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Thema: MSD#1 - Der News-Thread

  1. #401
    Das alle CS Spieler potentielle Amok Läufer sind.

  2. #402
    Zitat Zitat von Schnorro Beitrag anzeigen
    Das alle CS Spieler potentielle Amok Läufer sind.
    Ne, das wäre die Aussage entsprechender Medien aber sicherlich nciht die eines LKA Präsidenten.

    Waffenhandling? Wenn dann ist das genauso hilfreich wie jeder Actionfilm
    Trefferzonen? Braucht es ein Spiel um festzustellen, dass Schusswunden fatale Folgen haben ?

    Also ich versuche die Aussage irgendwo sachlich/fachlich einzuordnen, tue mich aber offensichtlich schwer dabei. Das entsprechende schnelle Spiele die Hand-Augen-Koordination fördern ist ja bekannt, aber das kann wohl auch kaum gemeint worden sein.

  3. #403
    Zitat Zitat
    Ne, das wäre die Aussage entsprechender Medien aber sicherlich nciht die eines LKA Präsidenten.
    Glaub es ruhig.

    Ansonsten: Alle Amokläufer haben Schuhe getragen. Verbietet Schuhe!

  4. #404
    Jetzt regt euch mal alle wieder ab, wildes Zurückpolemisieren aus der Hüfte wirkt auch nicht gerade souverän. Über solchem Bullshit betreffend "Killer"spiele kühl lächelnd drüberzustehen ist bestimmt besser, als die ganzen ausgelutschten Parolen aus Becksteinzeiten wieder auszugraben.

    Wer hat denn eigentlich groß was dazu gesagt, außer Kauder? Der Mann war doch, mit Verlaub, stichhaltiger Argumentation und komplexer Gedankengänge zu verschiedensten Problemstellungen schon immer unverdächtig. Ahnung vom Thema hat er auch nicht, nur jede Menge Meinung. Niemand nimmt den noch ernst.

  5. #405
    Zitat Zitat
    22-Jähriger mit Messer löst Panik im Regionalzug aus

    Er hatte ein Messer, Schlagstock und Pfefferspray bei sich und bedrohte Fahrgäste. Im Zug von Hamburg nach Bremen brach Panik aus. Man fühlte sich sofort an die Attacke von Würzburg erinnert.

    Ein offenbar psychisch instabiler 22-Jähriger hat Panik in einem Regionalzug in Niedersachsen ausgelöst, als er Reisende mit einem Messer bedrohte. Verletzt wurde niemand, der stark alkoholisierte Angreifer stellte sich nach einer zwischenzeitlichen Flucht und ist nun in Gewahrsam, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Reisende fürchteten offenbar eine Gewalttat wie in Würzburg und München.

    Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Sonntag im Metronom von Hamburg nach Bremen. Der 22-Jährige reagierte nach Angaben der Polizei "äußerst aggressiv", als er nach seinem Fahrschein gefragt wurde.

    Ein Zugbegleiter verriegelte daraufhin das Abteil, aus dem der wegen verschiedener Gewaltdelikte bereits polizeibekannte Mann aber am Bahnhof Sottrum wieder ausbrach und daraufhin mit gezücktem Messer durch den Zug rannte.

    Messer an den Hals gehalten

    "Mehrere Reisende, die Parallelen zu den Vorfällen von Würzburg und München fürchteten, gerieten in Panik und verließen fluchtartig den Zug", sagte ein Polizeisprecher. "Ersten Zeugenangaben zufolge soll der Mann einer 20-jährigen Reisenden das Messer am Hals vorbei geführt haben, einer 19-Jährigen soll er versucht haben, in den Rücken zu stechen." Beide Frauen blieben unverletzt, erlitten jedoch einen Schock.

    In Würzburg hatte vor wenigen Tagen ein 17-jähriger Flüchtling aus vermutlich islamistischen Motiven Reisende mit einer Axt angegriffen und fünf Menschen schwer verletzt. In München erschoss am Freitagabend ein 18-Jähriger erst neun Menschen und dann sich selbst. Die Polizei stuft die Tat als Amoklauf ein.

    Stark angetrunken und psychisch instabil

    Im Fall des 22-Jährigen in Niedersachsen sprechen die Beamten von einem noch unklaren Motiv. Der Mann sei stark angetrunken gewesen und offenbar psychisch instabil. Neben einem Messer hatte er auch einen Schlagstock und Pfefferspray bei sich. Die Polizei wollte ihn in psychiatrische Behandlung übergeben.

    Der 22-Jährige sprang am Bahnhof Ottersberg aus dem Zug und bedrohte auf dem Bahnsteig wartende Reisende, bevor er flüchtete. Bei der Polizei gingen mehrere Notrufe ein, woraufhin diese mit mehreren Streifenwagen umliegender Dienststellen eine Fahndung auslöste. Gegen 3.25 Uhr stellte sich der 22-Jährige freiwillig und ließ sich widerstandslos festnehmen.

    http://www.welt.de/vermischtes/artic...alzug-aus.html
    Zitat Zitat
    Mann tötet Frau mit Machete

    Stuttgart – Ein fürchterliches Verbrechen mitten in Reutlingen (Baden-Württemberg)!

    Ein Mann hat mit einer Machete in der Nähe einer Dönerbude am Listplatz eine Frau getötet. Außerdem verletzte er zwei weitere Personen. Viele Menschen flohen in Panik!

    Der Täter wurde festgenommen.

    Mehr in Kürze.

    http://www.bild.de/regional/stuttgar...2048.bild.html
    ...

  6. #406
    Der Mann welcher mit der Machete eine unschuldige Frau bestialisch ermordete war ein FLÜCHTLING aus Syrien.

    http://www.welt.de/vermischtes/artic...eutlingen.html

    Ich will mich nicht an diese Gewalttaten gewöhnen müssen. Wir erleben diese Woche schon so viel schreckliches.

    Nur leider habe ich den Verdacht, dass es jetzt immer so weitergehen wird...

    Geändert von Khosu (25.07.2016 um 12:22 Uhr)

  7. #407
    Mehrere Medien sagen die Frau die er ermordete sei SEINE Frau gewesen.
    So wenig du dich "nicht an diese Gewalttaten gewöhnen müssen" willst: Familiendramen gab es auch vor den pösen Flüchtlingen schon.

    (Also so die Berichterstattung stimmt.)

  8. #408
    Zitat Zitat von Khosu Beitrag anzeigen
    Der Mann welcher mit der Machete eine unschuldige Frau bestialisch ermordete war ein FLÜCHTLING aus Syrien.
    ...was zweifelsohne tragisch ist, aber wo du da jetzt einen Trend erkennst, musst du mir dann doch erklären. Oder hab ich seit Beginn der Flüchtlingskrise so viele vergleichbare Taten von Flüchtlingen verpasst?

    Oh oder halt - ist dein Gebrauch von Capslock nur ein Ausdruck von Dramatik? Wäre es demnach besser für dein Gemüt gewesen, wenn er kein Flüchtling gewesen wäre?

    Tipp: Dieser Post KÖNNTE rhetorische Fragen enthalten.

    EDIT: Okay, nvm, passend zu deinem unsagbar dämlichen Edit ist mir gerade zugunsten meines Gemüts eingefallen, dass wir ne Block-Funktion haben. So long.

    Geändert von BDraw (24.07.2016 um 19:50 Uhr)

  9. #409
    Mir juckt es auch bei jedem seiner Beiträge in den Fingern (ich habe gestern in einem seltenen Moment der Besonnenheit eine Antwort gelöscht), aber er ist entweder absolut unbelehrbar oder ein besonders hartnäckiger Troll. Für beide Fälle hat mein innerer Medienwissenschaftler übrigens Erklärungen parat, die sich auf seinen Ein-Gedanke-pro-Absatz-Stil stützen.

    Zitat Zitat von Sir Barett Beitrag anzeigen
    "Dieses Spiel habe nahezu jedem Amokläufer genutzt" - was möchte er damit sagen ?
    Es hilft uns jetzt sicher nicht viel, diesen Satz, so kontextlos wie er auch dasteht, lange auszudeuten. Wenn man der Aussage aber wohlwollend begegnen will, könnte man darauf hinweisen, dass CS einerseits simulativ, andererseits taktisch/meta-kognitiv hohes Lernpotential für Situationen hat, die, unter anderem(!), im Zuge eines Amoklaufs auftreten. Versteckspielen hat aber taktisch/meta-kognitiv gesehen ein ähnlich hohes Lernpotential, genauso wie simulativ etwa Pen&Paper oder ein Nachmittag Beschäftigung mit Raumsoziologie. Multiplayer-Ego-Shooter eignen sich durchaus wunderbar, um experientielle Vorteile für so Sachen wie einen Amoklauf zu ziehen. Die Wirklichkeitskorrelation von Computerspielen, gerade aus der CS-Ära, ist zwar sehr gering; aber -- um eines der wenigen Beispiele zu nennen, mit denen ich mich zumindest ein bisschen auskenne -- selbst schlecht umgesetzte Bogenschuss-Systeme vermitteln einen (sensomotorisch-assoziierten) Lerneffekt für das Führen von bewegten Zielen (also das Ausrichten der Schussbahn auf den Endpunkt der Bewegung des Ziels zum Zeitpunkt des relativ zum Abschuss verzögerten Einschlagens des Projektils).

    Das heißt nicht, dass Computerspiele -- oder Versteckspielen -- Amokläufer anleitet. Diesen Erklärungsweg nimmt man nur deshalb so gern, weil er das Phänomen symmetrisch und in seinen sozialen Implikationen unterkomplex macht. (Fun fact: Wer annimmt, es gibt nur zwei Geschlechter, bewegt sich auf einem genauso zu charakterisierenden Holzweg.) Es heißt stattdessen, dass Menschen im Allgemeinen zu ausgesprochen assoziativen Lernleistungen in der Lage sind, die sich situativ umdeuten lassen. Ich bin mir auch nicht sicher bzw. halte ich es für unwahrscheinlich, dass der LKA-Mensch diesen Diskursweg wählen würde. Aber es darf in dieser Diskussion um "Killerspiele" auch nicht vergessen werden, dass Ego-Shooter und Konsorten durchaus einen sehr großen Effekt haben können. Teilweise eben einen aktiven Effekt, etwa indem ich in CS meine Schule nachbaue und Szenarien probe (oder, passiv, nur Szenarien spiele und daran taktische Erfahrungen mache).

    Wie man nachweist, dass sie einen diskreten Effekt hatten, dazu fällt mir auch nie was Gescheites ein. Zumindest -- und ich bin recht froh, dass wir im breiten medialen Diskurs durchaus an einem Punkt angekommen sind, wo diese Erkenntnis sich bewusst in den Ausdrucksweisen zeigt -- stehen diese Effekte in keinerlei Ursache-Wirk-Verhältnis mit der Tat selbst.

  10. #410
    Zitat Zitat von Sir Barett Beitrag anzeigen
    Allerdings verstehe ich den zweiten Satz dazu nicht. "Dieses Spiel habe nahezu jedem Amokläufer genutzt" - was möchte er damit sagen ?
    Dass jeder zwischen 12 und 45 der nicht aus Prinzip "Anti-Neues-Zeugs" ist in seinem Leben mal CS gespielt hat.

    Und Kauder war sowieso schon immer ein Idiot.

  11. #411
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/zw...bach-1.3093425
    Um es - unpassender Weise - mit einem Meme zu sagen: Well, that escaleted quickly.
    Gute 48 Stunden nach den Vorfällen in München ist in Ansbach nun eine Dimension erreicht worden, die mehr als alles andere davor auf "echten" Terrorismus hindeutet. Dagegen wirkt der Bengel mit der Axt im Zug wie ein verzweifelter Einzeltäter.
    Zum Glück wurde a) nur der Täter selbst getötet und b) der Täter im Vorfeld nicht auf das Festivalgelände gelassen; ansonsten hätte es mehrere Tote gegeben.
    Die Meldung ist zwar noch relativ frisch, aber ich wäre nicht überrascht, wenn eine bestimmte Gruppierung diesen ("missglückten") Anschlag auf seine Rechnung schreiben würde.

    Was ich jetzt nur kommen sehe, ist ein Wiederaufflammen der Flüchtlingsdebatte, einhergehend mit dem Umstand, dass sich die ganzen rechtspopulistischen Parteien die Hände reiben dürften.
    Ungefähr so:

  12. #412
    Im christlichen Bayern ... und ein Syrier. Das wird die Bevölkerung dort zu mehr Hass aufstacheln. Kann langfristig - wenn die Politik nicht damit umzugehen weiß und weiter nur der AfD in die Hände spielt - zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen dann führen. Einheimische gegen Flüchtlinge gegen Polizei. Kampf von 3 Gruppen gegeneinander.

  13. #413
    Man kann froh sein das es sich um einen "nicht schlauen" Attentäter gehandelt hat. Wenn er schlau gewesen wäre hätte er sich beim Einlass in die Luft gejagt.

    Bin mal gespannt wie es weitergehen wird mit diesen ganzen Anschlägen und was die Politik nun tun wird. Mehr Überwachung / mehr Bürokratie was auch immer....

  14. #414
    Sollten sie - im Falle von München - entsprechende Schlüsse aus der Art und Weise, wie der Täter an die Waffe gelangt ist, ziehen, werden sie sicherlich nicht über eine weitere Verschärfung des Waffengesetzes diskutieren.
    Dann wird die Debatte eher in Richtung der Vorratsdatenspeicherung / Überwachtung gehen. Denn jemand, der sich eine Waffe über Kanäle wie das Darknet besorgt, wird durch ein schärferes Waffengesetz kaum gebremst werden.
    Und hoffentlich wird die wiedererweckte Debatte um "Killerspiele" dann auch ganz schnell wieder eingestampft.

  15. #415
    Wie heisst der Münchener Mörder jetzt eigentlich richtig?

    Spiegel -> David S.
    Zeit -> Ali S.
    Stern -> David Ali S.
    faz -> Ali David S.
    rtl -> Ali S.
    n24 -> David S.
    welt -> David S.

    Wenn man die Wahl hat einen Mörder mit einem jüdischen oder einem arabischen Namen zu bezeichnen, ist das schon nicht so ganz einfach.

  16. #416
    Zitat Zitat von Corti Beitrag anzeigen
    Wie heisst der Münchener Mörder jetzt eigentlich richtig?

    Spiegel -> David S.
    Zeit -> Ali S.
    Stern -> David Ali S.
    faz -> Ali David S.
    rtl -> Ali S.
    n24 -> David S.
    welt -> David S.

    Wenn man die Wahl hat einen Mörder mit einem jüdischen oder einem arabischen Namen zu bezeichnen, ist das schon nicht so ganz einfach.
    David S. (Spitzname Ali; es ist sogar der komplette Nachname bekannt, den ich hier aber nicht erwähnen werde)

  17. #417
    Zitat Zitat
    Was ich jetzt nur kommen sehe, ist ein Wiederaufflammen der Flüchtlingsdebatte, einhergehend mit dem Umstand, dass sich die ganzen rechtspopulistischen Parteien die Hände reiben dürften.
    Tatsächlich hat die AfD in dem Punkt Recht als das Flucht in dem Fall ein Sicherheitsrisiko ist, in der Form das sich mutmaßliche Terroristen da untermischen könnten. Ob das in dem Fall hier tatsächlich so war oder der Mann psychische Probleme hatte, kann man wohl noch nicht sagen. Allerdings will ich hier wieder meinen Vergleich mit den Küchenmessern anbringen. Wenn wir Angst davor haben, dass jemand mit einem Küchenmesser einen Amoklauf begehen könnte, würden wir auch nicht alle Küchenmesser verbieten.

    Ein Punkt wo hier die rechte Opposition allerdings vernünftigerweise immer noch einhaken kann, ist die polizeilich-amtliche Erfassung und Durchleuchtung. Da der Zustrom erstmal etwas weniger geworden ist, ist das Problem nicht mehr so akut. Aber man sollte da dennoch weiterhin einen Fokus drauf haben.

    Wie im anderen Thread schon gesagt: Es ist nicht nur schlecht eine relevante rechte Oppostion als Opposition zu haben. Die weisen auf Missstände hin, die andere nicht wahrnehmen oder kleinreden. Von der ganzen Angstmacherei mal abgesehen

  18. #418
    Zitat Zitat
    Was wir über den Täter wissen

    - Der Mann ist ein 27 Jahre alter Flüchtling aus Syrien. Er versuchte laut Polizei, auf das Gelände eines Musikfestivals auf der nahegelegenen Reitbahn zu gelangen, sei aber abgewiesen worden, weil er keine Eintrittskarte vorzeigen konnte. Daraufhin zündete er den in seinem Rucksack versteckten Sprengsatz. Auf der Veranstaltung waren etwa 2500 Besucher.
    - Der Mann kam vor zwei Jahren aus dem Bürgerkriegsland nach Deutschland und stellte einen Asylantrag, der vor einem Jahr abgelehnt wurde. Seitdem wohnte er als geduldeter Flüchtling in einer Unterkunft in Ansbach.
    - Dem Bundesinnenministerium zufolge sollte der Mann nach Bulgarien abgeschoben werden. Es sei unklar, "warum diese Abschiebung nicht vollzogen wurde", sagte ein Ministeriumssprecher der Nachrichtenagentur dpa. Abschiebungen lägen in der Zuständigkeit der Länder.
    - Der Syrer habe bereits zweimal versucht, sich das Leben zu nehmen. Deswegen sei er auch schon in einer psychiatrischen Klinik untergebracht gewesen, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Er sei schon früher strafrechtlich in Erscheinung getreten, unter anderem wegen eines Drogendelikts.
    - Ein Mitarbeiter des städtischen Sozialamts Ansbach beschreibt den Täter als "freundlich, unauffällig und nett". Er sei öfter als Asylbewerber bei der Behörde gewesen und war "bei uns bekannt. Da ging es um soziale Leistungen".

    Quelle
    Um mal etwas Sachlichkeit (im Fall Ansbach, hier geht's ja gerade kreuz und quer durcheinander) reinzubringen.

    Geändert von Liferipper (25.07.2016 um 12:30 Uhr)

  19. #419
    Bezüglich München: Ja. Nachname hatt ich auch gefunden. Musste nich mal - wie sonst üblich - auf amerikanischen Seiten gucken. Zufällig über die "Schweizer BILD-Zeitung" gestolpert die den Namen hatte. Bilder und Namen vom Fake-FB den er machte ja auch. Die hatten auch gleich den Aufmacher/Schlagzeile in der sie sich über den jüdischen Namen hermachten.


    Ich weiß nich, wie man zu mehr Überwachung stehen sollte bzw. Vorratsdatenspeicherung. Killerspiele ... bring nix und wir haben ausreichenden Jugendschutz und von Erwachsenen kann man nich alles fernhalten die könnten auf andre Sachen auch reagiern. Außerdem können Kinder sich Sachen ausm Netz besorgen (das geht bei Games noch leichter als bei Waffen). Drückt höchstens auf den Mark wenn Deutschland als legaler Markt dafür wegfiele aber die machen anderswo sicher trotzdem noch genug Geld dass es lohnt zu produziern.

    Waffen ... klar das Darknet.

    Aber same doch auch für Vorratsdatenspeicherung. Darknet ... da kann man selbst damit schwer nachvollziehen wer da wie kommunizierte bis die mal an nen Rechner bei jemandem kommen (den derjenige auch komplett verschlüsseln könnte wenns um richtig krassen Terrorismus geht den viele ja anführen als Gründe für sowas).

    Am Ende haben wir vor jedem Wohnhaus Polizisten und wenn jemand rausgeht wird er überprüft ob er auch keine Waffen be sich hat.

    Wäre Extremfall. Aber an öffentlichen Orten permanent stärkere 24/7 Präsenz (Flughäfen, Bahnhöfe mehr Polizei und auch in Supermärkten und Plätzen) - und meher Videoüberwachung in öffentlichem Raum. Darauf wird es hinauslaufen. Aber selbst da kann man irgendwie so nem Platz so nah kommen dass das nix mehr bringt wenn mans geschickt macht, denk ich mal - die lernen dann halt mit der Zeit und passen sich an.

  20. #420
    Ich wäre mir gar nicht so sicher, dass wir jetzt wieder auf eine neue Regulationswelle zusteuern. Der Diskurs scheint mir doch recht gesättigt zu sein; demgegenüber werden wahrscheinlich abhängig von der öffentlichen Meinungsbildung zukünftige Änderungen in der Flüchtlingspolitik mit den Ereignissen konfrontiert sehen. Bayern wird sicherlich ein bisschen security theatre auffahren und die Polizeipräsenz erhöhen -- die ist aber z.B. in München, soviel ich weiß, ohnehin bereits seit einer ganzen Weile sehr hoch. (Anders kann ich mir die Situation am Münchener Hauptbahnhof nicht erklären; der wirkt unnatürlich "gesindel-gesäubert".) Und das wiederum ist eine Reaktion auf die Flüchtlingssituation; in Chemnitz beispielsweise strengt man sich seit ein paar Jahren an, die Innenstadt vom "Gesindel" zu befreien (das heißt auf Biedermeierisch: da saßen zu viele Jugendliche an sichtbaren Orten rum und tranken Alkohol). In den letzten zwei Jahren verschoben sich aber Drogenumschlagplätze in Zentrumsnähe und gleichzeitig stiegt die Zahl der Flüchtlinge, die sich tagsüber in der Innenstadtregion aufhielten -- die Paarung von beidem führt, das muss man keinem verheimlichen, zu einer Häufung von Kleindelikten bis mittelschweren Straftaten. Schwupps wurde das Polizei-Kontingent aufgestockt und Streifen in Zivil installiert. Mir ist ähnliches aus anderen mitteldeutschen und aus süddeutschen Städten bekannt, ich vermute, dass das innerstädtische Polizeiaufgebot an Ballungsorten weiträumig erhöht wurde. Dann hat man aber Städte wie z.B. Hamburg und Berlin, die so gut zu kontrollieren sind wie die Aurelianische Mauer.

    Was die Beschaffungsfaktoren angeht, so glaube ich, dass wir nicht wieder bei einer Waffengesetz-Debatte rauskommen, gerade weil die Beschaffung hier nicht den Vorgängern entsprach, die ihre Waffen aus dem heimischen Gebrauch beziehen konnten. Wieder: Der Diskurs ist auf Symmetrie und unterkomplexe Lösungen spezialisiert. Es wird also vermutlich mittel- bis längerfristig (und vermutlich anhand noch weiterer, zukünftiger Vorkommnisse) zu einer Verstärkung stereotypisierender Annahmen kommen (à la: männliche Jugendliche muslimischer Abstammung sind gewaltbereit/gefährlich) und zur Neubewertung etwa der psychosozialen Betreuung von v.a. Flüchtlingsjungen kommen.

    Ganz ehrlich, ich glaube nicht daran, dass wir hier irgendwie weit aus dem Flüchtlingsdiskurs herauskommen. Und wenn sich an der inneren Sicherheitspolitik jetzt was ändern sollte, dann womöglich auch nur mit diesem impetus.

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