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Ergebnis 21 bis 23 von 23

Thema: Schwere Rollenspiele

  1. #21
    Ist halt nur ulkig, wie Elderscrolls das umsetzt. Irgend wann sind Banditen nicht mehr die abgerissenen Halunken am Wegesrand sondern eine vortrefflich gerüstete Kampfeinheit, während die Stadtwachen immer noch in ihrer normalen Kluft umherlaufen.
    Da kommen dir dann später einfach mal normale Banditen in schweineteuren Rüstungen und mit genau so teuren Waffen entgegen xD

    Mitlevelnde Feinde sind EIN Weg von vielen, so etwas anzugehen. Eine andere Möglichkeit währe halt, dass das Spiel in Kapitel unterteilt ist und je nach Stand der Haupthandlung spawnen stärkere Gegner.
    Bei einem Spiel, das mehrere Handlungen hat, weiß ich nur nicht, ob das optimal währe. Man könnte es so gestalten, dass man beispielsweise in der Kriegergildenquest nach und nach auf härtere Feinde trifft und um diese schlagen zu können bzw bessere Ausrüstung zu bekommen, muss man die Hauptquest vorantreiben, damit Geschäfte bessere Ausrüstung haben/ man von Gegnern besseren kram bekommt oder sowas in der Art. Der Harken hierbei ist, dass die Spielerische Freiheit eingeschränkt wird.

    Geändert von Yenzear (21.02.2017 um 13:05 Uhr)

  2. #22
    Einfach nur die Werte hochsetzen kann durchaus funktionieren. Das beste was mir da einfällt ist Epic Battle Fantasy. Ich hatte vor einiger Zeit Teil 4 gespielt (stehe vorm Endboss), durchgehend auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Einzige Unterschiede zwischen den Schwierigkeitsgraden sind die Statsuwerte. Gegner haben 50%/100%/150%/200% je nach Schwierigkeitsgrad. Ja, auf dem höchsten werden Charaktere gerne mal geoneshottet, aber das kann man meistens durch ausnutzen der Ausrüstung und Skills verhindern. Auf den niedrigeren Schwierigkeitsgraden sind die Dinger ganz nett und vereinfachen Sachen, aber auf dem höchsten muss man zwingen Schwächen von Gegnern ausnutzen, sonst ist einfach Ende. An der Taktik ändert sich im Prinzip nichts, nur Dinge die vorher nettes Beiwerk waren sind jetzt einfach zwingend notwendig.

    Es ist nicht die beste Alternative, das weiß ich selber, aber wenn das ganze drumherum stimmt, dann reicht sowas durchaus aus.

  3. #23

    Trapped in the Webs of Destiny
    stars5
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Was spricht für ein schweres Rollenspiel und was dagegen?
    > Das kommt darauf an. Es gibt ja mittlerweile so bestimmte Markennamen von RPGs wie z.B. Etrian Odyssey, die bekannt dafür sind, dass man jedes Bisschen an Spielwissen ausnutzen muss, um vorwärts zu kommen, während Spiele wie Pokémon mittlerweile grundsätzlich als eher zu einfach empfunden werden.

    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Was ist besser: Mehrere Schwierigkeitsgrade, zwischen denen der Spieler wählen kann, oder ein einziger hoher Schwierigkeitsgrad? Darf ein Spiel unbarmherzig schwer sein, ohne dass der Spieler etwas daran ändern kann?
    > Ich bin da an sich für beides offen, bin aber der Meinung, dass mehrere Schwierigkeitsgrade, zwischen denen der Spieler wählen kann, grundsätzlich besser bzw. geeigneter sind als Spiele mit einem einzigen Schwierigkeitsgrad, was aber erhöhten Mehraufwand bedeutet. Und ansonsten sollte es außerdem noch irgendeinen Ausgleich dafür geben, dass ein Spieler ein Spiel auf einem höheren Schwierigkeitsgrad durchläuft (sei es in Form von Achievements oder irgendetwas anderem).

    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Wie erreicht man eigentlich, dass ein Rollenspiel schwer wird? Wie macht man es richtig, wie macht man es falsch?
    > In Prinzip durch viel Betatesten, sodass es eben gerade so reicht (angenommen, man will das Spiel tatsächlich schwer machen). Ich kann mich dunkel an Spiele erinnern, bei denen einige Kämpfe auf der höchsten Schwierigkeit nicht schaffbar waren. Sowas ist dann natürlich suboptimal, aber grundsätzlich finden die Spieler Wege und Mittel, um das ganze zu umgehen.
    Da mir grad nichts Besseres einfällt, nehme ich den Behemoth aus Alter Aila Genesis her. Ungeschwächt sollte der eigentlich gar nicht besiegbar sein, geschafft hat man es trotzdem. Wer mag, kann das googlen.

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