hachja. *würg*

Am Gameplay gibt es an sich wenig auszusetzen, zumindest mit den Waffen, mit denen ich gespielt habe. Auch wenn die Animation Locks zum Teil sehr lang sind und die Kämpfe sich dadurch als ein wenig abgehackt angefühlt haben, ist das Gesamptpaket zumindest so flüssig, dass das Ganze kein größeres Problem war. Die Sakramentinvasionen sind eine brauchbare Abwechslung zum Kloppen in der Open World und ich werde mir auf jeden Fall noch ein paar davon ansehen, genauso wie die Elite-Boss-Monster, von denen ich mir auch noch das eine oder das andere ansehen möchte.

Das Drop-/Schmiede-/Upgrade-System ist leider ein wenig unmotivierend, vor allem, wenn man ~50 seltene Items für 1 Upgrade braucht, die mit einer Chance von 5% droppen. Das mag für Perfektionisten ja ganz interessant sein, aber mich persönlich hat das nicht mitgerissen. Erinnert ein wenig an Diablo.

Und dann natürlich noch - last, but not least - die Sache mit den Skins, was für mich das Spiel auch ein wenig fade gemacht hat. Ich meine, ich durfte für ~50% vom Spiel in einer absolut abartigen Farb-Kombination von Rüstung und Schuhen herumrennen (Rüstung lila-schwarz, Stiefel weiß-rot => Furchtbare Kombination, aber die Werte waren ziemlich gut und ich hab bis zum Ende hin nichts Besseres gefunden -_-).

Kynero
05.02.2017, 01:55
Ich habe das Spiel tatsächlich auch gespielt, aber nur bis Ebene 115 oder so. ^^ Irgendwann war bei mir einfach die Luft raus. Es war halt immer wieder nur das gleiche Prozedere. Respekt also, dass du das wirklich bis zum Ende durchgezogen hast! Auch wenn du ja gesagt hattest, dass da später noch ein wenig mehr Story nachkommt.

Kael
05.02.2017, 09:46
Ich habe das Spiel tatsächlich auch gespielt, aber nur bis Ebene 115 oder so. ^^ Irgendwann war bei mir einfach die Luft raus. Es war halt immer wieder nur das gleiche Prozedere. Respekt also, dass du das wirklich bis zum Ende durchgezogen hast! Auch wenn du ja gesagt hattest, dass da später noch ein wenig mehr Story nachkommt.

Ebene 115... ? xD

Ich glaub, da verwechselst du was. Das Spiel hat insgesamt lediglich 6 Gebiete (wobei das 6. auch nicht grade lang ist). Es sei denn, es gibt irgendwo noch einen Turm oder so. xD

EDIT: Nach kurzer Recherche wollte ich dir mitteilen: Das, was du meinst, ist Hollow Fragment. Das hat tatsächlich diese Ebenen-Thematik aus der Original-Serie (weswegen da die 115. Ebene gut sein kann). Hollow Realization, was ich gespielt habe, ist etwas anderes. xD

Kynero
05.02.2017, 11:48
Oh okay, wusste gar nicht, dass es mittlerweile 3 Spiele davon gibt. :D
Das Spiel war auf jeden Fall extrem lang!

.... vielleicht würde mir Realization dann besser gefallen? :p

Kael
05.02.2017, 12:04
Weiß nicht, ich fand das Combat selbst und z.T. auch was man draus gemacht hat (Sakramentinvasionen!) nicht mal so schlecht (auch, wenn es auf Dauer doch etwas eintönig war, aber im Endeffekt hast du das bei fast jedem Dungeon Crawler genauso). Was halt dann doch nervt - und da gehe ich mit einigen Reviews konform, die ich mir nach meinem eigenen durchgelesen habe, siend die teilweise extrem langen Cutscenes, gepaart mit dem im Review genannten Verhalten des Hauptprotagonisten ("EKELHAFT.").

Am Anfang ist das Combat auch etwas fordernder, sobald du aber die ersten überdurchschnittlichen Waffen/Rüstungsgegenstände bekommst, werden einzelne Kämpfe nur noch langwierig und sind absolut nicht mehr fordernd. Das dauert dann einfach nur noch lange.

Wobei mich jetzt ja Hollow Fragment auch interessiert, von der Steuerung her sieht das ein wenig besser aus (wobei das im Endeffekt bestimmt genau der gleiche Käse ist xD).

Bin nebenbei am Überlegen, wo ich weitermachen soll. Touhou Genso Wanderer kommt am 24.3.17 raus, bis dahin ist noch genug Zeit für ein weiteres RPG. Da ich schon seit Anfang Januar Semesterferien habe und mit den Prüfungen durchbin, könnte ich eigentlich noch ein Spiel reinquetschen. Präferenz wäre vermutlich ein PC-Spiel (da ich an der Vita/am 3DS eigentlich hauptsächlich im Zug zocke xD), oder eben Dark Cloud/Dark Chronicle. Mal gucken.

Eigentlich wollte ich DoD (Devil of Decline) spielen, aber ich würde mir da in den Arm beißen, wenn '17 ein Komplett-Patch rauskommt (was aber unwahrscheinlich ist, denke ich - Kiru weiß da vermutlich besser Bescheid als ich). xD

Kael
09.02.2017, 20:05
Hab mich jetzt doch nicht für DoD entschieden - weil Touhou Genso Wanderer am 24.3. herauskommt. Stattdessen gehe ich über Dark Cloud. Dazu gibt's dann vermutlich auch ein paar regelmäßigere Updates, so wie Jack oder Narcissu, mal gucken.

Außerdem hab ich mir noch (im Endeffekt dank Kynero) Sword Art Online: Hollow Fragment angetan - hat nur 4,99 € gekostet, dafür spar ich mir irgendwann mal ein Mittagessen in der Mensa. Mit dem Durchspielen wird das aber wahrscheinlich nichts dieses Jahr, außer mich erreicht da noch ein Motivationsschub.

Narcissu
09.02.2017, 20:52
Oh ja, Dark Cloud, das würde mich auch interessieren! :) Hatte es vor Jahren mal kurz angespielt, aber meine Waffen sind immer kaputtgegangen und dann hatte ich keine Lust mehr. xD

Kael
09.02.2017, 21:13
Oh ja, Dark Cloud, das würde mich auch interessieren! :) Hatte es vor Jahren mal kurz angespielt, aber meine Waffen sind immer kaputtgegangen und dann hatte ich keine Lust mehr. xD

Ja, das kenne ich auch nur zu gut, da muss man (leider) etwas aufpassen. Ich hatte das vor etlichen Jahren auch mal auch mal angefangen, was aber dann (ähnlich wie bei dir) daran scheiterte, dass ich ein Mal nicht aufgepasst habe und mir eine ziemlich brauchbare Waffe am Anfang kaputtging (afaik war's ein Säbel, wenn ich mich recht erinnere, aber das ist jetzt fast ein Jahrzehnt her). Aus dem Grund hab ich mir auch gedacht, dass ich das doch durchspielen will, weil es halt schon tatsächlich ewig herumliegt.

Zwar kann die erste Waffe nicht kaputtgehen (was ich noch von damals wusste), aber wenn das dann halt mal passiert, sind all die vorherigen Boni weg.
Soll heißen: Ich hatte einen Dolch+1 mit einem netten Steinchen eingraviert (mit denen man die Waffen verstärken kann) hab dann bei so einer etwas zäheren Statue nicht aufgepasst (Im Moment umgehe ich die auch lieber, als mich mit denen anzulegen) und die Waffe war hin, sprich wieder auf +0 und der Stein war weg. Blöd gelaufen. :C

Kynero
10.02.2017, 22:13
Hollow Fragment kann man imo aber auch gut nebenbei spielen. ^^ Ich spiele es selbst jetzt noch ab und an mal für ein paar Minuten und lege es dann aber auch schnell wieder beiseite.

Dark Cloud ist übrigens recht spaßig, ich fand nur immer das ständige Hin und Her wechseln der ganzen Charakter nervig. Dark Cloud 2 hatte das Problem nicht mehr wirklich. Okay, es gibt da noch den Roboter, aber sonst sind es nur noch 2 Charaktere, im ersten Teil waren es dagegen glaube ich 6 oder so.
Und Golf ist super! :A Auch wenn ich mich immer noch frage, wie man auf die Idee kommt, in Dungeons ein Golfspiel einzubauen... :D

Kael
12.02.2017, 00:30
Hollow Fragment kann man imo aber auch gut nebenbei spielen. ^^ Ich spiele es selbst jetzt noch ab und an mal für ein paar Minuten und lege es dann aber auch schnell wieder beiseite.
Naja, kommt so ein bisschen drauf an. Ich meine, der Tower ist ja ganz nett, aber ich für meinen Teil mag z.B. die Hollow Area nicht so. Irgendwie stimmt da nicht die dürftige Worldmap mit den Richtungen, in die ich meine Charaktere bewege, überein.


Dark Cloud ist übrigens recht spaßig, ich fand nur immer das ständige Hin und Her wechseln der ganzen Charakter nervig. Dark Cloud 2 hatte das Problem nicht mehr wirklich.
Mit 2 Charakteren geht es ja noch, aber anscheinend muss mal alle 6 Charaktere hochleveln (oder geht das nur mit Toan?). Was halt auch etwas blöd bei Xiao z.B. ist, ist, dass du jedes Mal, wenn du auf einen dieser Wasserabründe triffst, da wechseln musst. Ist etwas nervig, aber da ich die Schleuder eh cool finde macht das nix.

Ich hab übrigens ca. 8h Spielzeit sowie 29 Dungeon-Besuche (wofür auch immer das gut ist) bin jetzt durch die Divine Beast Cave durch, inklusive Bosskampf (bei dem ich mir irgendwie etwas mehr erhofft habe, aber naja - erster Boss, da akzeptiere ich, dass der mich nicht komplett zerlegt xD).

Anzahl Abenteuertage: 9

Paar Eindrücke bisher:


Gerade am Anfang sind Reparaturpulver dein bester Freund. Kosten nur 20g beim Händler und sind lebensnotwendig. Zum Glück kann man am Anfang den Bürgermeister immer wieder für neue Pulver anheuern, wenn man keine mehr hat.
Gift ist am Anfang sehr lästig, vor Allem, wenn man nicht besonders viele Antidots hat. Noch lästiger ist aber Goo/"Kleber". Wenn man das tatsächlich abbekommt (was einem in der Unachtsamkeit mal passieren kann), kann man sich gleich aus dem Dungeon verkrümeln, das halbiert die Laufgeschwindigkeit.
Ich hab 2x nicht aufgepasst und hab meine Waffe geschreddert => Reload X_x
Teilweise lohnt es sich überhaupt nicht, bestimmte Monster zu erledigen. Ich hab mal geguckt, wie viel EXP die einzelnen Monster bringen - auf allen Ebenen bringen ungebuffte Monster 3 EXP, außer drei Monster - dagegen sind einige Metall-/Stein-Monster vergleichsweise zäh und schlagen derbe Kerben in Toans Nahkampfwaffe.
Die hinteren Ebenen sind gut zum Leveln (Doppelte EXP), wenn man Wasserstellen direkt nebenan hat, sind aber auch gleichzeitig absolut tödlich (Die Dragons dadrin haben beide Charaktere mit ihren Angriffen geoneshotted)
Ich hab 2 von diesen Banditenschleudern gefunden. Eine ist in Toans Sand Breaker eingraviert, die andere trägt Xiao - aber irgendwie stehlen die beide hauptsächlich Steine. xD
Apropos Sand Breaker => Die Thirst-Ability mag zwar einen arg negativen Beigeschmack haben, aber an sich ist die Ability nicht so katastrophal, wie ich angenommen habe (Zur Erklärung - Im Dungeon muss man regelmäßig Wasser trinken, sonst leidet die Gesundheit darunter. Thirst beschleunigt den Wasserverlust, stellt aber Wasser wieder her, wenn man einen Gegner besiegt).
Dran's Wings sind ein großartiges Item! Ich hab mindestens immer 4 dabei!
Die Mechanik mit den Bomben (man kann Gegner mit Bomben bewerfen, was keine EXP gibt, aber dafür können die ein Waffen-Sync droppen, gegen das sie schwach sind - also z.B. Feuer, Mimic Slayer, Mage Slayer, etc.) finde ich ja ganz witzig, aber irgendwie gibt es keine Metall-Gegner in der Divine Beast Cave und auch nix, was schwach gegen Feuer ist :C
Anscheindend kann man außerhalb des Dungeons sogar angeln O_o
Rockeoffs (rollende Steine) sind nervig wie Sau
Ich hab 5 HP UPs gefunden, 6 Thirst UPs und jeweils 2x DEF UP - irgendwie hab ich das Gefühl, dass das ein HP UP zu wenig ist >_<



Joah. Bisschen gegrindet hab ich auf BF12, weil die eine Banditenschleuder in Toans Waffe eingesetzt wurde. Der Sand Breaker taugt mir erst einmal. Der nächste Dungeon kann kommen.

Kael
20.02.2017, 14:21
Okay, ich sollte das hier doch mal updaten. Mittlerweile bin ich (wieder) auf BF14 beim Sunmoon Temple, Spielzeit ca. 25 h. Wobei ich teilweise ein paar Ehrenrunden in den Dungeons gedreht habe.


Toan: HP: 140, ANG: 61, DEF: 40
Xiao: HP: 120, ANG: 55, DEF: 43
Goro: HP: 130, ANG: 101, DEF: 35
Ruby: HP: 140, MAG: 72, DEF: 37
Ungaga: HP: 130, ANG: 38, DEF: kA, hab ich gerade erst bekommen

Was der Spoiler sagen soll: Ich bin mir nicht sicher, ob meine Charaktere im Moment nicht ein bisschen zu schwach auf der Brust sind, zumindest vom Angriff her. Bei der Defense kommt noch etwas, aber der Angriff ist doch etwas katastrophal. Steel Golems brauchen 5 Schläge von Toan, bis sie kaputtgehen, Blue Dragons 4 Schläge und beide Gegner sind ziemlich tödlich. Die Steel Golems hab ich mit Xiao auch versucht, die musste 7 Projektile draufballern, damit einer von denen das Zeitliche gesegnet hat. Arme Xiao - bzw. arme Waffe von Xiao. X_x

Muss sagen - ein bisschen ist mir die anfängliche Euphorie verflogen. Ein bisschen. Das liegt hauptsächlich an paar "Problemen".

- Während ich Ruby eigentlich ganz cool fand, mochte ich die BGM im Shipwreck überhaupt nicht.
- Im Sunmoon Temple ist die BGM auch nicht besser.
- Aufgrund von Geiz (ja, meine Güte, die Repair Powders kosten 20G - das ist viel Schotter!) war ich aber gezwungen, jeweils 3 Ebenen von besagten Dungeons noch mal zu wiederholen - und das mehrfach.
- Zudem ist das Shipwreck voll von EXP Minus-Ebenen, zumindest die unteren Ebenen (die wesentlich mehr EXP bringen als die oberen). Soweit ich weiß, war F14 eine, F15 keine, F16 eine und F17 wieder keine - wie soll ich so leveln? xD
- Ich hab immer noch keinen Bandit's Ring für Ruby. X_x Stattdessen hat Toan so viele Schwerter, der könnte die quasi als Projektile benutzen. O_O

=> Resultat: Ein äußerst genervter Kael, der dann die Konsole einfach ausgeschalten hat, nachdem einmal die Leute "weggestorben" sind und einmal die Waffe kaputtgegangen ist und trotzdem kein Bandit's Ring gefunden wurde - und es mir nicht mal wirklich Spaß gemacht hat, die Dungeons noch mal zu machen, weil die BGM mir nicht gefallen hat.

=> Fazit: Diese Waffen-Bruch-Mechanik ist echt lästig (wenn man nicht aufpasst). Man merkt irgendwie, dass das Spiel von 2001 ist.

Narcissu
20.02.2017, 14:58
Können beim Nachfolger die Waffen eigentlich auch noch kaputtgehen?

Und EXP Minus klingt ja nervig. D:

Kael
20.02.2017, 15:30
Können beim Nachfolger die Waffen eigentlich auch noch kaputtgehen?
Keine Ahnung, das ist zu lange her, als dass ich mich noch dran erinnern kann, aber soweit ich weiß, schon. Ersetzen wir dann halt das "2001" aus dem Post von eben durch ein "2003". x'D


Und EXP Minus klingt ja nervig. D:
Ja, das ist es. Es gibt so ein paar Spezial-Ebenen in Dark Cloud, und EXP bzw. ABS Minus ist eine davon.

Nachteil: Die Erfahrung der Waffe sinkt pro Monsterkill um den EXP-Betrag, den das Monster normalerweise dazugeben würden.
Vorteil: Die Waffen können aber nicht unter 0 EXP sinken und auch nicht heruntergestuft werden!
Nachteil: Sobald du die Ebene betreten hast, kannst du aber die Waffe nicht mehr wechseln und du weißt nicht, wann du eine derartige Ebene betrittst.

=> Fazit: Nervt echt. Ich hab mir deswegen angewöhnt, nur für den Fall, dass ich so eine Ebene im Dungeon finde, einen Charakter mit seiner Main-Waffe auszurüsten, die aber noch keine (oder wenig) EXP innehat. Alternativ kann man sämtliche Gegner, die man findet, auch mit Bomben bewerfen, das verbraucht aber Inventarplatz und ist auch nicht so ganz billig (wobei man das Zeug, das man von den Bomben bekommt, anschließend auch theoretisch verticken kann).

~Jack~
20.02.2017, 15:42
Keine Ahnung, das ist zu lange her, als dass ich mich noch dran erinnern kann, aber soweit ich weiß, schon. Ersetzen wir dann halt das "2001" aus dem Post von eben durch ein "2003". x'D
Kaputt gehen schon, aber man kann sie danach wieder reparieren. Musste ich aber auch erst goggeln :D Zu lange her seit ich das gespielt habe. Vom Vorgänger hab ich dafür nur die Demo gespielt.

Kael
20.02.2017, 15:54
Kaputt gehen schon, aber man kann sie danach wieder reparieren. Musste ich aber auch erst goggeln :D Zu lange her seit ich das gespielt habe. Vom Vorgänger hab ich dafür nur die Demo gespielt.

Wenn das Ganze ohne Verluste bezüglich der Waffe vonstattengeht, wäre das z.B. eine Möglichkeit, wie man die Mechanik beibehalten kann, ohne dass sie einem gleich sämtliche Nerven kostet. X_X
Gut, dass sie im Nachfolger zumindest einen Aspekt verbessert haben (und dass es nur noch 2 anstatt 6 Charaktere gibt ;_; ).

Auf der anderen Seite kaufe ich mir wohl demnächst auch einfach mehr Auto-Reparatur-Pulver, dann kann ich das ein Mal riskieren, ohne dass gleich der ganze Fortschritt verloren geht.
Ich brech deswegen Dark Cloud aber nicht ab, das muss noch einen Monat halten. xD

EDIT: Ich hatte grade das dämlichste "Game Over" überhaupt. x'D

Im Moment levele ich Goro, weil ich mit dem bisher noch nix Brauchbares angestellt hab und seine Waffen noch auf +0 sind. Jedenfalls ist Goros Hammer fast hinüber und ich hab keinen Bock ein Reparaturpulver zu verbraten. Vor mir taucht ein Golem auf, Goro so "Cool, der kann Stone Crusher droppen, braucht Toan eh noch!" und zückt eine Bombe, mit der er ihn umhauen möchte. Der Golem kommt Goro aber zu nahe, der schmeißt die Bombe und jagt den Golem in die Luft - übersteht aber die Bombe selbst nicht, weil er zu nah an der Explosion dran war. XD

Zumindest ist das Spiel in dieser Hinsicht konsequent - niemand übersteht Bomben. Auch nicht die eigenen Leute. :D

Kael
26.02.2017, 19:56
Wow, Goro kann ja gegen Ende doch noch etwas. Mittlerweile spiel ich den ja fast lieber als Toan (was vielleicht auch daran liegt, dass man sich im Moment schlecht leisten kann, einfach auf die Gegner loszurennen).

Bin jetzt beim letzten Hauptgame-Dungeon, und die Story nimmt bis dahin doch noch mal ordentlich Fahrt auf. Außerdem ist der Dungeon nur noch großartig. Warum man da rein geht, ist großartig, die Musik ist großartig und das Dungeondesign ist großartig.

Wobei der auch schon ziemlich schwer ist, zumindest mit Toan (mit dem ich einen Drain Seeker gefunden habe und das hab ich noch nicht). Mit Xiao wäre der Dungeon vermutlich halb so schwer, aber wenn man's genau nimmt, ist alles halb so schwer, wenn man nur Xiao benutzt. xD

EDIT: Ich hab den Dungeon durch und bin beim Endboss angekommen. Mit dem ist nicht zu spaßen, der ist härter als alles, was mir in dem Spiel untergekommen ist (Wobei der streng genommen auch nicht so schwer ist, aber es hapert noch extrem an der Umsetzung).

2 Game Over bisher, bin grad beim 3. Versuch. xD

Kael
28.02.2017, 09:01
Tripel-Post: Hab Dark Cloud nach 39:50 Stunden Spielzeit durch.

Wie oben geschrieben, hatte es der Endboss eigentlich ziemlich in sich, den ich dann beim 4. Versuch geschafft habe. An sich bin ich den mit 8x Premium Chicken (heilt HP komplett), 6x Wiederbelebungspulver (Belebt Charakter bei halben HP, wenn als aktiver gegenstand gewählt) und 4x Ersatzmann-Pulver (Wenn ein Charakter stirbt, kann man ihn durch einen anderen ersetzen) angegangen. Davon überlebt haben lediglich 2x Premium Chicken. xD

Teilweise war der eigentlich auch gar nicht so schwer, aber man konnte sich, wenn man ungeschickt ist (oder die falschen Charaktere ausgewählt hat) ziemlich viel verbauen.

Wie im Hauptthread auch schon geschrieben, gehe ich, bevor der große Review-Post kommt (den ich dieses Mal tatsächlich noch nicht angefangen habe!), erst einmal über den Demon Shaft. Was da herumläuft, ist im Moment zwar ein schlechter Witz (ein Gegner da, Nikapous hat schlappe 2,400 HP, und Xiao macht 110 Schaden mit einem Hit :'D), aber ich muss sagen, meine Charaktere haben im Moment echt etwas wenig Angriff. Ich hätte mir den letzten Boss auch leichter machen können, hätte ich die Waffen noch ein wenig gelevelt, aber ich wollte das unbedingt so schaffen - aus dem Grund kommen hier auch noch mal meine Statuswerte am Ende hin bzw. bevor ich den Boss angegangen bin (wer auch immer sich einen Low-Atk-Run in dem Spiel antun würde, aber solche Leute soll es ja geben xD):

Toan: HP: 170, ANG: 88, DEF: 59
Xiao: HP: 140, ANG: 77, DEF: 64
Goro: HP: 170, ANG: 148, DEF: 61
Ruby: HP: 140, MAG: 124, DEF: 58
Ungaga: HP: 150, ANG: 120, DEF: 57
Osmond: HP:150, ANG: 51, DEF: 56

Bei den ersten 4 Charakteren gingen die HP nicht höher, bei den anderen beiden keine Ahnung.

Kynero
28.02.2017, 21:03
Gratulation, das Spiel war auch aus vielerlei Hinsicht nicht einfach. :D

Narcissu
28.02.2017, 21:08
Glückwunsch zur Nr. 3. :A

Da du von Charakteren sprichst: Man kann sich also selbst ’ne Party zusammenstellen? So weit wie ich gespielt hab, hatte ich noch nicht mal einen zweiten Charakter. xD Werden die anderen dann KI-gesteuert wie in Kingdom Hearts oder wie läuft das ab?

Kael
28.02.2017, 22:06
Gratulation, das Spiel war auch aus vielerlei Hinsicht nicht einfach. :D
Danke (Der Demon Shaft ist jetzt schon ziemlich schlimm X_x)! :'D


Glückwunsch zur Nr. 3. :A

Da du von Charakteren sprichst: Man kann sich also selbst ’ne Party zusammenstellen? So weit wie ich gespielt hab, hatte ich noch nicht mal einen zweiten Charakter. xD Werden die anderen dann KI-gesteuert wie in Kingdom Hearts oder wie läuft das ab?
Nicht direkt. Am Anfang hast du ja nur Toan. Irgendwann, z.B. in der Götterbiest-Höhle, kommt dann (In absolut jedem Dungeon, außer dem letzten und den Demon Shaft) eine Stelle, wo du nicht weiterkommst, dafür brauchst und bekommst du dann einen neuen Charakter, der meist durch das Aufbauen der Georama-Parts erlangt werden kann (lies: Du musst das entsprechende Dorf/die Stadt aufbauen, um an den entsprechenden Charakter zu gelangen).

Jedenfalls kannst du den dann eben anstatt Toan steuern, was aber einen Nachteil mit sich bringt - keiner der anderen Charaktere kann die Atlamila (wenn du dich erinnerst, das sind die Erdkugeln aus denen die Georama-Part herauskommen) öffnen. Dafür kommt halt eben Toan an anderen Stellen nicht weiter, zum Beispiel bei diversen Türen oder Abgründen, weswegen man auch die anderen Charktere braucht.

Und wo wir schon mal dabei sind: Es gibt auch Ebenen, die du mit einem bestimmten Charakter absolvieren musst (oder zumindest das eine Monster killst, das den Schlüssel hat und einfach weiterrennst). Dementsprechend ist es auch nicht empfehlenswert, die anderen Charaktere schleifen zu lassen und nur Toan zu trainieren, weil du die eh später mehrfach brauchst. In dieser Beziehung ist das Spiel wirklich gut durchdacht, anderswo dagegen weniger. x'D

Und was ich auch noch irgendwo gut finde, ist das Gegnerdesign, wobei das auch ein wenig in die Richtung "nett umgesetzt, aber trotzdem nervig" geht. Es gab in gewisser Weise für paar Charaktere in gewisser weise "zugeschnittene Gegner". Das it in etwa vergleichbar mit Toan/Xiao und den ersten Gegnern den Fledermäusen - mit Toan hatte ich mit denen richtig heftige Probleme, weil die immer wegfliegen und sich dann auf Toan runterstürzen (und ihn dabei vergiften), während Xiao die Viecher halt einfach aus der Luft abgeschossen hat. Das gibt es später noch häufiger - Gegner, bei denen diverse Waffen gut sind, aber andere eher so mittel.

Ein Beispiel dazu gebe ich noch - den Alexander. Kann man sich Pi X Daumen wie das Pokémon Durengard vorstellen und genauso agiert der auch - Toan haut drauf, er geht hinter sein Schild. Toan geht wieder weg, er kommt raus. Toan geht wieder hin, er versteckt sich wieder hinter seinem Schild und wenn man nicht aufpasst, fängt man einen Gegenangriff. Toan setzt seine Spezialattacke ein, die dann abgeblockt wird oder nicht trifft... und so weiter. Furchtbar. Dann hab ich's mal mit einer Axt versucht, ging super. Auf die reagiert der Alexander nicht ganz so allergisch. :'D

Narcissu
28.02.2017, 22:10
Das heißt, man muss sich also quasi immer abwechselnd mit dem Simulationsteil und den Dungeons beschäftigen, weil man sonst irgendwann nicht mehr vorankommt? Klingt eigentlich gar nicht schlecht, denn eigentlich mag ich solche Aufbausimulationen auch ganz gern, und davon gibt es ja in RPGs sonst nicht so oft welche im Ausmaß wie in Dark Cloud.

Kael
28.02.2017, 22:30
Das heißt, man muss sich also quasi immer abwechselnd mit dem Simulationsteil und den Dungeons beschäftigen, weil man sonst irgendwann nicht mehr vorankommt? Klingt eigentlich gar nicht schlecht, denn eigentlich mag ich solche Aufbausimulationen auch ganz gern, und davon gibt es ja in RPGs sonst nicht so oft welche im Ausmaß wie in Dark Cloud.

Im Endeffekt schon. Tatsächlich bin ich aber, so wie du das geschildert hast, nur beim 1. Dungeon vorgegangen. Dort hab ich dann wohl ein paar HP+-Items verpasst, weswegen ich dann ab dem 2. Dungeon anders vorgegangen bin - im Endeffekt bis zur Einschnittstelle vorgedrungen, alles aufgebaut, was ging, den entsprechenden Charakter beschafft, den Rest vom Dungeon gecleart, Boss erledigt und dann erst die ganze Stadt systematisch geplündert, damit ich keine Items verpasse.

Und ja, das Aufbauen macht auch ziemlichen Spaß, auch wenn man durch die Wünsche der Stadtbewohner auch nicht die 100%ige Freiheit hat. :D

Kael
18.03.2017, 16:59
Ich lass einfach doch noch mal ein Update da - auch, wenn ich vorhabe, den Käse bis zum 23.03. komplett durchzuspielen.

Im Moment bin ich auf F64. Zwischenzeitlich, nachdem ich meine ganzen Waffen aufs Maximum (=bestmögliche Waffe) gezogen hatte, hatte ich das Gefühl, dass das Game schon fast wieder zu einfach ist - das liegt aber eher an einer bestimmten Ability. Streng genommen macht die das Spiel auch nicht einfacher, dafür aber bequemer, was gut ist. Wie sehr ich diese Ability vermisse, habe ich bei meinen beiden Fernkämpfern bemerkt.

Hinzu kommt noch, dass man die Monster mittlerweile mit einem gewissen Element erledigen muss/sollte. Zum Vergleich: Ein Bomber Head hat ca. 6,000 HP. Greift man den mit Blitz oder Holy an, verliert er 200 HP/Hit - Feuer dagegen verursacht 2,200 Schaden/Hit.

Tatsächlich ist es aber so, dass die Gegner schon wieder grässlicher werden - Immunität gegen alle Elemente (Heart & Space Gyon), absurde Verteidigung, lächerliche HP und mehr.
Und dann gibt es ja noch die Back Floors, wo jeglicher erlittener Nahkampfschaden den sofortigen "Tod" bedeutet - bzw. dem Tode nahe (da es richtigen Tod ja im Spiel nicht gibt).

Und dann gibt es noch den Zustand Gift. Habe ich schon darüber erzählt? Falls ja, ignoriert das hier - Gift zieht alle paar Sekunden 1/10 des Lebens eines Monsters ab.
Vorteil: Man kann auf diese Weise die HP der Gegner bestimmen, was unglaublich cool ist - ich liebe sowas!
Vorteil: Gewisse Monster verstecken sich, wie schon erwähnt hinter Fächern, Schilden und Ähnlichem - vergiftet man die vorher, kann man zugucken, wie sie quasi dahinsiechen.
Nachteil: Sollte ein Monster durch das Gift erledigt werden, sprich, den Last-Hit durch Gift bekommen, bringt es keine Erfahrung mehr.
Nachteil: Das ist besonders dann nervig, wenn die Viecher sich hinter irgendwas verkriechen.
Nachteil: Im Allgemeinen schadet diese Ability mehr, als dass sie irgendetwas bringt - lediglich bei absolut immunen Gegnern wie dem Space Gyon bringt Gift einen nennenswerten Vorteil, ansonsten wirkt das Gift einfach zu langsam und man ist mit sturem Draufbolzen schneller mit dem Gegner fertig.

Charaktere mittlerweile:

Toan: HP: 170, ANG: 221, DEF: 59
Xiao: HP: 140, ANG: 247, DEF: 64
Goro: HP: 170, ANG: 306, DEF: 61
Ruby: HP: 140, MAG: 278, DEF: 58
Ungaga: genauso viel wie davor
Osmond: genauso viel wie davor

Das Review ist etwa bei 40% Fortschritt. Kommt dann, wenn ich komplett durch bin. xD

EDIT: Zum Review - Das was ich bisher davon habe (was sich auf Story/Story-Eindruck beschränkt) ist bisher ausgesprochen spoilerlastig (Hauptsächlich deswegen, weil noch mindestens zwei weitere Leute das Spiel auf ihrer Liste haben). Das Ding ist, ich bin mir nicht wirklich sicher, wie ich damit umgehen soll - ich hab das ins MMX kopiert und irgendwie sieht das ziemlich grässlich aus, wenn alles schwarz ist.

Kael
23.03.2017, 15:17
#3 Dark Cloud
Gestartet: 09.02.2017
Beendet (Cleared!): 28.02.2017
Beendet (Finished!): 21.03.2017

Warum gerade dieses Spiel?

Ich hatte vor gefühlten Ewigkeiten (ist bestimmt schon mehr als ein Jahrzehnt her) Dark Cloud bei einem Kumpel gesehen und war sofort angetan von dem Spiel. Kurz darauf hab ich mir dann auch eine PS2 zugelegt und Dark Cloud war (neben FFX und Digimon World 4, was ich von besagtem Kumpel ausgeliehen bekommen habe) mein erstes Spiel für die PS2. Das hab ich aber dann nur kurz angefangen, da mir irgendwann in der Götterbiest-Höhle, dem ersten Dungeon mein ziemlich großartiges Schwert restlos verschwand und ich mir damals gesagt habe, dass ich das Spiel nicht mehr anrühre. Nun hab ich das tatsächlich noch mal angefangen und … ja, viel verändert hat sich nicht.


Spielweise:

- Einen direkten Einfluss auf den Schwierigkeitsgrad gab es nicht. Man konnte sich aber dadurch, dass man sich einfach eine bessere Waffe zugelegt hat, das Spiel schon erheblich vereinfachen.
- Von den 6 Charakteren, die es gibt, habe ich 4 aktiv benutzt, nämlich die ersten vier. Die anderen beiden waren mir irgendwie zu blöd, auch wenn der fünfte einmal für den Endboss ran musste.
- Die 4 Charaktere, die ich benutzt habe, habe ich maximiert, sprich, am Ende befanden sich alle Statuswerte auf allen Attributen auf dem Maximum der jeweiligen Waffe.
- Generell bin ich bei dem Aufbau der Georama-Parts vorgegangen, wie oben schon geschildert: Erst alle Georama-Parts aus dem Dungeon mitgenommen, dann aufgebaut, wenn man nicht weiterkam, dann mit dem neuen Charakter weiter den Dungeon erkundet, anschließend das Dorf/die Stadt komplett aufgebaut, und die Stadt geplündert (weswegen meine Charaktere in den Dungeons meist lächerlich niedrige Defense hatten) und abschließend den Boss gelegt.
- Komplettlösung/Walkthrough wurde nicht benutzt. War auch nicht notwendig, das Spiel ist so linear, dass man kann man gar nicht verloren gehen kann. Was ich allerdings benutzt habe, war ein Waffenguide (i.e. welche Waffe entwickelt sich in welche – bei Toan war das schon zu spät, aber für den Rest hab ich den benutzt) und einen Info-Guide über die Edelsteine, weil ich zu geizig war, mir einen Edelstein von jeder Sorte aufzubewahren, um zu gucken, was der bringt. Wäre meiner Meinung nach auch eine ziemliche Verschwendung.
- Die Duelle hab ich auf 100% Completion gemacht, gab ja auch nicht so viele. Einige davon waren irgendwie echt heftig.
- Den optionalen Dungeon bin ich erst nach dem Endboss angegangen. Theoretisch wäre das andersherum genauso möglich, da es irgendwie keine Belohnung für den Endboss gibt, außer nette Szenen am Ende (die deutlich umfangreicher sein könnten, als sie es sind), aber, wie schon erwähnt, wollte ich den letzten Boss mit meinem angeschlagenen Charakteren zerlegen. xD
- Grundsätzlich hab ich Ebenen komplett gemacht, d.h. alle Schätze gesammelt und alle 15 Gegner die drin waren, mindestens einmal besiegt. EXP sind EXP. Manchmal musste ich aber auch für noch 3 Gegner ohne weitere Schätze gefühlte Ewigkeiten laufen, weswegen ich die dann auch ausgelassen habe. Über 10 Gegner pro Ebene habe ich aber absolut immer besiegt.
- Obwohl man aus 5 Sprachen währen konnte, und Deutsch eine davon war, habe ich mich für die englische Variante entschieden.

- Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 039:50 h (Cleared!)
- Spielzeit (bis zum allerletzten Boss): 069:11 h (Finished!)

Toan: HP: 170, ANG: 88, DEF: 59
Xiao: HP: 140, ANG: 77, DEF: 64
Goro: HP: 170, ANG: 148, DEF: 61
Ruby: HP: 140, MAG: 124, DEF: 58
Ungaga: HP: 150, ANG: 120, DEF: 57
Osmond: HP:150, ANG: 51, DEF: 56

Toan: HP: 170, Waffe: 7th Heaven +19 (Ang: 240, MAX, Big Bucks, Thirst, Poison, Stop, Steal, Durable, Drain), DEF: 59
Xiao: HP: 140, Waffe: Ange Gear +21 (Ang: 256, MAX, Big Bucks, Quench, Poison, Steal, Heal, Critical), DEF: 64
Goro: HP: 170, Waffe: Inferno +19 (Ang: 350, MAX, Big Bucks, Quench, Steal, Drain, Critical), DEF: 61
Ruby: HP: 140, Waffe: Secret Bracelet +19 (Mag: 300, MAX, Big Bucks, Quench, Poison, Stop, Steal, Drain, Critical), DEF: 58
Ungaga: HP: 150, Waffe: Terra Sword +7 (Ang: 208), DEF: 57
Osmond: HP:150, Waffe: G Crusher +0 (Ang: 60), DEF: 56

Die Charaktere hießen bei mir natürlich mal wieder anders, aber der Einfachheit halber behalte ich den tatsächlichen Namen bei.
Ich werde den ganzen Story-Eindruck in einen dicken Spoiler packen sowie die Highlights in einen anderen. Das Herumgeschwärze sieht mMn grässlich aus.

Story:

Toan, ein gewöhnlicher Junge (so sieht der auch aus - ist klar!) lebt mit seinen Eltern friedlich im Dorf Nolun. Diese Idylle wird gestört, indem ein paar durchgeknallte „Leute vom Osten“ in blanker Gier ein Ritual benutzen, um den Dunklen Djinn bzw. the Dark Genie wiederzubeleben, um die Herrschaft über das komplette Gebiet zu erlangen. Gesagt getan, ein gewisser Militäruniformträger Flag und sein Lakai ziehen das Ritual durch und der Djinn überwacht. Während der Lakai den Launen des Djinns ausgesetzt ist, kann Flag den Djinn dazu bringen, die komplette Welt zu vernichten – so auch das Dorf Nolun, das von den Laserstrahlen des Djinns und den brennenden Trümmern in Schutt und Asche gelegt wird. Alleine das Haus des Bürgermeisters hat das Inferno irgendwie überstanden.

Toan wird vom Feen-König gerettet und bekommt von ihm einen Atlamila-Stein, da er selbst aus diversen Gründen in die Geschichte nicht eingreifen kann. Diesen kann Toan verwenden, um in der nahe gelegenen Götterbiest-Höhle Atlamila zu öffnen – Das sind Erdkugeln, die Teile eines Dorfes beinhalten, in diesem Fall von Nolun – Bäume, Straßen, Häuser, Teiche, Menschen und deren Besitz – einfach alles halt. So stellt sich heraus, dass der Djinn die Welt zwar nicht zerstört hat, aber sie muss trotzdem neu aufgebaut werden. Das könnte mach ja eigentlich glatt ausnutzen, um die Welt zu einem noch besseren Ort machen, wie sie davor war …

Story-Eindruck:

An sich ist die Story ganz okay, auch wenn das Gameplay wieder einmal den deutlich größeren Anteil des Spiels ausmacht. Der Djinn, welcher gerade am Anfang als „Böse, Böse, Laserbeam“ dargestellt wird, bekommt später immerhin noch ein paar Charakteristika, warum der so ist, wie er ist – was das Ganze aber nicht zwangsweise besser macht und Flag, der auch vom Feen-König häufig als „Der Mann aus dem Osten“ bezeichnet wird, bekommt immerhin in gewisser Weise auch noch ein wenig Hintergrund, was schön anzusehen ist.

Allgemein fehlt der Story aber auch ein wenig die Tiefe. Das fängt z.B. bei den 5 Mitstreitern an, die Toan auf seinem Abenteuer durch die Dungeons begleiten. Wirklich valide Gründe sehe ich bei EINEM dieser fünf, bei drei Weiteren sag ich okay, überzeugt mich nicht bzw. nur bedingt, nehm ich aber hin und beim letzten versteh ich seine Motivation überhaupt nicht, weswegen mir dieser Charakter auch sehr lange unsympathisch war. Grade bezüglich Charaktere (bzw. deren Fähigkeiten) war man da auch nicht konsequent genug – Zum Beispiel sieht man Ruby in Queens eindeutig fliegen/schweben – das Fliegen an sich ist aber Osmonds Fähigkeit.

Das nächste ist die Story in den beiden etwas spezielleren Dungeons. Fangen wir mal bei dem größeren Problem von beiden an – der Moon Sea und dem Sun Giant. Es wird meines Wissens nach nicht erwähnt, warum sich der zerbrochene Sun Giant in den Atlamila befindet – Die Moon Dwellers haben den ja irgendwie ausprobiert und er ist kaputtgegangen – warum aber befindet sich der nun in den Atlamila, wodurch wieder nur Toan der Schlüssel zum Sieg ist? Vermutlich hat sich der Feen-König gesagt, dass die den Giant noch brauchen werden, aber irgendwie ist das schon komisch. Ich kann das ja teilweise verstehen, dass das gameplay-technisch so sein musste bzw. sollte, aber story-technisch ist das mehr als nur seltsam. Genau dasselbe passiert in dem anderen Dungeon - Seda versteckt Teile seiner Erinnerungen in Atlamilas. Warum kann der das? (Gut, jetzt könnte man noch anmerken, dass er die Fähigkeit hat, durch die Zeit zu reisen, von daher dürfte das ein Leichtes sein, zumal er den Feen-König kennt, aber naja.) Im Groben gibt es durchaus Erklärungen dafür, ich persönlich finde die aber etwas dürftig. Nach der Moon Sea gibt es ja außerdem noch diese Kamikaze-Aktion. Was da passiert ist, war auch leicht seltsam - Zum einen frage ich mich, wie Dran einfach so durch die Dark Cloud fliegen konnte – wo die doch so dick ist und Toan bzw. Osmond den Sun Giant samt Crew brauchte. Und dann hat der Sun Giant nicht mal besonders viel ausgehalten, dafür, dass das eigentlich die Ultimative Geheimwaffe war.

Ansonsten leidet das Spiel leider auch an entweder mangelnder Grammatik oder Übersetzungsfähigkeiten. Oder beides. Einen Shop im Spiel zum Beispiel hab ich drei Mal in unterschiedlichster Schreibweise aufgefunden.

Kommen wir jetzt noch zu den größtenteils positiven Highlights, die noch nicht genannt wurden. Positiv anzumerken ist auf jeden Fall der Humor des Spiels, der teilweise sehr eigenartig war, teilweise aber auch echt genial – ein paar Beispiele gibt es im kommenden Spoiler (die nicht alle den Humor des Spiels widerspiegeln, aber das ist so das, was mir aufgefallen ist):


- Der Treant in Makataki Village hat echt so manche Überraschung parat. Wenn er Toan ein Schwert oder Goro eine Axt schenken will, niest er die einfach aus. Wenn das keine brauchbare Bakterienquelle ist – und hat er sich eigentlich mal darüber Gedanken gemacht, was passiert, wenn die Klinge Toan oder Goro trifft? Vermutlich nicht! xD

- Wenn man gegen die Schlange im Duell verliert, frisst sie Toan einfach auf. Heftig! Gut, besonders viel sieht man nicht dabei, lediglich wie die Schlange auf Toan herumkaut und der Bildschirm danach nach und nach rot wird.

- Was stellt ihr euch eigentlich unter „Pumpkin Panty Fortune Telling“ vor? Bestimmt nicht, dass eine Wahrsagerin aus 2m Höhe mit ihrem Rock auf euer Gesicht springt und ihr das so lange aushalten müsst, bis sie damit fertig ist. Wie hält die nur die Balance? Und wie riecht eigentlich die Unterwäsche von der alten Schachtel? Der arme Toan. Danach sah er ganz schön geschafft aus. Absolut verständlich!

- In Yellow Drops soll Samba, der Guide eigentlich Toan das Dorf zeigen. Allerdings wird er auf so einer Art Handy angerufen – es gibt einen „absoluten Notfall“ - Samba hat vergessen, dass er ein Date mit Linda hat – und versetzt Toan, den Weltenretter. XD

- Die Fortbewegung in der Moon Sea ist mehr als nur eigenartig. Wer agiert schon gerne als lebende Kanonenkugel – und vor allem – wie landet man am besten auf den Füßen wenn man mit dem Kopf nach vorne weggeschossen wird? Luftakrobatik ahoi – und dass die Leute sich dabei noch nicht alle Haxen gebrochen haben, wundert mich auch. x’D Hinzu kommt noch, dass die Sprungbretter irgendwie leicht paradox sind – die Helden springen beide Male nach unten, aber in einem Fall kommt man auf einer höheren Ebene wieder heraus!

- Optimismus ist ja grundsätzlich immer eine gute Sache. Manchmal frage ich mich aber doch, woher manche Charaktere ihre Zuversicht nehmen – unter Anderem Osmond. Seine Crew ist im Grunde genommen so unglaublich pessimistisch eingestellt, und das als Besatzungscrew von einem „Raumschiff“, bei der es auf jeden Mann ankommt! Ein Teil davon war sogar wenige Zeiteinheiten vorher am Desertieren – woher nimmt der das Vertrauen zu denen? xD

Gameplay:

1) Allgemein

Dark Cloud ist eine Art Dungeon Crawler gekreuzt mit einer Aufbausimulation und hat demnach ein typisches Dungeon-Crawler-Gameplay, was in etwa 65% des Spiels ausmacht – ca. weitere 30% sind Aufbausimulation und etwa 5% sind Story. Demnach braucht man auch Abwechslung in den Dungeons nicht zu suchen – im Kern sind die alle gleich und optisch herausstechen tut vielleicht einer, der 5. Dungeon. Der Rest ist leider keine Augenweide.

- Das Kampfsystem ist gut gemacht und macht Spaß, trotz Lock-On – man kann den sogar weglassen, wenn man möchte. Ist bei den Fernkämpfern sehr lustig, hab ich mir sagen lassen, aber es gibt auch einen Zoom. :‘D

- Abwechslung bot sich zumindest in Form eines Angel-Minispiels – was auch mit irgendwelchen Steinen oder Waffen belohnt wurde, sollte man erfolgreich sein. Die Köder dafür konnte man sich in den Dungeons beschaffen oder auch kaufen. Mich hat das aber nicht besonders interessiert, das Minigame war leicht frustrierend und hat teilweise auch zu wenig abgeworfen, um sich damit zu beschäftigen.

- Weiterhin gab es innerhalb von Dungeons noch das Durst-Feature. Während das am Anfang noch ein größeres Problem war (aufgrund von niedrigen HP und einem Limit von 3 Dursteinheiten, die nach und nach abnehmen), ließ das rapide nach, da man das Limit bis auf 10 Einheiten erhöhen konnte. Allerdings war der Durst eher weniger das Problem (da er überraschend „harmlose“ Auswirkungen hatte) im Vergleich zur Waffen-Bruch-Mechanik, auf die ich später noch eingehe.

- Dann gab es noch die Möglichkeit, Waffen (Synth-Spheres) und Upgrades zu benutzen, um Waffen aufzuwerten. Gerade am Anfang ist das EXTREM lästig, Upgrades nicht zu finden, die man eigentlich bitter nötig hätte – und aufgrund dessen kann man dann die Waffe nicht upgraden. Man sollte dazu sagen, dass in gewisser Weise viele Wege nach Rom führen, gerade bei Toans Schwertern, aber in der Theorie kann man wenn man Pech hat, bis zur 2. Hälfte des 3. Dungeons mit einer kotzmiserablen Hauptwaffe dastehen, die eigentlich schon längst vom Angriff her maximiert ist.


Während ich das Gefühl hatte, dass die Upgrades, speziell am Ende, wenn es keine weiteren Dörfer mehr zu plündern gibt, deutlich seltener werden, gab es fast keine andere Verwendung für Gold als sich die (teilweise überteuerten) Upgrade-Steine zu kaufen. Diverse Waffen wären eine weitere Verwendung für Gold gewesen, denn…

- …wie bei Demon Gaze auch, ist bis zu einem gewissen Grad zufällig bestimmt, was man für Waffen findet. Soll heißen, man findet im 3. Dungeon z.B. keine Waffen für den 6. Charakter, aber die besseren Schwerter für den 1. Charakter müssen sich einen Slot mit den 5 anderen Waffenarten teilen. Und speziell im Demon Shaft können diverse Abilities, allen voran „Drain“/“Abziehen“ (= Lebensabsorption) einen gewaltigen Unterschied im Gameplay machen.

Angefügt sei noch, dass ich diverse Waffen, die es angeblich irgendwo geben soll, bisher nicht ein einziges Mal gesehen habe, dafür andere, speziell Xiaos Schleudern - Double Shooter, Steel Slingshot & Hardshooter öfter als mir lieb ist.

- Man konnte außerdem bis zu 3 Items in einen Schnell-Slot legen, sodass man die im Dungeon benutzen konnte, ohne das Menü aufzumachen (während dieser Aktion wurde aber die Ingame-Zeit angehalten, weswegen es nicht besonders sinnvoll war, sich Wasser oder Nahrung auf die Leiste zu packen). Einige Items, wie. z.B. das Revival Powder konnte man auch nur dort einsetzen, weswegen es einige wenige Pflichtitems gab, die man in die Schnell-Slots legen sollte.

2) Schwierigkeit

Die Schwierigkeit war in Prinzip stark schwankend – während ich am Anfang noch gedacht habe, dass ich weitaus mehr Dungeonbesuche erzielen werde, hat sich das doch vor allem im 2. Und 3. Dungeon relativiert. Der Anfang war auch vergleichsweise hart, vor allem in den hinteren Ebenen – das sind Bereiche, die man nur über einen zufällig gefundenen Schlüssel erreicht. Dort konnten die Monster Charaktere locker mit einem Schlag erledigen, sogar später noch, als der Dungeon nicht mehr aktuell war.

Die Bosskämpfe dagegen waren nicht so schwer, wenn man diverse Regeln befolgt hat, nach denen man spielen muss – danach konnte der Boss mehr oder weniger nichts mehr, zumindest 4 der 5 Dungeon-Bosse, mit einer Ausnahme, bei dem ich lange überlegt hab, wie der funktionieren soll.
Der Endboss, wie schon geschrieben, war eine harte Nummer, was aber auch an meiner damaligen Ausrüstung liegt. Angriffswerte im zweistelligen oder leicht dreistelligen Bereich sind dafür halt gerade so ausreichend.

Das Monsterdesign empfand ich als gut ausgewogen sowie durchdacht. So gab es Monster, gegen die ein gewisser Charakter wenig bis nichts ausrichten konnte, welche dafür aber schwach gegen die Kampfweise eines anderen Charakters waren. So gab es nicht nur Unterschiede zwischen den Nah- und den Fernkämpfern, sondern auch Monster, die gegen Goros Axt schwach waren, andere mochten Toans Schwert nicht so besonders und genauso bei den Fernkämpfern. Das hatte auch zur Folge, dass man nicht ganz so leicht mit einem Charakter alles ummähen können sollte – zumindest später (in den Hauptstory-Dungeons kann man trotzdem im Endeffekt sich stärker machen als notwendig, später jedoch bringt das einem nicht mehr viel ^^).

Weiterhin ist gut durchdacht, dass man sich gerade bezüglich Verteidigung und HP nicht „überleveln“ konnte, da es ein Maximum für HP gab und nur eine begrenzte Anzahl Defense UPs, weswegen es umso fataler war, sollte man eines davon vergessen haben.

3) Das Waffen-Bruch-System

Viel will ich ja dazu nicht sagen, da Dark Cloud dieses Feature absolut zu Recht negativ angekreidet wird, aber dennoch – Ein System, das den Fortschritt von mehreren Stunden zunichtemacht, ist, und das ist noch harmlos ausgedrückt, unter aller Sau, zumal die Abnutzung im Spiel leider auch später immer noch ein ordentliches Problem ist. Am Anfang gehen die Waffen genauso leicht kaputt wie später (sogar mit der Haltbar-Ability!), man kann sie lediglich ein wenig länger nutzen. Das urplötzliche Zerbrechen von Waffen kann man zwar mit einem Auto-Reparatur-Pulver verhindern, das frisst dann aber einen Slot in der Aktiv-Leiste und kostet zudem nicht gerade wenig Gold – und dann auch nur einmal. Das hat auch zur Folge, dass die Fernkämpfer diesbezüglich auch im Vorteil sind, da deren Abnutzen von Waffen von der Anzahl der abgefeuerten Schüsse abhängt, was bei den Nahkämpfern nicht so ist – bei denen hängt es von der Art des Monsters ab. Soll heißen, Stein- und vor allem Stahlmonster hinterlassen schwere Kerben an den Nahkampfwaffen.

Es wurde ja schon angemerkt, dass die Waffen im Nachfolger nicht mehr permanent kaputtgehen können, sondern nur temporär und das ist eine großartige Entwicklung. Schön zu sehen, dass man hier aus Fehlern gelernt hat.

4) Die Aufbausimulation

Der Wiederaufbau von den zerstörten Dörfern und Städten (und so manch anderem, was noch dazukommt) ist der zweite zentrale Aspekt des Spiels neben dem Dungeon Crawling. Generell ist zu sagen, dass man eine gewisse Freiheit hat, das Dorf zusammenzubauen, aber eben nicht zu 100%, da die Dorfbewohner auch Wünsche haben, wie ihr Dorf optimal zusammengesetzt werden soll. Da ein guter Teil der Bausteine für diese Wünsche draufgehen (und sich nebenbei auch nie etwas widerspricht), bleibt am Ende nicht mehr besonders viel übrig, was man selbst verteilen kann und fast jedes Dorf hat irgendwie ein vorgefertigtes Aussehen, was ich schade finde. An sich ist das natürlich auch story-bedingt.

An sich war die Aufbausimulation zwar ganz spaßig, jedoch versteckte sich immer irgendwo die Möglichkeit, dass man wichtige Items (z.B. Defense, HP, Thirst UPs) vergisst – natürlich an den unmöglichsten Orten. Um dem vorzubeugen, nachdem es danach aussah, dass ich im Dorf Nolun (das 1. Dorf) ein paar Key-Items vergessen hatte, hab ich ab dem 2. Dungeon erst das Dorf oder die Stadt aufgebaut, wenn sonst nichts mehr ging. Aus diesem Grund lief ich gegen Ende eines Dungeons auch mit ziemlich wenig Verteidigung herum.

5) Der Demon Shaft

Der ultimative Dungeon in Dark Cloud, der, wie man schon an der Spielzeit sieht ca. 40% vom Game insgesamt ausmacht (ja, so viel zm Thema spiele, die zu ~50% aus Postgame bestehen!). Man kann ihn nach dem 5. Hauptgame-Dungeon angehen, aber alleine die Monster in den ersten Ebenen besitzen 1000e an HP. Dementsprechend hab ich auch zuerst den 6. Dungeon gemacht, den Endboss besiegt und dann den „ultimativen Dungeon“ angegangen.

Die Schwierigkeit im Dungeon verlief ungefähr parallel zu dem Schwierigkeitsverlauf der Hauptstory – heftiger Anfang, stark nachgelassen, gegen Ende wieder knüppelhart. Jetzt, wo ich Fire Emblem Heroes spiele, komm ich mir als Melee teilweise genauso furchtbar vor wie da, wenn da ein Skelett vorne rumrennt und hinten noch zwei Magie-Angreifer – soll ich das Skelett ausschalten und einen Feuerball direkt ins Gesicht riskieren oder doch lieber erst die Fernkämpfer erledigen, während ich dem Skelett den Rücken zudrehe?
Gerade 3er- oder 4er-Gruppen in einem Raum konnten schon ordentlich zulangen, jeder einzelne dagegen war kein größeres Problem.

Hinzu kommen auch hier wieder die hinteren Ebenen, die etwa so heftig waren wie im 1. Dungeon und die man im Demon Shaft wesentlich häufiger besuchen konnte – sich von einem Melee-Angriff treffen zu lassen war absolut tödlich (Schaden EINES Hits = das 1,3-fache der eigenen HP), Range-Angriffe generell blieben unverändert, die sind aber auch schlechter berechenbar.

Etwas schade war, dass es wenig Neuerungen gab im Vergleich zum Hauptgame – kaum neue Monster (1 pro Ebenenschar + 1 für alle Ebenen) und der Dungeon war an sich auch nicht besonders schön anzusehen, ganz zu schweigen von der BGM, welche mMn eher zu einem lauschigen Örtchen gepasst hätte. Im Allgemeinen hab ich mir den Dungeon etwas anders vorgestellt.

6) Dungeonlog

Ich hab während des Spielens einen Dungeonlog verfasst, ähnlich wie der „Boss-Guide“ von EBF4 und der Dungeon-Analyse von Demon Gaze. Fragt nicht nach dem Grund, ich hatte Spaß daran. Die HP hab ich irgendwann herausbekommen, als diverse Monster beim 1. Hit gleich umgefallen sind (durch eine Ability) und anschließend herausgefunden habe, dass Gift alle paar Sekunden 10% der HP entnimmt.
Funfact: Gerade in den späteren Ebenen des Demon Shafts hab ich Gift letzten Endes doch noch zu schätzen gelernt. xD


Dungeon 1: Divine Beast Cave, Floors: 15 (14 + Boss Floor)
Foes: Cave Bat, Skeleton Soldier, Dasher, Yammich (BF2+), Statue (BF3+), Statue – Dog (BF3+), Mimic (BF6+), Master Jacket (BF7+), Opar (BF7+), Rockanoff (BF10+), Dragon (BF11+), King Mimic (BF12+)
EXP/Monster: 2 - 5
2 EXP: Statue – Dog
3 EXP: Cave Bat, Skeleton Soldier, Dasher, Yammich, Mimic, Opar, Rockanoff
4 EXP: King Mimic
5 EXP: Master Jacket, Dragon

Dungeon 2: Wise Owl Forest, Floors: 17 (16 + Boss Floor)
EXP/Monster: 3 - 12
Abenteuertag 17+
Spielzeit: 13:38h
Dungeon Runs: 45
Foes: Saturday, Friday, Cannibal Plant, Thursday, Monday (F2+), Fli Fli (F2+), Tuesday (F2+), Hornet (F3+), KingPrickly (F3+), Sunday (F3+), HaleyHoley (F5+), Wednesday (F5+), Witch Illza (F6+), Mimic (F8+), Earth Digger (F10+), Halloween (F11+), King Mimic (F12+), Werewolf (F14+)
3 EXP: Der Rest
4 EXP: Earth Digger
10 EXP: King Mimic
12 EXP: Werewolf
Pocket +1, HP UP +9, Gourd +9, Def UP (Goro) +2, Def UP (Toan) +2, Def UP (Xiao) +2
Defense: Toan: 27, Xiao: 29, Goro: 23
HP: Toan: 110, Xiao: 100, Goro: 100

Dungeon 3: Shipwreck, Floors: 18 (17 + Boss Floor)
EXP/Monster: 4 - 15

Abenteuertag 24+
Spielzeit: 23:25
Dungeon Runs: 68

Foes: Gunny, Corcea, Cursed Rose (F2+), Mimic (F4+), Gyon (F6+), Sam (F7+), Captain (F8+), Pirate’s Chariot (F9+), King Mimic (F11+), Auntie Medu (F13+), Mask of Prajna (F14+)
4 EXP: Gunny, Corcea, Cursed Rose, Mimic, Gyon, Sam,
6 EXP: Captain
8 EXP: Pirate’s Chariot
10 EXP: Auntie Medu
12 EXP: Mask of Prajna
15 EXP: King Mimic
Pocket +1, HP UP +8, Gourd +8, Def UP (Goro) +2, Def UP (Toan) +2, Def UP (Xiao) +2, DEF UP (Ruby) +2
Defense: Toan: 40, Xiao: 43, Goro: 35, Ruby: 37
HP: Toan: 140, Xiao: 120, Goro: 120, Ruby: 140

Dungeon 4: Sun/Moon Temple, Floors: 18 (17 + Boss Floor)
EXP/Monster: 4 - 15
Abenteuertag 32+
Spielzeit: 29:19:16 h
Dungeon Runs: 79
Foes: Phantom, Mummy, Bomber Head (BF2+), Mimic (BF3+), Golem (BF4+), Mr. Blame (BF6+), Hermit Crab (BF7+), Dune (BF10+), King Mimic (BF12+), Blue Dragon (BF14+), Steel Giant (BF15+)
4 EXP: Phantom, Mummy, Bomber Head, Golem, Hermit Crab
5 EXP: Mr. Blame
6 EXP: Mimic
10 EXP: Dune
12 EXP: Blue Dragon, Steel Giant
15 EXP: King Mimic
Pocket +1, HP UP +9, Gourd +8, Def UP (Goro) +2, Def UP (Toan) +2, Def UP (Xiao) +2, DEF UP (Ruby) +2, DEF UP (Ungaga) +2
Defense: Toan: 54, Xiao: 57, Goro: 48, Ruby: 51, Ungaga: 50
HP: Toan: 160, Xiao: 140, Goro: 170, Ruby: 140, Ungaga: 130

Dungeon 5: Moon Sea, Floors: 15 (14 + Boss Floor)
EXP/Monster: 5 - 15
Abenteuertag 35
Spielzeit: 33:20 h
Dungeon Runs: 88
Foes: Hell Pockle, Moon Bug, Witch Hellza, Space Gyon (F2+), Mimic (3F+), Moon Digger (F5+), White Fang (F6+), Vulcan (F7+), King Mimic (9F+), Titan (F10+), Crescent Baron (F12+), Arthur (F13+)
5 EXP: Hell Pockle, Moon Bug, Witch Hellza, Space Gyon
6 EXP: Mimic, Moon Digger
10 EXP: White Fang
12 EXP: Vulcan, King Mimic, Titan, Crescent Baron
15 EXP: Arthur
Pocket +0 , HP UP +7, Gourd +7, Def UP (Goro) +2, Def UP (Toan) +1, Def UP (Xiao) +1, DEF UP (Ruby) +1, DEF UP (Ungaga) +1, DEF UP (Osmond) +2
Defense: Toan: 59, Xiao: 64, Goro: 61, Ruby: 58, Ungaga: 57, Osmond: 56
HP: Toan: 170, Xiao: 140, Goro: 170, Ruby: 140, Ungaga: 150, Osmond: 150

Dungeon 6: Gallery of Time, Floors: 25 (24 + Boss Floor)
EXP/Monster: 4 - 20
Abenteuertag: KA, ist auch relativ egal xD
Spielzeit: 39:50 h
Dungeon Runs: 104
Foes: Evilbat, Curse Dancer, Dark Flower, Billy (18YA, BF2+), Living Armour (23YA, BF3+), Mimic (38YA, BF4+), Rash Dasher (51YA, BF5+), Club (66YA, F6+), Heart (102YA, F7+), Diamond (109YA, F8+), Spade (122YA, F9+), Joker (140YA, F10+), King Mimic (162YA, F12+), Lich (205YA, F13+), Blizzard (208YA, F14+), Alexander (213YA, F15+), Black Dragon (225YA, F16+)
4 EXP: Evilbat
5 EXP: Curse Dancer, Dark Flower
6 EXP: Billy, Living Armour, Mimic, Rash Dasher, Club, Heart, Diamond, Spade, Joker
8 EXP: Blizzard
12 EXP: Lich
15 EXP: Alexander
18 EXP: King Mimic
20 EXP: Black Dragon

Dungeon 7: Demon Shaft, Floors: 100 (99 + Boss Floor)
EXP/Monster: 5 - 35
Abenteuertag: KA, ist auch relativ egal xD
Spielzeit: 69:11h
Dungeon Runs: 157
Foes (F1-20): Mummy, Gemron (Fire), Nikapous, Sil, Master Jacket, Halloween, Vulcan, White Fang, Diamond, Arthur
5 EXP: Mummy
10 EXP: Diamond
15 EXP: Gemron (Fire), Nikapous, Sil, Master Jacket, Halloween, Vulcan, White Fang
20 EXP: Arthur

Foes (F21-40): Gemron (Ice), Corcea, Club, Rockanoff, HornHead, Mimic, Auntie Medu, King Mimic, Steel Giant, Witch Hellza
10 EXP: Mimic
20 EXP: Gemron (Ice), Corcea, Club, Rockanoff, HornHead, Auntie Medu, Yammich, King Mimic, Witch Hellza
25 EXP: Steel Giant

Foes (F41-60): Gol, Gemron (Thunder), Spade, Captain, Cave Bat, Bishop Q, Gyon, Mask of Prajina, Rash Dasher
10 EXP: Mimic
20 EXP: King Mimic
25 EXP: Gol, Gemron (Thunder), Spade, Captain, Cave Bat, Bishop Q, Gyon, Mask of Prajina, Rash Dasher

Foes (F61-80): Silver Gear [2,500 HP], Cursed Rose [5,000 HP], Heart [5,000 HP], Bomber Head [6,000 HP], Crabby Hermit [6,500 HP], Mimic [6,500 HP], Pirate’s Chariot [6,750 HP], Alexander [7,500 HP], Space Gyon [7,800 HP], Gemron (Wind) [8,000 HP], King Mimic [10,000 HP]
15 EXP: Mimic
25 EXP: King Mimic
30 EXP: Bomber Head, Gemron (Wind), Pirate’s Chariot, Silver Gear, Crabby Hermit, Space Gyon, Cursed Rose, Heart, Alexander

Foes (F81-99): Mimic [7,500 HP], Evilbat [7,500 HP], Joker [9,500 HP], Living Armour [9,500 HP], Lich [10,000 HP] , Titan [11,500 HP], Gemron (Holy) [12,500 HP], Statue (Dog) [12,500 HP], Gacious [15,000 HP], Crescent Baron [16,000 HP], King Mimic [19,500 HP]
20 EXP: Mimic
30 EXP: King Mimic
35 EXP: Joker, Living Armour, Gemron (Holy), Statue (Dog), Gacious, Evilbat, Crescent Baron, Lich, Titan

Fazit / Zusammenfassung (7,5/10):

Dark Cloud hat eindeutig zu viele Schwächen, um für mich im 8er-Bereich zu landen, ist aber generell alles andere als ein schlechtes Spiel, wenn man gerade den etwas zähen Anfang ohne mentale Schäden übersteht.

Das Hauptproblem ist prinzipiell, dass das Spiel von 2001 ist, was man auch deutlich sieht – z.B. unter anderem an der Waffen-Bruch-Mechanik, welche den bis dato erzielten Spielfortschritt zunichtemachen kann und man neu laden muss, was bei mehreren Ebenen äußerst demotivierend ist, vor allem, wenn man brauchbare Sachen gefunden hat. Hinzu kommt das Waffensystem als Gesamtes – man ist sehr von dem Zeug abhängig, was man findet. Bestimmte Abilities sind jedoch in den späteren Bereichen essentiell, um länger in einem Dungeon bestehen zu können, weswegen es nicht gerade angenehm ist, auf Meister Zufall zählen zu müssen.

Ein wenig negativ anzumerken ist das Dungeon-Design, da die Dungeons im Kern mehr oder weniger gleich aussehen. Ein wenig Abwechslung, unter Anderem wie in Etrian Odyssey mit entsprechenden Schichten hätte hier auch nicht geschadet.

So mittel ist der Soundtrack. Stimmig in den meisten Fällen (außer eben der des Demon Shafts), aber man hätte mehr daraus machen können.

Das war das Negative. Positiv anzumerken sind das spaßige, aber trotzdem fordernde Kampfsystem (Stichwort Hintere Ebenen & Demon Shaft), das Gegnerdesign mit dem Ausnutzen von Elementen, Waffenarten und Schwächen, das Aufbausystem als zentraler Teil der Story und die doch vergleichbar unterhaltsame, wenn auch mit einigen Seltsamkeiten behaftete Story, mit ihren Momenten der Großartigkeit, aber auch ihres (einzigartigen) Humors, der mich mehr als nur einmal zum Grinsen bringen konnte.

Insgesamt haben die nicht-allgegenwärtigen negativen Aspekte des Spiels zwar nicht großartig gestört, zumal man die auch umgehen konnte, während die positiven Aspekte für Herausforderung gesorgt haben. Lediglich das etwas langweilige Dungeondesign und die mehr oder weniger nicht vorhandenen Charaktereigenschaften hätte man einfallsreicher gestalten können, was dem insgesamt doch positiven Eindruck keinen Abbruch tut.

Kael
28.03.2017, 14:35
Hm, dass zu dem Review keine Resonanz kam, wundert mich dann doch, aber ich hab vermutlich mal wieder alle erschlagen. Naja. x'D

Was ganz lustig ist: Ich hab mir Touhou Genso Wanderer (PSV) am 24.03.17 beschafft und hab das grade eben (28.03.17) durchgespielt. Spielzeit 013:56 h, also knapp 14 Stunden. 5 Tage, alles klar. xD

Vielleicht sag ich irgendwann doch noch bisschen was dazu, auch wenn das Spiel gerade herausgekommen ist. In Prinzip hab ich mir das genauso vorgestellt, wie es präsentiert wurde - mehr wie Fushigi no Dungeon, weniger wie Shiren the Wanderer oder Adventure Labyrinth Story, aber irgendwie war's dann doch ganz anders, was ich persönlich nicht so super fand, aber es gibt ja auch noch das Postgame, was bisher auch nicht grad wenig bietet. Sieht im Moment nach 20% Main Game (Credits sind schon über den Bildschirm gelaufen, Evil Endboss besiegt und so) und 80% Postgame aus.

Irgendwie sagt mir das aber auch im Gegensatz zu EMD und P(S)MD auch nicht so wirklich zu, zumal alleine Adventure Labyrinth Story schon fordernder war als das hier, was ich hier vermisst habe - ganz zu schweigen von P(S)MD, gefolgt von EMD (wo ich mich eigentlich auch mal durchquälen müsste). Herausforderung gab es während dem gesamten Spiel, abgesehen vom Endboss und einer richtig lästigen Spezies auf 3 Ebenen während dem Hauptspiel nicht, was das Postgame bietet, werden wir sehen, aber das Main-Game hat mich enttäuscht.

EDIT: Den Endboss des Main Games hab ich nach dem 3. Versuch geschafft, weswegen ich der Meinung bin, dass der durchaus schwer war. Wobei man auch sagen muss, dass ich beim ersten Mal noch nicht so recht wusste, was ich da genau machen soll (und anschließend überrumpelt wurde), beim 2. Mal hatte ich eine Strategie, die besser funktioniert hat - aber ich wurde durch einen blöden Schachzug vom Endboss trotzdem überrumpelt! und beim 3. Mal war das dann mehr oder weniger einfacher - mit entsprechenden Maßnahmen natürlich.

Narcissu
29.03.2017, 14:10
#4 :A

Wo du Shiren the Wanderer ansprichst: Hattest du den neusten Teil davon eigentlich auch gespielt? Und was sind die zentralen Unterschiede zwischen Mystery Dungeon und Shiren?

Kael
29.03.2017, 14:44
#4 :A

Wo du Shiren the Wanderer ansprichst: Hattest du den neusten Teil davon eigentlich auch gespielt? Und was sind die zentralen Unterschiede zwischen Mystery Dungeon und Shiren?
Nein, ich hab's nicht gespielt - wollte ich eigentlich, aber mir war's dann auch zu teuer. Von daher hab ich mir die Vita-Fassung nur grob in einer Vorschau angeguckt.

Afaik wars bei Shrien the Wanderer so, dass man nach einem Dungeon wieder auf Lv1 herabgestuft wird, sodass der Fortschritt alleine durch die gefundenen Items stattfindet, sprich bessere Items = mehr Fortschritt im Dungeon. Das ist bei Touhou Genso Wanderer und in Adventure Labyrinth Story genauso, da gibt es Waffen-Level, die dir nach dem Dungeon erhalten bleiben.

Der Unterschied zu Mystery Dungeon besteht eigentlich nur hauptsächlich darin, dass dir kein Level-Fortschritt an sich in Mystery Dungeon verloren geht, sprich, es gibt auch Dungeons, die für Lv99 ausgelegt sind (z.B. die Null-Insel Nord in PMD2, für EMD gibt's auch ein entsprechendes Äquivalent), heißt, du hast kannst auch Werterhöhungen außerhalb eines Dungeons benutzen, um dich zu verstärken (streng genommen geht das in Genso Wanderer auch, zumindest bis zu einem bestimmten Grad).

Dass man eben immer wieder auf Stufe 1 herabgesetzt wird, ist auch irgendwie ein wenig demotivierend, wobei ich damit noch leben kann, aber zudem gibt es dann auch noch vergleichsweise wenig Dungeons in Genso Wanderer (was nebenbei im Preview-Trailer nicht ersichtlich war), vergleichbar mit Adventure Labyrinth Story, aber gleichzeitig mehr Herausforderung bot.

Muss auch mal gucken, was ich dann letzten Endes damit mache. Diese hübschen Lv1-Allreset-99F-Dungeons gibt es ja wirklich in einigen Spielen von denen (Adventure Labyrinth Story hat was Ähnliches, da bin ich aber auch noch nicht besonders weit), vielleicht ist das mal eine brauchbare Herausforderung.

Bisher hab ich davon ja nur überhaupt 3 nach einem Haufen verlorener Nerven geschafft, den Reinwald aus PMD1, die Null-Insel Süd aus PMD2 und das Land ohne Wiederkehr aus PMD3. Der Verhängnisturm aus PMD2.5 fehlt noch, wo sich die Entwickler wohl gefragt haben, wie sie den Spieler in möglichst fieser Weise ärgern können, das Äquivalent in PMD4 (es gibt eines, ich weiß aber nicht, wie es heißt xD), der Mysterious Forest/die Phantom Depths in EMD (frag mich ja, ob Ninja-Exit die hinbekommen hat) und noch diverse andere.

Long story short - Was ich mir für die Hauptstory erhofft hatte:
- Vor Allem mehr Dungeons
- Eventuell mehr Mitstreiter
- Das mit dem Level-Reset ist zwar doof, aber das kann man darauf schieben, dass ich mich vorher nur mangelhaft informiert hatte (wobei besonders viel auch nicht da war)

Narcissu
29.03.2017, 15:29
Ah, alles klar. Hatte immer angenommen, dass man auch in vielen MD-Spielen wieder auf Level 1 zurückgestuft wird und PMD da eher die Ausnahme ist.

PMD und PMD2 sind auch die einzigen Spiele in dem Genre, die ich bisher gespielt habe. Den Reinwald habe ich sogar auch gemacht, trotz anfänglicher Skepsis fand ich den tatsächlich sehr spaßig. Auf jeden Fall mal eine Herausforderung im Vergleich zum leichten Rest des Spiels. (Und gab es nicht auch noch so einen Mew-Dungeon, bei dem man auch auf Level 1 anfing?) Immer würde ich so etwas aber auch nicht vollen, das Gefühl von Fortschritt in Form von Level Ups ist mir bei RPGs schon wichtig und immer wieder resettet zu werden finde ich da unbefriedigend.

Kael
11.04.2017, 14:30
Okay, ich geh das hier auch mal updaten.

Folgendes: Ich bleibe dabei, 80% Postgame und 20% Maingame. xD

Nach dem Main-Game-Dungeon gibt es doch noch ein paar Dungeons.

Der erste Postgame-Dungeon ("S.O.S. from the Underground"/) war schon wesentlich härter als der Maingame-Dungeon, gepaart mit diesem nervigen Boss - wobei der Maingame-Boss genauso lästig war wie der Boss am Ende der Unterwelt, die haben sich fast nix geschenkt.

Zum Dungeon an sich - der hat einen mit so ziemlich allem beschmissen, was man entweder aus Shiren The Wanderer oder aus EMD/P(S)MD so kennt und was nervt. Das waren unter anderem:

- SSJ - Mode => ENABLED
- "Ey, ich bin neidisch auf deine Items!"
- "Darf ich mal eben dein wichtigstes Item verfluchen, damit du das nicht mehr benutzen kannst?"
- "Uff, da liegt 'ne Falle, die will Spieler X doch bestimmt haben!"
- Natürlich die üblichen Fallen, inklusive einer Falle, die noch mehr Fallen produziert X_x
- Equipment Level Down
- Angriffe von irgendwo aus dem Raum/Teleportation
- Gegner, die andere Gegner aufleveln, wodurch diese mehr oder weniger unbesiegbar sind
- ...

Und noch viel mehr, was ich schon wieder vergessen habe. Während man im Maingame-Dungeon lediglich mit 2-3 Problemgegnern konfrontiert wurde, wurden daraus im zweiten Dungeon mal eben weitaus mehr. Und all das war noch nichts im Vergleich zum dritten Dungeon, wo auf 3 Ebenen noch schrecklichere Gegner auftauchten, die sich selbst heilen und absurden Schaden austeilen konnten. Der Boss war dann auch sehr unschön, auch wenn der Partner ordentlich Schaden machen konnte.

Ich habe aber ein kleines Detail entdeckt (auf das im Spiel natürlich auch nicht hingewiesen wird, auch wenn das ein Feature ist), was einem zumindest einiges an Zeit spart - nach jeder Ebene wird gespeichert (was erst mal eine gute Sache ist, so geht nicht viel Fortschritt verloren). Das kann man ausnutzen, um einem Game Over bzw. zurück zum Schrein entgegenzuwirken - schließt man das Spiel während des Niederlagen-Screens, so kann man auf derselben Ebene weitermachen (dass das einem in Bosskämpfen auch nix bringt, falls man ohne genügend Heilitems beim Boss ankommen sollte, sollte aber auch klar sein ^^).

Mittlerweile bin ich beim dritten Dungeon, was so ein Vergnügungspark ist, der 9 11 weitere Dungeons bereitstellt, von denen jeder nach eigenen Regeln abläuft. Spitze. :A

Narcissu
11.04.2017, 16:13
- Natürlich die üblichen Fallen, inklusive einer Falle, die noch mehr Fallen produziert X_x

Haha, das klingt mies. xD Gibt es auch Level-Down-Fallen? :D

Kael
11.04.2017, 17:23
Haha, das klingt mies. xD Gibt es auch Level-Down-Fallen? :D

Es gibt alles, außer vielleicht Instant Game Over. xD


- Fallen-Falle (schon oben genannt): Produziert weitere Fallen
- Level-Down-Falle: Name sagt alles
- Landmine: Setzt die HP von allem in einem 3x3-Feld um die Falle herum in den einstelligen Berech, verbrennt alles, was sich in diesem Bereich befindet, verbrennt 1-2 Mahlzeiten
- Brand-Falle: Verursacht 10% Schaden, Verbrennt Essen um 1 Stufe
- Schimmel-Falle: Kontaminiert Essen. Vergleichbar mit der Sleim-Falle in PMD.
- Verderbnis-Falle: Senkt die Waffenstufe um 1 (oder mehrere)
- Frost-Falle: Friert 2-4 Items ein, die man somit für diese Ebene nicht mehr gebrauchen kann.
- Beschwörungsfalle: Beschwört 4-8 weitere Monster.
- Fluch-Falle: Verflucht Items, die so lange unbrauchbar sind, bis man den Fluch aufhebt.
- Wind-Falle: Teleportiert einen an einen anderen Ort auf der Ebene. Wirkt nicht, wenn man zu schwer ist.
- Überraschungs-Falle: Man lässt 4-8 Items auf der Stelle fallen.
- Halluzinations-Falle: Man halluziniert => Fallen, Items und alle Gegner sehen gleich aus.
- Detonations-Falle: Wie die Landmine, wirkt aber auf ein größeres Feld.
- Ausrüstungs-Falle: Nach Betreten muss man die Ausrüstung neu ausrüsten.
- Lahm-Falle: Für ~5-10 Runden ist deine Geschwindigkeit halbiert.
- Eimer-Falle: Verursacht exakt 10 Punkte Schaden.
- Vergessens-Falle: Die bisher aufgedeckte Map wird wieder verhüllt.
- Raum-Falle: Man wird auf die nächste Ebene befördert.


Außerdem gibt's ja nicht nur die Fallen. Diverse Gegner können auch dasselbe wie die Fallen oder Schlimmeres. Und dann gibt's das Ganze natürlich im Doppelpack - Es gibt z.B. einen Gegner, der aufgedeckte Fallen nach einem werfen kann, wodurch diese Fallen dann auf einen wirken. Nicht gut. Und dann gibt's noch Hazard Spots (hießen die so?), die auch noch mal negative Statuseffekte hervorrufen können - wobei von denen nicht alle negativ sind.

Was ich oben noch vergessen habe, da ich ja jetzt in diesem komischen Bronze-Haus bin: Pandemonium. Für die PMD-Spieler sind das Monster-Räume. :D

Narcissu
12.04.2017, 00:41
- Ausrüstungs-Falle: Nach Betreten muss man die Ausrüstung neu ausrüsten.

Ist das so 'ne Troll-Aktion der Entwickler oder hat das tatsächlich auch spielerische Nachteile, außer, dass man eben ins Menü gehen muss? :D

Na ja, zumindest kann man dem Spiel nicht vorwerfen, es hätte keine Variation bei den Fallen. ^^

Kael
12.04.2017, 20:22
Ist das so 'ne Troll-Aktion der Entwickler oder hat das tatsächlich auch spielerische Nachteile, außer, dass man eben ins Menü gehen muss? :D
Ein Stichwort - Pandemonium bzw. für die P(S)MD-Leute Monster-Raum.
Hatte schon einmal versucht, als ich nach dem Wechseln der Ebene direkt im Pandemonium-Raum gelandet bin, meinen Charakter in eine bessere Position zu bringen (z.B. eine Ecke, wo halt eben nur 2 Gegner deinen Charakter angreifen statt 7), wurde aber kurzerhand umzingelt und kurz zuvor auf so eine Falle getreten.

Resultat => 3 Runden keinen Schaden, zudem wurde mein Char vergiftet (was ich durch Ausrüstung verhindern kann) und natürlich erhöhter erlittener Schaden (was in einem Pandemonium generell scheiße ist). Im Allgemeinen hast du aber Recht, dass die Falle eher unter "nervig, aber nicht tödlich" fällt.

Ähnlich ist auch die Überraschungsfalle - die zertrümmert dir zusätzlich die Spalten (in denen du Items aufbewahren kannst), was auch lästig ist, da gibt es aber auch fiese Kombinationen, z.B. Surprise trap + Landmine => die ganzen Items, die man fallengelassen hat, sind verbrannt.


Na ja, zumindest kann man dem Spiel nicht vorwerfen, es hätte keine Variation bei den Fallen. ^^
Ja, das ist ja irgendwie in Mystery Dungeon-Spielen allgemein so. P(S)MD und EMD haben ja auch so fiese Fallen.

Kael
14.04.2017, 01:33
Ich hab, weil Cosmic Star Heroine bei mir auf der Vita irgendwie bockt und Touhou Genso Wanderer mehr für unterwegs etwas ist (die Vita rühr ich zuhause kaum an) nun Pokémon Reborn angefangen - ein RPGMaker XP-Game von Amethyst. Nun könnte man sich drüber streiten, inwiefern derartige Games JRPGs sind, aber da mittlerweile einige Pokémon in ihre Liste aufgenommen haben, und mir Reborn zumindest bis zu einem gewissen Zeitpunkt Spaß gemacht hat, seh ich keinen Grund, das von der Challenge auszuschließen.

Hintergrund: Vor paar Jahren (= 2013? 2014?) hab ich das schon mal angefangen, bin aber aufgrund von mangelnder Motivation nur ca. bis 40% vom jetzigen Stand gekommen. Da sich da doch mittlerweile einiges verändert hat, hab ich mich auch entschieden, meinen alten Spielstand zu löschen und nochmal von vorne anzufangen - mit (größtenteils ;D) anderen Pokémon und somit anderen Schwierigkeiten.

Was man eventuell über das Spiel wissen sollte:

- Es hat eine brauchbare, zeitweise äußerst düstere Story
- Es gibt 18 Arenaleiter, einen von jedem Typ, davon sind 16 implementiert, das Spiel ist also noch nicht 100%ig fertig
- Für ein Pokémon-Game ist es gradezu grässlich schwer, je nach dem, wie man's sieht

Ich hab außerdem Sölf über meinen Starter entscheiden lassen, damit mir da die Entscheidung abgenommen wird (bzw. ich nicht irgendwas OP-mäßiges nehme). Ist ein Convert-Snivy geworden (oder zu deutsch: Serpifeu), mit dem ich ganz zufrieden bin.

Kael
17.04.2017, 01:11
So. Ich hab mich eines kleinen Tricks bedient, nachdem Reborn, da es noch nicht wirklich fertig ist, sich nicht durchspielen lässt. Episode 16 lässt sich aber durchspielen, weswegen ich da bisschen was geändert habe.

Ich hab mittlerweile den 5. Orden von 16 und bin bei einer Spielzeit von knapp 38h (von denen bestimmt paar noch für meinen Story-Guide draufgegangen sind). Irgendwie hatte ich das nicht so lange in Erinnerung, aber der Anfang war schon immer etwas zäh.

Team bisher: Arkani Lv45, Bissbark Lv46, Serpiroyal Lv43, Sleimok Lv46, Irokex Lv45, Kliklak Lv45 (Die Nicknames sind irrelevant, paar sind Anspielungen auf Videospiele, andere nur zufällig)

http://i.imgur.com/wikd93G.jpg

Generell hab ich nur zwei Pokémon überhaupt ausgetauscht. Davor hatte ich ein Flurmel bzw. ein Krakeelo, was durch Terribark/Bissbark ersetzt wurde und ein Noibat (was das in deutsch ist - guckt es nach -_-), was überhaupt nix taugt und nur durchgeschleift wurde. Ich wollte ja eigentlich wirklich Noivern haben, was echt nicht verkehrt ist, aber Noibat ist alles andere als brauchbar. Das hab ich dann durch Zurrokex ersetzt, als es verfügbar war.

Bin am Überlegen, ob ich Sleimok nicht durch Cerapendra oder Piondragi ersetzen soll. Eigentlich hab ich mir am Anfang gesagt, dass ich Sleima nur so lange nehme, bis was cooleres aufkreuzt, da ich Sleimok schon seeeeeeehr oft hatte (unter Anderem in SoMo als Alola-Sleimok), aber das Vieh ist so gut, eigentlich will ich das nicht ersetzen. Cerapendra wäre das naheliegendere, da ich Unlicht schon mit Irokex abgedeckt habe, aber Cerapendra taugt als Gift-Pokémon erstaunlich wenig, erst recht im Vergleich zu Sleimok. Smogmog wäre auch eine Option gewesen, aber mit dem bin ich weniger warm geworden, leider. Eine weitere Option wäre Tandrak (um den Drachen-Typ wieder zu haben), aber ich bin mir nicht sicher, wann man das bekommt. xD

Schwierigkeit: Mit besagtem Team hatte ich bisher innerhalb der Hauptstory 29 Game Over (die Zusammenfassung folgt dann, wenn ich tatsächlich durch bin). Das sind fast 6x mehr, als ich in Pokémon Sonne hatte. Es sollte allerdings angemerkt sein, dass einige Arenaleiter äußerst mies sind - so ziemlich alle haben eine Art Heimvorteil und spielen auf einem entsprechenden Feld. Gift-Arenaleiter spielen z.B. im Giftnebel, der die eigenen Pokémon vergiftet, die Arenaleiter-Pokémon aber nicht kratzt, weil die ja selbst vom Typ Gift sind. xD

Zur Story sag ich mal noch nichts. Bin mir selbst grad nicht sicher, ob ich alles 100%ig mitbekommen habe, was da so läuft. Deswegen hab ich mir die Storybrocken herausgeschrieben, oder sagen wir, ich hab's versucht. Die Zusammenfassung der Story ist länger als zwei der vier Reviews, die ich für die Challenge verfasst habe. :D

Kurzzusammenfassung - das Spiel ist absurd lang, auch wenn die Region selbst gar nicht mal so groß ist.

Kael
23.04.2017, 23:31
Bin mittlerweile bei 10 von 14 Orden und (angezeigten) 81h Spielzeit - was aber Quatsch ist - es ist bisschen mehr als 1/3 davon (da es einen Button gibt, der die Spielgeschwindigkeit verdreifacht), also etwa 27 Stunden.

Muss aber sagen, das erste Drittel vom Spiel hat mir deutlich besser gefallen als das zweite Drittel, zumindest bisher. Liegt vielleicht auch daran, dass es ein wenig gepresst wirkt (so sind z.B. 4 Arenaleiter wenige Schritte auseinander, die man aber wegen dem Plot nicht alle nacheinander bekämpfen kann). Die Story bis zum 5. Orden ist auch noch interessant, danach wird sie seltsam, zumal es da ein Muster gibt (auf das ich spätestens im Review noch eingehen werde), was sich komplett durch das ganze Spiel zieht und vielleicht auch nicht gerade förderlich ist.

Das nächste ist dann, dass die Balance im Spiel selbst nachlässt und dadurch auch sehr eigenartig wirkt. Während des ersten Drittels vom Spiel war es z.B. noch so, dass man das entsprechende Levelcap (Zur Erinnerung - in Pokémon Reborn haben viele Arenaleiter ein Level-Cap, darüber gehorchen einem sämtliche Pokémon nicht mehr) ausschließlich mit Trainerkämpfen gut erreichen konnte. Das ist nach dem 5. Orden nicht mehr so. Der 5. Orden erhöht das Cap auf Lv50 und ab dann kommen die Pokémon nur durch Trainerkämpfe nicht mehr auf das entsprechende Max-Level, sprich, man muss/sollte zusätzlich grinden, was ich persönlich aber eher so mittel finde (wobei man auch sagen muss, dass die Arenaleiter dann auch nur ein Pokémon nahe Max-Level haben und den Rest im Bereich, wo man gut rankommt).

Nun könnte man anfügen, dass das erste Drittel dadurch vielleicht eher gequetscht wirkt, aber da waren die Gebiete teilweise auch noch nicht so leer. Wobei das mit der Bevölkerung in diversen Gebieten in Reborn aufgrund der Umstände auch noch mal ein eigenes Kapitel ist.

Was ich außerdem noch loswerden wollte - der Kampf-Arenaleiter hat mein Team regelrecht zerrissen. Wer schaut, was in meinem Team ist (das sich im Großen nicht verändert hat, Kliklak hat sich entwickelt und statt Sleimok hab ich mittlerweile Tandrak), wird feststellen, dass 3 von meinen 6 Pokémon gegen Kampf anfällig sind und ein weiteres gegen Flug, was auch nochmal ein dickes Problem war - STAB-Akrobatik (ohne Item) ahoi. Wer errät, welches Pokémon das ist, bekommt 'nen Keks, viele gibt's ja nicht. 11 Versuche hab ich für den mit meinem leicht unterlevelten Team gebraucht und dass ich den überhaupt umkloppen konnte, war mehr Glück als Verstand, da sein gefährlichstes Pokémon, das vorletzte, es für nötig hielt, sich mit Schwerttanz kaputtzuboosten und hat dann von meinem Bissbark ein Retaliate reinbekommen. War aber auch so ein typischer AI-Fehler, von denen es auch nicht gerade wenige gibt.

Man sollte allerdings erwähnen, dass es eine Möglichkeit gibt, Solo-Bosse (Trainer, die ein absurd starkes Pokémon haben) zu cheesen. Darauf habe ich bisher verzichtet, zumal ich auch keine Lust habe, mir noch so ein Pokémon hochzuleveln. Diverse Guides, die ich mir zu den Solo-Bossen angeguckt habe, empfehlen das zwar, aber ich empfinde das als langweilig.

Last, but not least - ein Convert-Serperior mit Leaf Storm zu haben, ist cool. Bin mal gespannt, für welchen Arenaleiter mir das überhaupt noch was nutzt. Für Stahl, Feuer und Flug auf jeden Fall nicht.

EDIT: Achja, noch was - das Story-Walkthrough hab ich tatsächlich bis zu diesem Zeitpunkt fortgesetzt, mit ein paar Anmerkungen was wo irgendwie nicht so ganz logisch ist. Da hab ich mittlerweile eine ganze Liste von. Es ist allerdings auch ein wenig demotivierend, daran weiterzuarbeiten, gerade bei längeren Storysequenzen. Das Teil ist mittlerweile 42 Seiten in Word lang, Schriftgröße 11. Ihr könnt euch denken, warum ich da nicht unbedingt immer Lust darauf habe.

Als Abschluss lasse ich noch mein momentanes Team da.

http://i.imgur.com/NQ6z4q4.jpg

Kael
09.05.2017, 15:57
Hab heute Pokémon Reborn - Episode 16: A City, Reborn beendet - das Spiel war echt heftig - und damit meine ich nicht nur den Schwierigkeitsgrad. Es sei so viel gesagt, dass ich an einer bestimmten Stelle nicht weitergekommen bin, weswegen ich mich dann dort in deren Forum umgesehen habe und hab mich erfolgreich gespoilert. Yes. Mittlerweile kann ich nachvollziehen, wie übel das ist. -_-

Ich könnte tatsächlich die Episode 16 auf Finished! spielen, das würde heißen, dass ich die ganzen Sidequests in Reborn City noch mache und die ganzen Pokémon fange. Das tue ich aus zwei Gründen nicht - zum einen ist das für mich im Moment etwas stumpf, 700+ Pokémon zu fangen und zum anderen unterscheidet sich das Spiel logischerweise nur in der Story (und zwar massiv), in der Umgebung (ebenfalls massiv) und im Schwierigkeitsgrad (und das auch massiv) von den Originaleditionen. Dementsprechend mach ich hier auch nur das, was ich machen muss (und wenn es irgendeine blöde TM ist, die ich irgendwoherbekommen muss, um Pokémon X Attacke Y beizubringen). Nochmal alle Pokémon zu fangen, muss ich nicht haben.

Die Sidequests dagegen sind nicht storyrelevant und geben einem nur die eine oder andere Hintergrundinformation (bei paar Nebencharakteren gab es das), weswegen ich mich damit vorerst wohl auch nicht herumschlage.

Und zum Schluss noch wegen Episode 17: Vorerst rühre ich das wohl nicht mehr an. Ich hab Episode 10 bzw. 11 zum Teil (bis zum 7. Orden) gespielt, Episode 16 immerhin soweit durch. Da ich auch nicht viel vom Spielen in Bruchstücken halte, warte ich wohl, bis da Episode 19 oder 20 draußen ist (oder bis das Spiel komplett fertig ist). Haut mich zur JRPG-Challenge 2k19 noch mal an, da wird das dann aufgenommen. Vermutlich. xD

Ein letztes Mal noch mein Team, dass sich nur in den Leveln verändert hat:

http://i.imgur.com/4lwLnNW.jpg

Das Nächste ist das noch ausstehende Review zu Touhou Genso Wanderer. Der vierte Dungeon war so böse, dass ich das Spiel vorerst beiseite gelegt habe - oder korrekter ausgedrückt - ich habe das Postgame des Spiels beiseite gelegt. Werde ich auch auf jeden Fall noch mal aufgreifen, aber im Moment hat etwas anderes Vorrang - etwas, was mir ans Herz gelegt wurde, wo ich mich einfach nochmal durchprügeln darf - und ich hab mich drauf eingelassen, da ich das Spiel nicht durchgespielt habe - und wie es der Zufall so will, war der Spielstand auf meiner Vita-Memory Card kaputt (mitsamt Grand Kingdom und Trillion - God of Destruction), wodurch ich nochmal von vorne anfangen musste. Die Rede ist von Digimon Story: Cyber Sleuth.

Kael
19.05.2017, 18:56
#5 Pokémon Reborn Episode 16 - A City, Reborn

Gestartet: 13.04.2017
Beendet (Cleared!): 09.05.2017
Beendet (Finished!): 09.05.2017

http://i.imgur.com/k1V1KCJ.jpg


Warum gerade dieses Spiel?

Die Geschichte, wie ich zu Pokémon Reborn gekommen bin, ist relativ schnell erzählt – da ich Pokémon-Fangames und Hacks grundsätzlich nicht abgeneigt bin (aber auch nicht jeden Mist spiele und ausprobiere), gucke ich hin und wieder mal auf Pokécommunity, ob irgendetwas brauchbares dabei ist. Reborn war aber mehr als nur das – damals bekannt für seine heftige, packende Story und den noch übleren Schwierigkeitsgrad. Ich hab Reborn schon einmal 2014 angefangen, bin bis zum 7. Orden gekommen, bei dem übel gescheitert und hatte das seitdem nicht mehr angerührt. Ich habe mir aber damals schon gesagt, dass ich das nochmal aufgreife, wenn mehr Content da ist. Dieser Zeitpunkt ist jetzt – mit Pokémon Reborn Episode 16 - A City, Reborn gibt es 14 von 18 Orden (und 16 Arenaleiter) – und da ich bisher für die JRPG-Challenge erstaunliches Durchhaltevermögen gezeigt hab (Ist klar!), dachte ich mir, dass ich Reborn dieses Mal komplett durchbekomme.


Spielweise:

Ich setze voraus, dass ihr bisschen was über Pokémon wisst (wie EV, DV, Wesen, Egg Moves, TM, HM), sonst könnt ihr damit vermutlich nicht viel anfangen.


Mein Hauptcharakter war „non-binary“ = geschlechtslos. Der wird im Spiel mit „xe“ angesprochen astatt von „he/she“. Lag primär daran, dass mir die weiblichen Hauptcharaktere nicht gefallen haben und ich den einen männlichen Hauptcharakter in meinem letzten abgebrochenen Durchgang schon hatte. An sich sah der aber deutlich mehr männlich als weiblich aus.
Eine Anmerkung zur hohen Spielzeit: Mithilfe von „Alt“ konnte man die Geschwindigkeit im Spiel verdreifachen. Zu behaupten, es wäre ein Drittel von der angezeigten Spielzeit, wäre allerdings gelogen (da ich nicht immer auf x3 gespielt habe). Ich schätze, die Spielzeit dürfte um die 60-70 Stunden gelegen haben, zumal ich währenddessen auch noch an meiner Story-„Zusammenfassung“ geschrieben habe (welche aber für dieses Review nicht relevant sein soll).
Generell wurde wegen egal was, sei es Wesen, DV oder Egg Moves NICHT resettet (im Gegensatz zu meinem Spielstand auf Omega Rubin z.B.). Das Wesen konnte man später zwar ändern, aber nur zufällig, weswegen ich mir das Savescummen auch gespart habe. Das liegt daran, dass ich mal gucken wollte, wie sich das Spiel spielt, wenn man gerade am Anfang mit dem klarkommen muss, was einem vor die Füße fällt.
Ebenso wenig wurden EV gezielt trainiert. Hätte ich das gemacht, hätte das Spiel sich wohl als ein wenig leichter herausgestellt als wie ich es mir gemacht habe.
Ich habe am Anfang kaum Heil-Items benutzt, später ging das dann nicht mehr.
Mein Team bestand insgesamt aus 10 Pokémon – Serpiroyal, Arkani, Bissbark, Irokex, Klikdiklak und Tandrak als Hauptpokémon – sowie Cerapendra, Sleimok, Noibat und Krakeelo. Eine genaue Aufstellung der Pokémon, wie sie im Moment sind, gibt es am Ende der Rubrik.
Im Anschluss an den Punkt darüber – ich habe die Arenaleiter im Hardtry-Modus versucht, soll heißen – ich wollte mein Team, weil ich bei einem Arenaleiter nicht weiterkomme, nicht ändern, nur um den im Anschluss zu cheesen (oder das zumindest zu versuchen, keine Ahnung, ob das beim 11. Arenaleiter überhaupt möglich ist). Details dazu sind in der Arenaleiter-Rubrik.
Komplettlösung/Walkthrough wurde nicht benutzt. Im Spiel gibt es allerdings mehrere Möglichkeiten, das Verhältnis von NPCs zum Spielercharakter zu verändern, was ich dann nachgeguckt - und mich dabei hart gespoilert habe. Im Reborn-Forum gab es auch eine Rubrik, wo man sich zu Arenaleitern Hilfestellungen geben lassen konnte (welche meist nur beinhalteten, dass man Pokémon X auf Lv Y nehmen soll), welche ich ebenfalls nicht benutzt habe.
Ich hab eine Zusammenfassung geschrieben, bei welchen Arenaleitern ich Probleme hatte und welche Items ich bei den Arenaleitern verwendet habe sowie, welche Pokémon die haben und welches Level-Cap es gab. Gegen Ende lässt das leider nach (hab das einfach vergessen) und ich will das auch nicht verfälschen. >_<
Sämtliche TMs wurden von mir kaum angerührt (lediglich Trick Room/Bizarroraum für mein Klikdiklak, wobei Delegator vermutlich auch ganz cool gewesen wäre xD), TxHMs (was nichts anderes als HMs sind, bis auf dass man sie einfach so verlernen kann) dagegen schon, weil das nicht anders ging.
Von meinen 6 Hauptpokémon trug jedes über kurz oder lang ein anderes Item.
Sprache war logischerweise englisch.

Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 107:10 (Finished!)

Hinweis: Der Name des Pokémon ist auf Deutsch/Englisch, der Rest ist leider nur auf Englisch, da ich keine große Lust habe, das noch zu übersetzen und nachzugucken. Sorry dafür.


http://i.imgur.com/4lwLnNW.jpg


[Tandrak/Dragalge – “Sceada“] | [Level 76] | [EV – 62/128/65/53/28/58] | [DV – 5/31/15/31/31/10]

[Hold Item – Black Sludge]
[Ability - Adabtability]
[Nature – Mild (+Sp.Atk/-Def)]
- Dragon Pulse
- Surf
- Toxic
- Sludge Bomb

[Irokex/Scrafty – “Scar“] | [Level 77] | [EV – 50/121/90/89/47/52] | [DV – 13/17/21/7/4/7]

[Hold Item – Fist Plate]
[Ability – Shed Skin]
[Nature – Mild (+Atk/-Sp.Def)]
- High Jump Kick
- Crunch
- Head Smash
- Ice Punch

[Serpiroyal/Serperior – “Sony“] | [Level 78] | [EV – 80/169/67/85/34/75] | [DV – 26/17/5/21/6/19]

[Hold Item – Miracle Seed]
[Ability - Contrary]
[Nature – Calm (+Sp.Def/-Atk)]
- Wring Out
- Leaf Storm
- Giga Drain
- Leech Seed

[Arkani/Arcanine – “Inferion“] | [Level 78] | [EV – 46/148/61/85/25/54] | [DV – 18/27/15/12/12/31]

[Hold Item – Charcoal]
[Ability - Intimidate]
[Nature – Lonely (+Atk/-Def)]
- Outrage
- Flare Blitz
- Retaliate
- Close Combat

[Klikdiklak/Klinklang – “Zack“] | [Level 78] | [EV – 52/196/93/72/38/56] | [DV – 10/31/26/17/8/7]

[Hold Item – Iron Plate]
[Ability – Clear Body]
[Nature – Jolly (+Spd/-Sp.Atk)]
- Gear Grind
- Trick Room
- Shift Gear
- Discharge

| [Level 79] | [EV – 57/123/26/72/27/58] | [DV – 4/24/13/11/29/12]

[Hold Item – Silk Scarf]
[Ability – Intimidate]
[Nature – Naughty (+Atk/-Sp.Def)]
- Play Rough
- Work Up
- Retaliate
- Thunder Fang

Box:

[eF-eM/Noibat – “Vox“] | [Level 32] | [EV – 7/48/26/11/14/28] | [DV – 9/25/31/10/10/11]

[Hold Item – N/A]
[Ability – Frisk]
[Nature – Hasty (+Spd/-Def)]
- Wing Attack
- Roost
- Fly
- Cut

[Sleimok/Muk – “Yevon“] | [Level 47] | [EV – 22/75/37/48/18/56] | [DV – 30/5/30/19/23/27]

[Hold Item – Black Sludge]
[Ability – Sticky Hold]
[Nature – Modest (+S.Atk/-Atk)]
- Poison Gas
- Sludge Bomb
- Sludge Wave
- Mud Bomb

[Cerapendra/Scolipede – “Vane“] | [Level 38] | [EV – 14/15/1/10/1/17] | [DV – 26/26/31/1/22/29]

[Hold Item – N/A]
[Ability – Poison Point]
[Nature – Jolly (+Spd/-S.Atk)]
- Pursuit
- Protect
- Poison Tail
- Megahorn

[Krakeelo/Loudred – “Xepol“] | [Level 20] | [EV – 5/4/6/3/1/21] | [DV – 8/25/31/12/12/19]

[Hold Item – N/A]
[Ability – Scrappy]
[Nature – Jolly (+Spd/-Sp.Atk)]
- Bite
- Echoed Voice
- Astonish
- Howl

Anmerkung zur Story: Es gibt wohl kleinere Spoiler, die aber das Gesamtbild an sich nicht trüben sollten. Glaub ich zumindest.

Story:


http://i.imgur.com/SLUzDMu.jpg

Der Spieler fährt mithilfe eines Zugs nach Reborn City, um dort an der Liga teilzunehmen. Der Zug wird jedoch Opfer einer Explosion, als er in den Bahnhof einfährt, wodurch dem Spieler die Rückreise verwehrt wird und er gezwungen ist, in Reborn City zu bleiben.

Dort angekommen staunt er nicht schlecht. Die Pokémon-Welt ist mehr oder weniger kurz vor dem Zusammenbruch. Durch die menschliche Bevölkerungs-Expansion und der damit verbundene Industrialisierung sowie Ausdehnung von Reborn City wurden die Pokémon zu einem Großteil aus ihren natürlichen Reservaten vertrieben. Übrig geblieben sind Pokémon, die sich in der Welt der Menschen halbwegs wohl fühlen und mit ihnen klarkommen, was aber nichts daran ändert, dass es nur noch sehr wenige freilebende Pokémon gibt. Einige Menschen versuchen, künstliche Reservate für wilde Pokémon zu schaffen, die noch nicht dem verseuchten Wasser und der durch Fabriken verpesteten Luft erliegen.

Außerdem machen sich Armut und Verzweiflung sowie Kriminalität in der Bevölkerung breit – viele Bürger leben in Angst vor irgendwelchen Straßengangs und Kleinganoven, die sich durch die verschlechterten Umstände gebildet haben - denn mit dem zunehmend katastrophalem Klima wächst auch die Häufigkeit „natürlicher“ Katastrophen wie Erdbeben und Ähnlichem, aber auch widernatürlicher wie Pflanzenwachstum lächerlichem Ausmaßes sowie andere eigenartige Ereignisse. Und dann gibt es noch wieder das übliche Team, gegen das man spielt, Team Meteor – mit ihren ganz eigenen Plänen…

Diese Welt braucht einen Helden.


Story-Eindruck:

Die Story-Variante oben ist schon sehr stark gekürzt und beschreibt nur geringfügig, was genau in Reborn City passiert – für ein Pokémon-Spiel hat Reborn geradezu beängstigend viel Story. Die Geschichte mit der Umwelt fällt mit der Zeit ab, da erklärt wird, warum Reborns Umwelt so ist, wie sie ist – und aufgrund diverser Umstände verwickelt sich der Spieler selbst immer tiefer in die Geschehnisse um Reborn City und gerät dabei mit einem Haufen an Leuten – weitere Protagonisten sowie Antagonisten - aneinander, die ebenfalls ein zentraler Teil des Spiels sind. Aufgrund von der schieren Anzahl an auftauchenden Charakteren habe ich mir letzten Endes auch die Story-„Zusammenfassung“ geschrieben, da auch oft Handlungsstränge angefangen und dann erst etliche Episoden später noch einmal aufgegriffen werden.

Angeblich basieren die gefühlten 200,000 Hauptcharaktere (also alles, was irgendwie auffällig ist und mehr als 1x in der Geschichte vorkommt) sowie die Story an sich auf real existierenden Personen. Dafür ist die Story immer noch ziemlich düster und wirkt unter Umständen ein wenig „edgy“ und künstlich. Ich will an dieser Stelle ehrlich sein – storymäßig ist Reborn kein besonders „schönes“ Game. Weder geht es zimperlich mit seinen Charakteren um, noch scheut es, Themen in einem Spiel anzusprechen, mit denen man sich auf äußerst dünnem Eis bewegt, und dann im Anschluss noch ein paar Klopper draufsetzt.

Als Beispiel dazu sei einfach mal eine der ersten Szenen im Spiel genannt (was das erste ist, was man sieht, nachdem man sein erstes Pokémon bekommt) – der Attentäter, der den Zug (sowie diverse Leute, die sich im Zug befanden, als er explodiert ist) auf dem Gewissen hat, wird gefangen und kurzerhand über die Organisation „befragt“, für die er arbeitet. Das „Befragen“ ist aber vergleichsweise schön ausgedrückt – er wird an einen Metallstuhl gefesselt, der bei Gelegenheit von einem Qurtel erhitzt wird, sollte er nicht antworten. Das mal dazu.

Außerdem sollte man noch erwähnen, dass fast jeder Hauptcharakter entweder einen Sprung in der Schüssel oder einen gewaltigen Knacks hat (welcher oftmals storybedingt ist). Bei einigen ist der extrem stark ausgeprägt, bei anderen wiederrum tolerierbar. Es sollte aber erwähnt werden, dass das doch auf Dauer nervt, wenn jeder Charakter irgendwohin ins Extreme abdriftet – es gibt kaum einen „normalen“ Charakter. Ich verstehe ja auch, dass man die Charaktere nicht langweilig machen will, aber wenn man das bei jedem neuen Charakter miteinbringt, der dann noch absurder ist wie der letzte Charakter, den man eingeführt hat, ist das nur lästig. Zumal es dann auch noch zwei (bzw. drei) Charaktere gibt, die sehr, sehr schrecklich sind – bzw. wo ich mich auch frage, wie die überhaupt ein reales Ebenbild haben können. Im Anschluss daran sollte man noch erwähnen, dass ab einem gewissen Zeitpunkt im Spiel der düstere Teil der Story ein wenig aufgehoben wird, indem andere, entweder seltsame Charaktere oder Situationen auftauchen, die die Atmosphäre ein wenig auflockern (sollen) - z.B. bei Radomus und Terra. Während die Story rund um ersteren schlicht und einfach genial ist, weiß ich gar nicht, was ich in letzterem Fall sagen soll.

Ansonsten ergänzt sich die Story vergleichsweise gut in das eigentliche Vorhaben des Spielers, nämlich die Reborn-Liga zu gewinnen und der neue Champion zu werden. Wie es die Ironie so will, wird im Spiel darauf hingewiesen, wie schwer das eigentlich ist, da viele der Arenaleiter schlecht bis gar nicht zugänglich sind und der Spieler lediglich das Glück hat, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein – was stark nach „For the Plot!“ schreit.

Genau das zieht sich leider auch durch den Rest vom Spiel, angefangen bei der Szene in Tanzan Mountain – die mit Abstand eigenartigste, seltsamste Szene im ganzen Spiel – über die 3 Arenaleiter des Agate Circus, die man wegen dem Plot nicht nacheinander bekämpfen darf bis hin zu der Aktion bei der Devon Corporation. Man sollte aber fairerweise dazu sagen, dass das Spiel noch nicht fertig ist, weswegen da die Erklärungen für das Verhalten der Charaktere noch kommen könnten.

Im Groben ist die Story, denke ich zumindest, auch nicht wirklich etwas für schwache Nerven. Was im Laufe des Spiels passiert, ist teilweise schon echt übel. Und an sich reicht es dazu auch. Long story short: Das Game an sich ist arg düster, stark an der Grenze zu "dark-edgy". Während ich die Story an sich genial geschrieben finde (wenn auch mit vereinzelten Plotholes und seltsamen Twists), dürfte gerade das Düstere nicht jedem gefallen - und wird auch durch diverse Szenen stark aufgehellt. Als Abschluss noch die oben genannte Szene, welche ein übler, heftiger Spoiler ist:

Die Szene in der Tanzan Mountain Meteor Base:


Meteor-Admin Sirius betritt den Raum, um zu verkünden, dass Lin (= Kopf von Team Meteor) angekommen ist und sieht den Spieler (Gaaaaaanz schlechtes Timing, Sirius. ^^)
Anschließend meint er, dass Lin auf keinen Fall sehen darf, dass ein Gegner von Team Meteor mit ihnen gesehen wird, weswegen der Spieler so tun soll, als ob er ein neuer Rekrut von Team Meteor ist (XD), was Sirius auch nicht passt, aber mit die beste Lösung ist, sonst sind sie ALLE Hackfleisch
=> Wäre es nicht eigentlich schlauer, den Spieler zu eliminieren? Nicht, dass der noch irgendwas mitbekommt, was er nicht wissen soll… :‘D
Lin (die an sich eher wie eine hübsche Frau aussieht) betritt den Raum und verlangt nach einem Report, was Sirius in Länge ausführt, worauf Lin antwortet, dass die ganzen Leute ein inkompetenter Haufen sind, anschließend fragt sie noch nach dem Spieler
Sirius erklärt ihr die Situation, Lin nimmt ihm die Geschichte ab - für etwa 4 Sekunden (...xD)
Von draußen kommt Lärm, was auf Saphira und das gigantische Stahlos zurückzuführen ist, das sie reitet, woraufhin Lin verschwindet, um sich um das "Problemchen" zu kümmern

Wir fassen zusammen: Gegen den Spieler steht es an dieser Stelle 4 gegen 1 - Sirius, Lin und die beiden anderen hätten den Spieler zusammen locker vernichten können (was sie nebenbei kurz vorher schon einmal erfolgreich geschafft haben). Zumal man später erfährt, dass Lin schon zu diesem Zeitpunkt absurd stark war, auch wenn sie irgendeinen Grund zu haben scheint, den Spieler zumindest nicht zu töten. Das Ding ist aber, dass der Spieler mit eines der größten Hindernisse war, auf die Team Meteor überhaupt getroffen ist und bereits vorher wollten Solaris (ein anderer Meteor-Admin) und Sirius dem Spieler schon ans Leder.

Gameplay:


http://i.imgur.com/HuR3vFx.jpg

1) Allgemein

- Abseits der Story gibt es noch Gebiete, welche man nicht zwangsweise erkunden muss (z.B. die Dive Spots des Citrine Mountain). Wenn man das doch tut, kommt man entweder an Pokémon, die sonst nur schwer bis gar nicht zugänglich sind oder aber an seltene Items, wie z.B. TMs - die in diesem Game eher selten und versteckt sind.

- Sidequests & Minispiele sind vorhanden und belohnen einen ebenfalls mit entweder seltenen oder starken Pokémon und/oder Items. Zum Beispiel gibt es wetterabhängige Pokémon-Events und Items - was nicht unbedingt gut ist, da das Wetter auf dem Zufallsprinzip basiert. Windiges Wetter z.B. hatte ich das ganze Spiel über nicht.

- Es gibt (danke für den Hinweis, Narcissu) leider Points of No Return - welche allerdings relativ gut implementiert sind und sich auch gut in die Story einfügen. Außerden wird davor gewarnt, wobei man in einem Fall noch Zugriff auf so ziemlich vieles hat.

- Über den Soundtrack ist man geteilter Meinung - ich persönlich finde ihn gut - er unterstreicht nochmal die Atmosphäre des gesamten Spiels, andere bekommen davon Ohrenkrebs.

2) Schwierigkeit

Reborn an sich ist für ein Pokémon-Spiel knüppelhart, vor Allem, wenn man es mit den Originaleditionen vergleicht – Gegen Reborn ist jegliches Pokémon-Originalgame ein Kinderspaziergang. Das liegt an mehreren Faktoren – anfangs wird die Schwierigkeit hauptsächlich durch das Einschränken von Items und vor allem auch durch die Pokémon sowie deren Anzahl bedingt - jeder Arenaleiter, sogar der erste, hat 6 Pokémon, später dann durch Pokémon jenseits des Level Caps, „Heimvorteils-Felder“, auf denen die Arenaleiter spielen, Mega-Entwicklungen, heftige Team-Setups und noch mehr. Hinzu kommt noch das Level-Cap, was Pokémon über Lv X dir nicht mehr gehorchen lässt, was Solo-Runs erheblich erschwert. Ich muss zwar zugeben, dass ich mich nicht an einem Solo-Run versucht habe, aber ich stelle mir das auf jeden Fall nicht grad bequem vor.

Die Arenaleiter sind alle irgendwo schwer. In der Vergangenheit gab es welche, die generft werden mussten, weil sie zu stark waren (einer spielt z.B. auf einem Evasion Field und einige der Pokémon haben Brightpowder ausgerüstet, viel Spaß damit unter normalen Umständen). Natürlich hängt auch viel von der Wahl der Pokémon ab, weswegen ich die auch möglichst wenig ausgetauscht habe. Natürlich kann man irgendwo auch ein Team aufbauen, was die Arenaleiter mit links schlägt (z.B. ein Team aus Psycho- und Stahl-Pokémon für einen Gift-Arenaleiter), aber selbst dann garantiert das nicht den Sieg und ist außerdem mit weiterem Grinding verbunden (war zwar kein Problem darstellt, aber trotzdem).

Es soll noch kurz auf die Felder eingegangen werden. Felder sind nichts anderes, wie schon erwähnt, als ein Heimvorteil für Arenaleiter, die ja bekanntlich in „ihrem Territorium“ kämpfen. Das macht die Kämpfe in manchen Situationen leichter, wenn man das Feld zerstören und neu aufsetzen kann, und massiv schwerer, sollte man das nicht tun, da in der Regel die meisten bis alle Pokémon eines Arenaleiters von einem Feld profitieren. Dies sei anhand des „Corrosive Mist Fields“ erklärt:



Corrosive Mist settles on the field!
All Pokémon get (PSN) each turn
Aqua Ring damages user unless Poison or Steel type
Dry Skin damages user unless Poison or Steel type
Attacks + Poison Attribute (sprich, die Attacken sind zusätzlich noch vom Typ Gift): All special flying attacks, Bubble, Bubblebeam, Energy Ball
Attacks x1.5 Damage: Acid Spray, Bubble, Bubblebeam, Clear Smog, Smog
Fire Attacks x1.5 Damage
Attacks with improved effects: Acid Armor
Activates Venom Drench & Venoshock
Toxic’s Accuracy => 100%
Aftermath Damage: 50%
Nature Power => Acid Spray
ALL Pokémon faint when one of these moves is used: Eruption, Explosion, Fire Pledge, Flame Burst, Heat Wave, Lava Plume, Searing Shot, Selfdestruct
=> Pokémon may survive from full health with 1 HP if Endure or Sturdy is active
=> Pokémon with Flash Fire or Protect-like moves, including Wide Guard will not take damage
DESTROYED by these moves: Defog, Eruption, Explosion, Fire Pledge, Flame Burst, Gust, Heat Wave, Hurricane, Lava Plume, Razor Wind, Searing Shot, Selfdestruct, Tailwind, Twister, Whirlwind
Becomes CORROSIVE FIELD when Gravity is used


Klingt ziemlich grässlich? Ist auch ziemlich grässlich (wobei man sagen muss, dass ein paar Effekte davon mir die Möglichkeit zum Sieg über den entsprechenden Arenaleiter gegeben haben xD)! Im Endeffekt hat jedes seine eigenen Tücken und man muss gucken, wie man damit umgeht.


Außerdem gibt es noch Mega-Entwicklungen bei den Arealeitern und auch ein paar Bosse (die sich teilweise auch in ein Team aus 5 weiteren Pokémon eingliedern). Während die natürlich anfällig gegenüber Cheese-Taktiken waren (z.B. Focus Sash & Perish Song/Abgesang), haben sie sich ohne als echt heftig herausgestellt. An sich ist es zwar auch etwas langweilig, dass es überhaupt die Möglichkeit gibt, die Bosse zu cheesen - Abgesang ist nur die bekannteste Möglichkeit, genauso gibt es ja auch Destiny Bond, Toxin (in gewisser Weise, gegen viele Bosse hat das nicht wirklich etwas gebracht), Endeavor + Priority Attack, Sandwirbel-Spam uvm., aber naja.

Im Anschluss folgen noch zwei Sachen (die spoilerbehaftet sind): Zum einen die Anzahl der Wipeouts übers komplette Spiel verteilt, soll heißen, wie oft mein Team komplett ausgelöscht wurde - 89x. Ja, das ist eine Menge, zumal dann noch die Versuche dazukommen, die ich für eigentlich unbesiegbare Gegner gebraucht habe. Ich erinnere mich früher an 'nen Spruch von einem Kumpel bezüglich Originaleditionen (den er durchaus auch von irgendwem haben kann): "Solltest du mehr als 5x gegen einen Arenaleiter kämpfen und verlieren, solltest du deinen Spielstand löschen und neu anfangen. In diesem Fall hast du dir die falschen Pokémon ausgesucht." => Das hätte ich hier wohl ohne Probleme überschritten.

Die Zusammensetzung war wie folgt:

Wipeouts: 89 + Solaris + Arceus + eventuell noch mehr, was ich vergessen habe


[B]Team Meteor: Eclipse & Aster (1), ZEL (1),Taka (1) x4, Eclipse & Aster (2), Orderly, Taka (2), Dr. Connal x2, ZEL (2), Aster & Eclipse (3) x2
Arenaleiter: Julia x2, Corey x3, Shelly x2, Kiki x2, Aya x4, Noel x4, Radomus x5, Luna x2, Samson x11, Charlotte x14, Ciel x6, Adrienn x2
Rivalen:: Victoria (2), Fern (2), Victoria (3) x2, Cain (3), Bennett (1), Cain (4) x2, Bennett (2)
Sonstiges: Kai, Maxwell x3, Indra x6



Im Anschluss noch die Arenaleiter mit ihren Pokémon, meinen Pokémon und was ich für Items eingesetzt habe. Hier wieder eine Spoilerwarnung. Bei einigen Pokémon wusste ich den deutschen Namen nicht, da hab ich dann einfach den englischen Namen gelassen.


Arena X: Name [Typ des Arenaleiters] [Level-Cap]

Arena 1: Julia [Elektro] [Lv20]
Pokémon: Helioptile Lv12, Voltobal Lv12, Voltobal Lv12, Emolga Lv13, Elezeba Lv13, Lektrobal Lv15
Mein Team: Fluffeluff Lv8, Wingull Lv10, Sleima Lv15, Noibat Lv15, Flurmel Lv16, Efoserp Lv17
Versuche: 3 (2x Super Potion)

Arena 2: Florinia [Pflanze] [Lv25]
Pokemon: Maracatus Lv22, Kastadur Lv22, Tuska Lv23, Kapilz Lv23, Waumboll Lv24, Wielie Lv24
Mein Team: Noibat Lv22, Efoserp Lv22, Terribark Lv22, Sleima Lv22, Klikk Lv23, Ei
Versuche: 1 (1x Super Potion, 2x Potion)

Meteor-Admin Taka (1) [Lv35]
Pokémon: Liliep Lv24, Plaudagei Lv25, PULSE-Tangoloss Lv25
Mein Team: Sleima Lv23, Efoserp Lv24, Klikk Lv25, Terribark Lv25, Noibat Lv27, Bidiza Lv3
Versuche: 5 (1x Revive, 1x Potion)

Meteor-Admins ZEL & Taka [Lv35]
Pokémon: ZEL: Glaziola Lv25, Psiana Lv25, Nachtara Lv25; Taka: Liliep Lv24, Plaudagei Lv25, PULSE-Tangoloss Lv25
Mein Team: Efoserp Lv25, Fukano Lv25, Klikk Lv27, Sleima Lv27, Noibat Lv28, Terribark Lv29
Versuche: 1

Arena 3: Corey [Gift] [Lv35]
Pokémon: Skrelp Lv26, Sleima Lv27, Glibunkel Lv28, Nidorina Lv28, Skuntank Lv28, Iksbat Lv30
Mein Team: Efoserp Lv26, Fukano Lv27, Noibat Lv28, Sleima Lv28, Klikk Lv28, Terribark Lv30
Versuche: 3 (1x Super Potion)

Note: Ziemlich mies, wenn man keine Möglichkeit hat, das Giftfeld aufzulösen…
Note 2: Ziemlich praktisch aber, wenn alles, was vom Typ Flug Typ Gift (aufgrund des Giftnebels) ist und das deswegen auf Klikk gar keine Wirkung hat…

Arena 3, die Zweite: Shelly [Käfer] [Lv35]
Pokémon: Maskeregen Lv31, Illumise Lv32, Anorith Lv32, Burmadame-Stahl Lv32, Yanmega Lv33, Volbeat Lv35
Mein Team: Noibat Lv31, Klikk Lv31, Terribark Lv31, Sleima Lv32, Fukano Lv32, Efoserp Lv33
Versuche: 3 (4x Lemonade)

Arena 4: Shade [Geist] [Lv40]
Pokemon: Trombork Lv34, Gengar Lv35, Banette Lv36, Duokles Lv37, Rotom Lv37, Skelabra Lv38
Mein Team: Serpiroyal Lv36, Zurrokex Lv37, Fukano Lv37, Kliklak Lv38, Sleimok Lv38, Bissbark Lv39
Versuche: 3 (4x Lemonade, 1x Parlyz Heal)

Ex-Leader Cal: [Feuer] [Lv45]
Pokémon: Panferno Lv36, Fennexis Lv36, Glurak Lv37, Lohgock Lv37, Tornupto Lv37, Magbrant Lv38
Mein Team: Kliklak Lv39, Serpiroyal Lv39, Sleimok Lv40, Irokex Lv41, Bissbark Lv42, Fukano Lv42
Versuche: 1 (1x Hypertrank, 1x Lemonade, 1x Revive)

Arena 5: Kiki [Kampf] [Lv45]
Pokémon: Machomei Lv38, Galagladi Lv39, Toxiquak Lv39, Kicklee Lv40, Lucario Lv40, Meditalis Lv41
Mein Team: Serpiroyal Lv39, Kliklak Lv39, Sleimok Lv41, Irokex Lv41, Fukano Lv43, Bissbark Lv45 (!)
Versuche: 3 (5x Lemonade)

Note: 3 von 6 Pokémon (Galagladi, Toxiquak, Meditalis) haben konsequent Stärke, was wegen dem Feld vom Typ Psycho war, gegen Irokex eingesetzt => ohne Wirkung
=> Der AI war hier ziemlich dämlich und ist verbesserungswürdig

Arena 5, die Zweite: Aya [Gift] [Lv45]
Pokémon: Tentoxa Lv40, Nidoqueen Lv40, Bisaflor Lv40, Gengar Lv41, Piondragi Lv41, Tandrak Lv44
Mein Team: Fukano Lv43, Serpiroyal Lv43, Kliklak Lv44, Irokex Lv44, Bissbark Lv45 (!), Sleimok Lv45 (!)
Versuche: 5

Es soll angemerkt sein, dass Bissbark und Sleimok schon mal Lv46 waren, ich sie aber herunterstufen musste

Arena 6: Serra [Eis] [Lv50]
Pokémon: Frigometri Lv48, Rossana Lv48, Vanilluxe Lv49, Glaziola Lv49, Aurorus Lv49, Frosdedje Lv50
Mein Team: Serpiroyal Lv45, Sleimok Lv47, Bissbark Lv48, Irokex Lv48, Arkani Lv48, Klikdiklak Lv49
Versuche: 1

Anm.: War mehr oder weniger einfach wegen Arkani , Irokex und Klikdiklak, was Frosdedje geoneshotted hat, als Arkani und Irokex besiegt waren.

Dr. Sigmund Connal [Lv55]
Pokémon: Blitza Lv47, Lanturn Lv48, Luxtra Lv48, Zapplarang Lv49, Rotom Lv49, Elevoltek Lv50
Mein Team: Skrelp Lv37, Serpiroyal Lv45, Sleimok Lv47, Irokex Lv48, Arkani Lv48, Klikdiklak Lv49
Versuche: 3 (Lemonade x1)

Arena 7: Noel [Normal] [Lv55]
Pokémon: Knuddeluff Lv52, Porygon-Z Lv53, Schwalboss Lv53, Chilabell Lv53, Girafarig Lv53, Pixi Lv54
Mein Team: Serpiroyal Lv48, Arkani Lv50, Klikdiklak Lv50, Irokex Lv51, Tandrak Lv51, Bissbark Lv51
Versuche: 5 (Hyper Potion x1)

Note: Porygon-Z hatte 3x mein Irokex mehr oder weniger geoneshottet – einmal ein Crit von Triplette, das zweite Mal wurde es von Triplette eingefroren, das dritte Mal hat es zu viel Schaden gemacht, nachdem Knuddeluff Tarnsteine ausgelegt hat… -_-

Arena 8: Radomus [Psycho] [Lv60]
Pokémon: Galagladi Lv53, Zytomega Lv53, Iskalar Lv54, Laschoking Lv55, Metagross Lv56, G.Gardevoir Lv60
Mein Team: Tandrak Lv53, Arkani Lv54, Bissbark Lv54, Klikdiklak Lv54, Irokex Lv55, Serpiroyal Lv55
Versuche: 6

Arena 9: Luna [Unlicht] [Lv65]
Pokémon: Caesurio Lv58, Zobiris Lv59, Kramshef Lv60, Calamanero Lv61, Despotar Lv62, Nachtara Lv65
Mein Team: Serpiroyal Lv57, Tandrak Lv58, Arkani Lv59, Bissbark Lv59, Klikdiklak Lv59, Irokex Lv59
Versuche: 3 (2x Lemonade, 1x Potion)

Arena 10: Samson [Kampf] [Lv70]
Pokémon: Hariyama Lv63, Wie-Shu Lv64, Lucario Lv64, Lohgock Lv65, Resladero Lv65, Meistagrif Lv71
Mein Team (A): Serpiroyal Lv60, Irokex Lv60, Tandrak Lv61, Klikdiklak Lv61, Arkani Lv62, Bissbark Lv62
Mein Team (B): Klikdiklak Lv62, Serpiroyal Lv63, Irokex Lv63, Tandrak Lv63, Arkani Lv64, Bissbark Lv64
Versuche: 4 (Team A) + 8 (Team B) (Super Potion x1, Max Revive x1, Ultra Potion x4)

Arena 11: Charlotte [Feuer] [Lv70]
Pokémon: Tornupto Lv65, Darmanitan Lv65, Rotom-Fire Lv65, Fennexis Lv66, Ramoth Lv67, Vulnona Lv72
Mein Team (A): Serpiroyal Lv67, Irokex Lv67, Arkani Lv67, Bissbark Lv67, Tandrak Lv68, Klikdiklak Lv68
Mein Team (B): Serpiroyal Lv69, Irokex Lv69, Arkani Lv69, Bissbark Lv69, Tandrak Lv69, Klikdiklak Lv69

Versuche: 8 (Team A) + 7 (Team B)

Arena 12: Terra [Boden] [Lv75]
Pokémon: Nidoking Lv68, Hippopotas Lv69, Excadrill Lv70, Morlord Lv71, Lepumentas Lv72, Knackrack Lv78
Mein Team: Bissbark Lv71, Serpiroyal Lv72, Irokex Lv72, Tandrak Lv72, Klikdiklak Lv73, Arkani Lv73
Versuche: 1

Serpiroyal => M-M-M-M-MULTIKILL!

Arena 13: Ciel [Flug] [Lv75]
Pokémon: Togekiss Lv73, Aeropteryx Lv74, Noivern Lv75, Skorgro Lv75, Fiaro Lv75, M-Altaria Lv78
Mein Team: Irokex Lv74, Arkani Lv74, Bissbark Lv75, Serpiroyal Lv75, Tandrak Lv75, Klikdiklak Lv75,
Versuche: 7

Arena 14: Adrienn [Fee] [Lv80]
Pokémon: Granbull Lv76, Elfun Lv76, Guardevoir Lv77, Togekiss Lv77, M-Flunkifer Lv78, Florges Lv84
Mein Team: Tandrak Lv76, Irokex Lv77, Arkani Lv77, Serpiroyal Lv77, Klikdiklak Lv77, Bissbark Lv78
Versuche: 3


Wem das im Übrigen immer noch nicht reicht, der kann den Hardcore-Mod anrühren - noch härter und noch übler als das Spiel sowieso schon ist.

Fazit / Zusammenfassung (9,0/10):

Zuallererst - vor 3 Jahren wäre das Spiel für mich womöglich im 9,5er- oder im tiefen 9er-Bereich gelandet. Ich kann gar nicht beschreiben, wie genial das Spiel bisher ist - angefangen von der am Anfang herausstechenden Umweltproblematik in Reborn City über die tragische Story diverser Charaktere bis hin zum Gipfel des (Un-)Möglichen. Die Atmosphäre ist unglaublich gut eingefangen und man merkt gerade am Anfang richtig, wie die Stadtbewohner der blanken Verzweiflung nahe sind. Das Ganze zieht sich solange hin, bis man die Stadt (= Reborn City) verlässt - wie schon erwähnt, das erste Drittel das Spiels ist absolut genial.

Nachdem man die Stadt verlassen hat, ändert sich dann das Ganze ein wenig. Die Stadt ist insgesamt in einem weniger desolaten Zustand, wodurch der Spieler neue Aufgaben braucht - und leider dadurch auch die ersten extremen Charaktere anfangen, aufzutauchen. In Prinzip ist das eines der wenigen Negativpunkte des Spiels - neue Charaktere sowie alte Charaktere driften extrem ins Extreme ab (und das mein ich so, wie ich's schreibe!). Und dann gibt es eben noch den Punkt, dass noch krampfhaft versucht wurde, die alten Charaktere durch neue, noch absurdere Charaktere in den Schatten zu stellen, was bei mir dazu geführt hat, dass diverse Charaktere ihr ehemals vorhandenes Profil verlieren und ins Lächerliche gezogen werden, weil hart versucht wurde, dem Spielenden bestimmte Charakteristika ins Gesicht zu klatschen.

Womit wir gleich beim nächsten Punkt wären - mit der düsteren Storyline wandelt man hier auf einem schmalen Grat zwischen "sehr gut umgesetzt" und "übertrieben" (wodurch das Ganze dann eher dark-egdy wirkt). Unter anderem wirken die Arenaleiter vor Allem im zweiten Drittel des Spiels auch irgendwo leicht deplatziert und sind nur da, damit man ein neues Level-Cap einführen kann - wir sind mittlerweile bei 20 Arenaleitern + Top 4, eventuell ist das auch etwas zu viel des Guten (obwohl ich die Idee, einen Arenaleiter von jedem Typ zu haben, eigentlich brillant finde). Im dritten Drittel des Spiels geht das auch ähnlich weiter, mit noch seltsameren Twists und Charaktereigenschaften.

Zum Schluss noch zum Schwierigkeitsgrad - der vergrault natürlich die, die das Spiel alleine wegen der Story spielen wollen und ansonsten auf EZ-Mode schalten. Teilweise gibt es unter den Arenaleitern und namenhaften Antagonisten nämlich ganz schöne Brocken, die man aus dem Weg räumen muss, einen EZ-Mode dafür gibt es nämlich nicht, nur noch einen zusätzlichen Hardcore-Mode.

Im Kern ist es mit eines der besten Pokémon-Fangames, die ich so kenne - und weitaus interessanter gestaltet als jegliches Pokémon-Originalgame. Wen der hohe Schwierigkeitsgrad nicht stört und wer durchaus auch mal eine düsterere Story erträgt die doch auch diverse Grenzen überschreitet, ist mit Reborn gut beraten, auch wenn das Spiel noch nicht fertig ist.

Narcissu
19.05.2017, 21:02
Danke für den Bericht! :A Hab mir jetzt alles durchgelesen und muss sagen, dass das schon ziemlich interessant klingt, auch wenn ich denke, dass mich die von dir angesprochenen Kritikpunkte der Story schon sehr stören würden. Und ich weiß auch nicht, ob ich hart genug wäre, so ein schweres Spiel wirklich durchzuziehen. Die normalen Pokémon-Spiele sind mir natürlich zu leicht (und die kann man ja von Anfang an auch schon exploiten), aber das hier scheint ja das genaue Gegenteil zu sein. Verstehe ich das richtig und man kann sich mit den falschen Entscheidungen quasi das Spiel verbauen? Und das Spiel ist aktuell noch nicht komplett? Spielt es sich denn rund (sprich: keine größeren Bugs und Unschönheiten)?

Kael
20.05.2017, 09:34
Und ich weiß auch nicht, ob ich hart genug wäre, so ein schweres Spiel wirklich durchzuziehen. Die normalen Pokémon-Spiele sind mir natürlich zu leicht (und die kann man ja von Anfang an auch schon exploiten), aber das hier scheint ja das genaue Gegenteil zu sein. Verstehe ich das richtig und man kann sich mit den falschen Entscheidungen quasi das Spiel verbauen? Und das Spiel ist aktuell noch nicht komplett? Spielt es sich denn rund (sprich: keine größeren Bugs und Unschönheiten)?

Freut mich, dass du den komplett durchgelesen hast. :D

- bzgl. Schwierigkeit:
Pokémon kann man leider immer irgendwo exploiten/cheesen (auch hier, da gibt es ebenfalls Starter, die den anderen Startern sehr überlegen sind), aber hier wurde eben darauf geachtet, dass das nicht so ganz leicht ist. Über Abgesang gibt es ja schon eine Rubrik und das ist nur die bekannteste Möglichkeit - es gibt noch viele mehr. Wenn du normal spielst, merkst du allerdings eben doch sehr schnell, dass die Pokémon der Arenaleiter und einiger namenhafter Bosse auf Competitive-Level ausgelegt sind - die haben in der Regel irgendwas, um ihre Schwächen zu kompensieren und ihre existenten Stärken noch zu verstärken.

- bzgl. falscher Entscheidungen, die dir das Spiel verbauen können
Ich muss grade zugeben, dass ich nicht ganz verstehe, was du damit meinst, aber danke dafür, dass du das angerissen hast - es gibt nämlich "Points of No Return" im Spiel, wobei die so umgesetzt sind, dass das nicht mal wirklich stört und auch kein größeres Problem ist, da davor noch einmal gewarnt wird.
Ansonsten wüsste ich keine Stelle, wo man sich das Spiel wirklich verbauen kann, da das Spiel immer noch Pokémon als Ganzes ist, sprich, wirst du besiegt, verfrachtet man dich ins letzte Pokémon-Center (und knöpft dir Geld ab). Lediglich in den Fällen, wo das (1) nicht so ist, du (2) auch an keine Items zum Nachkaufen herankommst, (3) deine Pokémon zu schwach für einen Trainer sind und (4) deine Pokémon schon am Level-Cap sind, könnte man sagen, dass du dir das Spiel verbaut hast, da du dich weder vor noch zurück bewegen kannst. Die Situation gibt es an sich zwar, aber das muss man auch erst einmal hinkriegen, zumal man vor besagter Stelle auch nochmal gewarnt wird.

Wenn du Liferippers UiD-Lowlevel-Run gelesen hast, kannst du dir das ungefähr so vorstellen => "Aus Versehen" ist es schlecht bis nicht möglich, sich das Spiel mit der Wahl von falschen Pokémon zu verbauen.

Wenn du die Geschichte mit der Affection meinst - bis heute hat die noch keine Relevanz und soll später anscheinend für irgendwelche Sidequests mit den entsprechenden Charakteren gut sein, hat aber bisher kaum einen Einfluss auf den Spielverlauf. Entscheidungen die der Spieler im Spiel treffen muss, erhöhen oder verringern das Verhältnis diverser Hauptcharaktere zum Spieler, sonst nix.

bzgl. Episode 16 und die darauf folgenden Versionen:
Im Endeffekt ist das noch eine Demo mit vergleichsweise viel Content. Wenn man das Spiel nach dem Momentanen Stand durchgespielt hat, kommt (wie in vielen Demos) die Message, dass das Spiel an dieser Stelle zu Ende ist und der Spieler kann noch losziehen, um Sidequests zu erledigen. Episode 16 ist im Dezember 2016 herausgekommen, irgendwann dieses Jahr kommt wohl Episode 17 und was danach kommt bzw. wie schnell Amethyst an Episode 18-20+ arbeitet, weiß nur der Wind. Das Ding ist halt auch, dass alle 802 bisher existenten Pokémon auftauchen sollen, da hilft es halt auch nicht, wenn Nintendo alle paar Jahre ein neues Pokémon-Game mit nochmal 80 Pokémon raushaut - die müssen implementiert werden und alles, neue Fähigkeiten, neue Moves, die Abänderung von Sprites, etc. :D
Unschönheiten existieren durchaus in Form von teilweise nicht vorhandenen Angriffsanimationen, und geringfügigen Rucklern, wenn man nachts spielt (weil da die Straßenlaternen angehen, die Lichteffekte verursachen leichte Ruckler), aber ansonsten nichts, was erwähnenswert wäre.

Noch ein kleiner EDIT als Abschluss: Was das Spiel auch z.T. großartig macht, ist, dem Spieler bestimmte Pokémon nahelegen. Dadurch, dass gerade am Anfang die Pokémon selten und meist nur über Events zu erhalten sind, ist man dazu verleitet, Pokémon zu nutzen, die man normal eher weniger nutzen würde - falls man erwartet, gute Pokémon am Anfang nutzen zu können, wird man bitter enttäuscht - kein Dragoran und so :D.
Als Beispiel: Bissbark - ich mochte Bissbark an sich noch nie so richtig, aber Bissbark ist ein erstaunlich gutes Pokémon, vor allem, wenn man es mit dem Spiel sowieso schon nicht so leicht hat. Ein Pokémon ist gerade draufgegangen und du stehst vor einem nahezu unbezwingbaren Gegner, der nicht vom Typ Gestein, Geist oder Stahl ist? Würge ihm ein STAB-Silk-Scarf-boosted Retaliate rein. Die Attacke ist absolut super. xD

Kael
28.05.2017, 19:34
Bisschen was zu Digimon Story: Cyber Sleuth.

Ich bin gerade in Kapitel 11. Zur Story will ich nicht allzu viel sagen, zumal da eh noch relativ viel kommt, an das ich mich nicht 100% erinnere. Der Boss in Kapitel 10 war vielleicht nicht gerade easy, aber ließ sich ganz gut herunterkloppen. Der Boss von Kapitel 11 dagegen? Kann man vergessen. Eigentlich dachte ich ja, dass mich nach Reborn nichts mehr umhauen kann, was Bosskämpfe betrifft (Hi, 11. Arenaleiter), aber der hier ist echt übel. Ich sollte dazu anmerken, dass ich auf Hard spiele. Bisher war davon irgendwie nicht viel zu sehen, abgesehen vom Anfang bzw. den ersten Schritten - der Endboss von Kapitel 11 verleiht dem ganzen doch noch ein wenig eine andere Note.

Digimon sind btw. PlatinumNumemon Lv92, LadyDevimon Lv39, Titamon Lv59, MegaKabuterimon Lv39, Lilamon Lv44, Zudomon Lv46, Imperialdramon DM Lv53.

Wer's noch nicht gespielt hat (und das volle Spielerlebnis will), sollte sich das hier vielleicht nicht angucken.


Der Kampf besteht aus 2 Phasen - 100%-49% HP und 49%-0% HP. Dementsprechend hat der Boss zwei Attackensets, die wie folgt sind - es sollte angemerkt sein, dass der Boss komplett gescriptet ist - der macht immer das Gleiche:

[1 - 100% - 49%]

Attack (stinknormaler Standardangriff, 200-250 Schaden, Single)
Attack Charge (verstärkt Angriff)
Nightmare 3 (300-400 Magieschaden, Single)
Memory Divide (~300-400 Schaden, Single, Chance auf Instant Death)


Das alles ist noch kein großes Problem, außer der Instant Death, der halt ein wenig nervt. PlatinumNumemon, Lilamon und MegaKabuterimon haben alle Revive, sollte es halt einen der drei erwischen, benutzt man eine Wiederbelebungskapsel. Das Problem liegt in seinem zweiten Attackenset:


[2 - 49% - 0%]

Mastermind Port (heftiger Schaden, 700-800 Magieschaden, Multi, versetzt zu 100% in Schlaf, heilt bei 3 lebenden Partymitgliedern ~700 HP vom Boss)
Lightweight (verstärkt Geschwindigkeit, erniedrigt Verteidigung)
Mental Charge (verstärkt Intelligenz, was Magieangriff und Magieverteidigung gleichzeitig ist)
Hell Crusher 3 (~250-350 Magieschaden, Multi)


Fassen wir zusammen - man muss ihn erledigen, bevor er einen mit seinen sich immer weiter anhäufenden Statboosts überrennt (was mir jetzt schon 3x passiert ist). Das erste Mal wurde ich von der Schlafattacke überrumpelt und hatte nichts dagegen, da war es dann schneller vorbei. Mastermind Port hat auch noch einen Heal - der heilt so viel, dass der Partner, mit dem man in den Kampf zieht, TigerVespamon, das auch nicht wirklich rückgängig machen kann, außer, es setzt seine Signaturattacke ein (die Chance dafür ist irgendwo bei 15%, also zwischen 1/6 und 1/7). Lightweight und Mental Charge sorgen dafür, dass jeder Mastermind Port und jeder Hell Crusher stärker wird, während letzterer eine zusätzliche Schadensquelle ist.

Zumal der AI vom Partner oft auch einfach nur blöd ist und gelegentlich seinen Standardangriff auspackt. Ich hatte den Boss auf ~1% Leben, bis der Partner das dann glorreich verkackt hat, worauf ein weiterer Mastermind Port kam, und das Spiel vorbei war. Wenn der Boss einfach zu schnell wird, kann man den Kampf vergessen.


=> Mal gucken, wie ich an dem Ding vorbeikomme.

EDIT: Der 5. Versuch hat geklappt, nachdem ich MegaKabuterimon durch Imperialdramon DM ersetzt habe. 500 Schaden pro Runde (danke für die Status Barrier, TigerVespamon) ist halt was anderes als 300 Schaden pro Runde aufgrund von INT.

Ὀρφεύς
28.05.2017, 19:59
Ein Spiel wo ich mich schon sehr auf einen Bericht freue.
Gehe nämlich immer und immer wieder an Digimon Story: Cyber Sleuth in diversen Geschäften vorbei und kann mich nie durchdringen es zu kaufen, dabei sieht es verlockend genug aus.

Kynero
31.05.2017, 00:42
Hast du eigentlich die ganzen Nebenquests gemacht gehabt? Da gibt es ja so einige von. ^^
Dein Gedächtnis sei dir übrigens verziehen, ich weiß eigentlich auch nicht mehr, um was es da eigentlich alles ging. :p

Kael
31.05.2017, 10:29
Hast du eigentlich die ganzen Nebenquests gemacht gehabt? Da gibt es ja so einige von. ^^
Dein Gedächtnis sei dir übrigens verziehen, ich weiß eigentlich auch nicht mehr, um was es da eigentlich alles ging. :p

Letztes Mal? Ja. Inklusive die der Great Challenges (weil ich Examon wollte, um zu gucken, wie groß es auf dem Bildschirm ist ^^)
Dieses Mal? Ja, wobei man doch auch teilweise viel verpasst, wenn man die nicht macht. Teilweise sind da echte Perlen dabei:



Ein ultra-harter Frauenmagnet wendet sich an Takumi (das ist der Spieler) wegen seinem Handy
Er meint, alle seine Bilder wurden durch irgendwelche bizarren Blumenfotos ausgetauscht und er kriegt die nicht mehr weg
Takumi guckt sich daraufhin das Handy von dem Typ an und findet ein Lillymon, was sich ihn ihn verknallt hat und Selfies macht, damit der sexy Typ sie bemerkt
Wenn Takumi Lillymon besiegt, bittet sie ihn bleiben zu dürfen, auch wenn sie keine Selfies mehr machen wird
Der ultra-geile Typ muss grinsen und lachen, als er die Geschichte hört, dass sich ein weibliches Digimon in ihn verliebt hat und meint, dass es ihm nichts ausmacht, dass da ein Digimon in seinem Handy ist
Plot-Twist - er ist schwul (...xD)



Wobei ich die Story insgesamt auch ziemlich weird finde, wenn ich mal ehrlich bin. Ich hab aber vor, so ziemlich alles zu machen, was es in dem Spiel gibt (außer DLCs), die Bosse später sind ja auch nicht zu verachten. Vielleicht stell ich dann die Difficulty aber auf Normal um, wenn es gar nicht geht.

Muss aber noch mal überlegen, wie man die Statuswerte separat erhöhen konnte, außer durch diese Früchte. Bisher bin ich ohne Lilithmon ausgekommen, aber an sich ist das Teil echt übel. Ich hab mir ganz am Anfang ein Impmon beschafft (das nebenbei "Levia" heißt), was mittlerweile mein stärkstes Digimon ist (mit einer ABI von 87), wobei ich für das Teil Acceleration Boost noch haben will. Ob sich das lohnt, steht auf einem anderen Blatt. xD

Kael
04.06.2017, 17:13
Bin heute (bzw. grade eben) mit Digimon Story: Cyber Sleuth (PSV) fertig geworden. Lang genug hat's ja gedauert, um ehrlich zu sein. Kommt davon, wenn man die ganzen Nebenmissionen noch macht, heftige Digimon heranzüchtet und aber sonst nur im Zug spielt.

Meinen Hard Mode Run musste ich im Übrigen abbrechen, zumindest für den zusätzlichen Content. Mal davon abgesehen, dass ich nur mit Ach und Krach sowie massivem Glück an UlForceVeedramon vorbeigekommen bin (erinnert mich daran, den Kampf ins Review miteinzufügen), musste ich auch für ein paar andere der sog. "Great Challenges" auf den Normal Mode wechseln, wo das dann ein Kinderspaziergang war, mehr oder weniger zumindest. Das Hauptgame dagegen, inklusive den Endboss, konnte ich auf Hard bewältigen.

Hatte nebenbei am Ende alle meine Digimon auf Lv99 und mit 100 ABI (in anderen Worten - das Maximale vom Maximalen) - bis auf PlatinNumemon (38), UlForceVeedramon (94) und Mastemon (97). Außerdem war mein Lucemon SM "nur" Lv73, weil ich gegen Ende hin auch keine wirkliche Lust mehr hatte, das hochzuleveln, da der Master Cup eh noch kommt.

Bezüglich Finished!: Lediglich der Master Cup wäre noch erwähnenswert. Ansonsten hab ich 227/237 Digimon "gesehen" und 196/237 "eingefangen". Ich bin mir nicht sicher, ob ich den "Digidex" noch abschließen möchte. Einiges davon erfordert doch noch mehr als nur Leveln.

DLCs hab ich im Übrigen nicht gemacht, die bieten noch mal eine Herausforderung der Extraklasse, wenn man sich das antun möchte - als ob die Challenges nicht genug wären. Oder, um mal einen Vergleich mit FFX anzustellen:


Der Endboss in DS: CS entspricht Braska's Final Bestia in FFX
Die Great Challenges 1-8 in DS: CS entsprechen den niederen schwarzen Bestia in FFX
Die DLC-Missionen in DS: CS entsprechen den stärkeren schwarzen Bestia und Deus / Richter in FFX


Achja - weiter geht es dann wohl mit Operation Babel: New Tokyo Legacy (PSV). Wenn das mal kein absoluter Motivationsüberbringer ist...
Außerdem wurde für den 23.06. MGQ Paradox 2 angekündigt. Da muss ich aber mal gucken, wie schnell das in eine Form "übersetzt" wird, mit der man arbeiten kann und selbst dann bin ich nicht mal sicher, ob das Spiel überhaupt JRPG-Challenge-tauglich ist (was wohl dessen Natur zu verdanken ist, danke dafür - zählt das, wenn ich die ganzen Grafiken durch Pokémon ersetze?). Wir werden's sehen.

Kynero
06.06.2017, 18:43
Glückwunsch! :A
Du hast dich ja richtig intensiv mit dem Spiel auseinandergesetzt, ich bin da eher oberflächlich gewesen.

Bist du denn nächstes Jahr mit dem nächsten Teil wieder mit dabei?

Kael
06.06.2017, 19:19
Auf jeden Fall! :A
Bin schon super gespannt darauf. :D

Next Order hätte ich auch noch gern angerührt, das gibt's aber ja nur für die PS4. Lame.

Ὀρφεύς
08.06.2017, 11:37
Digimon World - Next Order habe ich letzte Woche bei der 3 für 2 Aktion bei Saturn mitgenommen.
Musste an diesen Thread denken und da die für Cyber Sleuth 25 Euro möchten, musste halt der neuste Teil her, damit es sich auch lohnt und deutsche Untertitel hat es angeblich auch.
Das wird dann mein Bonusspiel für die JRPG-Challenge.

Kael
08.06.2017, 17:13
Digimon World - Next Order habe ich letzte Woche bei der 3 für 2 Aktion bei Saturn mitgenommen.
Musste an diesen Thread denken und da die für Cyber Sleuth 25 Euro möchten, musste halt der neuste Teil her, damit es sich auch lohnt und deutsche Untertitel hat es angeblich auch.
Das wird dann mein Bonusspiel für die JRPG-Challenge.

Cyber Sleuth gab es afaik mal im PSV-Sale für 9,99€. Da hab ich dann auch zugeschlagen.

Wegen dem Review (bzw. an diejenigen, die darauf warten): Ich gucke zu, dass ich das dieses Wochenende hinbekomme, aber ich versprech nix xD

Kael
10.06.2017, 17:58
Bonus #2: Digimon Story: Cyber Sleuth
Gestartet: 24.04.2017
Beendet (Cleared!): 04.06.2017

http://i.imgur.com/L0oIInF.jpg

Warum gerade dieses Spiel?

In Prinzip deswegen, weil es schon lange herumliegt, zumal mich zwei andere User aus einem Forum auf das Spiel aufmerksam gemacht haben. Da ich das Ende eh noch sehen wollte, hab ich mir gedacht, dass man dieses Spiel auch noch mal ordentlich durchspielen könnte.

Spielweise:


Mein Hauptcharakter war zwar weiblich, im Laufe des Spiels merkt man aber, dass das wohl nicht wirklich so sein sollte – weswegen ich auch für dieses Review den männlichen Protagonisten, Takumi verwenden werde. Warum, wird noch erklärt.
Es gab zwei Schwierigkeitsstufen, Normal und Hard. Ich hab auf Hard angefangen und hab das Spiel auf Hard beendet (alle Bosse der Hauptstory) – lediglich für paar Nebenbosse musste ich den Schwierigkeitsgrad auf Normal abändern.
Komplettlösung/Walkthrough hab ich dann benutzt, wenn ich nicht weitergekommen bin (was vermutlich auch ein Grund für die hohe Spielzeit ist). Manchmal sind die Missionen nur ungenügend beschrieben was man wo machen soll.
Ich hab alle Nebenmissionen gemacht, das Offline-Colosseum bis zum Legendary Cup gemacht (Master Cup fehlt noch), alle Great Challenges absolviert und 227/237 Digimon „gesehen“ sowie 196 Digimon „gefangen“. Von 100% ist das weit entfernt.
Multiplayer wurde von mir nicht angerührt.
Sprache war logischerweise englisch.
Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 061:16 h (Cleared!), Party-Level: 73-99, ABI: 38-100, „Digidex“: 196/237 = 82,7%
Die Digimon, wer sich dafür interessiert:



[PlatinumNumemon – “Yahn“] | [Level 99] | [ABI 38] | [2,590 HP/186 SP/138 ATK/242 DEF/153 INT/159 SPD]
Nennenswerte Attacken: Speed Break Field, Revive, Character Reversal, Nightmare 3

[UlForceVeedramon – “Gyon“] | [Level 99] | [ABI 94] | [2,380 HP/173 SP/252 ATK/153 DEF/143 INT/257 SPD]
Nennenswerte Attacken: Ray of Victory, Victory Sword, Speed Charge Field, Mental Charge Field, Character Reversal

[Lilithmon – “Levia“] | [Level 99] | [ABI 100] | [1,330 HP/267 SP/138 ATK/148 DEF/404 (+98) INT/259 (+27) SPD]
Nennenswerte Attacken: Phantom Pain, Hell Crusher 3, Support End, X-Aura
=> Wirklich, alles was Lilithmon braucht, ist ihre Signaturattacke Phantom Pain. xD

[Mastemon – “Zin“] | [Level 99] | [ABI 97] | [1,850 (+20) HP/195 (+2) SP/274 (+29) ATK/180 (+2) DEF/236 (+4) INT/200 (+2) SPD]
Nennenswerte Attacken: Chaos Degradation, Safety Guard, Support End, Perfect Revival, Final Aura
=> Ähnlich wie bei Lilithmon - die Signaturattacke von Mastemon ist fatal.

[Examon – “Dragon“] | [Level 99] | [ABI 100] | [2,170 HP/202 SP/223 ATK/178 DEF/178 INT/207 SPD]
Nennenswerte Attacken: Speed Charge Field, Attack Break Field, Final Aura
=>War in Prinzip Auffüllfutter, ist kaum zum Einsatz gekommen

[ShineGreymon – “Chaon“] | [Level 99] | [ABI 100] | [2,470 HP/158 SP/292 (+25) ATK/163 (+10) DEF/129 INT/217 SPD]
Nennenswerte Attacken: keine
=> Siehe Examon

[Chaosmon – “Tsuka“] | [Level 99] | [ABI 100] | [2,750 HP/173 SP/392 (+10) ATK/138 (+10) DEF/128 INT/247 SPD]
Nennenswerte Attacken: Safety Guard
=> In Prinzip siehe Examon, wobei ich’s schon schade fand, dass das Teil kaum zum Einsatz gekommen ist – es hat den höchsten Angriff aller Digimon (mit ABI-Werten über 500!). Außerdem kann es mithilfe seiner Attacke die Zustandsveränderung „Crystallize“ hervorrufen – ich hab keine Ahnung, was die macht. xD

[Imperialdramon Paladin Mode – “Skuya“] | [Level 99] | [ABI 100] | [2,070 HP/222 SP/218 (+15) ATK/203 DEF/203 INT/207 SPD]
Nennenswerte Attacken: Attack Charge Field
=> Siehe Examon

[Lucemon Satanic Mode – “Lendrix“] | [Level 72] | [ABI 100] | [1,660 HP/202 SP/106 ATK/143 DEF/362 (+83) INT/202 (+17) SPD]
Nennenswerte Attacken: Character Reversal, Safety Guard, X-Aura, Hell Crusher 3
=> Hatte seinen Auftritt bei der letzten Great Challenge wegen Safety Guard

[MetalSeadramon – “Seadra“] | [Level 99] | [ABI 100] | [1,970 HP/207 SP/138 ATK/188 DEF/262 (+30) INT/191 (+10) SPD]
Nennenswerte Attacken: River of Power, Speed Charge Field, Attack Break Field, Perfect Revival, X-Aura, Attack Break Field
=> Befand sich eigentlich die ganze Zeit über in meinem Main-Team – MetalSeadramon ist cool 8)

[TigerVispamon – “Gold“] | [Level 99] | [ABI 100] | [2,220 HP/155 SP/292 (+35) ATK/158 DEF/138 INT/252 (+20) SPD]
Nennenswerte Attacken: Character Reversal, Speed Charge Field, Speed Break Field, Panic Wisp
=> Panic Wisp war paar mal wichtig, ansonsten war das auch so ein Kandidat, den ich normal nicht benutzt habe

Story:


http://i.imgur.com/iFSZrIc.jpg

BlueBox, Akkino und Aiba treffen sich mit einigen anderen wie gewohnt in einem Passwort-geschütztem Chatraum, vergleichbar mit Skype, als dieser von Mr. Navit gehackt wird. Dieser macht ihnen allen ein Angebot und meint, wenn sie sich am folgenden Tag in EDEN, einem visuellen virtuellen Netzwerk, in dem Menschen unabhängig von ihrer Distanz als Avatare miteinander interagieren können, einloggen, bekommen sie alle ein wundervolles Geschenk. Während sich der Rest des Chats bei dieser Ansage ordentlich ins Hemd macht, gehen Akkino und BlueBox sowie Aiba, der Spieler darauf ein und loggen sich am folgenden Tag in EDEN ein und begeben sich nach Kowloon - eine Zone in EDEN, die bis zum Erbrechen mit Hackern verseucht ist.

In Kowloon angekommen, werden die Avatare der drei gehackt, wodurch sie ein Programm namens „Digimon Capture“ bekommen und im Endeffekt nun selbst Hacker sind. Während BlueBox, der mit echtem Namen Arata heißt, sich in Kowloon umsehen möchte, ob es einen Ausgang gibt, da der Zugang überraschenderweise versperrt ist, bekommt Akkino bzw. mit echtem Namen Nokia es mit der Angst zu tun, bis sie auf Agumon und Gabumon trifft, die sie im Grunde genommen ganz süß findet. Aiba, der außerhalb der virtuellen Welt auf den Namen Takumi hört, trifft dagegen erst auf eine Art Geist in Form eines Jugendlichen mit schwarzen Haaren und im Anschluss einen Hacker namens Yuugo, der dem Geist verblüffend ähnlich sieht, nur dass er weiße Haare hat. Dieser überreicht dem Spieler dann sein erstes Digimon.

Als Arata den Ausgang gefunden hat, werden die drei Helden von einem Eater überrumpelt – einem Wesen, das nichts Besseres zu tun hat, als sich von Daten anderer zu ernähren. Während Agumon und Gabumon den Eater eine Weile aufhalten können und Arata sowie Nokia zur Flucht verhelfen können, schafft es Takumi nur zur Hälfte, dem Eater zu entkommen, was dazu führt, dass er in der realen Welt als eine Art „geglitchte Masse“ auftaucht – sprich, ein halb virtuelles, halb echtes Wesen ist.

Eine Detektivin namens Kyoko findet Takumi und bietet ihm an, nachdem er zumindest wieder danach aussieht, als wäre er ein Mensch aus Fleisch und Blut, für ihn zu arbeiten, da Takumi durch seinen Status als Halb-Cyber-Wesen praktische Fähigkeiten zu besitzen scheint, wie z.B. in das Netzwerk eines Computers oder Handys einzutauchen. Diese Fähigkeit, die Kyoko „Connection Jump“ getauft hat, befördert den Spieler zu einem Cyber Sleuth, der mysteriöse Vorfälle elektronischer Art lösen soll. Dabei möchte Takumi selbst früher oder später herausfinden, was mit ihm passiert ist, seitdem er von dem Eater angegriffen wurde…

Story-Eindruck:

Die Story ist im Grunde ein wenig seltsam, zumal viel auch einfach übermäßig komplex ausgedrückt wird – was zwar an sich etwas nervig ist, aber angesichts der Tatsache, dass sich die Detektive in dem Spiel gerne mal kryptisch ausdrücken, integriert es sich zumindest gut in den Spielverlauf. Viel wird einfach aufgegriffen, ohne zu erklären warum, bzw. wie genau ein Problem gelöst wurde.

Später gibt es auch noch einige Szenen, bei denen ich mir nicht so ganz sicher bin, ob ich die aufgrund der komplexen Ausdrucksweise als Ganzes verstanden habe. Dazu gehören auch das Ende und einige Szenen in der zweiten Hälfte des Spiels. Das Ende generell ist sowieso ziemlich weird.

Die Charaktere haben, wie in Reborn, teilweise etwas drastische Charakterzüge – die besten Beispiele dafür sind Arata und speziell Nokia. Entweder man mag sie, oder eben nicht – ich fand gerade letztere etwas nervig, auch wenn Nokia als Charakter ganz unterhaltsam war. Apropos Humor – der Hauptcharakter redet ja nicht besonders viel – dafür hat er gelegentlich ein paar Gesichtsentgleisungen. Hin und wieder sind die sehr genial, da wurde ganze Arbeit geleistet.

Gameplay:


http://i.imgur.com/M6PzmRB.jpg

1) Schwierigkeit

Zu allererst mal – der Schwierigkeitsgrad auf Normal muss ein Witz sein. Ich fand Hard bis zum 11. Kapitel auch schon nicht wirklich schwer (wo dann dieser Wake-Up-Boss war) und danach musste man eben wirklich auf das zugreifen, was das Spiel einem bot. Im 19. Kapitel gibt es dann noch einen richtig üblen Boss auf Hard – der war deutlich schwerer als der letzte Story-Boss.

Hier noch einmal der Boss aus dem 11. Kapitel:


Der Kampf besteht aus 2 Phasen - 100%-49% HP und 49%-0% HP. Dementsprechend hat der Boss zwei Attackensets, die wie folgt sind - es sollte angemerkt sein, dass der Boss komplett gescriptet ist - der macht immer das Gleiche:

[1 - 100% - 49%]

Attack (stinknormaler Standardangriff, 200-250 Schaden, Single)
Attack Charge (verstärkt Angriff)
Nightmare 3 (300-400 Magieschaden, Single)
Memory Divide (~300-400 Schaden, Single, Chance auf Instant Death)


Das alles ist noch kein großes Problem, außer der Instant Death, der halt ein wenig nervt. PlatinumNumemon, Lilamon und MegaKabuterimon haben alle Revive, sollte es halt einen der drei erwischen, benutzt man eine Wiederbelebungskapsel. Das Problem liegt in seinem zweiten Attackenset:


[2 - 49% - 0%]

Mastermind Port (heftiger Schaden, 700-800 Magieschaden, Multi, versetzt zu 100% in Schlaf, heilt bei 3 lebenden Partymitgliedern ~700 HP vom Boss)
Lightweight (verstärkt Geschwindigkeit, erniedrigt Verteidigung)
Mental Charge (verstärkt Intelligenz, was Magieangriff und Magieverteidigung gleichzeitig ist)
Hell Crusher 3 (~250-350 Magieschaden, Multi)


Fassen wir zusammen - man muss ihn erledigen, bevor er einen mit seinen sich immer weiter anhäufenden Statboosts überrennt (was mir jetzt schon 3x passiert ist). Das erste Mal wurde ich von der Schlafattacke überrumpelt und hatte nichts dagegen, da war es dann schneller vorbei. Mastermind Port hat auch noch einen Heal - der heilt so viel, dass der Partner, mit dem man in den Kampf zieht, TigerVespamon, das auch nicht wirklich rückgängig machen kann, außer, es setzt seine Signaturattacke ein (die Chance dafür ist irgendwo bei 15%, also zwischen 1/6 und 1/7). Lightweight und Mental Charge sorgen dafür, dass jeder Mastermind Port und jeder Hell Crusher stärker wird, während letzterer eine zusätzliche Schadensquelle ist.

Zumal der AI vom Partner oft auch einfach nur blöd ist und gelegentlich seinen Standardangriff auspackt. Ich hatte den Boss auf ~1% Leben, bis der Partner das dann glorreich verkackt hat, worauf ein weiterer Mastermind Port kam, und das Spiel vorbei war. Wenn der Boss einfach zu schnell wird, kann man den Kampf vergessen.


Den Kampf gegen UlForceVeedramon HM lass ich jetzt doch weg, weil ich den auch nicht mehr im Detail genau weiß. Das Problem war im Kern, dass der Typ eiskalt 8x angreifen konnte, bevor ich meinen Zug machen konnte und irgendwie hat er in einem Versuch fast nur harmlose Angriffe/Single-Target-Angriffe ausgepackt hat, weswegen ich seinen Typus mit Character Reversal umdrehen konnte und Lilithmon konnte ihn dann mit 2 Phantom Pain umlegen. Davor sind zwar noch eine ganze Standge an Digimon draufgegangen, aber zumindest hab ich das hinbekommen. War trotzdem Glück und ein ziemlicher Krampf.

Was man allerdings sagen muss – die Balance leidet teilweise schon ein wenig. Speziell auf Hard sind gewisse Digimon mehr oder weniger Pflicht, wodurch andere unterlegene Digimon auf der Strecke bleiben.

Zugute halten muss man dem Spiel, dass es nicht so verwahren ist wie seine Vorgänger, Digimon World Dusk/Dawn und DS, da konnte man irgendwann jedes Digimon mit Werten von 9999 bzw. 999 haben und rumpelt damit durch das komplette Spiel. Das geht in Cyber Sleuth zum Glück nicht.

Außerdem hat man noch „Memory“ als Begrenzer eingefügt. Jedes Digimon verbraucht Memory – von 2 bis maximal 25. Memory UPs bekommt man im Laufe der Story, weswegen es an sich nicht möglich ist, sich mit 11 Mega-Level-Digimon von Anfang an durchzuschimmeln. Es soll aber erwähnt werden, dass das am Anfang teilweise extrem eingrenzt (was es ja eigentlich auch tun soll).

2) Weiteres (in Stichpunkten)

- Als erstes mal das größte Problem, was nicht gerade schön anzusehen ist: Die Übersetzung. Im Spiel wird man zwangsweise auf Stellen stoßen, die einem eigenartig übersetzt vorkommen. Dazu gehört die Sache mit dem Protagonisten, der wegen mangelhafter Übersetzung als männlich betrachtet wird, obwohl er auch weiblich sein kann oder die Übersetzung der Eater zu „Bakemon“ – Bakemon und die Eater haben nichts miteinander zu tun, klingen aber im japanischen ähnlich, irgendwo stand das mal.

- Ich bin kein großer Fan vom Levelsystem. Der Grund ist der, dass jedes herab- oder heraufgestufte Digimon wieder auf Lv1 anfängt, was in der Regel zunächst schlechtere Werte hat als eines auf Lv50, zumal ich seit Touhou Genso Wanderer dieses Relevel-System auch nicht mehr wirklich sehen kann. Das Lv1-repeat-System ist allerdings für Digimon regelrecht charakteristisch.

- Die Ingame-Hilfe bietet keine Übersicht über die "Crystallize" und "Helpless"-Zustandsveränderungen.

- Ein wenig schade finde ich, dass man für die Skills so standardisierte Namen hergenommen hat. Der Dunkelheits-Multihit-Skill heißt Hell Crusher. Davon gibt es Hell Crusher 1, 2 und 3. In Dawn Dusk dagegen hatte jeder Skill seinen eigenen Namen.

- Die Musik variiert von „nervig, aber zumindest passend“ bis „echt gut“, wäre aber nix, was ich mir auch außerhalb des Spiels anhören könnte.

- Der Humor basiert, wie schon erwähnt, zum Großteil auf dem Charakter Nokia (wobei Arata und Kyoko auch ihre Glanzmomente haben) und auf der Mimik/Gestik des Protagonisten, die manchmal mehr sagt als 1000 Zeilen Text. XD

- Es lohnt sich, selbst die Nebenmissionen zu machen. Einige sind richtig gruselig (meistens, wenn der Occult Club beteiligt ist), andere witzig oder einfach nur heftig.

Fazit (8/10):

Im Grunde genommen gibt es nicht so viel Negatives über das Spiel zu erzählen, was richtig gestört hat (im Gegensatz zu z.B. SAO - Hollow Realization oder Pokémon Reborn, was Licht und Schatten vereint), sondern es sind mehr so kleine Ärgernisse, die das Gesamtpaket beeinflussen. Dazu zählen, wie schon erwähnt, vor Allem die fehlerhafte Übersetzung, ein leicht demotivierendes Level-System (wobei das Negative da noch abgefedert wird) und die Sache mit der Hilfedatei. Im Allgemeinen lassen sich viele Negativpunkte, die das Spiel hat, doch bequem umgehen - Encounter-Rate, das Fangen von Digimon und das Leveln. Lediglich das Kampfsystem ist im Allgemeinen etwas langsam.

Dementsprechend rund gestaltet sich halt auch die Story, wenn auch mit einigen Seltsamkeiten in der zweiten Hälfte des Spiels, wobei es doch schon etwas eigenartig erscheint, dass der Protagonist alles und jedem von seiner Arbeit erzählt - er ist immerhin ein Detektiv(-Assistent). Speziell in einigen Szenen mit Arata erscheint das als mehr als nur eigenartig.

Auf jeden Fall sollte man erwähnen, dass Digimon Story: Cyber Sleuth unter den Digimon-Spielen doch sehr stark heraussticht - vor allem durch die deutlich "erwachsenere" Story.

Finished! kommt an sich auch noch, wenn der Master-Cup fertig ist. Danach gibt es außer DLCs keinen Content mehr.

Narcissu
10.06.2017, 18:36
Die Grafik sieht auf den Bildern ja superschön aus! Hatte bisher zwar vom Spiel gehört, aber mir selbst noch nicht viel von angesehen. Sieht die Vita-Version auch so gut aus?

Kael
10.06.2017, 19:25
Die Grafik sieht auf den Bildern ja superschön aus! Hatte bisher zwar vom Spiel gehört, aber mir selbst noch nicht viel von angesehen. Sieht die Vita-Version auch so gut aus?

Im Vergleich zu der PS4-Version merkt man natürlich schon einen Grafikabfall (wobei ich auch die Grafik von der PS4 nicht mit der von der Vita vergleichen würde, wenn ich mal ehrlich bin). Die Vita-Fassung sieht leider nicht ganz so rund aus wie die der PS4, ist aber annehmbar. Bezüglich Grafik bin ich aber eh nicht ganz so anspruchsvoll.

Nebenbei, auch an andere - wenn etwas nicht klar ist oder ihr auch irgendwas am Review vermisst, gebt ruhig Bescheid. ^^

Kael
17.06.2017, 17:58
Update zu Operation Babel: New Tokyo Legacy, nach ca. 15 Stunden und einem Lv von 15 (da war das Vorgänger-Spiel schon halb rum):

Erst mal das Positive - das Spiel ist besser als sein Vorgänger, Abyss (was auch nicht wahnsinnig schwer ist). Und damit auch gleich zum Negativen - das war es leider auch schon an positiven Aspekten.

Zum einen gleich was an Ninja_Exit, wenn der hier reinschneit (weil das letzten Endes der Grund war, warum ich bisher nicht so begeistert vom Spiel bin): Wie triggert man das Membran Hole im Aoi Shrine (bzw. in den hinteren Teilen)? Irgendwie bin ich da mal zufällig hingekommen (einmal findet man ja immer hin, aber da bin ich dann sofort raus, weil 2 meiner Leute tot waren, was an sich eine gute Entscheidung war) und wurde dort hart rasiert (again, gut, war Warning Level 5 und mein Main Character hatte noch Enemy Lv+3 ausgerüstet. Gelegentliches Fliehen hilft dagegen xD). Ich würde da ja noch mal hin, um die Map zu vervollständigen und zu gucken, was es da noch so gibt, aber irgendwie finde ich da nicht mehr hin.

EDIT: Ich hab den Dungeon jetzt noch mal gefunden, dieses Mal in der Abyss Lane. Die Viecher dadrin haben mich trotzdem vernichtet. Sehen ja auch schlimm genug aus, ohne Flux.

Davon abgesehen nun mal zum eigentlichen Problem:


Im sogenannten Information Terminal sind einige Sachen nur ungenügend erklärt. Angefangen davon, was der Unterschied bei den Statuswerten zwischen dem ersten und dem zweiten Wert ist, über diverse Statusveränderungen, die nicht erklärt werden z.B. Gift, Paralyse ist klar, auch wenn letzteres zum Game Over führt, wenn alle davon betroffen sind, aber z.B. den Fear-Zustand hätte man beleuchten können und dann hatte ich noch eine seltsame Zustandsveränderung namens "Crash", die sich irgendwie durch einen roten Toptenkopf bemerkbar gemacht hat. Ich hab keine Ahnung, was die gemacht hat. "Dying" war ja weiß oder schwarz, aber srsly, das rot hat mich richtig beunruhigt.
Gegen einige Game Over konnte ich tatsächlich nicht viel machen. Gerade das eine Trap-Game Over hat mich dann doch ein wenig gewurmt - mein Academic hatte versagt, weil de 6 Partymitglieder 6 verschiedene Ergebnisse für einen B-Chip ausgespuckt hatten. Was war's? Paralyzer (wobei man solche blöden Game Over durch entsprechende Decoys verhindern kann, aber wenn ich mir anguck, was es da alleine gibt, wird mir echt schlecht...).
Im Anschluss an den oberen Punkt - wird eigentlich irgendwann erklärt, was die ganzen Chip-Traps machen, außer einfach mal die Trap triggern zu lassen?
Der Shop ist wie in Demon Gaze limitiert. Dabei hilft es natürlich absolut nicht, dass es lediglich Element-Affixes gibt, aber KEINE Arten-Affixes. Gerade bei den Paranormal-Gegnern sind die extrem wichtig und die droppen nur von der entsprechenden Art selbst.
Das Waffensystem ist letzten Endes genau wie in Demon Gaze. Für einige Charaktere hab ich immer noch keine brauchbare Waffe.
Hier sollte noch was hinkommen, das hab ich aber tatsächlich vergessen. Vielleicht fällt es mir noch ein.


Vom Schwierigkeitsgrad ging es bisher. Hat schon (gerade auf Warning Level 6) ordentlich Feuer dahinter. :O

Ninja_Exit
17.06.2017, 23:16
Hab nur 10 Minuten. Ich versuche ganz schnell zu antworten. xD

Man kann nachdem man zum ersten Mal den Muramasa Turm bewältigt hat und "zurückgekehrt" ist zufällig in die Membran Hole fallen. Sprich in jedem Dungeon kann es passieren. Dort sind viele "Code"-Type Monster unterwegs, die du mit "Crushwork" und "Multi-Crush" 1-Hitten kannst. Sie sterben immer sofort. Das sind aber Level 26 und 33 Skills. Fliehe erstmal vor diesen Code-Monstern und vorallen vor diesen Hasen.
In dem Dungeon ist deine Karte nicht funktionstüchtig. Habe also eine "Open Mapper" im Gepäck um die Karte aufzudecken. Der Ort ist nicht groß aber, er ist so verworren, dass man sich leicht verlaufen kann. Die Karte ist daher sehr nützlich. Der Ausgang ist immer bei X:10; Y:16

Bevor du nicht die Code-Spells des Academic hast, solltest du dich auf keinen Kampf einlassen.

Ich habe mal eine Statusliste zusammengetragen, damit du dich besser zurechtfindest.^^



Typ
Effekt



Fear
Der betroffene Charakter ist starr vor Angst, Spell-Codes und Code Identifizierungen funktionieren nicht mehr.


Sleep
Der Charakter pennt. Wird er verletzt wacht er meistens wieder auf.


Confusion
Der Charakter haut meistens auf seine eigenen Freunde, bis er zur Besinnung kommt.


Exhaustion
Signalisiert durch lilanen Glitzer um deinen Charakter. Alle Stats werden gesenkt und stirbt der Charakter mit diesem Zustand besteht bei einem Stat "Dying" [Weißer Totenschädel] eine 15%- und bei "Burnout" [Roter Totenschädel] eine 50% Chance bei Wiederbelebung einen Permadeath zu erhalten.


Dying
Weißer Totenschädel, Wird durch Belebung aufgehoben,


Burnout
Roter Totenschädel. Bei Belebung wird 1 Statpunkt bis zum nächsten Level-Up entzogen.


Critical
Kritischer Treffer, der zum sofortigen Tot führen kann [Dying]


Code Break
Der Charakter wird auf Level 0 gesetzt und kann seine Skills nicht verwenden. Am Besten fliehen bis der Zustand geheilt wird.


Depression
Der Charakter bekommt Halluzinationen und schädigt sich selber. *


Paralyse
Der Charakter kann unter Umständen keine Aktion ausführen.*


Loss
[Engel Symbol] Permadeath.*


Annihilation
Muss durch Vacation im Medic-Center geheilt werden*



* Sind alle Charaktere im Dungeon von diesen Zuständen betroffen, gibt es ein Game-Over.

Wird man das erste Mal mit paranormalen Gegnern konfrontiert (Ich glaube das Krankenhaus hat die ersten Geister), kann man sich im Shop PL-Energy kaufen. Der Affix macht die Waffen gegen den Typ Monster effektiv und der Schaden geht ist über 1.^^ Beim Monster Level "Caution" besteht bereits eine 30% Chance, dass die Paranormalen Monster- PL-Energy droppen.

Hast du zum Beispiel beim Stat "STR" zum Beispiel eine 47/29 stehen, bedeutet die linke Zahl, dass dies dein aktueller Stärkewert mit allen Boni sei es durch Waffen,Rüstungen oder Blood Codes dazugezählt. Der rechte Wert ist dein natürlicher Wert ohne die Boni.

Morgen kann ich noch mehr dazu schreiben.^^

Kael
21.06.2017, 18:59
Morgen kann ich noch mehr dazu schreiben.^^

...Und? Wie sieht's aus? xD

Bin mittlerweile im Green Museum und Level 21. Ins Membrane Hole bin ich jetzt noch zwei weitere Male gekommen - das scheint tatsächlich zufällig zu sein. So ziemlich alles geht gut kaputt, vielleicht abgesehen vom Leviathan, der auch einmal meine komplette Party paralysiert hat und noch absurd viel aushält. Die Code Eraser und die Eraser Grids gehen ja noch halbwegs, aber von den Muramasa Star Rabbits habe ich bisher noch keinen einzigen erledigen können, zumal die immer in 2er- oder 3er-Gruppen aufkreuzen. Srsly, man sollte Killerkarnickeln kein blutrotes Ninjaschwert in die Hand geben.

Davon abgesehen - das Mana Shield vom Priest ist natürlich genauso lächerlich wie am Anfang in Demon Gaze. Weiß grad nicht, wann der das bekommen hat, auf Lv18 oder 19. Die Wanted Variants kratzen mich nicht mal mehr und im Moment spiel ich auf Warning Lv6 und mit beiden Lv+-Equips. Zum Vergleich - meine Charaktere sind Lv21, die Gegner Lv38-40. Wenn da mal was durchkommt, tut's weh, aber es muss erstmal was durchkommen, zumal es dann ja auch noch Illusion/Aegis gibt.

Paar Stichpunkte noch:


Du hattest Recht, die Arten-Affixes gab es im Laden doch ... irgendwie. Seltsam, als ich nachgeguckt hab, hätte ich was drauf verwetten können, dass die da noch nicht waren.
Eine Liste von den Fallen und was sie bewirken, gibt es tatsächlich, wenn man gerade dabei ist, eine Falle zu öffnen und die entsprechende Falle auszuwählen, die man entschärfen will.
Die Tatsache, dass man einfach alles verschreddern und wiederverwerten kann, ist ziemlich praktisch.
Dass man paar Variants einfangen kann, ist ja ganz lustig, auch wenn ich keine Ahnung habe, wie viel die der Gruppe eigentlich bringen. Die kann man auch nur mit Multi-Target heilen. Ich hab mal einen von mir eigens vergifteten Blob eingefangen. Rate mal, was mit dem nach ca. 10 Schritten passiert ist... xD
Noch mehr, was ich vergessen hab


Mal gucken, wie lange der Dungeon noch ist. X_x

Kael
29.07.2017, 12:15
So, nachdem ich auch wieder vom BMT wieder da bin, zwei, drei grobe Sachen zu gleich zwei durchgespielten Spielen:

- [#8] - Fire Emblem Fates - Conquest:

Ich bin mal ehrlich, ich finde die Story an sich nicht so schlimm, wie es von dem einen oder anderen her erzählt wird. Man muss dazu sagen, dass ich weder Revelation noch Birthright gespielt habe - und das auch nicht vorhabe, weswegen diverse Charaktere, gerade die Antagonisten noch etwas flach wirken, ABER zumindest war das Spiel im Kern so fesselnd, dass ich das mehr oder weniger in einem Rutsch durchgespielt habe (nach Kapitel 4 und 9 hab ich Pausen gemacht, weil die für mich als Fire Emblem-Anfänger - Ich hab sonst nur Shadow dragon gespielt und Heroes, was aber nicht vergleichbar ist - auch einfach ultra-hart waren), im Gegensatz zu Operation Babel, was weiter unten noch kommt. Muss sagen, ich hab auch Corrins Entwicklung vom kleinen, naiven, behüteten Etwas zu einem Heer-Kommandanten sehr genossen, sowie ihre Fähigkeit, selbst zu denken und eben nicht die Marionette zu spielen, auch wenn das an manchen Stellen besser für ihre Gesundheit gewesen wäre.

Beim Gameplay muss ich sagen, dass Conquest zurecht als schwer betitelt wird - ich hab auf Schwer gespielt, aber ohne Permadeath - quasi den harten Lutscher-Modus (danke dafür, Sölf! xD), aber zumindest gibt es (als ich noch mal von vorne angefangen habe) auch einen EZ-Mode für die, die sich die Story näher angucken wollen. Die Missionen waren größtenteils tatsächlich sehr unterschiedlich, außer dass ich wohl nicht ganz gerafft habe, was der unterschied zwischen "Besetze Feld X" und "Besiege Boss Y" ist, weil der Boss meistens eh auf dem besetzten Feld steht und sich von da auch nicht wegbewegt. Gut, außer, dass man in ersterem Fall noch die herumliegenden Items einstecken, oder zusätzliche Gegner erledigen kann.

Näheres kommt dann im Review, das ich wohl irgendwann schreiben werde, mal gucken.

- [#6] - Operation Babel: New Tokyo Legacy:

Bezüglich Story gibt's nicht groß was zu sagen. Da ist dieses fette, mehrere Kilometer große quaderförmige Teil namens Embryo, was irgendwie halt weg muss, wofür es wiederum die Xth Squad gibt. Die werden wiederrum von der XPD Communication Division unterstützt, die primär das Ziel hat, Zivilisten zu retten (und dabei auch oft selbst in der Scheisse steckt und von den Leuten der Xth gerettet werden muss). Kurz: Die Story ist flach, lame und man hätte mehr aus ihr machen können.

Das Gameplay dagegen ist größtenteils okay, weist aber ähnliche Probleme auf wie das von Demon Gaze. Wer sich das im Vorfeld mal angucken möchte, kann sich die Dungeonübersicht von Demon Gaze antun, das kann fast 1:1 übertragen werden. Eine derartige Übersicht werde ich aber für Operation Babel nicht machen, sondern nur grob darauf eingehen.
Ansonsten kann ich noch sagen, dass ich immer dann erfolgreich ins Membrane Hole gedonnert bin, als es mir am wenigsten gepasst hat, was aber nicht schlimm war, da man zumindest eine brauchbare Belohnung bekommt, wenn man das bis zum Ende durchsteht (was nicht schwer ist). Die Muramasa Star Rabbits konnte ich zum Glück über kurz oder lang auch umboxen, war aber etwas verschreckt, als 2 Reihen von denen auftauchten oder alternativ 4 oder mehr innerhalb einer Reihe.

Außerdem waren die letzten Bosse etwas für den Eimer. Lediglich Joker mit seinen furchtbar lästigen Pillars war eine Herausforderung, bei dem ich auch gleich drei Mal abgekackt bin, der Rest ging teilweise klar ohne Schaden zu nehmen, z.B. Buccaneer & Walpurgis.

Ich denke, ich werde auch zuerst das Review zu FE: Fates - Conquest fertigmachen, da das noch nicht so lange her ist und ich mich an mehr erinnern kann. XD

EDIT:

Und [#7]?

Tja, dazu gibt es lediglich einen Interface-Patch, der noch nicht mal fertig ist, weswegen ich das auch beiseite schieben werde, zumindest vorerst. Ich hab zwar auch versucht, das selbst mit VNR zu übersetzen bzw. zu machine-translaten, was relativ glorreich gescheitert ist. Wenn ich das hinbekomme, wird es nochmal aufgegriffen, ansonsten wohl erst später, wenn irgendeiner einen Patch dafür hat.

Und [#9]?

Ich bin mir tatsächlich nicht sicher, was ich von der Hauptliste überhaupt noch spielen möchte. MeiQ - Labyrinth of Death werde ich wohl irgendwann anfangen, genauso wie Etrian Odyssey 4. Auf Dungeon Travellers 2 und auf M&L - Dream Team Bros. hab ich eigentlich eher weniger Lust, da überleg ich mir was zu - und dann gibt es ja außerdem noch das Postgame zu Touhou Genso Wanderer, was ich mal weiterspielen sollte.

Kael
04.09.2017, 13:14
#6 Operation Babel – New Tokyo Legacy
Gestartet: 24.05.2017
Beendet (Cleared!): 28.07.2017
Beendet (Finished!): 28.07.2017/TBA

http://i.imgur.com/BrrScvM.jpg

Warum gerade dieses Spiel?

In Prinzip hat mich Ninja_Exit auf das Spiel gebracht. Den Vorgänger (der anscheinend Part 1 & 2 einer 3-teiligen Spielereihe beinhaltete) hatte ich angefangen, dann aber wegen miserablem Design beiseitegelegt. Letzten Endes wollte ich auch einfach mal gucken, ob der Nachfolger dieselben Fehler gemacht hat wie der Vorgänger und wie sich die beiden Spiele unterscheiden – da ich an sich das Design von Operation Abyss/Babel mochte.


Spielweise:

- Ich habe im BASIC Mode gespielt. Die Schwierigkeit konnte man an sich nicht einstellen, soweit ich weiß, aber irgendwie konnte man sich am Anfang für einen von 2 Modi entscheiden. Bei Basic sahen die Artworks deutlich besser aus, weswegen ich mich dafür entschieden habe.
- Es gab die Möglichkeit, Subklassen zu erstellen. Meine Party bestand demnach aus (1) Samurai/Assassin, (2) Knight/Academic, (3) Warrior/Monk, (4) Archer/Samurai, (5) Mage/Physician und (6) Physician/Conjurer => Der Academic konnte eine ganze Stange an Feldbuffs (und später Code-Gegner instant killen), Physician war eine Art Healer, der Conjurer ein Beschwörer.
- Ich bin solange marodierend durch den Dungeon gelaufen, bis einer von meinen Charakteren das Zeitliche gesegnet hat. Ist gerade am Anfang noch häufiger passiert, danach nicht mehr so wirklich, gegen Ende wurde es wieder unschöner.
- Ich musste einmal ein Walkthrough angucken, beim GHB Cemetery. Grund dafür war dieses Nummer-Baumrätsel.
- Sprache war logischerweise Englisch.

- Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 039:20 h (Cleared!)

Die Party heißt nur grob „Xth Squad“ oder standardmäßig „Babyl Company“. Liegt primär daran, dass es nicht wie z.B. in Demon Gaze einen Protagonisten gibt, sondern die 6-köpfige Party wird als Ganzes betrachtet,

Story:


http://i.imgur.com/dc7tJrl.jpg

Operation Babel fängt dort an, wo Operation Abyss aufgehört hat. Gerade, als die Xth Squad dachte, sie hätte einmal Ruhe vor irgendwelchen Missionen, taucht ein quaderförmiges Kilometer großes Objekt am Himmel auf, das Tokyo bedroht – der Embryo. Der kann Teile von Tokyo in die sogenannten „Abyss“ verwandeln – einen Dungeon, welcher Variants beherbergt. Da man der Zivilbevölkerung nur schlecht verbieten kann, sich in den Abyss zu bewegen – schließlich hat man das zuvor schon paar Mal versucht und es gibt ja bekanntlich immer wieder Deppen, die sich über die XPD hinwegsetzen, deren Aufgabe es ist, die Zivilbevölkerung zu beschützen, liegt nahe, dass der Embryo da irgendwie verschwinden muss. Die Xth Squad hat lediglich noch keinen Plan, wie sie das anstellen soll.

Während eines Einsatzes wird halb Tokyo bei einem Angriff eines Variants (in Form eines dreiköpfigen Drachen) zerstört und die Straßen brennen Die Xth Squad rettet dabei eine junge Schülerin namens Hikaru. Als Hikaru jedoch im Hauptquartier analysiert wird, werden die Ergebnisse immer seltsamer und seltsamer, bis man sich einig ist, dass sie das Hauptquartier nicht verlassen darf – sie scheint ungeahnte Kräfte zu haben. Vielleicht ist sie ja der Schlüssel zur Zerstörung des Embryos…

Story-Eindruck:

Ich will hier auch nicht mehr sagen, als es sein muss – die Story ist eine Katastrophe. Kann unter anderem auch daran liegen, dass man keine Person, sondern eine Party hat, mit der man sich identifizieren sollte, aber so ziemlich nichts ist an der Story auch nur irgendwie gut.

Etwas akkurater ausgedrückt, fühlt sich die Story sehr eindimensional an, indem man nach und nach entweder irgendwelche Leute aus den Abyss rettet (oder das zumindest versucht) oder eben die Gegenspieler erledigt, die so viel Substanz haben wie… ja. Die haben im Grunde genommen keine Substanz, außer ein, zwei größere. Der einzige, an den ich mich überhaupt noch erinnern kann, ist einer der Endbosse.

Der eine größere Twist war vielleicht auch nicht absehbar, aber im Nachhinein zumindest erwartbar und vor allem echt öde, sollte man den Vorgänger gespielt haben. Nothing special.

Gameplay:


http://i.imgur.com/8JtbPHU.jpg

1) Allgemein
Zunächst mal das Positive – das Kampfsystem ist, dadurch, dass es einen Skip-Button gibt, unglaublich schnell, weswegen die Monstergruppen im Vergleich zu z.B. Etrian Odyssey zum Einen schneller kaputtgehen, zum anderen muss man nicht immer jedes Mal das Menü durchdrücken – das Spiel merkt sich die letzte Aktion, was äußerst praktisch ist. Wenn man stattdessen die ganzen Animationen sehen will und was die Gegner zu sagen haben, wenn man sie verhaut, kann man das immer noch langsam angehen lassen, es gibt keine Pflicht, diesen Button zu nutzen.

Weiterhin herausstechend positiv ist wie schon bei Operation Abyss auch die Atmosphäre. Während man einige Monster (Blobs, Mantis, Vorpal Rabbits, Super Goblin) schon aus Demon Gaze kennt (die da dann halt z.T. anders heißen), gibt es einige andere (z.B. Parasiten oder der Hellnightmare), die noch mal dafür sorgen, dass das Spiel ein wenig gruselig wirkt (was es vermutlich auch sein soll, so schön farbenfroh wie Demon Gaze ist Operation Babel ja irgendwie nicht). Dabei werden sie von dem Dungeon-Design und der Musik unterstützt – an der Atmosphäre habe ich nicht viel auszusetzen.

Davon abgesehen weist das Gameplay aber auch (ähnlich wie Demon Gaze) Schwächen auf. Während es in Demon Gaze zumindest Sidequests gab, die zwar spärlich vorhanden waren, aber immerhin, fehlen die in Operation Babel mehr oder weniger ganz – man darf lediglich einmal zu einem „optionalen Dungeon“ rennen, in den man später eh reingegangen wäre, dann noch das Membrane Hole, eine Gegend, die man beim Durchqueren der Dungeons mehr oder weniger unfreiwillig besucht und den einen oder anderen Wanted Variant; also Elite-Gegner.

Und dann gibt’s ja noch den Perma-Death. Der eine oder andere, der das liest, hat den ersten und einzigen Perma-Death, den ich während der Hauptstory hatte, live gesehen und bis ich herausbekommen habe, wie ich den aufhebe, hat’s auch eine Weile gedauert. Hinzu kommt, dass das natürlich auch mitten im Dungeon passieren kann (was in diesem Fall sehr großartig ist). Fehlt nur noch, dass das Spiel automatisch speichert, damit der Clusterfuck komplett ist.

2) Schwierigkeit

Operation Abyss wurde von mehreren Quellen als „mehr oder weniger nicht so schwer“ bezeichnet. Damals war ich noch etwas überfordert mit dem Spiel – aufgrund der Komplexität des Interfaces und allem was dazugehört, was ich später noch anspreche. Operation Babel ist letzten Endes genauso. Der erste Dungeon ist wie in Demon Gaze relativ einsteigerfreundlich, zweiter, dritter und vierter sind schon deutlich härter, wenn auch nicht unmöglich, aber da sterben dann halt einfach paar Charaktere und Heilung wie auch Wiederbelebung sind da noch äußerst begrenzt, wodurch man wieder aus dem Dungeon raus muss und sich das Ganze eben etwas zieht.

Mit Lv18, was irgendwo bei der Hälfte des fünften Dungeons war, bekommt der Physician, sprich, der Healer wie in Demon Gaze auch sein Mana Shield und die Random Encounter waren ab da an trivial. Weiß nicht, wodurch sich das Mana Shield in Operation Babel vom Holy Shield in Demon Gaze unterscheidet, da letzteres mehr oder weniger nicht viel gebracht hat, ersteres mich aber bis zum allerletzten Dungeon gebracht hat - ohne großartige Probleme. Im letzten Dungeon haben die Viecher so hart zugeschlagen, dass das Mana Shield meist relativ schnell kaputt war.

Durch den Einsatz des Mana Shields waren dementsprechend auch die Bosse relativ einfach – eigentlich ausnahmslos alle, inklusive Endboss, bis auf einer. Im gesamten Spielverlauf waren überhaupt nur drei Bosse wirklich bedrohlich, wo ich mehrere Game Over hatte – und das meist aufgrund Pech bezüglich Zufall.


Fuhrer konnte problemlos Leute kritisch treffen, wodurch der entsprechende Charakter instant umgefallen ist. Und das zu allem Überfluss mehrmals in der Runde. Die Lösung war dann, darauf zu hoffen, dass er nicht mehr als 1 Partymitglied pro Runde umhaut und am Ende mein Magier sowie der Healer überlebt haben, die ihn dann zu zweit kaputtschießen konnten.
Joker brachte 3 paranormale Gegner (vergleichbar mit Elementaren, Schleimen und so Zeugs) mit in den Kampf, die er bei Gelegenheit nochmal beschwören konnte und welche wohl hauptsächlich dafür da waren, den physischen Schaden abzufangen. Hat wunderbar funktioniert und mir 3-4 Game Over beschert, bis ich mal auf die Idee gekommen bin, Magie einzusetzen. Das hatte lediglich den Nachteil, dass Joker und seine komischen Säulen relativ gut darin waren, Magie zu unterbinden, da Statusveränderungen wie Silence mit im Spiel waren.
HIKARU war letzten Endes wie Fuhrer, nur, dass mir das Mana Shield nichts gebracht hat. Die Lösung war dieselbe.


3) Interface
Bekommt jetzt doch noch mal einen eigenen Punkt. Ich hab mich ja schon davor ein wenig über das Interface ausgelassen, das nicht nur abschreckt, weil man schlicht und einfach mit den ganzen Werten überrumpelt wird, sondern bei dem im X-Terminal auch nichts weiter erklärt wird. Statusänderungen und Fallen sind so Beispiele dafür, wobei ich lediglich bei ersteren die Erklärung wirklich vermisst habe.

Fazit / Zusammenfassung (5,5/10):

Fazit: Ich würde das Spiel wohl heute nicht noch einmal anfangen.
Das fängt bei der miserablen Story an, die mich nicht beeindruckt hat. Man hätte deutlich mehr aus der ganzen Geheimagenten-Thematik sowie daraus, dass es ja immer noch Zivilisten gibt, die gerettet werden müssen, machen können, aber das hat man einfach mit einem miesen Trick ausgehebelt, der letzten Endes nur lame ist. Selbst Etrian Odyssey hat das mMn besser hinbekommen.

Während die Atmosphäre gut, und das Kampfsystem spaßig sind, wird gerade letzteres von dem Problem mit dem komplexen Interface und von der Tatsache, dass man bei Fragen im Spiel nirgendwo nachgucken kann, kaputtgemacht. Außerdem gibt es immerhin neue Artworks, die z.T. wieder sehr viel Fokus auf die Brüste weiblicher Charaktere legen.

Im Endeffekt, wenn einem die Story egal ist und man sich nicht von dem komplexen Interface abschrecken lässt, ist man gut mit Operation Babel: New Tokyo Legacy beraten, andernfalls nicht. Das Postgame könnte auch noch durchaus ansprechend sein, zumindest gameplay-mäßig, aber vom Hauptgame war ich mehr als nur enttäuscht.

Anmerkung zu Finished!: Ob und wie ich Operation Babel noch komplett durchspielen möchte, weiß ich noch nicht. An sich bin ich aber nicht besonders motiviert, muss ich sagen.

Kael
09.09.2017, 17:17
#8 Fire Emblem Fates: Conquest
Gestartet: 22.06.2017
Beendet (Cleared!): 26.07.2017
Beendet (Finished!): 26.07.2017

http://i.imgur.com/hVc0YLz.jpg

Warum gerade dieses Spiel?

Zunächst hatte ich die Wahl zwischen einem Fire Emblem Fates und Fire Emblem Echoes: Shadow of Valentia. Ich war nie ein Fire Emblem Fan, aber zahlreiche Freunde hatten mir dazu geraten, Fire Emblem Fates zu spielen, entweder weil die Story voll genial oder abgrundtief scheiße sein soll. Irgendwann bin ich dann (durch Pokémon Reborn und Alter Aila) auf tvtropes gestoßen und habe mir dort auch Fire Emblem Fates angesehen. Ein gewisser Punkt in der Story von Conquest (der allerdings ein harter Spoiler ist) hat mich dann so hart getriggert, dass ich mir das Spiel doch zulegen wollte. Hinzu kommt, dass ich ein schweres Spiel haben wollte (etwas, dass ich doch nicht ganz so ausgenutzt habe), weswegen Conquest die naheliegendere Wahl war.

Spielweise:


Zur Schwierigkeit – ich habe auf Schwer gespielt, aber ohne Permadeath. Das wurde von Personen als „harter Lutscher-Modus“ bezeichnet. Das heißt nicht, dass ich meine Einheiten weggeschmissen hab, da die sonst keine Erfahrung bekommen haben, aber mir sind in vereinzelten Kapiteln Einheiten trotzdem weggestorben, obwohl ich eigentlich gut auf die aufgepasst habe.
Dass ich ohne Permadeath gespielt habe, schiebe ich darauf, dass ich, was Fire Emblem betrifft, mich noch als einen blutigen Anfänger sehe.
Promoted wurde erst bei Max-Level, also auf Lv20.
Komischerweise hab ich das Gold, was ich bekommen habe, kaum genutzt. Liegt eigentlich daran, dass ein Großteil der Charaktere, die ich benutzt habe, schon brauchbare Waffen hatten (Corrin, Xander, Leo, Camilla) und ich mit dem Rest eigentlich brauchbare Waffen gefunden habe. Eine genaue Übersicht gebe ich aber noch am Ende dieser Rubrik.
Ich hab generell versucht, alles auf den Maps mitzunehmen, was auch nur irgendwie ging. Die Ausnahme ist eine Einheit namens Nyx, da ich sie für eine gegnerische Einheit gehalten habe.
In Anschluss an den vorderen Punkt – es gab die Möglichkeit, gegnerische (meist nicht nennenswerte) Einheiten im Gefängnis zu „bekehren“ (was im allgemeinen etwas verstörend aussieht). Davon habe ich bei einer Einheit namens Beatrice Gebrauch gemacht, obwohl man die nicht romancen kann und sie an sich auch nicht besonders stark war. Der Grund dafür war, dass Jakob und Felicia mir etwas auf den Sack gingen.
Geromanced wurden Xander und Corrin sowie Silas und Effie (was insgesamt 3 weitere Einheiten sowie 2 Maps zum Leveln ergab).
Ich hab in deutscher Sprache gespielt.

Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 029:55 h (Cleared! & Finished!)


[Name]/[Level]/[Klasse]/[KP]/[Stärke]/[Geschwindigkeit]/[Magie]/[Glück]/[Fähigkeit]/[Verteidigung]/[Resistenz]/[Inventar]


Corrin Lv20 Adliger (Nohr), 49/37/26/22/22/25/28/16, Finsteres Yato, Drachenstein+, Heilmittel x3
Xander Lv20 Rittmeister, 46/33/23/7/31/28/34/13, Siegfried
Effie Lv20 General, 43/42/25/0/31/26/35/11, Langspeer+1, Eisenlanze+1, Sakrallanze
Benny Lv19 Erzritter, 49/30/11/0/23/29/43/22, Stahllanze+1
Leo Lv20 Dunkelritter, 42/25/20/34/22/20/23/32, Brynhildr, Eisenschwert
Keaton Lv19 Ulfhedin-Alpha, 56/39/30/0/18/23/26/12, Bestienstein+, Bestienrune
Shura Lv20 Abenteurer, 38/25/34/12/17/26/18/28, Meisterbogen, Pflege x15
Beatrice Lv20 Dienstmagd, 39/20/27/25/17/30/20/20, Feuershuriken, Stahlshuriken, Pflege x15
Sophie Lv20 Rittmeister, 41/35/31/5/30/30/26/24, Langspeer, Eisenlanze+1, Eisenschwert, Heilmittel x3
Camilla Lv20 Raubritter, 38/29/28/17/17/29/25/26, Doppelkeule, Donner, Stahlaxt
Kana Lv20 Adeliger (Nohr), 43/30/33/21/28/26/21/18, Laslows Klinge, Drachenstein, Heilmittel x3
Jakob Lv34 Diener, 37/20/29/16/29/32/19/16, Altes Brot, Pflege x12, Eisendolch, Heilmittel x2
Azura Lv22 Skaldin, 18/17/24/12/24/25/12/14, Bronzenaginata, Heilmittel x4



Da Corrin auf dem Cover von Fates weiblich ist, wird für dieses Review Corrin ebenfalls als weiblich angenommen. Corrin hieß natürlich mal wieder nicht Corrin, ist ja klar.

Story:


http://i.imgur.com/wXVidSz.png

Corrin bewohnt schon seit Längerem die Burg von Nohr, wo es ihr mehr oder weniger an nichts mangelt – sie wird von zwei Dienern, Jakob und Felicia betreut sowie von ihrem Bruder Xander im Schwertkampf unterrichtet. Lediglich, dass ihr Vater Garon sie für zu schwach hält, in der Welt außerhalb von Nohr zu überleben, da Nohr im Moment Krieg mit dem benachbarten Königreich Hoshido führt, macht ihr etwas zu schaffen, da sie sich gerne selbst die Welt ansehen möchte. Als Corrin ihren Bruder Xander in einem Duell schlägt, entscheidet Garon, dass sie aus ihrer Burg herausdarf und Missionen für Garon erledigen soll, dessen Ziel es ist, das Königreich Hoshido zu erobern und überreicht ihr ein magisches Schwert, das Gangleri.

Jedoch ist Corrin mit den Methoden von Garon nicht einverstanden, als sie das erste Mal damit konfrontiert wird. Zum Entsetzen ihrer Geschwister stellt sie durch ihre bedauernswerte Naivität offen Garons Methoden infrage, woraufhin dieser dieses Verhalten als einen Akt des Verrats betrachtet und Corrin auf eine Mission schickt, die sein Vertrauen zu ihr wiederherstellen soll.

Als es zur Entscheidungsschlacht zwischen Nohr und Hoshido kommt, streckt nicht nur Xander, sondern auch Ryoma, der Kopf der hoshidischen Familie die Hand nach ihr aus, um sie für die entsprechende Seite zu gewinnen. Corrin entscheidet sich hierbei für Xanders Familie – unter anderem, weil sie der Meinung ist, dass sie und ihre Geschwister Garon beeinflussen und seine Methoden ändern können, sollte er sein Ziel, die Eroberung Hoshidos, erreichen…

Story-Eindruck:

Dafür, dass gesagt wird, dass Fates die schlechteste Story aller Fire Emblems haben soll, wurde ich bitter enttäuscht – so schlecht ist die meiner Meinung nach nämlich gar nicht. Das Problem ist mehr, dass die zahlreichen Missionen aufgrund der Fire Emblem-Thematik selbst auch teilweise so blöd zusammenhängen, dass man aus den Schnipseln teilweise einfach keine besonders tolle Story zusammenbasteln kann, sowie dass gegen Ende massive Plotholes übrigbleiben, was man aber darauf schieben kann, dass man doch bitte das True Ending, i.e. Revelation spielen soll. Letzten Endes ist die Story selbst auch gar nicht mal schlecht, lediglich die Umsetzung ist eher so mittel.

An sich fand ich die Story aber nicht so schlecht, wie es ihr nachgesagt wurde. Angefangen damit, dass ich nicht das Gefühl hatte, dass es für Corrin aufgrund eines Ereignisses auch nur irgendeinen Grund gibt, sich mit Nohr zu verbünden, hat man zumindest versucht, das noch so zu verpacken, dass es zumindest halbwegs Sinn ergibt. Später dann gibt es doch auch einige Missionen, die letzten Endes überhaupt keinen Sinn ergeben, wie z.B. die neunzehnte.

Corrin, Xander, etc. müssen auf dem Weg nach Hoshido durch ein Kitsune-Nest, welche an sich Verbündete der Hoshidaner sind. Kaden, der Anführer der Kitsunes bemerkt die Truppe und bequatscht sie freundlich, kann letzten Endes aber nicht feststellen, dass Corrins Einheit irgendwie feindselig riecht (die ja an sich nur irgendwie durch das Gebiet der Kitsunes müssen). Corrin will dabei überhaupt nicht kämpfen, wird aber dazu gezwungen, als Kaden ihr steckt, dass sie angegeriffen werden - da sie ihr Territorium betreten haben - eigentlich will er das aber selbst nicht. Es kommt zum Kampf gegen eine ganze Stange Kitsunes.

=> Resultat: WTF?
=> Eine ganze Stange "toter" Kitsunes
=> der Kampf wäre absolut vermeidbar gewesen

Und das ist nur ein Beispiel. Im Spiel gibt es früher oder später auch Storytode. Einige davon sind so unglaublich sinnlos, speziell der von Ryoma. Das war nicht nur lächerlich inszeniert, sondern auch hochgradig bescheuert - und - ich kann es nicht oft genug sagen, SINNLOS HOCH 20.

Hinzu kommen die im Moment relativ substanzlosen Antagonisten (die durchaus im True Ending noch Substanz bekommen können). Immerhin tauchen die nicht irgendwie zufällig auf wie in diversen anderen Games (wobei, nevermind, Zola lässt grüßen), sondern werden zumindest storymäßig in einer gewissen Hinsicht aufgebaut und über den Verlauf der Story immer hassenswerter gemacht, bis es irgendwann zum Showdown kommt. Während ich den Aufbau zumindest halbwegs brauchbar und gelungen finde, bleiben bei der Motivation Rätsel und Fragen offen.
Auch hier kommt ein dicker, heftiger Spoiler zu dem, was mir aus Conquest nicht klargeworden ist:



Was ist mit dem Hoodie in Kapitel 5, der das Gangleri benutzt hat, um die hoshidische Bevölkerung sowie Königin Mikoto zu vernichten? Wer ist er? Woher kam der? Warum wusste er, dass Corrin in Hoshido war und nicht in Nohr, wo sie eine deutlich größere Zeitspanne verbracht hat?
Woher kommen eigentlich die ganzen Invader, z.B. die aus Kapitel 15, die ja anscheinend Diener von Anankos sind?
Azura hat in Kapitel 15 ja schon einen Hinweis gegeben, dass Garon nicht mehr lebt (der außerdem in Kapitel 27 als "Leere Vessel" bezeichnet wird) bzw. ein Diener von Anankos ist. Wie lang ist der schon so, wenn Xander und Camilla offenbar noch gute Erinnerungen an ihn haben?
Dass Hans nicht besonders intelligent ist, weiß man ja - aber Iago als Magier müsste doch raffen (und bereits lange genug dafür leben), dass Garon nicht Garon ist. Warum folgt er ihm weiterhin? Warum ist sein Hass und sein Neid auf Corrin eigentlich so groß, dass er sie vor den Augen ihrer vier Geschwister angreift und ihr generell Steine in den Weg legt?
Wie überlebt man eigentlich den Sturz auf den/von dem fliegenden Kontinent in Kapitel 15, so wie Gunter, Corrin und Azura?
Wohin ist Azura nach dem entgültigen Tod von Takumi verschwunden? Sollte gerade sie nicht von Corrins/Xanders neuer Welt profitieren?
Und, wie oben schon erwähnt, das Übelste von allem - warum begeht Ryoma trotz allem Suizid? Wir halten fest - es wird ihm gesagt, dass Corrin lediglich Hinokas Lanze hat, gut, er glaubt's zwar im ersten Moment nicht, bis sich Iago einmischt und wie immer auf Corrin rumhackt, weil sie Hinoka am Leben gelassen hat. Das Schlimmste? Ryoma rafft das zu allem Überfluss, versteht, dass Corrin vorhat, Garon zu erledigen, vertraut Corrin mit seinem letzten Atemzügen das Land an - und begeht trotzdem Suizid, sehr zum Amusement von Iago, was dazu führt, dass das Versprechen von Corrin an Hinoka, Ryoma zu retten, vom Winde verweht wird. Ganz großes Kino. -_-



Eine Szene wollte ich auch noch herausheben, die mir bis zum Ende hin absolut unverständlich geblieben ist:


Meine Güte. Wenn man schon deutlich merkt, dass einem das Schwert Gangleri nicht gehorcht, das den armen Gunter und einen selbst auf dem Gewissen hat bzw. akkurater - in eine Schlucht gestürzt hat, sollte man das Teil vielleicht bei der nächstbesten Gelegenheit einfach mal entsorgen. Vergraben, Zerschmettern, In 'nen See, in die Abfalltonne, auf den Schrottplatz, irgendwohin. Selbst ein Küchenmesser ist als Waffe immer noch besser geeignet als eine Waffe mit einem eigenen Willen, die man zu allem Überfluss auch noch von King Garon bekommen hat. Aber nein, was macht Miss Corrin stattdessen? Nimmt die Waffe, die einen schon einmal erfolgreich in die Scheisse geritten hat, mit nach Hoshido, wo das Teil kurze Zeit später noch ein weitaus größeres Unheil anrichtet (siehe oben, Kapitel 5). Im Anschluss jammert und heult Miss Perfect noch über das Ereignis, während sie beinahe die nächste Katastrophe heraufbeschwört, indem sie halb durchdreht.

Mann, Corrin! Guten Morgen!

Ne, ne, ne. Just no. Ich kann ja ein wenig verstehen, dass Szenen wie der Spoiler über mir bezwecken sollen, dass Corrin von einer kleinen, fast vor Naivität zerfressenen Turmbewohnerin zu einer erwachsenen, (mehr oder weniger) kritische Entscheidungen treffenden Armee-Kommandantin wird, was ich als Charakterentwickung an sich gut gemacht finde - aber bitte doch nicht so. Das geht deutlich besser.

Gameplay:


http://i.imgur.com/ExElpoO.png

1) Allgemein

- Missionen:
Conquest ist unglaublich abwechslungsreich, was die Missionen betrifft - die sind definitiv ein Highlight des Spiels. Ich empfand jede Mission als mehr oder weniger einzigartig, und einige haben ihre eigenen Features, die aus "Ich muss ja nur den Boss dahinten erledigen und alles andere aus dem Weg räumen!" mal schnell ein "Verdammt, das Terrain spielt da ja gar nicht mit, wie kriege ich das jetzt hin?" macht.

Das bekannteste Beispiel ist die Wind-Mission, wo der Wind mal eben eigene sowie gegnerische Einheiten quer über die Map bläst. Eine andere ließ ein Drachensiegel Kopien von den eigenen Einheiten entstehen, die durch eine Art Seelenbund verbunden sind - erleidet eine Einheit Schaden, erleidet die Kopie ebenfalls Schaden etc. Eine weitere Mission lässt unendlich viele Gegner spawnen, wo man nur fliehen muss, weil man die alle schlecht erledigen kann.

Sprich, die Missionen haben alle (gerade auf Schwer oder höher) Terrain-Probleme, Map-Tricks und letzten Endes die Einheiten selbst, die man alle überwinden muss, wo es spaßig sein kann, sich eine Taktik zu überlegen, wie man die Maps am Besten bewältigt.

- Basis:
Die Basis featurete einen Haufen nutzlosem Krams (die Lotterie, z.B., wofür ist die überhaupt da?), soewie eine Arena und viel mehr, bot aber immerhin auch eine Möglichkeit für Sidequests, den Spot Defense-Missionen => soll heißen, man wurde von einer ganzen Stange Einheiten überrant, die einem die Gebäude kaputtgemacht haben - die sind nach und nach zum Thron gerannt, war der dann von gegnerischen Einheiten besetzt, kam das Game Over. Hinzu kamen Läden, eine Schmiede, die die Waffen verbesserte und noch einiges anderes. Viel davon hab ich gar nicht mal wirklich genutzt.

- Romancing:
Belohnt einen hauptsächlich mit neuen Einheiten und Maps. Abgesehen davon bin ich aber kein Fan davon, mal komplett davon abgesehen, dass das in Fates generell einen äußerst eigenartigen Beigeschmack hinterlässt. Wer weiß, in welchem Verhältnis die Geschwister zu Corrin stehen, weiß was ich meine. Ist in Conquest zwar nur bedingt der Fall, aber eh.

Davon abgesehen birgt das Romancing einen weiteren ätzenden Punkt - die neuen Einheiten gehören zu der nächsten Generation, wurden aber in einer Parallelwelt aufgezogen, sodass dies ähnlich alt wie die 1. Generation sind. Manche zumindest. Ich muss wohl nicht erläutern, warum das etwas daneben wirkt, aber hey.

- Supports/Supportgespräche:
Supports sind in Fates ziemlich kaputt. Es macht einen deutlichen Unterschied, ob da eine Einheit 1-vs.-1 gegen eine andere Einheit kämpft, oder noch eine 2. Einheit mit dazustößt indem man sie in der Nähe einer anderen Einheit positioniert - was dann das Verhältnis zwischen den beiden Einheiten verbessert hat. Das führt dazu, dass die entsprechenden Einheiten sich voneinander erzählen und ihre dunkelsten Geheimnisse ausplappern, was den Charakteren zumindest noch ein wenig mehr Profil verleiht.

2) Schwierigkeit

Conquest wird zurecht als schwer betitelt, was primär an zusätzlichen Skills liegt, weniger an höheren Werten. Während ich gerade am Anfang noch problemlos durch die Maps gekommen bin, und ich dann auch keine Einheit mehr verloren habe, hat das gerade im letzten Drittel noch einmal ordentlich angezogen, mit der Krönung in einem Kapitel, wo sage und schreibe 3 ganze Einheiten überlebt haben. Ich sollte aber dazu erwähnen, dass ich es zeitweise nicht für nötig hielt, einen brauchbaren Heiler miteinzupacken. Später ging das dann natürlich nicht mehr.

Natürlich sorgen auch noch die Gimmicks der einzelnen Maps (Wind, Fallen, Eis, Terrain) für zusätzliche Schwierigkeiten.

Fazit / Zusammenfassung (7,5/10):

Die Wertung ruht daher, dass Conquest vom Gameplay her wirklich gut, spaßig und herausfordernd, von der Story her und wie sie umgesetzt ist, aber dann doch eher so mittel ist.

Was an der Story gelinde gesagt "nicht gut" ist, rolle ich hier nicht noch einmal auf - das Gerüst, auf dem die Story fußt, ist stabil und voll okay, aber eben mit einigen morschen Brettern, die man so auf keinen Fall haben möchte. Die Charaktere generell, die nicht näher beleuchtet werden (Z.B. die ganzen Retainer), erscheinen flach und sind halt einfach da, sofern man nicht mit in die Supportgespräche miteinsteigt. Näheres dazu kann man der Story-Sektion entnehmen.

Das Gameplay ist abwechslungsreich und deutlich besser gestaltet als so manch anderes an S-JRPGs was ich bisher so gesehen habe - was zwar auch nicht viel ist, aber naja - gameplaymäßig kann ich mir wenige Gründe vorstellen, die gegen das Spiel sprechen.

Anmerkung zu Finished!: Da Conquest kein Postgame besitzt und ich den Multiplayer wohl auch nur selten anrühren werde, erarche ich das Spiel als endgültig beendet. Revelation werde ich, denke ich nicht anfangen - der Grund ist, dass ich mich noch durch Birthright kloppen müsste und ich auch einfach keine wirkliche Lust auf Birthright hab, zumal Revelation Birthright ähnlicher sein soll als Conquest.

Kael
16.09.2017, 15:46
So. Wollte das schon länger mal updaten.

Eigentlich dachte ich ja, dass zumindest jemand zu Conquest was schreibt, aber entweder war's wohl wieder zu lang, das Spiel zu ausgelutscht oder eventuell zu spoiler-y (wobei ich mir da Mühe gegeben habe, alles, was relevant ist, in Kästen zu verfrachten). Kann man aber nichts dran ändern. Bei Operation Babel hab ich damit gerechnet, aber ich hab auch keine große Lust, mich darüber zu unterhalten, dafür hat mich das Spiel dann doch nicht so richtig gefesselt. xD

Mal 'nen Überblick, was so läuft:

[#7 - MGQ Paradox 2]

Hab ich mittlerweile lediglich mit einem Interface-Patch in ziemlich genau 56 Stunden und 18 Sekunden oder alternativ 289:40:52 h - 233:40:34 h (Dafür, dass ich durch die Storysequenzen durchskippen konnte, ist das viel - für Part 1 hab ich afaik 75h gebraucht und da hab ich mir jeden Dialog 5x durchgelesen) durchgespielt, aber da ich so gut wie nichts von der Story mitbekommen habe, zähl ich das noch nicht als durchgespielt. Stattdessen wird das bis hin zum Ende vom Jahr aufgeschoben, in der Hoffnung, dass kein Translation Patch an Silvester kommt, wie letztes oder vorletztes Jahr. Anscheinend gibt's noch keinen direkt Google-Translate-Patch und Versuche, das selbst zu übersetzen, waren bisher nicht erfolgreich (meist damit verbunden, dass ein entsprechendes Tool nicht funktioniert hat), ich bleibe aber da auf jeden Fall noch dran. Ansonsten, wenn sich da bis Ende November nichts tut, weder von meiner Seite aus, noch von Patch-Seite aus, fliegt's auch vorerst wieder von der Liste, da ich wenig Interesse daran habe, nur über das Gameplay zu schwadronieren. Werden wir dann sehen.

[#9 - Mugen Souls Z]

Bin in Kapitel 12, also kurz vor dem Ende. Ich hoffe, dass ich bis Ende nächster Woche damit durchkomme (also Cleared!/Abspann gesehen und so), auch wenn das Postgame nochmal ordentlich Zeit fressen wird. Bisher muss ich aber sagen, dass mir das Spiel doch erstaunlich gut gefällt und ich nicht bereut habe, mir das zugelegt zu haben. Die Story lässt sich zwar auf "Wir erobern mal eben die ganze Welt, stopfen alles in den Sarg, was nervt und sammeln unterwegs unsere Gefährten ein!" reduzieren, muss aber sagen, dass die Story, ihre Charaktere und auch die Antagonisten, so blöd und eingefahren wie sie sind, doch immerhin auch ihren Charme haben. Hinzu kommen bezüglich Gameplay gefühlte 500,000 Mechaniken, die man schon aus Disgaea kennt (welche für mich aber nur bedingt relevant waren), sowie teilweise nette, teilweise verstörenede Badeszenen.

Man sollte allerdings dazu sagen, dass das Game als eine Kreuzung von Disgaea und Hyperdimension Neptunia betrachtet wird - und dementsprechend auch Elemente beider Spiele beinhaltet. Wer mit dem Stumpfsinn von Disgaea und speziell Hyperdimenion Neptunia nicht klarkommt, braucht sich das auch nicht anzutun. Ich geh im Review auch noch genauer darauf ein, welche Parts von Mugen Souls Z von den entsprechenden Spielen passen.

Eine Sache hat mir aber hier auch die Stimmung ein wenig verdorben, das sag ich jetzt gleich schon mal - in der PC-Version bekommt man gleich zu Beginn Gegenstände, die alles, was man das Hauptgame über findet, bei weitem hinter sich lassen, sowie Statuswert-erhöhende Kostüme, einen Batzen Gold (500k Gold und 500 Punkte, um genau zu sein), lächerlich übertriebene Heilitems und dann natürlich noch sowas hier (links: zweitschlechteste Main-Game-Waffe, rechts: Geschenk vom Spiel):


https://i.imgur.com/TFGIEKJ.jpg

Das Game wäre gar nicht mal so leicht, würde man nicht mit solchen Teilen beschmissen werden. Der Lv80 Boss von Kapitel 11 hat mir z.B. ganz schön zugesetzt. Das ist wie, als würde man bei Pokémon gleich am Anfang mit 'nem Lv80 Legendary beschmissen werden. Die Ausrüstung z.B. hab ich generell nicht benutzt, bei den Kostümen hat's dann aber doch ausgesetzt. Kosmetik-Items einzubauen, die Statbooster geben, finde ich, freundlich ausgedrückt, nicht die beste Idee, das ist aber was, was von Hyperdimension Neptunia mitgekommen ist.

[#10 - Ys 8: Lacrimosa of Dana]

Schaut bisher stark danach aus, als ob Ys 8 das Game of the Year für mich wird. Noch will ich mich nicht der Euphorie hingeben, bis ich ein wenig weiter bin und es tatsächlich auch zur Sache geht, aber bisher bin ich durchweg begeistert. Viele Spiele mit AKS hatte ich davor ja nicht gespielt - dieses Jahr lediglich Hollow Realization und Dark Cloud, wo mich beide Varianten nicht so überzeugt haben, was aber nicht auf Lacrimosa of Dana zutrifft. Die normalen Gegner sind zwar trotzdem mehr oder weniger Fodder, aber zum einen war das weder in Hollow Realization noch in Dark Cloud anders, zum anderen gibt es trotzdem noch genug grässliche Fodder-Gegner mit furchtbaren Attack Patterns - wer mal am Strand in Chapter 1 geguckt hat, weiß was ich meine. Und solche Gegner sind auch wirklich gut, der Lerneffekt ist da und es macht Spaß, die zu bekämpfen. Zumindest das Sammeln ist auch besser gestaltet als in Hollow Realization, das Drop-System ist im allgemeinen durchdachter, die Musik wesentlich besser. Von der ersten BGM in der Wildnis wurde ich regelrecht überwältigt, so etwas schnelles hatte ich absolut nicht erwartet und doch gefällt mir der Soundtrack bisher richtig gut.

TL; DR: Das Game ist großartig. :A:A:A

Noch was allgemeines - da ich jetzt offiziell meine acht Spiele 2017 durchgespielt habe, (auch wenn MGQ Paradox nicht dazuzählt, so hab ich trotzdem den Abspann gesehen) wird die Challenge auf 12 Spiele erweitert. Yes! Sollte ich dieses Ziel nun auch erreichen, werde ich auch die Bonus-Games als durchgespielte Spiele sehen, da ab dann sowieso Open End ist. :O Oder ich nehme mir einfach vor, die Games auch tatsächlich mit Postgame abzuschließen. XD

Narcissu
16.09.2017, 15:50
Wenn du das Musikstück magst, kannst du dich noch auf zahlreiche im ähnlichen Stil freuen. Und genügend fiese normale Gegner kommen auch noch, keine Angst. :D

Auf welchem Schwierigkeitsgrad spielst du?

Kael
16.09.2017, 16:03
Wenn du das Musikstück magst, kannst du dich noch auf zahlreiche im ähnlichen Stil freuen. Und genügend fiese normale Gegner kommen auch noch, keine Angst. :D

Auf welchem Schwierigkeitsgrad spielst du?

Nightmare. Wollte zunächst auf Hard anfangen, da ich bisher keinen anderen Ys-Teil gespielt habe, außer eben das bisschen Celceta, aber nachdem ich Hollow Realization schon hinter mir hatte (und, fairerweise muss ich das sagen, auch durch Klunkys Äußerungen hier im Forum hat mich doch ein wenig die Neugier gepackt) dachte ich, dass das nicht so schlimm werden kann. Später hab ich dann noch herausgefunden, dass man zur Not eh noch was an der Schwierigkeit drehen kann, sollte man sich übernommen haben.

Ich bin aber ehrlich, das hab ich gleich am Anfang ziemlich übel bereut, der allererste Gegner hat mir gleich insgesamt 6 Game Over mitgegeben. Das schiebe ich aber auf meine eigene Unfähigkeit, da das Game dir ja sagt, dass man "L" zum Ausweichen benutzen soll, ich drück "R" und wundere mich, warum sich nix tut. Dafür hab ich dann aber immerhin diese Block-Mechanik herausbekommen, was ich dann versucht habe, zu timen - was mir aber auch nur bedingt gelungen ist. Ich bin da noch sehr am Experimentieren, was das betrifft, wann ich wirklich ausweichen muss, und wann Flash Time und diese Flash Guard-Mechanik ("R") triggert. Alleine vom Angucken der Gegner und der Animationen hab ich das nicht so wirklich herausbekommen.

Den Gegner oben konnte ich dann aber größtenteils mit Hit-and-Run erledigen, da ich erst herausbekommen habe, dass ich die falsche Taste zum Ausweichen benutze, als ich beim nächsten Boss war, da man den Bodyslam von dem irgendwie schlecht blocken konnte. XD

~Jack~
16.09.2017, 16:10
die Musik wesentlich besser. Von der ersten BGM in der Wildnis wurde ich regelrecht überwältigt, so etwas schnelles hatte ich absolut nicht erwartet und doch gefällt mir der Soundtrack bisher richtig gut.
Die Musik gehört bei der Reihe sowieso zu den absoluten Highlights, auch wenn manche Teile da mehr bieten als andere. The Ark of Napishtim fand ich in der Hinsicht noch etwas mangelhaft, aber alle anderen Sequels und Remakes sind da um einiges besser.
Muss auf die PC-Version ja dummerweise noch einige Wochen warten so wie es aussieht, aber die vergleichweise winzige Vita-Fassung will ich mir auch nicht antun :D Aber dafür erscheint ja bald Danganronpa V3!


Wollte zunächst auf Hard anfangen, da ich bisher keinen anderen Ys-Teil gespielt habe, außer eben das bisschen Celceta.
Für die Solo-Teile (also Origin, Felghana, Napishtim und halt alles davor) würde ich das aber nicht unbedingt empfehlen. Da sind die Bosskämpfe nämlich ein etwas anderes Kaliber als in den späteren Ablegern mit Party-System.

Kael
26.09.2017, 10:58
Für die Solo-Teile (also Origin, Felghana, Napishtim und halt alles davor) würde ich das aber nicht unbedingt empfehlen. Da sind die Bosskämpfe nämlich ein etwas anderes Kaliber als in den späteren Ablegern mit Party-System.

Ich sollte dazu sagen, dass ich Ys 8 auch ein bisschen nach meiner eigenen Challenge spiele. Auf der Vita gibt's den 5. Schwierigkeitsgrad, Inferno, ja nicht.

- Difficulty: Nightmare
- Keine Items während dem Bosskampf
- Alle Partycharaktere müssen überleben

Abseits von Bosskämpfen hat das dann natürlich bisher nicht mehr viel Relevanz, vor Allem in den Dungeons später, da es da auch richtig ätzende Gegner gibt und man sich nicht heilen kann. Auf der anderen Seite müssen die Items ja auch irgendwohin, wenn ich die schon im Bosskampf nicht benutzen möchte.

Davon abgesehen ist Celceta das einzige Ys, was ich noch besitze. Weiß grad nicht, wie das da ist, ich fand es aber nicht so spaßig wie Lacrimosa of Dana.

Kael
07.11.2017, 14:55
Lang, lang ist's her. Ich habe gerade eben Mugen Souls Z mit einer Spielzeit von 50 Stunden und 27 Minuten auf einem Level von 545 (Ja! >_<) durchgespielt.

[#9 - Mugen Souls Z]

Wenn ich mir meinen Post von vor knapp zwei Monaten angucke, muss ich sagen, dass das zwar doch eine echt lange Woche habe, aber hey, zwischendrin hatte ich so viele Anläufe, die mich dann auf Dauer auch nicht so wirklich motiviert haben, meistens aufgrund von irgendwelchen Game Over bei zu vielen Gegnern oder weil ich diverse Items nicht gefunden habe oder dies oder das. Wie auch immer, die Motivation war lange Zeit im Keller. Das Review kommt wohl noch irgendwann (hoffentlich tatsächlich demnächst), werden wir sehen.

Kael
01.12.2017, 18:49
#9: Mugen Souls Z
Gestartet: 21.08.2017
Beendet (Cleared): 07.11.2017
https://i.imgur.com/za3coLU.png

Warum gerade dieses Spiel?

Zu PS3-Zeiten durfte ich mir für einen Freund ein Geburtstagsgeschenk überlegen, weswegen ich irgendwann auf Mugen Souls gestoßen bin. Damals hatte ich keine PS3, wollte das Spiel aber trotzdem irgendwann spielen. Milliarden an Schaden? Ja, wunderbar! Maximal-Level von 9,999? Klingt geil! Mischung aus Hyperdimension Neptunia und Disgaea – bzw. Disgaea als RPG? Immer her damit!
Kurz gesagt, seitdem ich das mal im Laden gesehen habe, wollte ich’s spielen. Hat mich auch einfach in vielerlei Hinsicht angesprochen.

Spielweise:


Ich hab aufs True Ending hingearbeitet (was die Spielzeit bestimmt um 10 Stunden erhöht hat, da einiges davon ziemlich lästig war, mal von den ganzen zusätzlichen Gegnern abgesehen).
Das wiederrum hatte den hohen Level von 545 zur Folge, da ich in das Mugen Field auf Ebene 60 musste.
Von den Charakteren, die es so gab, hab ich lediglich Syrma, Nao und Ryuto von Anfang an durchgezogen, zwischendrin Shirogane und dann, als sie verfügbar war, Alys. Der Grund war der, dass sie eine Art Ultimate hatte, die von allen Gegnern in Reichweite Sachen klauen konnte (was sehr praktisch war).
Man bekommt ja gleich am Anfang richtig üble Ausrüstung etc. hinterhergeschmissen. Davon benutzt hab ich lediglich die Kostüme (wodurch einige interessante Kreationen dabei herausgekommen sind). Waffen, Rüstung, Accessoires und Seifen (die die Statuswerte temporär erhöhen konnten) wurden nur dann benutzt, wenn ich die schon mindestens einmal bekommen habe.
Von den Mechaniken hab ich gar nicht mal viel genutzt. Bei einigen lästigen Gegnern brauchte ich die Blast Off-Mechanik (mit der man durch Skills die Gegner wegschleudert und in andere Objekte reinschleudern kann), da besagte Objekte (bzw. Kristalle) manchmal äußerst lästige Effekte wie Heilung durch Schaden oder Unverwundbarkeit besaßen – ähnlich wie die Georama Parts aus Disgaea. Fever Time und Captivate habe ich eher spärlich bis gar nicht verwendet.
Man konnte zusätzlich durch Gold auch noch die Waffen aufleveln. Hätte man wohl eher machen sollen, ich hab damit angefangen, als das Spiel zum größten Teil rum war und ich sonst überhaupt nicht weitergekommen wäre, weil die Bosse relativ hart waren.
Die Badeeinrichtung hab ich fast nicht verwendet. Ich hatte das Gefühl, dass die sich auch nur bedingt lohnt, da die ganzen Buffs wieder weg sind, wenn man zum Raumschiff zurückkehrt.
Party am Ende bestand aus: Syrma Lv545, Nao Lv545, Ryuto Lv545, Alys Lv545
Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 050:27 h (Cleared!)


https://i.imgur.com/5gj7xVm.jpg

Story:

Nachdem die wunderschöne, unanfechtbare und… ja, was-auch-immer Göttin des Universums Chou-Chou die 7 Welten erobert hat und ihr eh keiner mehr das Wasser reichen kann, sucht sie nach neuen Herausforderungen, um ihren Ruf noch unanfechtbarer zu machen. Dabei driftet sie in einen Teil des Universums ab, der anstatt sieben 12 Welten beherbergt und macht sich (nach nicht nennenswerter Gegenwehr) auf den Weg, die erste der 12 Welten zu erobern, die Rose World.

Währenddessen begibt sich Nao, eine Helden-Anfängerin der Rose World (die von ihrem Dorfältesten losgeschickt wird, da etwas super-ultra Böses bevorsteht) auf die Suche nach einer brauchbaren Waffe, in der Hoffnung, dass eine wohl irgendwo herumliegt – so zumindest ihre Vorstellung. Stattdessen findet sie einen äußerst auffälligen Sarg. Nachdem ihre Hoffnung, dass im Sarg eine Waffe ist, im Keim erstickt wurde, als die Ultimative Göttin der Rose World, Syrma, aus dem Sarg tritt, versucht Nao, Syrma zu sich nach Hause zu schleppen, da diese kurz vorm Verhungern ist - was aber von Ryuto, einem Diener von Chou-Chou und Chou-Chou selbst unterbunden wird, deren Ziel es ist, die zwölf Götter/Göttinnen zu erledigen bzw. diese zu Chou-Chous Vasallen zu machen, um im Anschluss die entsprechende Welt zu erobern.

Doch, wie es der Zufall so will, wird Chou-Chou von ihrer Neugierde, was Syrmas Sarg betrifft, überrumpelt und von diesem eingesogen, sowie ihrer Kräfte beraubt, wodurch Chou-Chou ein wenig schrumpft. Syrma erwähnt daraufhin, dass es 12 Ultimative Götter gibt, die alle ihren Weg in Syrmas Sarg finden müssen, welcher als ein Tool für eine Fusion der 12 Götter in einen einzigen weitaus mächtigeren Gott fungiert – auf diese Weise würden Chou-Chous Kräfte, die ihr vom Sarg geraubt wurden, zu Chou-Chou zurückkehren. Somit ist das Ziel aller ziemlich klar – gäbe es da nicht diverse Typen, die das bei jeder Gelegenheit verhindern wollen würden…


https://i.imgur.com/idSZFOx.jpg

Story-Eindruck:

Wie schon erwähnt, ist die Story zunächst linear und lässt sich auf ein klares Ziel reduzieren – die verbleibenden 11 Götter zu finden (von denen einige auch ein wenig unspektakulär sind), damit Chou-Chou wieder sie selbst wird und in aller Ruhe die restliche Welt erobern kann. Später fällt das ein wenig ab, wenn die „Bösen“ der Story auch zum Zug kommen, auch, wenn die Motivation der entsprechenden Charaktere meist relativ albern ist, z.B.



Supra will Soul eigentlich nur blutrünstig umbringen, weil er ihr einen Bikini anziehen wollte, mit der Bemerkung, wie toll sie doch darin aussähe.
Sharuru greift Chou-Chou auch nur an, weil sie sie für sich selbst haben will – und weil sie süß und klein und knuddelig ist.
Ace ist mehr oder weniger Hals über Kopf in Tioni verliebt, weswegen er das ganze Theater veranstaltet und als primärer Antagonist fungiert.


Im Allgemeinen fahren die Charaktere sehr stark auf eingefahrenen Schienen. Durch die 8 Attribute, die es so gibt – statt Feuer, Eis, Blitz etc. heißen die eben stattdessen Sadist, Masochist, Bipolar, Graceful, Terse, Hyper, Ditz und Ego - bekommt jeder Charakter Eigenschaften, die ihn mehr oder weniger in eine dieser 8 Schienen hieven. Das ist jedoch nicht immer optimal umgesetzt – ich habe keinen Dunst, warum Normal-Syrma nicht Ditz als Attribut hat, da Ego als Beschreibung irgendwie nicht so passt – zumindest nicht nach dem, was die Bewohner der Planeten sagen.

Man sollte allerdings auch dazu sagen, dass die Charaktere, wie sie so sind, doch auch ein wenig Charme haben, sich dafür aber auch nicht großartig weiterentwickeln – wenn man die an sich mag, bleiben die mehr oder weniger so, wie sie sind. Syrma übernimmt bis kurz vor Ende keine Verantwortung, obwohl sie ja diejenige ist, die die Kräfte der ultimativen Götter zusammenführen soll, Ryuto ist bis zum Ende Chou-Chou treu ergeben, die selbst keinen Plan davon hat, wie sie Probleme lösen soll außer durch „Wir machen einfach mal, um die Konsequenzen kümmern wir uns später.“ Nao ist bis zum Ende die schnippische Stimme der Vernunft (außer wenn es um das Thema „Held“ geht – wobei, gerade dann) und Elka wird bis zum Ende hin immer wieder ins Gesicht geklatscht, wie schwach und nutzlos er ist. Lediglich bei Chou-Chou hab ich das Gefühl, dass sich im Laufe der Story etwas tut, speziell, wenn sie darauf hingewiesen wird, dass es für niemanden (außer eben für Ryuto) nicht unbedingt besonders toll ist, als ihr Sklave bezeichnet zu werden.

Besonders schön anzusehen ist auch die Entwickung von Shirogane, Tsukika und Reu, die man schon fast als Familie sehen kann, zumindest so, wie sie sich geben. Das hätte einigen anderen Charakteren z.B. Soul und seinem weiblichen Gegenstück auch gut getan – schade, dass gerade da nichts weiter kam, da es an sich, auch nach der Rettung der Welt innerhalb der Gruppe noch kleinere Streitigkeiten geben wird.

Was mir persönlich noch ganz gut gefallen hat, ist der Disgaea-Neptunia-typische, teils flache, teils geniale Humor. Eigentlich haben fast alle Charaktere Glanzmomente, auch wenn Nao und Ryuto für mich doch deutlich herausstechen. Nao weist die Gruppe meist nur gehässig darauf hin, wie chaotisch sie die ganze Reise über die 12 Welten angehen und wie dilettantisch sie dabei vorgehen, während Ryuto andere Qualitäten hat, die aber nicht minder genial sind – z.B. die Fähigkeit des gelernten Versprechens.


Gameplay:


https://i.imgur.com/nhLLugn.jpg

1) Allgemein

Mugen Souls Z hat eine ganze Stange an Mechaniken, die ich jetzt eigentlich auch nicht im Detail durchgehen möchte, weil das auch komplett unsinnig ist. Viele davon hab ich nicht benutzt, wie schon erwähnt, inklusive so Sachen wie Fever Time (was gut zum Gold-Farmen ist), Blast Off Richtung Himmel (hat sich nicht wirklich gelohnt) und In gewisser Weise leider auch das Captivate-System, auf das ich jetzt doch noch eingehen möchte, weil es wirklich ein Kernelement des Spiels darstellte.

Ansonsten hatten Level zum Beispiel vergleichsweise wenig Auswirkungen im Vergleich zu Ausrüstung, die man zu allem Überfluss auch noch leveln konnte. Dass ich das bis kurz vor Ende nicht gemacht habe, lag einfach daran, dass ich mal gucken wollte, wie weit man mit nicht verstärkter Ausrüstung kommt und ab der Amethyst World war das auch bitter nötig. Wohlgemerkt konnte man die Ausrüstung bis zum Erbrechen hochziehen – ab Lv100 konnte man den Rang der Ausrüstung erhöhen, sodass man weiter auf Lv200 gehen konnte. Da Ein Teil Ausrüstung meist mehrere Werte erhöht hat, inklusive HP (war aber abhängig von der Ausrüstung), hätte man in der Theorie die Charaktere auf einem niedrigeren Level lassen können.

Im Übrigen gibt es, wie in Disgaea auch, keine nennenswerten Städte oder sonstiges. Man hat nur das Raumschiff, und sonst nix.

2) Captivate

Das Captivate-System war letzten Endes eine alternative Möglichkeit, Monstergruppen zu erledigen, bei der man das Herz der Monster mit Posen gewinnen konnte, sie in Items verwandeln konnte oder wütend gemacht hat. Ersteres erhöhte die Ausbeute an Dienern immens, die man fürs Charm Level brauchte, was wiederrum notwendig war, um das True Ending zu erreichen. Außerdem wurden die Diener benötigt, um G-Castle zu verbessern. Mehr dazu später bei den G-Castle-Kämpfen. Was die Item-Verwandlung betrifft, keine Ahnung – soll einen wohl mit seltenen Items belohnen. Abgesehen von den Standard-Items ist da aber nicht viel abgefallen. Die Monster wütend zu machen, hatte zur Folge, dass diese erheblich stärker und einmal komplett geheilt wurden, dafür aber auch doppelte Ausbeute abwarfen. Hinzu kam ein sogenannter Peon Ball – ein dicker Flächenangriff, der ausgeführt wurde, wenn ein Captivation-Versuch erfolgreich war.

Der Nachteil am System war, dass das alles bei Monstern auf gleichem Level oder sogar leicht drunter gefühlte Ewigkeiten gedauert hat – zunächst musste man für Syrma die richtige Form auswählen, dann die richtigen Posen, und wenn man Pech hatte, durften 3 weitere Partymitglieder verteidigen (und die Monster angreifen) bis Syrma wieder dran war, während sie mit einem dicken Flächenangriff vorher die ganzen Monster erledigen konnte (zur Not mithilfe von Alys, die auch wind-basierte Flächenangriffe hatte). Mit anderen Worten – das hat sich nicht die Bohne gelohnt. Die Idee dahinter war nett und alles, aber miserabel umgesetzt.

Was dann noch unter Captivate fällt, zumindest bis zu einem gewissen Grad, ist das Planet Capture-System. Das bestand primär daraus, entweder die Bewohner des Planeten mit Posen so zu überzeugen, dass sie Syrmas Charme verfallen (was sich oftmals als unglaublich lästig herausgestellt hat, da die Erfolgschancen von einer Wahrscheinlichkeit abhingen), die Bewohner mit einem Item zu bestechen (was meist absurd schwer zu bekommen war) oder durch eine bestimmte Anzahl an Gegner-Kills (was bei mir nie ein Problem war). Gerade die ersten beiden Wege waren in der Regel äußerst lästig, gerade das Überzeugen mit den Posen, wo man schon manchmal eine Weile dran gehockt hat. Zum Glück hat ein Warding Powder (= keine Kämpfe für eine Minute oder so) Wirkung gehabt, sonst wäre das äußerst unschön gewesen.

3) Ausrüstung

Abgesehen davon, dass Gegner und Truhen einfach mal sehr häufig Ausrüstung von vorgestern fallengelassen haben, hat das Stehlen von Ausrüstung im Gegensatz zu Disgaea z.B. auch nicht viel gebracht. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass ansonsten die Balance bezüglich Gold leicht im Eimer gewesen wäre, hätten aktuelle Gegner aktuelle Ausrüstung gedroppt. Ansonsten hatte ich ja schon erwähnt, dass man Ausrüstung (wie in Disgaea auch) hochstufen konnte, was ich erst ab dann genutzt habe, als mich die Bosse einfach total überrumpelt haben. Das ging vor allem dann ins Gold, wenn man mehrere Ausrüstungsgegenstände um ein paar 100 Level erhöht hat.

4) Schwierigkeit

Wie oben schon erwähnt, hab ich mir das Spiel zunächst schwerer gemacht, als es sein musste, da ich auch von vielen Mechaniken keinen Gebrauch gemacht habe, da die zeitineffizient waren. Der typische Cut - oder die Wall, je nach dem, wie man's sieht, kam dann am Anfang von Kapitel 10, wo ich erst einmal richtig hart überrumpelt wurde, weil meine Charaktere im Allgemeinen zu wenig Statuswerte hatten. Irgendwann später hab ich das dann auch bei den normalen Trashmonstern gemerkt, die, wenn sie mal zu sechst oder zu acht angerückt sind - oder auch zwei dicke Monster dabei waren, ebenfalls ohne jegliche Probleme für ein plötzliches Game Over sorgen konnten, da haben dann sämtliche Items auch nicht mehr wirklich viel gebracht.

Das war dann vorbei, als ich das Gear von meinen Protagonisten ein wenig hochgestuft habe, so dass es teilweise besser als die nächste Stufe an Gear war. Ab diesem Zeitpunkt waren dann auch die Encounter kein größeres Problem mehr, vor allem, wenn man Zugang zu Multi- oder All-Target-Skills hatte. Soviel zumindest zu den normalen Monstern.

Die Bosse waren dann noch eine Nummer härter. Während man die zwar auch komplett overgearen (sprich, wesentlich besseres Gear tragen konnte als notwendig) konnte, hatten die meist zusätzlich zu ein paar lästigen Skills auch noch einen Groß-Kristall, den man durch Blast Off (heißt, man schleudert andere Objekte gegen das Teil) zerstören sollte. Der hatte meist nette Effekte wie z.B. HP-/MP-Schaden, komplette Unverwundbarkeit, Schadensumdrehung, Bewegungseinschränkung und noch mehr Blödsinn (Disgaea-Fans kennen das unter Geo Panels). Viel davon hilft dem Boss mehr als es der Gruppe tut, einiges wirkt auch entweder nur auf die Gruppe oder den Boss. Und dann gibt es noch das Zug-Limit, bei den man einen Boss in unter 70 Zügen umhauen muss.

Letzten Endes ist die Balance hier auch leicht daneben, da die einzige Einschränkung, die man hat, um einen relativ üblen Ausrüstungsgegenstant zu erhalten Gold (und später G-Points) ist und von beidem steht einem nicht gerade wenig zur Verfügung. Letzteres ist später notwendig, wenn man mit der Waffe über Lv100 hinausgehen will - es geht bis Waffen-Lv999.

5) G-Castle Fights


https://i.imgur.com/OE7QvDi.jpg

Dann gab es da noch die G-Castle Fights. Einige davon waren storybedingt, einige fanden im Mugen Field (und gaben absurde Mengen an EXP). Fast alle davon waren einfach, lediglich eines fand ich etwas schwerer als der Rest, nämlich das gegen Ace in Kapitel 6, da der gerne Pierce Attacken einsetzt, die man nicht blocken, aber dafür abschwächen kann. Im Groben verlief das Ganze wie eine Art Schere, Papier, Stein... mit 'nem Brunnen, der Schere und Stein schlägt. XD Dementsprechend konnte man den auch öfter einsetzen und die entsprechend defensiven "Brunnen" ebenfalls.

Wobei man sagen muss, dass das auch mal eine schöne Abwechslung war, auch, wenn man die Taktik zum Sieg relativ leicht durchschauen konnte, auch wenn die gegnerischen Raumschiffe deutlich bessere Werte hatten.

6) Mugen Field

Mit dem Mugen Field (was die Item World für Disgaea-Fans ist) musste ich mich nur deswegen befassen, weil ich das True Ending wollte. Im Endeffekt ist das ein 100-Ebenen-Dungeon, wo man von einem Kampf in den nächsten geschmissen wird, die Gegner werden auch relativ fix stärker. Hinzu kommen Events wie G-Castle Fights, Einschränkungen, Shops, und noch einiges anderes. Das hat auch leicht die Balance kaputtgemacht, hauptsächlich durch die G-Castle Fights, da die relativ viel EXP gaben. Später dann gab es noch schlafende Bosse, die tolle Materialien gedroppt haben, welche beönigt werden, um die zweitbeste Ausrüstung herzustellen.

Fazit / Zusammenfassung (8/10):

Insgesamt handelt es sich bei Mugen Souls Z um ein gewöhnungsbedürftiges Spiel, auf das man sich wirklich erst einlassen muss, damit es einem gefallen könnte. Dies gilt vor allem für die Story, die eben wirklich bis zu einem Punkt sehr einfach gehalten ist und die Charaktere, die sich auf eine von den acht Persönlichkeitsschienen reduzieren lassen, jedoch haben die auch in gewisser Weise ihren Reiz und ihren Witz, sowie auch ordentlich Eigenhumor.

Das Gameplay mit seinen gefühlt 5000 Features erscheint im ersten Moment kompliziert, was sich aber auch auf einige wenige Features reduzieren lässt, da man einfach auch nicht immer alles nutzen muss. Ansonsten ist das Kampfsystem aber auf jeden Fall spaßig, und das Spiel wird einer Kreuzung aus Disgaea und Hyperdimension Neptunia mehr als gerecht - und beinhaltet sowohl Positives als auch Negatives aus beiden Spielen.

Dnamei
03.12.2017, 23:31
Als Disagea Fan war ich am Anfang auch an Mugen Souls interessiert, aber irgendwas hat mir damals nicht wirklich gefallen, weswegen ich den Titel und seinen Nachfolger liegen gelassen habe. Hast du den ersten Teil eigentlich auch gespielt?
Durch deine Review klingt dieser Teil aber gar nicht mal so verkehrt, auch wenn es schon Schade ist, wenn die verschiedenen Systeme nicht so zum Einsatz kommen. Klar, bei Disgaea muss man auch nicht alles nutzen, aber vieles kann man ja schon ein bisschen mitnehmen und es lohnt sich zumindest immer.

Kael
04.12.2017, 10:46
Hast du den ersten Teil eigentlich auch gespielt?

Nein.

Der Grund war der, dass Mugen Souls Z vor Mugen Souls in Steam aufgetaucht ist und die haben ähnlich viel gekostet, von daher hab ich mir dann auch Teil 2 statt Teil 1 geholt. Muss aber sagen, ich hab mir mal Vergleiche von Teil 2 und Teil 1 geholt und Teil 2 soll von den Mechaniken her auch wesentlich ausgereifter und besser sein als Teil 1. Ich müsste nochmal nachschauen, was genau anders war, aber grob ging es auch um das Captivate-System, dass zu Teil 1-Zeiten noch erheblich beschissener war als in Teil 2. xD


Durch deine Review klingt dieser Teil aber gar nicht mal so verkehrt, auch wenn es schon Schade ist, wenn die verschiedenen Systeme nicht so zum Einsatz kommen. Klar, bei Disgaea muss man auch nicht alles nutzen, aber vieles kann man ja schon ein bisschen mitnehmen und es lohnt sich zumindest immer.
Da ich nur Disgaea 2 gespielt habe (zwar auch ziemlich bis zum Erbrechen), kann ich natürlich nur von dieser Perspektive auch sagen - in Disgaea sind die Mechaniken alleine auch "besser implementiert, weil da am Anfang die Balance auch noch nicht so kaputt ist. In irgendeiner Stage gab's dann ja den Trick mit den sich immer weiter verstärkenden Lv9,999 Nekomatas, den man aber nicht nutzen musste, wenn man die Hauptstory durchspielen wollte, bei Mugen Souls musst du aber ins Mugen Field, um das True Ending zu erreichen, was dir dann zwangsweise die Balance kaputtmacht.

Dass die Balance dir über kurz oder lang auch Schrott geht, hat dann eben als Auswirkung, dass du die Kristalle in den Bosskämpfen auch nicht mehr groß zerstören musst (je nach dem, ob sie dich nerven oder nicht, einige Effekte waren schon extrem nervig), was Blast Off auch obsolet macht (wobei es praktisch erschien, Bosse in ein Bewegungssiegel zu schleudern - Problem: es hat nicht viel gebracht, weil die Bosse dadurch, dass sie sehr groß waren auch eine dementsprechend hohe Angriffsreichweite hatten). Fever Time dagegen (Gegner in die Luft schleudern und dabei gold absahnen) hat sich zwar gelohnt, war aber praktisch kaum anwendbar. Über Captivate hab ich mich ja schon ausgelassen - auch bei Gegnern, die 50 Lv unter einem sind, kann es bei richtiger Spielweise (Element gegen die entsprechende Schwäche nehmen!) sein, dass man aufgrund von Pech 2 Runden braucht, statt einer, wodurch sich das Ganze gar nicht mehr lohnt.

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Abseits davon: Wer den Thread hier verfolgt, wird feststellen, dass ich ein bisschen was umgekrempelt habe (unter anderem deswegen, da der Dezember bei mir zeit-technisch wieder besser ist, um Spiele zu spielen als Oktober und November).

[#10 - Pokémon Ultramond]

Pokemon Ultramond wird mein 10. Spiel in der Challenge, da ich mir das als letztes gekauft habe und somit noch voll in der "Story" drinstecke (der war gut, nech?). Das werde ich aber auch nicht auf Finished! durchspielen, da das erfordert, den Pokédex zu komplettieren. Das mach ich vielleicht irgendwann mal, aber nicht mehr 2017, dafür fehlt mir dann doch etwas die Zeit. An dieser Stelle vielleicht auch einen kleinen Rant:

Ich hab mich für einen Psycho-Monotype-Run entschieden und hätte dafür gerne ein Puppance. Das zu treffen ist aber äußerst lästig. Offenbar trifft man die nur, wenn A-Digdri um Hilfe plärrt. Wenn es das tut, kann aber ein Knarksel, ein Puppance, ein weiteres A-Digdri oder gar nix auftauchen. Meist trifft eine der beiden letzteren Optionen ein. Dann hatte ich das Puppance endlich getroffen und es setzt gleich erstmal Finale ein und schießt sich selbst in die Luft. Ganz prima. -_-

Mein Team bisher besteht aus folgenden Pokémon (nach der Geisterprüfung):

Calamanero - "Kazan", Lv39
Rossana - "Icequeen", Lv38
Lahmus - "Hye", Lv37
Metang - "Zero", Lv35
Pantimos - "Lyazi", Lv34
Kadabra - "Sleeper" Lv28 (wird nicht weitertrainiert)

Dazu sei gesagt, dass ich mir noch vielleicht überlegen könnte entweder Puppance fallen zu lassen und mir stattdessen Xatu zu holen, damit ich was gegen Tectass & Co. hab. Problem dabei: Xatu ist nicht wirklich brauchbar. Alternativen wären z.B. Guardevoir statt Pantimos oder Galagladi.

Ansonsten ist bisher nicht besonders viel anders als in SoMo.


[#11 - Zwei: Ilvard Insurrection]

Kommt dran, wenn ich mit Pokémon Ultramoon durch bin. Bisher halte ich ja noch hartnäckig an meinem Lowlevel-Run fest, aber einige Gegner sind doch ziemlich heftig. Während der dritte Dungeon mit diesen Spinnen und sonstwas noch ziemlich gut ging, beinhaltet der vierte Dungeon so Lv10 Krabbelviecher, die auf einen zustürmen, wenn man sie angreift. Da ohne HP-Schaden auszukommen, ist ziemlich übel. Mal gucken.


[#12 - Ys 8 - Lacrimosa of Dana]

Mir tut's ja unglaublich leid, dass ich das Spiel so weit nach hinten schieben musste, aber das Spiel soll 2017 definitiv noch durchgespielt werden. Bisher bin ich da ja nicht wirklich viel weiter gekommen.

Kael
05.12.2017, 15:26
[#10 - Pokémon Ultramond]

Bin jetzt mit der 3. Insel durch, es geht heute aber auch noch auf die vierte Insel.

Endgültiges Team (bei dem ab jetzt nix mehr ersetzt wird) mitsamt den Items die die Pokémon tragen - vor der 4. Insel:

Lahmus - "Hye", Lv44 @Schlauglas
Rossana - "Icequeen", Lv43 @Wahlglas
Metang - "Zero", Lv43 @Evolith
Pantimos - "Lyazi" Lv43 @Münzamulett (... xD)
Calamanero - "Kazan", Lv42 @Noctium Z
Lepumentas - "Noyan" Lv41 @Flinkklaue

Während ich in dem Ziergarten noch richtig Probleme mit Bromleys Tectass hatte (so sehr, dass ich mir ernsthaft überlegt habe, Xatu ins Team zu nehmen), hab ich mittlerweile eine Möglichkeit gefunden, das Teil mehr oder weniger komplett lahmzulegen - mithilfe von Lahmus. Da es in der ersten Runde immer Überrumpler einsetzt, was Lahmus meist noch so um die 30 HP lässt, versucht es danach meist, Tiefschlag einzusetzen, was danebengeht, wenn Lahmus sich mit Tagedieb hochheilen kann. Den Tiefschlag selbst kann man durch Aussetzer verhindern, wodurch es nur noch die relativ schwache Kalkklinge einsetzen kann. Sein Pinsir, was er dann noch hatte, hat mich einige Pokémon mehr gekostet, das musste Pantimos dann erledigen.

Und was bitte ist "Neck Strike" für eine Attacke? xD

Der letzte Boss war dann ein Fall für Metang. Probleme bereitet haben hier nur Schlapor (wegen Feuerschlag, konnte Metang aber gut wegstecken), Milotic (was sich aber auf Drachenpuls statt Hydropumpe beschränkt hat ... dämliche AI >_>) und Dressella wegen Blättertanz, der überraschend stark war.

Ansonsten hält es sich ja bisher stark in Grenzen, was Neuerungen betrifft. Mantax-Surfen variiert zwischen cool und nervig und von der Story hab ich nicht viel mitbekommen, dass da bisher irgendwie was anders ist.

Kael
06.12.2017, 20:20
Hab Pokémon Ultramoon, mein 10. Spiel eben beendet. Review folgt dann. Vielleicht am Wochenende, wenn ich mit dem Postgame auch noch durch bin.

EDIT: Und Finished!.

Kael
21.12.2017, 17:09
Hat jetzt doch ein bisschen gedauert, aber ich hab nach 43:15 h Zwei: Ilvard Insurrection beendet. Ursprünglich wollte ich's nach dem Postgame weiterspielen, mach hich jetzt aber doch nicht. Vielleicht später irgendwann ma, da man aber keine Level in einem NG+ behält, hat sich das für mich erledigt, zumindest vorerst. Eins vorneweg: Das Spiel hat richtig Spaß gemacht, so minimalistisch wie es ist, bieten sich doch immer wieder kleine Features und Kniffe, die dem Spiel einen ganz speziellen Touch geben. ^_^

Meine Challenge ist hiermit auch beendet - bei insgesamt 13 beendeten Spielen im Jahre 2017. Zu Pokémon Ultramoon und Zwei: Ilvard Insurrection kommen auch noch Reviews, die ich auch schon fast fertiggestellt habe, sowie ein Fazit und eine Übersicht am Ende vom Jahr. Ys 8 - Lacrimosa of Dana fang ich heute auch wieder an, ich rechne aber nicht damit, dass ich das bis zum 31.12. durchbekomme. Von daher: Nächstes Jahr, leider.

Narcissu
21.12.2017, 19:12
Glückwunsch! Hat Spaß gemacht, deine Eindrücke zu lesen, insbesondere weil auch teils Spiele dabei waren, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte.

Zwei will ich auch noch die Tage beenden und dann einen Schlussstrich unter die Challenge ziehen.

Kael
22.12.2017, 14:05
Glückwunsch! Hat Spaß gemacht, deine Eindrücke zu lesen, insbesondere weil auch teils Spiele dabei waren, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte.

Zwei will ich auch noch die Tage beenden und dann einen Schlussstrich unter die Challenge ziehen.
Hm? Ich dachte ja du hättest das schon längst durch, nachdem ich schon echt lange gebraucht habe, bis ich da mal in die Schlappen gekommen bin. xD
Dass bei mir Spiele dabei sind, die eben nicht jeder kennt oder auch spielen will, wundert mich aber auch nicht. Aus Mangel an PS3 und PS4 sind bei mir die Spiele eben auch ein wenig begrenzt.

Ich bin aber mal auf deinen Eindruck von Zwei: Ilvard Insurrection gespannt. Auch wenn ich viel von der Vorschau vermisst habe, hätte ich auch nicht gedacht, dass das Spiel mir so viel Spaß machen würde.

Kael
28.12.2017, 20:46
#10 Pokémon Ultramond

Gestartet: 18.11.2017
Beendet (Cleared!): 06.12.2017
Beendet (Finished!): 09.12.2017

https://i.imgur.com/2hgT71Z.jpg


Warum gerade dieses Spiel?

Pokémon Sun/Moon (kurz: SoMo oder SuMo) waren jetzt nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Nachdem die Reaktionen im Pokémon-Thread zum Pokémon Ultrasonne/Ultramond (kurz: USUM) größtenteils positiv waren, dachte ich mir, ich schau mir das mal an – vielleicht ist es ja wesentlich besser als der Vorgänger – Ninja_Exit sprach von einem „letzten Geschenk an die 3DS-Spieler“.

Ich muss wohl nicht sagen, um das gleich schon mal vornewegzunehmen, dass ich nicht minder enttäuscht wurde als zu SoMo-Zeiten.


Spielweise:

Ich setze voraus, dass ihr bisschen was über Pokémon wisst (wie EV, DV, Wesen, Egg Moves, TM, HM), sonst könnt ihr damit vermutlich nicht viel anfangen.


Nachdem ich in SoMo einen männlichen Hauptcharakter hatte, war der in USUM weiblich. Ich wollte mir auch unbedingt mal die Kleidung des weiblichen Hauptcharakters angucken, in der Hoffnung, sie haben mehr als diese furchtbaren Thigh Highs hinzugefügt.
Generell wurde wegen egal was, sei es Wesen, DV oder Egg Moves NICHT resettet (im Gegensatz zu meinem Spielstand auf Omega Rubin z.B.).
Ebenso wenig wurden EV gezielt trainiert. Hätte ich das gemacht, hätte das Spiel sich wohl als ein wenig leichter herausgestellt als wie ich es mir gemacht habe.
Gespielt wurde selbstverständlich ohne EP-Teiler, nach der Liga hab ich den dann wieder angeschaltet.
Mein Team bestand insgesamt aus 9 Pokémon, jedes einzelne vom Typ Psycho. Dazu gehörten Calamanero (effektiver Starter), Pantimos, Lahmus, Rossana, Metagross und Lepumentas als Hauptpokémon sowie zeitweise noch Traumato, Kadabra und Natu als Filler.
Der Monotyp-Run verlief ebenfalls nach ein paar Regeln ab, zu denen ich später noch komme.
Außer dem Psycho-Monotyp und dem fehlenden EP-Teiler gab es keine weiteren Einschränkungen. Ich hab munter Heil-Items eingekauft.
Komplettlösung/Walkthrough wurde nicht benutzt. War auch nicht nötig, das Spiel ist linear, wie Pokémon halt eben ist.
Sämtliche TMs wurden von mir in geringfügigem Maße angerührt (lediglich TM29 Psychokinese – logisch und TM99 Zauberschein für Pantimos – das lernt allen Ernstes keine einzige offensive Feenattacke sowie TM55 Siedewasser für Lahmus).
Von meinen 6 Hauptpokémon trug jedes über kurz oder lang ein anderes Item.
Ich hab in deutscher Sprache gespielt.

Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 060:24 h (Finished!)

Der Name der Pokémon ist auf Deutsch.


[Lepumentas – “Noyan“] | [Level 67]

[Getragenes Item – Flinkklaue]
[Fähigkeit – Schwebe]
[Wesen – Mäßig (+Sp.Ang/-Ang)]
- Kosmik-Kraft
- Antik-Kraft
- Erdkräfte
- Sondersensor

[Lahmus – “Hye“] | [Level 67]

[Getragenes Item – Schlauglas]
[Fähigkeit – Tempomacher]
[Wesen – Scheu (+Init/-Ang)]
- Tagedieb
- Regentanz
- Siedewasser
- Psychokinese

[Pantimos – “Lyazi“] | [Level 68]

[Getragenes Item – Wahlglas]
[Fähigkeit – Filter]
[Wesen – Hitzig (+Sp.Ang/-Sp.Vert)]
- Reflektor
- Lichtschild
- Psychokinese
- Zauberschein

[Metagross – “Zero“] | [Level 69]

[Getragenes Item – Expertengurt]
[Fähigkeit – Neutraltorso]
[Wesen – Mutig (+Ang/-Init)]
- Dampfwalze
- Zen-Kopfstoß
- Hammerarm
- Eisenschädel

[Rossana – “Icequeen“] | [Level 70]

[Getragenes Item – Ewiges Eis]
[Fähigkeit – Vorwarnung]
[Wesen – Scheu (+Init/-Ang)]
- Psychokinese
- Todeskuss
- Auswringen
- Eisesodem

[Calamanero – “Kazan“] | [Level 71]
[Getragenes Item – Noctium Z]
[Fähigkeit – Umkehrung]
[Wesen – Mutig (+Ang/-Init)]
- Psychoklinge
- Nachthieb
- Kraftkoloss
- Wechseldich

Box:

[Traumato – “Dreamo“] | [Level 7]
[Kadabra – “Sleeper“] | [Level 32]
[Natu – “Lados“] | [Level 21]


Story:


https://i.imgur.com/TvQ9nj2.jpg

Typisch. Kaum zieht man von Kanto nach Alola, wird man gleich von allen möglichen Seiten überrumpelt. So auch, als man das Cosmog einer gewissen Lilly vor einigen Habitak rettet und daraufhin in eine Schlucht stürzt. Wie durch ein Wunder wird man aber von dem Patron von Mele-Mele, Kapu-Riki, gerettet, der dem Spieler einen Glitzerstein hinterlässt. Professor Kukui und der Inselkönig Hala meinen, dass das glatt die perfekte Gelegenheit wäre, auf Inselwanderschaft zu gehen, und die vier Großprüfungen sowie zahlreiche kleine Prüfungen zu bestehen, um im Anschluss Champ einer Pokémon-Liga im Aufbau zu werden.

Doch wie es eben so ist, ist alles nicht ganz einfach. Kleinganoven namens Team Skull stellen sich dem Spieler immer wieder in den Weg, nur um mehrfach fertiggemacht zu werden. Und dann gibt es noch das sogenannte Ultrafoschrungsteam, bestehend aus Cyonir und Mirin, die keine Ahnung haben, was sie mit Pokémon anstellen, aber die ganze Zeit von "Seiner Lumineszenz" reden - was die genau vorhaben, weiß auch keiner...


Story-Eindruck:

Long Story short: Auch wenn nach wie vor ganz nett ist, dass das Thema der "zerbrochenen Familie" in USUM dieselbe Rolle spielt, wie in SoMo, hat die Story nur bedingt überzeugt - da hatte ich mir von einer Art Remake schon mehr erwartet, als dass immerhin Necrozma in USUM eine tragendere Rolle als in SoMo spielt, wo es mehr oder weniger verfeuert wurde. Die anderen Ultrabestien hatten gar keine Schlüsselrolle, außer dass es zumindest logischer ist, dass man die jetzt in anderen Dimensionen fangen kann (was das genau ist - später) und beide Cover-Legendarys wurden mehr oder weniger zum interdimensionalen Fortbewegungsmittel degradiert.

Ansonsten hat sich die Story im Vergleich zu SoMo halt nur auf der letzten Insel und im Postgame geändert. Team Skull ist immer noch Team Skull, leicht sinnlos und dämlich, aber immerhin grundsätzlich für einen Lacher gut, Tali, der Rivale, ist kein ernstzunehmender Gegner, weil er grundsätzlich immer schon krankhaft positiv an einen Kampf geht, Lilly immer noch das kleine verschreckte Mädchen, die meint, dass Pokémon sich doch bitte nicht hauen sollten, und ihr schlecht wird, wenn sie das doch tun und Kukui immernoch der lebensmüde Professor ("Dragoran, Hyperstrahl auf meinen Körper!"). Nicht ganz, aber ungefähr.

Neu dazugekommen in USUM ist

Team Rainbow Rocket. Das ist nix anderes als eine Sammlung an allen möglichen Team-Bossen, die es in den bisherigen Spielen so gab (z.B. Marc, Adrian, G-Cis, Zyrus, Flordelis etc.). Grob haben die ihr Ziel in ihrer Dimension erreicht und wollen nun mit Giovanni als Anführer, den manche der besagten Anführer selbst stürzen wollen, ihr Gedankengut weiterverbreiten. Bringt ihnen aber relativ wenig, da sie nach ihrer Niederlage eh von Achromas weggezappt werden. Einer der genannten Anführer kann das gar nicht ab, undwehrt sich ziemlich dagegen. Ratet mal, wer das ist. 8)

Um das mal zusammenzufassen - das war nicht gut. Ich hoffe ja, dass Pokémon Ultrabeast Mystery Dungeon das besser macht, wobei PSMD/Pokémon Super Mystery Dungeon halt auch nicht das Gelbe vom Ei war. :|


Gameplay:


https://i.imgur.com/EWAuC6v.jpg

1) Allgemein


- USUM schließt an das 1-Pokémon-Gameplay von XY und SoMo an - man sieht kaum einen Trainer, der mehr als zwei Pokémon ins Rennen schickt. Grund dafür ist der EP-Teiler, der den Team-Pokémon die Erfahrung vom aktiven Pokémon gewährt. Das hat zur Folge, dass man, wenn man den EP-Teiler ausmacht, unterlevelt ist, lässt man ihn an, ist man überlevelt. Es gibt hier im Kern auch kein gesundes Mittelmaß.

- Sidequests & Minispiele sind vorhanden. Dazu gehört das Mantax-Surfen, der Kampfbaum und das Dimensionsreisen.
Das Mantax-Surfen belohnt einen ordentlich mit GP (Gischt-Punkte), die man für Attacken oder andere nette Gegenstände eintauschen kann. Tatsächlich kommt man durch Mantax-Surfen relativ bequem an GP. Den Kampfbaum dagegen hab ich nur in SoMo angerührt, nicht in USUM, er erfüllt aber denselben Zweck wie das Mantax-Surfen.
Das Dimensionsreisen dagegen soll einen mit seltenen Pokémon (inklusive den alten Ultrabestien) belohnen. Dabei muss man Solgaleo oder Lunala in regelmäßigen Abständen mit Energie versorgen, damit es nicht von den Portalen eingesogen wird, hinter denen sich ein Pokémon verbirgt. Der Clou - je weiter man gelangt, desto höher ist die Chance auf ein glitzerndes Pokémon (Shiny). Das gestaltet sich leider auch etwas frustrierend, speziell dann, wenn es um die Kurve geht und man hinter der Kurve direkt in ein minderwertiges Portal reinrauscht. Und dann gab es hinter den Portalen nur ein paar Pokémon-Arten, etwa 6-7 pro Portalfarbe, von denen es insgedamt vier gab (also 28 Pokémon). Macht das Shiny-Hunten bezogen auf ein bestimmtes Pokémon zwar leichter, ist aber sonst auch etwas mager, dafür, dass es sonst im Hauptspiel gerade einmal 400 von 800 Pokémon gibt.

- Pokémon-Sammler dürften beim Anblick von USUM Leuchteaugen bekommen - man kann sämtliche Legendaries von Generation 1-6 in USUM bekommen. Ähnlich wie in ORAS ist das aber generell mit einem ordentlichen Aufwand und im Falle vom nicht-exklusiven Pokémon (ie.Suicune, Rayquaza, Giratina, Kyurem, Demeteros) mit einer weiteren Edition verbunden, da man in Ultrasonne z.B. Raikou bekommen kann, in Ultramond dagegen Entei - und Suicune erscheint nur, wenn beide im Team sind.

- Es gab wieder die Möglichkeit, Pokémon Streicheleinheiten zu verpassen, im Pokémon-Resort Beeren zu züchten und Bank-Pokémon auf Expedition zu schicken. Davon hab ich schon in SoMo übermäßig Gebrauch gemacht - und bereits dort war ich nicht begeistert von der Umsetzung, die mehr oder weniger minimalistisch ist.

2) Schwierigkeit

Zunächst einmal: Meine Pokémon waren konstant unterlevelt, etwa 3-5 Level.

Durch den Monotype-Psycho-Run und dem Fakt, dass so ziemlich alles was gegen den Psycho-Typ hatte (Beispiele: Biss & Knirscher, Käferbiss), war gerade der Anfang härter als erwartet. Gerade die Kleinprüfungen waren wegen einem 2-vs.-1 äußerst unschön, während die Großprüfungen gegen die Inselkönige mehr oder weniger kaum ein Problem waren, da die sich auf ein 1-vs.-1 beschränkt haben.

Im Laufe des Spiels wurde das Ganze aber relativ kontinuierlich leichter. Wenn man mal davon absieht, dass die Top Vier mehr oder weniger gar nichts draufhatten - zwei davon konnte ich mit einem Pokémon solo machen, den dritten mit zwei und beim vierten hat mir das erste Pokémon gleich mal das halbe Team zerlegt, bevor ich die wieder aufgepäppelt und das Starter-Pokémon erledigt hab - konnten auch die ganzen Postgame-Gegner irgendwie nicht so wirklich viel. Das lag eben primär daran, dass man mit hohem Level auch deutlich bessere Möglichkeiten hatte als davor. Das beste Beispiel ist Bromleys Tectass - im Ziergarten vernichtet das Teil mir mein Team, später ist es relativ harmlos, da Lahmus Tagedieb brauchte, um sich von dem Überrumpler von Tectass zu erholen.

Im Groben hatte ich auch nur Game Over gegen Bromley, zwei Mal im Aether-Paradies und zwei Mal im Ziergarten. Da er ausschließlich Käfer-Pokémon hatte, war das für mich aber auch nur bedingt verwunderlich.

Fazit / Zusammenfassung (6/10):

Für mich, als jemand, der kein richtiger Pokémon-Sammler ist, hat sich Pokémon Ultramond kaum gelohnt. Eigentlich will ich das Spiel auch nicht schlechter machen als es ist (und für die Zukunft werde ich auch von den Remakes die Finger lassen oder solange warten, bis es welche gibt - im Falle von XY hätte ich mehrere Jahre darauf gewartet), aber dafür, dass das Spiel ziemlich kaputtgehyped wurde, war die Enttäuschung immens - USUM wäre besser, hätte man das bisschen Story, was es in USUM im Vergleich zu SoMo gab, noch gar in SoMo gepresst. Das hätte auch ganz gut reingepasst.

So hat man aber stattdessen zwei Editionen-Sets, und beide wirken zum einen nicht fertig als auch halbherzig angegangen und schlicht und einfach lediglich minimalistisch fertiggestellt.

Kael
28.12.2017, 20:49
#11: Zwei: Ilvard Insurrection
Gestartet: 03.11.2017
Beendet (Cleared!): 20.12.2017
https://i.imgur.com/WdymNsb.jpg

Warum gerade dieses Spiel?

Narcissu hat mich durch den Thread auf das Spiel aufmerksam gemacht (sonst hätte ich’s wohl spätestens in Steam gefunden). Die Beschreibung „Fans of vampires, treasure-hunting, fairies, ninjas, luchadores, cat-people, vintage airplanes, magic castles, robots, chickens that lay bombs, and more will find lots to love!” von Gematsu hat mich dann überzeugt, mir das Spiel zuzulegen, weil sich das so schräg gelesen hat, dass ich mir Zwei: Ilvard Insurrection einfach kaufen wollte. Wo war nun aber in der Beschreibung das Dungeon-Crawling?

Spielweise:

- Der prinzipiell größte Unterschied zu einem normalen Run war der Lowlevelrun, den ich angefangen habe. Ich hab den Großteil der Bosse auf Lv1-Lv8 hinbekommen – nur den letzten nicht und der ist ziemlich absurd, da haben sie sich ganz schön etwas einfallen lassen. Weiter unten ist ein Boss-Guide, der primär darauf basiert, wie man keinen Schaden nimmt – das war für den Lowlevelrun absolut essentiell.
- Die Arkanmagie hab ich eigentlich eher selten benutzt. Zum einen hat’s relativ lang gedauert, die aufzuladen und selbst dann war der Effekt auch nicht immer wirklich nützlich.
- Ich hab mir alle Waffenteile von Ragna besorgt, auch wenn ich sonst einiges verpasst habe. Dem, was ich verpasst hab, hab ich aber auch nicht hinterhergeweint.
- Paar Dungeons hab ich auch Platin gebracht, alles was genervt hat, dann eher weniger.
- Komplettlösung wurde nicht benutzt.
- Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 043:15 h (Cleared!), Level: 29

Story:


https://i.imgur.com/3EChW9C.jpg

Ragna Valentine, leidenschaftlicher Schatzjäger und Pilot ist komplett hin und weg von seinem neuen Flugzeug mit noch neueren Hochleistungsteilen. Diese kamen aber nicht ohne Preis - Ragna musste für seinen Gildenleiter McCoy ein Paket nach Ilvard fliegen, einem fliegenden Kontinent am Rande von Granvallen, das ziemlich weit weg liegt. Bei der Reise hatte Ragna sich eigentlich nicht viel gedacht, aber natürlich kommt es, wie es kommen muss. Als Ragna nach Ilvard einfliegt, wird er von einer sprechenden Katze, einem Mädchen mit einer Kapuze und deren zwei Drachen überwältigt und abgeschossen. Er und sein Flugzeug stürzen auf dem Brandy Hill in Ilvard ab.

Wie durch ein Wunder überlebt Ragna mit lediglich ein paar Kratzern, sodass er gleich am nächsten Tag nach seinem Flugzeug gucken kann, das mehr oder weniger komplett zerstört ist – und zu allem Überfluss ist auch noch sein Paket für die Gildenleitung in Ilvard futsch, weswegen er jetzt dem Gildenleiter sowie McCoy Geld schuldet. Ragna beschließt aufgrund dessen, durch Ilvard zu reisen und ein paar Schätze zu sammeln, als er kurze Zeit später mit einem Vampir konfrontiert wird – Alwen du Moonbria.

Ragna erfährt, dass Alwen ihm nach dem Crash das Leben gerettet hat, indem sie ihn durch eine Art Bluttransfusion zu einem „Blood Knight“ gemacht hat – er ist aber durch einen entsprechenden „Blutpakt“ an Alwen gebunden und muss ihr dienen, bis er eine bestimmte Aufgabe erfüllt hat. Diese Aufgabe ist auch alles andere als leicht – er soll Alwen helfen, ihre Burg sowie ihre Magie wiederzuerlangen, die ihr von einem mächtigen, unbekannten Feind gestohlen wurden. Alwen weist Ragna darauf hin, dass auch das Katzenvieh und die Kapuze vermutlich zu den Leuten gehören, die ihr die Burg enteignet haben, da sie mit allen Mitteln versuchen, Besucher von Ilvard fernzuhalten. Ragna willigt unter einer Bedingung ein – sie sollen das Abenteuer als ebenbürtige Partner und nicht als Diener und Meister bestreiten. Am Anfang ist Alwen noch skeptisch, willigt aber letzten Endes ein. So beginnt das Abenteuer von Ragna und Alwen auf der Suche nach dem Typen, der Alwen deren Burg entwendet hat…

Story-Eindruck:

Muss sagen, gerade am Anfang erscheint die Story ein wenig 0815, was prinzipiell daran liegt, dass zunächst noch nichts über die Gegenspieler bekannt ist. Man sammelt nach und nach Alwens Magie wieder ein und wird dabei halt von so ein paar Typen überrumpelt, die wenig Substanz haben. Dem wird später aber Abhilfe geschaffen, zum Glück. Fast jeder Storygegner, außer ein paar Monster, wo einfach nur Alwens Magie reingepresst wurde, damit sie die nicht wiederbekommt, bekommt später seine/ihre entsprechenden Glanzauftritte, wo näher beleuchtet wird, warum er gegen Ragna und Alwen spielt. Auch wird Ragna, bei dem es am Anfang so aussieht, als würde er auf seine neue Tätigkeit als Blood Knight reduziert werden, wirklich extrem gut in die Story eingebunden.

Jedoch ist auch nicht alles Gold, was glänzt - so auch gerade das Einbinden in die Story. Gerade, wenn man beim Mittelteil angekommen ist und sich einiges dem Spieler offenbart, wird ein wenig klar, auf was für eine Banalität das Ganze zurückzuführen ist, weshalb diverse Szenen und Aktionen seitens der Antagonisten, gerade nach dem ersten großen Cut im Mittelteil und vor allem auch am Ende auch sehr albern und nicht zuletzt künstlich wirken.

Was auch sehr auffällt, ist die Sprache - in Ilvard Insurrection wird definitiv kein Blatt vor den Mund genommen. Alwen und vor allem Ragna werfen diesbezüglich mit Schimpfwörtern, Abkürzungen, einen gewissen Dialekt und sprachlichen Ticks nur so um sich, dass es kracht. Auf der einen Seite erscheint Ragna dadurch irgendwo auch sehr sympathisch, da das bekräftigt, dass er vom Dorf stammt und eben einen feuchten Dreck auf irgendwelche Redensweisen gibt, auf der anderen Seite wirkt es manchmal aber dennoch daneben und übertrieben. Bei Shut-In Alwen wirkt das gerade am Anfang ebenfalls ein wenig daneben, bekräftigt aber den Einfluss, den Ragna auf sie hat.

Ebenso auffällig wie die Sprache ist der liebenswert gemeinte, aber dennoch eigenartige Humor sowie die Anspielungen. Auch, wenn ich zumindest nicht das Gefühl hatte, dass krampfhaft versucht wurde, mindestens in jeden Satz irgendwas witziges oder eine Anspielung zu pressen, ist deren Anteil dennoch enorm hoch. Einige Beispiele dazu:


- Als Ragna Alwen fragt, wie sie denn in Ilvard überhaupt tagsüber überleben kann, meint sie im Endeffekt, dass er anscheinend einem massiven Irrtum aufliegt, dass Vampire im Sonnenlicht sterben.

- Drei Feen unterhalten sich. Dabei meint eine zur anderen, sie solle Alwen nicht so behandeln, als ob sie ein zufälliger NPC wäre.

- Pokkle und Pipiro (die zwei Protagonisten aus Zwei 1) erzählen von einer Gegend, die äußerst gefährlich ist - am Ende wartete der Endboss auf sie.

- Pipiro generell hat mehr als nur eine Giftzunge, kaum eine Textblase von ihr ist ohne schnippische oder gar spitze Kommentare. Meistens kriegt es Pokkle ab, zum Beispiel erwähnt sie, als Pokkle begeistert darüber ist, dass Fiona und Alwen sich vertragen haben, dass er die beiden lieber schwitzend in einem All-Out-Wrestling-Match erlebt hätte.


Und das sind nur einige Beispiele. Oftmals ist es angebracht und weiß zu unterhalten, paar mal hat man aber die Kurve nicht so richtig bekommen. Von Vorteil ist hier, dass Pipiro zumindest nicht die ganze Zeit über auftaucht, so wie Ragna, Pipiros Giftzunge empfand ich aber auch deutlich extremer als den allgemeinen Flachhumor.

Gameplay:


https://i.imgur.com/NC1ovpU.jpg

1) Allgemein

Im Kern rennt man, wenn man sich nicht grade in der Stadt oder auf der Weltkarte bewegt, in Dungeons umher. Für die gibt es Medallien - Bronze, Silber, Gold und Platin. Bronze hat man alleine fürs Durchspielen bekommen, für Silber, Gold und Platin musste man bestimmte Anforderungen erfüllen - alle Krüge zerschmettern, den Dungeon in einer bestimmten Zeit abschließen und keinen Schaden zu nehmen. Letzteres war ziemlich heftig, wenn man das erste Mal in einen Dungeon gegangen ist, aber man konnte die Dungeons später auch noch mit höherem Level besuchen.

Dann kommt noch das EXP-System. Anfangs dachte ich ja, dass man beim Essen von Nahrung entweder EXP oder HP dazubekommt, es ist aber beides (was mich für meinen Lowlevelrun ein wenig eingeschränkt hat). später kann man sich dann X-Panaceas ausbuddeln oder für 5,000 Gold kaufen, die stellen 30 HP her (und viel mehr braucht man eigentlich auch nicht). Das EXP-System ist so gestaltet, dass man zehn Essen einer bestimmten Art gegen ein höherwertiges Essen derselben Art (also Nudeln gegen Nudeln, Süßigkeit gegen Süßigkeit, Frucht gegen Frucht etc.) austauschen kann, welches deutlich mehr EXP bringt. Dadurch ist der Schwierigkeitsgrad auch zumindest bis zu einem gewissen Grad frei einstellbar - wer das Spiel schwerer haben will, hebt sich einfach das ganze Essen auf und profitiert später dann sehr davon.

Was mir doch sehr gefallen hat, waren die Rätsel. Fast jeder Dungeon (vorallem die späteren) hatten mehr oder weniger einzigartige Rätsel. Vereinzelt ist nur bedingt klar, was man machen soll, oft sind die Lösungen aber auch einfach nur genial.

2) Schwierigkeit

Im Kern ist Zwei nicht schwer. Bei fast jedem Boss gibt es eine Möglichkeit, wie man gar keinen Schaden nimmt, was man ausnutzen kann. Auch, wenn man das nicht tut, kann man aber bei einem Level, das hoch genug ist, so viele Schläge vom Boss einstescken, dass es überhaupt keinen Unterschied mehr macht, ob man den Angriffen ausweicht oder nicht. Allerdings muss man dazu sagen, dass es auch bei den Bosskämpfen die Möglichkeit gab, eine Platin-Medallie zu bekommen - die Kriterien dafür waren, kein Essen zu konsumieren, keinen Schaden zu bekommen (ich bin mir nicht sicher, ob das eine nicht das andere bedingt, mir fällt aber kein Szenario ein, wo man konsumieren will, ohne Schaden bekommen zu haben) und den Boss in etwas mehr als 3 Minuten zu erledigen. Letzteres und der fehlende Konsum von Essen hab ich des Öfteren hinbekommen, keinen Schaden zu nehmen allerdings nicht. Dafür muss der Boss dann aaber auch schneller sterben als während einem Lowlevelrun, bei dem der Angriff halt stark minimiert ist. Ein Punkt mehr in Angriff hatte auf den späteren Leveln mehr als Hunderte von faktischem Schaden als Ergebnis.

Unter den Aspekt der Schwierigkeit fällt auch der Lowlevelrun. Konkret heißt das, Angriffs-, Verteidigungs- und HP-Wachstum waren auf ausrüstbare Gegenstände beschränkt, von denen man insgesamt bis zu acht anlegen konnte. Am Anfang ging das nocht - der erste Boss konnte einen, selbst auf Lv1, immerhin 29 Mal treffen, ohne Essen oder Medizin einzuwerfen, bis man Game Over ging. Beim dritten Boss waren es dann nur noch vier oder fünf Schläge, die man einstecken durfte, bei den letzten Bossen dann entweder gar nicht oder maximal einmal. Kurz gesagt, war jeder Treffer gegen Ende hin absolut tödlich, was ich bei einigen Bossen auch deutlich zu spüren bekommen habe.

Die Dungeons dagegen warem vor allem dann auf niedrigem Level unschön, wenn es entweder Gegner gab, gegen die man nicht viel machen konnte (looking at you, Cindercone), die aber einfach im Weg standen, während Monster-Räumen oder bei extrem vielen Fixschaden-Fallen. Es gab aber auch andere Ebenen, durch die man durchrennen konnte, ohne ein einziges Monster zu besiegen. Von daher war's auch teilweise nur bedingt gut ausgeglichen.

Ich hab außerden noch einen halb fertigen Boss-Guide verfasst, wie man möglichst keinen Schaden nimmt, der ist aber sehr lang, weswegen der für dieses Review auch nicht relevant sein soll.

Fazit (8,5/10):

Im Kern weiß Zwei: Ilvard Insurrection durchaus zu unterhalten und bekommt eine Empfehlung von mir. Durch das EXP-System kann man sich letzten Endes selbst aussuchen, wie man das Spiel spielen möchte, bezogen auf die Schwierigkeit - wenn man jeden Dungeon mit dem dafür vorgesehenen Level bewältigt, kann man das Spiel auch relativ schnell abschließen. Gameplaytechnisch gibt's sowohl in den Dungeons ein paar hübsche, wenn auch simple Features, die Rätsel, die Geschicklichkeitsspiele (der Ninja Pacours in Starry Peak z.B.) als auch außerhalb (die Gleit-Piste!), wobei man überall noch ein bisschen mehr daraus hätte machen können. Genauso spielen sich auch die beiden Charaktere - außer einem Auto-Angriff und der Arkanum-Magie (die oftmals nicht wirklich was gebracht hat) gibt es nicht so wahnsinnig viel.

Die Story selbst beginnt relativ harmlos, was man gut daran erkennt, dass wirklich niemand niemanden ernst nimmt, die Helden die Gegner nicht, umgekehrt genauso und teilweise werden bei den Helden auch untereinander ordentlich Sprüche geklopft. Ab einem gewissen Punkt ändert sich das dann - und ab dann leidet leider auch etwas die Bindung zwischen Ragna und Alwen, die aber immer noch brauchbar umgesetzt wird. Der Humor dürfte auch nicht jedermanns Geschmack treffen.

Insgesamt hat sich das Spiel aber sehr solide entwickelt, dafür, dass ich am Anfang mehr oder weniger wegen dem doch leicht minimalistischem Gameplay alles andere als überzeugt war, aber gerade die Charaktere und deren Umgang miteinander machen das mehr als nur wett.

Kael
30.12.2017, 13:28
Kaels JRPG-Challenge 2017
Das Fazit

Vorwort:
Eine deprimierender Aspekt gleich zu Beginn - auch, wenn ich 12 JRPG-artige Spiele 2017 durchspielen konnte (sogar 13!), habe ich mein Ziel an sich (weswegen ich an der Challenge teilgenommen habe), den Backlog zu verringern, nicht erreicht. Dafür war 2017 auch irgendwie ein denkbar schlechtes Jahr. Bisschen leidgetan hat's mir um die beiden PC-Touhou-Spiele, nachdem ich im Februar noch der Meinung war, dass ich zumindest Labyrinth of Touhou durchbekomme. Satz mit X - war wohl nix. Der einzige Vorteil dabei ist, dass mittlerweile die Plus Disk zu einem Großteil übersetzt ist und 2018 auch fertig übersetzt wird. Wird hoffentlich ein großes Kapitel in meiner JRPG-Challenge 2018, mal gucken.

Beim einen Kollegen eines Spiels, den ich durchgespielt habe, ohne die Story zu kennen hat sich bezüglich der Übersetzung leider auch nichts getan, aber zumindest ist die Version 2.20 endlich draußen (natürlich auch kurz nach Weihnachten!). Ein Review dazu kommt dann tatsächlich auch noch 2018, genauso wie zu Touhou Genso Wanderer, aber ich bin auch einfach nicht zu mehr gekommen. Sorry dafür.


Vom Backlog verschwunden sind: Demon Gaze, Dark Cloud, Digimon Story: Cyber Sleuth.
Hinzugekommen sind: Dragon Ball Fusions und Megadimension Neptunia sowie Ys VIII - Lacrimosa of Dana, Fairy Fencer F Advent Dark Force und Fake Happy End (welche aber 2018 durchgespielt werden sollen).
2017 hinzugekommen und 2017 entfernt: Epic Battle Fantasy 4, Sword Art Online: Hollow Realization, Touhou Gensou Wanderer, Pokémon Reborn - Episode 16: A City, Reborn, Operation Babel: New Tokyo Legacy, Monster Girl Quest: Paradox - Part 2, Fire Emblem Fates: Conquest, Mugen Souls Z, Pokémon Ultramoon und Zwei: Ilvard Insurrection


Außerdem hinzugekommen sind zahlreiche Gachas (dank Sölf). Granblue Fantasy, King's Raid, Fire Emblem Heroes und Monster Super League haben teilweise auch mit dazu beigetragen, dass sich der Backlog nicht so verringert hat, wie ich wollte.

Die Reviews:
Ein bisschen mehr Resonanz hatte ich mir auch erhofft, auch speziell darüber, wo man vielleicht auch nicht unbedingt mit mir übereinstimmt - FE Fates: Conquest war bei mir so ein Titel. Da hab ich mal eben paar Leute befragt, Sölf meinte, er stimmt mit dem, was im Review steht überein, jemand anders meinte, dass ich viel zu sehr über die Story herziehe, ohne Revelation gespielt zu haben und ein weiterer fragte mich, wie betrunken ich gewesen bin als ich das Review geschrieben habe - FE Fates hätte nicht ein positives Wort bezüglich der Story verdient.

Die Message ist aber z.T. auch klar - "Fass dich kurz, Mann!" 2018 werde ich mich teilweise auch etwas kürzer fassen (speziell das erste Review von Demon Gaze, aber den Fehler, alle Dungeons im Detail anzugehen, mach ich auch nicht nochmal). Ich hab mal Narcissus und meine Worte zu Zwei: Ilvard Insurrection verglichen und ich finde sein Review liest sich doch ein wenig runder, während ich noch Story + Eindruck getrennt halte (und eigentlich auch nicht trennen möchte). Genauso den Aspekt der Schwierigkeit eines Spiels, den ich wirklich konstant bei jedem Review miteingefügt habe, mal mehr, mal weniger ausführlich, und den ich auch gerne so beibehalten würde. Der Grund dafür ist einfach, dass ein Spiel für mich weder gut ist, wenn man permanent bemuttert wird (Pokémon Maingames sind da mittlerweile auch so eine Sache, aber dafür bin ich eben auch nicht mehr wirklich das entsprechende Publikum), noch wenn man in Eiswasser geschmissen wird und verschiedene Sachen erst am Körper des/der Protagonisten ausprobieren darf, bevor man die Wirkung kennt (wobei Knight of Knights auch Spaß gemacht hat, wo das wortwörtlich der Fall ist. Seltsame Geschichte. X_x). Prominente Bespiele innerhalb der Challenge waren einige Statusveränderungen in Digimon Story Cyber Sleuth und eigentlich halb Operation Babel: New Tokyo Legacy.

Auf der anderen Seite muss ich aber auch sagen, dass es z.B. zu dem Review von Pokémon Reborn teilweise auch nur bedingt kürzer ging, zumindest für mich. Einige Wiederholungen sind da zwar auch drin, wo ich paar Aspekte mehrfach erwähnt habe, da war ich ich aber auch wirklich geflasht und hin und weg vom Spiel. Das wäre so ein Review, was ich schlecht kürzen würde und auch könnte. Andere wie die Reviews von Dark Cloud oder Mugen Souls Z könnte ich um ein paar Wörter streichen.

TL; DR: Reviews werden hoffentlich 2018 kürzer und weniger detailliert angegangen. Für die, die sich für die Anzahl an Wörter interessieren, kommt hier auch noch eine Liste. Angaben basieren auf MS Word. Bitte nicht nachzählen. X_x


Demon Gaze (PSV): 5,859 Wörter, 37,636 Zeichen
Epic Battle Fantasy 4 (PC): 4,394 Wörter, 28,729 Zeichen
Sword Art Online: Hollow Realization (PSV): 3,205 Wörter, 20,884 Zeichen
Dark Cloud (PS2): 4,699 Wörter, 29,798 Zeichen
Touhou Gensou Wanderer (PSV): 0 Wörter, 0 Zeichen
Pokémon Reborn - Episode 16: A City, Reborn (PC): 4,759 Wörter, 31,692 Zeichen
Digimon Story: Cyber Sleuth (PSV): 2,371 Wörter, 15,790 Zeichen
Fire Emblem Fates: Conquest (3DS): 2,581 Wörter, 17,689 Zeichen
Operation Babel: New Tokyo Legacy (PSV): 1,607 Wörter, 10,938 Zeichen
Monster Girl Quest: Paradox - Part 2 (PC): 0 Wörter, 0 Zeichen
Mugen Souls Z (PC): 2,653 Wörter, 17,593 Zeichen
Pokémon Ultramoon (3DS): 1,774 Wörter, 12,117 Zeichen
Zwei: Ilvard Insurrection (PC): 1,983 Wörter, 13,010 Zeichen - meine Version hat über 5,000 Wörter, weil da der Boss-Guide drin ist, den ich für die Forum-Version rausgenommen habe - und der ist nicht mal fertig... xD



Die durchgespielten Spiele:


15.01. – [037:20 h] Demon Gaze (PSV)
26.01. – [034:13 h] Epic Battle Fantasy 4 (PC)
03.02. – [059:10 h] Sword Art Online: Hollow Realization (PSV)
21.03. – [069:11 h] Dark Cloud (PS2)
28.03. – [042:44 h] Touhou Gensou Wanderer (PSV)
09.05. – [107:10 h]Pokémon Reborn - Episode 16: A City, Reborn (PC)
04.06. – [061:16 h] Digimon Story: Cyber Sleuth (PSV)
26.07. – [029:55 h] Fire Emblem Fates: Conquest (3DS)
28.07. – [039:20 h] Operation Babel: New Tokyo Legacy (PSV)
09.09. – [056:00 h] Monster Girl Quest: Paradox - Part 2 (PC)
07.11. – [050:27 h] Mugen Souls Z (PC)
09.12. – [060:24 h] Pokémon Ultramoon (3DS)
21.12. – [043:15 h] Zwei: Ilvard Insurrection (PC)


Größte Überraschung:
Auf jeden Fall Zwei: Ilvard Insurrection. Ich hätte, als ich mir damals Narcissus Thread angeschaut habe, nicht gedacht, dass mich das Spiel doch so packen würde. Klar hat es hier und da Schönheitsfehler, die auch schlecht wegzureden sind (speziell das minimalistische Gameplay), aber gerade die Mischung aus quirligen, liebenswerten Charakteren, einstellbarer Schwierigkeit durch das Futter-EXP-Systemen und interessanten bis witzigen Rätseln in Dungeons hat mir sehr zugesagt, so, dass ich auf jeden Fall den Vorgänger, wenn er denn 2018 herauskommt, auch spielen möchte. Alleine schon wegen Pipiro.

Größte Enttäuschung:
Schwierig zu sagen, ob mich Pokémon Ultramoon oder Operation Babel: New Tokyo Legacy mehr enttäuscht hat, aber ich denke, es war ersteres - bei letzterem war der Vorgänger schon schlecht, aber es hat sich zumindest etwas verbessert. Bei Pokémon Ultramoon war's anders, im Endeffekt ist das fast genauso schlecht wie der Vorgänger. Die Ultrabestien wurden schlicht und einfach anders schlecht eingebunden wie im Vorgänger und das was an Story dazugekommen ist, ist vernachlässigbar. Dadurch, dass damit durchaus geworben wurde, erachte ich die Enttäuschung als gerechtfertigt. Abgesehen davon: Ganze 4 neue Pokémon sowie gerade mal 100 reimplementierte. Danke dafür, Nintendo.

Bestes Spiel, von dem ich wusste, dass es gut werden würde:
Wer konnte es ahnen: Pokémon Reborn Episode 16 - A City, Reborn. Auch wenn die düstere Stimmung nicht jedem gefallen wird und auch wenn die Charaktere nach und nach in die Extreme abdriften, das Gesamtpaket ist immer noch schlicht und einfach genial für jemanden wie mich, der die Spiele mehr schwer als einfach hat. Es ist Pokémon, aber einfach so anders. Viel Story, eine tiefgründige Geschichte, die von Reborn City als Schauplatz erzählt, ein böses Team mit ordentlicher Hintergrundgeschichte (und bei weitem nicht so oberflächlich wie in den Maingames), Pokémons Systeme und Features bis zum Maximum ausgenutzt (EV, DV, Wetter, Ei-Attacken, und nicht zuletzt die taktische Komponente der Umgebungs-Felder, die eben nicht nur in Arenakämpfen eine Rolle spielen), Event-Pokémon, die über die Story erhältlich sind und vieles mehr. Da sehe ich auch gerne drüber hinweg, dass die Angriffe noch nicht so super aussehen. Und wo ich schon mal dabei bin, dafür die Werbetrommel zu rühren - Amethyst hat mittlerweile als Weihnachtsgeschenk Pokémon Reborn Episode 17 - Rust Thicker Than Water herausgebracht. Eigentlich wollte ich ja damit warten, bis mehr draußen ist, aber mich kribbelt's in den Fingern. Wer das anfangen möchte, bekommt noch ein wenig mehr Content geboten als ich durchgespielt habe.

Schlechtestes Spiel, von dem ich ahnte, dass es schlecht werden würde:
Operation Babel: New Tokyo Legacy. Der Vorgänger war schon, gelinde gesagt, nicht gut und der Nachfolger ist leider keine Ausnahme. Positiv anzumerken ist lediglich die Atmosphäre, die Kampfgeschwindigkeit und eben, dass sich überhaupt was verbessert hat. Ansonsten bekommt man hier leider auch eine oberflächliche Story, oberflächliche Charaktere und einen bis zum Ende viel zu leichten Dungeon Crawler geboten. Da war Demon Gaze ja interessanter.

Mein persönlicher Favorit:
Pokémon Reborn Episode 16 - A City, Reborn. 2017 war Reborns Jahr, auch wenn einige andere Spiele 2017 herausgekommen sind, die ebenfalls genial waren - mit Reborn hatte ich definitiv meinen Spaß.

Absurdeste Difficulty-Curve (= Schwer => Furchtbar): Touhou Genso Wanderer. Dabei hab ich gedacht, der erste Dungeon und der erste Boss sei schlimm gewesen. Ha! Von wegen. Später steigt das auch so übel an, dass ich das Spiel tatsächlich nach dem vierten Dungeon beiseite gelegt hab, als der Boss meine Charaktere schlicht und einfach planiert hat.

Lächerlichste Difficulty-Curve (= Leicht => Eazy-Mode): Sword Art Online: Hollow Realization. Am Anfang können die Bossmonster noch etwas und verteilen Schellen. Später kann man sich hinstellen und die NPCs sämtliche Arbeit machen lassen.

Gesamte Spielzeit:
690 Stunden und 5 Minuten. Kam mir gar nicht so vor, wobei die 107 h von Reborn mit eingeflossen sind. Tatsächlich war's ein bisschen weniger.

Persönliche Rangliste 2017 (mit akkuraterer Wertung):


Pokémon Reborn Episode 16 - A City, Reborn (PC) (8,8)
Zwei: Ilvard Insurrection (PC) (8,7)
Mugen Souls Z (PC) (8,2)
Monster Girl Quest Paradox Part 2 [Gameplay] (PC) (8,1)
Digimon Story: Cyber Sleuth (PSV) (8,0)
Touhou Genso Wanderer (PSV) (7,9)
Dark Cloud (PS2) (7,7)
Fire Emblem Fates: Conquest (3DS) (7,5)
Demon Gaze (PSV) (7,3)
Sword Art Online: Hollow Realization (PSV) (7,0)
Epic Battle Fantasy 4 (PC) (6,5)
Pokémon Ultramoon (3DS) (6,0)
Operation Babel: New Tokyo Legacy (PSV) (5,5)


2017 war ein gutes Jahr. Mal sehen, ob 2018 das toppen kann. Bis dann! :A

Narcissu
30.12.2017, 15:35
Glückwunsch zur bestandenen Challenge! Schöner Abschlussbericht! :) Auch wenn ich hier nicht ständig kommentiert und nicht alles komplett gelesen habe, habe ich zumindest regelmäßig reingeschaut und deine Eindrücke verfolgt. Ich denke, es ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn du dich kürzer fassen willst. An sich habe ich nichts gegen ausführliche Texte und lese diese auch gerne, wenn ich in der richtigen Stimmung bin, aber dazu habe ich auch nicht immer die Konzentration, weshalb ich es dann oft auf später™ verschiebe, bis ich es dann irgendwann vergesse.

Wo du den Vergleich zu meinem Zwei-Text ansprichst: Den habe ich eigentlich nur sehr schnell runtergeschrieben, weil ich noch kurz was zum Spiel schreiben wollte. Generell habe ich mich schon seit Längerem von dem Gedanken gelöst, ein Spiel mit meinen Texten vollständig abzudecken oder auch nur meinen kompletten Eindrücken gerecht zu werden, weil es einfach zu viel Arbeit macht, insbesondere da die Leserzahl ja eh sehr überschaubar ist. Dabei habe ich manchmal das Gefühl, dass meine Eindrücke zu abstrakt sind, da ich oft auf detailliertere Beschreibungen verzichte und überhaupt wenig auf konkrete Inhalte eingehe – vermutlich sind viele meine Texte für Leute, die die Spiele nicht eh schon zumindest etwas kennen, in dem Sinne nicht immer so aufschlussreich. Ich denke aber, dass ich diesen Ansatz trotzdem beibehalten werde, weil es für mich so angenehm ist und ich nicht ewig viel Zeit reinstecken muss. Wenn ich ein formales Review schreibe, das den Anspruch erfüllen soll, dem Leser ein umfassendes, repräsentatives und hoffentlich auch faires Bild vom Spiel zu vermitteln, gehe ich natürlich etwas gründlicher vor – aber hier im MMX ist das in der Regel nicht das, was ich anstrebe, weshalb ich meist einfach runterschreibe, was mir so einfällt (was vermutlich auch öfters dafür sorgt, dass meine Texte etwas unstrukturiert wirken). ^^

Mein Backlog ist übrigens auch letztes Jahr gewachsen und ich traue mich ehrlich gesagt gar nicht, nachzuzählen. :D

Und dazu noch:

Klar hat es hier und da Schönheitsfehler, die auch schlecht wegzureden sind (speziell das minimalistische Gameplay), aber gerade die Mischung aus quirligen, liebenswerten Charakteren, einstellbarer Schwierigkeit durch das Futter-EXP-Systemen und interessanten bis witzigen Rätseln in Dungeons hat mir sehr zugesagt, so, dass ich auf jeden Fall den Vorgänger, wenn er denn 2018 herauskommt, auch spielen möchte. Alleine schon wegen Pipiro.

Tu das! Gerade was die Charaktere angeht, fand ich Zwei noch 'ne ganze Ecke charmanter und witziger. Auf Pipiro hast du durch den zweiten Teil schon einen guten Vorgeschmack bekommen, aber im ersten Teil ist das natürlich noch viel cooler. Gerade im Kontrast zum Hauptcharakter, der so ein Wannabe-Held ist, der seinem Idol nacheifert – und Pipiros einzige Motivation ist es einfach mal, an schnelles Geld zu kommen, um sich neue Kleidung zu kaufen. :D

Shieru
31.12.2017, 13:02
Ein bisschen mehr Resonanz hatte ich mir auch erhofft, auch speziell darüber, wo man vielleicht auch nicht unbedingt mit mir übereinstimmt - FE Fates: Conquest war bei mir so ein Titel. Da hab ich mal eben paar Leute befragt, Sölf meinte, er stimmt mit dem, was im Review steht überein, jemand anders meinte, dass ich viel zu sehr über die Story herziehe, ohne Revelation gespielt zu haben und ein weiterer fragte mich, wie betrunken ich gewesen bin als ich das Review geschrieben habe - FE Fates hätte nicht ein positives Wort bezüglich der Story verdient.

"Du kannst über den Inhalt deines Produktes nicht urteilen, ohne dir auch noch ein anderes Produkt zu kaufen" ist eh kein Argument. Wenn die Story von Conquest nicht gut ist, ohne sich den DLC zu kaufen (Spoiler: Die Story ist auch mit DLC schlecht), dann ist sie halt nicht gut.


Die Message ist aber z.T. auch klar - "Fass dich kurz, Mann!"

Die leidvolle Erfahrung hab ich auch gemacht. Ich benutze inzwischen nen Wortzähler, und 1500 Worte sind nun mein Hard Limit.

Winyett Grayanus
31.12.2017, 22:32
Deine Wertung für Mugen Souls Z hat mich ziemlich überrascht, denn der Vorgänger war bei mir so ein Teil, das ich als ziemlich misslungen empfand. Hast du den Vorgänger auch gespielt und kannst etwas dazu sagen, was sich da gameplaytechnisch getan hat?


"Du kannst über den Inhalt deines Produktes nicht urteilen, ohne dir auch noch ein anderes Produkt zu kaufen" ist eh kein Argument. Wenn die Story von Conquest nicht gut ist, ohne sich den DLC zu kaufen (Spoiler: Die Story ist auch mit DLC schlecht), dann ist sie halt nicht gut.



Eben.

Kael
03.01.2018, 15:16
Glückwunsch zur bestandenen Challenge! Schöner Abschlussbericht! :) Auch wenn ich hier nicht ständig kommentiert und nicht alles komplett gelesen habe, habe ich zumindest regelmäßig reingeschaut und deine Eindrücke verfolgt. Ich denke, es ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn du dich kürzer fassen willst. An sich habe ich nichts gegen ausführliche Texte und lese diese auch gerne, wenn ich in der richtigen Stimmung bin, aber dazu habe ich auch nicht immer die Konzentration, weshalb ich es dann oft auf später™ verschiebe, bis ich es dann irgendwann vergesse.
Kenn ich nur zu gut - ich hab auch v.a. Nayutas Berichte gerne gelesen (obwohl ich in seinen/ihren Thread nicht einen Post verfasst habe xD), der die auch gerne mal ausführlich verfasst, wie es scheint.


Dabei habe ich manchmal das Gefühl, dass meine Eindrücke zu abstrakt sind, da ich oft auf detailliertere Beschreibungen verzichte und überhaupt wenig auf konkrete Inhalte eingehe – vermutlich sind viele meine Texte für Leute, die die Spiele nicht eh schon zumindest etwas kennen, in dem Sinne nicht immer so aufschlussreich.
Auch wenn ich an sich das Konkrete mehr als das abstrakte schötze, so denke ich, dass diese Vorgehensweise doch auch seine Vorteile hat. Paar mal bin ich ja durchaus auch wegen irgendwelchen Spoilern ins Straucheln gekommen. Ich finde, ich hab's aber ganz gut gelöst, nicht besonders elegant, aber naja. xD


Tu das! Gerade was die Charaktere angeht, fand ich Zwei noch 'ne ganze Ecke charmanter und witziger. Auf Pipiro hast du durch den zweiten Teil schon einen guten Vorgeschmack bekommen, aber im ersten Teil ist das natürlich noch viel cooler. Gerade im Kontrast zum Hauptcharakter, der so ein Wannabe-Held ist, der seinem Idol nacheifert – und Pipiros einzige Motivation ist es einfach mal, an schnelles Geld zu kommen, um sich neue Kleidung zu kaufen. :D
Werd ich auf jeden Fall machen. :D


"Du kannst über den Inhalt deines Produktes nicht urteilen, ohne dir auch noch ein anderes Produkt zu kaufen" ist eh kein Argument. Wenn die Story von Conquest nicht gut ist, ohne sich den DLC zu kaufen (Spoiler: Die Story ist auch mit DLC schlecht), dann ist sie halt nicht gut.
Ja. Zumindest hat die Story auch nicht wirklich zu mehr Lust auf Revelation geführt, mal abgesehen davon, dass das Gameplay auch eher Conquest-unähnlich sein soll.


Die leidvolle Erfahrung hab ich auch gemacht. Ich benutze inzwischen nen Wortzähler, und 1500 Worte sind nun mein Hard Limit.
Das hast du schonmal erwähnt. Ich wollte das jetzt auch für 2017 konsequent in dem Stil fertigmachen, aber ich denke auch, dass ein Hard Limit für alles, was mich auch etwas länger beschäftigt, vernünftig ist.


Deine Wertung für Mugen Souls Z hat mich ziemlich überrascht, denn der Vorgänger war bei mir so ein Teil, das ich als ziemlich misslungen empfand. Hast du den Vorgänger auch gespielt und kannst etwas dazu sagen, was sich da gameplaytechnisch getan hat?
Den Vorgänger hab ich nicht gespielt, der soll aber auch einen Tacken schlechter und unausgereifter sein als der Nachfolger (was eigentlich irgendwo logisch ist xD). Die Wertung ruht daher, dass ich das Spiel insgesamt auch als relativ rund empfand, trotz der schrillen Charaktere und fesgefahrenen Charaktereigenschaften, die man auch aus Disgaea und speziell Hyperdimension Neptunia kennt. Prinzipiell war aber gerade das Gameplay auch relativ spaßig und die Story zumindest okayish.

Auf der anderen Seite sollte man aber auch sagen, dass ich auch nur Wertungen zwischen 5,5 und 8,5 vergeben habe. Hätte ich mal die Skala einfach ausgenutzt, aber ich bin tatsächlich fast ausschließlich nach der Beschreibung gegangen, und weniger "nach Gefühl". xD

Nayuta
03.01.2018, 18:55
Kenn ich nur zu gut - ich hab auch v.a. Nayutas Berichte gerne gelesen (obwohl ich in seinen/ihren Thread nicht einen Post verfasst habe xD), der die auch gerne mal ausführlich verfasst, wie es scheint.
Nayuta ist männlich (also, ich auch, nicht nur der Charakter^^).

Ich habe ebenfalls versucht mich an die 1.500 Wörter Richtlinie zu halten. Allerdings bin ich zur Mitte der Challenge hin etwas abgeschweift, habe mich aber gegen Ende wieder fangen können.
Generell bin ich nach dem Verfassen der Texte immer wieder überrascht wie viel da doch zusammenkommt.