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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Konzeptvorstellung: Mahō]



Shiroze
01.08.2013, 19:48
Engine: RPG Maker VX
Setting: Fantasy

Das ist (wie man im Titel vielleicht schon erkennt) eine Konzeptvorstellung für „Mahō“ (Der Name ist noch nicht endgültig).
Ich habe leider absolut niemanden in meinem Umfeld dem ich das hier zeigen könnte. Das ist alles noch in einem sehr frühen Stadium.
Ich würde einfach mal gerne eine Meinung dazu haben bevor ich grundlegend etwas falsch mache. (Also ob das vielleicht alles total öde und zum einschlafen ist)

Hier also das Konzept:

Story:

> Bezüglich des Intros:
Das hier ist nur was vermittelt wird. Das meiste wird jedoch nicht direkt als Text gezeigt sondern es wird ein spielbares Intro.

[Intro]
Es spielt hauptsächlich in „Enyū“; der Welt der Menschen. Dazu gibt es noch eine Art Parallelwelt („Ferae“) in der magische Wesen leben. Durch Missbrauch von Magie entstand eine Passage zwischen den Welten.
Diese ermöglichte den Wesen Enyū zu betreten. Andersrum wäre es auch möglich doch da die Menschen bisher keinerlei Magie kannten wagten sie es nicht durch zu gehen.
Die freundlicheren und neugierigeren Rassen (Elfen und Feen) waren die ersten die in die für sie neue Welt kamen. Anfänglich natürlich zurückhaltend lernten sie die Menschen kennen. Einige kamen sich näher.
Nur wenig später schritten auch andere Wesen in die neue Welt. Darunter Engel, Elementargeister und sogar ein paar Dämonen.
Es schien zwar, dass alles recht friedlich verlief jedoch fingen mehr und mehr Menschen an hinter den Rücken der Wesen zu flüstern. Es war ihnen nicht geheuer.
Allein diese Dämonen sahen so merkwürdig und finster aus, dass sie nicht glauben konnten, dass sie wirklich friedlich waren. Einer der Dämonen (Tenkai) sah sich diese neue Welt an und wurde auch recht früh mit den Gefühlen der Einwohner konfrontiert. Sie waren abweisend und zogen sich teilweise in ihre Häuser zurück wenn er in der Nähe war. Er ging immer weiter die Straße runter und war fast am Ende angekommen als ihm ein Mann entgegen kam.
Es liegt nicht in der Natur der Dämonen einen überaus glücklichen Gesichtsausdruck zu machen. Für die Menschen sah es sogar wie ein herablassender und eingebildeter aus.
Der Mann fühlte sich angegriffen und sagte ihm in einem harschen Tonfall, dass er sich verziehen und hier nie wieder blicken lassen soll. Das gefiel Tenkai natürlich nicht. Er hatte ja nichts getan. Wütend drehte er sich um und ging.
Was erlaubte sich dieser Mensch so mit ihm zu reden? Hätte er vielleicht etwas sagen sollen? Oder hätte er vielleicht.... Egal! Diese Welt war nichts für ihn.
Noch immer zornig beschloss er wieder durch die Passage nach Ferae zu gehen und nie wieder her zu kommen. Auf dem Weg sah er ein paar Menschen und Feen zusammen spielen. Sie verstanden sich wirklich gut.
Er kam auch an einer Schmiede vorbei. Dort stand ein Mensch der gerade sein fertiges Schwert begutachtete. Tenkai blieb stehen und sah zu ihm rüber. Der Schmied bemerkte ihn und drehte sich zu ihm um.
Ein weiteres Mal wurde ihm ein solcher Blick zugeworfen. Solch ein verachtender Blick. Er schaute ihn noch einen Moment mit seinem Schwert an als ihm ein Gedanke durch den Kopf schoss. Durch diese Passage brachten Sie Magie in diese Welt.
Was wäre wenn sie lernten damit umzugehen? Das konnte er nicht zulassen! Er ging schnellen Schrittes zum Schmied und hob seine Hand. Der Mann kam noch dazu einen Schrei von sich zu geben bevor er zu Boden fiel.
Die Feen und Menschen die zuvor noch fröhlich mit einander spielten hielten inne. Sie wollten nicht glauben was passiert war. Als Tenkai weiter ging folgten ihm die Feen. Sie wollten ihn zur Rede stellen.
Doch bevor sie das tun konnten kam er zu einer kleinen Gruppe aus Menschen. Er tötete diese ebenfalls. Es hatten sich ein paar weitere Wesen um den Dämon versammelt. Ein paar tuschelten verdeckt und nickten sich dann gegenseitig zu.
Um weitere Tote zu verhindern versiegelten sie Tenkai auf Enyū an einem Ort der nur schwer zu erreichen war. Sie wollten ihn nicht in ihrer Welt haben. Die Versiegelung konnte durch Magie nicht gebrochen werden, daher waren Sie sicher, dass er dort für immer verweilen wird. Aus Angst, dass noch mehr Wesen so agieren könnten brachten sie alle Wesen wieder zurück nach Ferae und versiegelten die Passage ebenfalls. Zumindest dachten sie, dass sie alle dabei hatten. Einige der überlebenden Wesen konnten sich auf Enyū verstecken und so kam die Magie in die Welt der Menschen.

Seit diesem Vorfall sind ca 45 Jahre vergangen. Ein magiebegabter Forscher (Vater eines Hauptcharakters) nimmt sich vor die Versiegelungsstätte zu untersuchen. Er war natürlich nicht der Erste der das tat. Doch der Mann besaß einige Gerätschaften um Magie zu messen.
Man konnte eine dunkle Aura spüren wenn man die Stätte betrat. Er fühlte sich unwohl ignorierte es aber und ging zu dem Kristall der dort stand.
Nachdem alle Geräte vorbereitet waren wollte er anfangen zu messen als er spürte wie seine Magie sich sprichwörtlich selbstständig machte. Das war ihm alles nicht geheuer also wollte er so schnell wie möglich verschwinden. Doch dazu kam er nicht mehr.
Die Magie verhielt sich bei den Menschen etwas anders als bei den Wesen aus Ferae. Das führte dazu, dass die Versiegelung sehr einfach verschwand. Gerade frisch auf die Welt losgelassen tötete er den Forscher.
Er wusste nicht ob sich etwas an der Situation mit den Wesen auf Enyū geändert hatte. Zusätzlich war er noch allein. Tenkai verhielt sich also einige Zeit ruhig bis er die Passage fand. Während der Suche bemerkte er, dass es dort nur noch sehr wenige Wesen gab.
Dafür gab es aber Menschen die Magie besaßen. Er wurde sehr zornig. Nachdem er es schaffte die Versiegelung der Passage zu lösen schritt er hindurch und schwor die Menschen auszurotten. Wieder in Ferae versammelte er Dämonen um sich und kehrte wieder nach Enyū zurück.
[Intro ende]

Ab da spielt man den Hauptcharakter Ariya. Anfangs ist man noch nur eine Schülerin. Man verbringt zusammen mit dem 2. Charakter Chiyu kurze Zeit in der Akademie. Diese verhält sich ein wenig wie ein Tutorial in dem man auch noch ein bisschen mehr über die Welt erfährt.
Nachdem beide ihre Prüfung bestehen wollen beide sofort los und mit ihren neuen Fähigkeiten die Welt bereisen. Nach kurzer Zeit treffen sie auf Tenkai. Er ist allein. Seine Dämonen streifen umher und suchen separat nach ihren Opfern.
Im Gegensatz zu allen anderen die er bisher traf machen die beiden Mädchen keine Anstalten vor ihm zu fliehen. Er findet die beiden interessant und möchte sie testen. Er teleportiert die beiden an 2 weit entfernte Orte. Ariya landet an einem merkwürdigen Ort.
Dort ist alles dunkel und es gibt fliegende Bäume und die eine Art Glühwürmchen herumschwirren. Wer hier wohl lebt?
Chiyu kommt zu einem wunderschönen Gebiet Feraes. Das Territorium der Engel. Von einander getrennt müssen die beiden nun einen Weg finden wieder in Ihre Welt zu finden und Tenkai davon abzubringen ihre Rasse auszulöschen.


Charaktere:

Ariya ( 18 ) - Elementarmagierin
- Empathisch
- Selbstlos
- Ehrlich
- Mutig
- Hingebungsvoll
Sie geht mit ihrer besten Freundin auf eine Akademie für Magie. Ihr Vater ist verschollen. Ihre Mutter ist kurz vor ihrer Ausbildung auf Reisen gegangen.
Sie möchte selbst nach ihrem Vater suchen und herausfinden was passiert ist.


Chiyu ( 18 ) - Klerikerin
- Abenteuerlustig
- Angriffslustig / Aufbrausend
- Instinktiv
- Impulsiv
- Kämpferisch
- Lebhaft
Sie und ihre Freundin wollen Magier werden und besuchen daher eine Akademie. Sie wohnt bei Ihrem Vater. Mutter bisher unbekannt. Kann ihren Zwillingsbruder nicht leiden.
Wüsste gern mehr über ihre Mutter und begleitet Ariya in der Hoffnung vielleicht etwas zu erfahren.

Yuichi ( 20 ) - Seelenwächter
- Blauäugig / Naiv
- Durchschaubar
- Eifrig
- Introvertiert
- Ein wenig dumm
- Schüchtern
Er möchte wie seine Eltern ein Seelenwächter (Klasse) werden. Seine Eltern erlauben ihm das jedoch nicht. Sein Vater denkt, dass er nicht Manns genug ist dafür. Für seine Mutter ist er immer noch „Ihr kleiner Schatz“. Anfangs ist er deshalb sehr schüchtern und zurückgezogen. Das ändert sich jedoch im Laufe des Spiels sobald er in Kontakt mit seiner 1. Seele kommt.

Kyrie ( 19 ) - Assassine
- Anpassungsfähig
- Arglistig
- Damenhaft
- Distanziert
- Misstrauisch
(Noch nicht vollständig ausgearbeitet.)

Tenkai (Alter unbekannt)
- Arrogant
- Hasserfüllt
- Kaltblütig
- Sadistisch
Will die Menschen töten aus Angst vor dem was passieren könnte wenn sie die Magie meisterten.

--
Da ich denke, dass „Seelenwächter“ vielleicht nicht ganz so selbsterklärend ist wie die anderen Klassen will ich das kurz näher erläutern. Seelenwächter sind in der Lage mit Seelen von Verstorbenen (Mensch und Tier) zu kommunizieren solange sie noch auf der Welt verweilen.
Sollte es aus bestimmten Gründen dazu kommen, dass die Seele die Welt nicht verlassen kann ist es möglich, dass der Seelenwächter die Seele in sich aufnimmt.
Es hat dann seine Aufgabe herauszufinden warum die Seele die Welt nicht verlassen konnte und etwas daran zu ändern.
Diese Seelen wirken sich im Kampf wie folgt aus:
Der Charakter bekommt im Verlauf des Spieles 3 Seelen. Bär > defensiv, Phönix > hauptsächlich AoE Schaden basierend auf Int, Drache > hauptsächlich Einzelschaden basierend auf dem Angriff. Grundsätzlich kann man den Char ausrüsten wie man möchte da er sowohl von DEF als auch von INT/ATK profitiert. Er wird jedoch nicht so viel Schaden machen wie z.B. die Assassine oder die Magierin. Man hat am Anfang des Kampfes nur die Aktuellen Seelen zur Verfügung.
Wenn man eine Seele als Fähigkeit benutzt bekommt man einen Buff der für ein paar Runden anhält. Dieser wirkt sich zu 100% auf sich selbst aus und zu 30% auf den Rest der Gruppe.
Nachdem man die Seele benutzt hat hat man für die nächste Runde Fähigkeiten die nur diese Seele besitzt (z.B. einen AoE Angriff mit der Phönix-Seele). Man benutzt sozusagen die Eigenschaften der Seele zum angreifen. Nach 3 Runden läuft der Seelenbuff aus.
Die Fähigkeiten bleiben bestehen. Man kann die Seele erneut benutzen um den Buff aufrecht zu erhalten oder die Seele wechseln um einen anderen zu erhalten.




Ich hoffe es war gut zu verstehen. Falls jemand auch nur eine kurze Meinung dazu hat wäre es schön diese zu hören :)

Gruß
Shiro

Lares Yamoir
02.08.2013, 22:52
An und für sich scheint die Story ganz ok zu sein. Es kommt halt sehr stark auf die Umsetzung des ganzen an. Was häufig eher negativ aufgenommen wird sind z.B. ewig lange Textintros, die die Vorgeschichte erzählen. Man kann zum Beispiel immer nur Teile der Hintergründe erzählen, oder das ganze interaktiv gestalten.
Was mich etwas stört, ist die Haltung von Tenkai. Ich finde es etwas seltsam, dass er sich darum schert, wie andere Wesen mit den Menschen agieren. Wenn er sich und seine Rasse für besser hält, warum hat er dann überhaupt Interesse daran, was Feen etc. mit den Menschen machen? Ich ziehe mal ne Analogie, wie mir das gerade vorkommt.
Menschen halten sich Haustiere (Katzen, Hunde, Vögel,...). Eine Tierart (sagen wir mal Haie) findet das überhaupt nicht gut und beschließt deswegen alle anderen anzugreifen.
So wie du die Dämonen etc. darstellst, ist das Lebensverhalten der einzelnen Wesen viel zu weit auseinander, als dass sie sie um die anderen Gruppen scheren würden.
Ich hätte hier zwei Verbesserungsvorschläge:
1) Du macht die Bindung zwischen Tenkai und den anderen Völkern persönlicher. Beispiel: Er ist in einen Engel verliebt, die aber deutlich mehr Interesse an Menschen und deren Welt zeigt.
Vielleicht wird sie dann sogar noch getötet, wodurch ein gewisses Rachemotiv hinzukommt.
2) Tenkai sieht sich selbst nicht als besser an gegenüber den Menschen, sondern fühlt sich bedroht: Er kennt die Menschen nicht und sieht Magie als einzig wirksame Verteidigung bei einen eventuellen Angriff der Menschen. Deswegen möchte er auch nicht, dass sie irgendetwas über Magie im allgemeinen lernen, weswegen niemand sie ihnen beibringen soll.
Ich persönlich finde die zweite Idee besser, aber du kannst dir natürlich auch was anderes einfallen lassen.

Die Klasse des Seelenwächters klingt interessant, evt. würde ich aber für den Bären etwas anderes nehmen. Du benutzt zwei Fabelwesen, wo man als Spieler auch an Namen merkt "Hey die sind richtig stark!". Dagegen ist ein Bär mehr so "hmm ok.". Kann natürlich auch so gewollt sein, wenn der Bär zum Beispiel das erste Tier ist, die Gruppe aber später storybedingt die stärkeren Seelen braucht. Ich würde jedenfalls schauen, ob ich nicht nen Fabelwesen finde, was die Tankrolle übernehmen kann. Oder den Drachen tanken lassen und dafür nen anderes Fabelwesen nehmen, was für Einzelschaden verantwortlich ist (das sollte denke ich einfacher sein).

Letzter Punkt, der Charakter von Ariya:
Er wirkt für mich etwas zwiespältig, weil auf der einen Seite hast du abwägend und achtsam, auf der anderen Seite hast du aber selbstlos und mutig. Ich kann mir halt nicht vorstellen, dass jemand der die ersten beiden Charaktereigenschaften ausgeprägt hat, sich ohne weiteres für jemand anderen in den Kampf stürzt, was mir bei den letzten beiden sofort in den Sinn kommt.
Aber den Charakter kann man meistens eh nicht besonders gut in einer Vorstellung/einen Konzept präsentieren, der Spieler muss den durch die Dialoge erleben und seine eigene Meinung bilden, finde ich. Behalte die Anmerkung nur im Hinterkopf, wenn du die Dialoge verfasst.

Shiroze
04.08.2013, 12:06
Tut mir leid, dass ich erst so spät antworte.
Erstmal vielen dank für deine Antwort!
Wo ich jetzt so deine Ansichten sehe merke ich das selbst auch eher. Ich werde mir auf jeden Fall deine Tipps zu Herzen nehmen und versuchen das ganze zu verbessern bzw. anzupassen.

Gruß´
Shiro