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Ergebnis 1.821 bis 1.823 von 1823

Thema: "Internet 1.984" oder "Wieviel Macht soll der Staat haben?"

  1. #1821
    Zitat Zitat
    Es liegt für mich also auf der Hand, dass die Eltern hier in ihrer Verantwortung herangezogen werden müssen. Dann drüfte man auch Kleinkinder nicht mehr alleine mit Smartphones und Co spielen lassen.
    Damit die entsprechend ihre Verantwortung wahrnehmen können, machen die Datenschutzbeauftragten an der Stelle eben ihre Arbeit und weisen sowohl auf die Gefahr, die von der Puppe von den Innenbereich ausgeht hin und machen auch nochmal deutlich wie bedenklich die Puppe in dem Zusammenhang auch aus rechtlicher Sicht gesehen werden kann.

  2. #1822
    Zitat Zitat von KingPaddy Beitrag anzeigen
    Damit die entsprechend ihre Verantwortung wahrnehmen können, machen die Datenschutzbeauftragten an der Stelle eben ihre Arbeit und weisen sowohl auf die Gefahr, die von der Puppe von den Innenbereich ausgeht hin und machen auch nochmal deutlich wie bedenklich die Puppe in dem Zusammenhang auch aus rechtlicher Sicht gesehen werden kann.
    Es ist aber für mich ein Unterschied ob man auf die Gefahr nur hinweist oder aktiv gegen sie vorgeht. Ersteres würde ich gutheißen und sowie du es beschrieben hast, klingt es auch ziemlich human. Aber die Puppe gleich als verboten einzustufen und alle Besitzer aufzurufen sie zu vernichten, weil evtl eine Strafe drohen könnte, fällt in eine ganz andere Richtung. Der Ton macht die Musik.

    Hab gerade gelesen, dass der Hersteller doch gerichtlich gegen die Entscheidung vorgehen möchte, finde ich gut. Unabhängig von dem Ergebnis, sehe ich das bereits als positiv an. Man muss sich nicht immer alles gefallen lassen, schon gar nicht von den staatlichen Institutionen.

  3. #1823
    Den Verkauf dieser Puppe unter diesen Bedingungen zu verbieten ist ein logischer Schluss, wenn man das Recht auf Privatsphäre nicht für paar Euro verkaufen will. Die einzige Unverhältnismäßigkeit die ich hier sehe ist nicht diese Beurteilung, sondern dass es nur diesen Puppenhersteller trifft. Auf der einen Seite verpflichtet man die Bevölkerung zu Smartmetern, die tiefe Einblicke in die Lebensgewohnheiten eines jeden geben können, auf der anderen Seite verbietet man eine Smartpuppe, die das selbe macht (zumindest hinsichtlich dieses Gesetzestextes).

    Trotz dieser Doppelmoral (und der Tatsache, dass es die kleinen trifft und die großen Fische wieder fein raus sind) finde ich es positiv, dass den Datenschützern mal ein Knochen hingeworfen wird und es nicht nur beim rumgeheule bleibt.

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