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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was würdet ihr bei einer Zombieinvasion tun? #3



Karl
20.05.2011, 16:58
Dieser Thread ist schon ein Zombie an sich. Nach einem Jahr schlummern unter der Forenerde, ist er wieder da um eure Gehirne zu fressen. Seine ersten Attacken könnt ihr hier nachschmöckern: Was würdet ihr bei einer Zombieinvasion tun? (http://www.multimediaxis.de/threads/126510-Was-w%C3%BCrdet-ihr-bei-einer-Zombieinvasion-tun) und Was würdet ihr bei einer Zombieinvasion tun? #2 (http://www.multimediaxis.de/threads/126672-Was-w%C3%BCrdet-ihr-bei-einer-Zombieinvasion-tun-2)

Was würdet ihr bei einer Zombieinvasion tun? Die Welt ist nicht mehr die Selbe, von einem Tag auf den anderen beginnen sich Zombiemassen auszubreiten. Ein Mensch nach dem anderen wir gebissen, die Gegenwehr der Menschheit ist eher wirkungslos. Stellt euch vor, ihr seid gerade zuhause oder auf der Arbeit oder in der Schule und plötzlich erfahrt ihr, dass Zombies angreifen. Wie würdet ihr verfahren? Flüchten? Aber wohin! Und wie kämpft ihr euch durch die womöglich infizierten Gebiete?

Fragen über Fragen. Bereitet euch mental auf eine Zombieinvasion vor und lasst euch von anderen Kämpfern gegen das untote Pack inspirieren. Denk daran: Jeder Zeit könnte die Welt sich mit Untoten fluten!

Engel der Furcht
20.05.2011, 17:27
Man nimmt sich ne Sonnenbrille,eine Shotgun und sagt

It's time to kick ass and chew bubble gum

Karl
20.05.2011, 17:29
Man nimmt sich ne Sonnenbrille,eine Shotgun und sagt
It's time to kick ass and chew bubble gumUnd danach?
Was geschieht, wenn deine Munition zu Ende ist, wie ernährst du dich? Wie viele andere frische Zombiehunter denkst du da zu kurz. Überleben in einer Welt voller Zombies ist mehr als die Medien einem immer in diesen Zombiefilmen weismachen wollen. Es gehört mehr dazu, als seine Munition an dieser Masse an bewegenden Fleisch zu verschwenden.

Engel der Furcht
20.05.2011, 17:36
Nun,das geht ganz eifnach:
Man nimmt sich eine Kettensäge und lauf schreiend in die Menge.Hierbei muss sich der Anwender so viel wie möglich drehen,damit alle Feinde erfolgreich zerfetzt abgewehrt werden können.
War dies erfolgreich,geht man in den nächsten Supermarkt und kauft sich Konservenfutter und packt dies im praktischen Minirucksack,in dem sogar eine Panzerfaust passt. Nicht zu vergessen sollte man einige Kaugummies mitnehmen,man weiß ja nie.
Diese kann man dann auf den Boden schmeißen,damit die Feinde darauf ausrutschen und sich gegebenfalls das Genick brechen wehtun. Daraufhin geht man in die Kanalisation und verbarrikadiert sich dort für einige Tage oder sucht sich einen Weg nach draußen,außerhalb der Stadt.
Am besten in einen Wald o.ä.

Kael
20.05.2011, 18:08
Und danach?
Was geschieht, wenn deine Munition zu Ende ist, wie ernährst du dich? Wie viele andere frische Zombiehunter denkst du da zu kurz.

Zum Glück gibt es auch erfahrene Zombiehunter wie dich, die einen auf soetwas hinweisen. :D

Engel der Furcht
20.05.2011, 18:21
Nützlich wäre natürlich eine Art Unterschlupf,eine Burg oder sowas...

R.F.
20.05.2011, 18:26
Achja, die guten alten Erinnerungen :D

Das Problem ist natürlich, dass man alleine auf jeden Fall chancenlos ist. Insofern sollte man sich erstmal mit ein paar anderen zusammenschließen. Zumindest, wenn sie einen aus Angst nicht vorher über den Haufen ballern. Problematisch wärs auf jedem Fall, Waffen z.B. liegen ja auch nicht in jeder Ecke, da bleibt nichts anderes übrig, als zu improvisieren.

Sollte man es tatsächlich schaffen, andere zu finden, dann kommt das nächste Problem: Schutz und die Versorgung mit allem nötigen, wie Wasser, Nahrung und so weiter. Auf jeden Fall sollte man sich allsbald einen ruhigen zombiefreien Platz suchen, den man auch in eine Schutzfestung ausbauen kann...da wär vielleicht ein altes Gemäuer gar nicht schlecht...

Gehen wir eigentlich wieder davon aus, dass der Zombieismus nicht auf Tiere übertragbar ist? Ansonsten fangen die Probleme erst richtig an :D

Kael
20.05.2011, 18:29
Gehen wir eigentlich wieder davon aus, dass der Zombieismus nicht auf Tiere übertragbar ist? Ansonsten fangen die Probleme erst richtig an :D

Dann kann man sich ja gar keine Haustiere halten, wenn dem so wäre. =/

YoshiGreen
20.05.2011, 19:18
Daen hatte auf dem Klo immer den Zombie Survival Guide liegen - war gar nicht mal so übel das Buch. Tja, also vom psychologischen Stress mal abgesehen (Bekannte wollen einen nicht mehr ans Bein pissen sondern in selbiges beißen...) glaube ich ganz gut gerüstet zu sein. Mit den wichtigsten Leuten gibt es meistens Abkommen wo wir uns wann wieder sehen und diese Treffen halte ich ein. Was sonst? Die Welt retten - rofl? Also einfach so weiter leben wie bisher - n bssl mehr Gewalt, aber ich glaube das würde mir gefallen :)

Liferipper
20.05.2011, 19:40
Wenn du sie nicht besiegen kannst, verbünde dich mit ihnen!

Daen vom Clan
20.05.2011, 20:19
Daen hatte auf dem Klo immer den Zombie Survival Guide liegen - war gar nicht mal so übel das Buch. Tja, also vom psychologischen Stress mal abgesehen (Bekannte wollen einen nicht mehr ans Bein pissen sondern in selbiges beißen...) glaube ich ganz gut gerüstet zu sein. Mit den wichtigsten Leuten gibt es meistens Abkommen wo wir uns wann wieder sehen und diese Treffen halte ich ein. Was sonst? Die Welt retten - rofl? Also einfach so weiter leben wie bisher - n bssl mehr Gewalt, aber ich glaube das würde mir gefallen :)

Mittlerweile habe ich auch die Fortsetzung "Worldwar Z"... auf dem Klo liegen.
Und gelesen, während ich Tropico 3 auf langsamster Schnelligkeit gespielt habe. ;)


Tja, wie die Veteranen aus den ersten Threads noch wissen: Mein Plan steht. :D

La Cipolla
20.05.2011, 20:23
Wie immer: Cool bleiben und Improvisieren, dann läuft schon alles. :D :A

Daen vom Clan
20.05.2011, 20:38
Vor allem wohnst du nah genug, um deinen Arsch nach Hude zu schaffen, Mann.
Wir haben die Techologie, wir haben die Waffen, wir haben die Disziplin. :)

Viviane
20.05.2011, 20:42
Im Falle eines Falles googeln, das hier finden (http://www.untot.info/2-0-Start.html) und mit dem "Auch Untote haben Rechte"-Gerede anfangen, das nur echte Philosophen beherrschen.

Falls das nichts hilft und die hirntoten hungrigen Mäuler umbedingt mein junges Fleisch wollen gehe ich davon aus das nicht nur der Mythos "gehirnlose Wesen wollen Frischfleisch" stimmt sondern auch Mythen wie "fließendes Wasser und Silber halten Untote ab". Ich würde also einen Schmuckladen ausrauben und mich auf eine kleine Insel absetzen die von Wasser umströmt wird und auf der noch keine Anzeichen von Zombies gesichtet wurden. Falls sich doch einer in meinem Rucksack mitschleicht versuche ich es nochmal mit der Philosophennummer.

Denn auch Untote haben Rechte! *hust*

Aber mal ehrlich: Sollte irgendein chemisches Giftgas-Massenvernichtungs-Grundwasserverseuch-Dingens passieren das einen Teil der Menschheit so hirntot macht, das sie nicht mehr wissen das Hühnchen einfacher zu fangen sind als Menschen (wobei...) dann ist es extrem unwahrscheinlich das sie fähig genug sind einen Killermodus durchzuziehen. Sooo misantrop sind Zombies dann ja doch nicht.

Aldinsys
20.05.2011, 20:44
Ich habe dank Resident Evil 4 und 5 und Dead Space 1 und 2 genug Erfahrung im verantwortungsvollen Umgang mit infizierten Mitbürgern. :)

La Cipolla
20.05.2011, 20:44
Ich zweifle nur dran, dass ihr genügend Essen habt. :D

Kael
20.05.2011, 20:45
Tja, wie die Veteranen aus den ersten Threads noch wissen: Mein Plan steht. :D

Bitte für die Allgemeinheit wiederholen. xD
Der Letzte ist schon eine Weile her.^^

Ave
20.05.2011, 20:47
Bitte für die Allgemeinheit wiederholen. xD
Der Letzte ist schon eine Weile her.^^ Daen wollte ein Dorf oder so ähnlich gründen mit einem riesigen Wall. An Bruchstücke erinnere ich mich.

Kael
20.05.2011, 20:54
An Bruchstücke erinnere ich mich.

Nicht besonders informationsreich, aber ausreichend. XDD

R.F.
20.05.2011, 20:55
Daen wollte ein Dorf oder so ähnlich gründen mit einem riesigen Wall. An Bruchstücke erinnere ich mich.
Er wollte sogar ne eigene Regierungsform zustande bringen mit Senat und was weiß ich nicht alles xD
Zumindest etwas in der Richtung.

Cynder
20.05.2011, 20:56
Henry Homesweet hören ... mein gameboy schnappen und die Blaue Pokemon edition spielen =P es sind sicherlich china zoombies da china ja sowieso die welt erobern wird =P

Ave
20.05.2011, 20:57
Er wollte sogar ne eigene Regierungsform zustande bringen mit Senat und was weiß ich nicht alles xD
Zumindest etwas in der Richtung. Ich glaube du meinst NeM (oder wie man ihn schreibt) - An sich eine nette Idee aber in kurzer Zeit gut umzusetzen? Ich bezweifle es ^^

R.F.
20.05.2011, 21:01
Ich glaube du meinst NeM (oder wie man ihn schreibt) - An sich eine nette Idee aber in kurzer Zeit gut umzusetzen? Ich bezweifle es ^^
Ne, Daen wollte eine Regierung, also in seiner Festung. NeM wollte irgendwie ne Kaserne, oder so umfunktionieren...wird vielleicht mal wieder Zeit für mich, in die alten Threads zu sehen xD

@Cinder:
Nein, Karl ist Schuld, hatte er letztes Mal auch zugegeben :D

Kael
20.05.2011, 21:02
Er wollte sogar ne eigene Regierungsform zustande bringen mit Senat und was weiß ich nicht alles xD
Zumindest etwas in der Richtung.

Fettes Ding. :A

Daen vom Clan
20.05.2011, 21:06
Ein bisschen komplexer war es schon. ;)

Ausgehend von Hude lautet der Plan, dass unsere Schaukampfgruppe in voller Kampfmontur mit Waffen hier aufschlägt und wir einen der zahlreichen Einöd-Bauernhöfe in Beschlag nehmen bevor Brände alles vernichten.
Wenn der Bauernhof eingenommen und gesichert wurde, werden die Mitglieder auf das Kommende eingeschworen, also auf ewige Wachsamkeit, viel Arbeit und dem wichtigsten: Der Erhaltung der Moral und des Lebenswillens.

Solange die große Infektion das Chaos vollkommen macht, verschanzen wir uns in der Einöde und nehmen noch Flüchtlinge auf - hauptsächlich auch deswegen, damit sie nicht mit Rachegedanken durch Abweisung später wiederkommen oder unsere Position verraten. Wir leben solange es nur möglich ist von den Vorräten die mitgebracht wurden und die im Bauernhof lagerten, die Tiere werden entsprechend versorgt und beschützt.
Wenn sich das erste brutale Chaos gelegt hat, werden zuerst die anderen Einödhöfe mit blitzschnell agierenden Überfallteams geplündert (Überlebenden wird das mitkommen angeboten und natürlich nicht geplündert)
Nach einiger Zeit werden die Kämpfe aufhören und Phase 2 beginnt.
In dieser Phase wird die Tarnung aufgegeben und 3 Teams werden gegründet. "Pioniere, Versorger und Haushalt", alle drei Teams sind gleichberechtigt wichtig und nützlich.
Team Haushalt erledigt alle lebensnotwendigen Aufgaben, also waschen, kochen, heilen, lehren, sortieren usw. aber auch Unterhaltung.
Team Pioniere bauen mit den Ressourcen der Versorger den Bauernhof aus, heben Gräben aus und errichten aus Holz die Schalen für die Wand.
Team Versorger übernehmen die notwendigen Fahrten in die heiße Zone um - solange noch möglich - Waffen, Werkzeuge und mit höchster Priorität Benzin zu beschaffen. Ebenso Konserven in rauen Mengen und alle noch originalverpackten Getränke. Solange die Infektionswege ungeklärt sind, werden alle unverschweißten Lebensmittel nicht angerührt.

Jeder wird an den verfügbaren Waffen ausgebildet, es ist in Deutschland sehr wahrscheinlich, dass wir auf mittelalterliches Waffengerät angewiesen sind.

In dieser Phase ist es am Versorgerteam die Baumärkte aufzusuchen und im großen Maßstab zu plündern. Extrem wichtig sind dabei auch Betonmischer, die requiriert werden.
Mit den Verschalungen der Pioniere werden dann Fundamente und Blöcke für die große Mauer gegossen.

Während dieser Phase sind zwei Dinge Pflicht: Allzugroße Aufmerksamkeit vermeiden, sowohl bei den Lebenden wie auch bei den Untoten und als zweites: Wachsamkeit, selbst über Peinlichkeiten hinaus. So wird jeder Heimkehrer und jeder Beteiligte von einer Außenmission auf Bisse untersucht und Taschen zufällig und stichpunktartig nach mitgebrachten oder abgezweigten Waren.

In Phase 3 schließlich - also nach Jahren - steht die Verteidigung und unterstützt durch Konserven und der bis dahin hoffentlich gemeisterten Tierzucht und dem Wissen in Feldarbeit ist die Siedlung einigermaßen autark.
Nun gilt es auszuharren bis Mächte mit besseren Waffen den Frieden wiederhergestellt haben. :)


Nachtrag: Genau, es wird einen Senat geben, 6 Mitglieder, Enthaltungen sind niemals erlaubt, jeder der arbeitet ist stimmberechtigt um jemanden aus seinem Team vorzuschlagen, der Senat ist immer 2 zu 2 zu2 was die Teams betrifft und es wird ausgelost wer Entscheidungen zu verkünden hat.

Aldinsys
20.05.2011, 21:19
@Daen
Deine Ideen erinnert mich zum Teil an Platons πολιτεία. Wenn Platon über Zombies nachgedacht hätte, wäre er zu ähnlichen Ideen gekommen. ;)

Daen vom Clan
20.05.2011, 21:22
Nur haben wir kein Zutrittsverbot für Frauen - im Gegenteil. ;)

Letzten Endes ist es einfach nur eine Belagerung im eigenen Land gegen einen mächtigen, doch dummen, Gegner der über keinerlei Feindaufklärung verfügt.
Nach wie vor vom Szenario unserer extrem ländlichen Gegend hier ausgehend, sehe ich das Problem auch eher in der Menschlichkeit und Moral der Überlebenden und die Konflikte unpopulärer Entscheidungen.

Deswegen wird es ohne Kodex wahrscheinlich nicht funktionieren. Ich denke, die beste Waffe hierfür ist Scham.

YoshiGreen
20.05.2011, 21:33
Mittlerweile habe ich auch die Fortsetzung "Worldwar Z"... auf dem Klo liegen.
Du kannst mich auch in meinem Alter noch mit Süßigkeiten ködern, du musst nicht auf Bücher umsteigen (;


Ich habe dank Resident Evil 4 und 5 und Dead Space 1 und 2 genug Erfahrung im verantwortungsvollen Umgang mit infizierten Mitbürgern. :)

Ich zweifle nur dran, dass ihr genügend Essen habt. :D
Hihi, ich würde wirklich gerne zugucken wie so eine Gruppe Halbstarker ihren Namen alle Ehre macht und sich stark auf die Hälfte reduziert (Feuerwaffen sind auch mistige Dinger...) bis dann die Frage kommt: Ey man, was essen wir eigentlich?

Und was produktives:
Einbunkern finde ich nicht so reizvoll also wie geschrieben: Warum das umherziehen aufgeben? Jetzt erst recht. Die große Aufgabe wäre wohl die wichtigen Personen wieder zu treffen und Kommunikationswege aufbauen. Alleine die Treffpunkte abklappern wird einige Jahre in Anspruch nehmen, deswegen stelle ich darüber hinaus keine weiteren Pläne auf.

Interessant finde ich, dass Daen die Moral und Menschlichkeit als Problem ansieht. Dann wird es wohl noch mehr an uns hängen sowas aufrecht zu erhalten.... ich hasse diese sozialen Quests :/ ....

Spontane Alternative: Die Waterworld-Lösung. Ab aufs Boot und bye bye Festland. Da genug Leute gerade eh dabei sind das zu gestalten erscheint es nur logisch sich dieser Gruppe dann anzuschließen. ^^

Daen vom Clan
20.05.2011, 21:50
Du kannst mich auch in meinem Alter noch mit Süßigkeiten ködern, du musst nicht auf Bücher umsteigen (;
Ich dachte, du bist die intelektuelle linke Elite und es würde so funktionieren... :(



Spontane Alternative: Die Waterworld-Lösung. Ab aufs Boot und bye bye Festland. Da genug Leute gerade eh dabei sind das zu gestalten erscheint es nur logisch sich dieser Gruppe dann anzuschließen. ^^

Da hast du aber das große Problem, welches dich immer wieder zum Festland zurücktreiben wird, die fehlenden Nachschubwege betreffend, also Frischwasser, Nahrung und Medizin, von Ersatzteilen für das Schiff oder Sprit ganz zu schweigen. Außerdem hast du auf See das Problem des Kenterns und der Orientierungslosigkeit und des fehlenden Rückzugs oder Neuformierens wenn eine Infektion an Bord auftaucht.

Während der ersten Woche ist ein Schiff allerdings der wahrscheinlich sicherste Ort der Welt wenn ihr keinen Infizierten an Bord habt. :)


Menschliche Seite:
Entweder bin ich lieber tot als zusehen zu müssen wie Dinge getan werden, die notwendig sind weil Planung fehlging oder Anstand und Moral fehlen - oder ich mache es richtig und sorge dafür, dass ich mir nach dem Krieg noch in die Augen sehen kann.
Über die menschliche Seite mache ich mir sogar mehr Gedanken als über alles andere, denn "nur nicht gefressen zu werden" ist mir zuwenig, ich will "überleben", Schutz und Hilfe bieten, die Schwächeren beschützen und meine Geliebten durch den Krieg bringen und zwar in einem Leben in dem man das Beste daraus macht.

Auge des Sterns
20.05.2011, 21:54
Die Zombies sind zurück? Karl, sowas tötet Leute!

Ich jedenfalls habe immer noch meine Nahkampferfahrungen plus einige Kampfstäbe, die ich mit Eisen verstärken kann. Im Endeffekt nicht gegen Massen effektiv, aber genug um sich gegen 12 zu wehren (zumal ich schneller bin, als wandelne Leichen). Lebensmittel brauche ich natürlich auch und ich muss mich mit Waffen eindecken, die effektiver im töten sind als ein einfacher Stab (mit dem ich aber schon die Köpfe abschlagen könnte, wenn ich es richtig mache).
Das Einbunkern wird nicht funktionieren, da meine Gegner nicht einfach aufgeben werden. Außerdem könnten sie mit ihrer gewalten Masse genug Gewicht erreichen um die Tür aufzubekommen.

Irgendwann werde ich dann Daen treffen und mit ihm und anderen Überlebenden einen sicheren Stützpunkt aufbauen. Außerdem kann Daen nicht besiegt werden. Denn es gilt die erste Regel.

Frauen brauchen wir auch, weil sie einfach nötig sind um die Menschheit wieder aufzubauen....oder wir sprengen uns mit den Zombies in die Luft und hoffen, dass eine neue bipedale Spezies diese Welt bevölkern wird und nicht die selben Fehler macht wie wir. Nämlich Karls Machenschaften unüerwacht zu lassen.:D

Shinshrii
20.05.2011, 22:02
Spontane Alternative: Die Waterworld-Lösung. Ab aufs Boot und bye bye Festland. Da genug Leute gerade eh dabei sind das zu gestalten erscheint es nur logisch sich dieser Gruppe dann anzuschließen. ^^
World War Z behandelt auch das ausführlich - da kommen weltweit noch ein paar hunderttausend Andere auf diese Idee, mit dem Ergebnis dass die Weltmeere am Ende leergefischt, und die Wale so gut wie ausgestorben sind. Irgendwas muss man ja essen, wenn man sich nicht an Land wagen kann.

Wer im Übrigen die Bedrohung durch Zombies für Schwachsinn hält, der sei an dieser Stelle auf Informationsmaterial aus hochoffiziellen Kreisen hingewiesen. Just diese Woche hat das US-amerikanische Center for Disease Control einen Ratgeber (http://emergency.cdc.gov/socialmedia/zombies_blog.asp)mit Tipps zur Vorbereitung auf und Verhalten während der Zombieapokalypse herausgegeben.

.... ;)

Daen vom Clan
20.05.2011, 22:02
Audes: Ein Stab ist nicht die beste Wahl, denn du brauchst einen gewaltigen Ausholmoment, um damit effektiv Köpfe einschlagen zu können.
Da wäre - aus Holz - der Baseballschläger besser geeignet, der Nachteil aber bleibt.

Wenn du Stäbe geskillt bist (hä?), dann versuche einen Speer zu bekommen, am besten eine Flügellanze. Beim Stich in den Kopf oder Hals brauchst du nur ein Bruchteil der Kraft, du kannst Abstand halten und die Flügel verhindern ein Abrutschen.
http://www.de-reinbach.de/bilder/bilder_darstellung/ruestung_miliz/waffen_miliz/fluegellanze2.jpg

Auge des Sterns
20.05.2011, 22:10
Audes: Ein Stab ist nicht die beste Wahl, denn du brauchst einen gewaltigen Ausholmoment, um damit effektiv Köpfe einschlagen zu können.
Da wäre - aus Holz - der Baseballschläger besser geeignet, der Nachteil aber bleibt.

Wenn du Stäbe geskillt bist (hä?), dann versuche einen Speer zu bekommen, am besten eine Flügellanze. Beim Stich in den Kopf oder Hals brauchst du nur ein Bruchteil der Kraft, du kannst Abstand halten und die Flügel verhindern ein Abrutschen.
http://www.de-reinbach.de/bilder/bilder_darstellung/ruestung_miliz/waffen_miliz/fluegellanze2.jpg
Ich bin auch auf Waffenlosen Kampf geskillt. Und auf Eismagie irgendiwe auch, wenn ich meinen Lebensbericht so durchlese,:D
Aber anfangs hat man nur billige und miese Waffen, da wir in einer Demokratie leben, die daran gedacht hat, dass Private Schusswaffen auch dazu eingesetzt werden könnten Morde zu begehen. Immerhin liegen bei mir nur einige legale Dinge rum. Und ein Küchenmesser reicht bei Zombies nicht, da es zu Kurz und nicht scharf genug ist.

Daen vom Clan
20.05.2011, 22:12
Da haben es Mittelalter-Reenactor einfach besser. ;)

Auge des Sterns
20.05.2011, 22:15
Zumal Munition auch kein Thema ist. Hier ist der Vorteil von Hieb-, Stoß-, Stich- und Wuchtwaffen gegenüber Schusswaffen.

Daen vom Clan
20.05.2011, 22:22
http://com-gf.de/sites/default/files/fotoarchiv/Daen-vom-Clan-2010-05-29.jpg

Helme auf und dann security first! :)

YoshiGreen
20.05.2011, 22:27
Es ist unglaublich auch nach 5 Jahren verschluckt das Forum noch Posts weil man auf einmal nicht mehr eingeloggt ist. Ich hoffe ihr habt für den Dreck net bezahlt. >.<



Ich dachte, du bist die intelektuelle linke Elite und es würde so funktionieren... :(
Also wir hatten einen gemeinsamen Freund dem ich den Stempel "intellektuelle Elite" geben würde. Ich bin ja heil froh, dass wir ihn nicht in der Pubertät kennen gelernt haben, das wäre doch net zum aushalten gewesen :P


Schiff:
Kentern? Ken-tern? K e n t e r n? Junge, die Landluft bekommt dir nicht. Komm mal aus'm Wald raus und nimm deine Elfenohren ab.
Die Gefahr ist da, eindeutig. Aber es gibt auch 1A Autounfälle und Motorsägen machen auch immer so hässliche Flecken in der Wäsche. Sprich: Risiko wirst du immer haben.

Orientierung - da sehe ich das Problem nun nicht (welch Ironie...). Was meinst du damit? OK, Columbus kam auch nicht in Indien an... 1:1

Den Rest nun in aller schnelle (-grml-):
Meines Wissens wird das ganze größten Teils als Selbstversorgung geplant. In diesem Sinne bräuchte man wohl nicht mehr Hilfe von außen als man auch von ner festen Basis aus los ziehen muss.

Medizin: Was genau meinst du damit? Wenn du auf etwas angewiesen bist hast du sowieso ein sehr großes Problem. (du solltest aufstocken). Alternative: Schnapp dir jemanden wie Luki und nimm am besten noch n ganzes Labor mit - versehentlich hergestellte Abfallprodukte nehmen wir übriges gerne mit (hell yeah trips for free\′^^/ ).

Naja und Infektionen....wie würdet ihr denn mit denen verfahren? Tja, Davy Jones wird sich freuen...


Die menschliche Seite ist heute auch schon ziemlich hinüber. Ich behaupte die Schere wird einfach noch weiter aufklappen. Die erste Zeit herrscht sicher das Gesetz des Stärkeren wobei die Gruppen sich letztlich als Stärker erweisen werden. Das ganze ist nicht notwendig mit Menschlichkeit verbunden aber ich behaupte kurz- und mittelfristig wird es besser als heute sein (Ausgangsort: Deutschland).


Frauen brauchen wir auch, weil sie einfach nötig sind um die Menschheit wieder aufzubauen....
Ich mag deine Ansicht auf die wichtigen Dinge in dieser Welt und du bist lustig. Ich hoffe du findest Daen und seinen Hofstaat und nicht Aldinsys und seine schießwütigen Gamer :)

Auge des Sterns
20.05.2011, 22:34
Ich mag deine Ansicht auf die wichtigen Dinge in dieser Welt und du bist lustig. Ich hoffe du findest Daen und seinen Hofstaat und nicht Aldinsys und seine schießwütigen Gamer :)
Ich habe GPS, da finde ich Daen am ehesten.XD Und für die Anmerkung, dass ich lustig bin.... ich gebe mein bestes.

Daen vom Clan
20.05.2011, 22:37
Schiff:
Kentern? Ken-tern? K e n t e r n? Junge, die Landluft bekommt dir nicht. Komm mal aus'm Wald raus und nimm deine Elfenohren ab.
Die Gefahr ist da, eindeutig. Aber es gibt auch 1A Autounfälle und Motorsägen machen auch immer so hässliche Flecken in der Wäsche. Sprich: Risiko wirst du immer haben.

Orientierung - da sehe ich das Problem nun nicht (welch Ironie...). Was meinst du damit? OK, Columbus kam auch nicht in Indien an... 1:1

Elfenohren? JUNGE! *grrr*
Ne ernsthaft, vielleicht liegt es an meinen bayerischen Genen, aber Schiffe wären mir da zu suspekt, eben weil Stürme und Orientierungslosigkeit und evtl. fehlendes Personal. Und letzten Endes ist man doch eh immer auf das Festland angewiesen. :)




Medizin: Was genau meinst du damit? Wenn du auf etwas angewiesen bist hast du sowieso ein sehr großes Problem. (du solltest aufstocken). Alternative: Schnapp dir jemanden wie Luki und nimm am besten noch n ganzes Labor mit - versehentlich hergestellte Abfallprodukte nehmen wir übriges gerne mit

Grade am Anfang eben die Medikamente solange sie sich halten.
In späteren Zeiten wird es eng, wenn wir auf Pflanzenheilkunde angewiesen sind, ein Thema welches ich nicht verklärt, sondern mit großer Sorge sehe.


Naja und Infektionen....wie würdet ihr denn mit denen verfahren? Tja, Davy Jones wird sich freuen...
Dafür kann es eigentlich nur eine Lösung geben, die Gruppe muss verlassen werden.
Und genau dies meine ich mit: "Entscheidungen, die einen wünschen lassen, man wäre gestorben."
Solange es aber Hoffnung gibt kann ich nur an die Ehre der Gebissenen appellieren und im schlimmsten Fall die Gnade des blitzschnellen schmerzlosen Todes offerieren - eine Option, die ich sofort und mit Freuden nach der Infektion in Anspruch nehmen würde.



Die menschliche Seite ist heute auch schon ziemlich hinüber. Ich behaupte die Schere wird einfach noch weiter aufklappen. Die erste Zeit herrscht sicher das Gesetz des Stärkeren wobei die Gruppen sich letztlich als Stärker erweisen werden. Das ganze ist nicht notwendig mit Menschlichkeit verbunden aber ich behaupte kurz- und mittelfristig wird es besser als heute sein (Ausgangsort: Deutschland).

Ich glaube du unterschätzt die Menschheit und auch Deutschland. Was ich jeden Tag erlebe, lässt mich hoffen und macht mich stolz.
Wahrscheinlich sind wir während der Kämpfe eine einzige große Familie, dann in Phase 2 eine Anarchie mit dem Recht des Stärkeren, wobei ich hier auf Warlords mit ähnlichen Moralvorstellungen wie meine Gruppe hoffen werde und in Phase 3 schließlich einen Zustand wie unter Deutschen im Jahre 1946 - also der große gemeinschaftliche Aufbau ohne Druck einer Besatzungsmacht oder Scham.
Wobei die Menschheit wohl nichts draus lernen wird, dazu sind wir einfach zu stur. ;)

YoshiGreen
20.05.2011, 22:54
Ich hatte mal Multiqoutes gewählt und nun kommen die in jedem Post, muss ich das alles per Hand abwählen oder warum kommt es immer wieder?

@Shinie: Naja, Fisch ist bei den meisten Vegetariern nicht so die bevorzugte Mahlzeit.
Ich sollte auch nochmal sagen, dass die Schiff-Idee semi-fiktion ist. Ich nehme mein Wissen gerade aus dem, was über die Mailinglisten rum kommt. Wenn ich es irgendwann mal persönlich an die Baustelle schaffe werde ich sicher auch ein paar Detailfragen klären können (wie zum Beispiel das Fischen, wobei ich nicht glaube, dass dies angedacht ist.)

@Daen: Bei uns prallen 2 komplett unterschiedliche Lebensvorstellungen aufeinander. Ich denke wenn man es ordentlich anpackt sind die beiden Lösungen Hof und Schiff durchaus gleichwertig. Naturkatastrophen gibt es überall - das Schiff ist vielleicht etwas exponierter, kann dafür aber auch gefährliche Gebiete verlassen. Ich denke das wird eine Frage der Einstellung ;)

Naja, ich fragte nun recht spezifisch nach Medikamenten. Ich persönlich bin auf nichts angewiesen - den Heuschnupfen kann ich auch so ertragen. Und wie gesagt: Wer wirklich etwas braucht (also keine Vitaminpillen oder so) sollte da schon jetzt aufstocken und sich um Alternativen kümmern.
Aye, Pflanzenheilkunde kommt da ins Spiel wobei ich deine Sorge noch nicht so teilen kann. Mit dem richtigen Wissen ist das durchaus machbar.

Ja, das ist keine tolle Entscheidung. Ich denke aber du kannst dich mit dem Gedanken "Für das größere Wohl" oder "Für die Gruppe" 'trösten'.

Du hast mich (mal wieder ^^) falsch verstanden. Ich sehe es nicht rein-negativ und habe wohlüberlegt die Metapher mit der Schere ins Spiel gebracht. Es gibt sehr viele tolle Menschen aber genau so auch so viel Scheiße die passiert. Hier möchte ich dann auch wirklich betonen das ich aus Erfahrung spreche. Alleine was ich in den letzten 2 Wochen gesehen habe war unglaublich und die las letzte Jahr sprengt immer noch meinen Verstand. :)
Ich denke aber dieses Verhalten wird sich radikalisieren. Viele Menschen werden "das Gute" in sich entdecken und wieder etwas mehr Vertrauen haben (da der gemeinsame Feind der Zombie ist) aber ich glaube auch sehr viele werden "die Gunst der Stunde" nutzen.

Viviane
20.05.2011, 22:59
Aber anfangs hat man nur billige und miese Waffen, da wir in einer Demokratie leben, die daran gedacht hat, dass Private Schusswaffen auch dazu eingesetzt werden könnten Morde zu begehen. Immerhin liegen bei mir nur einige legale Dinge rum. Und ein Küchenmesser reicht bei Zombies nicht, da es zu Kurz und nicht scharf genug ist.

Ein Küchenmesser reicht ohne Probleme. Klar ist das Problem daran das man in Reichweite gerät, aber Zombies sind immernoch Menschen [Bei der Annahme das es sich bei dem Zombie-Virus um eine Mischung aus Tollwut (Symptome wie Wutanfälle, Schreien, Schlagen und Beißen) und Grippe (was die Übertragungsrate angeht) das das Kleinhirn infiziert (was dann zum Ausfall von Motorischem Feingefühl, Hunger- und Schmerzempfinden führt) handelt und evtl noch um Hypnotische Zustände die die Mordlust begründen] und ein Stich ins Herz tut es auch bei Zombies. Nur weil in den Hollywoodfilmen die Dinger mit Loch im Bauch ohne Herz und Lungen herumrennen, muss man nicht daran glauben das sie unkaputtbar sind. ;)

Daen vom Clan
20.05.2011, 23:16
Ja Kev, ist komplett und alleine eine Einstellungssache wie man dieser Katastrophe begegnen möchte, deswegen bin ich für den ländlichen Hof zu haben. :)
Außerdem kann es ja nicht schaden, eine zweite schwimmende Bastion zu haben mit der man Handel treiben kann.

Aber davon abgesehen sehe ich unsere beiden Einstellungen und Prognosen doch stark deckungsgleich, oder verlesen wir uns da tatsächlich immer? :)

YoshiGreen
20.05.2011, 23:39
Es war kein Problem für mich ein bisschen Brainstorming zu machen, Daniel. Wie gesagt ist das Schiff eine fixe Idee, die mir gerade kam, weil eine neue Mail aufpoppte :)
Handeln ist sowieso gern gesehen - was meinste denn warum wir umherziehen? :D

Ansonsten liest es sich ähnlich, aye. Ich persönlich würde aber wohl doch erst mal Deutschland verlassen da ich die Unruhen hier um einiges heftiger erwarten würde. :)

Daen vom Clan
20.05.2011, 23:40
Dann Richtung Skandinavien?

Würde ich mit dem Schiff fliehen, wäre dies definitiv meine nächstliegendste Entscheidung, aber ich persönlich gehe davon aus, dass mir beim Ausbruch nicht mehr soviel Handlungsspielraum bleibt, um alle geliebten Menschen zum Hafen zu schaffen und ungebissen davonzukommen, deswegen beschränken sich meine Handlungen mehr auf die Ortschaft in der ich wohne. :)

YoshiGreen
21.05.2011, 00:33
Skandinavien ist nicht schlecht wäre mir aber auch noch zu wohlhabend. Gerade Schweden ist schon jetzt echt zum abkotzen - wobei es sicher interessant wäre wie sich die Einstellung verändert in so einer Situation. (Übrigens nicht falsch verstehen: Ich mag Skandinavien und habe da sehr viel Zeit verbracht).
Für mich wäre wohl eher Polen oder etwas weiter südlich eine Alternative. Griechenland könnte auch eine Idee sein.

Du kannst dich aber echt glücklich schätzen, dass alle deine Menschen so nah bei dir dran wohnen. Wie gesagt das einsammeln meiner Leute würde wahrscheinlich Jahre verschlingen :)

Daen vom Clan
21.05.2011, 00:35
Ehm, was hat "zu wohlhabend" mit der Zombieinvasion zu tun...?
Grade wohlhabend hat den Vorteil des vermehrten Plündergutes.

YoshiGreen
21.05.2011, 01:49
Wohlhabend ist für mich ein bisschen mehr als die reine Nahversorgung. Da geht ja auch sowas wie soziale Absicherung und der allgemeine Lebensstandard mit rein.
Ein wohlhabendes Haus (im Sinne von "reich") mag durchaus eine etwas besser gefüllte Speisekammer haben aber ist natürlich auch ein beliebte Plünderziel.

Ich finde aber, dass Wohlstand und, nennen wir es für den Moment, Egoismus sehr dicht beisammen liegen. Wie gesagt erlaube ich mir hier persönliche Erfahrung anzugeben und natürlich ist das nur eine Daumenregel und es gibt auch sehr viele nette reiche Menschen und arme Arschlöcher :) Und generell sprechen wir hier über Krisensituationen wo Menschen nochmal ganz anders ticken.
Genau aus diesem Grund steht aber auch so was wie Bosnien und Serbien bei mir zur Überlegung - aber da sprich mich in ein paar Monaten nochmal drauf an. :)

Karl
21.05.2011, 15:03
Wir haben als Aldinsys und seine marodierenden Ex-Gamer, Daens Zitadelle der Menschlichkeit und YoshiGreens fahrende Händler. Das klingt schon jetzt cooler als die meisten Zombiefilme. Ich würde ja vom Prinzip Deans Zitadelle bevorzugen. Heimat ist schon was schönes. Das Problem ist nur, dass sie imo zu lange braucht um gebaut zu werden und man tatsächlich besser käme, wenn man durch die Welt reisen und alles fahrend plündern würde, solange es noch geht. Da man kein großes Volk zu ernähren hat, wird die Natur trotz Zombieinvasion noch genug bieten. Aber es ist eben recht unsicher und man hat keine Heimat. (Wohnwagen? Oder doch Yoshis Schiff?)

Mir wäre Osteuropa nicht besonders sicher. Zu viele Menschen, die Zombies werden könnten oder gar an mein geklautes Eigentum wollen. Dann dich lieber Skandinavien, dass sehr viel weniger dicht besiedelt ist. Kälte sollte Zombies auch nicht schneller machen.

Was die Zombies allgemein angeht, würde ich den Nahkampf so was von meiden. Zombies infizieren standardmäßig durch Bisse. Deshalb wäre ein Messer viel zu kurz, abgesehen davon, dass es vermutlich nicht gerade gut genug ist, um einen Zombie schnell zu erledigen. Ein Speer - wie hier schon angegeben - wäre das richtige für den Nahkampf. Ansonsten sollte auch ein guter Bogen genug Kraft haben, um mit einem gezielten Schuss dem Zombie den Kopf von den Schultern zu reißen. (Sollte ja nicht mehr all zu fest sitzen).

T.U.F.K.A.S.
21.05.2011, 15:16
Man nimmt sich ne Sonnenbrille,eine Shotgun und sagt
WROONG! :D

Genau genommen rennt man mit Holzfällerhemd, Sonnenbrille auf der Nase und einer Shotgun in der Hand zum Kernpunkt der Zombieinvasion und sagt:
"I have come here to kick ass and chew buubblegum. And I'm all outta bubblegum."
:A

Was mci hangeht: Ich würd mich mit einer provisorischen Körperpanzerung (Football-Uniform o.ä.) und genügend Waffen für zehn erst einmal im nächstbesten Supermarkt niederlassen, dort alles plündern und danach ab in eine Polizeistation. Denn da gibts Wummen und Munition, zudem gibt es soweit ich weiß ziemlich gute Sicherheitssysteme dort. UND vielleicht kann man ein Notsignal von da aus heruassenden, damit andere mich dort aufschnappen können. Also: Es sei denn, der T800 kommt. Aber bei Zombies dürfte man nicht mit Arnie rechnen, schätz ich.

YoshiGreen
21.05.2011, 15:26
Nahkampf mt nem Zombie? Ich geh erstmal davon aus, dass ich keine Ahnung habe wie der Scheiß sich überträgt und aus diesem Grund vermeide ich jeglichen Kontakt mit den Viechern. Generell würde ich auch Kämpfe so gut es geht vermeiden - macht doch absolut keinen Sinn da die Kraft drauf zu verschwnden.

Die ruhigen skandinavischen Regionen haben aber durchaus den Nachteil von extremen Witterungsbedingungen. Da braucht man schon n bssl bessere Ausrüstung und vor allem auch gute Nerven (Dunkelheit wird ein großes Problem).


zudem gibt es soweit ich weiß ziemlich gute Sicherheitssysteme dort
Ich stelle mir nun vor, wie Steel mit 5 Schrotflinten, nem guten Dutzend Handfeuerwaffen und jeder Menge Munition auf einem Berg von Raviolidosen in einer Gefängniszelle sitzt und die Zombies auslacht wie sie nicht durch die Gitterstäbe kommen während er mit nem Handy SMS an alle rausschickt ihn doch bitte abzzuholen.

Ich geh mir mal die Lachtränen wegwaschen. .)

Daen vom Clan
21.05.2011, 15:33
Die Balkanländer würde ich schon wegen der riesigen zu erwartenden Flüchtlingskeile meiden, die von Russland und Mitteleuropa herüberschwappen würden.
Wenn ich irgendwo fliehen müsste, dann immer noch Skandinavien und dort ebenfalls einen Einödbauernhof okkupieren, grade damit man den Witterungsbedingungen widerstehen kann, aber wie gesagt, realistisch gedacht halte ich es für unmöglich, aus meinem Dorf nach Bremerhaven oder Cuxhaven zu kommen, dort ein Schiff zu kapern und in der Lage zu sein überzusetzen.
Natürlich kommt es immer drauf an, in welchem Stadium man die Infektion erwischt, aber ich gehe einfach mal vom wahrscheinlichsten aus, dass wir in dem Alptraum erwachen und die Autobahnen sich innerhalb kürzester Zeit füllen, bzw. besagte Häfen überlaufen sind mit panischen Menschen und gebissenen Infizierten.


Pfeil und Bogen sind nicht zu empfehlen, Karl, da man ein verdammt(!) guter Schütze sein muss, um eine Augenhöhle oder den Hals zu treffen und du deine Waffe definitiv unbrauchbar machst, je mehr Pfeile du verschiesst.
Da bist du mit einem Speer besser beraten, auch wenn man näher an den Feind ran muss. Pfeil und Bogen wären mehr eine Waffe gegen die menschlichen Feinde.

Bible Black
21.05.2011, 15:42
Da bist du mit einem Speer besser beraten, auch wenn man näher an den Feind ran muss. Pfeil und Bogen wären mehr eine Waffe gegen die menschlichen Feinde.
http://npshare.de/files/013ac37c/fffffffuuuuuuu.jpeg

Daen vom Clan
21.05.2011, 16:19
Es geht ja nicht darum sich was herbeizuwünschen, sondern darum, aus dem das beste zu machen was man hat. ;)

Schattenläufer
21.05.2011, 16:38
Ich denke, es wäre eine kluge Idee, sich auf eine kleine (!) Insel zu retten. Klein heißt hier so ca. 3000 Einwohner (mein Traumziel wäre ja Fanø, westlich von Jütland). (Daen, steht dazu etwas im Survival Guide?)

Bei der Zombieapokalypse kann man davon ausgehen, dass ein großer Prozentteil der aktuellen Bevölkerung sterben wird - sei es nun, weil sie als Zombies von den normalen Menschen erfolgreich umgebracht wurden, weil sie in Panik verfallen und sich umbringen, oder weil sie von Zombies wirklich gegessen werden und nicht einfach nur infiziert. Die nicht-Zombies werden verschwindend wenige sein im Vergleich zu den Zombies, aaaber bei einer aktuellen Bevölkerung von 3000 wird die Anzahl von Zombies trotzdem noch vergleichsweise angemessen sein - so, dass man mit einer bewaffneten und vorsichtigen Truppe nach und nach die Zombies zurückschlagen kann. Und wenn man lange genug braucht/wartet, werden die Zombies sowieso schon verhungert sein, wenn man ankommt - Problem solved. :D
Das ist eben der Vorteil einer Insel. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Zombies, und eine begrenzte Zahl an Essen, welches für diese zur Verfügung steht. Auf dem Festland ist der natürliche Rückgang der Zombiepopulation aufgrund von Verhungerung hingegen zu vernachlässigen.

Warum Fanø mein Traumziel ist:
Es ist sehr einfach zu erreichen. Zur Not könnte man da sogar mit einem Schlauchboot hinkommen, aber es ist ja sehr wahrscheinlich, dass man am Hafen von Esbjerg ein Segelboot oder etwas in der Art finden wird. Es ist jedenfalls nicht weit. Zudem ist es eine wirklich schöne Insel, und für die Moral ist das schon auch wichtig. Ich bekämpfe Zombies jedenfalls lieber in einem süßen dänischen Fischerdorf als in einer hässlichen deutschen Plattenbausiedlung.

Naja. Das wäre also das langfristige Ziel meiner Reise durch Zombieland. Kurzfristig gesehen müsste ich auf jeden Fall RAUS AUS BERLIN. Ich glaube, Großstädte sind so ziemlich der falscheste Aufenthaltsort bei einer Zombie-Apokalypse. Ehrlich gesagt halte ich allein deswegen meine Überlebenschancen für sehr gering! Wenn wir davon ausgehen, dass ich überhaupt runter auf die Straße komme, dann werden dort ganze Horden von Zombies sein... meine einzige Hoffnung würde darin bestehen, ein Auto zu ergattern. Wenigstens ist vor meinem Haus eine breite, stark befahrene Straße und auch direkt eine Ampel, mit etwas Glück stehen da also sogar ein paar laufende Autos rum.
Wenn ich erstmal ein Auto habe, würde ich auf jeden Fall keinen Augenblick länger in Berlin bleiben als unbedingt nötig. Ich würde erstmal raus aufs Land und dort irgendwo einen Supermarkt suchen, den ich plündern kann.

Ehrlich gesagt sehe ich mich nicht wirklich mit einer Waffe. ^^ Ich kann nicht gut mit solchen Geräten umgehen, außerdem sprechen wir hier gleich von Kämpfen gegen dutzende von Gegnern... da vertrau ich lieber meinen Beinen.

Daen vom Clan
21.05.2011, 16:48
Ich denke, es wäre eine kluge Idee, sich auf eine kleine (!) Insel zu retten. Klein heißt hier so ca. 3000 Einwohner (mein Traumziel wäre ja Fanø, westlich von Jütland). (Daen, steht dazu etwas im Survival Guide?)

Japp, Inseln sind - eine gewisse Größe, eine Süßwasserquelle und genug Nahrung vorausgesetzt, eine empfehlenswerte Rückzugsstätte.
Das Problem ist natürlich - je bekannter eine Insel, umso mehr Menschen werden denselben Gedanken haben und es gelten natürlich die Probleme, die auch schon auf einem Schiff angesprochen wurden, also fehlende Rückzugsmöglichkeiten, schlechte Nachschublinien usw.
Während der großen Panik ist es aber nichtsdestotrotz eine gute Anlaufstelle, wenn man die Möglichkeit hat, dorthin zu kommen. :)

Einheit092
21.05.2011, 16:48
Viel zu groß, eher etwas kleiner z.B eine Hallige. Wenn man allein und abgeschieden ist ist man am sichersten, solange Zombies nicht schwimmen können. Und nach einem Jahr sind eh alle verhungert.

Daen vom Clan
21.05.2011, 16:53
Ist natürlich die Frage, von was man redet.
Der klassische Zombie-Survival-Guide geht davon aus, dass Zombies nicht verhungern und kaum verwesen, da sich auch keine Bakterien in deren Fleisch tummeln...

Schattenläufer
21.05.2011, 17:17
Japp, Inseln sind - eine gewisse Größe, eine Süßwasserquelle und genug Nahrung vorausgesetzt, eine empfehlenswerte Rückzugsstätte.
Das Problem ist natürlich - je bekannter eine Insel, umso mehr Menschen werden denselben Gedanken haben und es gelten natürlich die Probleme, die auch schon auf einem Schiff angesprochen wurden, also fehlende Rückzugsmöglichkeiten, schlechte Nachschublinien usw.
Während der großen Panik ist es aber nichtsdestotrotz eine gute Anlaufstelle, wenn man die Möglichkeit hat, dorthin zu kommen. :)
Was hast du gegen andere Menschen? Je mehr, je besser, würde ich sagen. Oo Ich glaube nicht, dass man wieder auf 3000 Leute kommen würde, aber für so viele ist auf jeden Fall Platz, wahrscheinlich auch noch für ein wenig mehr.

Um Rückzugsmöglichkeiten zu gewährleisten, würde ich eben eine Insel nehmen, die doch schon etwas größer ist, also keine Hallig. Da hat man dann schon genügend Ausweichmöglichkeiten, außerdem stehen ja genug Schiffe von den ehemaligen Einwohnern herum, mit denen man notfalls fliehen kann.
Wegen Nachschub: Man muss definitiv Selbstversorger sein. Fanø bietet bereits Getreidefelder, eine Windmühle, Schafe, Schweine und Kühe, und natürlich ein Meer voller Fische. (Oh, und hatte ich die Offshore-Windanlage erwähnt, die in nächster Nähe steht und eventuell angezapft werden könnte?)

Einheit091: Überleb erstmal ein Jahr lang alleine auf einer Hallig. ;) Das ist nicht so einfach. Auf einer größeren Insel kannst du gerade anfangs auch noch sehr viel durch Supermarkt-Plünderei erreichen, während du auf einer Hallig halt sofort auf dich allein gestellt bist.

Ich gehe übrigens von Zombies aus, wie sie von Viviane oben beschrieben werden. Die können definitiv auch verhungern.

Daen vom Clan
21.05.2011, 17:20
Was hast du gegen andere Menschen? Je mehr, je besser, würde ich sagen. Oo Ich glaube nicht, dass man wieder auf 3000 Leute kommen würde, aber für so viele ist auf jeden Fall Platz, wahrscheinlich auch noch für ein wenig mehr.

Ich denke, ein kleiner, eingeschworener Kreis hat da bessere Überlebenschancen, da wir keine 200 Jahre haben, um uns auf ein Stammessystem einzustellen, sondern Demokratie und entsprechend Führung gewohnt sind.
Eine große Masse verleiht Anonymität für Fehltritte und birgt in sich große Schwierigkeiten durch Verbrechen und rasch sinkende Vorräte.

Aldinsys
22.05.2011, 00:44
Wir müssen uns sowieso keine Sorgen machen. (http://www.cracked.com/article_18683_7-scientific-reasons-zombie-outbreak-would-fail-quickly.html)

Karl
22.05.2011, 09:29
Ich denke, ein kleiner, eingeschworener Kreis hat da bessere Überlebenschancen, da wir keine 200 Jahre haben, um uns auf ein Stammessystem einzustellen, sondern Demokratie und entsprechend Führung gewohnt sind.
Eine große Masse verleiht Anonymität für Fehltritte und birgt in sich große Schwierigkeiten durch Verbrechen und rasch sinkende Vorräte.Dazu könnte es bei mehreren Leuten schneller zur Gruppenspaltung, Massenpanik oder dergleichen kommen. Vor allem wenn sie sich fremd sind. Daen kann seinen Leuten da vertrauen und die moralischen und sozialen Barrien vor Verrat sind weitaus höher. Allerdings fürchte ich fast, dass ich mich in meiner Position in Hamburg (was als Stadt eh ein ganz beschissener Ort für eine Zombieinfektion ist), mich einer Gruppe anschließen muss. Allein ist verdammt scheiße, meine Nerven würden da durchfackeln und bis zu Daen könnte ich mich auch nicht durchbatteln. Selbst wenn ist er sicher schon irgendwo. Deutschland ist so groß, wenn man kein Auto hat und auf der Flucht vor allem ist.


Wir müssen uns sowieso keine Sorgen machen. (http://www.cracked.com/article_18683_7-scientific-reasons-zombie-outbreak-would-fail-quickly.html)Ich verneine!
Nehmen wir an, die Invasion beginnt am schlimmstmöglichen Ort: einem internationalen Flughafen. Ein Infizierter beißt ein paar Leute. So weit so gut. Da es der "erste" Infizierte ist, wird er nicht Bluten und an Verletzungen von Kämpfen oder Eigenbiss leiden. Man wird ihn wohl niederschießen. Keiner wird per se annehmen, dass es ein Zombie ist. Die Verletzten werden verarztet, dann aber wohl noch ihren Flug nehmen, wenn sie ihn noch erwischen.
Wie schnell wirkt der Virus? Nach ein paar Minuten? Nach ein paar Stunden? Je nachdem wie lange und die Flugzeuge noch starten und gar landen können, hat man schnell eine heftige Verbreitung. Das Problem ist ja die Inkubationszeit, da man vorher nicht erkennen kann, dass derjenige den Virus in sich hat. Man wird wohl zu Beginn kaum alle Leute mit Bissverletzungen in Quarantäne stecken, geschweige denn, finden. Eine andere Möglichkeit wären auch Slums wo keiner hinsieht. Bevor man es außerhalb bemerkt, hat man schon eine Armee aus Bum-Zombies ("brains, ya got brains~") und der Rest der Stadt wird überrannt. Die Polizei kann es wohl kaum mit einer Tausendschaft Untoter aufnehmen (egal wo).

Wenn sie wegrotten und irgendwo in der Natur fallen, ok. Dann haben wir Zombiemehrtagsfliegen. Reicht aber, um neue Zombies zu erschaffen, die etwas länger halten. Das würde nur Bedeuten, dass man die Zombieinvasion nur ein paar Wochen oder Monate aushalten muss. Aber eine Apokalypse wirds imo trotzdem. Und wenn sie nicht rotten... dann bewahre dich Gott.

Auge des Sterns
22.05.2011, 09:48
Karl ist schlauer als der Amerikaner. Er denkt weitreichender nach und berücksichtigt, dass die meisten Menschen im Durchschnitt nicht dieselbe Intelligenz gepaart mit einer Prise Größenwahn besitzen, wie wir Zombiejäger des MMX.:D
Was Raubtiere betrifft sind wir wohl eh am Arsch. Dank der Dämonisierung vieler Raubtiere weltweit haben wir Menschen etliche Tierarten stellenweise sogar ausgerottet. Selbst wenn sie immun gegen den Virus wären, dürften sie kaum in der Lage sein die Herrscharen von Zombies komplett zu vernichten.
Wieso sind so viele Menschen so naiv? Naja, im Nachhinein werden die eh alle draufgehen und nur die Elite wird übrig bleiben, wenn es hoch kommt.

Kael
22.05.2011, 11:32
Japp, Inseln sind - eine gewisse Größe, eine Süßwasserquelle und genug Nahrung vorausgesetzt, eine empfehlenswerte Rückzugsstätte.
Während der großen Panik ist es aber nichtsdestotrotz eine gute Anlaufstelle, wenn man die Möglichkeit hat, dorthin zu kommen. :)

Ich denke, ein kleiner, eingeschworener Kreis hat da bessere Überlebenschancen, da wir keine 200 Jahre haben, um uns auf ein Stammessystem einzustellen, sondern Demokratie und entsprechend Führung gewohnt sind.

Ach quatsch. Der Herr der Fliegen lässt grüßen. Mit dem Unterschied, dass die Überlebenden von der Insel hin wollen und nicht weg.

Dann wird es wieder einige geben, die in dem neuen Staat die Führung übernehemen wollen (die körperlich etwas besser erhaltenen logischerweise) und schon sind wir wieder da.....:(

Aldinsys
23.05.2011, 15:06
Ich verneine!
Nehmen wir an, die Invasion beginnt am schlimmstmöglichen Ort: einem internationalen Flughafen. Ein Infizierter beißt ein paar Leute. So weit so gut. Da es der "erste" Infizierte ist, wird er nicht Bluten und an Verletzungen von Kämpfen oder Eigenbiss leiden. Man wird ihn wohl niederschießen. Keiner wird per se annehmen, dass es ein Zombie ist. Die Verletzten werden verarztet, dann aber wohl noch ihren Flug nehmen, wenn sie ihn noch erwischen.
Wie schnell wirkt der Virus? Nach ein paar Minuten? Nach ein paar Stunden? Je nachdem wie lange und die Flugzeuge noch starten und gar landen können, hat man schnell eine heftige Verbreitung. Das Problem ist ja die Inkubationszeit, da man vorher nicht erkennen kann, dass derjenige den Virus in sich hat. Man wird wohl zu Beginn kaum alle Leute mit Bissverletzungen in Quarantäne stecken, geschweige denn, finden. Eine andere Möglichkeit wären auch Slums wo keiner hinsieht. Bevor man es außerhalb bemerkt, hat man schon eine Armee aus Bum-Zombies ("brains, ya got brains~") und der Rest der Stadt wird überrannt. Die Polizei kann es wohl kaum mit einer Tausendschaft Untoter aufnehmen (egal wo).

Du nimmst an, dass ein Mensch plötzlich ohne Grund Leute an einem Flughafen beißt, dann niedergeschossen wird und schließlich läuft der Flughafenbetrieb einfach so weiter, als wäre nichts gewesen. Das ist aber nicht so. Denn man würde zunächst annehmen, dass der Mann vielleicht die Tollwut hatte und würde die Opfer zunächst behandeln und nicht einfach so weiterreisen lassen.